Donnerstag, 15. September 2016Der Tag

Heute mit Kira Pieper und Markus Lippold
22:33 Uhr

Das war Donnerstag, der 15. September 2016

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Bei sommerlichen Temperaturen wird in Franken die Weinlese eröffnet. Der Herbst ist eben doch irgendwie schon da.

(Foto: dpa)

Liebe Leser! Diese Themen haben Sie heute besonders interessiert:

Ich wünsche Ihnen eine ruhige und erholsame Nacht. Morgen versorgen wir Sie an dieser Stelle wieder mit den wichtigsten Nachrichten.

 

22:18 Uhr

UN: Mehr als 230.000 Migranten warten in Libyen

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Flüchtlinge, die nach Europa wollen, warten im Mittelmeer auf Rettung.

(Foto: AP)

Angesichts der Flüchtlinge, die im vergangenen Jahr über die Balkanroute nach Europa kamen, sind sie fast in Vergessenheit geraten: Menschen, die den Weg über das Mittelmeer wählen:

  • Laut dem UN-Sondergesandten Martin Kobler warten in Libyen 235.000 Flüchtlinge "auf eine gute Gelegenheit zur Überfahrt nach Italien".
  • "Und sie werden es tun", sagt Kobler der italienischen Tageszeitung "La Stampa".
  • Nach den jüngsten Angaben des italienischen Innenministeriums gelang seit der Jahreswende rund 128.400 Migranten die Überfahrt von Libyen nach Italien.

Übrigens: Gerade hatten wir schon den britischen Außenminister Johnson, der Italien besucht. Er spricht sich dafür aus, Flüchtlingsboote auf dem Mittelmeer nach Libyen zurückzudrängen. Durch das Zurückdrängen von Schiffen könne eine "abschreckende Wirkung" erzielt werden, so Johnson.

21:46 Uhr

Umwelthilfe: Ältere Diesel-Modelle verkaufen

Angesichts von zu erwartenden Fahrverboten in zahlreichen Großstädten rät die Deutsche Umwelthilfe Besitzern von älteren Diesel-Fahrzeugen, ihre Autos zu verkaufen. Die Diesel könnten bald nur noch außerhalb von Großstädten gefahren werden, sagt der Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe, Jürgen Resch, der "Hamburger Morgenpost". "Ansonsten kann man nur raten: Verkaufen...!" Die Umwelthilfe klagt dem Bericht zufolge in 15 Städten auf ein Fahrverbot, um die EU-Vorschriften für den Ausstoß des giftigen Stickstoffdioxids umzusetzen.

21:26 Uhr

Johnson will visafreies Reisen erhalten

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Johnson ist zu Gast in Italien.

(Foto: dpa)

Die Briten haben für den Brexit gestimmt, die Verhandlungen darüber dürften aber lang und zäh werden. Auf einen Vorteil der EU will der britische Außenminister Boris Johnson zumindest nicht verzichten:

  • "Wir können nicht die Idee in Betracht ziehen, Visa einzuführen. Wir wollen die größtmögliche Anzahl von Vereinbarungen für visafreies Reisen", sagt er nach Angaben der Nachrichtenagentur Ansa in Florenz.
  • "Das ist ein anderes Thema als die Migration", so Johnson.
  • Was den Prozess des Austritts aus der EU angehe, müsse es nun so schnell wie möglich Klarheit geben, sagt der Brite.
20:50 Uhr

13-Jähriger in Ohio von Polizei erschossen

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Der Junge wurde noch in ein Kinderkrankenhaus gebracht, erlag dort aber seinen Verletzungen.

(Foto: AP)

Wieder mal kommt es zu einem tödlichen Polizeieinsatz in den USA:

  • In Columbus in Ohio wird ein 13-Jähriger erschossen, weil er eine Pistolen-Attrappe gezogen hatte.
  • Er habe unter dem Verdacht gestanden, an einem Raubüberfall beteiligt gewesen zu sein, teilt die Polizei mit. Man habe ihn festnehmen wollen.
  • Bürgermeister Ginther kritisiert, dass der Achtklässler überhaupt in den Besitz der Schusswaffen-Replica kommen konnte: "Es läuft etwas falsch in unserer Gesellschaft."
20:17 Uhr

Anke Engelke wäre gern ein Vogel

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Engelke spricht im Animationsfilm "Findet Dorie" zum zweiten Mal die vergessliche Fisch-Dame.

(Foto: Disney, Pixar)

Wenn neue Filme erscheinen, müssen die Darsteller meist einen Interviewmarathon absolvieren und jede Menge Fragen beantworten. So erfährt man dann auch alle mehr oder weniger interessanten Aspekte. Zum Beispiel, welches Tier Anke Engelke gern wäre:

  • "Ich wäre vermutlich ein Tier, das fliegen kann - weil ich gerne die Übersicht mag und weil ich gerne unterwegs bin", sagt sie.
  • "Auf der anderen Seite finde ich Nester toll. Ich bin auf der einen Seite wahnsinnig häuslich und mag es, ein schönes Zuhause zu haben. Auf der anderen Seite liebe ich es auch, zu reisen."
  • "Ich könnte mir vorstellen, dass ich das als Vogel hätte. Unterwegs sein, aber auch ein Zuhause haben."
19:53 Uhr

China schickt erneut Raumlabor ins All

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Der Start des Raumlabors soll den Bau der chinesischen Raumstation vorbereiten.

(Foto: imago/Xinhua)

Das chinesische Raumlabor "Tiangong 2" startet ins All:

  • Eine Rakete vom Typ "Langer Marsch 2F" soll den "Himmelspalast" in seine Umlaufbahn bringen.
  • Der zweite Flug eines chinesischen Raumlabors dient der Vorbereitung für den Bau und Betrieb einer eigenen Raumstation, die um 2022 fertig sein soll.
  • Sollte die Internationale Raumstation ISS wie vorgesehen 2024 ihren Dienst einstellen, wäre China dann die einzige Nation mit einem permanenten Außenposten im All.
19:42 Uhr

Schäuble befürchtet keine Spaltung der Union

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble ist politisch gesehen ein altes Eisen - er übernahm schließlich schon 1984 seinen ersten Kabinettsposten. Vielleicht macht er sich deshalb keine Sorgen um eine Spaltung der Union:

  • "Nein. Ich glaube, dass das nicht so ist", sagt der CDU-Politiker dem ZDF über das befürchtete Zerwürfnis mit der Schwesterpartei CSU.
  • Die Flüchtlingskrise sei eine besondere Herausforderung. Einerseits müssten Menschen, die Zuflucht suchen, aufgenommen werden. Es müssten aber auch das friedliche und gewaltfreie Zusammenleben sowie die innere Sicherheit gewährleistet werden.
  • "Beides miteinander zu vereinbaren, ist schwierig." Die Politik müsse eine Lösung finden: "Darum ringt die Union." Solange der Eindruck bestehe, man sei sich nicht einig, werde es schwer.
19:09 Uhr

Syrische Truppen ziehen sich bei Aleppo zurück

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Nach den jahrelangen Kämpfen sind Teile von Aleppo in Schutt und Asche gebombt.

(Foto: imago/Kyodo News)

Die fragile Waffenruhe in Syrien ist einen Schritt weiter, glaubt man den Angaben aus Moskau:

  • Demnach beginnt die syrische Armee mit dem stufenweisen Abzug von Kriegsgerät und Kämpfern von der Hauptversorgungsroute bei Aleppo.
  • Mit dem Rückzug sollen humanitäre Hilfslieferungen erleichtert werden, sagt General Wladimir Sawtschenko der russischen Agentur Ria Nowosti.
  • Der Schritt erfolge in Übereinstimmung mit den internationalen Vereinbarungen.
18:39 Uhr

Schulpflicht! Polizei kontrolliert Bieber-Konzert

Morgen Abend tritt Justin Bieber in der Münchner Olympiahalle auf. Die Polizei ist in Alarmbereitschaft - wegen möglicher Schulschwänzer:

  • "Wir möchten Euch dringend darauf hinweisen - wir sind ebenfalls vor Ort und führen Jugendkontrollen durch! Das Schuljahr läuft bereits wieder - es besteht Schulpflicht!", teilt die Münchner Polizei auf Facebook mit.
  • Die Polizei hat Erfahrung mit solchen Konzerten: Fans stellen sich möglichst früh an, um einen Platz in den ersten Reihen zu ergattern.
  • "Kinder unter sechs Jahren haben keinen Zutritt zu dem Event", betont die Polizei weiter. "Jugendliche bis 14 Jahre nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten."

 

18:11 Uhr

Trump erfreut sich "hervorragender Gesundheit"

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Donald Trump, Präsidentschaftskandidat.

(Foto: AP)

Erst kommt der TV-Arzt, jetzt meldet sich auch der Hausarzt von Donald Trump zu Wort:

  • Der Präsidentschaftskandidat erfreue sich "hervorragender körperlicher Gesundheit", schreibt sein langjähriger Arzt Harold Bornstein in einem Brief.
  • Die Leber- und Schilddrüsenwerte des 70-jährigen Milliardärs seien "alle im normalen Bereich". Darin führt er auch Trumps Cholesterol-, Triglyceride-, Blutzucker- und Blutdruckwerte auf.
  • Laut Bornstein nimmt Trump einen Cholesterinsenker und eine geringe Dosis Aspirin. Er konsumiere weder Alkohol noch Tabak.

Mehr dazu: hier. Ob Trump ein Narzisst ist, lesen Sie dagegen in unserem Interview.

17:46 Uhr

Mann muss nach Prügelattacke lange in Haft

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Der 30-Jährige wurde erst drei Jahre nach der Tat verhaftet.

(Foto: dpa)

Ein 30-Jähriger prügelt sein Opfer in den Rollstuhl. Nun fällt das Urteil:

  • Das Landgericht Darmstadt verurteilt den Mann zu einer Haftstrafe von elf Jahren.
  • Das Gericht sieht es als erwiesen an, dass der Angeklagte Kopf und Körper seines Opfers mehrmals mit voller Wucht gegen die Mauer eines Turms schlug und wertete dies als versuchten Totschlag.
  • Bei dem Angriff auf dem Aussichtsturmfest in Offenbach vor vier Jahren brachen bei dem Opfer drei Halswirbel, der Mann sitzt seitdem im Rollstuhl.
17:18 Uhr

Deutsche geben mehr für Versicherungen aus

Gegen was man sich nicht alles versichern kann. Und wie viel Geld man dafür lassen kann:

  • Im vergangenen Jahr zahlten die Deutschen pro Kopf knapp 2400 Euro für Versicherungen - 2014 waren es noch 2200 Euro, teilt der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft mit.
  • Deutsche Verbraucher sicherten sich demnach "überdurchschnittlich" gegen Risiken ab. Der europäische Durchschnitt lag 2015 bei etwa 2000 Euro pro Kopf.
  • Laut GDV wurde 2015 das meiste Geld für Lebensversicherungen ausgegeben: durchschnittlich 1100 Euro. Über dem europäischen Durchschnitt liegen die Deutschen bei Schadens- und Unfallpolicen (800 Euro) sowie privater Gesundheitsvorsorge (300 Euro).
16:51 Uhr

"Prinz Hermann III." ist verschwunden

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Tja, wäre "Prinz Hermann III." Vegetarier gewesen, hätten die Diebe kein so leichtes Spiel gehabt.

(Foto: dpa)

Auch Hunde können blaues Blut haben, wenn sie aus einer edlen Linie stammen. Ein "adliger" Vierbeiniger wird nun gestohlen:

  • Die Polizei sucht nach dem Doggenwelpen "Prinz Hermann III.".
  • Unbekannte haben das neun Wochen alte Hundebaby aus dem Zwinger seiner Züchterin in Wolfhagen bei Kassel gestohlen.
  • Vermutlich sei der "Prinz" mit Teewurst und Frikadellen angelockt worden.
16:23 Uhr

Rechnungshof nimmt Dobrindt in die Pflicht

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Am Stuttgarter Bahnhof wird gebaut - mit allen finanziellen Risiken, die Großbaustellen mit sich bringen.

(Foto: dpa)

Der Bundesrechnungshof übt Kritik am Ressort von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt. Es geht um Stuttgart 21:

  • Da das Ministerium eine begleitende Überwachung des Großprojektes ablehne, könnten "bedeutende finanzielle Risiken für den Bundeshaushalt" entstehen, resümieren die Finanzkontrolleure.
  • "Deshalb hält es der Bundesrechnungshof für dringend geboten, dass das Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur als wichtiger Zuwendungsgeber künftig seine Überwachungs- und Steuerungsmöglichkeiten beim Projekt Stuttgart 21 konsequent ausschöpft", heißt es in einem Papier.
15:56 Uhr

Polizei sucht nach Gentleman-Räuber

In den vergangenen zwei Jahren soll ein maskierter Räuber im Ruhrgebiet zehn Mal morgens an Laderampen von Discountern einen Fahrer bei der Anlieferung aufgelauert haben. Er bedrohte die Mitarbeiter mit einer Pistole und fesselte sie anschließend mit Kabelbindern. Die Opfer sagten aus, dass der Räuber oftmals ruhig, freundlich und höflich vorgegangen sei - im Ansatz gar fürsorglich, wie die Polizei Bochum mitteilt. "Bei mehreren Taten fragte der Täter seine überfallenen Opfer, ob die Fesselung nicht zu stramm sei."

15:24 Uhr

Duterte soll Hunderte Morde beauftragt haben

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Edgar Matobato, nach eigenen Angaben früherer Auftragsmörder, sagte vor dem Senat in Manila aus.

(Foto: REUTERS)

Seit Rodrigo Duterte Präsident der Philippinen ist, gibt es außergerichtliche Hinrichtungen, bei denen nach Polizeiangaben bisher bereits mehr als 3100 Menschen getötet wurden. Der Senat des Landes überprüft dies nun. Dabei geht es aber auch um Dutertes Vergangenheit:

  • In seiner Zeit als Bürgermeister der Stadt Davao habe Duterte die Ermordung von Hunderten Kriminellen wie Drogenhändlern und Kidnappern in Auftrag gegeben und selbst einen Vertreter des Justizministeriums erschossen, sagt ein ehemaliges Mitglied einer Todesschwadron bei einer Anhörung im Senat.
  • In der rund 20-jährigen Amtszeit Dutertes als Bürgermeister habe seine Schwadron auf dessen Anordnung hin etwa tausend Menschen getötet.
  • Duterte hatte die Präsidentenwahl im Mai unter anderem mit der Ankündigung gewonnen, mit aller Härte gegen die Drogenkriminalität im Land vorzugehen und Dealer kurzerhand zu töten.

Hier geht's zur ausführlichen Meldung.

14:56 Uhr

Wells-Fargo-Skandal kommt Buffett teuer zu stehen

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Buffetts Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway ist mit etwa zehn Prozent an Wells Fargo beteiligt. Zudem soll die Investorenlegende persönlich rund zwei Millionen Aktien halten.

(Foto: AP)

Der Skandal um unautorisierte Konten bei der Bank Wells Fargo kostet auch einen Starinvestor eine ganz Stange Geld:

  • Der Kursrutsch der Aktien des Geldhauses lässt das Vermögen von Warren Buffett schrumpfen, so dass er in der "Forbes"-Liste auf den vierten Platz zurückfällt.
  • Nach Schätzung von "Forbes" sinkt Buffetts Vermögen um mehr als 1,3 Milliarden Dollar auf 65,5 Milliarden Dollar.
  • Damit schiebt sich Amazon-Gründer Jeff Bezos mit laut "Forbes" 65,8 Milliarden Dollar an Buffett vorbei. An der Spitze steht weiterhin Microsoft-Gründer Bill Gates, gefolgt vom Zara-Modemagnat Amancio Ortega.

