Donnerstag, 30. Juli 2015Der Tag

Heute mit Benjamin Konietzny und Fabian Maysenhölder
22:55 Uhr

Das war Donnerstag, der 30. Juli 2015

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Abendstimmung in einem bayrischen Dorf. Schön, oder?

(Foto: picture alliance / dpa)

Liebe Leser, es ist doch schön, wenn man den Tag mit einer guten Nachricht beschließen kann. Heute ist das folgende: Der BVB hat gerade sein Euro-League-Qualifikationsspiel gegen Wolfsberg mit 1:0 für sich entschieden. Gut, als Österreicher könnte man darin auch eine schlechte Nachricht sehen. Aber das nehmen Sie mir nicht!

Folgende Themen haben Sie heute besonders interessiert:

Die Nachtschicht sitzt bereits in der Redaktion - auf n-tv.de verpassen Sie also auch als Nachtschwärmer keine wichtigen Nachrichten. An dieser Stelle ist für heute Schluss. Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht!

22:31 Uhr

Schöffe mailt Anwältin - Prozess platzt

Alles wieder auf Anfang: Mit einer E-Mail an eine Anwältin hat ein Laienrichter einen Rotlicht-Prozess in Hamburg platzen lassen. Er bedauerte in dem Schreiben an die Frau, er habe sich nach einem Verhandlungstag von ihr gar nicht mehr verabschieden können. Außerdem enthielt die Mail eine Formulierung, wonach er gerne "die böse Staatsanwältin" gehauen hätte.

  • Die Anwältin verlas die Mail daraufhin im Gerichtssaal; die Staatsanwaltschaft beantragte die Ablösung des Schöffen wegen Befangenheit.
  • Das Amtsgericht Hamburg folgte jetzt dem Antrag. Damit muss der seit dem 4. Juni laufende Prozess komplett neu beginnen.
  • Der Schöffe verlas eine persönliche Erklärung. Darin bestritt er, sich verliebt zu haben. Er sei eben ein kommunikativer Mensch.

Teuer wird das Ganze für den Mann auch: Er muss die Kosten des Verfahrens tragen - geschätzt handelt es sich dabei um eine sechsstellige Summe.

22:06 Uhr

Vater will Haus samt Frau und Tochter sprengen

In Baden-Württemberg hat ein Mann versucht, sein Haus durch eine Gasexplosion in die Luft zu jagen - samt seiner Frau und der 13-jährigen Tochter.

  • Der Mann hatte sich in angetrunkenem Zustand an der Gasleitung im Keller des Reihenhauses zu schaffen gemacht.
  • Die Ehefrau und die Tochter bemerkten dies und verließen das Gebäude. Der 55-Jährige folgte, bevor das Haus explodierte. Er habe sich dennoch Brandverletzungen zugezogen, hieß es.
  • Am Haus entstand den Angaben nach ein Schaden von bis zu 300.000 Euro.

Die Kriminalpolizei nahm den Mann schließlich fest. Mehr dazu lesen Sie hier.

21:50 Uhr

Halbzeit: BVB dominiert in erstem Pflichtspiel

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Einige Tausend Dortmund-Fans sind mit nach Österreich gefahren.

(Foto: dpa)

Extra für Sie werfe ich ja auch einen Blick auf das Fußballspiel, das gerade läuft. Borussia Dortmund spielt gegen Wolfsberg in der Qualifikation der Europa League. Es sieht ganz gut aus: In der ersten Hälfte ist der BVB deutlich besser und aktiver, die Österreicher kommen kaum zum Zug. Echte Torchancen hatten die Wolfsberger keine. Dafür hat Jonas Hofman in der 16. Minute ein schönes Ding für die Borussen reingedonnert. Zur Halbzeit führt der BVB mit 1:0. Läuft.

21:32 Uhr

Gläubiger treffen sich mit griechischem Finanzminister

Die Chefunterhändler der internationalen Gläubiger Athens treffen sich am Freitag mit dem griechischen Finanzminister Tsakalotos zu Gesprächen über ein drittes Hilfsprogramm.

  • Nach Angaben der griechischen Regierung ist auch ein Treffen der Vertreter von EU, EZB, IWF und ESM mit Wirtschaftsminister Stathakis geplant.
  • Im Vorfeld der Treffen hatte es in den vergangenen Tagen bereits Gespräche auf Expertenebene gegeben. Diese verliefen nach Angaben Athens in "sehr guter Atmosphäre".
21:10 Uhr

Karte vor einem Jahr: Trümmer stranden in Madagaskar

Die britische "Daily Mail" bezeichnet es als "unheimlich", ich würde eher sagen: "interessant". Wissenschaftler haben vor rund einem Jahr berechnet, wo die Trümmerteile des Fluges MH370 angeschwemmt würden, wäre das Flugzeug im Indischen Ozean abgestürzt. Und siehe da - die Antwort lautet: Madagaskar.

Ob das angeschwemmte Teil tatsächlich von der verschollenen Boeing stammt, müssen weitere Untersuchungen erst noch zeigen. In diesem Artikel finden Sie alles darüber.

