Donnerstag, 01. Juni 2017Der Tag

Heute mit Roland Peters und Volker Petersen
22:34 Uhr

Das war Donnerstag, der 1. Juni 2017

Passend zum meteorologischen Sommeranfang steigen die USA aus dem weltweiten Klimaschutzabkommen aus - Präsident Trump sieht die Zukunft auch in Kohle als Energieträger. Das ist natürlich eines der Themen, die Sie heute am meisten interessiert haben:

In Paris reagiert man übrigens so, wie das heutzutage üblich ist: Ein wichtiges Gebäude wird angestrahlt - in diesem Fall das Rathaus der Stadt, in vielsagendem Grün. Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht!

22:11 Uhr

Klimaschutz-Experte: Das schadet eher den USA

Ist der Rückzug der USA aus dem Pariser Klimaschutzabkommen eine Katastrophe für den Planeten? "Nein", sagt Hans Joachim Schellnhuber, Klimaschutz-Experte aus Potsdam, dazu:

"Dem Fortschritt der weltweiten Klimapolitik wird es nicht substanziell schaden, wenn Amerika tatsächlich das Paris-Abkommen verlässt; schaden wird es aber den USA. China und Europa werden globale Führer auf dem Weg zu einer sauberen und sicheren Energiezukunft, und sie werden ihre Position verstärken, wenn die USA zurückrutschen ins Nationale. Auch innovative US-Bundesstaaten wie Kalifornien, immerhin die sechstgrößte Volkswirtschaft der Welt, werden weiter Emissionsreduktionen vorantreiben. Die Leute von Trump hocken in den Schützengräben der Vergangenheit, statt die Zukunft aufzubauen. Sie erkennen nicht: Die Klimakriege sind vorbei - das Wettrennen um nachhaltigen Wohlstand läuft."

Schellnhuber ist Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats Globale Umweltveränderungen der Bundesregierung (WBGU) und Vorsitzender des High Level Panel on Decarbonisation Pathways der Europäischen Kommission.

21:39 Uhr

USA verlassen Klimaschutzabkommen

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Trump verkündete seine Entscheidung im Rosengarten des Weißen Hauses.

(Foto: AP)

US-Präsident Trump sagt, was die Journalisten schon aus den Redaktionsstuben gepfiffen haben: Die Vereinigten Staaten verlassen das Klimaschutzabkommen von Paris. Allerdings kündigte er zugleich an in seiner üblichen Rhetorik an, einen "neuen, besseren Deal" zu verhandeln zu wollen. Nun gibt es drei Länder auf der Welt, die nicht mit im Abkommen sind - neben den USA sind es noch Nicaragua und Syrien.

Mehr dazu hier.

21:27 Uhr

USA verhängen neue Sanktionen gegen Nordkorea

Die USA versuchen, Nordkorea weiter wirtschaftlich einzuengen. Neue Sanktionen wurden erlassen, darunter auch gegen zwei russische Firmen.

  • Den Betroffenen, neun Unternehmen und Regierungseinrichtungen sowie drei Einzelpersonen, werde vorgeworfen, das Rüstungsprogramm Nordkoreas zu unterstützen, teilt das US-Finanzministerium mit.
  • Russland zeigte sich verwundert. Sein Land bereite Gegenmaßnahmen vor, kündigte Vize-Außenminister Sergej Rybakow an.

Derweil warten wir immer noch auf die offizielle Erklärung des US-Präsidenten zum Klimaschutzabkommen von Paris. Live zu verfolgen übrigens bei n-tv im Fernsehen und im Livestream.

21:04 Uhr

Schwesig weint zum Abschied

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Zum Abschied wurden die Augen ganz feucht.

(Foto: picture alliance / Monika Skolim)

Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern wollte Manuela Schwesig schon lange werden - dennoch kamen der SPD-Politikerin bei ihrer Abschiedspressekonferenz in Berlin die Tränen. Die Noch-Familienministerin scheidet morgen früh offiziell aus dem Amt aus. Ihre Nachfolgerin wird Katharina Barley.

20:45 Uhr

Maskottchen zeigt gegnerischen Fans Mittelfinger

In New York gibt es zwei Baseballteams, die Yankees und die Mets - und bei Letzterem musste man gerade ein Skandälchen aus dem Weg räumen. Das mannschaftseigene Maskottchen "Mr. Met" hatte gegnerischen Fans den Mittelfinger gezeigt.

  • "Wir entschuldigen uns für das unangemessene Verhalten unseres  Mitarbeiters", teilten die Mets mit. "Wir dulden es  nicht, wir werden die Angelegenheit intern regeln."
  • Die Person, die  das Kostüm trug, wird nach Klubangaben künftig nicht mehr eingesetzt.
20:21 Uhr

Schüsse und Explosionen in Hotel auf Philippinen

Bewaffnete eröffnen in der philippinischen Hauptstadt Manila in einem Hotelkomplex das Feuer eröffnet.

  • Die Polizei sei in der Nacht zum Freitag mit starken Kräften angerückt, hieß es lokalen Medienberichten weiter. Es gebe Verletzte.
  • Augenzeugen berichteten, es seien mehrere Angreifer in dem Gebäude des Resorts World Manila. Die Hintergründe waren zunächst unklar.
  • Auf den Philippinen führt die Armee einen Kampf gegen islamistische Rebellen. Gefechte gab es in den vergangenen Tagen vor allem um die südphilippinischen Stadt Marawi.

US-Präsident Trump sprach von einem Terroranschlag.

20:03 Uhr

Videos des Tages

19:44 Uhr

Dunkler Rauch über Rom

Rauch über Rom? Nein, kein neuer Papst wurde gewählt, dann wäre der Rauch ja auch weiß gewesen, sondern ein Auto gerät bei einem Verschrotter in Brand und produziert deutlich sichtbaren dunklen Qualm. Die Flammen hätten schnell auf andere Autos übergegriffen. Drei anliegende Wohnhäuser seien evakuiert worden. Hinweise auf Verletzte oder Menschen mit Rauchgasvergiftungen gibt es bislang nicht.

19:21 Uhr

US-Richter lässt Sammelklage gegen Daimler zu

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Konzernchef Zetsche muss sich nun mit einer Sammelklage in den USA auseinandersetzen.

(Foto: dpa)

Schlechte Nachricht für Daimler - ein Bundesrichter aus Kalifornien lässt eine Sammelklage gegen Daimler zu.

  • Es geht um Ermittlungen wegen angeblich überhöhter Dieselemissionen. Daimler wollte das noch verhindern, doch Richter S. James Otero lehnte ein entsprechendes Ersuchen ab.
  • Er werde die Klage gegen Daimler und führende Daimler-Manager wie Konzernchef Dieter Zetsche, Finanzchef Bodo Uebber und den ehemaligen Entwicklungschef Thomas Weber zulassen.
  • Ein Daimler-Sprecher sagte, die Klage sei unbegründet. Das Unternehmen werde sich mit allen rechtlichen Mitteln zur Wehr setzen.
18:51 Uhr

Linde fusioniert sich zum größten Gasekonzern der Welt

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Wolfgang Reitzle soll Aufsichtsratschef des neuen Konzerns werden.

(Foto: picture alliance / Florian Eckl/)

Linde bringt die Fusion mit dem US-Konkurrenten Praxair zum größten Industriegasekonzern der Welt unter Dach und Fach.

  • Trotz Protesten der Arbeitnehmer stimmt der Aufsichtsrat zu - damit würde würde der größte Gasekonzern der Welt entstehen - mit 27 Milliarden Euro Umsatz, 66 Milliarden Euro Börsenwert und weltweit 80.000 Mitarbeitern.
  • Praxair-Chef Steve Angel soll den neuen Konzern von den USA aus führen, die Holding soll in Irland angesiedelt werden, und Linde-Aufsichtsratschef Wolfgang Reitzle soll Aufsichtsratschef des neuen Konzerns werden.

Mehr dazu hier.

18:48 Uhr

Auch Audi soll beim Abgas betrogen haben

Auch die VW-Tochter Audi soll unzulässige Abgas-Software verwendet haben - das hat nun Bundesverkehrsminister Dobrindt mitgeteilt. Die Software habe bewirkt, dass erkannt wurde, wenn das Auto auf einem Prüfstand war - dann wurden die Abgas-Reinigungssysteme angeschaltet, so der CSU-Politiker. 24.000 Fahrzeuge müssten zurückgerufen werden, sagte Dobrindt.

Mehr dazu hier.

18:35 Uhr

Comey sagt am Donnerstag aus

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James Comey.

(Foto: AP)

Dass Ex-FBI-Chef James Comey nächste Woche vorm Geheimdienstausschuss des US-Senats aussagen würde, haben wir ja schon gestern gemeldet. Nun steht der Tag fest - es wird der kommende Donnerstag, 8. Juni, sein. Um 16 Uhr unserer Zeit wird der von Präsident Trump gefeuerte einstige Top-Beamte befragt. Mit Spannung wird erwartet, ob er die in Medien bereits diskutierte Darstellung wiederholen wird, dass Trump versucht habe, ihn bei den Ermittlungen in der Russland-Affäre unter Druck zu setzen.

18:16 Uhr

Ausgerissener Bullterrier greift drei Kinder an

Erst reißt ein Bullterrier in Nürnberg aus, dann greift er drei Kinder an und beißt sie.

  • Laut Polizei hatte sich der junge Hund unbemerkt von seiner Besitzerin aus dem Staub gemacht. Dabei griff er auf einer Straße plötzlich die Kinder im Alter von fünf bis neun Jahren an.
  • Zwei Kinder wurden vor Ort wegen oberflächlicher Verletzungen an Hand und Oberschenkel behandelt, ein Sechsjähriger kam zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.
  • Der Hund wurde auf Anordnung der Beamten in ein Tierheim gebracht. Gegen die 32 Jahre alte Hundehalterin wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.
17:45 Uhr

Ex-Profiboxer muss nach Millionenraub in Haft

Einst war der Mann auf der Anklagebank Profiboxer, dann überfiel er ein Goldgeschäft in Berlin-Tiergarten und erbeutete die Millionen, die er mit dem Sport nicht verdiente. Nun muss der 24-Jährige vier Jahre und drei Monate hinter Gitter.

  • Der Angeklagte sei an der Tatplanung beteiligt gewesen und habe den Fluchtwagen gefahren, so das Landgericht.
  • Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass ein bereits angeklagter 31-Jähriger und ein gesondert verfolgter dritter Komplize im Oktober 2016 in das Gold- und Silbergeschäft an der Budapester Straße eingedrungen waren.
  • Der Boxer habe nach seiner Verhaftung im Dezember umfassend ausgesagt und Aufklärungshilfe geleistet. Das wertete das Gericht strafmildernd.

Die Beute im Wert von 1,1 Millionen Euro ist bis heute verschwunden.

17:29 Uhr

Bericht: Bund stoppt Abschiebungen nach Afghanistan

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Auch der schwere Terroranschlag in Kabul führte zu einer Neubewertung der Lage.

(Foto: AP)

Die Opposition fordert es schon lange, nun lenkt die Bundesregierung laut "Süddeutscher Zeitung" ein: Offenbar soll es erstmal keine Abschiebungen nach Afghanistan mehr geben. Hintergrund dafür sei der schwere Terroranschlag in Kabul. Jetzt solle das Auswärtige Amt zunächst die Sicherheitslage neu beurteilen.

Später folgte eine Präzisierung: In Ausnahmefällen soll weiter abgeschoben werden.

17:13 Uhr

Juncker: Trump kann nicht aus Klimaabkommen aussteigen

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Juncker.

(Foto: picture alliance / dpa)

Der EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker scheint nicht viel vom US-Präsidenten zu halten. Noch weniger zu dessen Erwägung, aus dem Klimaschutzabkommen von Paris auszusteigen.

 "Die Amerikaner können überhaupt nicht aus diesem Klimaabkommen aussteigen. Das denkt Herr Trump, weil er sich den Dossiers nicht genug annähert, um sie vollumfänglich zu begreifen. (...) Diese Vorstellung, ich bin Trump, ich bin Amerikaner, Amerika first, ich mache mich jetzt von der Bildfläche, das wird nicht stattfinden. Das haben wir versucht, in klaren Hauptsätzen auch Herrn Trump in Taormina zu vermitteln. Wie es scheint, ist der Versuch nicht gelungen."

Wie das? Der Vertrag sieht vor, dass ein Land erst nach frühestens vier Jahren aussteigen kann - damit könnten die USA nicht vor dem 4. November 2020 endgültig vom Abkommen zurücktreten.

16:50 Uhr

Rotes Kreuz: 44 Menschen verdursten in Sahara

Die Sahara zu durchqueren, das ist Stoff für Abenteuerfilme, Abenteurer und Beduinen-Geschichten. Mag sein, aber nicht nur: Auch für Migranten auf dem Weg nach Norden, wird sie zur lebensgefährlichen Prüfung. Wie das Rote Kreuz nun mitteilt, sind 44 Menschen in der Wüste verdurstet.

  • Der Laster der Schlepper blieb auf der Route von Agadez nach Dirkou liegen, nur sechs Menschen konnten sich zu Fuß bis zur nächsten Wasserquelle durchschlagen, wie der Leiter des Roten Kreuzes der Region Bilma, Lawal Taher, sagte.
  • Zwei der Überlebenden führten Retter demnach zum Unglücksort, an dem die Leichen gefunden wurden, darunter 17 Frauen und sechs Kinder. 
16:33 Uhr

US-Firmen schaffen überraschend viele Jobs

Es läuft doch wieder ganz gut in der US-Wirtschaft. Die Firmen haben deutlich mehr Leute eingestellt, als Experten das erwartet hatten. 253.000 neue Jobs seien entstanden, meldet der Personaldienstleister ADP nach einer Umfrage unter Privatunternehmen. Ökonomen hatten nur mit 185.000 Stellen gerechnet, nach einem Plus von 174.000 Arbeitsplätzen im April. "Der Stellenaufbau ist sehr robust", sagte Analyst Ulrich Wortberg von der Landesbank Helaba. Er geht davon aus, dass die US-Notenbank Fed ihre Geldpolitik weiter straffen dürfte. "Zinsfantasien werden tendenziell gestärkt."

16:19 Uhr

Britische Atom-U-Boote anfällig für Hackerangriffe

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Britisches Atom-U-Boot der Trident-Klasse.

(Foto: REUTERS)

Bislang geht man im britischen Verteidigungsministerium davon aus, dass die eigene Flotte aus Atom-U-Booten nicht von Hackern angefallen werden kann. Zumindest, wenn sie im Einsatz sind, da sie dann nicht mit dem Internet verbunden seien. Doch ein Thinktank aus London schlägt nun Alarm, wie der "Guardian" berichtet. Die Flotte sei sehr wohl angreifbar, heißt es in einer Studie des British American Security Information Council (Basic). Operationen könnten lahmgelegt werden, sogar Atomsprengköpfe abgefeuert werden. Denn in Häfen oder bei Wartungsarbeiten auf Docks seien die Schiffe sehr wohl mit dem Netz verbunden - und damit grundsätzlich anfällig für Spionageprogramme. Hintergrund der Warnung ist der große Hackerangriff im vergangenen Monat, der besonders zahlreiche Computer in britischen Krankenhäusern lahmlegte. Die hätten die gleiche Windows-Software benutzt, wie sie auch in den U-Booten zum Einsatz komme. Daher sei es besonders wichtig, diese Programme auf Sicherheitslücken zu überprüfen.

15:48 Uhr

Putin schließt Cyberangriffe auf andere Länder nicht aus

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Putin.

(Foto: AP)

Als russische Soldaten ohne Hoheitsabzeichen in der Ukraine einmarschierten, behauptete Putin, es handele sich um patriotische Kameraden, die ihren Armeeurlaub nutzten, um an der Seite ihrer ostukrainischen Brüder zu kämpfen. Nun bemüht der Kremlchef die patriotischen Gefühle in einem anderen Zusammenhang erneut. Diesmal geht es um Cyberangriffe.

  • Er schloss solche Attacken nicht aus. Theoretisch seien diese möglich, sagte er. Die Hacker könnten von sich aus "einen eigenen Beitrag leisten, von dem sie glauben, dass es der gute Kampf gegen diejenigen ist, die schlecht über Russland reden".
  • Der russische Staat selbst sei jedoch in solche Aktivitäten nicht verwickelt und habe dies auch nicht vor. "Ganz im Gegenteil: Wir versuchen, das in unserem Land zu bekämpfen."

Mehr dazu hier.

15:29 Uhr

Ermittlung gegen Verona Pooth wegen Facebook-Video

Ein mittlerweile gelöschtes Facebook-Video macht Verona Pooth Ärger. In dem kurzen Clip ist sie zu sehen, wie sie offenbar unangeschnallt sich selbst beim Autofahren filmt. Um das genauer zu überprüfen hat sogar die Polizei Ermittlungen aufgenommen. Wo käme man da auch hin? Nun meldet sich Frau Pooth via "Bild"-Zeitung zu Wort: Eine Freundin habe sie auf dem Weg zum Eisessen gefilmt. "Und angeschnallt habe ich mich auch, als ich vom Parkplatz fuhr."

15:10 Uhr

Tech-Konzerne beschwören Trump mit Zeitungsanzeigen

Dass die Wirtschaft in den USA komplett gegen Klimaschutz ist, stimmt so pauschal nicht. Großkonzerne wie Apple und Microsoft beschwören Präsident Trump nun per großformatigen Zeitungsanzeigen, im Pariser Klimaschutzabkommen zu verbleiben. Der Klimawandel schaffe Geschäftsrisiken, von der Teilnahme am Pariser Abkommen profitiere die US-Wirtschaft in vieler Hinsicht.  Zu den Unterzeichnern des Appells zählen Konzerne verschiedener Branchen, darunter etwa auch Facebook, Levi Strauss, Morgan Stanley, Mars, Tiffany, Intel oder Unilever.

14:50 Uhr

Bislang unveröffentlichter Tolkien-Roman erscheint

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Tolkien bedeutete die Geschichte sehr viel.

(Foto: dpa)

Falls Sie Fan von "Herr der Ringe" sind, aufgepasst: Nun erscheint ein neues Buch aus der Feder von J.R.R. Tolkien. Es heißt "Beren und Lúthien" und ist eine Liebesgeschichte zwischen einem Sterblichen und einer unsterblichen Elfe - angesiedelt ist die Story in Mittelerde, wo auch der "Herr der Ringe" zuhause ist. Geschrieben hat Tolkien (1892-1973) sie während des Ersten Weltkriegs. Für Tolkien hatte "Beren und Lúthien" eine große persönliche Bedeutung: Die Namen sind im Grabstein, den der Autor und seine Frau Edith in Oxford teilen, eingraviert.

14:26 Uhr

Pilot soll Schuld sein an Tupolew-Absturz

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Um so eine Maschine geht es.

(Foto: dpa)

Wie konnte es zum Absturz einer russischen Militärmaschine Ende Dezember kommen? Das russische Verteidigungsministerium gibt nun dem Piloten die Schuld an dem Unglück mit 92 Toten. Die meisten Opfer waren Sänger und Tänzer des berühmten Alexandrow-Militärensembles. Nach dem nächtlichen Start am 25. Dezember 2016 vom Flughafen Adler bei Sotschi habe der Pilot "die räumliche Orientierung" verloren und die Tupolew Tu-154 durch falsche Flugmanöver zum Absturz gebracht. Die Passagiermaschine war auf dem Weg nach Syrien.

13:57 Uhr

Bericht: FBI prüft Farage wegen Trumps Russland-Affäre

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Im Fokus: Nigel Farage

(Foto: dpa)

Nigel Farage ist der Ex-Ukip-Chef; der Partei, die Großbritannien in den Brexit drängte. Nun taucht sein Name in einem anderen Zusammenhang auf, meldet der "Guardian": Der Untersuchung der möglichen Zusammenarbeit Russlands mit der Wahlkampagne von Donald Trump. Farage sei eine "Person von Interesse" für die US-Ermittlungsbehörde FBI, heißt es unter Berufung auf anonyme Quellen.

  • Farage habe demnach Verbindungen zu US-Präsident Donald Trump, zum Wikileaks-Gründer Julian Assange sowie nach Russland, und die meisten Überschneidungen führten zu Nigel Farage. "Er ist direkt in der Mitte dieser Beziehungen. Er taucht immer wieder auf. Ihm wird viel Aufmerksamkeit geschenkt", wird ein Informant zitiert.
  • Eine "Person von Interesse" bedeutet, dass die Ermittler glauben, dass er Informationen von Interesse haben könnte, in diesem Fall eben zu den Verbindungen zwischen Trump und Moskau.
  • Farages Sprecher dementierte Verbindungen mit russischen Verantwortlichen.
13:31 Uhr

Trump verschiebt Botschaftsumzug nach Jerusalem

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Donald Trump und Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu

(Foto: AP)

US-Präsident Donald Trump wird die von ihm im Wahlkampf versprochene Verlegung der US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem Insidern zufolge verschieben.

  • Trump werde wie seine Vorgänger die Ausnahmeregelung verlängern, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person. Diplomaten bestätigten dies. Trump sehe sich seinem Versprechen, die Botschaft zu verlegen, aber weiter verpflichtet.
  • Der US-Präsident muss bis Freitag entscheiden, ob er von der bislang von seinen Vorgängern genutzten Regelung Gebrauch macht und die 1995 per Gesetz beschlossene Verlegung der Botschaft um ein halbes Jahr verschiebt.

Die Verlegung der Botschaft nach Jerusalem ist politisch heftig umstritten, weil sowohl Israel als auch die Palästinenser die Stadt als ihre Hauptstadt ansehen. Kritiker sehen in einer Botschaftsverlegung eine einseitige Anerkennung der Stadt als israelische Hauptstadt und fürchten eine weitere Eskalation des Konflikts mit den Palästinensern.

12:55 Uhr

Russland bombardiert fliehende IS-Truppen

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Ein russischer Su-34 Kampfbomber im Einsatz über Syrien (Bild aus dem Jahr 2015)

(Foto: REUTERS)

Russland setzt seine Luftwaffe auf IS-Kämpfer an, die aus der belagerten syrischen Stadt Rakka fliehen.

  • In dem Ring der Islamisten-Gegner klaffe im Süden eine Lücke, erklärte das Verteidigungsministerium in Moskau. Die Extremisten-Miliz Islamischer Staat (IS) versuche, darüber zu entkommen und sich zu sammeln.
  • Russische Kampfflugzeuge hätten Ende Mai an drei Tagen Fahrzeugkolonnen bombardiert: "Zu den Verlusten des IS gehörten mehr als 80 Terroristen, 36 Fahrzeuge, acht Tankfahrzeuge sowie 17 Pritschenwagen mit Granatwerfern und Maschinengewehren."
  • Die russische Luftwaffe sei in der Lage, "zu jeder Tages- und Nachtzeit" flüchtende Islamisten zu vernichten.

Rakka ist die faktische Hauptstadt des IS in Syrien. Eine von den USA unterstütze Allianz arabischer und kurdischer Milizen rückt seit Wochen auf die Stadt vor.

12:32 Uhr

Autobauer befürchten Probleme in USA

Und nochmal Klimaabkommen: Falls US-Präsident Trump heute Abend den Ausstieg der Vereinigten Staaten verkünden sollte, befürchten die deutschen Autobauer rechtliche Unsicherheit in den USA.

  • Während die Regierung in Washington die Regeln beim Ausstoß von Kohlendioxid lockern wolle, gebe es strengere Vorschriften in Kalifornien und sieben anderen Bundesstaaten, sagte der Präsident des Verbands der Automobilindustrie, Matthias Wissmann. "Für jemanden, der für den US-Markt produziert, ist es ein ziemliches Problem, wenn es unterschiedliche Rechtsvorschriften gibt."
  • Bei neuen Technologien baut die Branche derweil ihre Zusammenarbeit mit China aus: Volkswagen unterzeichnete eine Vereinbarung für ein Gemeinschaftsunternehmen für Elektrofahrzeuge, Daimler besiegelte eine Absichtserklärung für Investitionen in die E-Mobilität, Bosch für eine Zusammenarbeit bei automatisierten Fahrsystemen.

Im Hinblick auf die Klagen in Richtung USA stelle ich mir die Frage: Was wäre daran kompliziert, einfach die strengsten Umweltregeln zu befolgen? Dann hätten die Unternehmen woanders auch keine Probleme.

12:03 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

11:57 Uhr

Hendricks: "Acht Jahre ohne USA überstehen"

Falls die USA aus dem Pariser Klimaabkommen aussteigen sollten, sieht das Bundesumweltministerin Barbara Hendricks nicht als das Ende der Vereinbarung – sie erwartet eine Fortsetzung der internationalen Bemühungen um den Klimaschutz.

  • "Acht Jahre würde das Weltklima auch noch überstehen ohne die Vereinigten Staaten", sagt sie dem "Inforadio" unter Hinweis auf die maximale Amtszeit eines amerikanischen Präsidenten.
  • Russland bekannte sich zum Klimavertrag, und teilte mit, ohne wichtige Unterzeichnerstaaten werde das Abkommen nicht so effektiv sein, teilt das Präsidialamt mit.
  • Chinas Ministerpräsident Li Keqiang kündigt die Umsetzung der internationalen Klimaziele in nationale Gesetze an. Die Bekämpfung des Klimawandels liege auch im Interesse seines Landes, sagt er nach einem Treffen mit Bundeskanzlerin Merkel. Eine Sprecherin des chinesischen Außenministeriums bekräftigt die Zusage des weltgrößten Treibhausgasproduzenten, dem Pariser Klimaabkommen zu folgen.

Heute Abend will US-Präsident Trump verkünden, ob die USA aus dem Pariser Klimaabkommen aussteigen oder nicht. Hier lesen Sie mehr zum Thema internationale Klimapolitik.

11:30 Uhr

Gericht spricht Satanisten von Witten frei

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(Foto: picture alliance / Bernd Thissen)

Im Prozess um ein mutmaßliches Mordkomplott ist ein als Satanist von Witten bekanntgewordener Mann freigesprochen worden. Dem 41-Jährigen war vorgeworfen worden, nach dem aufsehenerregenden Ritualmord im Sommer 2001 aus dem Gefängnis heraus die Ermordung seiner Ex-Frau geplant zu haben.

Bei der Vernehmung der Hauptbelastungszeugin hatte es vor Gericht allerdings zahlreiche Ungereimtheiten gegeben. Auch die Anklage hatte zuvor einen Freispruch gefordert. Der Mann sitzt noch wegen des 2001 begangenen Mordes in Haft.

11:01 Uhr

Größtes Flugzeug der Welt rollt aus Hangar

Kennen Sie Microsoft? Gut. Und Paul Allen, einen seiner Gründer? Der hat vor sechs Jahren ein Projekt namens Stratolaunch gegründet. Das Ziel: Ein Flugzeug soll Raketenstarts aus der Luft ermöglichen, damit diese weniger Treibstoff für Starts brauchen. Nun rollte das Flugzeug mit der größten Flügelspannweite überhaupt - 117 Meter - aus seinem Hangar im US-Bundesstaat Kalifornien.

*Datenschutz

 

10:26 Uhr

May gibt unfassbar nichtssagendes Interview

Moment - was will uns die englische Premierministerin Theresa May mit diesen Dingen sagen? Die Wahl ist wichtig und die Zukunft toll, gut. Aber die Fragen? Die beantwortet sie nicht.

 

09:53 Uhr

Putin versagt Assad Rückendeckung, zieht "rote Linie"

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Wladimir Putin erwartet von Trump nichts, sagte er.

(Foto: AP)

Wladimir Putin hat der "Welt" ein Interview gegeben und spricht darin über Konfliktherde, Donald Trump und den Westen.

  • In Bezug auf Syrien spricht sich der russische Präsident weder für noch gegen den dortigen Machthaber Baschar al-Assad aus. Ob er an der Macht bleiben soll, müsse das syrische Volk entscheiden, so Putin.
  • Putin sieht im Einsatz von Chemiewaffen wie US-Präsident Trump und Frankreichs Präsident Macron eine "rote Linie" und forderte eine internationale Vereinbarung über eine abgestimmte Reaktion in solchen Fällen, um die Verwendung "unmöglich" zu machen.
  • Der Präsident sieht einen Widerspruch in der Aussage Trumps, die Nato wolle gute Beziehungen zu Russland und der gleichzeitigen Erhöhung der Militärausgaben im Bündnis. Putin nannte "Hybridkrieg", ein Begriff, der vom Westen auch für die Beteiligung Russlands am Ukraine-Konflikt verwendet wird, eine Erfindung: "Ihr macht euch gegenseitig Angst."

Eine ausführlichere Meldung mit mehr von Putins Aussagen finden Sie hier.

09:16 Uhr

Kauder: Trump stärkt eher China als USA

Die USA stärken nach Ansicht des CDU-Politikers Volker Kauder mit einem möglichen Ausstieg aus dem Pariser Klimaabkommen China.

  • "Durch eine ganze Reihe von Aussagen und anstehenden Entscheidungen wird Trump dafür sorgen, dass das Gewicht von China größer wird", sagte der Unionsfraktionschef im ARD-"Morgenmagazin". "Ob das wirklich im Interesse Amerikas ist, kann man wirklich bezweifeln."
  • US-Präsident Trump hat angekündigt, am Abend zu erklären, ob sein Land aus dem Klimaabkommen aussteigt oder nicht. Sollte es zum Ausstieg kommen, wird es Kauder zufolge in den USA weiterhin Diskussionen um die Klimapolitik geben: "Auch die Vereinigten Staaten von Amerika sind vom Klimawandel betroffen. Das hört nicht auf, nur weil der Herr Trump jetzt Präsident ist."
09:01 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:51 Uhr

Tesla-Chef Musk will Trump nicht mehr beraten

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Elon Musk

(Foto: AP)

Tech-Milliardär und Star-Unternehmer Elon Musk hat angekündigt, seine Beraterfunktion für US-Präsident Donald Trump im Falle eines US-Ausstiegs aus dem Pariser Klimaabkommen aufzugeben.

Sollte es so kommen, habe er "keine Wahl", teilte der Chef des Elektroautobauers Tesla mit. Musk ist bislang mit einer Reihe anderer US-Konzernchefs in verschiedenen Gremien vertreten, die Trump in Wirtschaftsfragen beraten sollen. Er habe "alles getan", um den Präsidenten zum Bleiben zu bewegen, schrieb er.

 

Der US-Präsident will um 21 Uhr MESZ verkünden, ob die USA aus dem Abkommen aussteigen oder nicht. Es gilt als wahrscheinlich, dass er die Vereinbarung aufkündigt.

08:05 Uhr

Philippinische Luftwaffe greift eigene Truppen an

Im Kampf gegen islamistische Rebellen hat die philippinische Luftwaffe aus Versehen mindestens zehn eigene Soldaten getötet. Und der Verteidigungsminister Delfin Lorenzana so: "Das ist traurig. Aber manchmal passiert so etwas."

Nach Angaben des Verteidigungsministeriums kamen die Männer in der umkämpften Stadt Marawi bei einem Luftangriff ums Leben, der eigentlich den Rebellen galt.

Die Stadt Marawi auf der Insel Mindanao - etwa 800 Kilometer südlich von Manila - ist seit Dienstag vergangener Woche zwischen Regierungstruppen und islamistischen Rebellen umkämpft. Es gab bereits mehr als 140 Tote. Von den eigentlich mehr als 200.000 Einwohnern sind inzwischen Zehntausende geflohen. Präsident Rodrigo Duterte hat das Kriegsrecht über die gesamte Insel verhängt.

07:49 Uhr

Obamas kaufen Stadthaus in Washington

Acht Schlafzimmer, neun Bäder und viel weißer Marmor auf 760 Quadratmetern Wohnfläche: Nach seinem Abschied aus dem Weißen Haus hat Barack Obama anscheinend eine dauerhafte Bleibe für sich und seine Familie in Washington erstanden.

  • Die "Washington Post" berichtet, die Obamas hätten ihr bislang gemietetes Anwesen im gefragten Viertel Kalorama für 8,1 Millionen Dollar gekauft.
  • Bislang gehörte der Backsteinbau mit großem Garten dem früheren Sprecher von Ex-Präsident Bill Clinton, Joe Lockhart. Obamas Sprecher Kevin Lewis erklärte der Zeitung zufolge: "Da der Präsident und Frau Obama mindestens zweieinhalb Jahre in Washington bleiben werden, ergibt es Sinn für sie, ein Haus zu kaufen statt weiterhin zur Miete zu wohnen."
  • Die Familie des ersten schwarzen US-Präsidenten hätte auch in die superschicken Vororte um Washington ziehen können, wo die Wohnhäuser aussehen wie eine Mischung aus Ranch und Märchenschloss. Stattdessen zogen sie in die Stadt.
07:29 Uhr

Japan baut eigenes GPS-System aus

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(Foto: REUTERS)

Japan baut ein eigenes hochpräzises Ortungssystem für Autofahrer, Smartphones, Drohnen und andere Nutzer auf.

  • Zu diesem Zweck schickte die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt einen zweiten Satelliten ins All, der Teil einer verfeinerten Form des satellitengestützten GPS-Standards japanischer Bauart ist.
  • Bislang hängt Japan von einem amerikanischen GPS-Netzwerk ab. Durch den Aufbau eines eigenen Systems hofft Japan, die Fehlerspanne bei der Ortung im eigenen Land auf wenige Zentimeter zu reduzieren.
  • Damit erhalten Nutzer von Smartphones noch genauere Informationen bei der Suche nach Standorten mit Karten-Apps. Solche Daten können zudem für Navigationsgeräte in Autos, für den Betrieb von Drohnen oder auch von unbemannten Traktoren in der Landwirtschaft verwendet werden.

Japan hatte den ersten Michibiki genannten Satelliten 2010 ins All gebracht. Im späteren Jahresverlauf sollen zwei weitere Satelliten folgen, um das "japanische GPS" zu vervollständigen.

07:05 Uhr

Clinton: Trumps Team leitete Russland an

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Hillary Clinton

(Foto: AP)

Die unterlegene US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton hat das Wahlkampfteam von Präsident Donald Trump der Komplizenschaft mit Russland beschuldigt, um ihren Wahlsieg zu verhindern.

  • Sie glaube, das Team von Trump habe Russland bei seiner Propagandakampagne gegen sie angeleitet, sagte Clinton.
  • Die russische Regierung habe beabsichtigt, über soziale Medien Desinformationen gegen sie zu verbreiten, sagte Clinton. Moskau habe aber nicht wissen können, wie es am wirksamsten vorgehen habe können, außer die russische Seite sei angeleitet worden. "Angeleitet von Amerikanern, die Umfragen und Daten besitzen", sagte Clinton.
  • Auf die Nachfrage einer Journalistin, ob sie damit Trump meine, sagte die demokratische Politikerin: "Ja, es fällt wirklich schwer, das nicht zu tun."

Trump reagierte: "Die betrügerische Hillary Clinton" beschuldige nun jeden außer sich selbst und weigere sich einzugestehen, dass sie eine schreckliche Kandidatin gewesen sei.

 

06:45 Uhr

Vorsprung der Tories schrumpft weiter

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Wollte ein starkes Mandat für die Brexit-Verhandlungen: Theresa May

(Foto: imago/ZUMA Press)

Gut eine Woche vor der Unterhauswahl schmilzt der Umfrage-Vorsprung der Konservativen von Premierministerin Theresa May weiter.

  • Einer Umfrage des Instituts YouGov zufolge liegen Mays Tories nur noch drei Prozentpunkte vor der oppositionellen Labour-Partei. Die Befragung fand am 30. und 31. Mai statt - demnach kommen die Konservativen auf 42 Prozent und verlieren damit einen Punkt gegenüber der letzten Umfrage vom 27. Mai. Labour legte im gleichen Zeitraum um drei Punkte auf 39 Prozent zu.
  • Die Liberaldemokraten können mit sieben und die rechtsgerichtete UKIP mit vier Prozent rechnen.

May hatte die vorgezogene Wahl für den 8. Juni angesetzt, um ihre Mehrheit auszubauen und so ihre Position bei den Brexit-Verhandlungen mit der EU zu stärken.

06:29 Uhr

Das wird heute wichtig

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Angela Merkel spricht mit Li Keqiang

(Foto: imago/Xinhua)

Guten Morgen,

die Sonne brennt mir hier im Büro schon in den Rücken - und diese Themen erwarten wir heute:

  • Bundeskanzlerin Merkel berät mit Chinas Ministerpräsident Li Keqiang über den Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen und aktuelle außenpolitische Themen. Es dürfte auch eine Linie gegenüber US-Präsident Trump Thema sein, der heute seine Entscheidung über einen möglichen Ausstieg der Vereinigten Staaten aus dem Pariser Klimaabkommen verkünden will.
  • Im Bundestag soll heute die Reform der Finanzbeziehungen von Bund und Ländern verabschiedet werden, die ab 2020 in Kraft treten soll. Auch über eine Reform der Betriebsrenten und Verbesserungen für Erwerbsminderungsrentner soll abgestimmt werden.
  • Wie geht es weiter in Asyl- und Flüchtlingspolitik? Darüber beraten die 16 Ministerpräsidenten der Länder und Kanzlerin Merkel.
  • Die G20 haben sich auf einen Umgang mit Plastikmüll in den Weltmeeren geeinigt. Umweltministerin Hendricks wird den entsprechenden Aktionsplan vorstellen.
  • Linde und Praxair wollen einen Zusammenschluss zum größten Industriegasekonzern der Welt, der Aufsichtsrat von Linde will in München zusammenkommen, um den Fusionsvertrag zu besiegeln. Die Gewerkschaften verlangen eine Verschiebung der Abstimmung und den Einsatz eines neutralen Vermittlers.

Kommen Sie gut in den Tag!

06:14 Uhr

Die Sonne dominiert heute

 

n-tv Meteorologe Björn Alexander

n-tv Meteorologe Björn Alexander

Auf dem Kalender steht heute: 1. Juni. Und damit ist heute meteorologischer Sommerbeginn. Das passende Wetter gibt es außerdem. Es dominiert heute nämlich verbreitet die Sonne. Lediglich über den Bergen im Süden sind später einzelne Schauer und Gewitter drin. Die Temperaturen klettern vielerorts in den sommerlich warmen Bereich zwischen 24 und 29 Grad. Frischer bleibt es im teils windigen Norden bei Höchstwerten um die 20 Grad.

Die ausführliche Aussichten für die nächsten Tage sowie einen Blick in die zum Teil sehr trockene Klimastatistik finden Sie hier. Machen Sie es gut und kommen Sie gut in den Tag. Ihr Björn Alexander

06:06 Uhr