Donnerstag, 23. November 2017Der Tag

Heute mit Christoph Rieke und Uladzimir Zhyhachou
22:41 Uhr

Das war Donnerstag, der 23. November 2017

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Hallstatt in Oberösterreich ist abends besonders bezaubernd.

(Foto: imago/blickwinkel)

Liebe Leser, vor dem Schlafengehen habe ich noch eine schöne Meldung für Sie:

Häftlinge aus Gefängnissen in Österreich stellen Dekorationen für Weihnachten her. Verkauft werden die Kleinigkeiten bei dem alljährlichen Basar der Justizvollzugsanstalten des Landes und online im "Jail Shop. Handwerk, das sitzt". Dort finden sich Schlüsselanhänger und Briefbeschwerer ebenso wie Vogelhäuser und ein aus Blech gefertigtes Brennholzlager in Form eines Herzens. Die Beschäftigung soll die Chancen der Insassen steigern, sich später in die Gesellschaft wieder einzugliedern.

Und das sind andere Meldungen, die Sie heute besonders interessant fanden:

Morgen versorgt Sie "Der Tag" wieder mit aktuellen Nachrichten. Gute Nacht!

22:16 Uhr

Berlin will keine "Party-Hauptstadt" mehr sein

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Nicht nur Senat, auch viele Anwohner sind gegen "Party-Tourismus".

(Foto: picture alliance / dpa)

Weniger Kneipengäste, mehr Kulturbesuch: Berlin will künftig schickeres Publikum anlocken.

  • Statt immer mehr Party-Touristen soll die Werbung der Stadt gesetztere Besucher anziehen.
  • "Die Kultur-Touristen, die Kongress-Touristen sind diejenigen, die länger in der Stadt bleiben, die hier mehr Geld ausgeben und tatsächlich die Stadt auch genießen wollen", sagte Wirtschaftssenatorin Ramona Pop.
  • Bei der neuen Tourismusstrategie soll es um Nachhaltigkeit gehen. Touristen sollen stärker in die Bezirke außerhalb des überlaufenen Stadtkerns gelockt werden. Über konkrete Maßnahmen soll der Senat im Januar beraten.
21:37 Uhr

Stuttgarter Café verbietet Jogginghosen

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Jogginghosen sind im Stuttgarter Café "Le Theatre" nicht willkommen.

picture alliance / Marijan Murat

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Muss er sich umziehen oder ist er stylisch genug für "Le Theatre"?

(Foto: imago stock&people)

Sie sind ideal zum Sport, auf der Couch, aber zumindest in Stuttgart sollte man sie lieber nicht im Café tragen: Jogginghosen.

  • Das Café "Le Theatre" verbietet seinen Gästen Bollerhosen mit dem Aushang "We say "No" to Sweatpants".
  • "Es gibt in der Mode die Tendenz, dass alles ein bisschen gemütlicher ist und das verwechseln manche Kunden damit, dass man mit Jogginghose ins Café kommen kann", erklärt Café-Chef Stefan Gauß. Er findet es legitim, Gäste in Lümmelhosen abzuweisen. "Das macht man ja auch in der Disco." Wenn doch jemand damit auftaucht, nimmt er es aber sportlich - und bittet, "beim nächsten Mal" anders zu kommen.
  • Und: "Wenn es stylish aussieht, ist es was anderes."
20:57 Uhr

Bochum verpackt Terrorsperren als Geschenke

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So sehen Bochumer "Geschenke" aus.

(Foto: picture alliance / Oliver Berg/d)

Wie Geschenke verpackte Terrorsperren sollen auf dem Bochumer Weihnachtsmarkt für Sicherheit sorgen. Die 20 mit Granulat gefüllten Säcke seien in die mit Sternen und Tannen verzierte Folie gewickelt worden, sagte Oliver Osthoff vom Bochumer Stadtmarketing - damit sie zumindest etwas weihnachtlich aussähen. Polizei und Stadt hatten vorgeschrieben, die sonst eher wenig ansprechenden Sperren, von denen jede mehr als eine Tonne wiege, an den Zufahrten aufzustellen. Die überdimensionalen Geschenke sollen die kommenden vier Wochen in der Innenstadt stehen.

20:22 Uhr

Tuifly muss keine Entschädigung für annullierten Flug zahlen

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Die Passagiere erreichten Stuttgart mit einer rund 30-stündigen Verspätung.

(Foto: imago/Rüdiger Wölk)

Die Fluggesellschaft Tuifly muss Passagiere, die wegen der gehäuften Krankmeldungen von Piloten im Oktober 2016 auf ihren Flieger warten mussten, nicht entschädigen.

  • Ein nicht gewerkschaftlich organisierter "wilder Streik" dieses Ausmaßes stelle einen außergewöhnlichen Umstand dar, der für die Fluggesellschaft nicht beherrschbar gewesen sei, urteilte das Landgericht Hannover und wies damit die Klage betroffener Passagiere ab.
  • Die Kläger wollten am 6. Oktober 2016 mit Tuifly von Kreta nach Stuttgart fliegen. Ihr Flug wurde jedoch gestrichen, weil sich zahlreiche Piloten an dem Tag krank gemeldet hatten. Vor Gericht verlangten sie Ausgleichszahlungen in Höhe von 800 Euro von Tuifly gemäß der europäischen Fluggastrechteverordnung.
  • Hintergrund der Krankmeldungen waren Sorgen der Mitarbeiter um die Zukunft: Kurz zuvor war bekanntgegeben worden, dass die Touristiksparten des damaligen Partners Air Berlin und Tuifly zusammengelegt werden sollen.
19:59 Uhr

Gericht vertagt Entscheidung im Aldi-Prozess

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Bei dem Aldi-Prozess geht es um viel Macht und viel Geld.

