Donnerstag, 19. Oktober 2017: Der Tag bei n-tv

Heute mit Nora Schareika und Diana Sierpinski

22:31 Uhr

Das war Donnerstag, der 19. Oktober 2017

(Foto: dpa)

Der zweite Tag der Jamaika-Sondierung ist Geschichte. FDP und Grüne liegen bekanntermaßen inhaltlich-ideologisch meilenweit auseinander, menschlich verstehen sich Cem Özdemir und Christian Lindner aber angeblich ganz gut. Und: Hier und da finden sich gemeinsame Nenner. Hört, hört! Morgen starten dann CDU, CSU, FDP und Grüne die erste gemeinsame Sondierungsrunde.

Was sonst noch in der Welt geschehen ist, lesen Sie hier. Die meistgeklickten Meldungen des Tages:

Für alle Ballsportverrückten: Es läuft nicht bei den Fußballern von Hertha BSC und dem 1. FC Köln. Die Berliner verloren am Abend auch ihr drittes Europa-League-Spiel. Nach der 1:2-Pleite bei Zorya Luhansk ist die K.o.-Runde in weite Ferne gerückt. Die Kölner unterlagen bei Bate Baryssau mit 0:1. Ein kleiner Lichtblick kommt aus Hoffenheim. Dort steht es aktuell 2:0 gegen Istanbul Basaksehir.

Damit verabschiede ich mich und wünsche Ihnen eine erholsame Nacht. Schauen Sie doch morgen ab 6 Uhr wieder bei "Der Tag" vorbei.

22:00 Uhr

Hinrichtung eines Serienmörders gestoppt

Shore war 2003 in einem Mordfall überführt worden und gestand dann noch drei weitere Morde. Seine Opfer waren zwischen neun und 21 Jahre alt.
Shore war 2003 in einem Mordfall überführt worden und gestand dann noch drei weitere Morde. Seine Opfer waren zwischen neun und 21 Jahre alt.(Foto: AP)

Serienmörder Anthony Shore sollte längst tot sein. Die Giftspritze lag schon bereit. Doch im letzten Moment hob ein Richter den Hinrichtungsbefehl auf. Der Grund: Die Behörden befürchten, der 55-Jährige könnte sich in einem posthum veröffentlichten Schreiben fälschlicherweise zu einem Mord bekennen, für den ein anderer Häftling bald hingerichtet werden soll.

  • Shore war wegen Vergewaltigung, Folter und Ermordung von drei Mädchen und einer jungen Frau zwischen 1986 und 1995 zum Tode verurteilt worden.
  • Bei einer Durchsuchung seiner Zelle im Juli waren aber Dokumente zu einem Mordfall aus dem Jahr 1998 gefunden worden: Fotos vom Tatort und Kopien von Beweisstücken im Zusammenhang mit der Ermordung der 19-jährigen Studentin Melissa Trotter.
  • Für diese Tat wurde Larry Swearingen zum Tode verurteilt. Das Urteil soll am 18. November vollstreckt werden.
21:36 Uhr

Oligarchentochter überfährt rote Ampel - sechs Tote

Der Unfallort gleicht einem Trümmerfeld.
Der Unfallort gleicht einem Trümmerfeld.(Foto: imago/Eastnews)

Aljona Sajtsewa, Tochter eines millionenschweren Energie-Unternehmers, soll am Mittwoch über eine rote Ampel in Charkiw (Ukraine) gerast sein. Nach dem Zusammenprall mit einem anderen Auto verlor die 20-Jährige die Kontrolle über ihren Lexus und schleuderte in eine Passantengruppe. Laut "Daily Mail" kamen dabei sechs Menschen ums Leben. Die Unfallfahrerin selbst blieb unverletzt. Bei einer Anklage drohen ihr bis zu zehn Jahre Haft.

21:11 Uhr

ADAC warnt vor Kopfhörern im Straßenverkehr

Fast jeder zehnte Schüler oder Student ist mit Kopfhörern auf dem Fahrrad unterwegs. Verkehrsgeräusche würden gedämpft, eine angemessene Reaktion auf Verkehrslagen dadurch verhindert, warnt der ADAC.

  • Im Autoverkehr sei Ablenkung immer häufiger die Unfallursache - nach Schätzungen in zehn Prozent der Fälle.
  • Gerade weil Radfahrer im Gegensatz zu Autofahrern ungeschützt sind, seien vorausschauendes Fahren und volle Konzentration besonders wichtig.
  • Bei Autofahrern könnten selbst einfache Tätigkeiten wie Essen, Trinken oder das Aufsetzen der Brille ablenken.
  • Lautes Musik hören ist im Straßenverkehr verboten. Wer von der Polizei erwischt wird, muss mit einem Verwarnungsgeld von zehn Euro rechnen
20:50 Uhr

Griechische Regierung plant Milliardenzahlung an Arme

In den Statistiken hat Griechenland die Wende geschafft: Die Wirtschaft erholt sich, doch viele Bürger können sich kaum ihr Essen leisten. Etwas Hoffnung kommt nun aus Athen.

  • Die Regierung will den erwarteten Einnahmenüberschuss in diesem Jahr an arme Menschen verteilen, die am stärksten unter der jahrelangen Finanzkrise gelitten hätten.
  • Der Verteilungsspielraum liege nahe einer Milliarde Euro. Das genaue Volumen der "Sozial-Dividende" und die Modalitäten der Verteilung würden im November auf Basis der dann vorliegenden Budget-Zahlen für das laufende Jahr festgelegt.
20:28 Uhr

Akhanli in Düsseldorf als "Landesverräter" beschimpft

Dogan Akhanli wird von seinem Anwalt Illias Uyar beruhigt, nachdem er auf Türkisch beschimpft wurde.
Dogan Akhanli wird von seinem Anwalt Illias Uyar beruhigt, nachdem er auf Türkisch beschimpft wurde.(Foto: dpa)

Eklat bei Rückkehr: Der Kölner Schriftsteller Dogan Akhanli wird nur wenige Schritte nach seiner Rückkehr in Deutschland beschimpft.

  • Der 60-jährige Deutsche mit türkischen Wurzeln landete nach zweit Monaten unfreiwilligen Aufenthalt in Spanien am Abend in Düsselorf.
  • Dort wurde Akhanli von einem mutmaßlichen Anhänger des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan als "Landesverräter" beschimpft und bedroht. "Du bist hier nicht sicher", rief der Mann.
  • Es kam zu einem längeren, erregten Wortwechsel zwischen den beiden. Er sei eigentlich mit sehr fröhlichen Gefühlen nach Deutschland gekommen,  sagte Akhanli anschließend. Jetzt sei er aber durch den Vorfall doch etwas genervt.
20:09 Uhr

Shia LaBeouf kommt mit Bewährungsstrafe davon

Mit den "Transformers"-Blockbuster schafft Shia LaBeouf einen großen Durchbruch, danach folgt ein Skandal dem anderen. Im Juli beleidigte er bei einer Verhaftung zwei Polizisten im US-Bundesstaat Georgia, nachdem er auf der Straße betrunken Passanten angepöbelt hatte. Er beschimpfte die Beamten als "dumme Schlampe" und "blödes Arschloch". Dafür wird er nun zu einer einjährigen Bewährungsstrafe verurteilt. Ein Richter verhängt auch eine Geldstrafe, zudem muss der Schauspieler an einen Kurs zur Aggressionsbewältigung teilnehmen.

19:49 Uhr

Ex-Präsident: US-Politik ist anfällig für Lügenmärchen

Bushs Rede sorgte in den USA für einiges Aufsehen.
Bushs Rede sorgte in den USA für einiges Aufsehen.(Foto: AP)

Bei einem seiner seltenen öffentlichen Auftritte kritisiert Ex-US-Präsident George W. Bush Donald Trump – ohne ihn ein einziges Mal beim Namen zu nennen:

  • "Blinder Eifer scheint auf dem Vormarsch. Unsere Politik ist anfälliger denn je für Verschwörungstheorien und regelrechte Lügenmärchen."
  • Bush rief die USA dazu auf, weltweit die Demokratie zu unterstützen und der Versuchung zu widerstehen, sich auf sich selbst zurückzuziehen.
  • "Wir müssen uns unserer eigenen Identität erinnern und sie wiedererlangen", fordert Bush. Amerikaner hätten einen großen Vorteil: "Um unser Land zu erneuern, müssen wir uns nur unserer Werte erinnern."
19:36 Uhr

V-Mann der Polizei soll Islamisten aufgehetzt haben

Hat ein V-Mann des Landeskriminalamts NRW Islamisten zu Terroranschlägen angestachelt? Das berichten die "Berliner Morgenpost" und der "RBB" unter Berufung auf Angaben von Strafverteidigern sowie eines früheren Anhängers einer Islamistengruppe.

  • Der Frankfurter Rechtsanwalt Ali Aydin sagte laut "Berliner Morgenpost", ihm sei bei Recherchen für das Verfahren gegen Anhänger des Predigers Abu Walaa berichtet worden, dass der V-Mann mit dem Kürzel VP-01 "zu verschiedenen Leuten gesagt haben soll, lasst uns diese Ungläubigen töten".
  • Ein interner Behördenvermerk deute zudem darauf hin, dass VP-01 gesagt habe, er suche "nach einem zuverlässigen Mann für einen Anschlag mit einem Lkw". Damit steht der Zeitung zufolge der Verdacht im Raum, dass der V-Mann die Planungen Amris für den Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt forciert haben könnte.
19:08 Uhr

Ist sie es oder nicht? Netz rätselt über Melania Trump

Lässt sich Amerikas First Lady bei offiziellen Terminen von einer Doppelgängerin vertreten? Ein Video vom 13. Oktober soll als angeblicher Beweis für diese Verschwörungstheorie herhalten: Zu sehen sind Donald Trump, der auf dem Rasen des Weißen Hauses ein Statement gibt, daneben seine Frau. Melania steht schweigend da, ihre Augen sind hinter einer großen, dunklen Sonnenbrille versteckt.

 

18:38 Uhr

Angst vor Krieg wächst bei Amerikanern

Unter Präsident Trump nimmt die Angst zu: Fast drei Viertel der US-Amerikaner fürchten laut einer Umfrage einen großen Krieg ihres Landes binnen der nächsten vier Jahre.

  • In der Erhebung (NBC News und Survey Monkey) sagten insgesamt 72 Prozent, sie seien sehr oder ziemlich besorgt.
  • 54 Prozent der Befragten nannten Nordkorea als größte Bedrohung.
  • Dahinter folgen mit großem Abstand die Terrororganisation Islamischer Staat (19 Prozent), Russland (14), China (6) und der Iran (4).
18:09 Uhr

Nordsee-Krabben werden wieder billiger

Ein Krabbenbrötchen für 11,50 Euro? Die Zeiten sollten erst einmal vorbei sein - denn die Preise fallen.

  • Die Wochenfänge der Krabbenfischer von 600 bis 800 Kilogramm haben sich auf drei Tonnen erholt, teilt der Verband der Deutschen Kutter- und Küstenfischer mit.
  • Dementsprechend seien die Erzeugerpreise von durchschnittlich 11,84 Euro je Kilogramm im ersten Halbjahr auf nunmehr vier bis fünf Euro zurückgegangen. Damit seien die Fischer zufrieden.
  • Bei der Fischbude "Brücke 10" an den Hamburger Landesbrücken kostet das Krabbenbrötchen allerdings immer noch 11,50 Euro. Da hat sich der Preisverfall wohl noch nicht niedergeschlagen.
17:48 Uhr

Unglück in Kirche: Mann wird vom Stein erschlagen

Todesfall in der Franziskanerkirche.
Todesfall in der Franziskanerkirche.(Foto: imago/imagebroker)

Was für ein tragisches Unglück: In einer der bedeutendsten Kirchen von Florenz löst sich ein Deckenelement und erschlägt einen spanischen Touristen.

  • Für den 52-Jährigen kommt jede Hilfe zu spät.
  • Die Franziskanerkirche soll zunächst bis Freitag geschlossen bleiben, berichtet "La Repubblica".
  • Die Basilika wird auch als "Pantheon" oder Tempel italienischer Größen bezeichnet, weil sich darin die Grabstätten von Michelangelo, Galileo und Machiavelli befinden.
17:21 Uhr

Drei Leichen in Tiefgarage entdeckt

In einer Tiefgarage in Eislingen (Baden-Württemberg) werden drei Leichen in einem Auto gefunden. Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft ermitteln wegen des Verdachts auf ein Tötungsdelikt. Ersten Erkenntnissen zufolge geht es um eine Beziehungstat. Bei den Toten handelt es sich um eine 56-jährige Frau und ihren gleichaltrigen Mann sowie einen 26-Jährigen.

17:05 Uhr

Angst vor Spinnen und Schlangen ist wohl angeboren

Die Angst vor Spinnen und Schlangen scheint angeboren zu sein. Schon sechsmonatige Babys zeigen beim Anblick ihrer Bilder Stressreaktionen, berichten Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts in der Fachzeitschrift "Frontiers in Psychology".

  • Gemeinsam mit Experten von der schwedischen Universität Uppsala beobachteten die Forscher des die Reaktion der Babys und stellten fest, dass sich die Augen in einer typischen Stressreaktion veränderten.
  • "Als wir den Kleinen Bilder einer Schlange oder Spinne zeigten statt etwa einer Blume oder eines Fischs gleicher Farbe und Größe, reagierten sie mit deutlich vergrößerten Pupillen", erklärt Stefanie Hoehl.
  • Ähnlich wie bei anderen Primaten seien im Gehirn von Menschen offenbar von Geburt an Mechanismen verankert, mit denen Objekte schnell als Spinne und Schlange identifiziert werden könnten.
17:00 Uhr
16:45 Uhr

Emirate richten Ministerium für künstliche Intelligenz ein

Die Künstliche Intelligenz hat bereits große Fortschritte gemacht und die Zukunft wird noch schlauer. Damit die Vereinigten Arabischen Emirate den Anschluss nicht verpassen, bauen sie vor.

  • "Die nächste globale Welle ist die künstliche Intelligenz. Wir wollen das Land sein, das darauf am besten vorbereitet ist", schreibt Ministerpräsident Mohammed bin Raschid Al Maktum und kündigt an, ein Ministerium für künstliche Intelligenz einzurichten.
  • Der erst 27-Jährige Omar bin Sultan al-Olama soll demnach das neue Ressort leiten.
16:19 Uhr

Jude und schwul - Neonazi-Anführer macht Geständnis

Vier Jahrzehnte war Kevin Wilshaw in der rechtsextremen Szene aktiv. Er war einer der Köpfe der britischen rechtsextremen Bewegung "The National Front" und schürte jahrelang Hass gegen Ausländer, Juden und Homosexuelle. Noch zu Beginn des Jahres war er aktives Mitglied, dann steigt er aus. In einem Exklusiv-Interview für den TV-Sender Channel 4 News macht er nun ein überraschenden Geständnis: Er spricht über seine jüdische Herkunft, räumt ein, dass seine Mutter zur Hälfte Jüdin und sein echter Name Benjamin sei. Außerdem outet er sich als homosexuell. In dem Gespräch zeigt Wilshaw Reue: "Ich fühle mich extrem schuldig. Erst, wenn es dich selbst betrifft, merkst du plötzlich, dass du etwas Falsches tust", gibt der Brite zu.

15:51 Uhr

Polizei birgt verstümmelte Wasserleiche aus Neckar

Grausiger Fund bei Stuttgart-Bad Canstatt: Polizisten haben dort eine massiv verstümmelte Wasserleiche aus dem Neckar geborgen.

  • Die Identifizierung habe ergeben, dass es sich um eine 72 Jahre alte Frau handle, die vor rund zwei Wochen vermisst gemeldet worden war.
  • Die Ermittler gehen von einem mutmaßlichen Tötungsdelikt aus.
  • Die Leiche wurde bereits am Dienstag entdeckt und wies Polizeiangaben zufolge so massive Verstümmelungen auf, dass die Identifizierung durch einen DNA-Abgleich erfolgen musste.
  • Die Untersuchungen zur genauen Todesursache dauern noch an.
15:31 Uhr

Deutsche IS-Anhängerin Nadja R. bekommt Hilfe

Nadja R. hat sich in Frankfurt radikalisiert und ist 2014 nach Syrien ausgereist, um die Terrorgruppe Islamischer Staat zu unterstützen. Dort habe sie einen IS-Kämpfer geheiratet und zwei Kinder mit ihm bekommen. Vor drei Wochen wandte sich die 31-Jährige in einem Video an die Bundeskanzlerin: "Die Lage ist sehr schlimm, die ganzen Krankheiten. Bitte, ich brauch Ihre Hilfe, bitte helfen Sie uns. Ich möchte mit meinen beiden Kinder zurück nach Deutschland." Den Hilfsappell filmte ein Reporter der "Zeit" in einem Gefangenenlager, das kurdische Soldaten in Syrien für IS-Anhängerinnen eingerichtet haben. Wie die Deutsche Presseagentur nun berichtet, bekommt sie nun Unterstützung vom konsularischen Service des Auswärtigen Amtes.

15:07 Uhr

Lebenslange Haft für "Reichsbürger" gefordert

Für den sogenannten Reichsbürger von Georgensgmünd fordert die Staatsanwaltschaft lebenslange Haft wegen Mordes.

  • Der Angeklagte habe aus Heimtücke und niederen Beweggründen gehandelt, sagt Staatsanwalt Matthias Held vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth. Daher stellte er eine besondere Schwere der Schuld fest.
  • Der 50 Jahre alte Wolfgang P. soll bei einem Routineeinsatz der Polizei am 19. Oktober 2016 auf Beamte eines Spezialeinsatzkommandos geschossen haben.
  • Ein Polizist wurde getötet, zwei weitere verletzt.
14:54 Uhr

Regierungschefs beraten über kriminelle Zuwanderer

Die Regierungschefs der Länder machen sich für eine schnellere und konsequentere Abschiebung krimineller Asylbewerber stark.

  • "Die, die kriminell geworden sind, müssen sofort abgeschoben werden. Das hat mit dem Schutz der Bürger zu tun. Da dürfen wir uns keine Sicherheitslücken erlauben", sagt Mecklenburg-Vorpommerns Regierungschefin Manuela Schwesig (SPD) zum Start der Ministerpräsidentenkonferenz in Saarbrücken.
  • Der Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, Daniel Günther (CDU), sagt: "Wir müssen beim Thema Abschiebung insgesamt besser vorankommen." Der "beste und humanste Weg" sei, "wenn man gleich von Anfang an Entscheidungen trifft". Es werde immer dann schwierig, wenn die Menschen lange in Deutschland seien.
  • Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) sagt, sein Bundesland wolle bei der Abschiebung konsequenter werden. Ziel sei es, die Plätze für Abschiebehäftlinge auszubauen.
14:29 Uhr

Wo sind die Dschihadisten aus Rakka?

Das undatierte Foto zeigt einen Fahrzeugkonvoi mit Mitgliedern der Terrormiliz Islamischer Staat auf dem Weg von Rakka (Syrien) in den Irak.
Das undatierte Foto zeigt einen Fahrzeugkonvoi mit Mitgliedern der Terrormiliz Islamischer Staat auf dem Weg von Rakka (Syrien) in den Irak.(Foto: dpa)

Die IS-Hochburg Rakka ist erobert, doch bleibt das Schicksal von Hunderten ausländischen Kämpfern ein Rätsel, die den harten Kern der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) in der nordsyrischen Stadt gebildet haben sollen.

  • Die Europäer befürchten, dass viele dieser Dschihadisten den Weg zurück nach Europa finden.
  • Die Innenminister der G7-Staaten wollen daher am Freitag auf Ischia über verschärfte Grenzkontrollen und andere Maßnahmen beraten.
  • Auch mehr als 900 Deutsche sollen sich den Dschihadisten im Irak und Syrien angeschlossen haben. Ein Drittel von ihnen kehrte später nach Deutschland zurück, rund 145 sollen bei Kämpfen getötet worden sein. Es ist unklar, wie viele Deutsche heute noch in der Region sind.
14:05 Uhr

Schichtwechsel

Meine Kollegin Nora Schareika hat sich bereits verabschiedet und genießt jetzt hoffentlich ihren freien Nachmittag. Ich übernehme und versorge Sie bis zum Abend mit wichtigen, spannenden und lustigen Nachrichten. Kritik, Fragen, Anregungen? Sie erreichen mich unter diana.sierpinski (at)nama.de. Los geht's!

13:59 Uhr

Bremer Polizisten bei Spurensicherung massiv bedrängt

Bei Ermittlungen sind Bremer Polizisten gestern Abend von einer größeren Menschengruppe bedrängt worden. Die Einsatzkräfte seien von 30 bis 40 Menschen beleidigt und angegangen worden. Mit "starken Kräften" und "unter Androhung von Reizgas und Hundeeinsatz" sei die Situation aber schnell unter Kontrolle gebracht worden. Vorausgegangen war eine Messerattacke auf einen 25-Jährigen im Stadtteil Huchting. Als Polizisten am Tatort Spuren sichern und Menschen kontrollieren wollten, versammelte sich eine immer größere Gruppe. Diese bedrängte und beleidigte die Beamten, die Platzverweise aussprachen und sogenannte Gefährderansprachen hielten.

 

13:41 Uhr

Galizia-Söhne rechnen mit Maltas Premier ab

Die Ermordung der maltesischen Enthüllungsjournalistin Daphne Caruana Galizia hat auf der Mittelmeerinsel große Empörung ausgelöst. Die Söhne der 53-Jährigen rechnen jetzt mit Regierungschef Joseph Muscat ab:

  • Dieser solle zurücktreten.
  • Sie lehnen außerdem Muscats Vorschlag ab, mit einer hohen Belohnung die Fahndung nach den mutmaßlichen Attentätern zu forcieren.
  • Die Söhne Matthew, Andrew und Paul sagten, Muscat habe ihre Mutter "finanziell kaputt gemacht und so brutal und wirksam entmenschlicht", dass sie sich nicht mehr sicher gefühlt habe.
  • Vor einem Rücktritt könne Muscat noch dafür sorgen, dass der Polizeichef und der Generalstaatsanwalt durch furchtlose Beamte ersetzt würden, die gegen "ihn und diejenigen, die er deckt", ermittelten.
(Foto: REUTERS)

 

13:20 Uhr

Verfassungsschutz warnt vor "IS-Kindern"

Im IS-Gebiet waren die Kinder über mehrere Jahre der Terrorpropaganda ausgesetzt. Das hinterlässt Spuren.
Im IS-Gebiet waren die Kinder über mehrere Jahre der Terrorpropaganda ausgesetzt. Das hinterlässt Spuren.(Foto: REUTERS)

Der Islamische Staat hat nun auch in Syrien seine letzte Hochburg verloren. Der deutsche Verfassungsschutz warnt nun etwas langfristiger vor der nächsten Generation Dschihadisten. Die Kinder der in die IS-Kampfgebiete ausgereisten Deutschen könnten nach ihrer Rückkehr ein Sicherheitsrisiko werden, sagt Behördenchef Hans-Georg Maaßen. Durch den Zusammenbruch des Kalifats würden wohl bald viele Frauen mit ihren Kindern nach Europa zurückkehren. Diese Kinder seien islamistisch indoktriniert und hätten traumatische Gewalterfahrungen gemacht.

12:58 Uhr

Wagner ruft Mini-Pizzen zurück

Wegen möglicher Glassplitter hat der Pizza-Hersteller Wagner seine "Original Wagner Piccolinis" zurückgerufen.

  • Betroffen seien Produkte der Sorte Tomate-Mozzarella mit der Chargennummer 72297017L2, teilte Nestlé Deutschland mit.
  • Kunden, die die Mini-Pizza gekauft hätten, könnten das Produkt im Handel zurückgeben.
  • Alle anderen Wagner-Produkte seien von der Rückrufaktion nicht betroffen und uneingeschränkt zum Verzehr geeignet.
12:43 Uhr

EU-Parlamentspräsident warnt Katalanen

Antonio Tajani
Antonio Tajani(Foto: AP)

Antonio Tajani ist der Präsident des EU-Parlaments. Der Italiener warnt jetzt die Separatisten in Katalonien: "Niemand in Europa könnte die Unabhängigkeit akzeptieren. Niemand wird der Regierung von Katalonien in dieser Sache beistehen." Es wäre deshalb gut, "wenn die katalanische Regierung die Unabhängigkeit nicht ausrufen würde, weil niemand dafür sein wird". Tajani machte aber auch deutlich, dass die EU sich in dem Konflikt zurückhalten will. Es sei "ein spanisches Problem".

Hier lesen Sie immer wieder aktualisiert das Wichtigste zum Katalonien-Konflikt.

12:32 Uhr

Erdogan wünscht sich wieder besseres Verhältnis zur EU

Der erhobene Zeigefinger ist eine seiner häufigsten Gesten: Recep Tayyip Erdogan.
Der erhobene Zeigefinger ist eine seiner häufigsten Gesten: Recep Tayyip Erdogan.(Foto: AP)

Plötzlich klingt der türkische Präsident versöhnlich:

  • Europa habe die Türkei zwar "sehr gekränkt", aber die Türkei werde die Beziehungen "weiterführen, ohne sie abzubrechen", sagte Erdogan auf seiner Rückreise aus Polen.
  • "Natürlich erwarten wir auch von unseren Ansprechpartnern eine positive Annäherung", sagte Erdogan weiter. "Ich wünsche mir, dass das einen guten Ausgang nimmt."
  • Außenminister Mevlüt Cavusoglu bezeichnete die EU-Mitgliedschaft als "strategisches Ziel".
  • Das türkische Volk sei jedoch "enttäuscht" und unterstütze den Beitrittsprozess nicht mehr.

Bundeskanzlerin Merkel plant jedoch, die Finanzhilfe der EU für die Türkei zu reduzieren.

12:12 Uhr

Wenige leben abstinent, viele trinken zuviel

Für Frauen gilt schon mehr als ein Glas Bier à 0,3 Liter pro Tag als bedenklich. Bei Männern liegt die Grenze bei zwei Gläsern.
Für Frauen gilt schon mehr als ein Glas Bier à 0,3 Liter pro Tag als bedenklich. Bei Männern liegt die Grenze bei zwei Gläsern.(Foto: picture alliance / Roland Weihra)

Passend zur Mittagspause möchte ich Sie über die im neuen Alkoholatlas zusammengefassten Erkenntnisse informieren:

  • Nur knapp drei Prozent der Erwachsenen in Deutschland verzichten komplett auf Alkohol.
  • Der Alkoholkonsum von etwa neuneinhalb Millionen Menschen gilt hingegen als gesundheitlich problematisch.
  • In höheren sozialen Schichten wird häufiger getrunken als in niedrigeren Schichten.
  • Von den Frauen mit hohem Sozialstatus trinkt rund die Hälfte mindestens wöchentlich Alkohol, und jede Fünfte (21 Prozent) trinkt wöchentlich sogar riskante Mengen.
12:00 Uhr
11:36 Uhr

Autofahrer stirbt bei Frontalzusammenstroß mit Lkw

Auf der Autobahn 3 in Bayern ist ein Autofahrer bei einem Frontalzusammenstoß mit einem Sattelschlepper ums Leben gekommen.

  • Der Fahrer des Lastwagens hatte bei Aschaffenburg die Kontrolle über seinen Transporter verloren, die Betonbegrenzung zwischen den Fahrbahnen durchbrochen und war in den Gegenverkehr gefahren.
  • Wie ein Polizeisprecher sagte, kam für den Fahrer des entgegenkommenden Wagens jede Hilfe zu spät. Der 36-Jährige starb noch am Unfallort.
  • Auf der wichtigen Autobahn, die das Rhein-Main-Gebiet mit Bayern verbindet, hatte zuvor ein Laster ein Rad verloren. Ein Lastwagenfahrer konnte noch ausweichen, der dahinter fahrende Unfallverursacher kam jedoch ins Schleudern.
  • In Richtung Frankfurt am Main und in Richtung Würzburg bildeten sich mehrere Kilometer lange Staus.
11:20 Uhr

Iran will Zusammenarbeit mit Russland ausbauen

Das lässt aufhorchen angesichts der Krise zwischen den USA und Iran und angesichts des Chaos' in Syrien: Der Iran will die militärische Zusammenarbeit mit Russland - beide stehen auf der Seite des syrischen Präsidenten Assad - dort intensivieren.

  • Dies spiele "eine strategische Rolle in der iranischen Außenpolitik", erklärte Verteidigungsminister Ali Hatami.
  • Es gehe auch um die "Sicherheit in der Region vor Terrorismus". Hatami telefonierte dazu mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Schoigu.
  • Iran lässt Russland bereits eine Luftwaffenbasis für Angriffe gegen den IS nutzen. Das ist verfassungswidrig, wurde aber vom Nationalen Sicherheitsrat abgesegnet.
10:54 Uhr

Feuer zerstört historisches Teakholz-Hotel

Auf Fotos im Internet kann man sehen, wie verheerend dieses Feuer ist. Lichterloh steht das historische "Kandawgyi Palace Hotel" in Myanmars früherer Hauptstadt Rangun in Flammen. Es ist ein Hotel ganz aus Teakholz gebaut. Mindestens ein Mensch soll ums Leben gekommen sein. Hunderte Feuerwehrleute kämpften vergeblich gegen die Flammen, konnten das aus der Kolonialzeit stammende jedoch nicht retten. Der älteste Teil des aus Teakholz errichteten Hotels entstand in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts. Britische Armeeoffiziere nutzten die Gebäude damals als Ruderclub.

 

10:37 Uhr

Türkische Islamgelehrte dürfen zivile Ehen schließen

Islamische Rechtsgelehrte dürfen in der Türkei künftig zivile Ehen schließen. Eine Mehrheit der Abgeordneten hat für einen entsprechenden Gesetzentwurf gestimmt. Bisher hatten diese Befugnis nur bestimmte Staatsbeamte.

Die Opposition lehnt den von der islamisch-konservativen Regierungspartei AKP eingebrachten Entwurf ab. Die stellvertretende Vorsitzende der Mitte-Links-Partei CHP teilte mit, das Gesetz untergrabe den laizistischen Staat und sei verfassungswidrig. Es werde zudem Kinderheirat Tür und Tor öffnen.

Hier mehr dazu.

10:21 Uhr
10:02 Uhr

Niedersächsische FDP-Basis tobt wegen Ampel-Absage

Arbeitet im Stadtrat Hannover gerne im Ampelbündnis: Patrick Döring.
Arbeitet im Stadtrat Hannover gerne im Ampelbündnis: Patrick Döring.(Foto: dpa)

Erinnern Sie sich noch an Patrick Döring? Ich muss gestehen, ich hatte ihn vergessen. Der heutige Hannoveraner FDP-Stadtverbandsvorsitzende war einst Generalsekretär - lang ist's her. Nach der Landtagswahl in Niedersachsen ist der Ärger groß - Landeschef Stefan Birkner hatte noch am Wahlabend gesagt, eine Ampelkoalition mit SPD und Grünen komme nicht in Frage. Das sieht die Basis im Land aber anders. Döring sagte der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung", seine Partei arbeite im Rat der Landeshauptstadt gut mit SPD und Grünen zusammen. Es gebe "keine schlechten Erfahrungen mit einem Ampelbündnis". Im Gegenteil: Die FDP als kleinste Partei könne mehr durchsetzen als in 40 Jahren Opposition.

09:44 Uhr

Indianerstamm verklagt Amazon und Microsoft

Wussten Sie, dass Indianerstämme von Konzernen dafür ausgenutzt werden, Patentrechte zu sichern oder zu verlängern? Das geht so: Die Indianer-Nationen in den USA genießen eine hohe juristische Autonomie. Deshalb melden Konzerne dort bereits bestehende Patente nochmals an, um sich abzusichern, falls ihre in den USA angemeldeten Patente von Gerichten für ungültig erklärt werden. So lässt sich hinauszögern, dass Nachahmerfirmen früher zum Zug kommen. Die Saint Regis Mohawks halten die Rechte für ein Patent des Hardware-Unternehmens SRC Labs für Supercomputer. Dieses Patent sollen Amazon und Microsoft missachtet haben - der Indianerstamm hat die beiden Konzerne verklagt.

Hier lesen Sie diese doch etwas komplizierte Geschichte ausführlicher.

09:22 Uhr

Hier können Sie die Minister selbst einsetzen

Schon vom "Kabinett-o-mat" gehört? Wenn Sie genervt sind von dem ganzen Blabla um Jamaika, können Sie die Sache für sich schon einmal beschleunigen. Wer soll Außenminister werden? Wer sich um Bildung, Familien oder Umwelt kümmern? Mit dem Tool des Bayerischen Rundfunks haben Sie die Gestaltungsmacht - das Ganze wird anonymisiert ausgewertet. Kleiner Wehrmutstropfen: "Merkel-muss-weg"-Spielchen sind mit dem Kabinett-o-mat nicht möglich - die Kanzlerin ist gesetzt.

(Foto: dpa)

09:09 Uhr

Taliban ermorden mindestens 40 Soldaten

Taliban haben in der südafghanischen Provinz Kandahar eine Militärbasis angegriffen und mindestens 40 Soldaten getötet. Der Sender Tolo TV berichtet von zwei Selbstmordattentätern, die gestohlene Militärfahrzeuge genutzt hätten. Das Verteidigungsministerium bestätigte einen Angriff auf eine Militärbasis im Maiwand-Bezirk, wollte aber noch keine Details nennen. Die Taliban gaben bei Twitter an, sie hätten 60 Menschen getötet. Allerdings sind ihre Angaben oft übertrieben.

Hier lesen Sie mehr dazu.

09:00 Uhr
08:38 Uhr

Playboy bringt Hugh Hefner aufs Titelbild

Keine halbnackte weibliche Schönheit, sondern der verstorbene Gründer Hugh Hefner soll die nächste Ausgabe des US-amerikanischen "Playboy" zieren. Es soll ein Schwarz-Weiß-Foto aus dem Jahr 1965 sein, kündigt der Verlag an. Hefner ist der erste Mann überhaupt, der ohne weibliche Begleitung auf dem Titel abgedruckt wird, schreibt das Promiportal "People.com". Auf den ersten sechs Seiten der Ausgabe wird nach Verlagsangaben Hefners Leben gefeiert. Eine mehr als 100 Seiten starke Sonderausgabe soll demnächst erscheinen.

Bilderserie
08:10 Uhr

Tunesien: Paar nach Umarmung wegen Unzucht verurteilt

Tunesien schien eigentlich weiter zu sein, doch jetzt erreicht uns diese Geschichte, die Fragen aufwirft. Nach dem Einfluss der Konservativen im Mutterland des Arabischen Frühlings, aber auch nach den wahren Umständen, die zu einer Klassifizierung des Vorfalls als "öffentlicher Unzucht" geführt haben.

  • Ein Gericht in Tunis hat ein französisch-tunesisches Paar deshalb verurteilt.
  • Der aus Frankreich stammende Mann soll vier Monate ins Gefängnis. Ihm wird auch noch Widerstand gegen Polizeibeamte vorgeworfen.
  • Die Frau soll zwei Monate in Haft.
  • Die Staatsanwaltschaft verteidigt das Urteil. Medien hätten falsch berichtet. Es sei nicht nur um einen Kuss im Auto gegangen, sondern das Paar sei vollständig nackt gewesen.
  • Die Betroffenen bestreiten das. Die Frau sagte, ihr Freund habe sie in den Arm genommen.
  • Die Anwälte der Verurteilten monieren außerdem Verfahrensfehler. Der Mann habe kein Wort des auf Arabisch geführten Prozesses verstanden.

Hier gibt's Details.

07:45 Uhr

Jetzt äußert sich Altmaier zu den Jamaika-Sondierungen

Peter Altmaier auf dem Balkon der Parlamentarischen Gesellschaft. Kommt es Ihnen auch so vor, als stünde hinter dem Fenster ein Weihnachtsbaum?
Peter Altmaier auf dem Balkon der Parlamentarischen Gesellschaft. Kommt es Ihnen auch so vor, als stünde hinter dem Fenster ein Weihnachtsbaum?(Foto: REUTERS)

Kanzleramtsminister Peter Altmaier ist verhalten optimistisch, dass eine Jamaika-Koalition zustandekommt. "Mein Eindruck ist, dass alle Beteiligten den Erfolg dieses Experiments wollen", hat der CDU-Politiker vorhin in der ARD gesagt. Es gehört bei den Sondierern aber auch schon zum guten Ton, zu betonen: Es sei aber auch klar geworden, dass es für Union, FDP und Grüne schwierig werde, zusammenzukommen. Altmaier deutete einen Kompromiss zwischen CDU/CSU und Grünen bei der Flüchtlingspolitik an.

07:30 Uhr

Frauen leiden angeblich mehr unter Zeitumstellung

Vielleicht leidet man umso mehr unter der Zeitumstellung, je mehr man darüber nachdenkt?
Vielleicht leidet man umso mehr unter der Zeitumstellung, je mehr man darüber nachdenkt?(Foto: dpa)

Haben Sie auch schon wieder Angst vor der Zeitumstellung? Einer Umfrage zufolge leiden vor allem Frauen unter den Auswirkungen. Am 29. Oktober wird es wieder so weit sein. Forsa hat für die DAK mehr als 3500 Menschen befragt. Ergebnis:

  • 16 Prozent der Männer und 28 Prozent der Frauen haben schon einmal körperliche und psychische Probleme mit der Zeitumstellung gehabt.
  • Müde und schlapp fühlen sich 70 Prozent der Männer und 79 Prozent der Frauen.
  • Insgesamt 60 Prozent haben Einschlafprobleme.

Ich muss gestehen, ich kann da nicht mitreden. Wenn man kleine Kinder hat und bei n-tv.de arbeitet, kann man zu jeder Zeit schlafen, wenn man nur mal gelassen wird. Die eine Stunde vor oder zurück ist da noch das geringste Problem. Mein Schlafmittel Nummer eins ist übrigens der Fernseher.

Wie die Zeitumstellung technisch vonstatten geht, hat neulich mein Kollege Martin Morcinek aufgeschrieben.

07:03 Uhr

House-of-Cards-Set wegen tödlicher Schießerei gesperrt

(Foto: AP)

In den östlichen USA hat am späten Abend (Ortszeit) ein Mann an zwei verschiedenen Orten drei Menschen erschossen und zwei schwer verletzt.

  • Der mutmaßliche Schütze, ein 37 Jahre alter Mann wurde festgenommen.
  • Die erste Schießerei in Edgewood im Nordosten Marylands soll sich nahe des Drehorts der Serie "House of Cards" ereignet haben. Er wurde deshalb abgesperrt.
  • Der Schütze hat offenbar gezielt eine Küchenplanungsfirma angegriffen - warum ist im Moment noch unklar.

Hier lesen Sie mehr dazu.

06:38 Uhr

Das wird heute wichtig

Heute treffen sich die Gelben und die Grünen.
Heute treffen sich die Gelben und die Grünen.(Foto: dpa)

Guten Morgen! In dieser Woche gilt: Nach den Sondierungen ist vor den Sondierungen. Das wird auch noch eine Weile so weitergehen, bis möglicherweise eine Jamaika-Regierung steht. Nachdem sich gestern Union und FDP und anschließend Union und Grüne erstmals eingehender beschnuppert haben, steht heute ab 13 Uhr die Begegnung von FDP und Grünen an.

Das sind die weiteren Themen:

  • FDP-Chef Christian Lindner sucht zunächst allein das Rampenlicht. Er stellt sein Buch "Schattenjahre. Die Rückkehr des politischen Liberalismus" vor.
  • Im Nürnberger Prozess gegen einen sogenannten Reichsbürger stehen heute die Plädoyers an. Der Mann hatte vergangenes Jahr einen Polizisten erschossen, der zu einem Routineeinsatz an seinem Haus war.
  • Bundeskanzlerin Angela Merkel tummelt sich derweil heute in Brüssel beim Gipfel der Staats- und Regierungschefs der EU. Es geht um die Erneuerung der EU, das Verhältnis zur Türkei sowie die Nordkorea-Krise.
  • Spannend wird es in wenigen Stunden in Spanien: Um 10 Uhr läuft ein Ultimatum der Regierung an den katalanischen Regierungschef Puigdemont ab. Er soll seine Abspaltungspläne aufgeben.

Ich bin Nora Schareika und nach einer kurzen Nacht auch schon wieder hier.

06:22 Uhr

Kühler Start, dann sonnig bis 23 Grad

Björn Alexander
Björn Alexander

Der Tag startet gebietsweise mit Dunst-, Nebel- oder Hochfeldern. Stellenweise auch mal mit Sichtweiten unter 50 Metern. Im Norden fällt zu Beginn auch etwas Regen. Später wird es dann aber immer schöner und nur ganz vereinzelt halten sich Nebel oder kompaktere Wolken. Die Temperaturen: in der Früh meistens 4 bis 13 Grad und besonders in den Tal- und Muldenlagen im Süden und Südosten ist stellenweise leichter Frost mit dabei. Später erwärmt sich die Luft dann auf 17 bis 23 Grad. Einzig im Donaunebel und direkt an der See Höchstwerte um die 15 Grad.

Ab morgen wird es dann von Westen her wechselhafter, teilweise windig und schrittweise kühler. Damit wünsche ich Ihnen einen guten Start in den Tag. Ihr Björn Alexander

06:00 Uhr