Dienstag, 11. Mai 2021Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:35 Uhr

Das war Dienstag, der 11. Mai 2021

 

Es ist kein Feuerwerk. Es ist ein schwerer Raketenangriff auf Israels Küstenmetropole Tel Aviv. Mindestens eine Frau wurde getötet, mehrere Menschen wurden bei den Angriffen von Militanten aus dem Gazastreifen verletzt. In der Stadt waren immer wieder schwere Explosionen zu hören. Die israelische Armee hatte zuvor ein Gebäude mit Hamas-Büros im Gazastreifen zerstört. Mehr zum Konflikt im Nahen Osten lesen Sie hier.

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Eine Hamas-Rakete traf in der Stadt Cholon südlich von Tel Aviv einen Bus, er brannte aus.

(Foto: AP)

Was war heute sonst wichtig:

Ich verabschiede mich in den Feierabend und wünsche Ihnen eine gute Nacht, bis morgen!

21:51 Uhr

Ölpipeline in Israel bei Raketenangriff getroffen - Schwerer Brand

Bei dem Raketenangriff aus dem Gazastreifen ist nach Medienberichten eine wichtige Ölpipeline im Süden Israels getroffen worden. Fernsehbilder zeigten einen großen Behälter, der in Flammen aufging. Die Leitung verläuft zwischen den Städten Aschkelon und Eilat.

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21:29 Uhr

Lkw-Fahrer gibt Limonade statt Urinprobe ab

Schlau wie ein Fuchs! Ein unter Drogen stehender Lastwagenfahrer hat in Baden-Württemberg versucht, Polizisten auszutricksen - vergeblich. Bei einer Verkehrskontrolle in der Nacht auf Dienstag schüttete der 34-Jährige Orangenlimonade in einen Becher, statt eine Urinprobe abzugeben. Die Beamten bemerkten den Schwindel schnell. Ein Drogentest mit seinem echten Urin fiel anschließend positiv aus.

20:57 Uhr

Taliban nehmen wichtigen Bezirk nahe Kabul ein

Seit die USA ihren Truppenabzug bis 11. September angekündigt haben, hat die Gewalt in Afghanistan zugenommen. Die radikal-islamischen Taliban haben nun nach offiziellen Angaben einen wichtigen Bezirk nahe der afghanischen Hauptstadt Kabul eingenommen. Ein Vertreter des Innenministeriums sprach von einem "taktischen Rückzug" der Regierungstruppen aus dem Zentrum des Nerch-Bezirks der Wardak-Provinz. Es habe schwere Gefechte gegeben. Ein Taliban-Sprecher erklärte auf Twitter, es seien einige Sicherheitskräfte getötet und gefangengenommen worden. Wardak liegt weniger als eine Autostunde westlich von Kabul.

20:17 Uhr

Hamas: 130 Raketen auf Tel Aviv abgefeuert

In Tel Aviv heulen die Alarmsirenen. Die radikalislamische Hamas hat nach eigenen Angaben 130 Raketen auf die israelische Großstadt abgefeuert. Die palästinensische Terrororganisation erklärte, die Angriffe seien die Antwort auf den israelischen Luftangriff auf das Hochhaus in Gaza.

Update: In der israelischen Stadt Cholon südlich von Tel Aviv ist nach Angaben der Rettungsorganisation Zaka eine Frau getötet worden. Dort wurde demnach ein Bus getroffen, er brannte aus. Mindestens sechs Menschen wurden bei dem Raketenangriff verletzt, wie die die Zeitung "Times of Israel" unter Berufung auf Rettungsdienste berichtete.

20:01 Uhr
Breaking News

DFB-Präsident Keller kündigt Rücktritt an

DFB-Präsident Fritz Keller stellt sein Amt zur Verfügung. Das teilt der Deutsche Fußball-Bund mit. Keller zieht damit Konsequenzen aus der anhaltenden Führungskrise.

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19:59 Uhr

Hochhaus in Gaza bei israelischem Angriff zerstört

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatte heute angekündigt, die Angriffe auf das Palästinensergebiet als Reaktion auf massiven Raketenbeschuss zu verstärken.

Den Worten folgen nun auch Taten: Bei einem israelischen Luftangriff im Gazastreifen ist ein Hochhaus zerstört worden. Das zwölfstöckige Haus im Stadtzentrum von Gaza, in dem sich auch mehrere Büros der radikalislamischen Hamas befanden, stürzte vollständig ein, berichten AFP-Journalisten.

Die Anwohner des Gebäudes wurden vor dem Angriff von den israelischen Streitkräften gewarnt und angehalten, das Haus zu verlassen, wie Augenzeugen laut dpa berichteten.

19:39 Uhr

Job gesucht? William und Kate haben eine Stelle frei

Sind Sie auf der Suche nach einem neuen Job? Dann wäre das hier vielleicht was für Sie:

Prinz William und Herzogin Kate haben auf ihrer Website eine Stellenanzeige veröffentlicht. Die Royals suchen nach einem Gärtner oder einer Gärtnerin, die sich um das Anwesen der Familie in Norfolk kümmert. Noch bis zum 20. Mai können sich Interessierte bewerben.

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Kein Homeoffice. William und Kate suchen einen Gärtner.

(Foto: imago images/PA Images)

Um den Ansprüchen der Royals gerecht zu werden, müssen die Kandidaten für den Job jedoch einiges zu bieten haben. "[Die Kandidaten] sollen einen strengen Fokus auf Gartenbau, exzellente Pflanzenkenntnis und praktische Fähigkeiten und Erfahrungen mit der Arbeit auf einem Privatgrundstück haben", heißt es in der Annonce. Zudem solle der Posten von einer "flexiblen und zuverlässigen" Person besetzt werden.

Aufgabe des Gärtners sei es zudem, ein kleines Team zu leiten und mit den anderen Bediensteten des Haushalts zusammenzuarbeiten.

18:50 Uhr

Sie ist 35 Jahre jünger: Reinhold Messner heiratet seine Freundin

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Reinhold Messner will es nochmal wissen.

(Foto: picture alliance / Flashpic)

Abenteurer und Extrembergsteiger Reinhold Messner will noch einmal heiraten. Der 76 Jahre alte Südtiroler wolle seiner Lebensgefährtin Diane Schumacher (41) das Ja-Wort geben, wie er der dpa sagte. Die Hochzeit solle im Mai stattfinden. Ein Fest werde es wegen der Corona-Pandemie aber nicht geben, sagte er weiter.

Die Vermählung mit der 35 Jahre jüngeren Luxemburgerin wäre Messners dritte Ehe. Von 1972 bis 1977 war er schon einmal verheiratet. Nach 25 Jahren Beziehung heiratete er 2009 Sabine Stehle, mit der er drei Kinder hat. 2019 wurde das Aus der Ehe bekannt.

18:07 Uhr

Ramelow spricht über seine Legasthenie

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow hat in einem Interview eingeräumt, als Kind Schuldiktate im Namen seines Vaters unterzeichnet zu haben - aus Angst vor Schlägen und Vorwürfen seiner Eltern.

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Kam bei den Diktaten "immer mit Sechsen nach Hause": Bodo Ramelow.

(Foto: picture alliance / Flashpic)

"Ich fälschte seine Unterschrift unter den Diktaten, um nicht wieder vollgemeckert zu werden", sagte Ramelow, der unter einer Rechtschreibschwäche litt, der "Zeit". "Bei den Diktaten kam ich immer mit Sechsen nach Hause, was dann aber zur nächsten Tracht Prügel durch meine Mutter führte. Es ist ein Trauma."

Ramelow beschreibt in dem Interview, wie die lange Zeit nicht diagnostizierte Legasthenie sein Leben und seinen Werdegang formte. In der Schulzeit sei er Klassenclown geworden, um zu kaschieren, dass das Schreiben einfach nicht funktionierte.

Eine positive Auswirkung der Legasthenie erkennt Ramelow dennoch: "Ich merkte: Wenn ich Wörter schon nicht intuitiv richtig schreibe, kann ich sie wenigstens auswendig lernen." Bis heute schreibe er Wörter geistig vor sich auf. "Ich vergesse keine Namen, keine Ereignisse. Ich kann Reden aus dem Stegreif halten, jederzeit abrufen."