(Foto: picture alliance / Hauke-Christi)

Nach rund acht Stunden Verhandlung hat das schleswig-holsteinische Oberverwaltungsgericht eine Entscheidung im Familien-Streit bei Aldi Nord vertagt.

  • Voraussichtlich am 7. Dezember soll noch ein Zeuge gehört werden.
  • Das Gericht verhandelt die Berufung gegen eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts Schleswig unter anderem über die Zusammensetzung des Vorstandes einer wichtigen Familienstiftung, die 19,5 Prozent der Anteile an Aldi Nord hält.
  • Nach dem plötzlichen Tod von Gründer-Sohn Berthold Albrecht kämpfen Mitglieder seiner Familie um ihren Einfluss auf die Jakobus-Stiftung.
19:22 Uhr

"Sex sells": Werbung setzt noch immer auf Stereotype

Die Werbung setzt noch immer auf eine sexualisierte Darstellung von Frauen - allerdings zunehmend weniger als noch vor 20 Jahren.

  • Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Hochschule der Medien in Stuttgart, die 560 TV-Spots der Jahre 1996 und 2016 aus sieben Produktbereichen analysiert hat. Demnach wird heute fast jede dritte Frau unter dem Aspekt der Sexualität dargestellt. Das ist immerhin sehr viel weniger als 1996. Damals war es noch mehr als jede zweite Frau.
  • Während vor 20 Jahren vor allem Autohersteller und der Handel auf "Sex sells" setzten, ist es nun der Studie zufolge die Kosmetikbranche, die mit Abstand am meisten Frauen freizügig oder mit provozierenden und verführerischen Gesten zeigt.
  • Die Studie untersuchte auch Anzeichen sozialer Unterwerfung von Frauen in der Werbung - wie schüchternes Abwenden oder Senken des Blicks. Laut Studie zeigte 2016 jede vierte Frau in der Werbung solche Anzeichen (1996: 42 Prozent). Deutlich zurück ging der Anteil sinnlich in die Kamera hauchender Frauen.

So einen Werbespot könnte man sich in den heutigen Kinos gar nicht vorstellen:

18:44 Uhr

Das wünschen sich Kinder zu Weihnachten

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Davon träumen Kinder: Ein eigenes Pony in Schneelandschaft mit dem neuesten Smartphone zu fotografieren.

(Foto: picture alliance / Thomas Warnac)

Schon vor dem Start der Adventszeit sind rund 3500 Briefe im Weihnachtspostamt Himmelsthür eingetroffen. Die Wünsche von Kindern aus aller Welt an den Weihnachtsmann werden seit heute beantwortet.

  • Es gingen Briefe von Mädchen und Jungen von allen Kontinenten ein. Jedes Schreiben soll beantwortet werden, teilte die Post mit.
  • Auf dem Wunschzettel ganz oben stehen das neueste Smartphone, ein eigenes Pony oder endlich mal Schnee zu Weihnachten. "Die Kinder aus Deutschland äußern oft anspruchsvolle materielle Wünsche", beobachtet Christa Dünker, die seit den 70er Jahren in Himmelsthür dem Weihnachtsmann hilft.
  • Aus Konfliktgebieten kämen dagegen oft Friedenswünsche, etwa in den vergangenen Jahren aus der Ukraine.
18:25 Uhr

Katalanische Separatisten rufen zu Demo in Brüssel auf

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"Dies ist kein interner Konflikt. Europa muss sich einmischen"

(Foto: imago/ZUMA Press)

Katalanische Separatisten-Organisationen haben für den 7. Dezember zu einer Kundgebung in Brüssel aufgerufen.

  • Unter dem Motto "Europa, wach auf! Hilf Katalonien!" sei eine massive Demonstration geplant, teilten die Bürgerinitiative Katalanische Nationalversammlung (ANC) und der Kulturverein Omnium Cultural mit.
  • Insgesamt seien fünf Flugzeuge sowie Dutzende Busse gechartert worden, um die Teilnehmer nach Belgien zu bringen, hieß es. Beide Organisationen hatten bereits in Barcelona mehrmals Proteste mit Zehntausenden Demonstranten organisiert. "Dies ist kein interner Konflikt. Europa muss sich einmischen", sagte ANC-Vizepräsident Agustí Alcoberro.
  • Die Chefs der beiden Organisationen sitzen ebenso wie mehrere Ex-Minister der Regionalregierung in Untersuchungshaft.
18:00 Uhr

Deutsche haben kürzere Lebenserwartung als Italiener

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Die Lebenserwartung in Deutschland liegt durchschnittlich bei 80,7 Jahren.

(Foto: dpa)

Die Lebenserwartung in Deutschland liegt deutlich unter der in Ländern wie Spanien, Italien oder Frankreich. Die Bundesrepublik kommt damit nur auf Platz 18 der 28 EU-Länder. Dies geht aus einem Länderbericht der EU-Kommission zur Gesundheit der Menschen in Deutschland hervor. So kann ein 2015 in Deutschland geborenes Baby statistisch gesehen im Durchschnitt mit 80,7 Lebensjahren rechnen. In Spanien waren es jedoch 83, in Italien 82,7 und in Frankreich 82,4 Jahre. Der deutsche Wert liegt immer noch knapp über dem EU-Durchschnitt von 80,6 Jahren. Am schwächsten schnitten Lettland mit 74,8 Bulgarien mit 74,7 und Litauen mit 74,6 Lebensjahren ab.

17:44 Uhr

Finderin gibt Tasche mit 7000 Euro bei der Polizei ab

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Wenn man 7000 Euro in der Tasche hat, sollte man auf sie gut aufpassen.

(Foto: imago/Reporters)

Eine ehrliche Finderin hat eine kleine Tasche mit rund 7000 Euro bei der Polizei im nordrhein-westfälischen Hagen abgegeben. Die Frau fand die Handgelenkstasche im Vorraum eines Geldinstituts.

  • Zunächst wollte sie das Geld den Bankmitarbeitern übergeben - allerdings hing ein Zettel an der Zugangstür, wonach die Filiale wegen einer Fortbildungsveranstaltung geschlossen war.
  • Daraufhin machte sich die 31-Jährige auf den Weg zur Anschrift des Verlierers, dessen Adresse sie auf Papieren in der Tasche entdeckt hatte. Da der Mann nicht zu Hause war, brachte die Frau aus Hagen-Hohenlimburg ihren Fund zur Polizei. Einen Finderlohn wollte die 31-Jährige nicht.
  • Die Tasche samt Inhalt war übrigens bereits am Dienstag einem 82-jährigen Bankkunden abhanden gekommen. Er zeigte den vermeintlichen Diebstahl jedoch erst am Mittwoch an. Dank der ehrlichen Finderin konnte er sein Eigentum wieder in Empfang nehmen.
17:21 Uhr

Polizei hebt Cannabisplantage mit 800 Pflanzen aus

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Auch verkaufsfertige Drogen fanden Polizisten bei der Hausdurchsuchung.

(Foto: imago/JuNiArt)

In einem Einfamilienhaus im niederheinischen Kalkar haben Polizisten eine professionelle Cannabisplantage mit rund 800 Pflanzen entdeckt.

  • Die Ermittler hatten Hinweise auf verdächtige Beobachtungen an dem Haus bekommen. Da der Hauseigentümer möglicherweise bewaffnet sein sollte, kamen bei der Durchsuchung auch SEK-Polizisten zum Einsatz.
  • Neben den Marihuanapflanzen und umfangreichem Zubehör für den Betrieb der Plantage fanden die Polizisten in dem Haus auch zum Teil verkaufsfertige Drogen.
  • Außerdem beschlagnahmten sie Schlagwerkzeug, Pfefferspray, eine PTB-Waffe, Munition und diverse Wertgegenstände, darunter eine hochwertige Herrenuhr und mehrere Diamantringe. Der 48-jährige Hauseigentümer und seine gleichaltrige Partnerin wurden festgenommen. Das Paar sitzt nun in Untersuchungshaft.
17:04 Uhr

Hund führt US-Polizisten beim Training an

*Datenschutz

Neues aus der Kategorie "Kürzlich in Alabama": Wenn sie nicht gerade auf Verbrecherjagd sind, halten sich die Gesetzeshüter des Gulf Shores Police Department mit Liegestütze fit. Seit kurzem mit dabei: der zwei Jahre alte Holländische Schäferhund Nitro. Auf Facebook gibt es davon ein Video, das seit Samstag mehr als 743.000 Mal angesehen wurde.

 

Das Video ist Teil der Feiertagskampagne "9 p.m. routine", die für stärkere Schutzmaßnahmen gegen Einbrecher wirbt.

17:01 Uhr
16:46 Uhr

Polizisten überwältigen Mann mit Spielzeugwaffen

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Auch eine Luftpistole kann reichen, um Polizeieinsatz auszulösen.

(Foto: imago stock&people)

Ein Mann mit Spielzeugwaffen hat vor dem Sitz des Bundesnachrichtendiensts in Berlin für Alarm gesorgt. Der 36-Jährige habe gegen Mitternacht die Aufmerksamkeit von Mitarbeitern geweckt: Er betete und hantierte mit Gegenständen vor dem riesigen Gebäudekomplex des Auslandsgeheimdiensts im Bezirk Mitte. Er wirkte zudem verwirrt. Beamte überwältigten ihn.

  • Nach Angaben der Beamten hatte der Mann Waffenattrappen - eine Luftpistole und ein Messer - bei sich.
  • Polizisten brachten ihn in eine Gefangenensammelstelle, eine Wohnungsdurchsuchung bei dem Mann verlief ergebnislos.
  • Weil er eine Geldstrafe nicht bezahlt hatte, wurde er dann in sogenannte Vollstreckungshaft genommen.
16:18 Uhr

44 Schüler durch Pfefferspray verletzt

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Beim Pfefferspray verzeichnet der Fachhandel eine massive Umsatzsteigerung.

(Foto: picture alliance / dpa)

In einer Bochumer Hauptschule sind 44 Schüler durch Pfefferspray leicht verletzt worden.

  • Das Reizgas war nach Angaben der Polizei in einem Flur versprüht worden. Hunderte Schüler und Lehrer mussten das Gebäude verlassen.
  • Die meisten Betroffenen hätten sich eine Atemwegsreizung zugezogen, als sie durch die Pfefferspray-Wolke gelaufen seien.
  • Die Polizei vermutet, dass Schüler das Reizgas versprühten. Zwei der Leichtverletzten kamen vorübergehend in ein Krankenhaus. Einer war gestürzt und hatte sich an der Hand verletzt, ein anderer hatte stärkere Atemwegsbeschwerden. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.
15:47 Uhr

Muslim muss vor Richter aufstehen

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Vor dem Richter muss man aufstehen, egal welcher Religion man angehört.

(Foto: picture alliance / dpa)

Ein Muslim muss auch vor dem Richter aufstehen. Jedenfalls im konkreten Fall wies das Bundesverfassungsgericht eine dagegen gerichtete Beschwerde ab. Der Muslim habe nicht begründen können, dass sein Glaube es ihm nur erlaube, sich vor Allah zu erheben.

  • Der Mann stand 2016 beim Amtsgericht Mannheim vor Gericht. Während eines ersten Termins weigerte er sich, sich anlässlich der Vereidigung eines Zeugen zu erheben. Zur späteren Hauptverhandlung kam er eine halbe Stunde zu spät, und bei der Urteilsverkündung weigerte er sich erneut aufzustehen.
  • Das Amtsgericht verhängte ein Ordnungsgeld von 330 Euro. Dagegen rief der Muslim das Bundesverfassungsgericht an und berief sich auf die Religionsfreiheit. Sein Glaube verbiete ihm das Aufstehen vor Gericht, nur für Allah dürfe er sich erheben.
  • Das Bundesverfassungsgericht nahm die Beschwerde gar nicht erst zur Entscheidung an. Auch in seinen umfassenden Schriftsätzen habe der Muslim nicht wirklich begründen können, warum sein Glaube ihm das Aufstehen vor Gericht verbiete, hieß es.

Mehr dazu hier.

15:19 Uhr

Mann saß 39 Jahre unschuldig im Gefängnis

Ein 70 Jahre alter Mann ist in Kalifornien nach 39 Jahren zu Unrecht verbüßter Haft aus dem Gefängnis entlassen worden.

  • Ein DNA-Test hatte ergeben, dass Richard Coley den Doppelmord an einer 24-Jährigen und ihrem 4 Jahre alten Sohn im Jahr 1978 nicht verübt haben konnte.
  • Der Gouverneur von Kalifornien, Jerry Brown, begnadigte den Mann mit sofortiger Wirkung. "Die Würde, mit der Herr Coley seine lange und ungerechte Inhaftierung ertragen hat, ist außergewöhnlich", heißt es im Begnadigungsschreiben des Gouverneurs.
  • 2014 gab es einen ähnlichen Fall in Ohio: Ricky Jackson saß ebenfalls 39 Jahre zu Unrecht im Gefängnis. Er war aufgrund einer Falschaussage eines Zwölfjährigen verhaftet worden, der erst als Erwachsener seine Aussage vor Gericht widerrief.
14:48 Uhr

Oma drückt Enkelin in S-Bahn unter Rollator

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Auch ein Rollator kann als Waffe benutzt werden.

(Foto: imago/Seeliger)

Wegen der demütigenden Behandlung ihrer Enkelin hat ein Gericht in Hamburg eine 57-Jährige zu einer Geldstrafe von 40 Tagessätzen à 10 Euro verurteilt. Nach Überzeugung des Gerichts hatte die Frau im Oktober 2015 das siebenjährige Mädchen in einer S-Bahn gewaltsam unter ihren Gehwagen gedrückt.

  • Der Umgang mit dem Kind hatte zwei Zeuginnen so schockiert, dass sie die Polizei verständigten. Die Ermittler fahndeten mit einem Überwachungsfoto öffentlich nach der Frau, woraufhin sich die 57-Jährige stellte.
  • Eine Zeugin sagte vor Gericht, die Angeklagte habe das Mädchen "schlimmer als ein Tier" behandelt. Sie habe überlegt, den Notruf zu drücken, doch angesichts der Gleichgültigkeit der übrigen Fahrgäste befürchtet, dass ihr und ihrer Tochter selbst etwas passiere. Am Bahnhof Jungfernstieg habe der Zugführer ihr gesagt: "Das passiert jeden Tag" - und sei weitergefahren.
  • Bereits vor dem Urteil war der Angeklagten die Pflegschaft für die Enkeltochter entzogen worden.
14:21 Uhr

Russische Spezialisten helfen bei Suche nach U-Boot

Noch immer gibt es keine konkreten Hinweise auf den Aufenthaltsort des argentinischen U-Boots "ARA San Juan". Nun beteiligt sich das russische Militär an der Suche nach dem verschollenen U-Boot.

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Wo ist die "ARA San Juan"?

(Foto: AP)

  • Verteidigungsminister Sergej Schoigu habe abgeordnet, mehrere Experten und ein spezielles Tauchgerät zur Suche an die argentinische Küste zu schicken, teilte das Ministerium in Moskau der Agentur Tass zufolge mit.
  • Ein Marineschiff befinde sich vor Westafrika und solle innerhalb kurzer Zeit verlegt werden.
  • Zuvor hatte Kremlchef Wladimir Putin in einem Telefongespräch seinem argentinischen Kollegen Mauricio Macri Hilfe zugesichert.
  • Nach der letzten Funkverbindung am 15. November befand sich das U-Boot in Gewässern des Golfs von San Jorge, etwa 430 Kilometer von der patagonischen Küste entfernt. An Bord befinden sich 44 Besatzungsmitglieder.
  • Nach den Berechnungen von Experten hätte der Sauerstoff an Bord des U-Boots bis maximal Mittwoch gereicht, wenn es seit der letzten Funkmeldung nicht mehr an der Wasseroberfläche war.

Mehr dazu lesen Sie hier.

13:54 Uhr

Spanier liegt vier Jahre tot in seiner Wohnung

Was muss im Leben eines Menschen passieren, dass jahrelang niemand dessen Verschwinden bemerkt? In Spanien gab es nun wieder solch einen Fall.

  • In Madrid hat ein Mann vier Jahre lang unbemerkt tot in seiner Wohnung gelegen.
  • Die Leiche des Spaniers sei erst jetzt entdeckt worden, als Justizbeamte das Appartement im dritten Stock wegen jahrelang unbezahlter Rechnungen räumen wollten, berichtete die Zeitung "El Mundo" unter Berufung auf Justizkreise.
  • Der Mann sei 2013 im Alter von 56 Jahren wahrscheinlich an einer Lebererkrankung gestorben.

Die Nachbarn versicherten, sie hätten nichts Auffälliges bemerkt, und es habe auch nicht seltsam gerochen. Sie hätten gewusst, dass der Mann krank war und gedacht, er sei in einem Krankenhaus gestorben.

13:32 Uhr

Deutsche sind in Spendierlaune

In der Vorweihnachtszeit sind viele Deutsche besonders spendabel. Doch bereits jetzt bewegt sich die Spendenbereitschaft auf einem hohen Niveau. Einer Untersuchung im Auftrag des Deutschen Spendenrates zufolge haben die Menschen in Deutschland von Januar bis September bislang rund 3,1 Milliarden Euro für den guten Zweck gegeben. Damit spendeten Privatleute knapp ein Prozent mehr Geld als im Vorjahreszeitraum. Einen Rückgang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mussten demnach Organisationen in der Flüchtlingshilfe hinnehmen. Die Spenden für solche Projekte im In- und Ausland gingen um 16 Prozent auf 285 Millionen Euro zurück. Andere Themen würden wieder wichtiger, hieß es zur Begründung. Dazu zähle die Not- und Katastrophenhilfe, die 69 Millionen Euro verbuchte - etwa für den Kampf gegen Hunger in Afrika.

13:14 Uhr

Regierungspartei sichert Mugabe Straffreiheit zu

Nach 37 Jahren an der Macht und einem Militärputsch ist Simbabwes Langzeitpräsident Robert Mugabe zurückgetreten. In den letzten Tagen seiner Machthabe standen er und seine Frau unter Hausarrest. Unter der neuen Regierung soll den beiden keine Strafverfolgung drohen.

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Robert Mugabe herrschte seit der Unabhängigkeit von Großbritannien im Jahr 1980 in Simbabwe und war seit 1975 Vorsitzender der Partei Zanu-PF.

(Foto: AP)

  • "Wir haben nichts gegen Mugabe oder seine Frau. Es steht ihnen frei, im Land zu bleiben, wenn sie das möchten", sagte der Sprecher der Regierungspartei Zanu-PF, Simon Khaya Moyo.
  • Er verwies dabei auch auf Verdienste, die die Partei Mugabe zugutehalte: "Er trug in den letzten 37 Jahren wesentlich zur Entwicklung des Landes bei."
  • Dem 93-Jährigen Mugabe, seiner Frau und Mitgliedern seiner Partei wird massive Korruption und die gewaltsame Unterdrückung von Gegnern vorgeworfen.
12:52 Uhr

BKA baut wohl Abteilung "Terrorismus" auf

Seit Mitte der 1990er Jahre hat das Bundeskriminalamt (BKA) keine eigene Abteilung Terrorismus mehr. Das soll sich nun ändern.

  • Wie die Tageszeitung "Die Welt" unter Berufung auf Sicherheitskreise berichtet, bekommt das BKA eine neue Abteilung "Terrorismus".
  • Die Abteilung mit Sitz in Berlin wird demnach im kommenden Jahr aufgebaut und soll perspektivisch mehr als 1500 Mitarbeiter haben.
  • Dem Bericht zufolge soll die neue Abteilung für unterschiedliche Regionen der Bundesrepublik sowie für Auslandsermittlungen zuständig sein.
  • Auch eine einheitliche Risikobewertung und Bearbeitung von islamistischen Gefährdern werde die Abteilung übernehmen.
12:33 Uhr

Alnatura ruft Kartoffelchips zurück

Wenn Sie sich heute Abend beim Fußballgucken oder auch sonst eine Tüte Chips gönnen wollen, dann sollten Sie einen genauen Blick auf die Packung werfen. Denn die Bio-Handelskette Alnatura hat mehrere Sorten Kartoffelchips zurückgerufen. Wie das Unternehmen erklärte, sind sechs Sorten der Marke Trafo mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 25.04.2018 bis 16.05.2018 betroffen. In den Tüten könnten sich demnach Holzsplitter befinden.

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Konkret geht es um die sechs Sorten Kartoffelchips natural, Paprika und Essig&Salz in der 125-Gramm-Packung sowie um Chips Salz Handcooked und Rosmarin Salz Handcooked (125 Gramm) und um Kartoffelchips leicht gesalzen gebacken in Kokosöl (100 Gramm). Die Produkte sind laut Alnatura aus dem Handel genommen worden, Kunden könnten bereits gekaufte Ware zurückbringen und erhielten Ersatz.

12:05 Uhr

Haut des Zwillingsbruders rettet Brandopfer das Leben

In der Pariser Klinik Saint-Louis hat sich ein Ereignis zugetragen, das fast wie ein Wunder klingt: Dank der Haut seines Zwillingsbruders hat ein Schwerstverbrannter überlebt.

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  • Die Pariser Chirurgen teilten mit, ihnen sei erstmals eine Hauttransplantation zwischen Zwillingen auf 95 Prozent der Körperfläche gelungen.
  • Bisher seien solche Verpflanzungen nur auf einer Fläche von bis zu 68 Prozent erfolgreich gewesen, sagte der leitende Chirurg Maurice Mimoun.
  • Der 33-jährige Patient hatte im September 2016 bei einem Arbeitsunfall lebensgefährliche Verbrennungen erlitten.
  • Sieben Tage nach seiner Einlieferung in die Klinik transplantierten die Ärzte ihm in mehreren Stufen Haut seines eineiigen Zwillingsbruders.
  • Das Brandopfer mache gesundheitlich gute Fortschritte, die Haut im Gesicht und an den Händen habe sich schon sehr gut erholt.

Mehr dazu lesen Sie gleich.

12:00 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

11:20 Uhr

Justizopfer Kuß erhält Schmerzensgeld

Zwei Jahre sitzt Norbert Kuß im Gefängnis, verurteilt wegen sexuellen Missbrauchs. Doch das Urteil gründet auf einem mangelhaften Gutachten einer Psychologin. Nun hat der Bundeswehrbeamte den jahrelangen Rechtsstreit gegen sie gewonnen.

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Norbert Kuß und seine Frau Rita lnach der Urteilsverkündung im Oberlandesgericht von Saarbrücken.

(Foto: dpa)

  • Das Saarländische Oberlandesgericht sprach dem 74-Jährigen ein Schmerzensgeld in Höhe von 60.000 Euro zu.
  • "Ich bin erleichtert, aber wäre froh, wenn all das nicht geschehen wäre", sagte Kuß nach der Entscheidung.
  • Im Mai 2004 war Kuß vom Landgericht Saarbrücken wegen schweren sexuellen Missbrauchs seiner ehemaligen Pflegetochter zu drei Jahren Gefängnis verurteilt worden. Ein Experte bezeichnete das damalige Gutachten als "grob fahrlässig".

Mehr dazu lesen Sie hier. Zudem finden Sie demnächst ein Interview mit einem Rechtspsychologen auf unserer Seite.

11:06 Uhr

Polizei führt Anti-Terror-Razzia in Bayern durch

Wegen Terrorverdachts gegen drei Männer durchsucht die Polizei seit dem Morgen 13 Wohnungen in und um Augsburg. Die Beschuldigten sollen versucht haben, nach Syrien auszureisen und sich dort einer Terrorgruppe anzuschließen, wie die Generalstaatsanwaltschaft München mitteilte. Demnach handelt es sich bei den Verdächtigen um einen 31-jährigen Deutschen, einen 22 Jahre alten Türken und einen 22-jährigen Afghanen. Sie wurden bereits im Juni von den türkischen Sicherheitsbehörden vor ihrer Einreise nach Syrien festgenommen und sitzen seitdem in der Türkei in Untersuchungshaft.

10:37 Uhr

US-Militär weitet Suche nach abgestürzten Seeleuten aus

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Elf Menschen befanden sich in dem Flugzeug der US-Navy, das gestern südöstlich von Japan in den Pazifik stürzte. Acht Insassen konnten bereits gerettet werden. Doch von den übrigen drei Seeleuten fehlt weiter jede Spur.

  • Acht Kriegsschiffe, ein Flugzeugträger sowie viele Hubschrauber und Flugzeuge der Streitkräfte suchen derzeit nach den drei Vermissten, wie die US-Marine mitteilte. Auch die japanische Armee beteiligte sich mit mehreren Schiffen.
  • Die acht geretteten Seeleute wurden für medizinische Untersuchungen auf den Flugzeugträger "USS Ronald Reagan" gebracht. Ihnen gehe es gut, hieß es in der Mitteilung.
  • Das Flugzeug war auf einem Routine-Transportflug von einem Stützpunkt in Südjapan zur "USS Ronald Reagan", als es etwa 930 Kilometer südöstlich von Okinawa abstürzte.
  • Die Ursache des Unglücks ist noch unklar.
09:57 Uhr

Schweiger gewinnt Streit um Facebook-Eintrag

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Til Schweiger hat den Streit um einen Facebook-Eintrag vor dem Landgericht Saarbrücken gegen eine Kritikerin gewonnen.

(Foto: imago/STAR-MEDIA)

Ende September veröffentlichte der Schauspieler Til Schweiger auf seiner Facebook-Seite eine private Nachricht einer Kritikerin mitsamt deren Namen und Porträtfoto. Der Fall landete vor dem Landgericht Saarbrücken - mit gutem Ausgang für den 53-Jährigen.

  • Der Vorsitzende Richter Martin Jung wies den Antrag der 58-Jährigen, den Post zu löschen, ab.
  • In dem Beitrag sah die Saarländerin ihr Persönlichkeitsrecht verletzt.
  • Die Kosten des Verfahrens muss die Klägerin tragen.
09:40 Uhr

Huber plädiert für Ämtertrennung in Bayern

Heute ist in München der große Horst-Seehofer-Tag. Der 68-Jährige ist CSU-Vorsitzender und bayrischer Ministerpräsident in Personalunion und will am Mittag zunächst die CSU-Landtagsfraktion und am Abend den Parteivorstand über seine eigenen Zukunftspläne informieren. Sein Vorgänger als CSU-Parteichef, Erwin Huber, rechnet mit einer Ämtertrennung.

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Der frühere CSU-Parteichef Erwin Huber und sein Nachfolger Horst Seehofer lachen im Oktober 2008.

(Foto: picture-alliance/ dpa)

  • Er gehe davon aus, dass es "über kurz oder lang" zu einer Teilung der Ämter des Ministerpräsidenten und des Parteivorsitzenden komme, sagte Huber im ZDF.
  • Wer die Positionen aus seiner Sicht übernehmen sollte, wollte Huber aber nicht näher erläutern.
  • Stattdessen mahnte er die Partei zur Geschlossenheit. "Alle müssen sich zusammenraufen", forderte Huber.
  • Zudem plädierte Huber dafür, in Berlin über eine Minderheitsregierung nachzudenken: "Neuwahlen sind die schlechtere Option".
09:13 Uhr

Irakische Armee rollt auf letzte IS-Gebiete zu

Mittlerweile ist der sogenannte Islamische Staat (IS) im Irak fast vollständig besiegt. Nun haben irakische Regierungstruppen eine Offensive gegen die letzten Gebiete des Landes unter Kontrolle der Terrormiliz gestartet.

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Irakische Regierungstruppen konnten in diesem Jahr unter anderem die IS-Hochburg Mossul im Norden des Landes zurückerobern.

(Foto: dpa)

  • Armee und schiitische Milizen hätten im Westen des Iraks an der Grenze zu Syrien einen Großeinsatz begonnen, teilte Befehlshaber Abd al-Amir Raschid Jarallah mit.
  • Dort halten die IS-Extremisten nördlich des Flusses Euphrat noch ein größeres Wüstengebiet.
  • Insgesamt jedoch haben sie im Irak sowie im Nachbarland Syrien nach Angaben der internationalen Anti-IS-Koalition mehr als 95 Prozent ihres früheren Herrschaftsgebietes verloren.
09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:45 Uhr

Bastian Schweinsteiger wird Papa

*Datenschutz

Die ehemalige Tennisspielerin Ana Ivanovic postet auf Twitter und Instagram ein Foto von drei Paar weißen Sportschuhen, eines davon für Babyfüße - was kann damit wohl gemeint sein? Richtig, die Serbin und ihr Mann Bastian Schweinsteiger werden Eltern. In den Posts schrieb die 30-jährige: "Eine kleine Erweiterung für unsere Familie. Wir könnten nicht glücklicher sein!!!" Der Fußball-Profi und die ehemalige Weltranglisten-Erste hatten im Juli 2016 in Venedig geheiratet. Ende des vergangenen Jahres hatte Ivanovic ihre Karriere als Tennis-Profi nach vielen Verletzungen beendet, ihr 33-jähriger Ehemann kickt noch in der nordamerikanischen Profiliga MLS für Chicago Fire.

08:17 Uhr

Bahn-Held erschlägt Schlange mit bloßer Hand

Es ist recht unwahrscheinlich, dass sich hierzulande eine Schlange in öffentlichen Verkehrsmitteln versteckt. Doch was würden Sie tun, wenn Sie einem solchen Tier in der Bahn begegnen würden? In einem Video ist zu sehen, was Fahrgäste in solch einer Situation tun könnten - vorgeführt von einem furchtlosen Indonesier.

*Datenschutz

07:47 Uhr

Forscher wandeln Hühnerkot in Hydro-Kohle um

Aus der Welt der Wissenschaft gibt es eine neue Meldung, die zunächst etwas kurios klingt. Israelische Forscher haben viel Zeit damit verbracht, mit Geflügelkot zu hantieren. Dabei ist es ihnen offenbar gelungen, die dunkle klebrige Masse in festen Biobrennstoff zu verwandeln.

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Energiequelle Hühnerstall.

(Foto: imago/Andreas Gora)

  • Die Exkremente von Truthähnen, Hühnern und anderem Geflügel könnten in Zukunft rund zehn Prozent der Kohle bei der Stromherstellung ersetzen, meint Professor Amir Gross von der Universität Ben Gurion in Beerscheva.
  • Das Verfahren habe mehrere umweltfreundliche Vorzüge, sagte Gross. "Geflügelkot ist eine Belastung für die Umwelt und enthält Krankheitserreger." Die Behandlung löse dieses Problem. "Aus diesem Abfall entsteht dann eine alternative Energiequelle in Form von Kohle."
  • Die Schlussfolgerung aus der Studie sei, "dass Hydro-Kohle mit weniger Energie und Umweltbelastung hergestellt werden kann." Zudem entstehe bei der Herstellung mehr Energie, als bei dem Verfahren hineingesteckt werde, sagte Gross.
  • Die Studie wurde in der jüngsten Ausgabe des Fachjournals "Applied Energy" veröffentlicht.
07:13 Uhr

Jugend-Gang verübte wohl bestialischen Mord

Ein grausames Verbrechen sorgt aktuell in den USA für Schlagzeilen. Offenbar hat die berüchtigte Jugendbande Mara Salvatrucha, auch bekannt als MS-13, eine bestialische Bluttat begangen.

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Die berüchtigte Bande Mara Salvatrucha wurde in den achtziger Jahren in Los Angeles von jungen Einwanderern aus El Salvador gegründet. Auch in dem zentralamerikanischen Land hat sie noch zahlreiche Mitglieder, wie diesen im Juni festgenommenen Mann.

(Foto: REUTERS)

  • Wie örtliche Medien berichteten, wurde in einem Park in Wheaton, einem Vorort der US-Hauptstadt Washington im Bundesstaat Maryland, eine Leiche entdeckt.
  • Demnach wurden dem Opfer der Kopf abgetrennt und das Herz aus der Brust geschnitten.
  • Zudem weise die bereits Anfang September gefundene Leiche laut Polizei des Bezirks Montgomery mehr als 100 Stichwunden auf.
  • Bei dem Opfer handelt es sich um einen Mann, der nach Angaben der Behörden noch nicht identifiziert wurde.
  • Bislang wurde ein 19-Jähriger wegen der Tat festgenommen.

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06:53 Uhr

Krankenkassen bauen ihr Milliardenpolster aus

Bei den gesetzlichen Krankenkassen gibt es offenbar allen Grund zum Feiern. Nachdem die 113 Kassen zur Jahresmitte knapp 1,5 Milliarden Euro mehr eingenommen als ausgegeben hätten, sei der Überschuss bis Ende September auf 2,5 Milliarden Euro gestiegen, schreibt die "Frankfurter Allgemeine Zeitung".

Streit um Krankengeld

Die gesetzlichen Krankenkassen haben ihre Überschüsse einem Zeitungsbericht zufolge weiter erhöht.

(Foto: Nicolas Armer/dpa)

  • Demnach haben die Allgemeinen Ortskrankenkassen einen Überschuss von 1,1 Milliarden Euro, die Ersatzkassen von mehr als 900 Millionen Euro erwirtschaftet.
  • Die Rücklagen aller Krankenkassen seien auf den neuen Rekordwert von mehr als 18 Milliarden Euro gestiegen.
  • Hinzu komme die Finanzreserve des Gesundheitsfonds, die zum Jahresende Fachleuten aus Kassen und Regierung zufolge 8,5 Milliarden Euro betragen solle.
  • Der Bundesvorsitzende der AOK, Martin Litsch, begründete den hohen Überschuss der Ortskrankenkassen mit einem "starken Versichertenwachstum bei sehr moderatem Ausgabenanstieg".

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06:36 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, lieber Leserinnen und Leser!

Ich begrüße Sie zum heutigen Donnerstag, der in Nordamerika ganz im Zeichen von Thanksgiving steht. In Massen werden dort Truthähne verspeist - bis auf "Drumstick", diesen Puter hat US-Präsident Donald Trump bereits begnadigt.

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Wie geht's weiter mit Horst Seehofer? Die Antwort gibt es heute im Laufe des Abends.

(Foto: dpa)

Hierzulande ist heute weniger Folklore angesagt. Am Abend wird bekannt gegeben, ob es heute zur "Abhorstung" kommt. Noch im Frühjahr wurde der CSU-Vorsitzende und bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer in den eigenen Reihen gefeiert - viele Parteifreunde sprachen damals von einer kommenden "Aufhorstung". Nach dem Aus der Jamaika-Sondierungen und wochenlangen parteiinternen Machtkämpfen ist die Euphorie verflogen. Heute Abend will Seehofer seine politischen Zukunftspläne bekannt geben.

Zudem werden heute diese Themen wichtig:

  • Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier empfängt den SPD-Vorsitzenden Martin Schulz im Schloss Bellevue, um Auswege aus der Regierungskrise zu erörtern.
  • Im Münchner NSU-Prozess sollen die Plädoyers der Opferangehörigen und ihrer Anwälte fortgesetzt werden. Erwartet werden weitere Schlussvorträge, die sich auch kritisch mit den Ermittlungen der staatlichen Behörden auseinandersetzen.
  • Beim 16. Petersburger Dialog in Berlin wollen rund 250 deutsche und russische Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und anderen gesellschaftlichen Bereichen die deutsch-russischen Beziehungen voranbringen.
  • Zehn Monate nach einem fingierten Überfall auf einen Werttransporter auf der A8 mit Millionenbeute werden die Urteile erwartet.
  • Im Streit um einen Facebook-Eintrag von Schauspieler Til Schweiger spricht das Landgericht Saarbrücken ein Urteil. Eine Saarländerin sieht in dem Beitrag ihr Persönlichkeitsrecht verletzt und will durchsetzen, dass Schweiger den Post löscht.
  • Dem deutschen Fußball-Trio droht das kollektive Aus in der Europa League. Der 1. FC Köln (zu Hause gegen den FC Arsenal), 1899 Hoffenheim (bei Sporting Braga) und Hertha BSC (bei Athletic Bilbao) müssen unbedingt punkten, um für die K.-o.-Runde im Rennen zu bleiben.

Mein Name ist Christoph Rieke und ich wünsche Ihnen einen guten Start in den Tag! Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, schreiben Sie mir doch an christoph.rieke(at)nama.de.

 

06:11 Uhr

Sonne sorgt für den wärmsten Tag der Woche

Der n-tv Wetterexperte Björn Alexander

n-tv Meteorologe Björn Alexander.

Heute erwartet uns der wärmste Tag der Woche mit einem freundlichen Mix aus wenig Nebel und recht viel Sonne bei nur harmlosen hohen Wolkenfeldern. Einzig von der Eifel bis zur Nordsee überwiegen die Wolken und es fällt zeitweise auch etwas Regen. Dazu wird es verbreitet sehr mild bis fast rekordverdächtig mit Höchstwerten um 15 Grad, im Westen und Südwesten sogar bis 18 Grad.

Morgen aus Nordwesten Regen. Lediglich im Osten und Süden lange trocken und mild bei bis zu 16 Grad. Im Regen oft schon wieder einstellig bei 7 bis 11 Grad. Mit dem Regen kommt am Wochenende leider auch der nächste Schub Polarluft zu uns. Und auch die nächste Woche sieht - passend zur Glühweinzeit - eher frühwinterlich aus. Ihr Björn Alexander

05:58 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht