Donnerstag, 31. Mai 2018Der Tag

Heute mit Franziska Türk und Kira Pieper
22:30 Uhr

Das war Donnerstag, der 31. Mai 2018

Bei Rekord-Temperaturen haben wir heute rekordverdächtig viel ge-news-breakt. Zunächst wurde bekannt, dass Dänemark die Vollverschleierung in der Öffentlichkeit verbietet. Dann hat der Trainer von Real Madrid, Zinédine Zidane, seinen Rücktritt erklärt. Nach dem dritten Triumph in der Champions League soll nun also Schluss sein. Außerdem hat US-Präsident Donald Trump heute seine Drohungen wahrgemacht: Die USA verhängen Strafzölle gegen die EU-Länder. Brüssel will das allerdings nicht auf sich sitzen lassen und hat bereits Gegenmaßnahmen angekündigt. Neues gibt es außerdem aus Italien: Dort sind sich die Fünf-Sterne-Bewegung und rechte Lega offenbar beim Thema Regierungsbildung einig. Und am Abend erreichte uns noch diese traurige Nachricht: Seeed-Sänger Demba Nabé ist gestorben. Er wurde nur Mitte 40. Die Umstände seines Todes sind noch unbekannt.

Wir halten Sie Tag und Nacht auf dem Laufenden. Und morgen ab 6 Uhr gibt es auch wieder alles Wichtige bei "Der Tag". Gute Nacht!

22:12 Uhr

Gemälde von Beckmann bringt Millionen

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Das Gemälde "Die Ägypterin" von Max Beckmann.

(Foto: picture alliance / Soeren Stache)

Max Beckmanns Gemälde "Die Ägypterin" ist in Berlin für 4,7 Millionen Euro versteigert worden. Das Bild ging im Auktionshaus Villa Grisebach an einen nicht genannten Bieter. Es sei der bisher höchste Erlös bei einer Kunstversteigerung in Deutschland, sagte dabei Auktionator. Das 1942 in Holland entstandene Porträt wurde zunächst auf einen Wert von mindestens zwei Millionen Euro geschätzt. Es stammt aus dem Nachlass von Barbara Göpel, einer engen Freundin des Malers. Der "weibliche Kopf in Blau und Grau", wie Beckmann "Die Ägypterin" zunächst nannte, wurde bereits in großen Ausstellungen weltweit gezeigt, doch es kam jetzt erstmals auf den Markt. Ob sich Beckmann (1884-1950) für das 60 mal 30 Zentimeter große Bild von einer realen Frau inspirieren ließ, ist unklar.

21:46 Uhr

Zwei Kinder bei Unfall in Wuppertal schwer verletzt

Eine Autofahrerin hat in Wuppertal zwei Kinder übersehen, die beiden Jungen wurden dabei schwer verletzt. Die fünf und sechs Jahre alten Jungen wollten zusammen mit einem anderen Kind eine Straße überqueren. Der Fahrer eines Linienbusses erkannte dies und hielt an. Eine 40-jährige Autofahrerin, die an dem Bus vorbeifuhr, sah die beiden Jungen zu spät und erfasste sie mit ihrem Wagen. Die Kinder werden nun in einer Kinderklinik versorgt.

21:26 Uhr

EU zahlt Deutschland für Flüchtlinge Geld

Die Europäische Union will Deutschland in der kommenden Haushaltsperiode rund 4,5 Milliarden Euro zum Ausgleich für die Belastung durch den Flüchtlingszuzug zahlen. Deutschland solle für jeden seit 2013 angekommenen Nicht-EU-Bürger 2800 Euro erhalten, schreibt die "Frankfurter Allgemeine Zeitung". Abgezogen würden aber diejenigen, die das Land wieder verlassen haben. Bis 2017 lag diese Nettozuwanderung nach Angaben der Statistikbehörde Eurostat bei rund 1,7 Millionen Menschen. Knapp die Hälfte davon kam 2015 nach Deutschland. Das Geld ist dem Bericht zufolge Teil der Strukturfonds, mit denen die EU wirtschaftsschwache Regionen unterstützt.

20:49 Uhr

Reifen platzt auf Autobahn bei Tempo 200

Bei Tempo 200 ist auf der A95 in Bayern der Reifen eines Sportwagens geplatzt. Der 29-jährige Fahrer und sein 31-jähriger Beifahrer hatten großes Glück: Sie blieben unverletzt, wie die Polizei mitteilte. Der Wagen wurde zwischen den Leitplanken fast einen Kilometer hin- und hergeschleudert, bis er zum Stehen kam. Dabei wurde fast die komplette Fahrzeugfront aufgerissen - und es entstand Totalschaden. Der Reifen des Autos war laut Polizei wohl wegen eines Holzstücks auf der Fahrbahn geplatzt.

20:38 Uhr

Seeed-Sänger Demba Nabé ist tot

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Demba Nabé.

(Foto: imago/Martin Müller)

Schock für viele Seeed-Fans: Sänger Demba Nabé ist heute Morgen gestorben. Wie und warum der 45-Jährige starb, ist noch unklar.

Mehr dazu lesen Sie hier.

20:30 Uhr

AKW Fessenheim wird nicht so schnell abgeschaltet

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Das AKW in Fessenheim.

(Foto: picture alliance / Patrick Seege)

Der französische Energiekonzern EDF bereitet sich darauf vor, das umstrittene Atomkraftwerk Fessenheim nahe der deutschen Grenze länger als bisher geplant laufen zu lassen. Grund ist eine möglicherweise um mehrere Monate verzögerte Inbetriebnahme des neuen Druckwasserreaktors vom Typ EPR in Flamanville am Ärmelkanal. Das könnte bedeuten, dass Fessenheim mit seinen beiden Reaktoren bis zum Sommer 2019 am Netz bleibe. Das Kraftwerk Fessenheim im Elsass gilt bei Kritikern als Sicherheitsrisiko. Es soll - nach einem in Frankreich immer wieder bestätigten Plan - erst dann vom Netz gehen, wenn der EPR in Flamanville den Betrieb aufnimmt. Das war bisher für Ende 2018, Anfang 2019 vorgesehen. Beim EPR waren allerdings im Frühjahr Mängel an Schweißnähten entdeckt worden.

20:12 Uhr

Größte Süßwasserperle für Rekordsumme verkauft

*Datenschutz

In einem Auktionshaus in Den Haag ist die größte Süßwasserperle der Welt für 320.000 Euro verkauft worden. Nach Angaben des Auktionshauses wurde die Perle, die wegen ihres länglichen und kurvigen Aussehens auch "Schlafender Löwe" genannt wird, von einem japanischen Händler gekauft. Das Auktionshaus hatte den Preis auf 340.000 bis 540.000 Euro geschätzt. Allerdings hieß es, der Preis sei in Ermangelung von vergleichbaren Perlen schwer schätzbar. Die Perle ist etwa sieben Zentimeter lang und wiegt 120 Gramm. Sie wurde 1765 von der "Vereinigten Ostindien-Compagnie" aus China nach Amsterdam gebracht. Die Perle wurde 13 Jahre später von Katharina der Großen, der russischen Zarin, gekauft. Später wurde sie Teil der Kronjuwelen des italienischen Königs Viktor Emanuel II. und kam anschließend in den Besitz eines Amsterdamer Goldschmieds, der sie dann vor 40 Jahren an die Amsterdamer Perlen-Genossenschaft verkaufte.

20:00 Uhr

Videos des Tages

19:49 Uhr

Facebook wird bei Jugendlichen immer unbeliebter

Facebook hat wachsende Probleme, junge Nutzer für sein Online-Netzwerk zu gewinnen. Die Zahl der Facebook-Nutzer im Alter zwischen 13 und 17 Jahren ging in den USA in den vergangenen Jahren deutlich zurück, heißt es in einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Pew Research Center. Demnach sind nur noch 51 Prozent der 13- bis 17-Jährigen mit diesem Netzwerk verbunden. Facebook fiel demnach in dieser Altersgruppe hinter andere Dienste zurück, die auf das Teilen von Fotos und Videos spezialisiert sind. 85 Prozent nutzen der Studie zufolge YouTube, 72 Prozent Instagram und 69 Prozent Snapchat. In einer früheren Pew-Umfrage von 2014/15 hatte die Facebook-Plattform das Feld noch klar angeführt: Damals wurde das Netzwerk noch von 71 Prozent der Teenager genutzt.

19:26 Uhr

Regierungsbildung in Italien: Fünf Sterne und Lega einig

Die populistischen Parteien Fünf-Sterne-Bewegung und Lega haben sich in Italien auf eine Regierungsmannschaft geeinigt. Es gebe alle Voraussetzungen für eine Regierung, hieß es aus Kreisen der Fünf-Sterne-Bewegung.

Mehr dazu lesen Sie hier.

19:12 Uhr

Bienen belagern Auto und Fahrrad

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Tausende Bienen belagern ein Auto.

(Foto: picture alliance / Manfred Wimme)

So einen Einsatz hat die Feuerwehr auch nicht alle Tage: In österreichischen Krems wurden die Einsatzkräfte von einem Bienenschwarm auf Trapp gehalten. Tausende Bienen hatten sich zuerst auf einem Fahrrad und dann auf einem Auto niedergelassen. Ein speziell ausgebildeter Feuerwehrmann benetzte die Bienen mit Wasser, um sie umsiedeln können. "Durch das Benetzen werden die Bienen ruhiger und rücken auch näher zur Königin", erklärte ein Feuerwehrsprecher. Bienen lassen sich in der Schwarmzeit öfter an ungewöhnlichen Orten nieder.

18:47 Uhr

Babtschenko verteidigt seinen vorgetäuschten Mord

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Arkadi Babtschenko.

(Foto: picture alliance / Valentyn Ogir)

Gestern ist der russische Journalist Arkadi Babtschenko quasi von den Toten auferstanden, seitdem hagelt es Kritik an seinem vorgetäuschten Mord. Nun hat er die Täuschung verteidigt. "An alle, die sagen, dass dies das Vertrauen in Journalisten untergräbt: Was hätten Sie an meiner Stelle gemacht?" fragte er. Der Fall des vergifteten russischen Ex-Spions Sergej Skripal habe gezeigt, dass man sich nicht verstecken könne. Babtschenko gab zudem Einzelheiten der Täuschung vom Dienstag bekannt: Als die ukrainische Polizei auf ihn zugekommen sei mit der Nachricht, dass jemand ihn töten wolle, habe er zuerst abweisend reagiert, sagte Babtschenko. Am Abend der Täuschung sei ein Maskenbildner in seine Wohnung gekommen und habe ihn wie einen Erschossen geschminkt, erzählte Babtschenko weiter. Er habe ein T-Shirt mit fingierten Schlusslöchern bekommen und sei mit Schweineblut übergossen worden. Die herbeigerufenen Sanitäter seien eingeweiht gewesen und hätten ihn im Krankenhaus für tot erklärt. "Nachdem sich die Türen der Leichenhalle hinter mir schlossen, bin ich auferstanden", sagte er.

Mehr zu den Entwicklungen im Fall Babtschenko lesen Sie hier.

18:18 Uhr

John Malkovich spielt Harvey Weinstein

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John Malkovich.

(Foto: picture alliance / Christian Cha)

Hollywoodstar John Malkovich wird in einem Theaterstück den einstigen Hollywood-Mogul Harvey Weinstein spielen. Das sagte der US-Schauspieler in einem Interview des WDR-Kulturmagazins Westart. Malkovich wird die Rolle im Theaterstück "Bitter Wheat" von David Mamet verkörpern, das im kommenden Jahr in London aufgeführt werden soll. "Das Theaterstück ist sehr lustig und sehr fies zugleich. Ich bin mir sicher, dass wir damit polarisieren werden", sagte Malkovich. Malkovich gilt als Spezialist für abgründige Charaktere.

18:00 Uhr

Facebook sperrt Seiten der "Identitären Bewegung"

Der Facebook-Konzern hat Seiten der "Identitären Bewegung" auf Facebook und auf dem zum Unternehmen gehörenden Foto-Dienst Instagram gesperrt. "Organisationen oder Personen, die organisierten Hass verbreiten, sind weder auf Facebook noch auf Instagram erlaubt", sagte eine Sprecherin. Zuvor war auf einem Twitter-Konto mit dem Namen "Identitäre Bewegung" berichtet worden, dass "die meisten unserer offiziellen Instagram-Accounts" deaktiviert worden seien. "Wir bemühen uns um eine Wiederherstellung", hieß es in dem Eintrag. Die "Identitäre Bewegung" ist eine Gruppierung mit französischen Wurzeln, die seit 2012 auch in Deutschland aktiv ist. Sie wendet sich gegen "Multikulti-Wahn", "unkontrollierte Massenzuwanderung" und den "Verlust der eigenen Identität durch Überfremdung". Die Bewegung wird bundesweit vom Verfassungsschutz beobachtet.

17:26 Uhr

Kuh muss wegen EU-Grenzübertritt sterben

Ihren unerlaubten Grenzübertritt ins Nicht-EU-Land Serbien soll eine Kuh aus Bulgarien mit dem Leben bezahlen. Die im sechsten Monat trächtige Kuh Penka war vor gut zwei Wochen von ihrer Herde in der Nähe der EU-Außengrenze ausgerissen. EU-Regeln verbieten aber die Rückführung des Tiers in die EU, so dass dem Rind nun der Tod droht. Penka war nach ihrer Grenzüberquerung in Serbien von einem Landwirt entdeckt worden, der sie aufgrund ihrer Markierung als bulgarisches Tier identifizierte. Zunächst kehrte sie zu ihrem Besitzer zurück. Doch die bulgarischen Behörden ordneten die sofortige Tötung der Kuh an. Trotz eines tierärztlichen Gutachtens, das Penka eine tadellose Gesundheit bescheinigte. Vorgaben der EU würden die Rückkehr von Nicht-EU-Gebiet in die Europäische Union untersagen, heißt es.

So ein Unglück. Penka fällt wortwörtlich der Bürokratie der EU zum Opfer.

17:06 Uhr

CDU-Politiker soll bei Doktorarbeit geschummelt haben

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Frank Steffel.

(Foto: picture alliance / dpa)

Schon wieder so ein Schummel-Fall: Die Internetplattform Vroniplag bezichtigt den Berliner CDU-Bundestagsabgeordneten Frank Steffel des Plagiats. Der Politiker soll in seiner Doktorarbeit aus dem Jahr 1999 mehrere Passagen von anderen Autoren übernommen haben, ohne dies kenntlich zu machen. Die Freie Universität (FU) Berlin prüft nun die Vorwürfe. Steffel weiß darüber Bescheid. "Ich habe volles Vertrauen in die Gremien der FU", erklärte der Politiker daraufhin.

Mehr dazu lesen Sie hier.

17:00 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:44 Uhr

Star-Dirigent stirbt fast an Blutvergiftung

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Justus Frantz.

(Foto: picture alliance / Daniel Reinha)

Der Dirigent Justus Frantz ist offenbar nur knapp dem Tod entkommen: Im Gespräch mit der "Hamburger Morgenpost" sagte er, dass er vor drei Wochen in einem polnischen Krankenhaus fast gestorben sei. Der 74-Jährige erlitt eine Blutvergiftung infolge einer bakteriellen Infektion. Erst im vergangenen November wurde der Dirigent ins Krankenhaus eingeliefert. Damals hatte er sich mit einer Schneidemaschine die Kuppe des Zeigefingers abgetrennt.

16:17 Uhr

Hitze beschädigt Autobahnen

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Schleswig-Holstein: Aufgeplatzter Straßenbelag auf der Autobahn A1. Die Fahrbahn musste gesperrt werden, was wiederum zu Staus führt.

(Foto: picture alliance / Markus Scholz)

Die sommerlichen Temperaturen haben in Teilen Deutschlands bereits zu Hitzeschäden an Autobahnen geführt. In Sachsen-Anhalt kam es auf der A9 zwischen Weißenfels und Naumburg zu einer Aufwölbung und einem Aufbruch der Fahrbahndecke, einem sogenannten Blowup. Auch in Schleswig-Holstein gab es Hitzeschäden auf der A1.

15:55 Uhr

Scheuer: Bald gibt es fliegende Krankenwagen

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Andreas Scheuer.

(Foto: picture alliance / Kay Nietfeld/)

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer rechnet bis 2030 in Deutschland mit einer "Revolution der Mobilität". "Wir müssen diese Chancen sehen und annehmen", sagte Scheuer dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. "Flugtaxis sind keine Vision mehr. Sie werden schon bald auch in Deutschland eingesetzt werden." Die Entwicklung neuer Technologien sei sehr weit. "Wir werden sicher hierbei auch ganz neu über den Krankentransport in Städten und Ballungsräumen sprechen müssen. Da könnten neue Fluggeräte zum Einsatz kommen", so der CSU-Politiker. Ob er schon mal einen Rettungshubschrauber gesehen hat?

15:45 Uhr

USA verhängen Strafzölle gegen EU

Unternehmen aus den EU-Ländern müssen künftig Strafzölle auf Exporte von Stahl und Aluminium in die USA zahlen. Das gab US-Wirtschaftsminister Wilbur Ross in Washington bekannt.

Die EU reagierte kurz darauf: Brüssel kündigte an, Zölle auf US-Produkte wie Motorräder, Whiskey und Jeans zu erheben.

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15:25 Uhr

In diesen Städten ist die Luft am schlechtesten

In Deutschland sind im vergangenen Jahr in 65 Städten Schadstoff-Grenzwerte überschritten worden. Die Stadt mit den höchsten Belastungen vor allem durch Diesel-Abgase ist nach wie vor München, es folgen Stuttgart und Köln. Das erklärte das Umweltbundesamt nachdem es die Messdaten ausgewertet hatte. Herausgefallen aus der Liste ist Remscheid - dort werden die Grenzwerte mittlerweile eingehalten. 2016 hatte es noch in 90 Städten bundesweit eine höhere Luftverschmutzung gegeben als gesetzlich erlaubt.

14:59 Uhr

Trump dementiert Entlassung Comeys wegen Russland

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Ja, Ja, der Trump. Hätten wir ihn nicht, wäre es auf der Welt vielleicht ruhiger und für uns Journalisten ein bisschen langweiliger. Er hat gerade mal wieder etwas getwittert: Vor wenigen Minuten erklärte er: Er habe Comey nicht wegen der Russland-Affäre gefeuert. Die bösen Medien würden das nur so verbreiten. Und das, obwohl es gar nicht stimmen würde.

14:33 Uhr

EU-Abgeordnete dürfen sich sexistisch äußern

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Janusz Korwin-Mikke erklärte im März 2017, dass er es richtig findet, dass Frauen schlechter bezahlt werden als Männer.

(Foto: picture alliance / Patrick Seege)

Das EU-Parlament darf Abgeordnete für frauenfeindliche Äußerungen nicht bestrafen. Das Gericht der Europäischen Union in Luxemburg erklärte Sanktionsbeschlüsse gegen den polnischen Parlamentarier Janusz Korwin-Mikke für unzulässig. Dessen Äußerungen in einer Plenartagung seien zwar besonders schockierend gewesen, hieß es. Sanktionen dafür seien nach der Geschäftsordnung des Parlaments aber nicht möglich. Dafür hätte die Arbeit des Parlaments durch die Äußerungen gestört werden müssen, was nicht der Fall gewesen sei. Korwin-Mikke war vom Präsidium des Parlaments bestraft worden, weil er am 1. März 2017 in einer Debatte über geschlechterspezifische Einkommensunterschiede abfällige Äußerungen über Frauen gemacht hatte. Der Pole sagte: "Natürlich müssen Frauen weniger als Männer verdienen. Weil sie schwächer, kleiner und weniger intelligent sind, müssen sie weniger verdienen." Das Präsidium beschloss darauf, dass Korwin-Mikke 30 Tage lang auf insgesamt 9180 Euro an Tagegeld verzichten muss. Zudem sollte er zehn Tage lang nicht an Aktivitäten des Parlaments teilnehmen und die Volksvertretung ein Jahr lang nicht gegenüber anderen Parlamenten oder Institutionen vertreten.

14:17 Uhr

Schichtwechsel

Puh! Franziska Türk hat die n-tv-Redaktion soeben verlassen, hoffentlich verbringt sie ihren Feierabend an einem schattigen Ort. Denn hier in Berlin sind es aktuell schon wieder 31 Grad. Wo auch immer Sie gerade sind, ich hoffe, es ist auszuhalten. Ich versuche jedenfalls von dieser Stelle aus mein Bestes zu geben, um es Ihnen so angenehm wie möglich zu machen. Mein Name ist Kira Pieper, ich versorge sie nun bis in den späten Abend hinein mit allerlei Wissenswertem und natürlich hier und da auch Kuriosem.

14:06 Uhr

Warum südafrikanische Nashörner enthornt werden

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Mit Horn leben Nashörner deutlich gefährlicher als ohne.

(Foto: dpa)

Bis heute haben es Wilderer auf die kostbaren Hörner von Nashörnern abgesehen - mehr als 1000 der Tiere werden deshalb Jahr für Jahr in Südafrika getötet. Manager großer Ressorts und Tierärzte greifen deshalb zu einem drastischen Mittel: Sie nehmen eine Motorsäge - und schneiden den Tieren ihre Hörner ab.

Mehrere hundert Hörner werden jedes Jahr entfernt. So soll das Risiko, dass die Tiere erschossen werden, deutlich gesenkt werden. Für die betäubten Nashörner ist der Eingriff mit der Motorsäge übrigens nicht schmerzhafter, als für uns das Schneiden der Fingernägel.

13:41 Uhr

US-Buch: Merkel weinte, als Obama ging

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Dass Obama und Merkel sich gut verstanden, war offensichtlich. Dementsprechend gab's zur Begrüßung auch Wangenküsschen.

(Foto: dpa)

Als Angela Merkel den früheren US-Präsidenten Barrack Obama zum letzten Mal sah, soll sie eine Träne im Auge gehabt haben. Das steht zumindest in einem neuen Buch, das Einblicke in das Gefühlsleben des Ex-US-Präsidenten gibt und über das die "New York Times" vorab schreibt. "Sie ist ganz allein", soll Obama nach der Verabschiedung gesagt haben. Bei so viel Sympathie ist es wenig verwunderlich, dass Obamas letzter Anruf im Amt nach Berlin gegangen sein soll.

Und noch etwas enthüllt das Obama-Buch: Merkel trat 2017 offenbar auch wegen Donald Trump noch einmal als Kanzlerkandidatin an. Die Bundeskanzlerin habe Obama erzählt, sie wolle sich noch einmal fürs Kanzleramt bewerben, weil sie die liberale internationale Ordnung verteidigen wolle.

Mehr dazu lesen Sie hier.

13:16 Uhr

Störung legt Notrufnummer 112 lahm

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(Foto: dpa)

Wer derzeit aus dem Mobilfunknetz die 112 wählt, könnte nicht verbunden werden. Im ganzen Bundesgebiet kommt es zu Störungen, die Notfallnummer ist aus dem Mobilfunknetz nicht zu erreichen. Rettungskräfte empfehlen demnach, stattdessen die 110 zu nutzen - natürlich nur in Notfällen.

Update: Laut Telekom ist die Erreichbarkeit über die 112 wieder sichergestellt.

13:05 Uhr

Dänemark verbietet Burka und Niqab

Nach Belgien und Frankreich verbietet nun auch Dänemark die Vollverschleierung in der Öffentlichkeit. Das Parlament stimmte einem entsprechenden Gesetzentwurf zu. Mehr dazu lesen Sie hier.

12:55 Uhr

Parkland-Todesschütze kündigte Schulmassaker an

Hätte das Schulmassaker in Parkland verhindert werden können? Fest steht jedenfalls: Der 19-jährige Nikolas Cruz, der am 14. Dezember 17 Menschen erschoss, kündigte seine Tat detailliert in mehreren Videobotschaften an, die auf seinem Handy gefunden wurden.

"Hallo, mein Name ist Nick, und ich werde der nächste Schulschütze von 2018 sein", beginnt eines der Videos. In einem anderen Clip beschreibt Cruz den geplanten Weg zum Tatort und seine Schritte auf dem Campus. Ein drittes Video beginnt mit den Worten: "Heute ist der Tag, der Tag, an dem alles anfängt, der Tag, an dem mein Massaker beginnt."

