Dienstag, 28. Juli 2020Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:36 Uhr

Das war Dienstag, der 28. Juli 2020

imago0102407117h.jpg

Sonnenuntergang am Meer - gibt's nicht nur in Spanien.

(Foto: imago images/Geisser)

Urlaub in Spanien? Wer es in den wenigen Wochen seit der Aufhebung der Reisewarnung im Juni nicht geschafft hat, sollte nun wohl lieber bis zum nächsten Sommer warten. Wegen des starken Anstiegs der Corona-Infektionen rät das Auswärtige Amt vor Reisen in mehrere Regionen des beliebtesten Urlaubslands der Deutschen ab. In welche genau, erfahren Sie hier.

Was war heute sonst wichtig:

Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend und eine gute Nacht!

22:04 Uhr

Mann von Zug erfasst - offenbar von Unbekanntem gestoßen

Ein Unbekannter soll in Waghäusel in Baden-Württemberg einen Mann bei einem Streit am Bahnhof ins Gleisbett gestoßen haben. Er wurde von einem herannahenden Zug erfasst und schwer verletzt, wie Polizei und Staatsanwaltschaft Karlsruhe mitteilten.

  • Die Polizei fahndet mit einem Großaufgebot nach dem Tatverdächtigen. Sie ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts.
  • Nach ersten Erkenntnissen kam es zu dem Streit zwischen den beiden Männern am Bahnhof gegen 18.00 Uhr. Der Mann, der ins Gleis gestoßen wurde, versuchte demnach noch, wieder herauszukommen, wurde aber vom herannahenden Zug erfasst. Er kam mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus. Die Bahnstrecke wurde vorübergehend gesperrt.
  • Die Identität des Verletzten ist noch unklar. Nähere Angaben etwa zum Hintergrund des Streits machte ein Polizeisprecher zunächst nicht.
21:28 Uhr

Unfall mit Pferden: 20 Kinder bei Ferienfreizeit verletzt

Bei einem Unfall mit Pferden während einer Ferienfreizeit in Rheinland-Pfalz sind 20 Kinder und eine Betreuungsperson verletzt worden.

Zwei Kinder seien so schwer verletzt worden, dass sie per Rettungshubschrauber in Kliniken kamen, wie die Kreisverwaltung Südliche Weinstraße mitteilte. Zwei Kinder und die Betreuungsperson kamen mit mittelschweren Verletzungen in umliegende Krankenhäuser. 16 Kinder wurden leicht verletzt. Die verletzten Kinder seien zwischen zehn und 14 Jahre alt.

Der Unglücksfall ereignete sich bei einer Ferienfreizeit eines Gestüts im Raum Annweiler. Pferde wurden im Wald ausgeritten und scheuten aus unbekannten Gründen. Alle Pferde seien im Umgang mit Kindern vertraut, hieß es von der Kreisverwaltung Südliche Weinstraße.

20:45 Uhr

Libysche Behörden erschießen drei Migranten nach Rückholaktion

105986762.jpg

Im vergangenen Jahr versuchten laut IOM mehr als 100.000 Flüchtlinge, über das Mittelmeer nach Europa zu gelangen.

(Foto: picture alliance/dpa)

In Libyen sind drei sudanesische Migranten erschossen worden, nachdem sie von der libyschen Küstenwache zurück an Land gebracht worden waren. Libysche Sicherheitskräfte hätten auf die Menschen geschossen, als diese versuchten, von der Anlegestelle zu fliehen, erklärte die Internationale Organisation für Migration (IOM).

Das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) forderte "eine dringende Untersuchung" des Vorfalls in Al-Chums, einer Hafenstadt etwa hundert Kilometer östlich der Hauptstadt Tripolis. Die Schüsse seien gefallen, "nachdem mehr als 70 Menschen von einem Schiff gegangen waren", erklärte das UNHCR.

Die Überlebenden der Überfahrt in Richtung Europa seien nach IOM-Angaben in Internierungslager gebracht worden.

20:09 Uhr

Kinder verwüsten Schule - Zwei Jungen kommen in Obhut

Das Jugendamt des Landkreises Osnabrück hat nach Randalen mit massivem Sachschaden in einer Schule im Kreis Osnabrück zwei der drei tatverdächtigen Jungen in Obhut genommen. Die beiden Kinder sind elf und zwölf Jahre alt. Sie hatten am Sonntagabend gemeinsam mit einem weiteren Elfjährigen in einer Schule in Bissendorf acht Klassenzimmer verwüstet.