17:49 Uhr

Ein Drittel der Deutschen hat den ersten Piks

Ein Drittel der Bevölkerung in Deutschland ist zumindest einmal gegen das Coronavirus geimpft. Wie das Robert-Koch-Institut am Nachmittag mitteilte, betrug die Quote unter Berücksichtigung der bis einschließlich Montag erfolgten Impfungen 33,3 Prozent. Für die vollständigen Impfungen wurde eine Quote von 9,6 Prozent angegeben. Laut RKI erhielten 27,7 Millionen Menschen zumindest eine Impfdosis, 8,0 Millionen Menschen sind vollständig geimpft. In der zweiten Zahl sind auch die Impfungen mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson enthalten, bei dem eine Impfdosis ausreicht. Bei den übrigen Impfstoffen werden zwei Dosen für einen vollständigen Impfschutz benötigt. Allein für Montag wurde die Zahl der Erstimpfungen mit 557.612 angegeben, die der neuen, vollständigen Impfungen mit 178.512.

Mehr Corona-News im Liveticker.

17:30 Uhr

Tiger spaziert gemütlich durch Wohngebiet

Anwohner in Houston im US-Bundesstaat Texas reiben sich verdutzt die Augen: Ein waschechter Tiger schlendert durch die Nachbarschaft. Dabei ist das Halten von Tigern laut Stadtverordnung verboten. Der Besitzer des Raubtieres ist polizeibekannt. Ihm drohen erneut rechtliche Konsequenzen.

 

16:52 Uhr

Kuh von Zug getötet - Polizei vermutet Tiktok-Challenge

Zwei Mädchen stehen im Verdacht, Kühe auf einer Weide im Allgäu absichtlich aufgeschreckt und vor einen fahrenden Zug gescheucht zu haben. Wie die Polizei mitteilte, wurde ein Tier am Donnerstag von einem Regionalzug erfasst und getötet. Angaben einer Zeugin deuteten auf einen Zusammenhang mit der sogenannten "Kulikitaka-Challenge" hin. In Kurzvideos unter diesem Titel erschrecken Menschen mit wilden Bewegungen Tiere zu den Klängen eines Merengue-Titels.

Bei dem Unfall blieben die Fahrgäste im Zug unverletzt. Die Strecke zwischen Kempten und Ulm war für zwei Stunden gesperrt.

Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.

16:26 Uhr

Ronaldo gönnt sich "personalisierten" Ferrari für 1,6 Millionen Euro

Fußball-Superstar Cristiano Ronaldo hat sich von der sportlichen Misere bei Juventus Turin abgelenkt und einen nagelneuen Ferrari gekauft. Wie die "Gazzetta dello Sport" berichtet, hat sich der 36-jährige Portugiese das Modell "Monza SP2" für 1,6 Millionen Euro zugelegt und den Ferrari in Maranello "personalisieren" lassen.

  • Ronaldo flog per Hubschrauber in Begleitung von Juve-Präsident Andrea Agnelli nach Maranello und traf dort unter anderem die Formel-1-Piloten Charles Leclerc und Carlos Sainz sowie Ferrari-Teamchef Mattia Binotto.
  • Für Ronaldo und Rekordmeister Juventus läuft es in der Liga überhaupt nicht, der Klub ist auf Rang fünf abgerutscht und droht nach zuvor neun Meisterschaften in Serie die Champions League zu verpassen. Beim Heimspiel am Mittwoch gegen Sassuolo Calcio soll der Superstar geschont werden.

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16:08 Uhr

Kreml will Nawalny-Anhänger per Gesetz von Wahl ausschließen

Was haben Islamischer Staat und Anhänger von Alexej Nawalny gemeinsam? Sie gelten als "extremistisch" in Russland. Und ab kommender Woche berät das Parlament in Moskau über ein Gesetz, mit dem Unterstützer des prominenten Kreml-Kritikers von der Parlamentswahl ausgeschlossen werden könnten. Der Gesetzentwurf sieht einen Ausschluss von Mitgliedern "extremistischer" Organisationen von der Wahl vor.

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Wahl? Haben die Russen nicht.

(Foto: imago images/ITAR-TASS)

Die Regionalbüros von Nawalnys politischem Netzwerk waren Ende April als "extremistisch" eingestuft worden, für sein Netzwerk und seine Anti-Korruptionsstiftung hatte die Staatsanwaltschaft diese Einstufung beantragt.

Voraussichtlich wird das Gesetz bereits vor der Parlamentswahl im September in Kraft treten. Damit droht nicht nur den Mitgliedern und Aktivisten von Nawalnys Netzwerk, sondern auch zehntausenden weiteren Russen, die das Netzwerk mit Spenden unterstützt haben, der Ausschluss von der Parlamentswahl.

14:52 Uhr

Zwei Frauen in Israel durch Hamas-Raketen getötet

Im Süden Israels sind zwei Frauen durch Raketen aus dem Gazastreifen getötet worden. Wie der israelische Rettungsdienst Magen David Adom mitteilte, starben die beiden 65 und 40 Jahre alten Frauen in der Küstenstadt Aschkelon. Ein Sprecher machte den Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen für die Todesfälle verantwortlich.

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14:31 Uhr

"TV total": Star-Rentnerin Ingrid ist tot

Traurige Nachricht für Fans von Stefan Raabs Show-Universum: Ingrid vom kultigen Ehepaar "Ingrid und Klaus" aus der Sendung "TV total" ist tot. Das teilte das Management  mit. Ingrid Kalinowski - wie sie mit vollem Namen hieß - sei am frühen Morgen im Alter von 83 Jahren im Kreise der Familie gestorben.

Ingrid, die vor ihrer späten Fernsehkarriere als Kosmetikerin arbeitete, und ihr Mann Klaus hatten sich seit den frühen 2000er-Jahren durch Auftritte in Raabs Show "TV total" Kult-Status erarbeitet. Von Landtagswahlen bis zum Klonen kommentierten sie aktuelle Themen und ihren Alltag - und verstrickten sie dabei immer wieder in unterhaltsamen Zankereien.

14:30 Uhr

Schichtwechsel

Mein Kollege Janis Peitsch ist zurück aus Mexiko und hat schon eine "Tag"-Schicht hinter sich. Morgen früh ist er wieder für Sie da. Hasta mañana, lieber Janis! Ab sofort geht es mit mir weiter; mein Name ist Uladzimir Zhyhachou und ich wünsche Ihnen einen entspannten Nachmittag!

14:06 Uhr

Ärger um Clooneys Traumvilla in Frankreich

George Clooney träumt von einem schicken Landhaus in der Provence, doch ob der Schauspieler jemals in das Domizil einziehen kann, ist fraglich. Denn das Anwesen im südfranzösischen Brignoles soll bereits verkauft sein, wie der Anwalt eines anderen Interessenten nach Justizangaben erklärte. Dessen Mandant hat demnach sechs Millionen Euro für die von Clooney gewünschte Immobilie bezahlt.

Bei dem Streit geht es um die 160 Hektar große Domaine du Canadel nebst Landhaus, Teich, Schwimmbad und Weinbergen. Die Stadtverwaltung von Brignoles hatte vergangenen Donnerstag zu Clooneys 60. Geburtstag mitgeteilt, der Hollywood-Star wolle das Anwesen erwerben. Laut einer Regionalzeitung unterzeichnete Clooney bereits den Kaufvertrag.

Clooneys Rivale hatte sich nach Angaben des Anwalts aber schon im August mit den Eigentümern auf den Erwerb verständigt. Später hätten diese aber 6,2 Millionen Euro verlangt - 200.000 Euro mehr als vereinbart - und den Verkauf dann abgesagt. Dagegen zog der Interessent vor Gericht. Solange dieser Streit nicht geklärt sei, gebe es "Unsicherheit über die Immobilie", sagte Anwalt Guy Azzari. Nach seinen Angaben könnte das Verfahren ein bis vier Jahre lang dauern.

13:33 Uhr

Berlusconi wieder in Klinik eingeliefert

Italiens Ex-Ministerpräsident Silvio Berlusconi befindet sich wieder im Krankenhaus. Das bestätigte ein Sprecher seiner Partei Forza Italia.

Medienberichten zufolge soll der 84-Jährige in einer Klinik in Mailand wegen der Folgen seiner Covid-19-Erkrankung behandelt werden. Berlusconi hatte sich im September mit dem Coronavirus angesteckt. Erst am 30. April war er nach mehrwöchigem Klinikaufenthalt entlassen worden.