20:48 Uhr

Flughafen Tempelhof: Dach soll Flaniermeile werden

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An Sommertagen tummeln sich unzählige Berliner auf dem "Tempelhofer Feld".

(Foto: picture alliance / dpa)

Die Rollbahnen und Wiesenflächen des früheren Berliner Flughafens Tempelhof sind schon länger als Park für die Öffentlichkeit zugänglich - nun soll auch das Dach des riesigen Flughafengebäudes zur Flaniermeile werden.

  • Das mehr als ein Kilometer lange, gerundete Dach des früheren Flughafens soll eine Art Geschichtsgalerie werden.
  • Auch ein Besucherzentrum samt Wegeleitsystem soll entstehen.
  • Finanziert wird das mit bis zu 20 Millionen Euro aus der Gemeinschaftsaufgabe zur Förderung der regionalen Wirtschaft.
20:29 Uhr

Tuchel gibt Bürki den Vorzug vor Weidenfeller

Gespannt blickt die Fußball-Welt auf das erste Pflichtspiel des BVB unter dem neuen Trainer Thomas Tuchel. Ab 21.05 Uhr spielt der Bundesligist in der Qualifikation für die Europa League beim Wolfsberger AC. Der Neuzugang Roman Bürki wird im Tor stehen. Und sonst so:

 

20:02 Uhr

Polnische Angler suchen Würmer - und finden Schatz

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Das sind nicht die nun gefundenen Goldmünzen. Aber es sind Goldmünzen.

(Foto: picture alliance / dpa)

Oh....ah...was glitzert denn da? Ich frage mich, was in den Köpfen der Männer vorging, denen folgendes widerfahren ist:

  • Polnische Angler haben am Ufer eines Sees in Szczecinek nach Würmern als Fischköder gesucht und dabei einen Münzschatz gefunden.
  • Die Männer fanden Gold- und Silbermünzen, die vermutlich im 9. oder 10. Jahrhundert in Samarkand geprägt wurden. Experten sollen die Münzen noch genauer untersuchen. "Sie sind in einem fantastischen Zustand", sagte ein Experte.
  • An die pommersche Ostseeküste gelangten die Münzen vermutlich dank skandinavischen Kaufleuten, die im Fernhandel aktiv waren.

Warum passiert mir eigentlich sowas nie? Vielleicht, weil ich nicht angle. Ja. Das wird es sein.

19:43 Uhr

CDU-Politiker will deutschen Tornado-Einsatz gegen IS

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Recce-Tornados sind mit modernster Kameratechnik ausgestattet.

(Foto: picture-alliance/ dpa)

Der Obmann der Union im Auswärtigen Ausschuss des Bundestages, Roderich Kiesewetter, plädiert für einen Einsatz deutscher Aufklärungstornados im Kampf gegen die radikal-islamische IS-Miliz.

Man müsse angesichts der erweiterten Möglichkeiten durch die Nutzung des türkischen Luftwaffenstützpunktes Incirlik durch die US-Luftwaffe darüber nachdenken, welchen Beitrag Deutschland leisten könne, sagte er dem "Handelsblatt". "Deshalb halte ich den Einsatz von Recce-Tornados, die über spezielle Aufklärungsfähigkeiten verfügen, im Anschluss an die im Januar 2016 auslaufende Nato-Mission, für sinnvoll", sagte der CDU-Politiker.

19:22 Uhr

Ultraorthodoxer sticht bei Schwulenparade um sich

Ein ultraorthodoxer Jude hat bei einer Schwulen- und Lesbenparade in Jerusalem sechs Menschen niedergestochen. Zwei der Opfer sind dabei schwer verletzt worden. Die Polizei teilte mit, dem Angreifer sei es gelungen, trotz massiver Sicherheitsvorkehrungen zu dem Umzug vorzudringen. Er wurde den Angaben zufolge von der Polizei überwältigt und festgenommen. Zu dem Umzug in Jerusalem waren rund 5000 Menschen erwartet worden. An der - deutlich populäreren - Schwulen- und Lesbenparade im Juni in Tel Aviv hatten rund 180.000 Menschen teilgenommen.

Hier lesen Sie die ganze Meldung.

18:54 Uhr

IWF beteiligt sich nicht an Griechenland-Hilfen

Der Internationale Währungsfonds (IWF) beteiligt sich nach Angaben eines hochrangigen IWF-Vertreters zunächst nicht an einem dritten Hilfspaket für das hoch verschuldete Griechenland.

  • Der Währungsfonds werde sich nicht an den Hilfen beteiligen, so lange Athen nicht eine vollständige Umsetzung der von den Gläubigern geforderten Reformen akzeptiert habe sagte der IWF-Vertreter.
  • Es müssten "auf beiden Seiten schwierige Entscheidungen getroffen werden" - auf griechischer Seite "im Hinblick auf Reformen" und bei den europäischen Partnern Athens bezüglich eines "Schuldennachlasses".

Die Kollegen vom Newsdesk haben sich hier ausführlicher damit befasst.

18:38 Uhr

Airlines müssen bei Buchungen sofort Endpreis zeigen

Das ist doch mal eine gute Nachricht für all diejenigen, die im Internet ihre Flüge buchen: Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass Fluggesellschaften bei Online-Buchungen von Anfang an den Endpreis inklusive Steuern und Gebühren anzeigen müssen.

  • Die Endpreise müssten sofort und bei allen Flügen zu sehen sein, damit der Verbraucher eine "informationsgeleitete Entscheidung" treffen könne, urteilen die Richter.
  • Sie gaben damit der Verbraucherzentrale Bundesverband recht, die Air Berlin wegen seiner Online-Buchungsanzeigen in der Vergangenheit verklagt hatte.
  • Die Fluggesellschaften haben die Darstellung ihrer Preise im Internet nach Angaben des vzbv inzwischen geändert.
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(Foto: REUTERS)

 

18:18 Uhr

München: Passantin findet Baby auf Flughafentoilette

Auf der Toilette eines Parkhauses am Münchner Flughafen ist ein neugeborenes Kind gefunden worden. Eine Frau hat das Baby entdeckt und die Polizei alarmiert. Die Beamten leiteten eine Fahndung ein - von der Mutter fehlt weiterhin jede Spur.

  • Die Kriminalpolizei vermutet, dass die Frau das Kind auf der Toilette zur Welt brachte und dort zurückließ.
  • Das Baby wurde unter laufenden Wiederbelebungsmaßnahmen mit einem Hubschrauber in eine Münchner Klinik geflogen. Über den weiteren Gesundheitszustand ist aktuell nichts bekannt.
  • Es gab Verzögerungen im S-Bahn-Verkehr, da Beamte Züge anhielten, um nach der Mutter des Neugeborenen zu suchen.

Die Kollegen bleiben hier am Ball.

17:52 Uhr

Nasa rätselt über rote Streifen auf Saturnmond

Folgende Aufnahme des Saturnmondes Thetys hat die Raumsonde Cassini gemacht. Das Bild gibt der Nasa derzeit Rätsel auf:

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(Foto: Nasa)

Was aussieht als hätte sich ein Kind mit Wachsmalstiften auf dem Bild verewigt, ist ... nun ja, man weiß es nicht. Die Wissenschaftler der Nasa können bislang nur Vermutungen anstellen.

  • Es könnte sich um Eis handeln, das durch andere Elemente verunreinigt ist.
  • Es könnte auch Gas sein, das aus dem Inneren des Mondes strömt.
  • Oder aber das Phänomen, das die roten Streifen erklären würde, ist auf den Bildern nicht zu erkennen - weil die Auflösung zu gering ist.
17:30 Uhr

Bundesanwalt ermittelt gegen "netzpolitik.org"

Der Generalbundesanwalt wirft Journalisten des Blogs netzpolitik.org Landesverrat vor und ermittelt deswegen gegen sie. Darüber informierte er die Blogger in einem Brief, den netzpolitik.org veröffentlichte. Was genau sind die Vorwürfe?

  • Es geht um die Veröffentlichung von Informationen und Dokumenten des Bundesamts für Verfassungsschutz.
  • Netzpolitik.org hatte in zwei Artikeln die Pläne des Verfassungsschutzes zum Ausbau der Internet-Überwachung beschrieben und dazu Auszüge von Dokumenten des Geheimdienstes veröffentlicht.
  • Der Verfassungsschutz selbst habe Anzeige erstattet, heißt es in dem Schreiben des Generalbundesanwalts.

Hier lesen Sie die ausführliche Nachricht.

17:11 Uhr

Türkei fliegt weiter Luftangriffe

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(Foto: picture alliance / dpa)

Die türkische Luftwaffe hat erneut Stellungen der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK im Nordirak attackiert. Die Kampfflugzeuge hätten insgesamt drei Angriffe in der Provinz Dohuk geflogen, berichteten irakische und kurdische Medien übereinstimmend. Die kurdische Nachrichtenseite Rudaw meldete, dabei sei auch ein Gesundheitszentrum getroffen worden.

Wie es in der Türkei weitergehen könnte, erzählt der Experte Oliver Ernst meinem Kollegen Issio Ehrich im Interview.

17:00 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

 

16:33 Uhr

Schrecksekunde: Bielefeld-Profi verschluckt Zunge

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Bielefeld-Neuzugang Samir Benamar.

(Foto: picture alliance / dpa)

Zum Glück ist folgende Geschichte gerade nochmal gut ausgegangen: Nach einem Zusammenprall mit einem Kolllegen im Training fiel Zweitliga-Fußballprofi Samir Benamar von Arminia Bielefeld unglücklich auf den Rücken.

  • Er verschluckte seine Zunge und blieb kurze Zeit bewusstlos liegen.
  • Sofort eilten dem 22 Jahre alten Neuzugang Mitspieler und Physiotherapeut zu Hilfe. Letzterer zog Benamar die Zunge aus dem Rachen, um die Atemwege zu befreien.
  • Ein Rettungswagen und ein Hubschrauber waren schnell vor Ort. Benamar sei aber schon beim vorsorglichen Abtransport in ein Krankenhaus wieder bei Bewusstsein gewesen, hieß es. Kurz darauf konnte er das Hospital wieder verlassen.
16:09 Uhr

Peta wünscht Hinrichtung von Cecil-Jäger

Ja, es ist kritikwürdig, wenn ein reicher Amerikaner nach Afrika fliegt, um dort zum Spaß Großwild zu erlegen. Der Zahnarzt aus den USA, der den Löwen Cecil erschossen hat, steht derzeit im Kreuzfeuer der sozialen Medien. Doch so manch einer schießt auch dabei über das Ziel hinaus - die Tierrechtsorganisation "Peta" zum Beispiel. Zitat von dem Blog der Organisation:

"Wenn dieser Zahnarzt und seine Helfer wie berichtet Cecil aus dem Park gelockt haben, um ihn schließlich auf einem Privatgrundstück zu erschießen, weil das Schießen im Park illegal gewesen wäre, dann muss er [der Zahnarzt] ausgeliefert, angeklagt und - vorzugsweise - erhängt werden."

Es gibt allen Grund, zu verurteilen, was der Zahnarzt getan hat. Aber bei solchen Äußerungen vergeht mir der Appetit.

15:53 Uhr

Extremisten verschleppen Rebellen in Syrien

Sunnitische Extremisten haben in Syrien nach Angaben von Aktivisten einige von den USA trainierte Rebellen verschleppt. Nach Angaben von Beobachtern war unter den acht Entführten auch ein wichtiger Anführer der Oppositionsbrigaden.

  • Die Kämpfer seien an einem Kontrollpunkt der dschihadistischen Al-Nusra-Front nördlich von Aleppo in die Hände der Geiselnehmer gefallen, heißt es.
  • Die USA und die Türkei haben im Februar ein Abkommen über die Ausbildung moderater syrischer Rebellen unterzeichnet.
  • Die USA wollen jährlich rund 5000 oppositionelle syrische Kämpfer ausbilden. Die Rebellen sollen sowohl Terrororganisationen wie den Islamischen Staat (IS) als auch die syrische Regierung unter Präsident Baschar al-Assad bekämpfen.
15:36 Uhr

Heavy-Metal-Schlammschlacht in Wacken ist eröffnet

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Wacken im Ausnahmezustand: 75.000 Metal-Fans pilgern in das kleine Dorf in Schleswig-Holstein.

(Foto: picture alliance / dpa)

Es regnet, alles ist voller Matsch, die Temperaturen sind herbstlich - aber die Stimmung ist gigantisch. Im schleswig-holsteinischen Wacken haben 75.000 Fans den Start des weltgrößten Heavy-Metal-Festivals "Wacken Open Air"gefeiert.

  • Inmitten einer Schlammlandschaft eröffnete die Band Skyline offiziell das dreitägige Spektakel.
  • Mit Gründer Thomas Jensen trat die Gruppe schon bei der ersten Ausgabe des Wacken Open Air (W:O:A) vor 25 Jahren auf.
  • Die Tickets für das Spektakel waren nach 12 Stunden verkauft.
15:18 Uhr

EZB prognostiziert Euro-Zone Wachstum

Das moderate Wachstum in der Eurozone wird sich nach Einschätzung der Europäischen Zentralbank (EZB) in den kommenden Monaten fortsetzen.

  • Ein wichtiger Faktor für das leichte Wachstum sei die lockere Geldpolitik der Zentralbank, heißt es seitens der Bank.
  • Die EZB kauft seit März pro Monat Anleihen in Höhe von rund 60 Milliarden Euro, um die Inflation zu erhöhen und die Kreditvergabe anzuregen.
  • Neben den geldpolitischen Maßnahmen sorge auch der niedrige Ölpreis dafür, dass die Verbraucher in der Eurozone mehr Einkommen zur Verfügung hätten und die Ertragskraft der Unternehmen steige, erläuterte die Zentralbank.
14:56 Uhr

Forscher sicher: Tigermücke überwintert in Deutschland

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Die Asiatische Tigermücke.

(Foto: PHIL/Public Domain via Wikimedia Commons)

Vor allem gefürchtet ist die "Asiatische Tigermücke" deshalb, weil sie unter anderem das Dengue-Fieber überträgt. Zunehmend verbreitet sich diese Mückenart auch in Europa. Forscher finden nun Hinweise darauf, dass das Tier in Süddeutschland überwintert - es könnte also hierzulande heimisch werden. Mitte Juli wurden erneut Eier, Larven, Puppen und ausgewachsene Exemplare der Mücke im Osten Freiburgs gefunden. "Diese Funde deuten auf eine Überwinterung und Ansiedlung der Asiatischen Tigermücke hin", sagte Elke Reinking, Sprecherin des Friedrich-Loeffler-Instituts.

14:33 Uhr

Flecki-Besitzer warten an "geheimem Ort" weiter

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Das ist Flecki. Haben Sie ihn gesehen?

(Foto: dpa)

Sie erinnern sich: Auf einen Rastplatz an der A8 bei Ulm wartet ein junges Pärchen seit eineinhalb Wochen auf ihren entlaufenen Hund Flecki. Das Warten geht weiter - nun aber an anderer Stelle.

  • Das Paar wartet nun an einem geheimen Ort in der Gegend weiter auf seinen Hund, wie der Tierrettungsverein UNA berichtet.
  • "An der Raststätte wurde der Hund ständig von Helfern und Kieslastern vertrieben", sagte UNA-Sprecherin Angela Kazmaier. Die Besitzer seien deshalb mit Wohnwagen und Auto umgezogen und mit einer Tierretterin an einem strategisch günstigeren Ort für die Suche untergetaucht.
  • Der neue Standort bleibe wegen des Helfer- und Medienrummels geheim.

Medienrummel? Ach, woher denn. Immerhin - es gibt Hoffnung: Die Tierretter analysieren die bisher gemeldeten Sichtungen des Hundes und planen unter anderem, Flecki mit einem Netz zu fangen.

14:23 Uhr

Schichtwechsel

Kennen Sie das? Sie fahren mit dem Fahrrad zum Supermarkt, kaufen ein, verlassen den Supermarkt und gehen schnurstracks nach Hause. Schließlich kommt der Zeitpunkt, an dem Sie zur Arbeit müssen. Viel Spielraum ist da natürlich nicht, um genau zu sein: gar keiner. Am Fahrradständer vor der Wohnung angekommen, stellen Sie fest: Das Rad steht noch vorm Supermarkt. Dann wird es hektisch.

Kennen Sie nicht? Ich natürlich auch nicht - keine Ahnung, warum mir das gerade eingefallen ist. Jetzt bin ich jedenfalls samt Rad da. Benjamin Konietzny hat hoffentlich an seinen Drahtesel gedacht und fährt gerade in den Feierabend. Mein Name ist Fabian Maysenhölder, ich begleite Sie an dieser Stelle bis zum späten Abend.

14:10 Uhr

16 Menschen sterben bei Erdrutsch in Nepal

Schwere Regenfälle haben im Westen Nepals mehrere tödliche Erdrutsche ausgelöst.

  • 16 Menschen hätten nur noch tot aus den Schlammmassen geborgen werden können, sagte ein Polizeisprecher des Distrikts Kaski.
  • 28 Menschen aus den Dörfern Lumley und Bhadaure würden noch vermisst. Außerdem seien bei einem weiteren Erdrutsch im Dorf Chapakot 13 Menschen verletzt worden.
13:55 Uhr

45.000 Euro bei toter Obdachloser gefunden

Nach dem Fund von mehr als 45.000 Euro in der Tasche einer toten Obdachlosen macht sich das Amtsgericht Düsseldorf Hoffnung, einen Erben der Frau zu finden.

  • Eine konkrete Spur in die USA werde derzeit vom Nachlasspfleger geprüft, bestätigte ein Sprecher.
  • Die Frau hatte seit Jahren in der städtischen Obdachlosen-Unterkunft gelebt, ohne dass jemand etwas von ihrem Vermögen geahnt hatte.
  • Im Alter von 83 Jahren war die Frau vor rund einer Woche gestorben. In einer schwarzen Tasche waren nach ihrem Tod 45.000 Euro in 500-Euro-Scheinen gefunden worden, außerdem besaß sie 930 Euro in anderen Scheinen sowie mehr als 6600 US-Dollar.
13:40 Uhr

Steinmeier: Gewalt gegen Flüchtlinge "beschämend"

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier hat die jüngste Gewalt gegen Flüchtlinge in Deutschland scharf kritisiert.

  • "Es ist nicht nur tragisch, sondern auch beschämend, wenn Menschen, die bei uns Schutz suchen, um ihr Leben fürchten müssen", sagte er der "Südwest Presse".
  • "Fremdenhass und Rassismus mit aller Entschiedenheit entgegenzutreten, ist eine Aufgabe, der wir uns alle stellen müssen."
13:19 Uhr

Ältere Russin soll zwei Männer zerstückelt haben

Grausiger Verdacht gegen eine ältere Frau in Russland: Die 68-Jährige soll mindestens zwei Männer ermordet und ihre Leichen zerstückelt haben.

  • Nach russischen Medienberichten könnte die frühere Hotelangestellte sogar eine Serienmörderin sein. In einem Tagebuch habe sie detailreich zehn Morde geschildert, die mehr als zehn Jahre zurückliegen sollen.
  • Die Verdächtige wird beschuldigt, einen 79-jährigen befreundeten Mann, den sie betreute, nach einem Streit vergiftet und die Leiche dann mit einem Messer und einer Säge zerteilt zu haben.
  • 2003 soll sie zudem einen 32-jährigen Mitbewohner, ebenfalls nach einem Streit, umgebracht und die Leiche zerstückelt haben. Mehr dazu hier.
13:05 Uhr

Streit um Sauerbraten: Drei Streifenwagen im Einsatz

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(Foto: imago/Westend61)

Ein Streit zwischen sieben betrunkenen Freunden über das richtige Zerlegen eines Sauerbratens ist im baden-württembergischen Achern derart eskaliert, dass die Polizei anrücken musste.

  • Die Runde von fünf Männern und zwei Frauen im Alter von 29 bis 58 Jahren hatte sich am Mittwochabend zum Kochen getroffen. Als der Braten schließlich fertig war, konnten sich die Hobbyköche nicht einigen, wie das gute Stück tranchiert werden sollte. Sie stritten lautstark und sehr emotional.
  • Nach Polizeiangaben wurden drei Streifenwagen zu der Kochrunde geschickt. Die Beamten trennten die Streitenden und schickten die Gäste nach Hause.
12:25 Uhr

Kuwait hebt IS-Netzwerk aus

Die kuwaitischen Behörden haben nach eigenen Angaben ein Netzwerk der Extremistenorganisation Islamischer Staat (IS) in dem Golf-Staat aufgedeckt.

  • Es seien unter anderem fünf Kuwaiter festgenommen und der Justiz überstellt worden, teilte das Innenministerium mit.
  • Einige von ihnen hätten im benachbarten Irak und in Syrien gekämpft, heißt es in der Erklärung, die von der amtlichen Nachrichtenagentur Kuna verbreitet wurde.
12:03 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

(Mittagspause - bei diesem Begriff muss ich immer an das hier denken.)

11:16 Uhr

Israel will Gefangene zwangsernähren

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Ein Schlauch, wie er zur Zwangsernährung eingesetzt wird.

(Foto: AP)

Israels Parlament hat einem Gesetz zugestimmt, das die Zwangsernährung von Gefangenen während eines Hungerstreiks erlaubt.

  • Demnach dürfen nun Menschen, die wegen mutmaßlicher terroristischer Vergehen inhaftiert sind, zwangsernährt werden, berichtet die Nachrichtenseite "Ynet". Palästinensische Gefangene treten in Israel immer wieder in den Hungerstreik.
  • Menschenrechtsorganisationen lehnen die Praxis der Zwangsernährung ab. "Hungerstreik ist oft das einzige Mittel, das Gefangene haben, um gegen ungesetzliche Inhaftierung und unmenschliche Bedingungen zu protestieren", heißt es bei der Organisation Ärzte für Menschenrechte.
11:00 Uhr

Vierte Handtaschen-Weitwurf-WM startet

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"Zieeeeeh!"

(Foto: dpa)

Die Handtasche ist Notfallkoffer, mobiler Kosmetiksalon - oder auch Wurfgeschoss.

  • Egal, ob gestoßen, gekurbelt, im Freestyle oder wie ein Diskus geschleudert - bei der Weltmeisterschaft im Handtaschen-Weitwurf am kommenden Samstag in Bottrop beweist das Accessoire Flugeigenschaften.
  • Zum vierten Mal starten Hobby-Athleten aus der ganzen Welt mit ihren außergewöhnlichen Wurfgeschossen.
  • Mit dabei sind auch Kuba, Rumänien, Dänemark und der Vatikanstaat. Es entscheiden Wurf-Weite und die Bewertung der Jury. Diesmal verteilt auch der Sänger Roberto Blanco Punkte.
10:29 Uhr

Bis zu 40 Grad: Neue Hitzewelle kommt

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(Foto: REUTERS)

Nach den vergangenen kühlen Tagen kommt die nächste Hitzewelle auf Deutschland zu.

Ab Sonntag steigen die Temperaturen wieder. In der kompletten nächsten Woche kann mit Temperaturen von über 30 Grad gerechnet werden, in Berlin und Dresden sogar mit 35 Grad. Vereinzelt sind sogar 40 Grad möglich.

10:06 Uhr

Shell entlässt 6500 Angestellte

Der Ölpreisverfall macht dem Shell-Konzern zu schaffen: Das britisch-niederländische Unternehmen will 6500 Stellen streichen.

  • Der Preisrückgang beim Öl könne "mehrere Jahre anhalten", entsprechend passe Shell seine Planung an, erklärte das Unternehmen.
  • Auch die Investitionen will der Konzern zurückfahren - sie werden auf 30 Milliarden Dollar (27 Milliarden Euro) gekürzt.
09:57 Uhr

Cameron will Einwanderungsgesetze verschärfen

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Flüchtlinge auf den Gleisen am Eurotunnel in Calais.

(Foto: REUTERS)

Großbritanniens Premierminister David Cameron will angesichts der Flüchtlingskrise in Calais die Einwanderungsgesetze seines Landes weiter verschärfen.

  • "Offen gesagt, wir müssen mehr tun", sagte Cameron. "Wir verabschieden schon Gesetze, um mehr zu tun, um Großbritannien zu einem Ort zu machen, wo illegale Migranten weniger leicht bleiben können."
  • Großbritannien werde illegal ins Land gekommene Migranten ausweisen, "damit Leute wissen, dass dies kein sicherer Hafen ist", sagte Cameron der BBC.
09:43 Uhr

Spaniens Wirtschaft brummt wieder

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Der Tourismus ist die Lokomotive der spanischen Wirtschaft. 2014 kamen 65 Millionen Gäste und ließen mehr als 63 Milliarden Euro im Land.

(Foto: imago/ZUMA Press)

Spaniens Wirtschaft galt nach der Finanzkrise 2008 als Sorgenkind Europas. Die Zeiten sind vorbei.

  • Die Wirtschaft des Landes ist im Frühjahr so kräftig gewachsen wie seit Anfang 2007 nicht mehr.
  • Das Bruttoinlandsprodukt legte von April bis Juni um 1,0 Prozent zum Vorquartal zu, wie das Statistikamt mitteilte.
  • Unter den großen Euro-Ländern hatte das südeuropäische Land im ersten Quartal mit 0,9 Prozent das mit Abstand stärkste Wachstum hingelegt.

Mehr dazu lesen Sie hier.

09:32 Uhr

Erneut Polizist in der Türkei erschossen

Im Südosten der Türkei ist erneut ein Polizist erschossen worden.

  • Aus einem Auto heraus schossen die Täter auf den Polizisten, der im Distrikt Cinar vor einem Teehaus saß, wie türkische Nachrichtenagenturen berichteten.
  • Auch eine Passant wurde getroffen, der später ebenfalls seinen Verletzungen erlag. Den Berichten zufolge wurde der Angriff vermutlich von PKK-Anhängern verübt.
09:18 Uhr

Zahl der Bafög-Empfänger sinkt

Die Zahl der mit Bafög-Leistungen unterstützten Schüler und Studenten ist im vergangenen Jahr weiter zurückgegangen.

  • Im Jahr 2014 erhielten insgesamt 925.000 junge Menschen Bafög und damit 3,5 Prozent weniger als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.
  • Im Jahr 2013 hatte es demnach bereits einen Rückgang von 2,1 Prozent gegeben.
09:04 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

 

08:49 Uhr

Drei Mädchen ergaunern Geld vom IS

Drei russische Mädchen haben vorgegeben, sich vom IS rekrutieren lassen zu wollen und haben so insgesamt 3300 US-Dollar vom IS ergattert.

  • Die drei jungen Frauen aus Tschetschenien haben über soziale Medien Kontakt zu Rekrutierern des IS aufgenommen und vorgegeben, nach Syrien reisen zu wollen, berichtet der russische Sender "Lifenews"
  • Demnach gaben sie an, das einzige Hindernis sei das fehlende Geld. Ihre Absicht unterstrichen sie mit gestellten Fotos in gläubiger Pose. Schließlich überwies ihnen ein Vertreter des IS über ein Transferbüro 3300 US-Dollar für die Reise nach Syrien.
  • Die Frauen allerdings hatten nie vor, nach Syrien zu reisen. Sie behielten das Geld.

Mehr zu dem Fall lesen Sie hier.

08:23 Uhr

Zahl der Salafisten in Hamburg vervierfacht

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Salafisten-Prediger Pierre Vogel bei einer Ansprache in Hamburg.

(Foto: imago stock&people)

Die Zahl der radikalen Salafisten in Hamburg hat sich nach Erkenntnissen des Verfassungsschutzes seit dem vergangenen Jahr von 70 auf 270 fast vervierfacht.

  • Außerdem seien immer mehr Mädchen und junge Frauen bereit, nach Syrien zu gehen, um die IS-Miliz zu unterstützen, sagte Behördenchef Torsten Voß dem Radiosender NDR 90,3.
  • Die Salafisten in Hamburg würden immer jünger und radikalisierten sich immer schneller.
  • Insgesamt sind bereits 60 Islamisten aus Hamburg Richtung Syrien ausgereist. Darunter seien 10 Frauen, die dort einen IS-Kämpfer heiraten möchten, sagte Voß.
08:07 Uhr

Interesse an Social Freezing wächst

Über Social Freezing denken auch hierzulande immer mehr Frauen nach. Social Freezing? Genau, eine Technik, weibliche Eizellen einzufrieren - so lange, bis die Karriere absolviert ist und Platz für Familie bleibt.

  • "Die Zahl der Interessentinnen ist gestiegen. Aber längst nicht jede Frau, die nachfragt, lässt den Eingriff tatsächlich machen", sagte Sebastian Ellinghaus vom Infoportal profertilitaet.de.
  • Nach Einschätzung von Reproduktionsmedizinern hat es 2014 etwa 500 solcher Kryokonservierungen in Deutschland gegeben.
  • Das Thema hatte im Herbst einen starken und kontrovers diskutierten Schub erfahren, als US-Unternehmen ihren Mitarbeiterinnen Unterstützung dafür anboten.
07:47 Uhr

20 Tote: Lkw rast in Pilgergruppe

Im Norden von Mexiko hat ein Lkw-Fahrer die Kontrolle über seinen Lastwagen verloren und ist in eine Gruppe von Pilgern gerast.

  • Bei dem Unglück in der Ortschaft Mazapil im Bundesstaat Zacatecas kamen 16 Menschen ums Leben, wie die Zeitung "Milenio" berichtete.
  • Mindestens 36 weitere Pilger wurden demnach zum Teil schwer verletzt. Helfer brachten sie in Privatautos in ein Krankenhaus.
  • Anscheinend hatten die Bremsen des Lastwagens versagt. Der Fahrer flüchtete nach dem Unfall.
07:38 Uhr

Kongos Präsident klebt an der Macht

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Sassou Nguessos

(Foto: imago/Chokri Mahjoub)

Erneut will ein afrikanischer Staatschef entgegen der bestehenden Verfassung seine Amtszeit verlängern.

  • Sassou Nguessos will die Verfassung ändern, damit er sich kommendes Jahr um ein drittes Mandat als Präsident des zentralafrikanischen Landes bewerben kann.
  • Die Verfassung der Republik Kongo sieht vor, dass niemand, der älter als 70 Jahre ist, Staatschef werden kann. Außerdem sind nur zwei Amtszeiten erlaubt. Nguesso ist bereits 72 Jahre alt und regierte das Land bereits drei Mal.
  • US-Präsident Barack Obama hatte bei einer viel beachteten Rede vor der Afrikanischen Union (AU) in Addis Abeba Kritik an machthungrigen afrikanischen Präsidenten geübt.
07:17 Uhr

Auch Donald Trumps Sohn schlachtet Großwild

Um eins vorwegzunehmen: Es gibt vermutlich noch so viele Menschen auf diesem Planeten, die Spaß daran haben, vom Aussterben bedrohtes Großwild in Afrika zu schießen, dass es schwierig wird, allen gleichzeitig zu sagen, dass sie ein echtes Problem haben.

Doch nachdem sich ein Zahnarzt aus den USA in den vergangenen Tagen zu einem der vermutlich am meisten gehassten Menschen des Planeten gemacht hat, wollen wir Ihnen das Hobby des Sohns des US-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump nicht vorenthalten:

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Und falls Sie zu dem Fall noch ein paar rührende Worte hören möchten und des Englischen mächtig sind, empfehle ich Ihnen folgendes Video des US-Latenight-Moderatoren Jimmy Kimmel:

 

07:02 Uhr

Niger führt Burka-Verbot ein

Im Kampf gegen die Islamistengruppe Boko Haram haben die Behörden in der Grenzregion des Niger das Tragen des Vollschleiers verboten.

  • Frauen in der Region Diffa an der Grenze zu Nigeria sei es ab sofort und bis auf Weiteres nicht mehr erlaubt, den Vollschleier zu tragen, um "Selbstmordattentate von Boko Haram" zu vermeiden, sagte der Bürgermeister von Diffa.
  • Kamerun hatte zuvor nach Anschlägen von Selbstmordattentäterinnen sowie von Angreifern, die den Vollschleier als Tarnung trugen, für mehrere Regionen ähnliche Vorschriften erlassen.
06:44 Uhr

Drahtzieher der Mumbai-Attentate hingerichtet

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Archivaufnahme von 1993: Sicherheitskräfte suchen nach der Explosion nach Überlebenden.

(Foto: AP)

Mehr als 22 Jahre nach den blutigen Bombenanschlägen in Mumbai ist einer der Verantwortlichen in Indien hingerichtet worden.

  • Yakub Memon sei in einem Gefängnis im Bundesstaat Maharashtra gehängt worden, berichtete die indische Nachrichtenagentur IANS. Es war die dritte Hinrichtung in Indien in zehn Jahren.
  • Memon war verurteilt worden, die Anschläge auf die Börse, Hotels und Marktplätze von Mumbai am 12. März 1993 mit geplant und finanziert zu haben. Bei den Explosionen waren 257 Menschen getötet worden.
06:30 Uhr

Ausländerfeindliche Hetze im Netz nimmt zu

Der sächsische Verfassungsschutz registriert eine deutliche Zunahme von ausländerfeindlichen und rassistischen Äußerungen im Internet.

  • Vor allem bei Facebook outen sich demnach Menschen oft anonym als Rassisten. "Dabei steht insbesondere die Asylpolitik im Vordergrund", erklärte ein Behördensprecher.
  • Das sächsische Landesamt für Verfassungsschutz stuft inzwischen 53 Facebook-Seiten als rechtsextremistisch ein.
  • In zunehmendem Maße komme es dabei zu strafrechtlich relevanten Kommentaren.

Hier erfahren Sie mehr.

06:15 Uhr

Das wird heute wichtig

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Morgengrauen auf dem schweizer Eggishorn.

(Foto: dpa)

Guten Morgen, liebe Leser! Mein Name ist Benjamin Konietzny, von mir lesen Sie an dieser Stelle bis zum frühen Nachmittag. Gefällt Ihnen etwas nicht? Vermissen Sie ein Thema? Dann schreiben Sie mir - entweder bei Twitter oder per Mail an:

benjamin.konietzny (at) nachrichtenmanufaktur.de

Folgende Themen stehen heute auf der Agenda:´

  • Wie viele Menschen haben im vergangenen Jahr wie viel BAföG bekommen? Zu den Zahlen äußert sich heute das Statistische Bundesamt.
  • In Kairo fällt ein Gericht das Urteil über zwei Al-Dschasira-Reporter, denen vorgeworfen wird, die Muslimbruderschaft unterstützt zu haben. In erster Instanz waren sie deswegen bereits zu je sieben Jahren Haft verurteilt worden.
  • Die Berichtssaison für deutsche Konzerne erreicht ihren Höhepunkt: Heute ist der "Super Thursday". Gleich sechs Dax-Schwergewichte legen ihre Zahlen vor.
  • Mehrere Studien werden heute vorgestellt, die neue Erkenntnisse zum Kometen Tschuri enthalten.
  • Heute Nachmittag startet offiziell das größte Heavy-Metal-Festival der Welt - das Wacken Open Air.
05:54 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht