Donnerstag, 14. Juni 2018: Der Tag bei n-tv

Heute mit Franziska Türk und Uladzimir Zhyhachou

22:37 Uhr

Das war Donnerstag, der 14. Juni 2018

Bilderserie

Der Ball rollt! Mit einem farbenfrohen Fest ist heute in Moskau die 21. Fußball-Weltmeisterschaft eröffnet worden. Robbie Williams hat die WM schon vor dem Anpfiff gerockt. Und hat den Kameras den Mittelfinger gezeigt.  

Die russische Fußball-Nationalmannschaft startete überzeugend in die Heim-Weltmeisterschaft. Deutschland greift am Sonntag erstmals in das Geschehen ein.

Wer holt den begehrten Pokal? Unzählige Wissenschaftler versuchen, den WM-Ablauf mit vielen Daten vorherzuberechnen - sie haben dabei einen klaren Favoriten.

Alles rund um die WM erfahren Sie übrigens hier. Und hier finden Sie die große WM-Multimedia-Reportage, die ich Ihnen sehr ans Herz legen will.

Was war heute sonst noch wichtig?

Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht! Bis morgen!

22:05 Uhr

Frankreich will Flüchtlinge von der "Aquarius" aufnehmen

Die "Aquarius" befindet sich zurzeit nahe der Ostküste Sardiniens.
Die "Aquarius" befindet sich zurzeit nahe der Ostküste Sardiniens.(Foto: AP)

Frankreich will Schutzsuchende vom Rettungsschiff "Aquarius" aufnehmen, das derzeit auf dem Weg nach Spanien ist. Das bot Außenminister Jean-Yves Le Drian in einem Gespräch mit seinem spanischen Kollegen Josep Borrell an.

  • Frankreich sei bereit, Passagiere des Schiffs aufzunehmen, "die den Kriterien des Asylrechts entsprechen", teilte das Pariser Außenministerium mit.
  • Zuvor solle ihre Situation von Beamten des französischen Flüchtlingsamtes in Spanien geprüft werden. Spanien habe dieses Angebot positiv aufgenommen. Wie viele Menschen Frankreich aufnehmen will, blieb in der Erklärung offen.
  • Spanien hatte sich bereiterklärt, das Schiff im Hafen von Valencia anlegen zu lassen, nachdem Italien die Einfahrt in seine Häfen verweigert hatte.
21:38 Uhr

Polizei sucht Zeugen 25 Jahre nach Kindermord

Der neunjährige Bernd Beckmann war am 6. Juli 1993 spurlos verschwunden.
Der neunjährige Bernd Beckmann war am 6. Juli 1993 spurlos verschwunden.(Foto: Polizei Jena)

Fast 25 Jahre nach dem Mord an einem Neunjährigen in Jena sucht die "Soko Altfälle" einen Zeugen. Nach erneuter Auswertung der Akten steht ein anonymer Brief vom Juli 1993 im Fokus der Ermittlungen.

  • Der Schreiber gebe bedeutungsvolle Hinweise zu den Umständen, wie der Junge zu Tode kam und werde daher dringend gesucht.
  • Der damals neun Jahre alte Bernd Beckmann war am 6. Juli 1993 spurlos verschwunden. Zwölf Tage später entdeckten spielende Kinder seinen leblosen Körper am Saaleufer.
  • Für Hinweise, die zur Aufklärung des Verbrechens führen, hat die Staatsanwaltschaft Gera eine Belohnung von 5000 Euro ausgesetzt.
  • Warum dem 25 Jahre alten Brief erst jetzt eine solche Bedeutung zugemessen wird, teilten die Ermittler nicht mit. Sollte sich der Zeuge nicht melden, ist ab Ende Juni eine umfangreiche DNA-Speichelprobenentnahme zunächst um Jena-Lobeda geplant, um den Briefeschreiber über kriminaltechnische Untersuchungen zu finden.
Anonymer Brief von 1993 steht jetzt im Fokus der Ermittlungen.
Anonymer Brief von 1993 steht jetzt im Fokus der Ermittlungen.(Foto: Polizei Jena)
20:58 Uhr

Offenbar Anschlag auf Swingerclub in Frankreich vereitelt

Französische Ermittler haben mit der Festnahme eines Mannes laut einem Medienbericht Anschlagspläne gegen einen Swingerclub vereitelt.

"Ein improvisierter Sprengsatz wurde am 13. Mai in seiner Wohnstätte gefunden, und der Mann hat zugegeben, dass er es gegen einen Swingerclub einsetzen wollte", zitierte die AFP eine Quelle aus dem Umfeld der Ermittlungen. Der Verdächtige sei "radikalisiert".

Justizkreise bestätigten lediglich, dass Mitte Mai ein Ermittlungsverfahren gegen einen 1980 in Frankreich geborenen Mann eingeleitet worden sei. Er werde verdächtigt, einen Terrorakt vorbereitet zu haben. Der Mann sei in Untersuchungshaft genommen worden.

20:35 Uhr

Ex-Bamf-Chef Weise fordert "Stresstest" für Behörden

"Politik muss sich auch für den Notfall auf funktionierende Behörden verlassen können", sagte Weise.
"Politik muss sich auch für den Notfall auf funktionierende Behörden verlassen können", sagte Weise.(Foto: picture alliance / Peter Endig/d)

Der frühere Chef des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, Frank-Jürgen Weise, hat nach der Erfahrung der Flüchtlingskrise einen "Stresstest" für alle deutschen Behörden ins Gespräch gebracht.

  • Der Bundesrechnungshof sollte dabei prüfen, ob öffentliche Verwaltungen ausreichend für einen möglichen Notfall gerüstet sind, sagte Weise laut vorab verbreitetem Redemanuskript in Nürnberg. In den heutigen Strukturen sei der öffentliche Dienst den Herausforderungen nicht mehr gewachsen.
  • Bei dem Stresstest sollte der Bundesrechnungshof nach Weises Vorstellung beispielsweise prüfen, wie weit in einer Behörde die Digitalisierung von Arbeitsabläufen fortgeschritten sei, ob es eine Notfallplanung gebe und wie weit Beschäftigte dafür ausgebildet seien.
  • Weise hatte das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge zum Höhepunkt der Flüchtlingskrise 2015/2016 vorübergehend geleitet.
20:10 Uhr
20:07 Uhr

Betrunkener auf Irrfahrt mit gestohlener Fichte

Die Fichte hat der Mann angeblich im Wald gefunden.
Die Fichte hat der Mann angeblich im Wald gefunden.(Foto: imago/imagebroker)

Auf eine Spurensuche der besonderen Art haben sich heute Nacht Polizisten in Baden-Württemberg begeben. Eine Frau hatte zunächst ein "auffälliges Fahrzeug" gemeldet.

  • Bis die Polizisten kamen, war es aber wieder verschwunden. Sie verfolgten daraufhin Schleifspuren auf der Fahrbahn in der Nähe von Konstanz und stellten am Straßenrand mehrere kaputte Verkehrsschilder und Leitplanken fest.
  • In Bodman-Ludwigshafen entdeckten die Beamten den Verursacher: Ein 19-Jähriger hatte eine 20 Meter lange Fichte am Heck seines Wagens befestigt und hinter sich hergezogen.
  • Er gab an, auf dem Heimweg von einem Fest die Orientierung verloren zu haben. Den Baum habe er dabei zufällig im Wald gefunden.
  • Ein Atem-Alkoholtest ergab 1,6 Promille - seinen Führerschein musste der Mann abgeben.
19:41 Uhr

Drei Tote bei Wahlkampfveranstaltung in Türkei

In der Türkei stehen am 24. Juni vorgezogene Parlaments- und Präsidentschaftswahlen an.
In der Türkei stehen am 24. Juni vorgezogene Parlaments- und Präsidentschaftswahlen an.(Foto: picture alliance / Paul Zinken/d)

Bei einer Wahlkampfveranstaltung in der Türkei sind Medienberichten zufolge drei Menschen erschossen worden. Sie wurden während eines Besuchs eines Abgeordneten der Partei von Präsident Erdogan in der südlichen Stadt Suruc getötet, wie die türkischen Nachrichtenagenturen Anadolu und Dogan berichteten. Acht weitere Menschen wurden demnach verletzt.

Der Abgeordnete Ibrahim Halil Yildiz besuchte den Berichten zufolge kleine Unternehmen im Zentrum der mehrheitlich kurdischen Stadt an der Grenze zu Syrien, als die Schüsse fielen. Yildiz wurde demnach nicht verletzt, allerdings waren zunächst nicht alle Opfer identifiziert worden.

19:06 Uhr

Zwölfjähriger soll Mitschülerin vergewaltigt haben

Die Polizei ermittelt in Hessen gegen einen Zwölfjährigen wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung einer gleichaltrigen Mitschülerin.

  • Das betroffene Mädchen hatte den Mitschüler des bereits einige Zeit zurückliegenden Vorfalls beschuldigt. Wann und wo die Tat geschehen ist, muss noch ermittelt werden.
  • Der Junge ist noch nicht zu den Vorwürfen vernommen worden.
  • Unbekannte verschickten unterdessen in Lauterbach im Vogelsbergkreis Flugblätter, wonach vier Flüchtlinge die Tat begangen haben sollen. "Diese Unterstellung deckt sich in keiner Weise mit den Erkenntnissen der Polizei", betonte ein Polizeisprecher. "Der Mitschüler, dem die Tat vorgeworfen wird, ist in Deutschland geboren und hat die deutsche Staatsangehörigkeit."
18:33 Uhr

Tschechischer Präsident verbrennt Unterhose

Datenschutz

Der tschechische Präsident Milos Zeman hat vor laufenden Fernsehkameras eine riesige rote Unterhose verbrannt. Der 73-Jährige warf sie im Garten des Präsidentensitzes in Prag in ein brennendes Lagerfeuer.

  • Hintergrund ist, dass Kritiker des Präsidenten die rote Unterhose im September 2015 an einem Fahnenmast auf der Prager Burg aufgehängt hatten.
  • Die Gruppe Ztohoven hatte damals erklärt, dies sei die passende Fahne für einen Mann, der sich für rein gar nichts schäme.
  • "Ich denke, dass die Zeit der schmutzigen Wäsche in der Politik nun vorbei ist", sagte ein kämpferischer Zeman an die Adresse seiner Kritiker.
18:14 Uhr

Parlament will Flughafen Tegel schließen

Der Senat will das Areal später für ein neues Stadtviertel nutzen.
Der Senat will das Areal später für ein neues Stadtviertel nutzen.(Foto: picture alliance / Bernd von Jut)

Der Flughafen Tegel soll nach Meinung des Berliner Abgeordnetenhauses in einigen Jahren schließen.

  • Bei einer Abstimmung stellten sich 90 von 149 Abgeordneten hinter die Landesregierung. Der rot-rot-grüne Senat will den alten Flughafen im Norden Berlins schließen, wenn der neue Airport BER öffnet.
  • Die Opposition warf dem Senat vor, damit einen Volksentscheid zu missachten. Im September hatten 56,4 Prozent der Berliner Wähler dafür gestimmt, den alten Flughafen zu behalten.
  • Die Landesregierung nennt für die Schließung etwa rechtliche und finanzielle Gründe. Die anderen beiden Eigentümer - der Bund und Brandenburg - seien nicht bereit, Tegel dauerhaft als zweiten Flughafen in Betrieb zu lassen, hatte der Senat Ende März erklärt. Der Volksentscheid könne deshalb nicht umgesetzt werden.

Mehr dazu lesen Sie hier.

17:35 Uhr

New Yorker Justiz verklagt Donald Trump

Trump-Stiftung soll Gelder für die Wahlkampagne des heutigen Präsidenten abgezweigt haben.
Trump-Stiftung soll Gelder für die Wahlkampagne des heutigen Präsidenten abgezweigt haben.(Foto: picture alliance/dpa)

Der US-Bundesstaat New York hat Präsident Donald Trump wegen der mutmaßlich illegalen Verwendung von Geldern aus seiner Familienstiftung verklagt. Die Trump-Familie soll gegen die für gemeinnützige Stiftungen geltenden Gesetze verstoßen haben.

  • Generalstaatsanwältin Barbara Underwood wirft der Trump-Stiftung vor, Gelder für die "persönlichen und geschäftlichen" Interessen Trumps zweckentfremdet zu haben. So soll die Stiftung unter anderem Gelder für die Wahlkampagne des heutigen Präsidenten abgezweigt haben.
  • Underwood verlangt die Erstattung einer Summe von 2,8 Milliarden Dollar (2,4 Milliarden Euro) und die Schließung der Stiftung.
  • Außerdem soll es Trump für einen Zeitraum von zehn Jahren verboten werden, dem Verwaltungsrat einer wohltätigen Organisation mit Sitz in dem Bundesstaat anzugehören.

Mehr dazu können Sie hier lesen.

17:15 Uhr

EU-Staaten stimmen für Strafzölle auf US-Produkte

Die EU-Staaten haben im Handelskonflikt mit den USA um Stahl- und Aluminiumimporte Gegenzölle beschlossen. Die Mitgliedsländer hätten "einstimmig" für den Vorschlag der EU-Kommission gestimmt, US-Waren im Wert von 2,8 Milliarden Euro mit Gegenzöllen zu belegen, hieß es aus der Brüsseler Behörde. Die Kommission werde nun "in den nächsten Tagen" die Umsetzung beschließen, damit die Gegenzölle in Kraft treten könnten.

Mehr dazu lesen Sie hier.

17:03 Uhr

Eltern 30 Jahre nach Fund von Kinderleiche festgenommen

Mehr als 30 Jahre nach dem Fund einer Mädchenleiche an einer französischen Autobahn haben Ermittler den spektakulären Fall möglicherweise aufgeklärt. Die Eltern des Kindes sind identifiziert worden, sie kamen in Polizeigewahrsam. Ihnen wird unter anderem Mord vorgeworfen.

  • Die Leiche des Mädchens, das damals zwischen drei und fünf Jahre alt war, wurde im August 1987 in einem Graben einer Autobahn in der Nähe der zentralfranzösischen Stadt Blois gefunden.
  • Großangelegte Ermittlungen liefen lange ins Leere, sie blieb anonym. Im Jahr 2016 nahmen dann Ermittler einen Mann wegen einer Straftat fest. Er wurde nach einer DNA-Analyse als Bruder des Mädchens identifiziert.
  • Die Spur führte die Fahnder zu den aus Marokko stammenden Eltern. Die zwei - mittlerweile getrennt lebenden - Sechzigjährigen hatten zusammen sieben Kinder.
17:00 Uhr
16:35 Uhr

WDR feuert "Tatort"-Chef

Henke war seit 1984 beim WDR tätig.
Henke war seit 1984 beim WDR tätig.(Foto: picture alliance / dpa)

Der Westdeutsche Rundfunk hat seinem Fernsehfilmchef und "Tatort"-Koordinator Gebhard Henke gekündigt. Der Grund dafür seien "glaubhafte Vorwürfe sexueller Belästigung und des Machtmissbrauchs", teilte der größte ARD-Sender in Köln mit. Aus Sicht des WDR bestehe kein Vertrauensverhältnis mehr. Henke bestreitet die Vorwürfe.

In den vergangenen Wochen hätten dem WDR mehr als zehn Frauen über sexuelle Belästigung und unangemessenes Verhalten von Henke berichtet, teils in Zusammenhang mit Machtmissbrauch, teilte der WDR mit. Diese Schilderungen habe man sorgfältig überprüft und dazu auch Henke gehört. Dieser habe die Vorwürfe zurückgewiesen. "Im Ergebnis hielt der WDR die von den Frauen geschilderten Vorfälle für schwerwiegend und glaubhaft."

16:01 Uhr

Queen und Meghan erstmals gemeinsam auf Termin

(Foto: AP)

Königin Elizabeth II. und Herzogin Meghan haben ihren ersten gemeinsamen Termin absolviert. Sie waren bei der offiziellen Eröffnung einer Brücke, die über den Fluss Mersey führt und die Städte Runcorn und Widnes verbindet.

  • Die 92 Jahre alte Queen und Meghan zeigten sich bestens gelaunt. Die Königin trug einen leuchtend grünen Mantel und einen passenden Hut dazu.
  • Die Herzogin von Sussex, so Meghans offizieller Titel, präsentierte sich in einem elfenbeinfarbenen Kleid mit einem schwarzen Gürtel. Sie verzichtete auf eine Kopfbedeckung.
  • Die Königin und Meghan reisten mit dem Zug nach Runcorn und wurden dort von Schülern mit britischen Fähnchen begrüßt. Das royale Duo besuchte auch das neue Storyhouse - ein Komplex aus Bücherei, Kino und Theater - im nahe gelegenen Chester.
15:32 Uhr

CSU droht mit Alleingang im Asylstreit

CSU-Landesgruppenchef Dobrindt drückt im Asylstreit aufs Tempo.
CSU-Landesgruppenchef Dobrindt drückt im Asylstreit aufs Tempo.(Foto: picture alliance/dpa)

Im erbittert geführten Asylstreit will die CSU im Gegensatz zu Kanzlerin Angela Merkel nicht auf eine europäische Lösung warten. CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt sagte nach getrennten Beratungen der Abgeordneten von CDU und CSU im Bundestag, Teile des Masterplanes von Horst Seehofer stünden "in der direkten Verantwortung des Bundesinnenministers" und sollten daher umgesetzt werden, ohne erst auf eine Einigung auf EU-Ebene zu warten.

Hier lesen Sie mehr dazu.

15:13 Uhr

CSU will vorerst keine Abstimmung der Unionsfraktion

Hans-Peter Friedrich
Hans-Peter Friedrich(Foto: picture alliance / Andreas Geber)

Im Asylstreit mit Bundeskanzlerin Angela Merkel verzichtet die CSU vorerst auf eine Abstimmung der Unionsfraktion. Das sagte der Bundestagsvizepräsident und CSU-Abgeordnete Hans-Peter Friedrich nach einer Sitzung der CSU-Landesgruppe im Fernsehsender Phoenix.

Die CSU-Abgeordneten hätten CSU-Innenminister Horst Seehofer in dem Konflikt aber ihre eindeutige Unterstützung ausgesprochen, das gelte besonders für Zurückweisungen von Flüchtlingen an der Grenze.

14:46 Uhr

Neue Regeln für ARD und ZDF

Im Streit zwischen Verlagen und öffentlich-rechtlichem Rundfunk über die Onlineangebote von ARD, ZDF und Deutschlandradio ist bei der Ministerpräsidentenkonferenz in Berlin ein Durchbruch erzielt worden.

  • Die öffentlich-rechtlichen Angebote im Internet sollen sich somit deutlich von denen der Zeitungs- und Zeitschriftenverlage unterscheiden.
  • Die öffentlich-rechtlichen Onlineangebote sollten künftig "ihren Schwerpunkt in Bewegtbild und Ton haben, um sich von den Angeboten der Presseverlage zu unterscheiden", erklärte die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer in Berlin.
  • Zugleich solle die Regelung abgeschafft werden, dass Inhalte in den Mediatheken nur sieben Tage abrufbar sein dürfen.

Mehr dazu lesen Sie in Kürze.

14:09 Uhr

Taxifahrer verlangt 80 Euro für zwei Kilometer

Liebe Leser, wenn Sie selbst schon einmal im Urlaub von einem Einheimischen übers Ohr gehauen wurden, ärgert Sie diese Geschichte vielleicht auch: In St. Petersburg ist eine mexikanische Fußball-Anhängerin von einem Taxifahrer übel abgezockt worden. "Der Mann hat sie vom Schlossplatz zum Prachtboulevard Newski Prospekt gefahren und wollte dafür 7000 Rubel", so die Polizei. "Als die Frau sich weigerte, hat er die Türen des Wagens abgesperrt. Sie gab ihm daraufhin 6000 Rubel." Umgerechnet sind das 80 Euro. Eine normale Fahrt würde nur etwa zwei Euro kosten. Nun wird nach dem Mann gesucht.

13:53 Uhr

Tote im Kühllaster: 25 Jahre Haft für Schlepper

Am 27. August 2015 entdeckten Polizisten in einem an einer Autobahn in Österreich abgestellten Lieferwagen die Leichen von 71 Flüchtlingen. Sie waren im Laderaum über mehrere Stunden qualvoll erstickt. Nun ist ein Urteil gegen die Schlepper gefallen. Ein ungarisches Gericht hat die vier Angeklagten zu jeweils 25 Jahren Gefängnis verurteilt. Das Gericht in Kecskemet (Südungarn) ist überzeugt davon, dass die drei Bulgaren - der Fahrer des Lastwagens, der Fahrer des Begleitfahrzeugs und ein Organisator - sowie der afghanische Bandenchef Menschen getötet haben. Die Urteile sind noch nicht rechtskräftig.

Hier mehr dazu.

13:35 Uhr

Türkei-Wahl: Beteiligung in Deutschland gering

Beim Verfassungsreferendum im vergangenen Jahr stimmten noch rund neun Prozent mehr Türken ab - bei der Parlamentswahl ist die Wahlbeteiligung in Deutschland nun eher verhalten. In den ersten sieben Tagen der Abstimmung gaben laut Wahlkommission 343.129 der 1,44 Millionen wahlberechtigten Türken in Deutschland ihre Stimme ab. Die überwiegende Anzahl der Wähler - nämlich 312.627 - stimmte in den 13 türkischen Konsulaten in Deutschland ab. Die Wahl dauert noch bis zum kommenden Dienstag.

13:16 Uhr

Rettungsschiff "Aquarius" muss Kurs ändern

Vielleicht haben Sie davon gehört: Weil Italien seine Häfen für das Rettungsschiff "Aquarius" geschlossen hat, muss die Hilfsorganisation SOS Méditerranée mit den 629 geretteten Flüchtlingen nun bis nach Valencia in Spanien weiterfahren. Nun macht das schlechte Wetter die Fahrt noch beschwerlicher. Wegen des hohen Wellengangs musste das Schiff seinen Kurs ändern.

"Die 'Aquarius' wird an der Ostküste Sardiniens entlangfahren, um das schlechte Wetter zu meiden", heißt es auf Twitter. Durch die Kursänderung solle den "kranken, erschöpften und unter Schock stehenden Geretteten eine unerträgliche Situation" erspart bleiben.

Datenschutz

 

12:57 Uhr

Frankreichs Senat besiegelt umstrittene Bahnreform

Trotz massenhafter Proteste ist die Bahnreform in Frankreich eine ausgemachte Sache. Nach der Nationalversammlung hat nun auch der Senat in Paris den Plänen von Präsident Macron zugestimmt. Damit wird die Staatsbahn SNCF für den Wettbewerb geöffnet und nach Vorbild der Deutschen Bahn in eine Aktiengesellschaft umgewandelt.

12:39 Uhr

Polizisten finden 715.000 Euro in Auto auf A61

Ich weiß ja nicht, wie es Ihnen geht, aber ich laufe ungern mit viel Bargeld durch die Gegend. Ganz anders sieht das offenbar eine Frau aus Italien, die jetzt in ihrem Wagen von der Bundespolizei auf der Autobahn 61 in Nordrhein-Westfalen gestoppt wurde. Sie fuhr stolze 715.000 Euro Bargeld spazieren. Die in 40 Paketen gebündelten Scheine waren unter den Vordersitzen versteckt. Auf Nachfrage der Beamten sagte die 48-Jährige, sie sei auf dem Weg zu ihrem Sohn in den Niederlanden. Sie wolle ihn dort besuchen. Die Polizei beschlagnahmte das Geld. Nun ermittelt das Zollfahndungsamt in Essen.

12:37 Uhr

Seehofer droht Merkel mit Ministerentscheid

Es wird zunehmend ungemütlich in der Union: In einer Sondersitzung der CSU-Landesgruppe in Berlin hat Bundesinnenminister Horst Seehofer offenbar deutlich gemacht, dass er im Asylstreit den Alleingang wagen will und notfalls per Ministerentscheid handeln wird.

Hier lesen Sie mehr dazu.

Horst Seehofer will Ernst machen.
Horst Seehofer will Ernst machen.(Foto: dpa)

 

12:20 Uhr

Nach Missbrauch: Verdächtige setzen sich mit Familien ab

Liebe Leser, vielleicht haben sie von dem Fall der 13-Jährigen gelesen, die im April nach dem Schwimmbadbesuch in Velbert von mehreren Jugendlichen missbraucht wurde. Laut den Ermittlern könnten sich zwei der Tatverdächtigen mit ihren Familien ins Ausland abgesetzt haben. Sie stammen aus Bulgarien. Diese Vermutung äußerte der Sprecher der Wuppertaler Staatsanwaltschaft. "Wir haben auch bei den Vermietern nachgefragt", sagte der Staatsanwalt. "Die Wohnungen sind leer." Die sechs anderen Tatverdächtigen sitzen bereits in U-Haft.

In Kürze lesen Sie mehr dazu.

Video

12:01 Uhr

Mordverdächtiger war Ex-Freund von 15-Jähriger

Der 17 Jahre alte Junge, der mutmaßlich in Viersen ein Mädchen erstochen hat, ist offenbar ihr Ex-Freund. Polizei und Staatsanwaltschaft in Mönchengladbach vermuten, dass sich die 15-Jährige mit rumänischen Wurzeln kurz vor der Tat von ihm getrennt hat. Der junge Bulgare habe ihr daraufhin am Tattag im Park aufgelauert und mit dem Messer sechsmal zugestochen. Er selbst hat sich laut den Ermittlern bisher nicht zu den Tatvorwürfen geäußert. Er sitzt in Untersuchungshaft.

In Kürze lesen Sie mehr dazu.

12:00 Uhr
11:56 Uhr

Schäuble rügt AfD wegen Schweigeminute

Die Schweigeminute der AfD für die ermordete 14-jährige Susanna hat ein Nachspiel: Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble hat Thomas Seitz und die anderen Parlamentarier der Fraktion in der heutigen Sitzung scharf gerügt. "Ein einzelner Abgeordneter darf den Bundestag nicht durch einen eigenmächtigen Aufruf zu einer Schweigeminute für seine Zwecke vereinnahmen", erklärte Schäuble. Es sei nicht mit der Würde des Bundestages vereinbar, "wenn auch nur der Anschein einer Instrumentalisierung der Opfer von Verbrechen entsteht". Seitz hatte mit Verweis auf Susanna demonstrativ geschwiegen - gemeinsam mit den Abgeordneten seiner Fraktion, die sich zum Teil von ihren Plätzen erhoben.

Hier lesen Sie mehr dazu.

11:38 Uhr

Er spielt die Hauptrolle in der "Shining"-Fortsetzung

Ewan McGregor machte sich mit Filmen wie "Trainspotting", "Moulin Rouge", "Die Insel" und der Star-Wars-Reihe einen Namen.
Ewan McGregor machte sich mit Filmen wie "Trainspotting", "Moulin Rouge", "Die Insel" und der Star-Wars-Reihe einen Namen.(Foto: dpa)

1980 gruselte Jack Nicholson im Kult-Schocker "Shining" Tausende Zuschauer - legendär ist die Szene, in der der wahnsinnige Familienvater eine Badezimmertür mit einer Axt zertrümmert. Jetzt soll eine Fortsetzung gedreht werden, in der es um den kleinen Sohn der Familie geht, der übernatürliche Kräfte besitzt.

US-Medien zufolge ist auch schon bekannt, wer dessen Rolle als Erwachsener übernimmt: Es ist der britische Schauspieler Ewan McGregor. "Doctor Sleep", wie die Fortsetzung heißt, soll 2020 in die Kinos kommen.

11:29 Uhr

Kölner stellte wohl "vorsätzlich biologische Waffen" her

Die Ermittler sind sich offenbar sicher, dass der festgenommene Tunesier aus Köln "vorsätzlich biologische Waffen hergestellt" hat. Nun wird gegen den 29-Jährigen wegen des Anfangsverdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat ermittelt. Das bestätigte der Generalbundesanwalt in Karlsruhe. Der junge Mann soll hochgiftiges Rizin hergestellt haben. Gegen ihn wurde am Mittwoch Haftbefehl erlassen.

Mehr Informationen gibt es hier.

11:19 Uhr

CDU-Präsidium stellt sich hinter Merkel

Im Asylstreit in der Union ist die CDU offenbar bereit, den neuen Kompromissvorschlag der Kanzlerin mitzutragen. Menschen, deren Asylantrag in Deutschland bereits abgelehnt wurde, sollen demnach bei einem neuen Einreiseversuch sofort zurückgewiesen werden. Das teilte die CDU nach Beratungen des Parteipräsidiums mit.

Hier lesen Sie alle Hintergründe.

10:56 Uhr

Missbrauchsvorwürfe: Razzia gegen Priester in Chile

Chilenische Polizisten konfiszierten zahlreiche Dokumente.
Chilenische Polizisten konfiszierten zahlreiche Dokumente.(Foto: REUTERS)

Der Skandal um sexuellen Missbrauch in Chiles katholischer Kirche weitet sich aus. Nun hat die Polizei bei einer Razzia im Bistum Rancagua Dokumente beschlagnahmt. Die Razzien wurden von der Staatsanwaltschaft angeordnet, nachdem Vorwürfe gegen 14 Geistliche wegen sexuellen Fehlverhaltens gegenüber Minderjährigen aufgekommen waren. Die katholische Kirche in Chile wird aber schon seit längerem von Vorwürfen des Missbrauchs Minderjähriger heimgesucht.

10:27 Uhr

Abgeordnete warnt Russinnen vor WM-Sex mit Ausländern

Die Abgeordnete fordert Russinnen auf, sich nur mit Russen fortzupflanzen.
Die Abgeordnete fordert Russinnen auf, sich nur mit Russen fortzupflanzen.(Foto: dpa)

Die Fußball-WM ist ein Fest, das Menschen verschiedener Nationen zusammenbringt - aber bitte nicht zu nahe! Die Moskauer Abgeordnete Tamara Pletnjowa erntet Rassismus-Vorwürfe, weil sie Russinnen davor gewarnt hat, während der WM One-Night-Stands mit Ausländern zu haben. Daraus würden Kinder hervorgehen, die nur bei ihren Müttern aufwachsen oder fallengelassen würden.

Dabei geht es der 70-Jährigen explizit um Fans anderer ethnischer Herkunft - und die daraus resultierenden Babys. Die Russen müssten ihre eigenen Kinder zur Welt bringen. "Ich bin keine Nationalistin, aber trotzdem", sagte Pletnjowa. Das wage ich angesichts dieser Worte zu bezweifeln.

10:03 Uhr

Kritiker haben niedrigen IQ: Roseanne twittert wieder

Datenschutz

Nach ihrem rassistischen Tweet und der daraus resultierenden Absetzung ihrer Show legt Roseanne Barr noch einmal nach - natürlich auf Twitter. Ihr kontroverser Tweet, in dem sie Obamas Ex-Beraterin als Kind der "Muslimbruderschaft und vom Planet der Affen" bezeichnete, habe vom Antisemitismus des Iran-Deals gehandelt. Menschen mit niedrigem IQ könnten ja denken, was sie wollten.

"Leute, ich habe Bäume gepflanzt, in der Erde gegraben, gesungen und empfinde eine gewaltige Erleichterung", twitterte sie außerdem. "Ich werde bald damit beginnen, mich in den Medien zu verteidigen." Wir sind gespannt.

09:49 Uhr

Kreml-Kritiker Nawalny aus Haft entlassen

Alexej Nawalny wurde schon mehrfach bei Demonstrationen festgenommen.
Alexej Nawalny wurde schon mehrfach bei Demonstrationen festgenommen.(Foto: dpa)

Der Kreml-Kritiker Alexej Nawalny ist nach eigenen Angaben wie geplant nach 30 Tagen aus dem Gefängnis entlassen worden. Der Oppositionsführer war im Zuge von Protesten gegen die vierte Vereidigung Putins als Staatschef festgenommen worden. 

09:25 Uhr

CSU-Gegenvorschlag im Asylstreit mit Merkel

(Foto: dpa)

Die CSU-Spitze hat Kanzlerin Angela Merkel im Asylstreit einen Kompromissvorschlag gemacht. Sie besteht zwar weiter darauf, jetzt festzulegen, dass Asylbewerber, die schon in einem anderen europäischen Land registriert sind, an der deutschen Grenze zurückgewiesen werden. Zugleich unterstützt die CSU aber alle Bemühungen, auf europäischer Ebene gleichwertige Maßnahmen zu vereinbaren.

09:00 Uhr
08:56 Uhr

Zwei Tote bei Messerattacke in Moschee in Südafrika

Bei einer Messerattacke in einer Moschee in Südafrika sind am Morgen offenbar zwei Menschen getötet worden. Der etwa 30 Jahre alte Angreifer wurde laut Polizei erschossen, als er auf die Beamten losging. Zudem wurden mehrere Menschen verletzt. Das Motiv der Attacke in Malesbury in der Nähe von Kapstadt ist noch unklar.

08:35 Uhr

Rolls-Royce streicht 4600 Stellen

(Foto: dpa )

Dass der Triebwerksbauer Rolls-Royce an einem Stellenabbauprogramm arbeitet, war schon bekannt. Nun sollen bis Mitte 2020 weitere 4600 weitere Stellen gestrichen werden, um den Gewinn zu steigern. Im Laufe des Tages will das Unternehmen die Pläne veröffentlichen.

08:03 Uhr

Trump relativiert Nordkoreas Menschenrechtsverstöße

"Ich glaube, wir verstehen uns": Kim und Trump.
"Ich glaube, wir verstehen uns": Kim und Trump.(Foto: dpa)

Nordkorea ist ja schon irgendwie böse, aber sind wir das nicht alle ein bisschen? US-Präsident Donald Trump jedenfalls hat die Menschenrechtsverbrechen in Nordkorea relativiert. "Viele andere Leute haben einige wirklich schlimme Sachen gemacht, ich meine, ich könnte viele Länder durchgehen, wo viele schlimme Sachen gemacht wurden", sagte Trump in einem Interview mit dem Sender Fox News nach seinem Gipfel mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un. Kim sei ein "sehr schlauer Kerl" und ein "großartiger Verhandler".

Trumps eigenem Außenministerium zufolge werden in Nordkorea 80.000 bis 120.000 politische Gefangene als Zwangsarbeiter in Lagern festgehalten. Kim wird zudem verdächtigt, die Ermordung seines Halbbruders in Auftrag gegeben zu haben.

07:48 Uhr

Schimpansen und Menschen streiten über das Gleiche

Beim Streit um Frauen bricht auch im Schimpansen der Macho durch.
Beim Streit um Frauen bricht auch im Schimpansen der Macho durch.(Foto: dpa)

Die Gemeinsamkeiten von Menschen und Schimpansen hören auch beim Streitverhalten nicht auf. Forscher untersuchten jahrzehntelang, warum sich eine Gruppe Schimpansen in einem Nationalpark in Tansania in zwei rivalisierende Gruppen aufsplittete. Doch es war nicht die zunächst vermutete Veränderung in der Versorgung mit Bananen, die die Kämpfe auslöste.

Eine neue Studie der Primatologin Jane Goodall, über die die Nachrichten-Website "Quartz" berichtet, hat jetzt den Grund herausgefunden: Es geht den männlichen Schimpansen schlicht um Macht und Status - vor allem dann, wenn es zu wenige Weibchen in der Gruppe gibt.

07:23 Uhr

Sexuelle Belästigung: Ermittlungen gegen Sylvester Stallone

Eine andere Frau wirft Stallone vor, sie im Alter von 16 Jahren vergewaltigt zu haben.
Eine andere Frau wirft Stallone vor, sie im Alter von 16 Jahren vergewaltigt zu haben.(Foto: imago)

Bereits im vergangenen November wurden Vorwürfe der sexuellen Belästigung gegen Hollywood-Star Sylvester Stallone laut. Jetzt sind Ermittlungen gegen den 71-Jährigen eingeleitet worden, die Staatsanwaltschaft Los Angeles prüft die Vorwürfe.

Konkret geht es um eine Frau, die angibt, von Stallone im Jahr 1990 sexuell belästigt worden zu sein. Stallone selbst streitet das ab - sein Anwalt räumte aber eine Beziehung des Schauspielers mit dem mutmaßlichen Opfer während eines Filmdrehs 1987 in Israel ein.

06:50 Uhr

TV-Bericht über Pädophile löst Selbstjustiz aus

In Bremen ist ein Mann in seiner Wohnung überfallen und lebensgefährlich verletzt worden. Grund dafür war offenbar eine Fernsehsendung über Pädophilie, in der die Täter meinten, die Anschrift des dargestellten Mannes erkannt zu haben. Sie suchten diese kurzerhand auf und überfielen den vermeintlich pädophilen 50-Jährigen.

Dabei geht die Polizei nach derzeitigen Erkenntnissen gar nicht davon aus, dass in dem betroffenen Wohnhaus Menschen mit pädophiler Neigung wohnen. "Keine Form und kein Anlass zur Selbstjustiz sind tolerierbar", hieß es zudem. "Es ist die Aufgabe der Staatsanwaltschaft und der Polizei, Straftaten zu verfolgen."

06:33 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen und Leser,

falls Sie Fußball-Fans sind, gibt es für Sie heute wahrscheinlich sowieso nur ein Thema: Die Weltmeisterschaft in Russland beginnt. Bis 17 Uhr haben Sie noch Zeit, das Bier kalt zu stellen und den Grill aufzubauen, dann wird das Eröffnungsspiel zwischen Russland und Saudi-Arabien angepfiffen. Für alle anderen werden heute aber auch noch diese Themen wichtig:

  • In Berlin beschäftigt sich die Ministerpräsidentenkonferenz mit Kanzlerin Angela Merkel unter anderem mit der Asyl- und Flüchtlingspoilitik.
  • Der Tod von 71 Flüchtlingen in einem Kühllaster schockierte im August 2015 nicht nur Österreich. Heute werden die Urteile gegen 14 Schlepper gesprochen. Vier von ihnen sind wegen Mordes angeklagt.
  • Das griechische Parlament stimmt über das letzte Sparpaket ab.
  • Wir blicken weiter auf die Entwicklungen in der Dieselaffäre von VW.
  • In einer EZB-Ratssitzung in Riga fällt die Zinsentscheidung.
  • In einer Schule in Lünen tötete ein 15-Jähriger im Januar einen Mitschüler mit einem Messerstich in den Hals. Heute beginnt in Dortmund der Prozess gegen den Jugendlichen.
  • Vor dem Landgericht Karlsruhe beginnt zudem der Prozess gegen 22-Jährigen, der nach einem KSC-Spiel im November einen 35-Jährigen so heftig mit der Faust ins Gesicht schlug, dass dieser stürzte und später starb.
  • In Hessen und Rheinland-Pfalz kommen im Landtag Ausschüsse zum Fall Susanna zusammen.
  • Und die DLRG stellt die Bilanz der im vergangenen Jahr vor dem Ertrinken geretteten Menschen vor.

Holen Sie sich noch einen Kaffee und starten Sie gut in den Tag! Bei Fragen und Kritik erreichen Sie mich wie immer unter franziska.tuerk@nama.de.

06:06 Uhr

Hoch "Alessandro" bringt die Sonne zurück

n-tv Meteorologe Björn Alexander
n-tv Meteorologe Björn Alexander

Dem kühlsten Tag der Wetterwoche gestern folgt heute direkt mal ein frischer Start in den Tag. Denn die Frühtemperaturen bewegen sich oft zwischen 8 und 13 Grad. Neben den guten Bedingungen in Sachen Durchatmen und Durchlüften hat sich mit der eingeflossenen Abkühlung Hoch "Alessandro" bei uns ausgebreitet und damit geht es häufiger freundlich oder sonnig und trocken durch den Tag. Letzter Regen fällt derweil am Vormittag am Alpenrand. Und auch im Westen und Nordwesten hält der schöne Start in den Tag nicht, was er zunächst verspricht. Hier kommen später nämlich die Wolken von Atlantiktief "Zoey" heran und bringen am Abend leichten Regen mit. Die Temperaturen steigen im Vergleich zu gestern wieder etwas an und bringen es auf 18 bis 24 Grad.

Die weiteren Aussichten: Bis zum Samstag steigen die Werte weiter an und bringen es zum Start ins Wochenende auf sonnige 24 bis 30 Grad. Am Sonntag wird es von Westen her wieder wechselhafter bei 18 bis 28 Grad. Damit wünsche ich Ihnen einen guten Start in den Tag. Ihr Björn Alexander

05:55 Uhr