Hier lesen Sie mehr dazu.

14:29 Uhr

Russland: USA sollen Druck auf Rebellen ausüben

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Die Menschen in Syrien hoffen auf Frieden - die Waffenruhe könnte ihnen zumindest etwas Hoffnung geben.

(Foto: AP)

Die Waffenruhe in Syrien steht auf der Kippe. Russland erhebt Vorwürfe gegen Rebellen - und sieht die USA in der Pflicht:

  • Moskau fordert von Washington mehr Druck auf gemäßigte Regimegegner.
  • "Während die syrische Armee die Waffenruhe einhält, steigert die US-kontrollierte moderate Opposition ihre Zahl der Artillerieangriffe auf Wohnviertel", sagt General Igor Konaschenkow laut der Agentur Interfax.
  • Die USA erweckten den Eindruck, als wollten sie die Erfüllung ihres Teils der Vereinbarung verschleppen. Hingegen erfülle Russland von Beginn an seine Verpflichtungen, heißt es.
14:17 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leser! Der blaue Himmel strahlt wie sonst nichts - der Sommer geht in die Nachspielzeit. Der Abpfiff lässt aber nicht mehr lange auf sich warten - also hoffe ich, Sie können den Sonnenschein auch genießen. So wie Kira Pieper, die guter Dinge in den Feierabend gegangen ist. Einen schönen Nachmittag wünscht Ihnen nun Markus Lippold.

14:04 Uhr

Minister will Polizei mit G36 auszurüsten

Nachdem in Schleswig-Holstein drei Syrer wegen Terrorverdachts festgenommen worden sind, überlegt die schleswig-holsteinische Landesregierung, die Landespolizei mit G36 Sturmgewehren auszurüsten. Die "Lübecker Nachrichten" berichten, dass die Aufrüstung mit dem G36 bereits beschlossen sei, die Nachrichtenagentur dpa berichtet, dass die Aufrüstung noch "geprüft" werde.

  • "Wir sind uns politisch einig, dass wir alles tun werden, um unsere Polizisten und die Bevölkerung vor radikalen Einzeltätern so weit als möglich zu schützen", sagte Innenminister und SPD- Politiker Stefan Studt. Noch sei allerdings keine Entscheidung gefallen.
  • "Wir prüfen, inwiefern die vorhandene Ausrüstung so zeitnah als möglich ergänzt und erweitert werden kann", sagte Studt.
  • Im Vordergrund stehe zunächst der Kauf von schweren Schutzwesten und ballistischen Helmen. "Aber auch die Modernisierung der vorhandenen Waffenausstattung zum besseren aktiven Schutz ist vorgesehen."
  • Laut den "Lübecker Nachrichten" will die rot-grün-blaue Landesregierung in diesem Haushaltsjahr 14 Millionen Euro dafür zur Verfügung stellen.
13:47 Uhr

Blutreserven sind knapp

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Die Blutkonserven sind mittlerweile so knapp, dass bereits Operationen abgesagt werden mussten.

(Foto: picture alliance / dpa)

Das warme Wetter hat auch seine Schattenseiten: Die Menschen gehen an sonnigen Tagen weniger Blut spenden. Und weil das Wetter bis in den September hinein überdurchschnittlich gut ist, beklagen die Blutspendedienste mittlerweile Engpässe. "In dieser Schärfe haben wir so eine Situation noch nicht gehabt bundesweit", sagte Kerstin Schweiger, Sprecherin der Blutspendedienste Ost des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Notfälle könnten aktuell zwar noch versorgt werden, in einigen Kliniken würden geplante Operationen mangels Spenderblut aber bereits verschoben, hieß es beim DRK in Düsseldorf.

13:26 Uhr

Mann findet Revolver - und verletzt sich damit

Ein städtischer Mitarbeiter hat in Mannheim einen Revolver in einem Altkleidercontainer gefunden - und sich damit versehentlich selbst verletzt. "Beim Hantieren mit dem Revolver ist die Trommel mit den Patronen geplatzt", sagte ein Polizeisprecher. Der 44-Jährige erlitt ein Knalltrauma und bekam Kratzer am Arm. Der Mann hatte die Waffe in einem Altkleidercontainer gefunden, den er geleert hatte. Wahrscheinlich hat der Zwischenfall keine Konsequenzen für den 44-Jährigen. Dem Besitzer der Waffe steht dagegen eine Anzeige bevor, wenn man ihn ermittelt hat. Die Polizei stellte die Waffe samt Munition sicher.

13:00 Uhr

Panzer feiert besonderes Jubiläum

Heute ist ein ganz besonderer Jahrestag: Der Panzer wird 100 Jahre alt. Am 15. September 1916 - also im Ersten Weltkrieg - fuhr der erste stählerne Koloss in die Schlacht an der Somme.

Mein Kollege hat die Geschichte des Panzers mal in Bildern nacherzählt.

12:40 Uhr

82-Jähriger schießt auf 91-Jährige

In Baden-Württemberg hat ein 82-Jähriger auf eine 91 Jahre alte Bekannte geschossen. Was ist da passiert?

  • Die Ermittler befragen aktuell noch Zeugen.
  • Außerdem forderten sie Gutachten an, unter anderem um den Tathergang zu klären.
  • Der Mann soll die Frau am Sonntagnachmittag bei einem Streit auf einem Parkplatz mit einer Waffe angegriffen haben - dabei wurde die 91-Jährige in ihrem Auto von einem Schuss im Nacken getroffen.
  • Sie habe den Wagen verlassen können, der Tatverdächtige sei ihr gefolgt und soll mit dem Griffstück der Waffe auf die am Boden liegende Frau eingeschlagen haben.
  • Ein zufällig vorbeikommender Polizeibeamter nahm den Beschuldigten fest. Der Mann sei wegen des Verdachts auf versuchten Mord in Untersuchungshaft.
  • Er habe sich zur Tat geäußert, sagte die Sprecherin, ohne weitere Details zu nennen.
  • Der Zustand der 91-Jährigen sei stabil, sie sei von der Intensiv- auf die normale Station verlegt worden.
12:09 Uhr

Tod einer Neunjährigen gibt Rätsel auf

Die Polizei in Lindau am Bodensee beschäftigt gerade der rätselhafte Tod einer Neunjährigen. Heute soll die Leiche des Kindes obduziert werden. Ermittler hatten das leblose Kind am Mittwoch in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus gefunden. Seine Mutter befand sich in lebensbedrohlichem Zustand und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Sie sei inzwischen außer Lebensgefahr, sagte ein Polizeisprecher. Die Polizei geht derzeit von einem Familiendrama aus. Hinweise in der Wohnung ließen darauf schließen, dass die Mutter für den Tod des Mädchens verantwortlich sein könnte, so die Polizei.

12:00 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

 

11:47 Uhr

Sollen syrische Helfer Nobelpreis bekommen?

Mehrere Hollywood-Stars und andere Prominente unterstützen einen Aufruf, einer Organisation von Rettungshelfern im Bürgerkriegsland Syrien den Friedensnobelpreis zu verleihen.

  • Zu den Unterzeichnern der Petition gehören die Schauspieler George Clooney, Daniel Craig und Ben Affleck sowie der Sänger Justin Timberlake und seine Kollegin Alicia Keys.
  • Die Menschenrechtsinitiative The Syria Campaign setzt sich dafür ein, dass die 2013 gegründete syrische Rettungsorganisation Weißhelme in diesem Jahr den Friedensnobelpreis erhält.
  • Deren freiwillige Helfer sind in Rebellengebieten des Bürgerkriegslandes etwa nach Luftangriffen im Einsatz, um Verletzte aus den Trümmern zu ziehen.
  • Nach Angaben von The Syria Campaign haben sie in den vergangenen Jahren mehr als 60.000 Leben gerettet.
  • Ein Sprecher der Weißhelme aus der umkämpften nordsyrischen Stadt Aleppo erklärte, sie seien stolz darauf, von Prominenten unterstützt zu werden. "Unser Ziel ist jedoch nicht so sehr der Nobelpreis als vielmehr ein Ende des Kriegs in Syrien", sagte Ibrahim al-Hadsch.
11:21 Uhr

Bombe in Gelsenkirchen gefunden

Bei Bauarbeiten in Gelsenkirchen wurde ein Bombenblindgänger gefunden. Er soll heute gegen 14 Uhr entschärft werden. Um 12.30 Uhr wird mit der Evakuierung begonnen, außerdem werden Straßensperrungen errichtet. Für weitere Informationen steht die Infoline des kommunalen Ordnungsdienstes unter der Rufnummer 0209/1693000 zur Verfügung. Weitere Informationen erhalten Sie außerdem unter www.gelsenkirchen.de.

11:00 Uhr

New York bekommt eine riesige Bienenwabe

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"The Vessel" in New York.

(Foto: AP)

New York bekommt mit den Hudson Yards ein völlig neues Stadtviertel. Das Herzstück soll eine rund 45 Meter hohe Skulptur mit dem Namen "Vessel" werden. Das Kunstwerk sieht wie eine riesige Bienenwabe aus und soll 2018 eröffnet werden. Auf den 154 ineinandergreifen Treppen können Besucher sitzen und herumklettern, ein Aufzug führt an die Spitze. Der New Yorker Bürgermeister sagte bei der Vorstellung der Pläne: "Dies wird einer der großartigsten öffentlichen Plätze in New York werden. Ein Ort, an dem man gewesen sein und den man bestiegen haben muss, eine ikonische Sehenswürdigkeit."

10:40 Uhr

Ältester Mann der Welt hat Geburtstag

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Yisrael Kristal.

(Foto: dpa)

Er ist der älteste Überlebende des Holocaust und hält noch einen anderen Rekord: Yisrael Kristal wird heute 113 Jahre alt und damit laut Guinnessbuch der Rekorde der älteste lebende Mann der Welt. Darüber berichtet die "taz".

  • Kristal wurde am 15. September 1903 in Maleniec geboren, einem polnischen Dorf, das damals zum Russischen Kaiserreich gehörte.
  • Im Zweiten Weltkrieg wurde er nach Auschwitz deportiert. Seine Frau starb dort, zuvor waren bereits seine beiden Kinder im Ghetto in Litzmannstadt (Łódź ) gestorben.
  • Als die Rote Armee das KZ in Auschwitz befreite, wog Kristal gerade noch 36 Kilogramm.
  • Seinen 113. Geburtstag zu erleben, hat für Yisrael Kristal nichts mit Glück zu tun. Er kenne das Geheimnis eines langen Lebens nicht, sagte er einmal. Alles sei "von oben" bestimmt – "und wir sollen niemals erfahren, warum."
10:13 Uhr

Künstler hängt Schaukel in U-Bahn

*Datenschutz

Pendeln macht ja oft nicht so viel Spaß. Es ist eng, voll und nervig. Deswegen hat sich der Künstler Hunter Franks etwas Besonderes ausgedacht: Er hat einfach Schaukeln in den "B.A.R.T." (Bay Area Rapid Trasit), also die U-Bahn in San Franscisco, gehängt. Das Projekt trägt den Namen #noBARTwithoutART. Warum er das macht? Er hofft, dass die Menschen so häufiger in Kontakt kommen.

09:53 Uhr

Explosion auf Ausflugsschiff vor Bali

Bei einer Explosion auf einem Ausflugsschiff vor der indonesischen Insel Bali ist eine ausländische Touristin getötet worden. 14 weitere Urlauber, darunter auch Reisende aus Deutschland, wurden bei dem Vorfall kurz nach dem Auslaufen aus dem Hafen des Fischerorts Padang Bai verletzt. Einen Anschlag schloss die Polizei nach ersten Ermittlungen aus. Alle Spuren und auch die Berichte der Insassen wiesen auf eine Explosion des Treibstofftanks hin. An Bord des Schnellboots waren nach Behördenangaben rund 30 Urlauber aus dem Ausland sowie vier Besatzungsmitglieder. Die meisten Passagiere stammten demnach aus Großbritannien, weitere aus Frankreich, Italien, Portugal, Irland und Spanien.

Wenn Sie mehr zu der Explosion des Touristenboots auf Bali lesen wollen, klicken Sie auf den Link.

09:31 Uhr

Fruchtbarkeitsarzt nutzte eigenes Sperma

Ein inzwischen pensionierter Fruchtbarkeitsarzt aus dem US-Bundesstaat Indianapolis soll bei etwa 50 seiner Patientinnen sein eigens Sperma benutzt haben. Er muss sich nun deswegen vor Gericht verantworten, zwei seiner heute erwachsenen Kinder hatten sich mit einer Beschwerde an die Behörden gerichtet. Darüber berichtet die "Washington Times". Dr. Donald Cline wird beschuldigt, der biologische Vater von mindestens acht Menschen zu sein, von denen die jüngsten heute etwa 30 Jahre alt sind. Der ehemalige Fruchtbarkeitsarzt soll in den 70er-Jahren etwa 50-mal sein eigenes Sperma eingesetzt haben. Die Patientinnen wussten davon nichts. Der Arzt gab an, sein eigenes Sperma genommen zu haben, wenn er kein anderes zur Verfügung hatte. Ihm sei es nur darum gegangen, den Frauen bei ihrem Kinderwunsch zu helfen.

09:07 Uhr

Hilfloser Mann hat 4,99 Promille intus

Mehr Alkohol geht kaum: In Wörth am Rhein (Kreis Germersheim) hat die Polizei einen sturzbetrunkenen Mann hilflos auf der Straße gefunden. Die daraufhin genommenen Blutwerte versetzten die Beamten in helle Aufregung, der Mann kam auf 4,99 Promille im Blut. "So viel hatten wir noch nie", sagte ein Polizeisprecher. "Und er war sogar noch ansprechbar." Der Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo er seinen Rausch ausschlafen konnte.

09:00 Uhr
08:54 Uhr

Schwangere und Ungeborenes sterben nach Attacke

In Niederbayern ist eine schwangere 45-Jährige angegriffen worden. Das ungeborene Kind starb bereits unmittelbar nach der Attacke. Später erlag auch die Frau ihren schweren Verletzungen. Ein Unbekannter war aus zunächst unbekannten Gründen mit einem gefährlichen Gegenstand auf die Frau losgegangen. Ihr Ehemann fand sie und rief einen Notarzt. Die Kriminalpolizei Straubing ermittelt.

Wenn Sie mehr zu dem grausamen Mord an der Schwangeren und ihrem Kind lesen möchten, klicken Sie auf den Link.

08:45 Uhr

Obama will weiteres Meeresschutzgebiet schaffen

Knapp drei Wochen nach der Schaffung des weltweit größten Meeresschutzgebiets vor der Küste von Hawaii will US-Präsident Barack Obama ein weiteres Schutzgebiet im Atlantik ausweisen. Das Northeast Canyons and Seamounts Marine National Monument vor der Küste Neuenglands wird rund 12.700 Quadratkilometer umfassen. Forscher haben in dem Gebiet mehrere Unterwasser-Berge sowie drei Unterwasser-Canyons entdeckt, die tiefer sind als der Grand Canyon in Kalifornien. Sie beheimaten zahlreiche seltene und bedrohte Tierarten. Erst vor drei Wochen hatte Obama das bereits bestehende Papahanaumokuakea Marine National Monument vor Hawaiis nordwestlichen Inseln um mehr als das Vierfache erweitert. Die Schutzzone umfasst nun rund 1,5 Millionen Quadratkilometer.

08:24 Uhr

iPhone 7 Plus ist erstmal ausverkauft

Das neue iPhone 7 Plus ist eine Woche nach seiner Präsentation bereits weltweit ausverkauft. Die erste Produktionsreihe des größeren der zwei neuen iPhone-Modelle sei gegenwärtig in keiner Farbe mehr verfügbar, teilte Apple mit. Zudem sei das kleinere iPhone 7 in der neuen Variante Diamantschwarz vorerst nicht mehr lieferbar. Das Unternehmen arbeite daran, den Engpass zu beseitigen, erklärte eine Sprecherin. Eigentlich hätten die neuen Handys ab Freitag in den Apple-Läden verfügbar sein sollen.

Wenn Sie mehr über den iPhone-Ausverkauf lesen wollen, klicken Sie auf den Link.

08:08 Uhr

Buckelwal posiert mit Taucher

Selfies sind ja gang und gäbe. Aber mit einem Buckelwal? Das kommt wohl eher selten vor. Doch das Glück hatte Will Rosner. Sechs Stunden schnorchelte der Australier im Südpazifik mit Walen. Dann wollte er noch ein Erinnerungsfoto, und prompt posiert ein Buckelwal mit ihm. Dieses Foto wird sicherlich einen ganz besonderen Platz bei dem 24-Jährigen bekommen.

07:54 Uhr

Toter Politiker gewinnt Vorwahl in New York

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Bill Nojay.

(Foto: AP)

Wenige Tage nach seinem Tod hat ein Politiker bei einer Vorwahl zum Abgeordnetenhaus im US-Bundesstaat New York die meisten Stimmen gewonnen.

  • Der Republikaner Bill Nojay brachte es bei der Vorwahl in seinem Wahlbezirk auf 60,3 Prozent der abgegebenen Stimmen. Er setzte sich damit gegen seinen lebenden Konkurrenten Richard Milne durch, der auf 38,8 Prozent kam. Örtliche Parteikollegen hatten die Wähler trotz des Todesfalls ermutigt, für Nojay zu stimmen.
  • Der 59-jährige Vater dreier Kinder hatte sich das Leben genommen. Am selben Tag hatte er wegen mutmaßlicher Unterschlagung von 1,8 Millionen Dollar (1,6 Mio Euro) aus einem Treuhandfonds, den er für einen Architekten verwaltete, vor einem US-Gericht erscheinen sollen.
  • Zudem drohte ihm laut US-Medien mit zwei weiteren Männern in Kambodscha ein Prozess, weil sie einen Investor um eine Million Dollar (890.000 Euro) betrogen haben sollen.
07:40 Uhr

Gefängnis stuft Mutter als Mann ein

Ein schier unglaublicher Fall aus den USA: Eine 54-Jährige hat dort die Justizbehörden auf Schmerzensgeld verklagt, weil sie nach einer Festnahme für einen Mann gehalten und in ein Männergefängnis gesteckt worden war.

  • Der Strafvollzugsbehörde in Miami sei ein "ungeheuerlicher Fehler" unterlaufen, für den die 54-jährige Fior Pichardo de Veloz nun mit 750.000 Dollar (670.000 Euro) entschädigt werden müsse, heißt es in der Klageschrift des Anwalts.
  • Seine Mandantin sei mit 40 Männern eingesperrt gewesen, sei belästigt und mit Vergewaltigung bedroht worden. Pichardo de Veloz war wegen Drogenvorwürfen festgenommen worden, die später aber wieder fallengelassen wurden.
  • Der Klageschrift zufolge ergab eine medizinische Untersuchung bei ihrer Einlieferung, dass sie über "nicht-traditionelle männliche Geschlechtscharakteristika" verfüge. Die Fortpflanzungsorgane der Frau, die drei Kinder hat, seien fälschlicherweise als männlich eingestuft worden.

Wenn Sie mehr über die Frau, die in einer Männerzelle saß, lesen wollen, klicken Sie auf den Link.

07:22 Uhr

Wirt wirft verschleierte Frau aus Lokal

Ein Gastronom in Bielefeld hat eine vollverschleierte Frau aus seinem Lokal geworfen. "Die war völlig in Schwarz gekleidet", erklärte der 58-Jährige der "Bild"-Zeitung. Und er wisse, dass einige Gäste dann ein "mulmiges Gefühl" bekommen würden. Also ging er zu der Frau und bat sie, ihren Nikab abzulegen. Doch die Frau weigerte sich, berief sich auf ihren Glauben. Da musste die Kundin gehen. Nun wird der Wirt im Netz übel beschimpft. Er wehrt sich und erklärt, dass er sehr weltoffen sei: "Wir beschäftigen Menschen aus der ganzen Welt, aus Ghana, der Türkei, Ägypten, der Ukraine, Polen, Pakistan, Portugal."

07:02 Uhr

Attentäter werden per Chat gesteuert

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Der Attentäter von Würzburg in seinem Bekennervideo.

Als Innenminister Thomas de Maizière am Dienstag vor die Presse trat und über die drei festgenommenen mutmaßlichen Mitglieder der Terrormiliz IS aus Schleswig-Holstein sprach, wies er darauf hin, es gebe auch Einzeltäter, "die ferngesteuert" seien. Die Ermittler gehen vermehrt davon aus, dass mutmaßliche IS-Instrukteure im Netz unterwegs sind und nach Kandidaten suchen, die als potenzielle Terroristen infrage kommen. Terrorfahnder sehen in dem "Ferngesteuert sein" eine neue Kategorie des Terrorismus. Chat-Protokolle, die der "Süddeutschen Zeitung" vorliegen, zeigen, wie sich diese Instrukteure mit den späteren Attentätern austauschen. So war auch der Attentäter von Würzburg ferngesteuert. Er chattete mit einem Instrukteur des IS. Dieser schrieb ihm "Nicht mit dem Messer, Mach es mit der Axt."

Mehr zu den Chatprotokollen des IS lesen Sie, wenn Sie den Link anklicken.

06:37 Uhr

Trump lässt sich von Doc Oz durchchecken

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Donald Trump sitzt bei Dr. Oz auf der Couch.

(Foto: REUTERS)

Ja, ja, über Hillary Clinton hat er sich ja zur Genüge lustig gemacht. Dabei ist er sogar zwei Jahr älter als seine Wahlgegnerin – und das bringt Skeptiker auf den Plan: Ist Donald Trump mit seinen 70 Jahren vielleicht zu alt, um US-Präsident zu werden? – Keineswegs! Das hat er zumindest in dem TV-Format "Dr. Oz Show" versucht, zu beweisen. Und Dr. Oz kann auch nur Gutes sagen. Nun gut, ein bisschen abnehmen könnte Trump. Aber ansonsten gibt es nichts zu beanstanden. Dr. Oz ist übrigens sehr umstritten.

Mehr zu dem TV-Auftritt von Donald Trump bei Dr. Oz lesen Sie, wenn Sie den Link anklicken.

06:26 Uhr

Das wird heute wichtig

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Sigmar Gabriel fliegt heute zu Ceta-Gesprächen nach Kanada.

(Foto: picture alliance / dpa)

Heute ist die Agenda lang:

  • Gabriel reist heute nach Kanada. Dort will er unter anderem über das Freihandelsabkommen zwischen der EU und Kanada (Ceta) diskutieren.
  • Im Europaparlament in Straßburg werden heute zwei Vertreter des Automobilzulieferers Bosch zum Skandal über manipulierte Abgaswerte bei VW-Dieselautos angehört.
  • Außerdem wird in Straßburg hoher Besuch erwartet: Der Dalai Lama  ist heute im Europaparlament und im Europarat zu Gast.
  • Bundesfamilienministerin Schwesig stellt heute auf einem 'Zukunftstag Familie' Szenarien für Familien im Jahr 2030 vor. Grundlage ist eine Studie des Beratungsunternehmens Prognos. Deren 'Zukunftsreport 2030' soll laut Familienministerium Denkanstöße dafür liefern, was Familien brauchen und wie eine erfolgreiche Familienpolitik aussehen kann.
  • Der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg verkündet heute, ob die Betreiber offener WLAN-Netze in Deutschland für illegale Downloads verantwortlich gemacht werden können.
  • Einen Tag vor dem EU-Gipfel in Bratislava reist Bundeskanzlerin Merkel nach Paris und trifft den französischen Staatschefs Hollande.
  • Und: US-Präsidentschaftskandidatin Clinton kehrt nach ihrer krankheitsbedingten Pause in den Wahlkampf zurück. Geplant sind Auftritte in Washington und in Greensboro im Bundesstaat North Carolina.

Dann starten Sie mal genüsslich in den Tag. Mein Name ist Kira Pieper, ich werde mir gleich erst einmal ein Tässchen Kaffee holen. Und was machen Sie so? Falls Sie Fragen, Anregungen oder Kritik haben, schreiben Sie mir doch gerne eine E-Mail an kira.pieper (at) nama.de.

06:11 Uhr

Das Wetter mit Björn Alexander

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Heute wird es stellenweise Gewitter und Regen geben.

(Foto: dpa)

n-tv Meteorologe Björn Alexander

n-tv Meteorologe Björn Alexander

Heute scheint zunächst noch verbreitet die Sonne. In Südbaden ziehen jedoch erste dichtere Wolken auf, und die breiten sich nachmittags auf den gesamten Süden und Südwesten aus. Dabei bilden sich vor allem zwischen der Eifel und den Alpen gewittrige und teils kräftige Regenschauer. Sonst bleibt es sonnig. Die Temperaturen erreichen im Norden und Osten 26 bis 31 Grad, im Südwesten nur noch 21 bis 25 Grad. Im Norden weht mäßiger Ostwind. Morgen ist das schöne Spätsommerwetter vorbei, es gibt fast überall Schauer und Gewitter bei nur noch 17 bis 24 Grad. Nur in Mecklenburg-Vorpommern bleibt es noch länger freundlich und trocken bei 24 bis 27 Grad. Am Wochenende wird es bei vielen Schauern und Höchstwerten zwischen 13 und 21 Grad herbstlich kühl.

06:00 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht