Donnerstag, 20. April 2017Der Tag

Heute mit Markus Lippold und Volker Petersen
22:33 Uhr

Das war Donnerstag, der 20. April 2017

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Zurzeit sind massenhaft Polizisten auf den Champs Elysées präsent.

(Foto: REUTERS)

Wieder Paris. Es scheint kaum noch eine Woche zu vergehen, ohne dass es irgendwo einen Anschlag gibt. Wobei, noch gibt es nur einen Terrorverdacht - vielleicht war es auch "nur" ein Krimineller. Wir halten Sie auf dem Laufenden, auch in der Nacht. Das war heute aus Lesersicht interessant:

Hoffen wir, dass es in Paris ruhig bleibt. Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht!

 

22:18 Uhr

Russland verbietet Zeugen Jehovas

Die Russen müssen künftig auf ein Stück Religionsfreiheit verzichten. Der Oberste Gerichtshof verbietet die Zeugen Jehovas. Die Begründung: Es handele sich um eine extremistische Organisation. Nun muss das gesamte Eigentum an den Staat übertragen werden. Die Zeugen Jehovas kündigten an, vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte zu klagen. Die russischen Behörden hatten bereits mehrere Veröffentlichungen der Zeugen Jehovas verboten. Ermittler stellen sie als Organisation dar, die Familien zerstört, Hass sät und eine Gefahr für Menschenleben ist.

Mehr dazu hier.

22:09 Uhr

Ahmadinedschad darf nicht kandidieren

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Ahmadinedschad kommt wohl erstmal nicht auf die politische Bühne des Irans zurück.

(Foto: dpa)

Die Iraner wählen am 19. Mai einen neuen (oder alten) Präsidenten - doch Mahmud Ahmadinedschad wird es nicht sein. Wie nun bekannt wurde, hat das zuständige Kontrollgremium den Ex-Präsidenten als Kandidaten abgelehnt. Amtsinhaber Hassan Ruhani wurde dagegen zugelassen.

  • Neben Ahmadinedschad wurde auch der andere Kandidat der Hardliner, Hamid Baghaei, abgelehnt. Angeblich läuft gegen beide ein Verfahren wegen Unterschlagung.
  • Beobachter glauben aber, dass das Establishment eine Kandidatur der beiden, insbesondere vom Hardliner Ahmadinedschad, in der jetzigen politischen Phase nicht will - aus Sorge um mögliche innen- und außenpolitische Spannungen.
21:46 Uhr

Polizist in Paris erschossen - Polizei spricht von "Terror"

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Polizeiaufgebot am Wahrzeichen der französischen Hauptstadt - im Hintergrund ist der Arc de Triomphe zu sehen.

(Foto: REUTERS)

In Paris hat es eine tödliche Schießerei auf dem Champs-Elysées gegeben - bislang unbekannte Täter eröffneten das Feuer auf Polizisten, ein Beamter und ein Angreifer wurden getötet. Die französische Polizei spricht von "Terror". Viel mehr ist uns noch nicht bekannt. Sonntag beginnen in Frankreich die Präsidentschaftswahlen.

Wir berichten laufend hier weiter.

21:38 Uhr

Großrazzia gegen "Staatsverweigerer" in Österreich

In Deutschland nennt man sie "Reichsbürger", die österreichische Variante sind die "Staatsverweigerer" - auch im Nachbarland gibt es Menschen, die den Staat nicht anerkennen und lieber in einer rechtsextremen Fantasiewelt leben. Die österreichische Polizei ist nun massiv dagegen vorgegangen. Bei einer Razzia mit 450 Einsatzkräften wurden 26 Menschen festgenommen. Die Organisation der Staatsverweigerer, der "Staatenbund Österreich", plante laut Ermittlungen der Staatsanwaltschaft in Graz, eigene Gerichtsverhandlungen gegen Bürgermeister, Bankangestellte und Richter zu veranstalten. Die Festgenommenen müssen mit Prozessen wegen Beteiligung an einer staatsfeindlichen Verbindung, Widerstand gegen die Staatsgewalt, Nötigung, Erpressung und schwerem Betrug rechnen.

21:18 Uhr

Bericht: Seehofer tritt doch noch einmal an

Horst Seehofer

Horst Seehofer.

(Foto: Kay Nietfeld/dpa)

Im kommenden Jahr ist Landtagswahl in Bayern - tritt dann noch einmal Horst Seehofer an? Ja, heißt es in mehreren Berichten. "Süddeutsche Zeitung" und "Passauer Neue Presse" berichten in ihren morgigen Ausgaben, der 67-Jährige wolle noch einmal Ministerpräsident werden. Das sei das Ergebnis eines Geheimtreffens mit CSU-Granden vor einigen Wochen. Dabei seien Edmund Stoiber, Theo Waigel, Günther Beckstein und Erwin Huber gewesen. Diese hätten Seehofer aufgefordert, noch einmal anzutreten. Seehofer hatte eigentlich angekündigt, sich 2018 zurückzuziehen. Markus Söder muss sich wohl noch ein wenig gedulden.

20:47 Uhr

Rauch an Bord - Eurowings-Airbus landet in Prag

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(Foto: picture alliance)

Bange Ungewissheit mussten heute die rund 100 Passagiere eines Eurowings-Airbus durchstehen. Im Frachtraum hatte sich Rauch gebildet - bislang ist noch unklar, warum. Der Pilot brachte die Maschine daher außerplanmäßig und sicher in Prag herunter. Sie war in Hannover gestartet und auf dem Weg nach Wien. Am Boden mussten alle aussteigen, niemand wurde verletzt. Brandspuren wurden im Frachtraum schließlich nicht gefunden - ob der Flug noch fortgesetzt wird, ist noch nicht entschieden.

20:36 Uhr

Sicherheitsrat verurteilt Nordkoreas Raketentest

Die Folgen kommen spät, aber sie kommen: Der UN-Sicherheitsrat verurteilt den Raketentest Nordkoreas am vergangenen Wochenende.

  • In einer Mitteilung hieß es, die Mitglieder des Gremiums behielten sich "weitere bedeutende Maßnahmen inklusive Sanktionen" vor.
  • Sie hätten sich darauf geeinigt, die Situation weiter eingehend zu beobachten. Nordkorea hatte am vergangenen Sonntag erneut eine Rakete zu Testzwecken abgefeuert, sie war allerdings kurz nach dem Start explodiert.

Mehr dazu hier.

20:23 Uhr

Berlusconi entgeht Haftstrafe dank Verjährung

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Berlusconi.

(Foto: imago/ZUMA Press)

Silvio Berlusconi entgeht mal wieder eine Haftstrafe. Obwohl er vor zwei Jahren wegen Bestechung verurteilt wurde, muss er nun nicht ins Gefängnis. Denn da er Berufung einlegte und es daher noch kein endgültiges Urteil gab, bleibt er ein freier Mann. Er war schuldig befunden worden, einen früheren linken Senator bestochen zu haben, um ihn auf seine Seite zu ziehen. Er soll Sergio De Gregorio zwischen 2006 und 2008 rund drei Millionen Euro gezahlt haben. Ihm drohten fünf Jahre Haft - er beteuerte wie üblich seine Unschuld.

20:00 Uhr

Videos des Tages

19:37 Uhr

Fregatte "Brandenburg" nach Kollision außer Gefecht

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Die "Brandenburg" ist erstmal nicht mehr im Einsatz.

(Foto: dpa)

Eigentlich ist die Fregatte "Brandenburg" der deutschen Marine das Flaggschiff des Nato-Einsatzes in der Ägäis. Doch damit ist es nun vorbei - gestern lief das Kriegsschiff im Hafen von Piräus auf Grund und wurde dabei so schwer beschädigt, dass es erstmal repariert werden muss. Vor allem Ruderanlage und Schiffsschraube wurden in Mitleidenschaft gezogen, hieß es. Der ständige Nato-Verband überwacht die Seegrenze zwischen der Türkei und den griechischen Ägäis-Inseln und sammelt Informationen, damit die Behörden der Anrainerstaaten gegen Schleppernetzwerke vorgehen können.

19:20 Uhr

17-Jähriger nach Stromschlag von Zug überrollt

Nicht ohne Grund ist es verboten, einfach auf herumstehende Güterzüge zu klettern. In Köln bezahlt nun ein 17-Jähriger diesen Leichtsinn mit dem Leben. Der junge Mann erlitt einen Stromschlag, als er mit einer Bekannten auf den Zug geklettert war, der nahe der S-Bahn-Haltestelle Köln-Nippes stand. Die Polizei geht davon aus, dass er deswegen bewusstlos herunterfiel und zwischen zwei Waggons ins Gleisbett fiel. Anschließend wurde er überrollt. Die Polizei warnt oft vor Hochspannungsleitungen - schon ab 1,50 Meter Abstand könne Strom überspringen.

18:36 Uhr

200 Luxusurlauber sitzen wegen Schneefalls fest

Auch in Ungarn ist der Winter zurückgekommen. Das hat für 200 Urlauber in einem luxuriösen Berghotel unangenehme Folgen. Sie sitzen im Grandhotel "Galya" fest, das 90 Kilometer nördlich von Budapest auf dem Berg Galyatetö liegt. Schneemassen und umgestürzte Bäume blockieren die Zufahrtswege zum Haus in 964 Metern Höhe, Strom gibt es nur noch über Dieselgeneratoren. Wann die Urlauber befreit werden, ist noch unklar. Immerhin: Es gibt genug zu essen.

18:21 Uhr

Österreichs Bundeskanzler liefert Pizza aus

Christian Kern ist österreichischer Bundeskanzler und möchte mit Wählern ins Gespräch kommen - was macht man da? Genau: Pizza mit versteckter Kamera ausliefern. Mit einem Video auf Facebook macht der SPÖ-Politiker gerade auf sich aufmerksam. Das ist wie üblich ein bisschen peinlich, vielleicht gefällt es sogar manchen, doch etwas ist kritischen Zuschauern dann doch aufgefallen.

  • "Zufällig" sei einer der ersten "Kunden" des SPÖ-Chefs ein Funktionär der eigenen Partei gewesen, hieß es in sozialen Medien.
  • SPÖ-Bundesgeschäftsführer Georg Niedermühlbichler erklärte, keiner der Menschen in dem dreieinhalbminütigen Video habe im Vorhinein Bescheid gewusst. Alle seien "überrascht" gewesen.
  • In Österreich überlegt man gerade, ob Kanzler Kern wohl wie seine Amtskollegin Theresa May in Großbritannien ebenfalls Neuwahlen anstrebt, um sich mehr Rückhalt zu verschaffen.

Ich stelle mir gerade vor, Angela Merkel würde das gleiche tun. Hihi.

18:00 Uhr

Erster deutscher Apothekenautomat aufgestellt

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(Foto: dpa)

Die Apotheken-Kette Doc Morris beginnt mit der Umsetzung einer neuen Idee. Nun wurde der erste Apothekenautomat aufgestellt. Das Gerät steht aber nicht etwa in Berlin, Hamburg oder München, sondern in Hüffenhardt bei Heilbronn.

  • Das 2000-Einwohner-Dorf verfügt über keine richtige Apotheke mehr und bekommt daher nun die Maschine. Doc-Morris-Personal in den Niederlanden gibt per Knopfdruck das Medikament frei, das dann in Hüffenhardt aus dem Automaten fällt.
  • Kein Apotheker, sondern ein Manager übergibt es vor Ort an den Kunden. Damit umgeht der Versandhändler das für ihn geltende Apothekenverbot in Deutschland: Wegen des sogenannten "Fremdbesitzverbots" sind Apothekenketten von Unternehmen untersagt.
  • Es gibt bereits Gegenwind: Die Landesapothekerkammer hält das für illegal.
17:34 Uhr

Pamela Anderson mischt französischen Wahlkampf auf

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Pamela Anderson im März in London.

(Foto: KGC-201/STAR MAX/IPx)

Was haben Pamela Anderson und der französische Wahlkampf miteinander zu tun? Wenn Sie nun immer noch überlegen, geht es Ihnen wie mir. Dennoch mischt die einstige "Baywatch"-Nixe eben darin mit. "Mr Mélenchon for President ! S'il vous plait", heißt es auf ihrer Webseite. Denn der Linkspolitiker Jean-Luc Mélenchon setzt sich besonders für den Tierschutz und den Kampf gegen den Klimawandel ein. Zurzeit liegt Mélenchon in Umfragen bei 18 bis 19 Prozent. Da ist ab sofort natürlich reichlich Luft nach oben. Und die Reaktionen? Mélenchon twitterte ein "Merci" und manche machten sich über Frau Anderson und den Kandidaten lustig. So wie immer.

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17:20 Uhr

Rentner muss wegen Hetze gegen Dunja Hayali zahlen

Dunja Hayali

Dunja Hayali zeigte sich immer offen für Kritik, manche begegneten ihr aber mit blankem Hass.

(Foto: dpa)

Die ZDF-Journalistin Dunja Hayali hat mit ihren Berichten über Flüchtlinge und vor allem über deren Gegner viele Schlagzeilen gemacht - dabei wurde sie selbst zur Zielscheibe von Hass. Doch ein Gericht stellt sich nun vor die Moderatorin. Ein Rentner muss nun 2200 Euro Strafe zahlen. Das Amtsgericht Traunstein verurteilte den Mann wegen Volksverhetzung und Beleidigung zu 110 Tagessätzen à 20 Euro Geldstrafe, wie ein Gerichtssprecher sagte. Der Täter hatte sie auf Facebook verbal angegriffen, Hayali wehrte sich mit einem Strafantrag.

Korrektur: Das Geld geht nicht an Frau Hayali persönlich, sondern in die Staatskasse.

17:12 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:59 Uhr

Räuber erbeuten Koffer mit drei Millionen Euro

Der Geschäftsmann dürfte auf Gangster in Japan durchaus wie lohnende Beute gewirkt haben, doch dass sie so viel Geld erbeuten würden, hätten sie dann wohl doch nicht gedacht. Oder vielleicht doch? Bei einem Überfall auf einen Mann in Fukuoka erbeuteten drei maskierte Männer jedenfalls rund 3,2 Millionen Euro. Das Opfer hatte das Geld gerade von einer Bank abgehoben. Möglicherweise verriet ihn der Koffer. Der soll mindestens 38 Kilo schwer gewesen sein.

16:38 Uhr

Ivanka Trump: Können von Deutschland lernen

Ivanka Trump

Ivanka Trump findet das deutsche Ausbildungssystem vorbildlich.

(Foto: Evan Vucci/AP/dpa)

Ivanka Trump kommt nächste Woche nach Deutschland und hat schon jetzt der "Wirtschaftswoche" ein Interview gegeben. Darin lobt sie das hiesige Ausbildungssystem.

  • Deutschland sei in diesem Bereich "absoluter Wegbereiter", sagte sie. "Das deutsche System der Berufsausbildung ist ein praktisches, erfolgreiches Beispiel für eine echte öffentlich-private Partnerschaft."
  • Sie habe vor, von den Erfolgen Deutschlands in diesem Bereich zu lernen. Nach ihrer Rückkehr in die Vereinigten Staaten wolle sie mit Unternehmen, Vertretern des Bundes, der Bundesstaaten und der Kommunen sowie mit Bildungseinrichtungen die Berufsausbildungsmodelle modernisieren.

Ivanka Trump kommt zu einer Konferenz im Rahmen der G20 nach Berlin.

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16:08 Uhr

Spahn überrascht mit eigenem Steuerplan

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Spahn fordert eine Steuersenkung, die sein Chef bereits ausgeschlossen hat.

