Dienstag, 19. November 2019Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
22:28 Uhr

Picasso-Gemälde wird zum Schnäppchen-Preis verlost

Wertvoller Picasso zum Schnäppchen-Preis: Bei einem Glücksspiel für einen guten Zweck in Paris können Teilnehmer ein Bild des spanischen Malers im Wert von einer Million Euro gewinnen.

  • Interessierte können für die Auslosung am 6. Januar in Paris eines von insgesamt 200.000 Tickets zum Preis von je 100 Euro erwerben. Dem glücklichen Gewinner winkt das Bild "Stillleben" aus dem Jahr 1921.
  • Die Organisatoren wollen durch den Losverkauf insgesamt 20 Millionen Euro zusammentragen. Der Besitzer des Gemäldes, der Kunstsammler David Nahmad, soll eine Million Euro erhalten, während der Rest des Erlöses an ein Projekt der Hilfsorganisation Care in Afrika gehen soll.
  • Das derzeit noch im Pariser Picasso-Museum ausgestellte Gemälde zeigt eine geometrische Komposition mit einem Stück Zeitung sowie einem Absinth-Glas.
21:56 Uhr

Kann Greta Thunberg durch die Zeit reisen?

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Erkennen Sie das Mädchen vorne links? Es kann doch gar nicht wahr sein, Greta Thunberg ist ja nur 16 Jahre alt, das Bild stammt aus dem Jahr 1898. Gephotoshopt ist es auch nicht – Das Bild wurde im Archiv der University of Washington entdeckt.

Die einzig mögliche Erklärung scheint die zu sein, dass die Aktivistin durch die Zeit reist, um uns vor der Klimakatastrophe zu retten. Das behaupten Verschwörungstheoretiker auf Twitter.  

Was denken Sie? Ist das ein Zufall? Oder kann Greta wirklich durch die Zeit reisen? Oder wurde das Foto doch gephotoshopt?

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21:18 Uhr

Ein Toter bei Messerangriff in Berliner Klinik

In der Schlosspark-Klinik in Berlin ist ein Mensch erstochen worden. Der Vorfall ereignete sich gegen 18.50 Uhr in der privaten Klinik nahe dem Charlottenburger Schloss. Weitere Angaben konnte die Polizei noch nicht machen. Eine Mordkommission hat die Ermittlungen aufgenommen.

20:48 Uhr

Epsteins Wärter sollen Dokumente gefälscht haben

Zwei Gefängniswärter, die in der Nacht seines Todes auf den US-Unternehmer Jeffrey Epstein aufpassen sollten, sind wegen der Fälschung von Dokumenten angeklagt worden.

Die beiden Wärter hätten nicht wie vorgegeben jede halbe Stunde nach Epstein geschaut, heißt es in einer Pressemitteilung eines Gerichts in New York. Anstelle dessen hätten sie an ihren Arbeitsplätzen gesessen, im Internet gesurft oder sich in ihrem Aufenthaltsbereich bewegt - und hätten dann Dokumente gefälscht, um ihr Fehlverhalten zu überdecken.

Epstein hatte sich am 10. August in einem New Yorker Gefängnis das Leben genommen. Ihm war von der Staatsanwaltschaft der US-Metropole vorgeworfen worden, Dutzende minderjährige Mädchen missbraucht zu haben. Zudem baute der 66-jährige Geschäftsmann laut Anklageschrift zwischen 2002 und 2005 in New York und Florida einen Missbrauchsring auf.

20:27 Uhr

Trump droht China mit neuen Zöllen

Im Oktober hatte US-Präsident Trump eine Einigung auf ein Teilabkommen im Handelskrieg mit China verkündet - es ist allerdings noch immer unklar, wann und wo es besiegelt werden soll.

Jetzt droht Trump Peking mit höheren Strafzöllen, sollte es im Handelskonflikt beider Länder keine Einigung geben. "China wird einen Deal machen müssen, den ich mag", sagte Trump am Rande einer Kabinettssitzung im Weißen Haus. "Wenn sie das nicht tun, dann war es das." Angesichts der Strafzölle, die China bezahle, sei er "sehr zufrieden" mit der derzeitigen Lage. "Wenn wir keinen Deal mit China machen, erhöhe ich die Zölle nur noch weiter."

20:00 Uhr
19:53 Uhr

Autofahrer zeigt sich selbst an

Ach, wären nur alle Autofahrer so selbstreflektiert… Ein Mann ist in eine Rettungsgasse gefahren – und hat dann sich selbst angezeigt.

  • Er sei versehentlich zehn Meter weit auf der frei gehaltenen Spur unterwegs gewesen, schrieb der Mann aus Mittelhessen in einem Brief an die Polizei. Danach habe er sich richtig eingeordnet.
  • Das Missgeschick passierte bereits Mitte Oktober auf der A 485 bei Gießen-Bergwerkswald in Hessen.
  • Der Mann räumte in dem Brief ein, er habe zunächst nicht gemerkt, dass andere Fahrzeuge bereits bremsten. Einen Rettungs- oder Polizeiwagen habe er nicht behindert. Möglicherweise hätten sich aber andere Autofahrer über sein Verhalten geärgert.
  • Vom schlechten Gewissen geplagt, bot er seine Bereitschaft zur Zahlung eines Bußgelds an. Darüber entscheidet laut Polizei die Bußgeldstelle. Üblich sind 200 Euro und zwei Punkte in der Flensburger Verkehrssünderkartei.
19:35 Uhr

Huthi-Rebellen kapern drei ausländische Schiffe

Die Huthi-Rebellen haben vor der jemenitischen Küste ein saudi-arabisches und zwei südkoreanische Schiffe gekapert. Die vom Iran unterstützte Miliz erklärte über ihren Fernsehsender Al-Masirah, sie habe die Schiffe beschlagnahmt und in den Hafen von Saleef gebracht, weil diese "ohne vorherige Ankündigung" in Jemens Hoheitsgewässer gefahren seien.

Nach Angaben der südkoreanischen Regierung werden insgesamt 16 Besatzungsmitglieder festgehalten, darunter zwei Südkoreaner. Das Außenministerium in Seoul erklärte, es werde alles getan, um eine "schnelle Freilassung unserer Bürger" zu erreichen. Südkorea entsandte das Marineschiff "Cheonghae" in die Region, das bisher vor der Küste des Oman zur Pirateriebekämpfung abgestellt war.

19:16 Uhr

Kohnen zieht sich als SPD-Vize zurück

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Natascha Kohnen verlässt den SPD-Vorstand.

(Foto: picture alliance/dpa)

Bayerns SPD-Vorsitzende Natascha Kohnen zieht sich aus der Spitze der Bundespartei zurück. Sie werde bei der Wahl auf dem Parteitag Anfang Dezember nicht mehr als Vize oder für einen anderen Posten kandidieren, sagte die 52-Jährige dem "Münchner Merkur".

"Wir brauchen einen personellen Neuaufbau, der unabhängig ist von den Entscheidungen zur GroKo vor zwei Jahren."

Kohnen ist seit Dezember 2018 stellvertretende Vorsitzende der SPD, seit Dezember 2015 ist sie Mitglied im Parteivorstand.

18:47 Uhr

Ursache für Brückeneinsturz in Frankreich steht wohl fest

Bei einem Brückeneinsturz in Südfrankreich gestern Vormittag verloren zwei Menschen ihr Leben. Heute, einen Tag nach dem Unglück, scheint die Ursache geklärt zu sein.

Ersten Erkenntnissen zufolge wurde der Einsturz durch einen zu schweren Laster verursacht. Das Gewicht des Lastwagens samt Ladung habe rund 50 Tonnen betragen, sagte Staatsanwalt Dominique Alzeari. Die Brücke war nur für Fahrzeuge mit einem Gewicht bis zu 19 Tonnen freigegeben. Der Lkw scheine also die unmittelbare Ursache für das Unglück zu sein, so Alzeari. Die Ermittlungen liefen allerdings weiter. Es sei noch zu früh, um zu sagen, ob der Lkw die ausschließliche Ursache für den Einsturz sei.

18:17 Uhr

Polizei zieht ins Hitlerhaus ein

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(Foto: picture alliance/dpa)

In diesem Haus im österreichischen Braunau am Inn verbrachte Adolf Hitler seine ersten Lebensmonate.

Österreich tut alles, um zu verhindern, dass das Gebäude zu einer Pilgerstätte für Neonazis wird. Seit Anfang 2017 befindet es sich bereits nach einer Enteignung im Besitz der Republik. Nun folgt der nächste Schritt – das Gebäude wird umgestaltet.

Nach dem Umbau sollen dort das Bezirkspolizeikommando und die Polizeiinspektion Braunau einziehen.

"Durch die zukünftige Nutzung des Hauses durch die Polizei soll ein unmissverständliches Zeichen dafür gesetzt werden, dass dieses Gebäude für immer einer Erinnerung an den Nationalsozialismus entzogen ist", erklärt Innenminister Wolfgang Peschorn.

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17:33 Uhr

Trotz Sechser im Lotto nichts gewonnen

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Kioskmitarbeiter Rainer Henning hatte sechs Richtige im Lotto, am Ende ging er aber leer aus.

(Foto: picture alliance/dpa)

Einmal im Leben ein Sechser im Lotto - das ist der Traum aller Lottospieler. Für den Frankfurter Rainer Henning ist dieser Traum in Erfüllung gegangen - und genauso schnell wieder zerplatzt.

Der 71-Jährige machte einen entscheidenden Fehler: Er spielte seinen Systemschein mit seiner Kundenkarte in dem Kiosk, in dem er arbeitet und das laut Hessen Lotto seiner Frau gehört. Das dürfen aber laut Glücksspielstaatsvertrag weder Besitzer von Verkaufsstellen noch Mitarbeiter. Rund 24.000 Euro hätte Henning nach eigenen Angaben mit diesem Schein gewonnen.

Nun bekommt er stattdessen wenigstens die 36,25 Euro Einsatz zurückerstattet.

17:00 Uhr

Hunde beißen Schwangere zu Tode

In Frankreich ist eine schwangere Frau von Jagdhunden zu Tode gebissen worden.

  • Die 29-Jährige war mit ihren eigenen Hunden in einem Wald rund 90 Kilometer nordöstlich von Paris spazieren, während dort eine Jagd stattfand. Kurz vor ihrem Tod rief sie ihren Lebensgefährten an und berichtete ihm von "bedrohlichen Hunden".
  • Die Frau erlitt schwere Verletzungen am Kopf und anderen Körperteilen. Die Hunde bissen auch dann noch weiter zu, als die Frau bereits tot war.
  • Die Polizei ermittelt wegen Totschlags gegen den oder die Tierhalter, die noch ermittelt werden müssen. Es wurden Proben von mehr als 90 Hunden genommen. Auch die fünf Hunde der Frau wurden untersucht. Das Ergebnis steht noch aus.
17:00 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:25 Uhr

Video zeigt Kindesentführung auf offener Straße

Der 51-jährige Michael Webb entführt im Mai ein achtjähriges Mädchen auf offener Straße. Für die Polizei beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Wenig später wird der Fluchtwagen des Täters vor einem Hotel entdeckt. Jetzt veröffentlichte Aufnahmen zeigen die anschließende Rettungsaktion.

 

16:08 Uhr

Nato rüstet sich für Kriege im Weltraum

Die Nato will den Weltraum zu einem neuen Einsatzgebiet erklären. Generalsekretär Jens Stoltenberg sagte in Brüssel, er erwarte, dass die Außenminister der Militärallianz am Mittwoch "den Weltraum als Operationsbereich" neben den bisherigen Einsatzbereichen Luft, Land, See und Cyberspace anerkennen. Eigene Waffen werde die Nato aber nicht im Weltraum stationieren.

Stoltenberg verwies darauf, dass derzeit rund 2000 aktive Satelliten die Erde umkreisten. "Rund die Hälfte gehören Nato-Ländern", sagte der Generalsekretär. Sie müssten geschützt werden.

15:41 Uhr

Lkw brennt in Autobahntunnel in Italien

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Vom Lastwagen ist nicht viel übrig geblieben.

(Foto: picture alliance/dpa)

In einem Autobahntunnel im Nordwesten Italiens ist ein Lastwagen in Brand geraten.

32 Menschen wurden mit Rauchvergiftungen in Krankenhäuser gebracht. Die meisten von ihnen saßen in einem Bus, der hinter dem Lastwagen fuhr.

Der Brand ereignete sich auf der A10 in der Nähe von Spotorno in Richtung Genua (Ligurien).

15:10 Uhr

Berlin weist US-Linie zurück: Israels Siedlungsbau illegal

US-Außenminister Mike Pompeo erklärte gestern, der Bau von israelischen Siedlungen im Westjordanland sei aus Sicht der USA "nicht per se unvereinbar mit internationalem Recht".

Deutschland kritisiert nun den Kurswechsel der USA und bekräftigt, dass die Bundesregierung den israelischen Siedlungsbau in den besetzten Palästinensergebieten für völkerrechtswidrig hält. Dieser beeinträchtige die Möglichkeit eines Friedensprozesses und erschwere eine verhandelte Zwei-Staaten-Lösung, erklärte eine Sprecherin des Außenministeriums.

Weiter sagte die Sprecherin: "Die Bundesregierung wird sich weiterhin gemeinsam mit ihren Partnern in der Europäischen Union für eine einvernehmliche Verhandlungslösung einsetzen, die den legitimen Forderungen beider Konfliktparteien gerecht wird." Die EU betrachtet die israelischen Siedlungen in den 1967 besetzten Gebieten als illegal.

14:31 Uhr

Chemie-Explosion nahe deutscher Grenze in Tschechien

In einem Entsorgungsbetrieb für gefährliche Abfälle in Tschechien hat sich eine Explosion ereignet. Acht Menschen wurden dabei verletzt. Zwei von ihnen mussten vor Ort wiederbelebt werden.

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  • Der Vorfall ereignete sich in Hamr na Jezere (Hammer am See) bei Liberec (Reichenberg), rund 50 Kilometer südlich von Görlitz.
  • Zur Explosion sei es beim Mischen zweier noch unbekannter Substanzen unter Einwirkung von Wasser gekommen, erklärte eine Polizeisprecherin. Dabei entstand ein Brand, den die Feuerwehr schnell löschen konnte.
  • Den Einwohnern der betroffenen Gemeinde wurde empfohlen, Fenster und Türen geschlossen zu halten und sich nicht unnötig im Freien aufzuhalten.
14:30 Uhr

Schichtwechsel

Mein Kollege Sebastian Huld verabschiedet sich in den wohlverdienten Feierabend. Ich übernehme bis zum späten Abend. Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag.

14:21 Uhr
Breaking News

Schweden stellt Untersuchung gegen Assange ein

Die Voruntersuchungen gegen Wikileaks-Gründer Julian Assange in Schweden wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung werden niedergelegt. Das teilte die stellvertretende Direktorin der schwedischen Strafverfolgung, Eva-Marie Persson, mit.

Mehr dazu lesen Sie hier.
13:57 Uhr

Verbotene Chemikalien in mehreren Lichterketten entdeckt

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(Foto: picture alliance/dpa)

Kurz vor Weihnachten warnt die Umweltschutzorganisation BUND vor Schadstoffen in Lichterketten. Bei einer Stichprobe von vier Lichterketten und -schläuchen fanden die Tester im Labor teils hohe Mengen der illegalen Weichmacher Phtalate und Chlorparrafine etwa in den Kabelummantelungen, wie die Organisation mitteilte. Diese Chemikalien sind EU-weit verboten. Der BUND forderte die Hersteller auf, die Lichterketten umgehend vom Markt zu nehmen.

"Mit einem solch erschreckenden Ergebnis haben wir nicht gerechnet", sagte BUND-Chef Olaf Bandt. Die Umweltorganisation leitete die Testergebnisse an die zuständigen Behörden weiter und forderte sie auf, das Schnellwarnsystem der EU zu aktivieren.

13:42 Uhr

Von terrorverdächtigem Syrer ging "beträchtliche Gefahr" aus

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Amtssitz der Generalstaatsanwaltschaft Berlin

(Foto: picture alliance/dpa)

Nach der Festnahme eines Terrorverdächtigen aus Syrien in Berlin werden mehr Details zu dem Mann bekannt: Er sei an einer Grundschule in der Hauptstadt als Reinigungskraft beschäftigt. Zuvor habe er bis September im Berliner Bode-Museum gearbeitet, sagte Innensenator Andreas Geisel. Über ein mögliches Anschlagsziel des Verdächtigen lägen keine Erkenntnisse vor. "Wir gehen davon aus, dass es eine beträchtliche Gefahr gab", so Geisel. In ausgewerteten Chatprotokollen sei es darum gegangen, möglichst viele Menschen zu töten.

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13:33 Uhr

Mutmaßlicher Rechtsterrorist Franco A. wird doch angeklagt

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Franco A. war festgenommen worden, als er eine Waffe aus einem Toiletten-Spülkasten des Wiener Flughafens abholen wollte.

(Foto: picture alliance / Marcel Kusch/)

Der Bundeswehrsoldat Franco A. muss nun doch wegen Terrorverdachts vor Gericht. Wie eine Sprecherin des Oberlandesgerichts Frankfurt mitteilte, wurde die Anklage wegen der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat durch einen Beschluss des Bundesgerichtshofs zugelassen.

Der aus Offenbach stammende Franco A. war Ende April 2017 für mehrere Monate in Untersuchungshaft genommen worden. Ihm wird vorgeworfen, aus rechtsextremer Gesinnung einen Anschlag geplant und sich als Asylbewerber ausgegeben zu haben, um den Verdacht auf Flüchtlinge zu lenken. Das Oberlandesgericht Frankfurt hatte zuvor keinen hinreichenden Terrorverdacht gesehen und die Anklage gegen Franco A. Mitte 2018 zunächst nicht zugelassen.

13:17 Uhr

Botswana will wieder Wildtierjagd erlauben

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Vor allem der Umgang mit Elefanten ist umstritten, weil die Dickhäuter viel Zerstörung anrichten und dem Menschen leicht gefährlich werden.

(Foto: REUTERS)

Nach einem mehrjährigen Verbot der Wildtierjagd hat Botswana angekündigt, ab Dezember wieder Lizenzen für Trophäenjagden zu vergeben. Bis Dezember würden Jagdquoten vorgelegt, um die "Vermarktung im Vorfeld der Jagdsaison 2020 zu ermöglichen", sagte der neue Staatschef Mokgweetsi Masisi in einer Rede zur Lage der Nation. Außerdem würden Jagdregeln ausgearbeitet.

"Es ist zu erwarten, dass die Jagd erheblich dazu beitragen wird, den Konflikt zwischen Mensch und Tier zu verringern, indem sie lebensfähige und ausgewogene Populationen schafft", erläuterte Masisi. Die Aufhebung des Jagdverbots in dem südafrikanischen Land stößt vor allem bei Naturschützern auf Entsetzen. Masisis Entscheidung sei "kurzsichtig", sagte Masisis Rivale, der frühere Präsident und Umweltschützer Ian Khama.

12:52 Uhr

Mindestens neun Menschen bei Unruhen im Iran getötet

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Demonstranten in Teheran.

(Foto: dpa)

Bei den landesweiten Protesten im Iran gegen höhere Benzinpreise sind nach Angaben iranischer Medien seit Freitag neun Menschen ums Leben gekommen. Es handele sich um vier Demonstranten, drei Mitglieder der Revolutionsgarden und zwei Polizisten, hieß es in den Berichten der staatlich kontrollierten Medien vom Dienstag.

Bisher hatten die Behörden nur mitgeteilt, dass zwei Polizisten und ein Demonstrant getötet worden seien. Etwa 1000 Menschen seien festgenommen worden. Einigen der Anführer drohten die Revolutionsgarden, eine dem System besonders loyale Elitetruppe, mit der Todesstrafe. Berichte in sozialen Medien, dass die Zahl der Opfer und Festgenommenen wesentlich höher liege, ließen sich nicht überprüfen, weil das Internet den vierten Tag in Folge weitgehend abgeschaltet war.

12:26 Uhr

Asap Rocky will nach eigener Haft Häftlingen Kleider spenden

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Asap Rocky ist zurück in den USA.

(Foto: picture alliance/dpa)

Rapper prahlen ja gerne damit, sie hätten nicht vergessen, wo sie herkommen. US-Rapper Asap Rocky vergisst auch nicht, wo er war: Nach seinem Ärger mit der schwedischen Justiz will er Kleidung für Gefängnisinsassen in Schweden spenden. Das berichtet die schwedische Zeitung "Aftonbladet" unter Berufung auf Angaben des Leiters der Haftanstalt Kronoberg, in der der Musiker im Sommer vier Wochen in Untersuchungshaft gesessen hatte.

Asaps Anwalt fragte in der Stockholmer Anstalt, ob der Rapper grüne Pullover und Jogginghosen für die Insassen spenden dürfe. Der 31-Jährige soll während der U-Haft Freundschaften mit einigen seiner Mithäftlinge geschlossen haben. Nach seiner Zeit in U-Haft war Asap Rocky Mitte August von einem schwedischen Gericht wegen Körperverletzung verurteilt worden. Um eine Haftstrafe kam er aber herum.

12:20 Uhr

Der Tag, als die Puhdys erstmals auf der Bühne rockten

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Wussten Sie, dass … eine der bekanntesten DDR-Bands heute vor 50 Jahren erstmals die Bühne betreten hat? Am 19. November 1969 geben die Puhdys im sächsischen Freiberg ihr erstes Konzert. Der Auftritt gilt als Gründungsmoment der Combo - und ist der Beginn einer musikalischen Erfolgsgeschichte.

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Da standen sie schon fast drei Jahre lang auf der Bühne: die Puhdys 1972 bei einem Auftritt in Klein Wanzleben.

(Foto: imago/Frank Sorge)

Neugierig geworden? Dann lesen Sie hier mehr dazu.

Das passierte außerdem am 19. November:

  • Vor 2 Jahren verkündet FDP-Chef Christian Lindner mit dem Satz "Es ist besser, nicht zu regieren, als falsch zu regieren" das Scheitern der Sondierungsgespräche über eine Jamaika-Koalition aus Unionsparteien, Grünen und FDP.
  • Vor 77 Jahren startet die Rote Armee in Stalingrad die "Operation Uranus". Bei der Militäroffensive gelingt den Sowjets die später schlachtentscheidende Einkesselung der 6. Armee der deutschen Wehrmacht.
  • Vor 200 Jahren eröffnet in Madrid das Prado - eines der bedeutendsten Kunstmuseen der Welt.

Wir gratulieren …

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    Golddame: Jodie Foster.

    (Foto: imago images / UPI Photo)

    Jodie Foster, US-Schauspielerin mit zwei Oscars im Trophäenschrank ("Angeklagt", "Das Schweigen der Lämmer"), zum 57. Geburtstag.
  • Klaus "Tanne" Fichtel, Schalke-Ikone und ältester je in der Bundesliga eingesetzter Fußballer, zum 75. Geburtstag.
  • Calvin Klein, US-Modezar, zum 77. Geburtstag.
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Redakteur Christoph Rieke wirft in "Riekes Rückspiegel" täglich einen Blick in die Vergangenheit.

12:02 Uhr

Bundesinstitut warnt Verbraucher vor Alu-Produkten

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Fisch lässt sich prima in Alufolie garen. Aber laut BfR sollte man das nicht zu oft tun.

(Foto: imago/CHROMORANGE)

Experten raten Verbrauchern, die Aufnahme von Aluminium möglichst gering zu halten. Einer Studie zufolge werde die gesundheitlich tolerierbare Aufnahmemenge pro Woche in allen Altersgruppen schnell überschritten, teilte das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) mit. Das Leichtmetall kann neben Deos und Zahnpasta etwa in Lippenstiften und Sonnencreme enthalten sein.

Über unbeschichtete Menüschalen, Grillschalen und Backbleche aus Alu ist bekannt, dass der Stoff auf Lebensmittel übergehen kann. Insbesondere von der Zubereitung und Lagerung salziger und saurer Lebensmittel aus unbeschichteten Alu-Behältnissen oder -folie rät das BfR generell ab.

Daneben steckt auch in Produkten wie Tee, Kaffee und Schokolade viel Alu, weil es in der Erdkruste enthalten ist. Bei hohen Aufnahmemengen über einen längeren Zeitraum hinweg sei ein erhöhtes Gesundheitsrisiko möglich.

12:02 Uhr

Schlagzeilen am Mittag

11:40 Uhr

AfD-Abgeordnete treffen Assad-Vertreter in Syrien

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Reisten im März 2018 nach Syrien: die AfD-Politiker Harald Weyel, Steffen Christ, Udo Hemmelgarn, Christian Blex, Armin Paulus Hampel und Frank Pasemann (von links nach rechts).

(Foto: picture alliance / Soeren Stache)

Eine Delegation der AfD-Bundestagsfraktion ist zu einem einwöchigen Besuch in Syrien eingetroffen. Geplant sind unter anderem Gespräche mit Vertretern der Regierung von Präsident Baschar al-Assad in Damaskus sowie Besuche verschiedener Sehenswürdigkeiten. Geleitet wird die Delegation von den Abgeordneten Frank Pasemann und Waldemar Herdt. Weitere Mitreisende sind nach Angaben der Fraktion die AfD-Politiker Udo Hemmelgarn, Jürgen Pohl und Steffen Kotré sowie Mitarbeiter und ein Übersetzer.

Ein Wiederaufbauprozess in den vom Krieg zerstörten Gebieten Syriens sei im deutschen Interesse, erklärte die AfD-Fraktion. Aus Sicht der Bundesregierung wäre eine politische Einigung unter Berücksichtigung der Interessen der Assad-Gegner eine Voraussetzung für eine solche Unterstützung. Bereits im März 2018 war eine Gruppe von AfD-Politikern nach Syrien gereist. Die Bundesregierung hatte diese Reise scharf kritisiert.

11:00 Uhr

Tausende Salvini-Gegner singen "Bella Ciao"

Ein gutes Lied gesungen von einem großen Chor erzeugt bei fast jedem Menschen Gänsehaut. Diese Aufnahme aus Italien ist aber besonders schön: Es handelt sich um die Hymne des antifaschistischen Widerstands in den 40er Jahren, "Bella ciao". Gesungen wurde es gestern Abend in Modena von Teilnehmern einer Veranstaltung, die sich gegen den rechtspopulistischen Politiker Matteo Salvini richtete. Rund 7000 Menschen sollen auf dem Platz versammelt gewesen sein, berichtet "La Repubblica".

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10:43 Uhr

Spezialeinheit nimmt terrorverdächtigen Syrer in Berlin fest

Die Polizei hat in Berlin einen Mann unter Terrorverdacht gefasst. Der 37-jährige Syrer soll sich im Internet über den Bau von Bomben informiert und ausgetauscht haben. "Zweck des Chatverkehrs soll die Vorbereitung von Terroranschlägen gewesen sein", teilte die Generalstaatsanwaltschaft Berlin mit.

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Eine Spezialeinheit der Bundespolizei nahm den Mann am Morgen fest. Die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe ermittelt wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat gegen den Mann. Zudem sei die Wohnung des Verdächtigen in Berlin durchsucht worden, teilte die oberste deutsche Anklagebehörde weiter mit.

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10:30 Uhr

Sponsor rückt nach Skandal-Interview von Prinz Andrew ab

Der wegen Missbrauchsvorwürfen umstrittene britische Prinz Andrew hat einen wichtigen Sponsor für ein Projekt verloren. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG unterstützt nicht mehr Andrews Initiative Pitch@Palace, wie die Nachrichtenagentur PA berichtete. Der Vertrag lief nach Angaben des Buckingham-Palastes bereits Ende Oktober aus. Pitch@Palace ist ein Mentoring-Programm unter anderem für Technologie-Startups.

Der 59-Jährige ist - wie die anderen Royals auch - Schirmherr vieler Organisationen. Die ersten überlegen bereits, ob sie Konsequenzen ziehen sollen. Prinz Andrew ist nach seinem BBC-Interview zum US-Multimillionär Jeffrey Epstein sehr stark unter Druck geraten. Andrew war jahrelang mit dem vorbestraften Geschäftsmann Epstein befreundet. Der US-Amerikaner wurde beschuldigt, Dutzende Minderjährige sexuell missbraucht zu haben.

10:04 Uhr

Nordkorea lehnt Gespräche mit USA weiter ab

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Kim Jong Un auf Truppenbesuch.

(Foto: dpa)

US-Präsident Donald Trump betrachtet sich als größter "Dealmaker" aller Zeiten, aber bei seinem außenpolitischen Vorzeigeprojekt - der atomaren Entwaffnung Nordkoreas - hakt es: Das Regime in Pjöngjang will weiter nicht zu den Verhandlungen über sein Atomwaffenprogramm zurückkehren. Daran ändere auch die Verschiebung eines Militärmanövers der USA mit Südkorea nichts. Der Vorsitzende des koreanischen Asien-Pazifik-Friedenskomitees und frühere Geheimdienstchef Nordkoreas, Kim Yong Chol, unterstellte Washington eine "feindselige Politik".

Neue Atomgespräche könnten erst stattfinden, wenn die USA diese Politik abstellten, sagte Kim am Dienstag Staatsmedien zufolge. Gemeinsame Manöver mit Südkorea müssten eingestellt werden. Die Forderung Kim Yong Chols steht in einer Reihe jüngster Erklärungen von nordkoreanischer Seite, an neuen Verhandlungen mit den USA nicht interessiert zu seien, solange die USA keine neuen Vorschläge machten.

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09:31 Uhr

Zahl vernachlässigter Kinder steigt auf mehr als 50.000

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(Foto: imago images/blickwinkel)

Die Zahl der in Deutschland durch Gewalt und Vernachlässigung bedrohten Kinder hat sich deutlich erhöht. Im vergangenen Jahr stellten die Jugendämter solch eine Kindeswohlgefährdung bei 50.400 Kindern und Jugendlichen fest, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Dies waren zehn Prozent mehr als im Jahr davor.

Die Statistiker trugen die Zahlen zum morgigen internationalen Tag der Kinderrechte zusammen. In Deutschland lebten demnach im vergangenen Jahr 13,6 Millionen Minderjährige. Von diesen seien 95.000 in einem Heim untergebracht worden, weitere 81.400 in einer Pflegefamilie.

09:00 Uhr
08:59 Uhr

80-Jähriger nach Auffliegen falscher Ärztin exhumiert

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Die Ermittlungen machten eine Störung der Friedhofsruhe notwendig.

(Foto: imago images/Arnulf Hettrich)

Im Zuge von Ermittlungen gegen eine mutmaßlich falsche Ärztin aus Hessen ist ein 2016 verstorbener 80-Jähriger exhumiert worden. Wie die Staatsanwaltschaft Kassel mitteilt, soll dadurch die Todesursache des Mannes geklärt werden. Im Raum steht, dass eine mögliche Fehlbehandlung der falschen Ärztin zum Tod des Mannes geführt haben könnte. Der Leichnam war demnach am Freitag exhumiert, untersucht und wieder beigesetzt worden.

Von 2015 bis 2018 hatte eine 48-Jährige in einer Klinik in Fritzlar als Assistenzärztin gearbeitet. Sie soll ohne entsprechende Ausbildung Patienten betäubt haben. Vier starben, in acht weiteren Fällen sollen Gesundheitsschäden eingetreten sein. Ob es weitere Opfer gibt, prüfen die Behörden. Staatsanwaltschaft und Polizei ermitteln gegen die Frau.

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08:19 Uhr

Nasa bestätigt Wasserdampf auf Jupitermond Europa

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Ein Nasa-Bild von 2014 zeigt auf Höhe 7 Uhr eine mutmaßliche Eruption auf Europa.

(Foto: picture alliance / dpa)

Auf der Suche nach Leben im All sind Forscher der US-Raumfahrtbehörde Nasa möglicherweise einen Schritt weiter: Sie wiesen nach, dass auf dem von einer Eisschicht umhüllten Jupitermond Europa - einer von 79 Jupitermonden - auch Wasserdampf vorkommt. Das nährt den Verdacht, dass unter der eisigen Oberfläche des Mondes Wasser in flüssiger Form vorkommt. Möglicherweise schwappt dort sogar ein Meer vor sich hin, das vom Volumen her doppelt so groß ist wie alle Ozeane auf der Erde.

Ab und an schießt dieses Wasser womöglich ähnlich einem Geysir ins All, wenn die Eisdecke aufbricht. Forscher vom Goddard Space Flight Center Bundesstaat Maryland konnten nun einen Ausstoß rechtzeitig ausmachen, um ihn zu beobachten: 2360 Kilo Wasser pro Sekunde maßen die Forscher während der Eruption. Wasser gilt als eine der Grundvoraussetzungen für Leben.

08:02 Uhr

Buschbrände werden zur Bedrohung für Sydney

Wegen der Buschbrände in der Umgebung von Sydney wird die Lage auch in Australiens Millionenmetropole selbst zunehmend bedrohlich. Über der Stadt hängt ein dicker Rauchschleier. Die Behörden appellierten an die mehr als fünf Millionen Bewohner in der Region, "vorsichtig" zu sein. Menschen mit Atemproblemen wurde empfohlen, ihre Häuser und Wohnungen nicht zu verlassen. Entspannung ist nicht in Sicht.

Für die nächsten Tage werden in den drei von den Bränden betroffenen Bundesstaaten weiterhin Temperaturen von deutlich mehr als 30 Grad und Windgeschwindigkeiten von bis zu 65 km/h vorhergesagt. In Sydney war es am heutigen Dienstag 37 Grad heiß. Allein im Bundesstaat New South Wales, zu dem auch Sydney gehört, wüten etwa 50 Feuer.

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07:46 Uhr

CDU will keine Kopftücher in Kitas und Grundschulen

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Kopftücher sind seit Jahrzehnten Teil deutschen Alltags. Ob Kinder auch schon ihr Haupthaar bedecken sollten, wird kontrovers diskutiert.

(Foto: picture alliance/dpa)

Muslimische Mädchen sollten in der Grundschule und der Kita aus Sicht der CDU-Spitze kein Kopftuch tragen. "Das Tragen des Kopftuchs macht aus den kleinen Kindern schon erkennbar Außenseiter, etwa auf dem Spielplatz oder auf dem Schulhof. Dies wollen wir in jedem Fall verhindern", heißt es in einer Beschlussempfehlung der Antragskommission für den CDU-Parteitag in Leipzig am Freitag und Samstag.  

Die CDU setze dabei vor allem auf die Überzeugung der Eltern. "Wir schließen allerdings als letztmögliche Maßnahme auch ein Verbot nicht aus", heißt es weiter. Die Formulierung der Antragskommission schwächt einen Antrag eines Bezirksverbands der Senioren-Union ab, die ein gesetzliches Kopftuchverbot in Schulen fordert. Kopftücher für Schülerinnen in Deutschland zu verbieten, könnte nach Einschätzung des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags verfassungsrechtlich "wohl nicht zulässig" sein.

07:15 Uhr

In Hessen fahren bis auf Weiteres fast keine Busse mehr

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Verwaiste Busstation in Hanau.

(Foto: picture alliance/dpa)

Pendlern in Hessen stehen vielerorts chaotische Stunden, möglicherweise sogar Tage bevor. Fahrer privater Busunternehmen sind am frühen Morgen in einen unbefristeten Streik getreten. Seit 2:30 Uhr beteiligen sich Busfahrer in 20 bis 25 hessischen Städten an dem Ausstand, etwa in Frankfurt, Hanau, Fulda und Offenbach, wie Verdi-Verhandlungsführer Jochen Koppel sagte. In Frankfurt wurden 56 von 64 Buslinien bestreikt. Mindestens 3000 Busfahrer würden demnach streiken.

Verdi verlangt für die rund 4400 privaten Busfahrer kräftige Lohnsteigerungen sowie mehr bezahlte Pausen und Urlaub. So soll das Grundgehalt nach dem Willen der Gewerkschaft von jetzt 13,50 Euro auf 16,60 Euro die Stunde erhöht werden.

06:50 Uhr

Werte-Union: AKK sollte "Weg freimachen"

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Kramp-Karrenbauer muss sich permanenter Attacken aus den eigenen Reihen erwehren.

(Foto: imago images/Christian Spicker)

Vor dem Bundesparteitag der CDU befeuert die konservative Werte-Union erneut die Debatte über einen Führungswechsel bei den Christdemokraten zugunsten von Friedrich Merz. Annegret Kramp-Karrenbauer habe es als Vorsitzende nicht geschafft, der Partei wieder Profil zu geben, sagte der Vorsitzende der Werte-Union, Alexander Mitsch. "Ich würde nicht ihren Rücktritt fordern - sofern sie nicht selbst die Erkenntnis hat, dass es besser für die Partei ist." Aber er halte einen Wechsel an der Parteispitze für sinnvoll. "Es würde guttun, wenn wir auch an der Parteispitze eine Erneuerung bekämen."

Mitsch sagte, er könne sich gut vorstellen, dass sich Kramp-Karrenbauer auf ihre Arbeit als Verteidigungsministerin konzentriere und den "Weg freimacht für eine Gesamtlösung". Ex-Fraktionschef Friedrich Merz könne auch Parteichef sein, sagte Mitsch - auch wenn das keine Bedingung sei, um ein guter Kanzlerkandidat zu sein. Er könne sich auch eine Doppelspitze vorstellen mit Kramp-Karrenbauer als Parteichefin und Merz als Kanzlerkandidaten.

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06:40 Uhr

Was heute wichtig wird

Guten Morgen, liebe Leser,

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Maas will in der Ukraine vermitteln

(Foto: dpa)

der Tag startet mal wieder mit erstaunlichen Nachrichten. Die israelischen Siedlungen in den 1967 besetzten Gebieten im Westjordanland seien nicht pauschal illegal, lässt die US-Regierung wissen. Das bedeutet nicht nur eine Abkehr vom westlichen Konsens in der Nahostpolitik, sondern ist auch Wasser auf die Mühlen von Regierungschef Benjamin Netanjahu, der derzeit um sein politisches Überleben kämpft. Im Weißen Haus hat "Bibi" einen treuen Unterstützer.

Was heute noch wichtig wird:

  • in den USA gehen die Anhörungen von Zeugen weiter, um zu entscheiden, ob gegen Trump ein Amtsenthebungsverfahren eingeleitet werden sollte
  • Außenminister Heiko Maas führt Gespräche in Kiew zum Ukrainekonflikt
  • Die SPD beginnt ihre Stichwahl über das künftige Vorsitzendenduo - Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans oder Klara Geywitz und Olaf Scholz?

Anregungen und Kritik schreiben Sie bitte via sebastian.huld[at]nama.de. Ich wünsche Ihnen einen schönen Dienstag.

06:29 Uhr

Israel wehrt Raketenbeschuss aus Syrien ab

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Das Raketenabwehrsystem Iron Dome zerstörte in der vergangenen Woche bereits einen Großteil der 450 aus dem Gazastreifen abgeschossenen Raketen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Israel hat nach eigenen Angaben am Morgen vier Raketen aus Syrien abgefangen. Wie die israelische Armee mitteilte, hat ein Raketenabwehrsystem die Geschosse abgewehrt. Unterdessen berichtete die staatliche syrische Nachrichtenagentur Sana über "hörbare Explosionen" in der Nähe des Flughafens von Damaskus, machte aber keine weiteren Angaben.

"Nach der Warnung durch Alarmsirenen in israelischen Dörfern im Golan wurden vier Raketen aus Syrien vom israelischen Flugabwehrsystem abgefangen. Keine Geschosse trafen ein Ziel in Israel", teilte die Armee mit. 

06:22 Uhr

Im Mittelgebirge liegt etwas Schnee, im Osten gibt es Sonne

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(Foto: REUTERS)

Tief "Ingmar" ist inzwischen nach Südskandinavien weiter gezogen, beeinflusst heute aber unser Wetter vor allem im Norden. Zuvor hat es in den Mittelgebirgen einen ersten kleinen Wintereinbruch teils mit einigen Zentimeter Schnee gebracht. Heute früh vermeldeten beispielsweise der Feldberg im Schwarzwald 21 Zentimeter, der Kahle Asten 11 Zentimeter oder der Vogelsberg zwischen Gießen und Fulda sowie Freudenstadt im Schwarzwald jeweils 2 Zentimeter.

Derweil läuft das vorerst letzte Unwettertief im Bereich Friaul, Osttirol und Kärnten gegen die Alpensüdseite. Hier sind durch Tief "Keke" nochmals Regen und Schnee in der Größenordnung von 20 bis 60 Litern pro Quadratmeter möglich, bevor sich die Wetterlage dort nachhaltig entspannt.

Damit zu unserem Wetter: Das heute besonders im Süden und im Bereich der Mittelgebirge zu Beginn gebietsweise von leichtem Frost oder Bodenfrost geprägt ist. Stellenweise mit der Gefahr von Glätte durch Reife, gefrierende Nässe sowie Schneereste oder Schneematsch. Gleichzeitig sind die meisten Schneeschauer aber durch.

Anfangs sind in den Mittelgebirgen oberhalb von rund 500 Metern noch ein paar Flocken drin. Später ist im Hochschwarzwald etwas Schnee nicht auszuschließen. Ansonsten fällt bevorzugt in der Nordhälfte noch Regen, der nachmittags aber mehr und mehr abklingen wird. Deutlich schöner mit mehr Sonne verläuft der Tag von den Alpen bis herauf nach Brandenburg.

Die Temperaturen erreichen im Bergland frühwinterliche 2 bis 5, im Flachland 6 bis 10 Grad. Hierbei weht besonders im Norden und Nordosten ein zum Teil stürmischer Wind.

Die weiteren Aussichten: ruhiges Novemberwetter, bei dem die Sonne oftmals mit Wolken sowie zähem Nebel oder Hochnebel kämpfen muss. Leichter Regen fällt hierbei höchstens im Norden und Osten. Die Temperaturen liegen am Mittwoch und Donnerstag bei 4 bis 10 Grad.

Am Wochenende wird es tendenziell nochmals milder und vor allem im Westen und auf den Bergen gibt es gute Chancen auf mehr Sonne bei bis zu 13 Grad.

Ihr Björn Alexander

 

06:01 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht