Donnerstag, 22. April 2021Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:31 Uhr

Das war Donnerstag, der 22. April 2021

Endlich mal eine gute Nachricht: Bereits Ende Mai könnte die Impfpriorisierung fallen. Davon geht Gesundheitsminister Spahn aus. Im Juni sollen neben Hausärzten auch Betriebsärzte in die Impfkampagne einbezogen werden - und dann ist die Pandemie hoffentlich schnell vorbei.   

Die restlichen Schlagzeilen des Tages sind weniger erfreulich:

Liebe Leserinnen und Leser, ich verabschiede mich in den Feierabend und wünsche Ihnen einen angenehmen Restabend und eine gute Nacht!

21:49 Uhr

Merz kritisiert Baerbock

Der frühere Unionsfraktionschef Friedrich Merz hat die Kanzlerfähigkeit der Grünen-Vorsitzenden Annalena Baerbock in Frage gestellt. "Ich habe erhebliche Zweifel daran, dass Baerbock Kanzlerin kann", sagte Merz im Podcast "Die Wochentester" des "Kölner Stadt-Anzeigers" und des Redaktionsnetzwerks Deutschland. Die Grünen seien "ganz überwiegend eine Ein-Themen-Partei". Auch fehle Baerbock bis auf die Tatsache, dass sie Völkerrecht studiert habe, jede internationale Erfahrung. "Dass dies dem Zeitgeist entspricht, mag sein. Ich möchte dem Zeitgeist nicht folgen, ich möchte den Zeitgeist mitbestimmen", fügte Merz hinzu.

21:05 Uhr

Kind vermisst gemeldet - Vierjähriger schaut im Nebenzimmer TV

Weil sie ihren vierjährigen Sohn nicht finden konnte, hat eine Mutter ihr Kind bei der Polizei als vermisst gemeldet - dabei schaute dieser in einem Nebenzimmer Fernsehen. Die Frau sagte der Polizei, dass sie ihren Sohn seit rund eineinhalb Stunden vermisse. Er sei mit einem Tretroller unterwegs.

Noch während der Anfahrt der Streife im schwäbischen Füssen meldete sich die Mutter erneut und erklärte, ihren Sohn gefunden zu haben. Der Junge habe in einem leer stehenden Gästezimmer Fernsehen geschaut und dabei die Rufe seiner Mutter nicht gehört.

20:45 Uhr

Bay-City-Rollers-Sänger Les McKeown plötzlich gestorben

Der schottische Sänger Les McKeown ist tot. Wie seine Familie mitteilt, ist McKeown plötzlich am 20. April in seinem Zuhause im Alter von 65 Jahren gestorben. Seine Ehefrau Keiko und sein Sohn Jubei schrieben auf dem Twitter-Account des Sängers: "In tiefer Trauer müssen wir den Tod unseres geliebten Ehemannes und Vaters Leslie Richard McKeown mitteilen."

Les McKeown war bis Ende der 1970er Jahre Sänger der Bay City Rollers. Zu den Hits der britischen Band gehörten unter anderem "Bye Bye Baby" und "Shang-a-Lang". 2015 ging McKeown dann mit der Gruppe auf eine Reunion-Tour. Laut "Daily Mail" waren die Tickets innerhalb von Minuten ausverkauft.

20:29 Uhr

Aktion gegen Diebesbanden: 228 Festnahmen

Europäische Ermittler haben bei einer internationalen Aktion gegen Diebesbanden 228 Personen festgenommen. 88 Fahrzeuge, Diebesgut, Drogen und große Summen Bargeld seien sichergestellt worden, wie Europol in Den Haag mitteilte. 17 Länder waren an der Operation in ganz Europa beteiligt. Dabei hatten die Ermittler nach Europol-Angaben vor allem flüchtige Täter von Eigentumsdelikten im Visier. 

Bei den Einsätzen vom 13. bis 16. April waren 67.000 Fahrzeuge und etwa 70.000 Personen kontrolliert worden.

Dabei war den deutschen Ermittlern in Brandenburg ein großer Schlag gelungen: In einem Auto hätten die Fahnder 30 GPS-Anlagen gefunden, etwa 100 Kilogramm Gold-, Silber- und Elfenbein-Schmuck sowie neue Handys und Laptops.  

Mehr dazu lesen Sie hier.
19:45 Uhr

Thunberg liest "mächtigen Menschen" die Leviten

Mit scharfen Worten hat die schwedische Klimaschutzaktivistin Greta Thunberg Politikern weltweit vorgeworfen, die Klimakrise zu "ignorieren". "Ganz ehrlich, wie lange denken Sie, dass mächtige Menschen wie Sie damit durchkommen?", fragte die 18-Jährige in einer Videoschalte mit Vertretern des US-Repräsentantenhauses.

"Sie kommen jetzt noch damit durch, aber früher oder später werden die Menschen erkennen, was Sie die ganze Zeit über getan haben", sagte Thunberg. Die weltbekannte Klimaschutzaktivistin warf den Abgeordneten vor, zur "Zerstörung" der Lebensbedingungen auf der Erde beizutragen.

Trotz der Zusagen zahlreicher Regierungen auf dem heutigen Klimagipfel, mehr gegen die Erderwärmung zu unternehmen, beschrieb Thunberg die Klimaziele von Staaten weltweit als viel zu lasch. "Dies ist das Jahr 2021. Die Tatsache, dass wir immer noch diese Debatte führen und mehr noch, dass wir direkt oder indirekt mit Steuergeldern noch immer fossile Brennstoffe subventionieren, ist eine Schande", sagte sie.

19:06 Uhr

Video: Lamm will seine Lektion partout nicht lernen


Weltweit ereignen sich die erstaunlichsten Dinge. ntv fasst außergewöhnliche Geschichten für Sie zusammen. Dieses Mal begibt sich ein Lamm nach seiner Rettung gleich erneut in die Bredouille und sorgt ein Tierheim mit einem Facebook-Post für Furore in der Frauenwelt.

 

18:40 Uhr

Schlagzeilen am Abend

18:23 Uhr

Kretschmer telefoniert mit Putin

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer hat während seiner Moskau-Reise mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin telefoniert.

  • In dem Gespräch sei es unter anderem um die Bekämpfung der Corona-Pandemie gegangen, teilte der Kreml mit. Putin habe die Bereitschaft der russischen Seite bekräftigt, mit deutschen Partnern bei Impfstofflieferungen und -herstellung zusammenzuarbeiten, hieß es.
  • Es seien auch der Ukraine-Konflikt und die Situation des im Straflager inhaftierten Oppositionellen Alexej Nawalny zur Sprache gekommen. Die beiden Punkte zählen zu den zahlreichen politischen Konflikten, wegen derer die Beziehungen zwischen Deutschland und Russland auf einem Tiefpunkt sind.
  • Kretschmer hatte zuvor nach einem Gespräch mit dem russischen Gesundheitsminister Michail Muraschko gesagt, dass Deutschland 30 Millionen Dosen des russischen Impfstoffs Sputnik V erwerben wolle. Voraussetzung sei aber die Zulassung durch die Europäische Arzneimittelbehörde.
17:43 Uhr

Zwei Wanderer nach Vulkanausbruch auf La Réunion tot aufgefunden

Auf der französischen Insel La Réunion hat die Polizei zwei vermisste Wanderer tot auf einem aktiven Vulkan aufgefunden.

  • Die Leichen der beiden rund 20 Jahre alten Männer hätten im Kraterbereich des Vulkans Piton de la Fournaise gelegen, teilten die Behörden der Insel im Indischen Ozean mit. Die Todesursache ist noch nicht bekannt.
  • Die beiden jungen Männer waren am 10. April zu Fuß aufgebrochen, um sich die Eruption anzuschauen. Vier Tage später sollten sie ihre Familien auf einem Parkplatz treffen, tauchten dort aber nie auf. Daraufhin startete die Polizei die Suchaktion.
  • Der Piton de la Fournaise gilt als einer der aktivsten Vulkane der Welt. Der neuerliche Ausbruch vor gut zwei Wochen war der erste in diesem Jahr.
17:01 Uhr

Vermisstes U-Boot: Sauerstoff reicht nur bis Samstag

In einem Wettlauf gegen die Zeit suchen Rettungskräfte vor der Küste Balis verzweifelt nach einem vermissten U-Boot mit 53 Mann Besatzung. Der Sauerstoff an Bord reiche vermutlich nicht mehr lange, warnte der indonesische Marine-Stabschef Yudo Margono. "Es ist Zeit bis Samstag gegen 03.00 Uhr morgens. Lassen Sie uns alle hoffen, dass wir sie vorher finden."

Der Kontakt zu dem in Deutschland gebauten U-Boot war am Mittwochmorgen während einer Militärübung abgerissen.

Militärexperten befürchteten, dass das Schiff bereits zerbrochen sei. Es sei womöglich bis zu 700 Meter tief gesunken - und damit in Tiefen, für die es nicht gebaut ist.

Mehr dazu lesen Sie in Kürze auf ntv.de

16:14 Uhr

Diebe brechen in Willi Herrens versiegelte Wohnung ein

Nach dem Tod von "Lindenstraße"-Schauspieler Willi Herren ist in dessen Kölner Wohnung eingebrochen worden. Ein oder mehrere Täter hätten sich in der Nacht nach Herrens Tod - von Dienstag auf Mittwoch - Zutritt zu den von der Polizei zuvor versiegelten Räumlichkeiten verschafft, teilte die Kölner Staatsanwaltschaft mit.

"Offenbar sind aus der Wohnung mehrere werthaltige Gegenstände abhandengekommen", sagte ein Sprecher. Näheres könne man aktuell noch nicht sagen. Die Polizei Köln habe Ermittlungen wegen Diebstahls und Siegelbruchs aufgenommen.

16:03 Uhr

Große Razzia gegen Juwelenräuber - 300 Polizisten im Einsatz

Die Berliner Polizei hat eine Bande mutmaßlicher Juwelenräuber gefasst. Die Kriminalpolizei und Spezialeinsatzkommandos (SEK) durchsuchten 27 Wohnungen und andere Räume in Berlin, Brandenburg und Niedersachsen. Drei Männer im Alter von 35, 38 und 51 Jahren wurden verhaftet, neun weitere Männer stehen unter Verdacht.

  • Die Bande soll Raubüberfälle in Wohnungen, Einfamilienhäusern und einem Juweliergeschäft begangen haben. Die Täter sollen oft ähnlich wie Polizisten bekleidet gewesen sein. Sie sollen ihre Opfer gefesselt und mit einer Pistole bedroht haben. Insgesamt sollen sie Schmuck, Uhren und Geld im Wert von mehr als einer Million Euro erbeutet haben.
  • An den Durchsuchungen waren 300 Polizisten beteiligt. Die Polizei hatte monatelang ermittelt. Die zwölf Verdächtigen sind zwischen 22 bis 62 Jahren alt.
  • Bei den Durchsuchungen an fünf Orten fand die Polizei auch zwei scharfe Schusswaffen, diverse Schreckschusspistolen und 1,5 Kilogramm Marihuana.
15:26 Uhr

Spielende Kinder entdecken Leiche am Flussufer

Am Flussufer der Verse in Nordrhein-Westfalen haben zwei spielende Kinder Skelettteile einer menschlichen Leiche entdeckt. Die grausige Entdeckung machten die Mädchen im Alter von neun und elf Jahren in einem Waldstück in der Nähe von Werdohl.

"Es sind Knochen menschlichen Ursprungs", sagte ein Polizeisprecher. Die Identität der Leiche sei noch unklar. Ebenso, ob es sich um eine Frau oder einen Mann handele. Die Verwesung der Leiche sei bereits weit fortgeschritten, auch möglicher Tierfraß machte eine Identifizierung bisher unmöglich.

"Wir gehen davon aus, dass die Leiche mehrere Monate dort gelegen hat", so ein Polizeisprecher weiter. "Bisher gibt es keine Anzeichen für ein Fremdverschulden." Nach seinen Angaben wurde eine Obduktion veranlasst, um Hinweise auf die Identität und die Todesumstände zu finden. Auch die DNA soll in entsprechenden Dateien abgeglichen werden.

15:06 Uhr

Biden hebt Klimaziel der USA deutlich an

Die USA melden sich im Kampf gegen den Klimawandel zurück und heben ihr Ziel deutlich an. Präsident Joe Biden erklärt auf einem virtuellen Klimagipfel, dass das Land seinen Treibhausgas-Ausstoß bis 2030 im Vergleich zu 2005 mindestens halbieren will. Seine Rede sehen Sie im Video.

 

14:56 Uhr

Unbekannter setzt Vogelspinnen in Tattoostudio aus

Da war wohl jemand gar nicht zufrieden mit seinem neuen Tattoo. In Heidelberg entdeckte der Betreiber eines Tattoostudios in seinem Laden zwei Vogelspinnen - nachdem ein Unbekannter einen Plastikbeutel mit den Tieren in den Laden geworfen hatte.

imago0093072212h.jpg

"Süßer" Besuch.

(Foto: imago images / blickwinkel)

Am Mittwoch bemerkte der Betreiber eine Spinne und zahlreiche Futterinsekten, die in seinem Geschäft herumkrabbelten. Die Insekten konnte er selbstständig loswerden. Die Spinne fing die Tierrettung wohlbehalten ein und brachte sie ins Reptilium im rheinland-pfälzischen Landau.

Heute Vormittag entdeckte der Besitzer des Tattoostudios eine weitere Vogelspinne in seinen Vorhängen. Auch dieses Tier wurde eingefangen und nach Landau gebracht. Die Polizei bat mögliche Zeugen des Vorfalls, sich zu melden.

14:30 Uhr

Schichtwechsel

Johanna Ohlau verabschiedet sich in den wohlverdienten Feierabend. Ab sofort übernehme ich den "Tag". Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen entspannten Nachmittag!

14:16 Uhr

Ukraine-Konflikt: Russland kündigt Ende der Militärmanöver an

239133453.jpg

Der Aufmarsch russischer Truppen an der Grenze zur Ostukraine hat international Besorgnis ausgelöst.

(Foto: picture alliance/dpa/Maxar Technologies/AP)

Der Ukraine-Konflikt zwischen Kiew und Moskau hat sich seit einigen Wochen zugespitzt, doch statt weiterer Eskalation gibt es Hoffnung auf etwas Entspannung: Die russischen Militärmanöver nahe der Grenze zur Ukraine sollen morgen enden. Verteidigungsminister Sergej Schoigu kündigte das Ende der Übungen auf der von Russland annektierten Krim-Halbinsel an, wie das Verteidigungsministerium in Moskau mitteilte. Russland hatte in den vergangenen Wochen Zehntausende Soldaten an der ukrainischen Grenze und auf der Krim stationiert und damit Furcht vor einer Eskalation der Spannungen in der Region ausgelöst.

In dem seit 2014 andauernden Konflikt zwischen pro-russischen Separatisten und der ukrainischen Armee in der Ostukraine wurden bislang mehr als 13.000 Menschen getötet. Seit Mitte Februar gibt es wieder verstärkte Kampfhandlungen, die einen ohnehin brüchigen Waffenstillstand weiter untergruben.

13:43 Uhr

Earth Day: Deutschlands Wald leidet zunehmend unter Klimawandel

Haben Sie heute schon mal bei Google etwas in die Suche eingegeben? Die Suchmaschine gestaltet ja zu besonderen Anlässen ihr Firmenlogo entsprechend um und heute ist definitiv ein besonderer Tag: Anlässlich des "Earth Days" ist das "Google Doodle" heute umrankt von grünen Blättern und Zweigen. Der weltweite "Tag der Erde" soll die Wertschätzung für die natürliche Umwelt stärken und dazu anregen, die Art unseres Konsumverhaltens zu überdenken. Aus diesem Anlass berichtet ntv gemeinsam mit "Geo" und "Stern" unter dem Motto "Packen wirs an" - mehr dazu im Video:

13:16 Uhr
Breaking News

Bundesrat billigt "Corona-Notbremse"

239313621.jpg

Die Länderkammer legte keinen Einspruch gegen die neuen Regelungen zur Pandemiebekämpfung ein.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die gestern im Bundestag verabschiedete "Bundes-Notbremse" im Kampf gegen die Corona-Pandemie hat gerade die nächste wichtige parlamentarische Hürde genommen: Die Änderung des Infektionsschutzgesetzes mit der Bundes-Notbremse hat den Bundesrat passiert. In der Länderkammer wurde kein Antrag zur Anrufung des Vermittlungsausschusses gestellt. Damit kann Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das Gesetz unterzeichnen, das bei hohen Infektionszahlen Ausgangsbeschränkungen ab 22 Uhr und weitere Maßnahmen zur Vermeidung von Kontakten vorsieht.

Mehr dazu lesen Sie im Corona-Ticker.

12:50 Uhr

Feuerwehr testet Sonargerät im Rhein - und macht eine schreckliche Entdeckung

Einen grausigen wie überraschenden Fund haben Feuerwehrleute im Rhein in Baden-Württemberg gemacht: Die Brandschützer testeten in dem Fluss ein Sonargerät, das zufällig einen größeren Gegenstand im Wasser ortete. Doch was sie da aus dem Wasser bergen, damit haben die Feuerwehrleute sicherlich nicht gerechnet. Es handelte sich um ein Auto und im Fahrzeug befand sich auch noch der Fahrer - ein vor knapp acht Jahren spurlos verschwundener Taxifahrer aus Bad Säckingen. Das teilten Staatsanwaltschaft und Polizei heute mit.

Das Taxi war demnach bereits vor gut einem Monat aus dem Rhein bei Bad Säckingen geborgen worden, inzwischen wurde der Tote zweifelsfrei identifiziert. Den Ermittlern zufolge gab es damals keine Erklärungen oder Hinweise für sein Verschwinden, auch eine Ortung seines letzten Aufenthaltsorts war nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft damals auch unmöglich, weil der Vermisste kein Mobiltelefon bei sich hatte und sein Taxi nicht über ein entsprechendes Gerät verfügte. Die Ermittlungen zu den Umständen des Geschehens dauern noch an.

12:07 Uhr

Klaas-Denkmal bleibt erst mal vor dem Berliner Hauptbahnhof stehen

239305713.jpg

Ein "denkwürdiges" Danke hat Joko Winterscheidt Klaas Heufer-Umlauf da beschert.

(Foto: picture alliance/dpa/Prosieben)

Seit gestern begrüßt ein neues Denkmal am Berliner Hauptbahnhof die Touristen - und was für eins: Es handelt sich dabei um eine überlebensgroße Statue von Klaas Heufer-Umlauf und natürlich um einen großen Spaß. Doch das Standbild des Entertainers wird erst einmal stehen bleiben, wie ein Bahnsprecher bestätigt. "Wir waren in die Vorbereitungen zu dieser Aktion involviert und haben die außergewöhnliche Idee gern unterstützt." Die Klaas-Statue stehe auf der Terrasse des Berliner Hauptbahnhofs. Damit ist die Bahn zuständig. Entertainer Joko Winterscheidt hatte das Denkmal für seinen Kollegen Heufer-Umlauf gestern Abend live auf ProSieben enthüllt. "Ich finde, nach rund 15 gemeinsamen Jahren ist es einfach mal an der Zeit, Danke zu sagen. Danke, Klaas, Danke, dass es Dich gibt".

Die Statue ist ein rund zwei Meter hohes Standbild aus Kupfer. Es hat ein rundes Loch auf der Höhe des Herzens, das Passanten laut Winterscheidt mit Mitbringseln ausfüllen sollen, sowie einen Flaschenöffner auf Hüfthöhe. Heufer-Umlauf hatte verblüfft auf die Geste reagiert.

Mehr dazu lesen Sie hier.
12:00 Uhr

Schlagzeilen am Mittag

11:29 Uhr

Haustiere in Spanien sollen nicht mehr unter Trennung von Paaren leiden

237107683.jpg

Gemeinsames Sorgerecht fürs Kätzchen? Das könnte in Spanien bald der Fall sein.

(Foto: picture alliance / Hans Lucas)

Wenn sich Paare trennen, gibt es oft nicht nur Streit um die Kinder, sondern auch um die geliebten Vierbeiner. Spanien will das Seelenwohl der Haustiere sicherstellen und plant laut einer Gesetzesvorlage, die von fast allen Parteien unterstützt wird, Haustiere künftig als "sensible lebende Wesen" einzustufen und nicht mehr als "Besitz". Außer der rechtsextremen Vox-Partei stimmten alle Parteien dafür, sich mit der Gesetzesvorlage zu befassen. Sie soll die Kriterien festlegen, nach denen Gerichte den Umgang mit den Haustieren im Sinne des Tierwohls festlegen - was auch Raum für ein gemeinsames Sorgerecht schaffen würde. Die Besitzer von Hunden, Katzen und anderen Haustieren würden dann per Gesetz verpflichtet, das Wohlergehen der Tiere sicherzustellen. Sollte einem Tier bei einem Ex-Partner etwas zustoßen, können daraus Ansprüche auf Schadensersatz abgeleitet werden.

10:50 Uhr
Breaking News

Impfpriorisierung könnte Ende Mai fallen

Nachdem der Start der Impfkampagne in Deutschland holprig war, könnte es bald schneller gehen: Laut einem Medienbericht könnte bereits im Mai die Impfpriorisierung aufgehoben werden. Grund sind hohe Liefermengen an Impfstoffen, mit denen der Bund rechnet.

Mehr dazu lesen Sie hier.
10:32 Uhr

Bürger bekommen Recht auf schnelles Internet

Die Bundesbürger können sich auf ein Recht auf schnelles Internet einstellen, mit dem sie ab Mitte 2022 bessere Festnetz-Verbindungen einfordern können. Der Bundestag nahm einen entsprechenden Gesetzentwurf an, nun ist der Bundesrat am Zug. Für Download, Upload und Latenz - die Reaktionszeit - sollen Mindestvorgaben gemacht werden, die erst noch berechnet werden müssen. Beim Download ist von 30 Mbit pro Sekunde als Richtwert die Rede, der tatsächliche verbindliche Wert dürfte aber unter 20 Mbit liegen. Mit den Jahren soll er steigen. Das Recht dürfte für Menschen mancherorts auf dem Land und am Stadtrand relevant sein, wo das Netz bislang sehr schlecht ist.

09:55 Uhr

Auto kracht in Glasfassade von Kita

In Bergisch Gladbach ist ein Auto in die Glasfassade einer Kita gekracht. Die Kinder und Erzieher, die sich zur Unfallzeit gestern Morgen in der Kita befanden, hätten sich nicht in dem Raum aufgehalten und seien nicht gefährdet gewesen. Die 37-jährige Fahrerin sei dabei leicht verletzt worden, teilte die Polizei mit. Die Autofahrerin war den Angaben zufolge ohne erkennbaren Grund plötzlich aus einer Reihe von wartenden Fahrzeugen ausgeschert und mit hoher Geschwindigkeit über den Gegenfahrstreifen und den Gehweg gefahren, bis der Wagen letztlich in die Scheibe der Kita donnerte. Die Frau machte bei der Polizei zunächst keine Angaben zu dem Geschehen. Möglicherweise habe sie unter dem Einfluss von Medikamenten gestanden, eine Blutprobe soll darüber Aufschluss geben.

09:14 Uhr

Dieser Blitzer blitzt sogar Fußgänger

Northeim wollte eigentlich Temposünder in einer Fußgängerzone überführen, aber hat ungewollt eine kleine Attraktion geschaffen: Quasi über Nacht wurde der mobile Blitzer "Alice" zum Ausflugsziel Nummer 1 in der Stadt in Südniedersachsen, nachdem ein Video auf Youtube viral gegangen war. Darin läuft ein Fußgänger so schnell, dass die Anlage ihn als vermeintlichen Raser erkennt und ein Foto schießt - ein Spaß, den sich noch viele weitere Menschen nicht entgehen lassen wollten. Innerhalb eines Tages dokumentierte der Blitzer 52 Raser auf zwei Beinen - und die mussten schnell sein: Die Anlage löst erst bei 20 Kilometern pro Stunde aus. Im Gegensatz zu Autofahrern, die "Alice" auch überführt hat, müssen die "rasenden" Fußgänger jedoch nicht mit einem Bußgeld rechnen.

08:24 Uhr

Mann legt Stopp auf der Autobahn ein - aber nicht wegen einer Panne

Was haben die Menschen nur vor dem Internet gemacht? Jedenfalls nicht mitten auf der Autobahn einen Stopp eingelegt, um an einer Videokonferenz teilzunehmen. Da staunte eine Polizeistreife auch nicht schlecht, als sie in Rheinland-Pfalz ein vermeintliches Pannenfahrzeug sichern wollte, das ohne Warndreieck oder Warnblinker auf dem Seitenstreifen der Autobahn stand. Wie die Polizeiautobahnstation Gau-Bickelheim mitteilte, befand sich der 27-jährige Fahrer via Smartphone in einer Videokonferenz. Der Mann erzählte den Beamten, dass er unbedingt an dem virtuellen Austausch habe teilnehmen wollen und direkt angehalten habe, um nicht während der Fahrt sein Handy zu benutzen. Warum der 27-Jährige nicht noch zum nächstgelegenen Rasthof gefahren oder wenigstens die nächste Ausfahrt genommen hat, ist nicht bekannt. Der Mann muss für sein waghalsiges Manöver auf der Autobahn mit einer Anzeige rechnen.

08:07 Uhr

Temperaturen sinken, aber es bleibt sonnig

Vor allem im Süden Deutschlands können sich die Menschen heute auf einen richtig sonnigen Tag freuen. Auch im äußersten Norden ist es vorwiegend freundlich. Am Alpenrand und rund um die Ostsee gibt es etwas Regen. Die Temperaturen sinken deutlich und erreichen maximal 16 Grad.

07:36 Uhr

Syrische Rakete schlägt nahe Atomanlage in Israel ein

233160227.jpg

Satellitenaufnahme der israelischen Atomanlage in der Negev-Wüste.

(Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS)

Raketenalarm in der Negev-Wüste in Israel: Wie das israelische Militär mitteilt, ist eine Rakete aus Syrien in der Nähe einer israelischen Atomanlage bei Dimona eingeschlagen. Israels Armee ließ auf diesen Angriff Attacken auf mehrere Raketenbatterien in Syrien folgen. Nach Angaben der staatlichen syrischen Nachrichtenagentur Sana feuerte das israelische Militär von den Golanhöhen aus Raketen auf Ziele in der Umgebung der syrischen Hauptstadt Damaskus ab. Die syrische Raketenabwehr habe die meisten Geschosse abgefangen. Vier syrische Soldaten seien verletzt worden. Israel hat sich nie zum Besitz von Atomwaffen geäußert, aber ausländische Experten gehen davon aus, dass das Land zwischen hundert und 300 Atomsprengköpfe besitzt.

Seit Beginn des Syrien-Krieges vor zehn Jahren hat Israel wiederholt Ziele in Syrien beschossen. Vielfach gelten die Angriffe auch Stellungen iranischer Kämpfer. Iran ist ein wichtiger Verbündeter des syrischen Machthabers Baschar al-Assad. Israel will verhindern, dass sich sein Erzfeind in Syrien festsetzt.

07:13 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

Der Bundestag hat die Corona-"Notbremse" beschlossen.

Die Sitzung des Bundestags soll laut Plan bis 3.50 Uhr am Freitagmorgen dauern.

(Foto: picture alliance/dpa)

heute steht uns so einiges bevor und vor allem dem Bundestag ein großer Sitzungsmarathon: Im Parlament sollen acht Gesetze beraten und beschlossen werden - für unsere Vertreterinnen und Vertreter in Berlin steht also quasi eine Nachtschicht mit Ansage an. Von den wichtigsten Entscheidungen erfahren Sie hier bei uns in "Der Tag". Was sonst noch wichtig wird - ein Überblick:

  • Mit Spannung blicken wir heute auch auf eine Entscheidung des Bundesrats: Die gestern im Bundestag verabschiedete "Bundes-Notbremse" im Kampf gegen die Corona-Pandemie soll dort die nächste parlamentarische Hürde nehmen.
  • Joe Biden setzt einen ersten deutlichen Akzent, was die zukünftige Außenpolitik der USA angeht: Der US-Präsident lädt heute und morgen 40 Staats- und Regierungschefs zu einem Online-Klimagipfel ein.
  • Den Termin hat der US-Präsident sicherlich nicht zufällig gewählt: Heute ist Earth Day, der in diesem Jahr unter dem Motto "Restore our earth" ("Stellt unsere Erde wieder her) steht. Anlässlich des Tags der Erde spricht Klimaaktivistin Greta Thunberg vor einem Ausschuss im US-Kongress.
  • Gut ein Jahr nach Beginn der Aufnahmeaktion von schutzbedürftigen Menschen aus griechischen Flüchtlingslagern landet heute zum vorerst letzten Mal ein Flugzeug mit Geflüchteten in Deutschland.
  • Wie mit der wachsenden Zahl an Wölfen in Deutschland umgehen? Die Frage erhitzt die Gemüter und beschäftigt heute die Umweltminister der Länder.
  • Vizekanzler und Bundesfinanzminister Olaf Scholz von der SPD wird heute im Untersuchungsausschuss zum Wirecard-Skandal befragt. Scholz' Ministerium ist zuständig für die Finanzaufsicht Bafin, der in dem mutmaßlichen Betrugsfall schwere Fehler vorgeworfen werden.
  • Gibt es ein Recht auf eine pauschale Entschädigung, wenn ein Flugzeug auf einen nahe gelegenen Flughafen umgeleitet wird? Mit dieser Frage beschäftigt sich der Europäische Gerichtshof.

Den besten Überblick in der Corona-Pandemie gibt es wie gewohnt in unserem Corona-Ticker. In der Welt der Wirtschaft bleiben Sie im Börsen-Tag auf dem Laufenden und im Sport gibt es hier den besten Überblick. Mein Name ist Johanna Ohlau und ich begleite Sie heute bis in den frühen Nachmittag mit Nachrichten aus Deutschland und der Welt. Sie haben Fragen oder Anregungen? Sie erreichen mich unter: johanna.ohlau[at]nama.de.

06:44 Uhr

NASA-Rover "Perseverance" wandelt auf dem Mars CO2 in Sauerstoff um

237994445.jpg

Nächstes Experiment geglückt: "Perseverance" unternimmt auf dem Mars einige Versuche, von denen sich die Raumfahrt Erkenntnisse für weitere Missionen zum Roten Planeten erhofft.

(Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com)

Die US-Raumfahrtbehörde NASA verkündet den nächsten großen Erfolg ihrer Marsmission: Der Rover "Perseverance" wandelte Kohlendioxid aus der Atmosphäre des Roten Planeten in Sauerstoff um, wie die NASA mitteilte. Und das Experiment in einer kleinen goldenen Box, die etwa so groß ist wie eine Autobatterie, ist echte Pionierarbeit im Weltraum: Erstmals in der Geschichte der Raumfahrt sei dieser Prozess nun auf einem anderen Planeten vollzogen worden, so die NASA. Das Gerät spaltet über elektrische und chemische Prozesse das CO2 auf und gewinnt auf diese Weise Sauerstoff.

Das Verfahren könnte nicht nur Astronauten, die eines Tages den Roten Planeten betreten sollen, das Atmen ermöglichen. Es könnte auch den benötigten Sauerstoff liefern, der in großen Mengen für den Antrieb der Rakete bei der Rückreise zur Erde benötigt wird.

Mehr dazu lesen Sie hier.
06:31 Uhr

USA: Wieder Afroamerikaner von Polizei erschossen

239172174.jpg

Der gewaltsame Tod des unbewaffneten George Floyds führte in den USA zu Massenprotesten gegen Polizeigewalt und Rassismus.

(Foto: picture alliance/dpa/ZUMA Wire)

Nur einen Tag liegt das Urteil im Fall des in Polizeigewahrsam getöteten Afroamerikaners George Floyds gegen den Ex-Polizisten Derek Chauvin zurück, da wird erneut ein schwarzer US-Bürger bei einem Polizeieinsatz in den USA erschossen. Der Vorfall ereignete sich in der Kleinstadt Elizabeth City im Bundesstaat North Carolina, als Beamte einen Durchsuchungsbefehl ausführten, erklärte der Sheriff im Bezirk Pasquotank, Tommy Wooten. Bei der Durchsuchung sei es um das spätere Opfer, Andrew Brown Junior, gegangen. Nach örtlichen Medienberichten soll der unbewaffnete 40-jährige Familienvater während der Durchsuchung in sein Auto gestiegen sein und wollte wegfahren. Daraufhin sei geschossen worden, sagten Familienmitglieder demnach.

Der Beamte, der die Schüsse feuerte, ist bis auf Weiteres beurlaubt, wie Wooten erklärte. Nur einen Tag vor dem Schuldspruch im Fall George Floyd erschoss ein Polizist im Staat Ohio eine 16-jährige Schwarze, die Videoaufnahmen zufolge mit einem Messer bewaffnet war. Allein 2020 wurden in den USA nach einer Datenbank der "Washington Post" 243 Schwarze von der Polizei erschossen.

Mehr dazu lesen Sie hier.
06:05 Uhr
ntv.de Dienste
Software
ntv Tipp
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.