(Foto: picture alliance / dpa)

Jens Spahn ist eigentlich nur Staatsekretär im Finanzministerium, doch der 36-Jährige gilt vielen in der CDU als Mann mit Zukunft. Die britische Zeitung "Guardian" sieht ihn gar als möglichen Bundeskanzler. Das hat er zwar zurückgewiesen, doch bringt sich der Nachwuchsmann immer wieder mit Aufsehen erregenden Forderungen ins Gespräch. So wie jetzt zum Beispiel: Er redet nun einer Senkung der Mehrwertsteuer das Wort. "Lebensmittel behalten den reduzierten Steuersatz, von mir aus auch Kultur und Medien - und ansonsten gehen wir für den Rest auf einen einheitlichen Steuersatz, der dann geringer als die aktuellen 19 Prozent sein könnte", sagte der parlamentarische Staatssekretär im Bundesfinanzministerium dem Wirtschaftsmagazin Capital. Seltsam daran: Sein Chef, Finanzminister Schäuble hat das gerade erst ausgeschlossen. Was dann wohl von dieser Forderung übrig bleibt?

15:41 Uhr

"Friedlicher Tod" nach Lüge über Trump

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(Foto: imago/UPI Photo)

Mit einer Lüge erleichtert die Ex-Frau eines schwerkranken Mannes diesem offenbar den Abschied aus dem Leben.

  • Michael Garland Elliott sei "friedlich" zu Hause gestorben, nachdem ihm seine mittlerweile beste Freundin Teresa Elliott erzählt hatte, dass US-Präsident Donald Trump des Amtes enthoben worden sei, heißt es in einem in der Zeitung "The Oregonian" veröffentlichten Nachruf.
  • Der 75-Jährige sei von der Wahl Trumps entsetzt gewesen. Nachdem er von der vermeintlichen Amtsenthebung Trumps gehört habe, habe er "sanft seinen Atem ausgehaucht", hieß es in dem Nachruf.
15:27 Uhr

Therapie nach Schüssen auf Asylheim

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(Foto: picture alliance / dpa)

Mit einer Gaspistole schoss ein junger Mann im Taunus auf ein Asylbewerberheim. Bei seiner Gerichtsverhandlung in Frankfurt bekam er nun seine Strafe: eine Suchttherapie. Bei der Tat vor zwei Jahren in Hofheim sei der Angeklagte stark betrunken gewesen, hieß es. Sollte der junge Mann das vom Gericht verfügte Alkoholverbot nicht durchhalten und an wöchentlichen Therapiegesprächen nicht teilnehmen, muss er dauerhaft in eine Suchtklinik. Immerhin richtete der Täter nur einen Sachschaden an, der bei rund 600 Euro lag.

15:10 Uhr

AfD rutscht in Schleswig-Holstein ab

Die AfD hatte schon erfolgreichere Zeiten als im Moment - die Querelen in der Führungsspitze haben den kräftigen Rückenwind doch ein wenig abflauen lassen. Zumindest in Schleswig-Holstein sind die Umfragen nicht mehr allzu beeindruckend. Nach einer neuen Umfrage von Infratest dimap für den NDR verlor die Partei gegenüber der letzten Umfrage am 6. April zwei Prozentpunkte und kommt nur noch auf fünf Prozent. Die CDU legt dagegen leicht auf 31 Prozent (plus eins) zu. Stärkste Partei wäre weiter die SPD mit unverändert 33 Prozent. Die weiteren Werte: Grüne - 12 Prozent; FDP - 9 Prozent; Linke - 4; SSW - 3.

14:52 Uhr

"Die Astronautin"-Kandidatin hat Höhenangst

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Insa Thiele-Eich (l.) und Nicola Baumann (r.) stehen im Finale des Projekts "Die Astronautin".

(Foto: picture alliance / Michael Kappe)

Nicola Baumann möchte ganz hoch hinaus, in den Weltraum, um genau zu sein. Sie ist eine der beiden Finalistinnen des Projekts "Die Astronautin". Sie verrät nun eine vermeintliche Schwäche: Höhenangst."Ich habe Angst davor, von hohen Gebäuden zu fallen. Auf dem Eiffelturm zum Beispiel fühle ich mich furchtbar unwohl", sagt die 32-Jährige. Doch eigentlich ist das für die Kampfpilotin gar kein Problem. "Aber wenn ich fliegen darf oder am Steuer sitze, ist das etwas anderes." Gemeinsam mit der Bonner Wissenschaftlerin Insa Thiele-Eich hat sich Baumann gegen rund 400 Kandidatinnen durchgesetzt, die um das Jahr 2020 herum gerne für zehn Tage zur ISS geflogen und damit die erste deutsche Frau im All geworden wären - gesetzt den Fall, es klappt mit der Finanzierung des Projekts.

14:30 Uhr

Kinder mit Spielzeugwaffen lösen Polizeieinsatz aus

Als Kind habe ich auch Räuber und Gendarm gespielt. Oder bin mit Spielzeugwaffen über den Hof gewetzt. Heutzutage müssen Kinder mit diesen Spielen offenbar sehr vorsichtig sein, denn in Philippsburg lösen zwei vermummte Kinder mit Spielzeugwaffen einen Polizeieinsatz aus:

  • Ein Zeuge hatte am Donnerstagabend den Notruf über zwei junge Männer mit Kapuzenpullis und Waffen informiert - woraufhin ein Streifenwagen nach dem Rechten schaut.
  • Beide Verdächtigen werden gefasst und gefesselt - bis die Beamten die Kapuzen lüften und darunter einen 13-Jährigen und einen 14-Jährigen entdecken.
  • Die Jungen hatten laut Polizei "täuschend echt aussehende Spielzeugpistolen in ihren Händen". Zudem sei in der Nähe ein "umfangreiches Spielzeugwaffenarsenal" entdeckt worden.
  • "Die Buben wurden mit entsprechenden Belehrungen ihren Eltern überstellt", heißt es noch.
14:26 Uhr

Schichtwechsel

Markus Lippold tippte ein letztes Mal auf den Buchstaben der Tastatur herum, klickte dann auf "Speichern" und ließ seinen Bürostuhl zurückrollen. Feierabend. Nun würde Volker Petersen seinen Platz einnehmen, der sich hiermit in diese kleine Erzählung einmischt, einen guten Tag wünscht und nun seinerseits in die Tasten haut. Kontakt: volker.petersen (at) nama.de oder bei Twitter.

14:09 Uhr

Mann gesteht versuchten Doppelmord

Vor dem Landgericht Itzehoe beginnt der Prozess um einen versuchten Doppelmord. Dabei äußert sich auch der Angeklagte:

  • Der zur Tatzeit 23-Jährige legt ein Geständnis ab.
  • "Ich weiß, dass meine Tat nicht wirklich entschuldbar ist", heißt es in dem vom Verteidiger verlesenen Geständnis.
  • Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann vor, im Oktober 2016 seine Ex-Freundin und deren neuen Freund aus Eifersucht niedergestochen zu haben. Beide überlebten nur dank Notoperationen.
13:48 Uhr

Viele Österreicher wollen "starken Mann" in Regierung

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Die Befragung wurde vom Zukunftsfonds Österreich in Auftrag gegeben.

(Foto: dpa)

Heute vor 128 Jahren wurde Adolf Hitler geboren. Der Mann, der mit dem Zweiten Weltkrieg Europa in den Abgrund riss, der Millionen Mitglieder von Minderheiten und Andersdenkende ermorden ließ.

In Österreich wird heute auch das Ergebnis einer Umfrage vorgestellt, nach der Politiker, die als "starker Mann" auftreten, offenbar gute Wahlchancen in dem Land hätten:

  • Aus Sicht von 43 Prozent der Befragten wäre es "sehr" oder "ziemlich" wünschenswert, wenn ein solcher Politikertyp regierte, heißt es in der Befragung.
  • Generell habe die Demokratie in den vergangenen zehn Jahren an Zustimmung verloren, sagt der Historiker Oliver Rathkolb, der die Umfrage wissenschaftlich begleitete.
  • Zugleich mache die Umfrage deutlich, dass kritisches Geschichtsbewusstsein unter Jüngeren nur sehr schwach ausgeprägt sei, heißt es weiter. Eine Mehrheit der unter 35-Jährigen meint demnach, dass der Nationalsozialismus nicht nur Schlechtes gebracht habe.

13:40 Uhr

Tugce-Schläger abgeschoben

Zweieinhalb Jahre nach dem gewaltsamen Tod der Studentin Tugce Albayrak wurde der verurteilte Täter Sanel M. aus Deutschland abgeschoben. Er wurde vom Flughafen Frankfurt am Main in sein Heimatland Serbien zurückgeführt, teilt die Stadt Wiesbaden mit. Mehr dazu lesen Sie hier.

13:31 Uhr

Kosmonaut und Astronaut starten zur ISS

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Etwa sechs Stunden dauert die Reise von der Erde zur ISS.

(Foto: REUTERS)

Diplomatisch sehen die Beziehungen zwischen den USA und Russland derzeit nicht gerade rosig aus. Aber diese beiden hier werden sich sicher vertragen, sie sind ja aufeinander angewiesen:

  • Fjodor Jurtschichin und Jack Fischer starten vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur zur ISS.
  • Der Russe und der Amerikaner sollen etwa sechs Monate auf der Internationalen Raumstation verbringen.
  • Derzeit schweben noch der Russe Oleg Nowizki, die Amerikanerin Peggy Whitson und der Franzose Thomas Pesquet durchs Weltall.
13:03 Uhr

Warum nicht Polizist auf Pellworm werden?

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Auf Pellworm leben 1100 Menschen - künftig auch Inselpolizist Stephan.

(Foto: dpa)

Polizeiauto? Gibt's nicht. Kollegen? Fehlanzeige. Polizeistation? Ein Zimmer neben dem Standesamt. Aber Markus Stephan lässt sich davon nicht beeindrucken:

  • Der Polizist, der bisher in Krefeld im Einsatz war, wechselt zum 1. Mai auf die nordfriesische Insel Pellworm am Wattenmeer.
  • Statt Polizeiauto nutzt er künftig seinen Privatwagen, Motorrad oder Fahrrad.
  • Trotz fehlender Ausstattung ist es ein Traumjob für Stephan: Er hat oft Urlaub auf der Hallig gemacht - "zum Entschleunigen".
12:45 Uhr

Versicherer: Weniger Einbrüche gemeldet

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Begehrt sind bei Einbrechern Handys, Tablet-Computer, Bargeld und Schmuck.

(Foto: dpa)

Vorhin berichtete ich von einer App, die der Polizei beim Kampf gegen Wohnungseinbrüche helfen soll. Nun gibt es immerhin eine vorsichtig positive Nachricht:

  • Nach Angaben von Versicherern gab es 2016 erstmals seit zehn Jahren weniger Wohnungseinbrüche.
  • Nach Angaben des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft wurden 140.000 Fälle gemeldet, ein Achtel weniger als im Vorjahr.
  • "Allerdings verzeichnen wir immer noch deutlich mehr Einbrüche als vor fünf oder zehn Jahren - von einer Trendwende können wir derzeit also nicht ausgehen", sagt Verbandspräsident Alexander Erdland.
  • Der "Spiegel" hatte bereits am Wochenende unter Berufung auf die Polizeiliche Kriminalstatistik berichtet, die Zahl der Wohnungseinbrüche sei 2016 von 167.000 im Vorjahr auf rund 151 000 Fälle gesunken.

Hier finden Sie mehr dazu.

12:27 Uhr

Achleitner bleibt Gehalts-Spitzenreiter

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Paul Achleitner

(Foto: dpa)

800.000 Euro Gesamtvergütung erhält der Aufsichtsratschef der Deutschen Bank, Paul Achleitner. Er ist damit wie schon 2015 der bestbezahlte Chefkontrolleur eines Dax-Konzerns. Das geht aus einer Studie des Beratungsunternehmens hkp-Group hervor. Durchschnittlich erhalten die Chefkontrolleure der 30 deutschen Börsenschwergewichte 386.000 Euro - 8,3 Prozent mehr als 2015.

12:12 Uhr

NPD-Politiker mit Nazi-Tattoo muss in Haft

Bundesweit sorgte der brandenburgische NPD-Politiker Marcel Zech mit einem Nazi-Tattoo für Aufsehen. Nun muss er seine Haftstrafe antreten:

  • Das Oberlandesgericht verwirft die Revision des 28-Jährigen gegen das Urteil des Landgerichts Neuruppin.
  • Zech muss damit für acht Monate in Haft.
  • Er hatte in einem Spaßbad öffentlich eine Tätowierung mit den Umrissen eines Konzentrationslagers und dem Spruch "Jedem das Seine" gezeigt.
11:37 Uhr

Schweiz vermeldet mehrere Kälterekorde

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Schnee oder nicht Schnee, fragen sich die Schweizer.

(Foto: dpa)

Um sich ein paar warme Gedanken zu machen, muss man vielleicht einfach nur mal auf die Schweiz blicken. Dort gibt es neue Temperaturrekorde:

  • In sechs Orten war es in der zweiten Aprilhälfte noch nie so kalt - zumindest seit die Temperaturen aufgezeichnet werden, berichtet der Wetterdienst Metenews.
  • In Visp im Kanton Wallis werden minus 5,5 Grad gemessen. In Arosa sind es sogar minus 12,8 Grad.
  • Und es kann noch kälter werden, da auch die kommende Nacht klar bleibt.

Jetzt kommen Ihnen die Temperaturen in Deutschland gleich wie Sommer vor, oder?

11:06 Uhr

Emirates streicht etliche Flüge in die USA

Die größte Fluggesellschaft des Nahen Ostens kürzt ab Mai ihren Flugplan in die USA. Das liegt auch an den neuen Einreisebestimmungen von Präsident Donald Trump:

  • Emirates spricht von einer "wirtschaftlichen Entscheidung als Reaktion auf eine schwächere Nachfrage".
  • Das Unternehmen verweist aber auch auf Entscheidungen der US-Regierung zur Vergabe von Einreise-Visa, verschärfte Sicherheitskontrollen und Einschränkungen bei der Mitnahme elektronischer Geräte an Bord von Flugzeugen.
  • Betroffen von den Streichungen sind Flugverbindungen in fünf US-Städte: Los Angeles, Boston, Orlando, Seattle und Fort Lauderdale.

Hier lesen Sie mehr dazu.

10:58 Uhr

George Takei wird 80

Für die Trekkies unter Ihnen: George Takei wird heute 80 Jahre alt. Als Steuermann Sulu auf der "Enterprise" wurde er weltberühmt. In dieser Rolle spielte er nicht nur in der "Star Trek"-Originalserie mit, sondern später auch in mehreren Kinofilmen. Hier spricht er über seine Lieblingsszenen aus Serie und Filmen:

10:42 Uhr

Zug kollidiert bei Köln mit Lastwagen

Bei Köln kommt es zu einem schweren Unfall an einem unbeschrankten Bahnübergang:

  • Der Lastwagenfahrer missachtet die Warnsignale des Regionalexpress' und fährt über einen Bahnübergang an einem Feldweg.
  • Beide Fahrzeuge prallen zusammen, der Sattelzug kippt um und verliert seine Ladung mit Kieselsteinen.
  • Der Lastwagenfahrer wird schwer verletzt. Im Zug werden 13 Menschen leicht bis mittelschwer verletzt.
10:19 Uhr

AfD streitet nach Absage von Petry

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Frauke Petry

(Foto: imago/IPON)

Da sorgte AfD-Chefin Frauke Petry gestern doch für eine Überraschung, als sie verkündete, nicht als Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl zur Verfügung zu stehen. Ihre Partei zeigt sich nun uneinig:

  • Es geht darum, wie sich die Partei nun zur Wahl aufstellt.
  • Berlins Parteichef Georg Pazderski kann sich etwa vorstellen, ganz auf einen Spitzenkandidaten zu verzichten: "Die Frage, die sich stellt, ist, braucht die Partei überhaupt einen Spitzenkandidaten oder ein Spitzenteam."
  • Dem widerspricht der AfD-Chef von Sachsen-Anhalt, André Poggenburg - er fordert ein Team, "das die verschiedenen Strömungen abbildet".

10:02 Uhr

Facebook will Gedanken in Text umwandeln

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Regina Dugan stellt die Technologie vor.

(Foto: dpa)

Schöne neue Welt? Auf seiner Entwicklerkonferenz stellt Facebook eine Technologie vor, die Gedanken lesen soll:

  • Nutzer sollen mit der Technik kurze Nachrichten verfassen können, ohne sie selbst zu schreiben.
  • Ziel sei es, Gedanken direkt in Sprache umzuwandeln, sagt Facebook-Managerin Regina Dugan. Es solle ein System erschaffen werden, das 100 Wörter pro Minute direkt aus dem Gehirn in einen geschriebenen Text umwandelt.
  • An dem Projekt arbeiten nach Angaben von Facebook mehr als 60 Experten, unter ihnen Wissenschaftler und Ingenieure.

Hier dazu mehr.

Bleibt die Frage, ob man das überhaupt will. Ich jedenfalls nicht. Man denke nur mal an die Möglichkeiten, die Technologie zu missbrauchen. Wie steht es mit Ihnen?

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Würden Sie eine Facebook-Technologie nutzen, die Ihre Gedanken lesen kann?

09:37 Uhr

Obstbauern und Winzer kämpfen gegen den Frost

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Um bis zu zwei Grad sollen die Wachskerzen in Norsingen die Luft auf der Obstplantage erwärmen.

(Foto: dpa)

Der neuerliche Frost macht nicht nur Menschen zu schaffen, die sich bereits auf den Frühling eingestellt haben. Vor allem Landwirte fürchten sich vor Schäden. Doch sie wehren sich:

  • Ein Obstbautechniker bei Norsingen in Baden-Württemberg versucht, mit riesigen Wachskerzen Frostschäden an seinen Bäumen zu verhindern. Bei minus einem Grad sollen die 200 Kerzen die Blüten der Pfirsich- und Birnbäumen schützen. Zu Frostkerzen greift man auch auf dem sächsischen Staatsweingut Schloss Wackerbarth.
  • Andere Obstbauern beregnen Bäume mit Wasser - der Eispanzer, der sich so bildet, kann die Blüten schützen.
  • In Duttweiler in der Pfalz sollen Windräder die Luft verwirbeln, um wärmere und kältere Luftschichten auszutauschen. In der Vorderpfalz nutzt man dazu sogar einen Helikopter.
09:11 Uhr

27-Jähriger sitzt nach Bluttat in Duisburg in U-Haft

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Blumen erinnern am Tatort an den getöteten 14-Jährigen.

(Foto: dpa)

Im Duisburger Stadtteil Marxloh wurde am Ostersonntag ein 14-Jähriger bei einer Auseinandersetzung schwer verletzt, er starb später im Krankenhaus. Nun sitzt ein Beteiligter in U-Haft:

  • Die Polizei nimmt einen 27-Jährigen fest, der sich in Begleitung einer Rechtsanwältin stellt, berichtet die "WAZ".
  • Daraufhin wird ein Haftbefehl wegen gefährlicher Körperverletzung gegen ihn erlassen, er sitzt nun in U-Haft.
  • Inwieweit der Mann an der Tat beteiligt war, ist aber unklar.
  • Der 14-Jährige starb laut Obduktion an den Folgen eines Stichs.
09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:49 Uhr

Gericht stoppt neue Prince-Songs

Eigentlich sollten zum morgigen ersten Todestag neue Songs von Prince erscheinen. Aber ein US-Gericht verhindert das:

  • Ein Bundesrichter erlässt auf Antrag des Nachlassverwalters eine einstweilige Verfügung, berichtet das Klatschportal "TMZ".
  • Damit erscheint das Album "Deliverance" nicht wie geplant am Freitag - obwohl es bereits Millionen Vorbestellungen gab.
  • Hinter der Platte steht der Produzent George Ian Boxill, der laut Gericht aber gar nicht das Recht hat, die Songs zu veröffentlichen.

08:24 Uhr

Russland weist Vorwürfe zu Nordkorea-Resolution zurück

US-Medien berichten unter Berufung auf UN-Diplomaten, dass einzig Russland im UN-Sicherheitsrat gegen eine Verurteilung des jüngsten Raketentests von Nordkorea gestimmt habe. Moskau stellt das anders dar:

  • Der Wortlaut des von der US-Delegation eingebrachten Entwurfs habe sich von früheren Erklärungen zu nordkoreanischen Raketentests unterschieden, teilt Russlands ständige UN-Vertretung mit.
  • Insbesondere habe der Aufruf zu einer Lösung des Konflikts "durch Dialog" gefehlt - den die russische Delegation wieder einfügen wollte.
  • Daraufhin hätten die US-Diplomaten die Arbeit an dem Entwurf eingestellt und Russland die Schuld an dessen Scheitern gegeben.

07:57 Uhr

Tote nach Dutzenden Erdrutschen in Kolumbien

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Heftige Regenfälle lösen Dutzende Erdrutsche aus.

(Foto: AP)

Mindestens 16 Menschen sterben in der kolumbianischen Stadt Manizales, nachdem Regenfälle mehrere Erdrutsche auslösen. 75 Häuser werden dabei zerstört. Der Bürgermeister José Cardona spricht von insgesamt 40 Erdrutschen. Die Katastrophe weckt unschöne Erinnerungen: Anfang des Monats waren in Mocoa 323 Menschen in einer Schlammlawine ums Leben gekommen.

07:35 Uhr

Polizei testet App, um Einbrüche zu verhindern

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Dort, wo die Wahrscheinlichkeit eines erneuten Einbruchs besonders groß ist, wird verstärkt Streife gefahren.

(Foto: dpa)

Wohnungseinbrüche sind nach wie vor ein großes Problem, zumal sie selten aufgeklärt werden. Nun macht sich die Polizei zunutze, dass im Umfeld von Tatorten oft erneut eingebrochen wird:

  • In Niedersachsen testet die Polizei dazu die App "PreMap".
  • Polizisten der Polizeiinspektionen Salzgitter-Peine-Wolfenbüttel und Wolfsburg können aus der App Informationen über Einbrüche ziehen, die bis zu vier Wochen zurückliegen.
  • Aus der Karte ergeben sich Prognosen über die Gefahr von Wiederholungstaten - wo die Polizei dann mehr Präsenz zeigt.
07:14 Uhr

Gericht in Arkansas blockiert erneut Hinrichtung

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Vor dem Kapitol von Arkansas protestieren Menschen gegen die geplanten Hinrichtungen.

(Foto: AP)

Bevor Medikamente einer Giftmischung verfielen, wollte der US-Bundesstaat noch ein paar Häftlinge hinrichten. Eine Bundesrichterin verbot dies, ein Berufungsgericht kippte diese Entscheidung. Nun fallen dazu weitere Urteile:

  • Der Oberste Gerichtshof des Staates gibt dem Antrag von Stacey Johnson statt, seine Hinrichtung auszusetzen. Er war 1994 wegen Mordes und Vergewaltigung verurteilt worden.
  • Die Hinrichtung wird einen Monat aufgeschoben, um Johnson die Möglichkeit zu einer neuen Beweisaufnahme-Anhörung zu geben.
  • Außerdem verbietet ein Bezirksrichter, dass das Medikament Vecuronium als Teil der Giftmischung bei der Hinrichtung verwendet wird - dagegen hatte der Hersteller geklagt.
  • Mit den Entscheidungen sind die acht Hinrichtungen blockiert, die Arkansas bis zum 27. April durchführen wollte.

Hier lesen Sie mehr dazu.

06:56 Uhr

Australien legt Wert auf Englisch-Kenntnisse

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Premier Turnbull (l.) und Immigrations-Minister Peter Dutton stellen die Pläne der Regierung vor.

(Foto: REUTERS)

Australien macht immer wieder Schlagzeilen mit seinem Umgang mit Flüchtlingen, die ins Land wollen. Nun werden auch die Bestimmungen zur Einbürgerung verschärft:

  • Das Land will nur noch Ausländern mit guten Englisch-Kenntnissen die Einbürgerung ermöglichen.
  • Der konservative Premierminister Malcolm Turnbull kündigt dazu härtere Sprachtests für Ausländer an, die die Staatsbürgerschaft erwerben wollen.
  • Mit der Maßnahme solle Australien "stärker" gemacht werden, sagt der Premier. Zudem solle geprüft werden, ob sich Einwanderer der "australischen Werte" bewusst seien.
06:40 Uhr

Das wird heute wichtig

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Frust nach dem Aus in der Champions League: Dortmunds Trainer Thomas Tuchel tröstet Pierre-Emerick Aubameyang.

(Foto: imago/MIS)

Liebe Leser! Willkommen zu einem weiteren sonnigen Wintertag - im Frühling. Immerhin scheint die Sonne, ansonsten wäre das nachösterliche Wetter allzu deprimierend. Bevor ich mir einen heißen Tee mache, stelle ich Ihnen aber noch die Themen des Tages vor:

  • Die AfD wird heute sicher weiter über die Spitzenkandidatur zur Bundestagswahl debattieren, nachdem Parteichefin Frauke Petry gestern einen Rückzieher gemacht hat.
  • Auch in Frankreich geht es um den Urnengang - die Kandidaten für die Präsidentschaft gehen in den Endspurt, am Sonntag findet der erste Wahlgang statt.
  • Außenminister Gabriel besucht den Irak.
  • Am Rande der Frühjahrstagung von IWF und Weltbank treffen sich die Finanzminister und Notenbankchefs der G20-Staaten.
  • Auch das Champions-League-Aus von Borussia Dortmund beschäftigt uns weiter - hier lesen Sie unseren Nachbericht.

Damit wünscht Ihnen Markus Lippold einen guten Start in den Tag, hoffentlich warm eingepackt und mit ganz viel Sonne.

06:19 Uhr

Es bleibt kalt, aber meist trocken

Landesweit betrachtet liegt jetzt die kälteste Nacht der Wetterwoche hinter uns. Und somit startet der Tag nahezu überall frostig kalt. Spitzenreiter in Sachen Minusgrade sind die Zugspitze mit minus 18 und das Nebelhorn sowie die Schwäbische Alb (Sonnenbühl) jeweils mit minus 14 Grad. Aber auch am Alpenrand, Richtung Schwarzwald, in der Eifel oder im Hunsrück erwarten Sie zum Teil Frühwerte um die minus 6 bis minus 8 Grad. Ansonsten sind es häufig minus 5 bis 0 Grad, lediglich auf den Inseln gibt es leichte Plusgrade.

n-tv Meteorologe Björn Alexander

n-tv Meteorologe Björn Alexander

Dafür geht es oft sonnig in den Tag. Später kommen vor allem im Bergland sowie an den Küsten ein paar mehr Wolken dazu, es bleibt aber meistens trocken. Lediglich an den Alpen fällt noch Schnee. Die Temperaturen verbleiben im kalten Bereich. Verbreitet bei 2 bis 10 Grad. Am Rhein sowie im Emsland werden es 11 bis 13 Grad. Kommen Sie gut und hoffentlich warm eingepackt in den Tag.

Ihr Björn Alexander

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