12:21 Uhr

Bamf-Berater bekamen fast 55 Millionen Euro

Für das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) hat der Bund in den vergangenen Jahren Beraterverträge in Höhe von knapp 55 Millionen Euro vergeben. Diese wurden an externe Anbieter vergeben, heißt es in einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion. Ein Großteil davon - 45,4 Millionen Euro - gingen an das Beratungsunternehmen McKinsey. Dieses rechtfertigte die Beratung in der "Bild"-Zeitung: "Wesentliche Qualitätskennzahlen wie die Fehlerquote haben sich verbessert."

Die Linken-Abgeordnete Ulla Jelpke kritisierte es dagegen als "geschmacklos, wie auf marktwirtschaftliche Effizienz getrimmte Beraterfirmen aus der Not einer überlasteten Asylbehörde ein für sie lohnendes Geschäft in Millionenhöhe gemacht haben".

12:02 Uhr

Massenproteste in Nicaragua fordern neue Todesopfer

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Regierungsgegner schießen mit selbstgebauten Mörsern auf Polizisten.

(Foto: Reuters)

Es war eine der größten Demonstrationen der vergangenen Jahre: In der nicaraguanischen Hauptstadt Managua sind gestern Hunderttausende Demonstranten gegen die Regierung von Präsident Daniel Ortega auf die Straße gegangen. In anderen Städten forderten Demonstranten ebenfalls Ortegas Rücktritt - was dieser umgehend zurückwies.

Die andauernden Auseinandersetzungen zwischen Regierungsgegnern und -befürwortern endeten auch dieses Mal blutig. Fünf Menschen starben, zudem wurden mehrere Nachrichtensender angegriffen. Insgesamt haben damit mindestens 92 Menschen seit Beginn der Massenproteste Mitte April in dem mittelamerikanischen Land ihr Leben verloren.

12:00 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

11:33 Uhr

Jeder vierte Flüchtling hat einen Job gefunden

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Nach Schätzungen von Forschern werden bis Ende des Jahres monatlich 8500 bis 10.000 weitere Flüchtlinge eine Arbeit finden.

(Foto: dpa)

Jeder vierte Flüchtling, der seit 2015 nach Deutschland eingewandert ist, hat mittlerweile eine Arbeit gefunden. Zwanzig Prozent verfügen laut des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung über eine sozialversicherungspflichtige Anstellung.

Am häufigsten schafften es demnach Pakistaner, einen Job zu finden, schreibt die "Rheinische Post" - 40 Prozent von ihnen haben bereits eine Arbeit. Ebenfalls hoch ist die Quote bei Migranten aus Nigeria und dem Iran. Von der großen Gruppe der Syrer schaffte es bisher jeder Fünfte auf den Arbeitsmarkt.

Mehr dazu lesen Sie hier.

11:07 Uhr

Berliner Doppeldeckerbus brennt völlig aus

In Berlin-Spandau ist ein Linienbus ausgebrannt. Zum Glück konnte der Fahrer alle Fahrgäste rechtzeitig evakuieren, so dass niemand verletzt wurde. Das Feuer brach am frühen Morgen auf dem Oberdeck des Busses in der Nähe des Juliusturms aus - warum, ist noch unklar.

Nach etwa 20 Minuten hatte die Feuerwehr die Flammen unter Kontrolle. Die betroffene Fahrbahn muss jedoch repariert werden und ist bis auf Weiteres gesperrt.

*Datenschutz

10:45 Uhr

Ulmen bietet Julian Nagelsmann "Jerks"-Rolle an

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"Jerks"-Darsteller Christian Ulmen (rechts) und Fahri Yardim sind seit Jahren ein Herz und eine Seele. Gibt es bald eine Bromance zu dritt?

(Foto: dpa)

Schauspieler Christian Ulmen hat Bundesliga-Trainer Julian Nagelsmann eine Rolle in seiner Serie "Jerks" angeboten. Und das hat seine Gründe: "Nagelsmann ist ein außerordentlich schöner Mann. Er ist jung, sportlich, spricht kultiviert", sagte Ulmen der "Bild"-Zeitung. Damit stehe er im "absoluten Wiederspruch zu allen anderen 'Jerks'-Figuren".

Zuvor hatte sich Hoffenheim-Trainer Nagelsmann als Fan der Serie geoutet. Es sei immer ein bisschen Fremdschämen dabei, wenn Ulmen sich in ausweglose Situationen hineinmanövriere.

10:18 Uhr

Mann wird von Straßenbahn erfasst und mitgeschleift

Im baden-württembergischen Heilbronn ist ein 54-Jähriger von einer Straßenbahn erfasst und mehr als 20 Meter mitgeschleift worden. Laut Polizei überquerte er die Schienen bei Rotlicht und übersah die einfahrende Bahn. Auch sofortiges Bremsen und Klingeln des Straßenbahnfahrers konnten das Unglück nicht mehr verhindern.

Zur Bergung des Schwerverletzten musste die Feuerwehr die gesamte Bahn anheben. Der Mann wurde in einer Klinik notoperiert.

09:55 Uhr

Kriminalität an Bahnhöfen steigt stark

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Die Bundespolizei ist für die Sicherheit auf Fern- und S-Bahnhöfen zuständig, nicht aber auf U-Bahnhöfen.

(Foto: dpa)

Bahnhöfe waren noch nie richtige Wohlfühloasen. Die Polizeiliche Kriminalstatistik zeigt aber, dass Bahnhöfe in deutschen Großstädten immer mehr zu Kriminalitätsbrennpunkten werden. Fast überall ist die Zahl von Diebstählen und Körperverletzungen stark angestiegen, zeigen die Zahlen, die dem RedaktionsNetzwerk Deutschland vorliegen.

Die Zahl der erfassten Diebstähle an Berliner Bahnhöfen stieg demnach von 2010 bis 2017 um 260 Prozent, in Leipzig sogar um mehr als 575 Prozent. Dort wurden im vergangenen Jahr 206 Menschen Opfer eines Gewaltdelikts am Bahnhof, 2010 waren es nur 57. In Frankfurt am Main stieg die Zahl von Gewaltopfern von 181 auf 445 Fälle.

09:29 Uhr

Airline fordert Beweis, dass Frau Mutter ihres Sohns ist

Lindsay Gottlieb ist weiß, ihr Verlobter Patrick Martin Afroamerikaner. Zusammen haben die beiden einen einjährigen Sohn. Als Gottlieb mit diesem einen Flug mit Southwest Airlines antreten möchte, scheint ihr das Personal nicht zu glauben, dass sie die Mutter ihres Sohns ist - und verlangt Beweise. Dass sie den Pass des Jungen vorzeigt und sogar dessen Vater mit von der Partie ist, reicht der Airline nicht.

Sie möchte als Beweis die Geburtsurkunde sehen - oder, besonders abstrus, einen Facebook-Post, der die Mutterschaft beweist. "Es hieß, das sei wegen des unterschiedlichen Nachnamens", schreibt Gottlieb hinterher schockiert bei Twitter. "Meine Vermutung: Es ist, weil er eine andere Hautfarbe hat."

*Datenschutz

09:02 Uhr

Polizei warnt deutsche Hooligans vor Russland-Reise

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Deutsche Hooligans zündeln gerne - aber osteuropäische Hooligans fahren ganz andere Geschütze auf, warnt die Polizei.

(Foto: dpa)

Sorgt sich die Polizei etwa um das Wohlergehen deutscher Hooligans bei der Fußball-WM in Russland? Die nordrhein-westfälische Polizei jedenfalls hat die gewaltbereiten deutschen Fans nach Angaben des Innenministeriums vor einer Reise nach Russland gewarnt. Bei 105 Hooligans seien Gefährderansprachen durchgeführt und für sieben Personen Ausreiseuntersagungen erwirkt worden.

"Die osteuropäischen Hooligans sind ein ganz anderes Kaliber und verfügen über ein hohes Gewaltpotenzial", so Erich Rettinghaus, NRW-Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft. "Sie  besitzen zum Beispiel Pyrotechnik, die von der Wucht her wie kleine Handgranaten sind."

09:00 Uhr
08:30 Uhr

Pharma-Hersteller schlägt nach Roseanne-Tweet zurück

*Datenschutz

War etwa ein Schlafmittel schuld daran, dass Roseanne Barr auf der Maus ausgerutscht ist und einen rassistischen Tweet abgesetzt hat? Das behauptet zumindest die Schauspielerin: Sie sei nach der Einnahme das Schlafmittels Ambien einfach nicht mehr sie selbst gewesen.

Doch der Konter des Herstellers des Medikaments lässt nicht lange auf sich warten. Man wisse, dass alle pharmazeutischen Mittel Nebenwirkungen erzeugen könnten, twitterte der Pharma-Konzern Sanofi. Rassismus gehöre allerdings nicht zu den bekannten Nebenwirkungen.

07:52 Uhr

34.000 Hartz-IV-Empfänger bekommen kein Geld mehr

34.000 Hartz-IV-Empfänger bekommen seit dem vergangenen Jahr kein Geld mehr. Berichten der "Rheinischen Post" zufolge wurden ihnen die Leistungen komplett gestrichen, weil sie gegen Auflagen der Jobcenter verstoßen haben. Gegen insgesamt 204.000 erwerbsfähige Leistungsberechtigte wurden im vergangenen Jahr zwei und mehr Sanktionen ausgesprochen, 217.000 weiteren Beziehern wurde eine Sanktion auferlegt.

Die Grünen kritisieren, dass eine individuelle Förderung und passgenaue Vermittlung von Jobs oft auf der Strecke bleiben. Sanktionen seien deshalb nicht mehr zu rechtfertigen.

07:29 Uhr

Bundeswehrsoldaten bei Sprengübung verletzt

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Der Vorfall ereignete sich auf dem Truppenübungsplatz Munster.

(Foto: dpa)

Bei einer Sprengübung im niedersächsischen Munster sind vier Bundeswehrsoldaten verletzt worden, zwei von ihnen schwer. Das Unglück ereignete sich der Bundeswehr zufolge am Mittwochmittag auf einem Truppenübungsplatz "im Rahmen eines durchgeführten Sprengvorhabens". Die zwei schwerverletzten Soldaten wurden zur Notfallbehandlung nach Hamburg gebracht. Lebensgefahr besteht aber nicht. Warum das Unglück geschehen ist, ist noch unklar.

07:07 Uhr

Kendall Jenner datet NBA-Star

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Kendall Jenner weiß offenbar, was sie will: Basketballer.

(Foto: Kendal Jenner)

Kendall Jenner soll frisch verliebt sein. Wie die "New York Post" schreibt, soll sie seit zwei Wochen mit dem australischen Basketballspieler Ben Simmons zusammen sein. Beim gemeinsamen Lunch mit Freunden wurden die beiden Insidern zufolge auch schon gesehen.

Es wäre Jenners Basketballer Nummer vier: In den vergangenen Jahren machte sie bereits mit mehr oder minder ernsthaften Beziehungen zu den Basketball-Stars Blake Griffin, Jordan Clarkson und Chandler Parsons von sich reden.

06:41 Uhr

Beweise gegen Weinstein reichen für Anklage

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Harvey Weinstein (rechts) und sein Anwalt.

(Foto: dpa)

Die Luft für Ex-Filmmogul Harvey Weinstein wird dünner. Eine Grand Jury hat entschieden, dass die vorliegenden Beweise gegen den 65-Jährigen wegen sexueller Übergriffe und Vergewaltigung ausreichen, um einen Prozess einzuleiten. Mehr dazu lesen Sie hier.

06:32 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen und Leser,

Guten Morgen an diesem sonnigen Donnerstag. Falls Sie in Hamburg wohnen und normalerweise mit einem Diesel zur Arbeit fahren, dann schwingen Sie sich heute besser aufs Fahrrad - in Hamburg ist nämlich in der Nacht das bundesweit erste Fahrverbot für ältere Dieselfahrzeuge in Kraft getreten. Das wird heute außerdem noch wichtig:

  • Kanzlerin Angela Merkel trifft Portugals Präsident Marcelo Rebelo de Sousa und Ministerpräsident Antonio Costa.
  • Der Europäische Gerichtshof urteilt über Passagierrechte bei Flügen aus der EU in Drittstaaten.
  • Außerdem fällt der Gerichtshof ein Urteil in der Frage, ob ein EU-Staat einen Asylbewerber in das EU-Land überstellen darf, das er nach geltendem Recht für zuständig hält - bevor sich der andere Staat dazu bereit erklärt hat.
  • Einen Tag nach den Verwirrungen um den angeblichen Tod eines kremlkritischen Journalisten reist Außenminister Heiko Maas zu Gesprächen in die Ukraine.
  • Ein katholischer Chefarzt hat nach einer Scheidung noch einmal geheiratet. Dafür bekam er von seinem katholischen Krankenhausträger die Kündigung serviert. Ist das rechtens? Ein EU-Gutachter äußert sich dazu vor dem EuGh.

Ich hoffe, Sie hatten einen guten Start in den Tag! Bei Fragen, Kritik oder Anregungen können Sie mir gerne unter franziska.tuerk@nama.de schreiben.

06:13 Uhr

Mai geht mit Rekord in Wettergeschichte ein

Der n-tv Wetterexperte Björn Alexander

Björn Alexander

Heute geht es zunächst einmal oft sonnig los. Lediglich im Umfeld der Eifel sind bereits gewittrige Regengüsse unterwegs, die sich allerdings mehr und mehr Richtung Frankreich und Benelux verabschieden. Im Tagesverlauf erleben wir dann das altbekannte Spiel: In der schwül-warmen Luft bilden sich verbreitet mächtige Quellwolken, die zum Teil kräftige Schauer und Gewitter mit sich bringen. Stellenweise besteht leider auch wieder Unwettergefahr durch Starkregen, Hagel und Sturmböen. Am geringsten ist das Gewitterrisiko noch je näher die Ostsee und die Oder sind.

Die Temperaturen erreichen oft schwüle 25 bis 30 Grad. Noch heißer wird der Tag vom östlichen Niedersachsen bis rüber nach Berlin und Brandenburg bei 30 bis 33 Grad. Spürbar frischer geht es einzig an der Ostseeküste durch den Tag. Im Seewind nämlich bei maximal 22 Grad. Und mit diesen Höchstwerten bleibt der Mai auch an seinem letzten Tag voll auf Sommerniveau und geht am Ende mit einem neuen Rekord in die Wettergeschichte ein. Nämlich als wärmster Mai seit Beginn der Aufzeichnungen. Gleichzeitig ist der Frühling in diesem Jahr eigentlich komplett ausgefallen. Hier finden Sie die Fakten dazuIhr Björn Alexander