Dabei brachen sie Waschbecken von den Wänden, zerschlugen Fensterscheiben und beschmierten unter anderem Wände mit Farbe.

Die Jungen waren der Polizei bekannt. Seit Mai hatten sie bei 25 weiteren Taten schon einen Schaden von zusammen rund 50.000 Euro verursacht.

19:33 Uhr

"NSU 2.0": Ex-Polizist schreibt für rechtsextreme Portale

Der im Zusammenhang mit den "NSU 2.0"-Drohmails beschuldigte Ex-Polizist aus Landshut hat im vergangenen Jahr nach Informationen der "Welt" an einer Veranstaltung der AfD-Bundestagsfraktion teilgenommen. Dabei habe es sich um eine Veranstaltung gehandelt, zu der rechte Journalisten und Blogger in den Bundestag eingeladen wurden, berichtet die Zeitung.

Der Ex-Polizist schreibe als Blogger unter dem Pseudonym "Eugen Prinz" für das rechtsradikale Portal "PI-News" und für ein weiteres rechtsradikales Portal, heißt es im Bericht.

Der beschuldigte Ex-Polizist streitet ab, rechtsextreme Drohmails verfasst zu haben. Er und seine Ehefrau werden verdächtigt, mehrere Schreiben mit beleidigenden, volksverhetzenden und drohenden Inhalten an Bundestagsabgeordnete und verschiedene andere Adressaten verschickt zu haben.

Mehr dazu lesen Sie hier.
18:55 Uhr

Corona-Video mit Farid Bang: Düsseldorfer OB rudert zurück

Nach einem Proteststurm hat Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel ein Video zu Corona-Regeln mit dem Skandal-Rapper Farid Bang von den Social-Media-Kanälen der Stadt löschen lassen. Damit folge er dem Willen der Ratsfraktionen, teilte Geisel auf Facebook mit. "Bei aller - berechtigten - Kritik an der Person von Farid Bang sehe ich keinen Anlass für eine Entschuldigung", betonte der SPD-Politiker, der bei den Kommunalwahlen im September sein Amt verteidigen will.

Geisel hatte am Mittwoch einen Videoclip der Stadt veröffentlichen lassen, in dem der Düsseldorfer Rapper feiernde junge Leute in der Altstadt zur Einhaltung der Corona-Regeln ermahnt. Farid Bang steht wegen frauenfeindlicher, gewaltverherrlichender und antisemitischer Texte in der Kritik.

Der Clip, mit dem Geisel vor allem junge Männer mit Migrationshintergrund ansprechen wollte, wurde quer durch die Parteien und auch von der jüdischen Gemeinde kritisiert.

18:09 Uhr

Vier Kinder verbrennen in Auto bei Unfall in Frankreich

Bei einem schweren Verkehrsunfall in Frankreich sind vier Kinder ums Leben gekommen.

Auf einer Nationalstraße in der Nähe der Gemeinde Laon in Nordfrankreich stießen ein Lkw, zwei Lieferwagen und zwei Autos zusammen, ein Fahrzeug fing Feuer. Vier Kinder, die im Fahrzeug saßen, verbrannten dabei. Die Fahrerin wurde mit schweren Verbrennungen in ein Krankenhaus gebracht. Eine weitere Person wurde leicht verletzt.

Erst vor rund einer Woche waren bei einem Autounfall in Frankreich fünf Kinder ums Leben gekommen. Nach ersten Erkenntnissen war die Ursache technisches Versagen am Fahrzeug. Das Auto hatte Feuer gefangen und war von der Straße abgekommen.

17:29 Uhr

"Falschinformationen": Twitter löscht mehrere Trump-Tweets

US-Präsident Donald Trump verbreitet wieder irreführende Informationen zum Coronavirus.

Twitter löschte mehrere Tweets des Präsidenten, in denen er ein Video mit höchst umstrittenen Angaben zu der Pandemie verbreitete. "Tweets mit dem Video verstoßen gegen unsere Politik zu Falschinformationen zu Covid-19", erklärte Twitter auf Anfrage.

Auch Facebook hatte das umstrittene Video gelöscht - laut "Washington Post" haben es zuvor mehr als 14 Millionen Menschen angeschaut. In dem Video sagten Ärzte demnach, dass das Tragen von Schutzmasken im Kampf gegen die Pandemie nicht notwendig sei. Stattdessen bezeichneten sie das Malaria-Mittel Hydroxychloroquin als wirksames Medikament gegen Covid-19.

17:00 Uhr
16:57 Uhr

Banker ermordet Kundin mit Münzstrumpf - 16 Jahre Haft

Ein Gericht in Österreich hat einen Banker wegen Mordes an einer betagten Kundin zu 16 Jahren Haft verurteilt. Der 62-Jährige hatte gestanden, die Seniorin im September 2019 mit einem Münzstrumpf zu Boden geprügelt, dann mit Frischhaltefolie und schließlich mit seinen Händen erstickt zu haben.

Der Finanzberater hatte der zum Tatzeitpunkt 86-jährigen Frau nach eigenen Angaben rund 20 Jahre lang Spekulationsverluste mit ihrem Vermögen verheimlicht, entsprechende Unterlagen gefälscht und um seinen Ruf gefürchtet, als die Lüge aufzufliegen drohte.

Strafmildernd wirkte sich nach Angaben der Vorsitzenden Richterin aus, dass der 62-Jährige nach der Tat umfassend gestanden hatte und zuvor unbescholten gewesen war.

16:26 Uhr

Autofahrerin war 40 Jahre ohne Führerschein unterwegs

Während die einen innerhalb kurzer Zeit mehrmals beim Fahren ohne Fahrerlaubnis erwischt werden, haben die anderen mehr Glück. So wie eine 69-jährige Autofahrerin aus Stuttgart, die fast 40 Jahre lang ohne Führerschein unterwegs war - ohne je kontrolliert zu werden. Erst mit einem kleineren Unfall machte sie die Polizei nun auf sich aufmerksam.

Wie eine Polizeisprecherin sagte, war der 69-Jährigen im Jahr 1981 die Fahrerlaubnis abgenommen worden. Den Grund dafür wollte die Sprecherin nicht nennen.

Ende April habe die Frau beim Einparken auf einem Parkplatz in Stuttgart ein anderes Auto leicht beschädigt. Sie sprach laut Polizei kurz mit dem Besitzer des anderen Wagens, fuhr dann aber einfach weg, ohne ihm ihre Personalien zu geben. Der Mann rief die Polizei, die die 69-Jährige bald ausfindig machte - und bei Nachforschungen erkannte, dass sie schon lange keinen Führerschein mehr besitzt.

Gegen die Frau wird nun wegen Fahrerflucht und Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt.

15:16 Uhr

Deutsche Bahn fährt Milliardenverlust ein

Die Deutsche Bahn ist tief in die roten Zahlen gerutscht. Von Januar bis Juni fuhr der Staatskonzern ein Minus von 3,7 Milliarden Euro ein, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Aufsichtsratskreisen erfuhr. Nach Rekordzahlen im Januar und Februar war in der Corona-Krise im März die Fahrgastzahl eingebrochen und hat sich bis heute nicht erholt. Die Bahn hielt dennoch einen Großteil ihres Angebots aufrecht.

Der Umsatz erreichte von Januar bis Juni den Kreisen zufolge nur noch 19,4 Milliarden Euro. Das waren 2,5 Milliarden Euro weniger als im Vorjahreszeitraum. Im laufenden Geschäft habe es einen Verlust vor Zinsen und Steuern (Ebit) in Höhe von 1,8 Milliarden Euro gegeben. Außerdem seien 1,4 Milliarden Euro auf den Firmenwert der Auslandstochter Arriva abgeschrieben worden.

Der Konzern präsentiert seine Halbjahresbilanz an diesem Donnerstag.

Mehr dazu lesen Sie hier.
14:41 Uhr

Betrunkener Elfjähriger tritt Polizisten ins Gesicht

Ein Elfjähriger, der in einer Nürnberger Betreuungseinrichtung lebt, war heute Nacht unerlaubt unterwegs. Die alarmierten Polizisten fanden ihn in einem Park - stark betrunken.

Beim Versuch, ihn in einen Streifenwagen zu bugsieren, schlug und trat der bereits für ähnliche nächtliche "Ausflüge" bekannte Junge um sich. Auf der Rückbank drehte er sich plötzlich auf den Rücken, trat einem Polizisten mit Wucht ins Gesicht und floh. Er wurde aber sofort wieder gefasst.

Beamte brachten den Elfjährigen vorsorglich in ein Krankenhaus. Dort sollte der Junge wegen seiner Trunkenheit sicherheitshalber überwacht werden. Strafverfahren wegen der Angriffe auf die Beamten erwarten ihn nicht, weil er noch nicht strafmündig ist.

14:30 Uhr

Schichtwechsel

Juliane Kipper genießt bereits den wohlverdienten Feierabend, für mich geht es erst jetzt los. Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou und ich begleite Sie bis zum späten Abend durch den "Tag".

14:01 Uhr

Diebe spazieren mit Schokolade im Wert von 2000 Euro aus dem Laden

Schokolade im Wert von mehr als 2000 Euro haben Ladendiebe im niedersächsischen Hameln aus einem Supermarkt entwendet. Die Männer hätten einen Einkaufswagen kartonweise mit diversen Süßigkeiten beladen und dann ohne zu bezahlen das Geschäft verlassen, teilte die Polizei mit. Auf dem Parkplatz luden sie das Diebesgut in den Transporter eines Komplizen, der damit davonfuhr.

Zeugen des Geschehens alarmierten die Polizei, die den von einem 43-Jährigen gesteuerten Transporter in einem Nachbarort entdeckte. Im Laderaum befanden sich die gestohlenen mehr als 1100 Packungen mit unterschiedlichen Schokoladenprodukten bekannter Marken. Die beiden Diebe blieben unerkannt. Sie flüchteten nach der Tat vom Montagnachmittag laut Polizei zu Fuß von dem Supermarktparkplatz.

13:07 Uhr

Ohne gültigen Führerschein unterwegs: Verkehrssünder muss in Haft

Bewährungsstrafen und Geldbußen haben einen 38-Jährigen nicht davon abgehalten, sich immer wieder aufs Neue ans Steuer zu setzen. Nach zahlreichen Fahrten ohne gültigen Führerschein entschied das Landgericht in Frankenthal: Der Verkehrssünder muss für neun Monate ins Gefängnis. Der Beschuldigte sprach in der Berufungsverhandlung von "großen Fehlern", die er gemacht habe. Er habe daraus gelernt. Die Staatsanwaltschaft bezeichnete den Mann hingegen als uneinsichtig. Das sah auch das Gericht so.

Der Mann war jahrelang mit einem ungültigen italienischen Führerschein unterwegs. In dem Prozess ging es konkret um zwei Fahrten. Allerdings hatte der Fall für Aufsehen gesorgt, weil der Mann der Polizei zufolge schon früher 373 Punkte in der Flensburger Verkehrssünderkartei gesammelt hat. Die Zahl setzt sich zusammen aus über 150 Fahrten ohne gültigen Führerschein, die der Mann als Berufsfahrer absolviert hatte. Die Behörden kontrollierten im Nachhinein die Tachoscheiben und verhängten pro Fahrt zwei Punkte. Vor Gericht spielte der Punktestand keine direkte Rolle.

Mehr dazu lesen Sie hier.
12:34 Uhr

Tönnies will für Angestellte Wohnungen bauen

Nach heftiger Kritik an teils elenden Unterkünften für Arbeiter der Fleischindustrie will Tönnies rund 70 Häuser mit bis zu 1500 Wohnungen bauen. Ziel sei es, Werkvertragsarbeitern, die künftig fest beim Unternehmen angestellt werden sollten, "günstige und gut ausgestattete Wohnungen nach einem festen Standard" bereitzustellen, kündigte Deutschlands größter Fleischkonzern an. Im Zuge des Corona-Massenausbruchs am Stammsitz im ostwestfälischen Rheda-Wiedenbrück waren auch die Wohnbedingungen vieler Arbeiter bemängelt worden.

Zum 1. Januar 2021 wolle der Konzern in den Kernbereichen der Produktion auf direkt beim Unternehmen angestellte Kräfte setzen, betonte Tönnies erneut. Der Großteil der derzeit noch im kritisierten Werkvertragsarbeiter-Status beschäftigten Menschen wohne in privat angemieteten Wohnungen und Häusern. Rund 30 Prozent lebten aber in von den Werksunternehmen zur Verfügung gestellten Wohnungen - und vor allem für diese Gruppe wolle man neuen Wohnraum schaffen.

Sehen Sie auf TV NOW, wie der Ermittler Tamer Bakiner in Osteuropa eine direkte Einsicht in das Netzwerk aus Werkvertragsunternehmen bekommt und warum die Arbeiter in Deutschland oft weit weniger als den Mindestlohn verdienen.

12:00 Uhr

Schlagzeilen zum Mittag

11:56 Uhr

Das verbirgt sich in deutschen Mülltonnen

Die Deutschen entsorgen nur noch rund halb so viel Restmüll wie Mitte der 80er Jahre: 2018 waren es 128 Kilogramm pro Einwohner und damit 46 Prozent weniger als 1985, wie das Bundesumweltministerium und das Umweltbundesamt bei der Vorstellung einer Studie mitteilten. Dennoch landen demnach immer noch zu viel Bioabfall und Wertstoffe in den Hausmülltonnen.

Zum letzten Mal war 1983 bis 1985 untersucht worden, was und wie viel die damaligen Bürger der Bundesrepublik als Restmüll entsorgten. In der neuen Untersuchung von Siedlungsabfällen waren im Vergleich dazu bis zu 80 Prozent weniger Altpapier, Altglas, Metalle oder Kunststoffe in den untersuchten Mülltonnen zu finden. Die Ministerien verwiesen auf die verbesserte Mülltrennung. "Die Umweltpolitik hat in den vergangenen Jahrzehnten bei der Abfallverwertung einiges bewegt", erklärte Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth. Trotzdem gebe es noch viel zu tun: "Immer noch landen wertvolle Rohstoffe in der Restmülltonne", erklärte Flasbarth weiter.

*Datenschutz

11:28 Uhr

Polizei durchsucht im Fall Maddie Kleingarten in Hannover

Im Fall der verschwundenen Maddie McCann hat die Polizei mit der Durchsuchung einer Kleingarten-Parzelle in Hannover begonnen. Der Einsatz stehe im Zusammenhang mit den Ermittlungen wegen Mordes gegen den verdächtigen 43-jährigen Deutschen, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Braunschweig. Was in dem Kleingarten gesucht werde, sagte sie nicht.

Über den Polizeieinsatz, bei dem auch ein Mini-Bagger benutzt wurde, hatte zuerst die "Hannoversche Allgemeine Zeitung" berichtet. Der in Kiel inhaftierte 43-Jährige steht im Verdacht, 2007 die dreijährige Britin Maddie aus einer Ferienanlage in Portugal entführt zu haben.

Mehr dazu lesen Sie hier.
11:08 Uhr

Einsturz in Düsseldorf: Feuerwehr entdeckt toten Arbeiter

Nach dem teilweisen Einsturz eines Wohngebäudes in Düsseldorf haben Rettungskräfte einen der beiden vermissten Arbeiter tot aufgefunden. Die Leiche des Manns liege unter den Trümmern an der Unglücksstelle, teilte die Feuerwehr mit. Eine direkte Bergung des Leichnams sei derzeit nicht möglich, weil weiter Einsturzgefahr bestehe und die Einsatzleitung zum Schutz des zweiten Vermissten äußerst umsichtig vorgehen wolle.

Das leerstehende Gebäude war am Montag aus zunächst unbekannter Ursache über dreieinhalb Geschosse eingestürzt. Ein Bauarbeiter kam ins Krankenhaus, seine neun Kollegen konnten die Unglücksstelle in Düsseldorf-Friedrichstadt unverletzt verlassen. Auch drei angrenzende Gebäude wurden geräumt. Insgesamt mussten 40 Menschen ihre Wohnungen verlassen.

10:47 Uhr

Synagoge in Halle bekommt neue Tür

134331894.jpg

"Wir planen, dass zum 9. Oktober alles fertig ist", sagte Privorozki mit Blick auf den dann ersten Jahrestag des Anschlags.

(Foto: picture alliance/dpa)

Neun Monate nach dem rechtsterroristischen Anschlag von Halle bekommt die angegriffene Synagoge eine neue Eingangstür. Begleitet von großem Medieninteresse baute Tischlermeister Thomas Thiele die alte Tür aus, die am 9. Oktober 2019 von dem Attentäter mehrfach beschossen worden war.

Die Tür hielt dem Angriff stand, in der Synagoge hatten mehr als 50 Menschen den höchsten jüdischen Feiertag Jom Kippur gefeiert. Als er nicht in das Gotteshaus gelangte, erschoss der Attentäter auf der Straße eine 40-Jährige und einen 20-Jährigen in einem Dönerimbiss. Der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde, Max Privorozki, sagte, es werde ein Mahnmal entstehen.

Mehr dazu lesen Sie hier.
10:10 Uhr

Tränenreiches Wiedersehen zwischen Kim Kardashian und Kanye West

Am amerikanischen Unabhängigkeitstag am 4. Juli hat Rapper Kanye West überraschend angekündigt, bei der Präsidentschaftswahl im November antreten zu wollen. Seitdem wird in den USA nicht nur gerätselt, wie ernst er es damit wirklich gemeint hat, sondern auch das Verhalten von West, der an einer bipolaren Störung leidet, sorgt allgemein für Verwunderung. Nach einigen schrägen Auftritten und Aussagen kamen Gerüchte auf, wonach sich der Rapper in einer Schubphase seiner psychischen Krankheit befindet.

Erst am vergangenen Mittwoch reagierte seine Ehefrau Kim Kardashian in einer ihrer Instagram-Storys zum ersten Mal öffentlich auf das verstörende Verhalten ihres Mannes in den letzten Tagen und Wochen. Sie bat alle Fans und auch die Medien um Mitgefühl und Verständnis. Wie das Portal TMZ berichtet, kam es jetzt auf Wests Ranch in Wyoming zu einem tränenreichen Wiedersehen. Bilder zeigen, wie Kardashian während eines offensichtlich sehr emotionalen Streitgesprächs die Tränen in den Augen schießen, als sie gemeinsam mit West in einem Auto nach dem Besuch eines Fast-Food-Restaurants abgelichtet wurde.

09:11 Uhr

Polizei sucht an Büsumer Küste nach zwei Frauen

An der Büsumer Küste suchen Polizei und Feuerwehr seit gestern Abend nach zwei Frauen. Gegen 20 Uhr habe ein Passant die Polizei alarmiert, der am Hauptstrand in Büsum Kleidung gefunden habe, teilte die Polizei mit. Die Beamten fanden vor Ort zwei Paar Schuhe, zwei Badematten und einen Rucksack, die nach Angaben der Polizei zwei Frauen zugeordnet wurden. Im Wasser und an Land wurde eine Suchaktion gestartet, für die auch zwei Hubschrauber mit Wärmebildkameras im Einsatz waren. Gegen Mitternacht sei die Suche ohne Ergebnis abgebrochen und am Morgen auf dem Wasser fortgesetzt worden, hieß es.

09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:21 Uhr

Tödlicher Unfall bei Saarbrücken - Autofahrer von Lkw überrollt

Ein Autofahrer ist in der Nacht bei einem Unfall auf der Autobahn 8 im Saarland ums Leben gekommen. Der Wagen des Mannes kollidierte in der Nähe des Kreuzes Saarbrücken mit zwei Lkw, dabei wurde der Mann aus seinem Auto geschleudert, wie die Polizei mitteilte. Anschließend sei er von einem Lastwagen überrollt worden. Bei dem Unfall habe der Autofahrer tödliche Verletzungen erlitten. Seine Identität sowie weitere Details waren zunächst unklar.

07:27 Uhr

Das erste Baby von Sophie Turner und Joe Jonas ist da

Erst war es nur ein süßes Gerücht, nun ist es aber offiziell bestätigt: Die britische Schauspielerin Sophie Turner, bekannt aus "Game of Thrones", und der US-Musiker Joe Jonas sind Eltern geworden. Die beiden freuen sich sehr, die Geburt ihres ersten Babys bekannt geben zu können, sagte ein Sprecher des Paares dem Nachrichtensender "CNN". Einem unbestätigten Bericht des Promi-Portals TMZ zufolge soll es ein Mädchen sein und Willa heißen.

Die 24-jährige Schauspielerin und der 30 Jahre alte Jonas-Brothers-Frontmann hatten sich im vergangenen Jahr zweimal das Jawort gegeben - im Mai in Las Vegas und im Juli in Frankreich. Hit-DJ Diplo streamte die Eheschwüre in Las Vegas live auf Instagram.

Mehr dazu lesen Sie hier.
06:51 Uhr

Versteigerung bei Sotheby's: Banksy will Geld an Palästinenser-Krankenhaus spenden

Der britische Künstler Banksy will die Einnahmen aus der Versteigerung eines seiner Werke an ein palästinensisches Krankenhaus spenden. Dies teilte Wissam Salsaa, ein Mitarbeiter des Künstlers, in Bethlehem mit. Das Werk mit dem Titel "Mediterranean Sea View 2017" soll heute vom Auktionshaus Sotheby's in London versteigert werden.