Wegen der Behandlung waren Verhandlungstermine in verschiedenen Prozessen, die gegen den Politiker laufen, immer wieder verschoben worden. Für diesen Donnerstag ist ein Termin in der toskanischen Stadt Siena angesetzt. In diesem Verfahren muss sich der Ex-Regierungschef wegen Zeugenbestechung verantworten.

12:57 Uhr

Palmer über Aogo-Eklat: Akzeptiere, dass mein Kommentar misslungen ist

Am vergangenen Wochenende provoziert Tübinges Oberbürgermeister Boris Palmer einen handfesten Shitstorm. Auf seiner Facebook-Seite postete der Grünen-Politiker einen Link zu einem Artikel, in dem über Dennis Aogos vorläufiges Aus als Sky-Experte wegen eines verbalen Fehltritts berichtet wird. Als ihm in der Kommentarspalte Rassismusrelativierung vorgeworfen wird, reagiert der Politiker seinerseits mit einer rassistischen Aussage. Mittlerweile denken die Grünen über einen Parteiausschluss nach.

Nun hat Palmer in einem Interview mit der Wochenzeitung "Zeit" Fehler bekannt. "Ich akzeptiere sehr wohl, dass mein Kommentar misslungen ist, dass er unklug war, dass er völlig unnötigen Schaden angerichtet hat", sagt Palmer. Entschuldigen wolle er sich für seine Äußerung allerdings nicht.

"Die Entschuldigung und das Löschen ist in Zeiten der Cancel Culture nichts anderes als den Kopf unters Joch zu halten, um selbst noch einmal davonzukommen", sagt er. "Und ich halte den Kopf aufrecht. Ich mache das nicht." Er werde diesen Kampf jetzt durchfechten. "Auch wenn das ein politisches Endspiel für mich sein kann."

12:17 Uhr

Reemtsma-Entführer Drach auf dem Weg nach Deutschland

Der als Reemtsa-Entführer bekannt gewordene Kriminelle Thomas Drach wird laut Medieninformationen nach Deutschland ausgeliefert. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, befindet sich der 60-Jährige gerade auf dem Weg von den Niederlanden in die Bundesrepublik.

Drach wurde vor elf Wochen in den Niederlanden festgenommen. Der Vorwurf: Er soll für drei Raubüberfälle auf Geldboten in Köln und Frankfurt verantwortlich sein.

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12:02 Uhr

Schlagzeilen zum Mittag

11:41 Uhr

Mann zwischen Straßenbahnwagen eingeklemmt - tot

Eine vermeintliche Abkürzung hat ein Mann in Düsseldorf mit dem Leben bezahlt. Nach Polizeiinformationen stieg der 29-Jährige am Samstagabend über die Verbindungskupplung einer stillstehenden Straßenbahn. Gerade als der Mann sich zwischen den Wagen befand, setzte sich die Bahn wieder in Bewegung.

Der 29-Jährige wurde eingeklemmt und zog sich lebensgefährliche Verletzungen zu. Ein Rettungswagen brachte ihn in ein Krankenhaus, wo er am Montag starb.

11:40 Uhr

1. FC Köln angelt sich begehrten Coach Baumgart

Der 1. FC Köln stellt die Weichen für die Zukunft - egal, für welche Liga: Der Klub verpflichtet Steffen Baumgart als neuen Trainer zur kommenden Saison. Der 49-Jährige übernimmt damit die Nachfolge von Friedhelm Funkel, der wie geplant aufhört.

  • "Es freut uns sehr, dass sich Steffen Baumgart für den 1. FC Köln entschieden hat. Er hat in den vergangenen Jahren herausragende Arbeit in Paderborn geleistet. Er hat bewiesen, dass er Spieler egal welchen Alters weiterentwickeln und besser machen kann. Damit ist er der richtige Mann für den Weg, den wir in den nächsten Jahren gehen müssen. Dazu ist er ein emotionaler Leader, der sehr gut zum FC passt", sagt FC-Geschäftsführer Horst Heldt laut Vereinsmitteilung.
  • Baumgart hatte bereits angekündigt, den SC Paderborn nach der Saison zu verlassen. Er erhält in Köln einen Vertrag bis 2023.
  • Baumgart war gerüchteweise auch Gespräch beim Hamburger SV, bei Werder Bremen und anderen Klubs.

Anja Rau

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10:57 Uhr

Maya-Schatz in Sachsen-Anhalt ausgegraben

Sachsen-Anhalt und ein vergrabener Maya-Schatz sind die Zutaten eines außergewöhnlichen Kriminalfalls, der nun ein gutes Ende findet. Denn die Magdeburger Staatskanzlei will nach eigenen Angaben die 13 gefundenen Artefakte kommende Woche offiziell an Mexiko und Guatemala zurückgeben.

Aber der Reihe nach: Ein 66-jähriger Mann aus Klötze hatte im Jahr 2007 die Artefakte zusammen mit zwei Waffen seines Großvaters in einer Kunststofftonne in seiner Heimat vergraben. Vor einigen Monaten zeigte sich der Mann selbst an und beschrieb das Versteck im Keller seines ehemaligen Bauernhauses.

Im November wurde der Schatz dann von der Polizei gehoben. Publik wurde der Fall aber erst jetzt. Experten zufolge stammen die Artefakte vermutlich aus illegalen Ausgrabungen in Mexiko und Guatemala. Möglicherweise erwarb der frühere Besitzer die Stücke bei einem Aufenthalt in Südamerika auf dem Schwarzmarkt.

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10:12 Uhr

Heino Ferch freut sich mit 57 auf Nachwuchs

Erneute Vaterfreuden bei Heino Ferch: Der Schauspieler und seine 44-jährige Frau Marie-Jeanette erwarten Nachwuchs.

"Es ist ein absolutes Wunschkind", sagte der 57-Jährige der Zeitschrift "Gala". "Wir sind total glücklich, dass uns das dritte Kind geschenkt wird." Das Baby soll im August zur Welt kommen.

Das Paar hat bereits eine zwölfjährige Tochter und einen siebenjährigen Sohn. Auch diese freuten sich schon auf das künftige Geschwisterchen, berichteten die Eltern.

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09:36 Uhr

Schüsse in russischer Schule - Mehrere Menschen tot

Bei einem Schusswaffenangriff in einer Schule in der zentralrussischen Stadt Kasan sind mindestens elf Menschen getötet worden, die meisten von ihnen Kinder. Auch ein Lehrer soll sich unter den Opfern befinden.

Nach Angaben der Nachrichtenagentur RIA Nowosti wurde ein Jugendlicher von der Polizei festgenommen. Ein weiterer Angreifer, der sich in dem Schulgebäude verschanzt habe, sei getötet worden, berichteten die Tass und Interfax. Auch eine Explosion soll sich ereignet haben. Zunächst war von sieben Todesopfern die Rede gewesen.

Kasan liegt etwa 720 Kilometer östlich von Moskau. In Russland hatten die Schulen erst am Dienstag nach mehr als einwöchigen Ferien begonnen.

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09:27 Uhr

Wie teuer sind Sommerflüge in Europa?

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Ausreißer nach obengibt es unter anderem bei Verbindungen nach Italien.

picture alliance / ANSA

Die Preise für Flüge aus Deutschland zu beliebten Urlaubszielen in Europa weichen nach einer Auswertung des Vergleichsportals Idealo bisher nur wenig vom Vorkrisenniveau 2019 ab. "Es lässt sich keine Preisexplosion, aber auch kein extremes Preis-Dumping erkennen", erklärte Lara Mercier, Marketing-Managerin von Idealo, auf Basis einer Auswertung von Buchungsdaten für Flüge aus Deutschland von Juni bis September.

Bei der großen Mehrheit der Zielländer rund ums Mittelmeer liegen die Durchschnittspreise einige Prozent unter denen der Vergleichsmonate 2019. Ausreißer nach oben, zum Teil um zehn Prozent und mehr, ermittelte das Vergleichs- und Vermittlungsportal bei Verbindungen nach Italien, wo ein Hin- und Rückflug zum Beispiel im August mit knapp 116 Euro zehn Prozent teurer war als im selben Monat 2019. Wolfram Neidhard

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09:03 Uhr

Schlafender Junge stirbt bei Müllcontainer-Leerung

Schreckliches Unglück in Australien: In der Stadt Port Lincoln ist ein 13-Jähriger tödlich verletzt worden, als ein Müllcontainer, in dem er anscheinend mit zwei Freunden schlief, in einen Lastwagen entleert wurde. Der Junge habe so schwere Verletzungen davongetragen, dass er noch an Ort und Stelle gestorben sei, teilte die Polizei mit. Die beiden anderen Jungen blieben unverletzt.

Warum die Kinder in dem Container waren, ist unklar. Sie seien nicht obdachlos, sagte ein Polizeisprecher.

08:22 Uhr

"Stolz der Marine": "Gorch Fock" erhält Ausstellung

Die "Gorch Fock" hat auf ihren 800.000 zurückgelegten Seemeilen schon so einigen Stürmen getrotzt - auf hoher See ebenso wie medial. Der "Stolz der Marine", wie einer ihrer Spitznamen lautet, ist nicht nur geschichtsträchtiger Ausbildungsort Tausender Kadetten. Zuletzt machten auch Kontroversen um die Sicherheit an Bord und um explodierende Reparaturkosten dem Schiff zu schaffen. Das Deutsche Marinemuseum in Wilhelmshaven widmet dem Segelschulschiff nun ab Mittwoch eine Sonderausstellung.

Die Schau gibt anhand verschiedener Exponate und Mitmach-Angebote einen Einblick in den Alltag und die Ausbildung auf dem Dreimaster. Welche Aufgaben muss die rund 200-köpfige Besatzung übernehmen? Welche Segel werden bei welchen Windstärken gesetzt? Und wie fühlt es sich an, bei Wind und Wellengang in Schräglage auf den Schiffsplanken das Gleichgewicht zu halten?

Allein die "Gorch Fock" selbst fehlt dem Museum. Eigentlich wurde das rundumsanierte Schiff bereits Ende Mai zur Endausstattung im Wilhelmshavener Marinearsenal erwartet. Doch erst kürzlich wurde bekannt, dass die Auslieferung sich wegen der Corona-Pandemie verzögert.

07:59 Uhr

Temperaturunterschiede mit Blitz und Donner

Während an der Oder 30 Grad zum Anbaden einladen, wird es Küstenbewohnern nur in T-Shirt etwas frisch. Die hohen Temperaturunterschiede am Dienstag führen gerade im Westen zu Gewittern. Insgesamt bringt der Dienstag - wie auch der Mittwoch - viel Regen.

07:31 Uhr

China bezeichnet geplante UN-Veranstaltung als Beleidigung

Westliche Staaten und Menschenrechtsgruppen werfen China regelmäßig vor, die muslimische Minderheit der Uiguren in Lagern gefangen zu halten und zu foltern. Die Regierung in Peking bestreitet die Vorwürfe und spricht lediglich von Trainings-Centern, um religiösen Extremismus zu bekämpfen.

Doch nun wollen sich die UN-Mitgliedsstaaten bei einer virtuellen Veranstaltung mit dem Thema befassen. China selbst reagiert auf die Ankündigung äußerst pikiert.

"Die USA haben sich mit mehreren Ländern verbündet, die Ressourcen und die Plattform der Vereinten Nationen missbraucht, und China verleumdet und angegriffen, um ihre eigenen Interessen zu bedienen", heißt es aus dem chinesischen Außenministerium. Zuvor hatte Peking die Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen dazu aufgerufen, die Veranstaltung zu boykottieren. Bislang ohne Erfolg. Die Veranstaltung soll am morgigen Mittwoch stattfinden.

07:06 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen und Leser,

nach fast fünf Monaten begrüße ich Sie heute recht herzlich zum ersten Mal wieder im "Tag". Der Grund für meine lange Auszeit? Ich war in anderer Funktion für ntv.de in Mexiko tätig und habe dabei Land und Einwohner schätzen gelernt. Bevor ich zu weit abschweife - hier die wichtigsten Termine des Tages:

  • Rund zwei Monate nach der Wahl konstituiert sich der neue Landtag in Baden-Württemberg. Ministerpräsident Winfried Kretschmann wird den neuen grün-schwarzen Koalitionsvertrag unterzeichnen und das designierte Kabinett vorstellen.
  • Die Industriegewerkschaft Bauen, Agrar, Umwelt verlangt für die rund 890.000 Beschäftigten in der Branche 5,3 Prozent mehr Geld. Dazu beginnen die Tarifverhandlungen mit den Arbeitgebern des Bauhauptgewerbes in Schönefeld bei Berlin.
  • Das Grimme-Institut gibt bekannt, welche Fernseh-Produktionen und -Leistungen in diesem Jahr einen der begehrten Grimme-Preise erhalten.
  • Fast ein Vierteljahrhundert nach einem Mordfall in einer Sandkuhle mit einem lange nicht identifizierten Opfer will das Landgericht Aachen das Urteil sprechen. Die Staatsanwaltschaft hat für den Angeklagten eine lebenslange Freiheitsstrafe gefordert. Der 51-Jährige schwieg im Verfahren.

Bis zum Nachmittag begleite ich Sie durch den "Tag". Bei Fragen, Anregungen oder Kritik - gerne eine Mail an janis.peitsch@nama.de. Vámonos!

06:45 Uhr

Hacker melden sich nach Angriff auf US-Pipeline

Das Unternehmen Colonial Pipeline ist für die Kraftstoff-Versorgung in den USA elementar wichtig. Durch das Leitungssystem der Firma fließen pro Tag 2,5 Millionen Barrel an Kraftstoffen von Raffinerien an der Golf Küste in die östlichen und südlichen Bundesstaaten.

Doch am Freitag legten Hacker die Pipeline lahm. Washington vermutet hinter der Cyberattacke die russische Regierung. Die Angreifer selbst dementieren.

"Unser Ziel ist es, Geld zu machen", teilte die Hacker-Gruppe "DarkSide" nun auf ihrer Website mit. Sie fügte hinzu, unpolitisch zu sein und dass sie keiner bestimmten Regierung nahesteht.

Wie viel Geld die Hacker von Colonial Pipeline verlangten, ist unbekannt.

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06:21 Uhr

Löw holt Müller angeblich ins DFB-Team zurück

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Jubelt Müller auch so im DFB-Trikot?

(Foto: REUTERS)

Fußball-Bundestrainer Joachim Löw will den ehemaligen Nationalspieler Thomas Müller nach Informationen der "Bild"-Zeitung zur Europameisterschaft in die DFB-Auswahl zurückholen. Gut eine Woche vor Bekanntgabe des EM-Kaders soll Löw schon bei Müller angerufen und dem FC-Bayern-Routinier signalisiert haben, dass er ihn zurückholen will. Eine Stellungnahme Löws dazu gab es nicht.

  • Der Bundestrainer wird seinen EM-Kader am 19. Mai bekannt geben; wegen Corona dürfen diesmal 26 Spieler nominiert werden - drei mehr als üblich. Löw berate sich zurzeit mit seinem Trainerstab und Nationalmannschaftsdirektor Oliver Bierhoff, hieß es in dem Bericht.
  • Für Deutschland beginnt die EM am 15. Juni mit dem Spiel gegen Frankreich in München.
  • Löw hatte den in dieser Saison überragend aufspielenden Müller im März 2019 zusammen mit den beiden weiteren Rio-Weltmeistern Mats Hummels (Borussia Dortmund) und Jérôme Boateng (FC Bayern) aussortiert. Sein 100. und bislang letztes Länderspiel hatte der heute 31 Jahre alte Müller im November 2018 in der Nations League gegen die Niederlande (2:2) bestritten.

Anja Rau

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06:05 Uhr

Frau entführt Baby aus Elternhaus

Für eine Familie in Kanada ist der Muttertag zum Alptraum geworden: Eine fremde Frau drang am Sonntag in ihr Haus in Ottawa ein und entführte ihr Baby, wie die Polizei nun mitteilte. Dabei setzte die Angreiferin ein Abwehrspray gegen Bären ein, um die Familie außer Gefecht zu setzen.

Glücklicherweise konnte die Kidnapperin wenig später von einem Nachbarn festgehalten werden, als sie versuchte zu flüchten. Das acht Tage alte Kind blieb unverletzt. Die Angreiferin wurde festgenommen.

Die 32-jährige Angreiferin hatte die Mutter des Babys über eine Facebook-Gruppe kontaktiert. Unter dem Vorwand, die Mutter habe zufällig einen Preis gewonnen, besuchte sie das Haus der Familie. Am Sonntag kehrte die Frau dann zurück, um das Baby zu entführen. Das Motiv der Kidnapperin ist noch unklar.

06:00 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht

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