Der Wert des Werkes wird laut Salsaa auf 1,5 Millionen Dollar (1,28 Millionen Euro) geschätzt. Es besteht aus drei Ölgemälden. Sie zeigen eine wilde See und eine Küste voller oranger Rettungswesten. Das Werk beziehe sich auf die Menschenleben, die während der Flüchtlingskrise des vergangenen Jahrzehnts im Meer verloren gegangen seien, erläuterte Sotheby's auf seiner Website. Das Tryptichon hing früher in der Lobby des Hotels "Walled Off" in Bethlehem im Westjordanland, das von Banksy mitgegründet wurde

Mehr dazu lesen Sie hier.
06:26 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

mehr als neun Monate nach dem rechtsterroristischen Anschlag von Halle wird heute am Eingang zur dortigen Synagoge eine neue Tür eingebaut, die mit noch mehr Sicherheitstechnik ausgestattet ist. Die Tür wurde von einem Dessauer Tischlermeister gefertigt, der auch die ursprüngliche Tür gebaut hatte. Diese hatte verhindert, dass bei dem Anschlag vom 9. Oktober 2019 der Attentäter in das Gotteshaus gelangte. Außerdem werden heute noch diese Themen wichtig:

  • Das Bundesumweltministerium stellt mit dem Umweltbundesamt neue Erkenntnisse zum Inhalt der Mülltonnen in deutschen Haushalten vor. Die erste Studie dazu seit mehr als 35 Jahren beschäftigt sich etwa damit, wie die Abfallmenge sich verändert hat, wie gut die Deutschen ihren Müll trennen und was überhaupt noch im Restmüll landet statt in der Bio- oder Wertstofftonne.

  • Der Opel-Mutterkonzern PSA legt seine Geschäftszahlen für das erste Halbjahr vor. Der Hersteller mit den Stammmarken Peugeot und Citroën hatte bereits mitgeteilt, dass der Absatz von Fahrzeugen von Januar bis Ende Juni im Vergleich zum gleichen Vorjahreszeitraum um 45,7 Prozent eingebrochen war.

  • Eine versuchte Erpressung der Deutschen Bank steht außerdem heute im Mittelpunkt eines Prozesses vor dem Amtsgericht Frankfurt. Ein 58-Jähriger soll im November vergangenen Jahres eine Million Euro von dem Geldhaus verlangt und bei Nichterfüllen mit einer Bombe gedroht haben. Zur Zahlungsabwicklung gab der Mann laut Anklage seinen Namen und die private Kontonummer an.

  • Vor dem Landgericht im pfälzischen Frankenthal beginnt der Berufungsprozess gegen einen Mann mit 373 Punkten in der Flensburger Verkehrssünderdatei. Der Beschuldigte war im Dezember 2019 wegen zweier Fahrten ohne Führerschein zu neun Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. Gegen diese Entscheidung ging die Staatsanwaltschaft in Berufung.

Mein Name ist Juliane Kipper und ich begleite Sie bis in den frühen Nachmittag durch den Tag. Sie haben Fragen oder Anregungen? Melden Sie sich gerne unter: juliane.kipper@nama.de.

06:17 Uhr

Mutmaßlich tödlicher Haiangriff vor US-Nordostküste

Vor der Nordostküste der USA ist eine Schwimmerin anscheinend von einem Hai getötet worden. Ein Augenzeuge habe gesehen, wie die Frau vor Bailey Island im Bundesstaat Maine bei dem vermuteten Angriff verletzt wurde, teilte die Küstenwache mit. Kajakfahrer hätten sie an den Strand gebracht, wo ihr Tod festgestellt wurde. Der Vorfall werde untersucht.

Die Küstenwache rief Badegäste und Bootsfahrer zur Vorsicht auf und mahnte, Robben oder Fischschwärmen unbedingt aus dem Weg zu gehen. Diese gelten als Beute für Raubfische.
Haiangriffe sind in der Gegend rund 175 Kilometer nordöstlich von Boston extrem selten. Laut einer Statistik des Florida Museums gab es in ganz Maine erst einen einzigen.

05:57 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht