Donnerstag, 23. März 2017Der Tag

Heute mit Benjamin Konietzny und Volker Petersen
22:34 Uhr

Das war Donnerstag, der 23. März 2017

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Heute in London: Tausende gedenken auf dem Trafalgar Square der Opfer des gestrigen Anschlags.

(Foto: dpa)

Der Tag geht zwar langsam zu Ende, aber es lohnt sich fast, noch länger aufzubleiben. Man kann natürlich auch einfach morgen früh bei n-tv.de lesen, was aus der Abstimmung über Obamacare geworden ist - und ob Argentinien die Qualifikation zur nächsten Fußball-WM in den Sand setzt. Diese Meldungen waren heute wichtig:

Ich lese jetzt noch das Interview mit Heinz Strunk und wünsche Ihnen einen schönen Restabend, eine geruhhhhsame Nacht und sage: Bis morgen!

22:18 Uhr

Polizei rettet Kaninchen mit Motorhaube

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Auf der Motorhaube durfte sich das Kaninchen aufwärmen.

(Foto: dpa)

Einfühlsame Polizisten dürfen sich den inoffiziellen Tierfreund-Award ans Revers heften, den ich hiermit angedacht habe. Sie fanden ein unterkühltes Hauskaninchen und ließen es sich auf der Motorhaube ihres Autos aufwärmen.

  • Eine Streife entdeckte das Tier gestern in Stadthagen auf der Straße.
  • Die Herkunft des Tieres bleibt allerdings ein Rätsel. Wie ein Polizeisprecher mitteilte, gaben bereits zwei Personen an, ein Kaninchen zu vermissen.
  • Wer von beiden nun möglicherweise der Eigentümer ist, war zunächst unklar. Das Kaninchen wurde vorübergehend ins Tierheim gebracht.
22:01 Uhr

Nordamerikas Cannabis-Industrie floriert

Die US-Cannabis-Industrie erlebt einen Höhenflug, wie im Rausch genießen sie starke Verkäufe von Marihuana.

Seit in Nordamerika Cannabis in fast der Hälfte der US-Bundesstaaten legal ist, entstand eine richtige Industrie. Und der geht es blendend:  Verbraucher gaben demnach 2016 über 6,7 Milliarden Dollar (6,2 Mrd Euro) für Cannabis-Produkte aus. Das zeigt eine neue Studie des Analysehauses Arcview Market Research.

  • Das florierende Geschäft lockt Investoren und Unternehmer an und hat etliche Produkte rund um Cannabis hervorgebracht. 
  • Die sogenannten Edibles reichen von Gebäck und Drinks über Tinkturen, Lotionen oder Entspannungspillen bis hin zu Beruhigungsmitteln oder Appetitmachern - sogar für Haustiere.
21:27 Uhr

Bob Dylan ließ Presley abblitzen

Dass Bob Dylan sich nicht um große Namen schert, wissen wir spätestens seit der Posse um den Literaturnobelpreis. Er glänzte bei der Verleihung durch Abwesenheit - genau das hat er auch schonmal Elvis Presley angetan, wie er nun dem Schriftsteller und Autor Bill Flanagan erzählte. George Harrison und er mit dem "King of Rock 'n' Roll" zu einer Aufnahme verabredet, erzählte er.  "Er hat sich blicken lassen, es waren wir, die nicht aufgetaucht sind", sagte Dylan. Außerdem bezeichnete er Amy Winehouse als "letzte echte Individualistin" und plauderte über Begegnungen mit Joan Baez und Frank Sinatra.

21:03 Uhr

Abstimmung über Obamacare-Abschaffung verschoben

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"Bezahlbare Gesundheitsvorsorge für alle" steht auf diesem Schild - in Washington demonstrierten heute die Befürworter des bestehenden Systems gegen deren Abschaffung.

(Foto: dpa)

Es ist spannend in Washington, richtig spannend. Die Abgeordneten im Kongress müssen darüber abstimmen, ob die unter Obama eingeführte Krankenversicherung wieder abgeschafft wird. Doch die Republikaner sind in dieser Frage gespalten - viele ihrer Wähler profitieren von Obamacare, sie bangen um ihre Wiederwahl. Der alternative Gesetzentwurf für eine Gesundheitsversicherung, hinter den Präsident Donald Trump sein volles politisches Gewicht geworfen hatte, erzielte offensichtlich nicht genügend Stimmen im eigenen Lager. Die Abstimmung wurde verschoben - bekommt der Präsident keine Mehrheit für das Prestigeprojekt, wäre das eine schwere Niederlage.

Mehr dazu hier.

20:42 Uhr

Erdogan will weiter Nazi-Vergleiche ziehen

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Erdogan.

(Foto: AP)

Noch hat Präsident Erdogan sein Referendum nicht gewonnen, also muss er noch weiter auf den Putz hauen. Denn damit, so hofft er wohl, entsteht mehr Aufruhr, er wirkt als Verteidiger der Türken gegen die vermeintlich bösen Deutschen/Europäer - und so jemanden muss man doch wählen, oder? Er will jedenfalls nicht mit den Nazi-Vergleichen aufhören, sagte er auf CNN Türk.

  • "Solange sie Erdogan einen Diktator nennen, werde ich sie weiterhin mit genau mit diesen Begriffen anreden. So einfach ist das."
  • Erdogan sagte mit Blick auf die Auftrittsverbote seiner Minister in den Niederlanden und das Vorgehen gegen türkische Demonstranten dort: "Und wenn wir dann sagen, dass das Faschismus und Nationalsozialismus ist, stört Ihr Euch daran. Das, was Ihr tut, entspricht aber dieser Definition."

Außerdem kündigte er an, nach dem Referendum am 16. April den Flüchtlingsdeal mit Europa nochmal zu überprüfen.

Mehr dazu hier.

20:19 Uhr

Dutzende Häftlinge fliehen durch Tunnel

Mexiko hat seinen nächsten Gefängnisskandal - Sie erinnern sich vielleicht noch an die Flucht des Drogenbosses Joaquín Guzmán, besser bekannt als "El Chapo". Der floh einst durch einen Tunnel - so haben es ihm nun 29 andere Häftlinge in Ciudad Victoria im Bundesstaat Tamaulipas gleichgetan, der an der Ostküste liegt. Nach der Flucht durch den rund fünf Meter tiefen und 40 Meter langen Tunnel wurde eine Person umgebracht, um deren Fahrzeug für die weitere Flucht zu stehlen.

20:08 Uhr
20:01 Uhr

Schwesig plant Milliardenprogramm für Kita-Plätze

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Schwesig.

(Foto: imago/IPON)

Die Familienministerium plant ein Milliardenprogramm für mehr Kita-Plätze. Mehr als eine Milliarde Euro will Ministerin Schwesig in die Hand nehmen und so rund 100.000 zusätzliche Kita-Plätze schaffen. "Durch die steigende Geburtenrate und die Integration von Kindern mit Fluchthintergrund wächst der Bedarf an Betreuungsplätzen weiter", sagte die SPD-Politikerin zur Begründung. Noch handelt es sich nur um einen Gesetzentwurf, der Bundestag muss noch zustimmen. Kritiker meinen übrigens, dass das nicht ausreichen wird.

Mehr dazu hier.

19:34 Uhr

Falscher Chef ergaunert 50.000 Euro

Ablenkung durch E-Mails

Ablenkung durch E-Mails

(Foto: Jan-Philipp Strobel/dpa)

Sie fälschten E-Mails so überzeugend, dass sie ein Schweriner Unternehmen um mehr als 50.000 Euro prellten.

  • Betrüger gaukelten Mitarbeitern vor, ihr eigener Chef bitte per Mail um die Überweisung eines hohen fünfstelligen Betrags. Wie die Polizei Schwerin mitteilt, gelang es ihnen demnach, den Schein aufrechtzuerhalten.
  • Die Buchhaltung überwies schließlich das Geld auf ein ausländisches Konto. Der Betrug stellte sich erst heraus, als das Geld abgebucht war.

Eine Kollegin erzählte neulich, wie ihr Bruder sich mal Zugang zu einer Party verschaffte, indem er sagte, er sei der Sohn vom Chef. Er hatte nicht so viel Glück wie die Betrüger hier - er wiederholte seine Tarnidentität im Gespräch mit einem netten älteren Herren. Sie raten richtig: Es war der Chef.

19:15 Uhr

Brandenburger Tor erstrahlt britisch

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Der Union Jack in Berlin.

(Foto: dpa)

Im Gedenken an die Opfer des gestrigen Anschlags in London erstrahlt heute das Brandenburger Tor in den Farben der britischen Flagge.

18:44 Uhr

So will Lammert AfD-Mann als Alterspräsident verhindern

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Lammert.

(Foto: picture alliance / dpa)

Nach der kommenden Bundestagswahl im Herbst könnte eine Schlagzeile lauten: AfD-Mann wird Alterspräsident des Bundestages. Denn wenn die neue Partei den Einzug in den Bundestag schafft, könnte der 76-jährige Alexander Gauland diese Funktion übernehmen. Ein neuer Vorschlag Norbert Lammerts würde das verhindern.

  • Der Bundestagspräsident plädiert dafür, dass der Alterspräsident des Bundestages künftig nicht nach Lebensjahren, sondern nach Dienstalter bestimmt wird.
  • Demnach würde also der Abgeordnete Alterspräsident, der dem Bundestag am längsten angehört.
  • "Damit soll sichergestellt werden, dass ein Parlamentarier die erste Sitzung des neu gewählten Bundestages leitet, der über ausreichende einschlägige Erfahrungen verfügt", hieß es in einer Mitteilung der Pressestelle des Bundestags.

Das müsste aber eine Mehrheit des Bundestages erst beschließen. Was der Alterspräsident macht, lesen Sie hier.

18:20 Uhr

Mann fährt auf Kupplung von S-Bahn-Waggons

Ein junger Mann hat sich in Sachsen in Lebensgefahr begeben - er fuhr auf der Kupplung zwischen zwei Waggons der S-Bahn mit. Ein Fahrgast bemerkte ihn nach der Abfahrt und informierte einen Bahnmitarbeiter.

  • Der Zug wurde sofort abgebremst, die Bundespolizei alarmiert. In der Nähe des Ortes Gröbers sprang der 26-Jährige schließlich bei Tempo 25 ab, wie die Bundespolizei mitteilt. Polizisten konnten ihn wenig später stellen.
  • Der junge Mann hatte sich am Bahnhof Leipzig/Halle Flughafen zwischen zwei Waggons auf die Mittelpufferkupplung gesetzt.
  • Ihn erwarten nun ein Ordnungswidrigkeitsverfahren und möglicherweise zivilrechtliche Forderungen der Deutschen Bahn wegen der Verspätung des Zuges.
18:08 Uhr

Germanwings-Opferanwalt will mehr Schmerzensgeld

Diese Woche beschäftigt uns wieder der Absturz der Germanwingsmaschine vor zwei Jahren - zum einen erwarten wir morgen eine Pressekonferenz der Eltern des Todespiloten Andreas Lubitz, zum anderen meldet sich nun ein Anwalt der Opfer wieder zu Wort. Christof Wellens reicht fünf Klagen ein, um mehr Schmerzensgeldzahlungen zu erreichen.

  • Germanwings habe für die Leiden der Opfer jeweils 25.000 Euro gezahlt. Hinzu komme ein Schmerzensgeld von je 10.000 Euro für jeden nahen Hinterbliebenen.
  • Mit den Klagen wolle er eine "deutliche Erhöhung, mindestens eine Verdoppelung" erreichen. Erhoben werden sollen die Klagen aus dem In- und Ausland am Landgericht Düsseldorf.
  • Wellens vertritt nach früheren Angaben die Familien von 35 Opfern.
17:55 Uhr

Carl Philip und Sofia bekommen zweites Kind

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Das Prinzenpaar bei seiner Hochzeit im Juni 2015.

(Foto: AP)

Das schwedische Prinzenpaar freut sich auf weiteren Nachwuchs: Prinz Carl Philip und seine Frau Sofia erwarten ihr zweites Kind. "Wir freuen uns, ein neues kleines Mitglied in unserer Familie willkommen zu heißen", heißt es auf ihrer Internetseite. Das Paar hat bereits einen Sohn. Der kleine Alexander wird im April ein Jahr alt. Carl Philip, der Sohn von König Carl XVI. Gustaf und Königin Silvia, steht an vierter Stelle der Thronfolge.

Mehr dazu hier.

17:37 Uhr

US-General: Russland unterstützt womöglich Taliban

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Scaparrotti.

(Foto: AP)

Man muss immer vorsichtig sein, wenn ein US-amerikanischer General etwas über Russland und wenn ein russischer General etwas über die USA sagt. Die Ressentiments sind auf beiden Seiten so groß, dass die Wahrheit manchmal darunter leidet. Das heißt nicht, dass nicht doch etwas dran sein könnte - zum Beispiel an dem, was nun der Nato-Oberbefehlshaber für Europa gesagt hat.

  • US-General Curtis Scaparrotti sieht Anzeichen dafür, dass Russland die Taliban unterstützt. Bei einer Anhörung vor dem Senat in Washington sagte Scaparrotti, er habe einen zunehmenden Einfluss der Russen auf die Islamisten bemerkt.
  • Dies sei "im Bezug auf den Umgang und vielleicht sogar der Versorgung der Taliban" der Fall. Die Russen haben sich dazu bislang nicht geäußert.
17:18 Uhr

Deutscher lebt auf Flughafen und greift Frauen an

Bei dem Mann, um den es jetzt geht, stellen sich viele Fragen: Was soll das? Warum macht er das? Wer ist er überhaupt? Aber der Reihe nach: Auf dem Flughafen von Sao Paulo in Brasilien lebt offenbar ein deutscher Tourist und bedrängt Frauen.

  • Bilder von Überwachungskameras zeigen, wie er teils Frauen bedrängt, anpöbelt, Schläge androht. Auf anderen Bildern liest er aber auch einfach nur ein Buch.
  • Laut brasilianischen Medienberichten wollte der Mann eigentlich ausreisen, konnte aber das Geld für seinen geänderten Rückflug nicht aufbringen.

Mehr dazu hier.

17:09 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:46 Uhr

EBU bietet Ausweg für russische ESC-Kandidatin an

Julia Samoilowa

Julia Samoilowa.

(Foto: Maria Antipina/TASS/dpa)

Der Eurovision Song Contest ist nie ein sonderlich politischer Wettbewerb gewesen - zurzeit sorgt aber die Dauerkrise zwischen der Ukraine und Russland für die größten Schlagzeilen beim Gesangswettbewerb. Nun hat die Europäische Rundfunkunion EBU eine Idee, wie man den Streit um die russische Teilnehmerin Julia Samoilowa lösen könnte. Die wollen die ukrainischen Behörden nicht einreisen lassen, weil sie auf der Krim aufgetreten war. Die EBU schlägt nun vor, Samoilowa live zuschalten zu lassen. Das heißt, sie würde vermutlich in Russland singen, aber auf der Videoleinwand in Kiew zu sehen sein. Die Fernsehzuschauer würden wohl kaum einen Unterschied bemerken. Falls die Russen darauf eingehen, kann ich mir vorstellen, von wo aus Samoilowa singen wird - von der Krim.

Update: Der russische Staatsender Perwij hat das Angebot mittlerweile abgelehnt und es als "sonderbar" zurückgewiesen.

16:01 Uhr

Gewaltige Explosion in Mossul - mehr als 100 Tote

Der Kampf um Mossul tobt, 400.000 Menschen sind eingekesselt. Nun erreicht uns eine Meldung über eine gewaltige Explosion während der Offensive der irakischen Armee gegen die Terrormiliz IS. Dabei sollen mehr als 100 Zivilisten getötet worden sein. Ein irakischer General sagte, unter Gebäudetrümmern im Viertel Al-Dschadida seien 108 Leichen geborgen worden, darunter Frauen und Kinder. Wie es dazu kommen konnte? Das ist noch unbekannt.

15:38 Uhr

Obama verteidigt Obamacare

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Zwei ungleichere Präsidenten gab es vermutlich nie: Trump und Obama.

(Foto: REUTERS)

Es ist für Politiker sicher nicht angenehm zu beobachten, wenn ihre großen Projekte von ihren Nachfolgern gleich wieder einkassiert werden. Sie ahnen vielleicht, dass ich auf Barack Obama anspiele - der neue Präsident will sein Krankenversicherungssystem, das auch Obamacare genannt wird, wieder abschaffen. Obama hat sich seit Trumps Amtsantritt kaum geäußert, jetzt geht er aber doch an die Öffentlichkeit. "Dank dieses Gesetzes sind jetzt 90 Prozent aller Amerikaner krankenversichert - die höchste Quote in unserer Geschichte", teilt er mit. Er forderte die Republikaner auf, das Gesetz zu verbessern, statt es zu zerschlagen.

Mehr dazu hier.

14:58 Uhr

Mann in Hannover auf offener Straße erschossen

In Hannover kommt es gestern Abend zu einem Streit zwischen zwei Gruppen - am Ende ist ein junger Mann tot. Der 25-Jährige wurde in der Oststadt erschossen. Die anderen hatten ihn schwer verletzt dort liegen lassen, er starb schließlich im Krankenhaus. Die Polizei versucht nun, die Hintergründe zu ermitteln.

14:51 Uhr

Autofahrer versucht in Menschenmenge zu rasen

Antwerpen ist offenbar einem Anschlag entgangen - die Polizei nimmt einen Mann fest, der mit seinem Auto in eine Menschenmenge rasen wollte. Der aus Nordafrika stammende Mann sei nach einer Verfolgungsjagd im Stadtzentrum gefasst worden.

Mehr dazu hier.

14:36 Uhr

Reisebüro empört mit Mafia-Tour

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Zum Interesse an der Mafia trugen auch viele Filme bei, allen voran "Der Pate" mit Al Pacino.

(Foto: imago stock&people)

Ist man auf Sizilien, interessieren sich manche nicht nur für Ätna, Stromboli und antike Bauwerke, sondern auch für die Mafia. Diese Marktlücke wollte ein Reisebüro bedienen und nahm eine Mafia-Tour ins Angebot auf. Doch das löst Empörung aus.

  • Das Angebot sei eine "Beleidigung der Opfer" und ein "Schlag ins Gesicht" derjenigen, die Tag für Tag dafür kämpften, die Mafia-Kultur zu "vernichten", sagte die Schwester des 1992 von der Mafia ermordeten Richters Giovanni Falcone, Maria Falcone.
  • Der Bürgermeister des auf der Tour liegenden Städtchens Trapani, Vito Damiano, forderte die Schließung der Website des Reisebüros Easy Trapani. "Das ist Wahnsinn, eine Beleidigung für eine ganze Stadt", sagte Damiano der Zeitung "La Repubblica".

Reisebüro-Betreiber Gianni Grillo rechtfertigte sich damit, dass es eigentlich eine Anti-Mafia-Tour sei.

Mehr dazu hier.

14:24 Uhr

Schichtwechsel

Benjamin Konietzny hatte ein breites Lächeln auf den Lippen, als er mich zur Tür hereinkommen sah. Der Feierabend sei ihm nach dem frühen Aufstehen gegönnt. Ich habe nun nach endloser Herumlungerei am Vormittag nun endlich wieder Struktur im Tag und werde mich ab sofort auf die Suche nach Spitzen-Meldungen begeben. Erreichbar bin ich unter volker.petersen (at) nama.de, bei Twitter oder bei Obi.

14:04 Uhr

Vier Jahre Haft für Brandanschlag auf Flüchtlingsheim

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Einer der Angeklagten vor Gericht in Bielefeld.

(Foto: dpa)

Wegen eines Brandanschlags auf eine Flüchtlingsunterkunft hat das Landgericht Bielefeld drei Männer zu jeweils vier Jahren Haft verurteilt. Eine Frau erhielt wegen Beihilfe eine Bewährungsstrafe von 18 Monaten. 

  • Das Schwurgericht wertete den Angriff der Gruppe vom September 2015 in Porta Westfalica als gemeinschaftliche schwere Brandstiftung. Es folgte damit nicht der Staatsanwaltschaft, die die Tat als versuchten Mord eingestuft hatte.
  • Zwei der Angeklagten hatten zwei Brandflaschen auf das Gebäude geworfen. Die Frau hatte die Männer zum Tatort gefahren. Eine der Brandflaschen setzte die Fassade in Brand.
  • Die Angeklagten im Alter von 29 bis 33 Jahren hatten die Tat in weiten Teilen eingeräumt. Sie hatten in ihren Schlussworten zwei Bewohner und Nebenkläger um Entschuldigung gebeten. Als Motiv gaben sie Wut auf Flüchtlinge an.
13:44 Uhr

Albino-Känguru hat endlich einen Namen

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Flöckchen mit seiner Mutter Manya

(Foto: dpa)

Zeit für ein wenig Flausch. Im Saarland lebt ein Albino-Känguru. Und es hat jetzt offiziell einen Namen: Flöckchen.

  • Bislang sei Flöckchen schon als Kosename verwendet worden, teilte der Zoo Neunkirchen mit. Das Jungtier hatte im Februar erstmals Kopf und Vorderfüße aus dem Beutel der Mutter gestreckt und mit seiner weißen Farbe für eine Überraschung gesorgt.
  • Flöckchen ist ein Bennett-Känguru; die Tiere verbringen nach Angaben des Zoos die ersten neun Monate ihres Lebens fast komplett im Beutel der Mutter. Sie können bis zu einem Meter groß und bis zu 19 Kilogramm schwer werden.
13:29 Uhr

Zweites Mordopfer von Herne beigesetzt

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Kerzen erinnern am vor der Haustür des Tatorts an das zweite Opfer des mutmaßlichen Doppelmörders Marcel H.

(Foto: dpa)

Der vor gut zwei Wochen in Herne ermordete Christopher W. ist in der Ruhrgebietsstadt beigesetzt worden.

  • An der Beerdigung nahmen nach Angaben der Polizei rund 600 Menschen teil. Die Mutter des 22-Jährigen hatte den Termin auf ihrer Facebook-Seite veröffentlicht. Christopher war das zweite mutmaßliche Opfer des 19 Jahre alten Marcel H.
  • H. hatte gestanden, vor zweieinhalb Wochen den neunjährigen Jaden aus dem Nachbarhaus getötet zu haben. Nach der Tat kam er unter einem Vorwand bei dem 22-Jährigen, einem früheren Bekannten, unter.
  • Als dieser ihn am nächsten Morgen, dem 7. März, zur Rede stellte, tötete Marcel H. nach eigener Aussage auch ihn. Zwei Tage später stellte sich der mutmaßliche Doppelmörder der Polizei und gestand die Taten. Er befindet sich in Untersuchungshaft.
13:14 Uhr

Meteorologen erkennen neue Wolkenart an

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Eine Volutus-Wolke über Uruguay.

(Foto: Wikimedia Commons / Daniela Mirner Eberl)

Cirrus-, Stratus-, Pfiffikus-, Kumulus-Wolken - Sie dachten, Sie kannten schon alle Wolkenarten? Ab heute kommt eine neue dazu: die Volutus-Wolke.

  • Die Weltwetterorganisation (WMO) hat nach 30 Jahren einen aktuellen Wolkenatlas aufgelegt und darin die neue Art beschrieben.
  • Die Volutus-Wolke ist meist niedrig am Himmel zu sehen und sieht oft wie ein Schlauch aus, der sich um eine horizontale Achse dreht.
  • "Vor mehr als 2000 Jahren hat Aristoteles Wolken studiert und über ihre Rolle im hydrologischen Zyklus geschrieben. Heute wissen Wissenschaftler, welche wichtige Rolle Wolken in der Energiebalance der Welt, bei Klima und Wetter spielen", sagte WMO-Generalsekretär Petteri Taalas.

Hier dazu mehr.

13:00 Uhr

Abtrünniger russischer Abgeordneter in Kiew erschossen

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Denis Woronenkow

(Foto: imago/ITAR-TASS)

Wenige Monate nach seiner Flucht in die Ukraine ist der ehemalige russische Parlamentsabgeordnete Denis Woronenkow in Kiew erschossen worden.

  • Der mutmaßliche Täter sei bei der Schießerei im Zentrum der Stadt verletzt worden, teilte die Polizei mit. Er sei in ein Krankenhaus gebracht und dort festgenommen worden, sagte Stadtpolizeichef Andrej Krischenko. Auch ein Leibwächter des früheren kommunistischen Abgeordneten sei verletzt worden. 
  • Der ukrainische Generalstaatsanwalt Juri Luzenko machte Russland für den Anschlag verantwortlich. "Das war die übliche demonstrative Strafe des Kremls für einen Zeugen", schrieb er auf Facebook. Der russische Politiker Franz Klinzewitsch nannte den Mord eine Provokation des ukrainischen Geheimdienstes SBU.
  • Für die Führung in Kiew galt Woronenkow als wichtiger Zeuge im laufenden Verfahren gegen den 2014 nach Russland geflohenen Ex-Präsidenten Viktor Janukowitsch.
12:30 Uhr

West-Mossul zu 40 Prozent vom IS befreit

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Flüchtlinge aus Mossul warten vor einem Flüchtlingslager auf eine Sicherheitsüberprüfung.

(Foto: AP)

Die irakische Armee hat im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) nach UN-Schätzungen etwa 40 Prozent des westlichen Teils der Stadt Mossul befreit.

  • Damit schwelle jedoch auch der Flüchtlingsstrom deutlich an, berichtete Bruno Geddo, Einsatzleiter des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR, aus dem Auffanglager Hammam al-Alil rund 20 Kilometer südlich der Stadt. Etwa 8000 bis 12.000 Menschen kämen inzwischen täglich von Panik gekennzeichnet in dem Lager an.
  • IS-Kämpfer drohten in ihrer einstigen Hochburg jedem, der die Flucht wage, mit Erschießung. Nur aus befreiten Gegenden sei die Flucht wirklich möglich. In der Altstadt seien 400.000 Menschen eingekesselt und würden von IS-Kämpfern eingeschüchtert. Sie hätten kaum zu essen und müssten Möbel und Kleidung verbrennen, um bei heftigem Regen und in kühlen Nachtstunden zu überleben.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie hier.

 

12:10 Uhr

Umfrage: Mehrheit der Bayern will Merkel

Sechs Monate vor der Bundestagswahl steht Kanzlerin Angela Merkel im CSU-Land Bayern in der Gunst der Wähler deutlich vor ihrem SPD-Herausforderer Martin Schulz.

  • Auf die Frage, für wen sie sich bei einer Direktwahl des Bundeskanzlers entscheiden würden, nannten in einer Umfrage 50 Prozent der Befragten im Freistaat die Amtsinhaberin von der CDU.
  • Ihr SPD-Konkurrent kam in der Erhebung des Hamburger Instituts GMS nur auf 33 Prozent.
  • Trotz des monatelangen Dauerstreits von CSU und CDU über die Flüchtlingspolitik erklärten 73 Prozent der CSU-Wähler, dass sie hinter Merkel stehen.
  • Schulz kam bei den SPD-Anhängern auf eine Zustimmungsquote von 65 Prozent.
12:00 Uhr
11:53 Uhr

May: Attentäter in Großbritannien geboren

Der Attentäter von London war nach Aussage der britischen Premierministerin Theresa May ein in Großbritannien geborener Bürger. "Seine Person war der Polizei und dem MI5 (britischer Geheimdienst) bekannt", sagte May. "Was ich bestätigen kann, ist, dass er vor einigen Jahren vom MI5 in Verbindung mit gewaltsamem Extremismus überprüft wurde", führte May aus.

Mehr dazu erfahren Sie hier.

11:43 Uhr

25 Tote bei Gefechte mit IS-Kämpfern in Ägypten

Bei Gefechten auf der Sinai-Halbinsel zwischen der ägyptischen Armee und Kämpfern der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat sind nach Militärangaben 25 Menschen getötet worden.

  • Zehn Soldaten starben, als während der Gefechte zwei Bomben am Straßenrand explodierten, erklärten die ägyptischen Streitkräfte. Auch 15 IS-Kämpfer seien getötet worden.
  • Seit dem Sturz des islamistischen Präsidenten Mohammed Mursi im Sommer 2013 haben Dschihadisten in Ägypten hunderte Polizisten und Soldaten getötet. Die meisten Angriffe gab es auf der Sinai-Halbinsel, die an Israel und den palästinensischen Gazastreifen grenzt.
11:15 Uhr

Lawrow nennt Trump und Le Pen "Realisten"

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Sergej Lawrow

(Foto: picture alliance / Christian Cha)

Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat US-Präsident Donald Trump und die rechtsextreme französische Politikerin Marine Le Pen gegen den Vorwurf des Populismus verteidigt.

  • "Ich würde sie Realisten nennen oder auch Globalisierungsgegner", sagte Lawrow in Moskau. Beide seien keine Randfiguren, sondern gehörten zum politischen System ihrer Länder: Trump als gewählter Präsident, Le Pen als Abgeordnete des Europaparlaments. 
  • "Ich würde sie nicht Populisten nennen, denn das Wort Populist hat einen negativen Klang", sagte Lawrow bei einer Rede in der russischen Generalstabsakademie.
  • Im Verhältnis zu den USA gebe es derzeit eine Pause, sagte Lawrow. "Die neue Regierung hat noch nicht alle Führungsposten besetzt." Moskau hatte angesichts der erklärten Russlandfreundlichkeit Trumps erst auf eine rasche Verbesserung der Beziehungen gehofft, wartet nun aber eher ab.
11:06 Uhr

Deutsche Bahn macht Gewinn von 716 Millionen Euro

Die Deutsche Bahn fährt wieder schwarze Zahlen ein: Im Geschäftsjahr 2016 machte der Konzern einen Gewinn in Höhe von 716 Millionen Euro, wie das Unternehmen mitteilt. 2015 hatte die Bahn nach Abschreibungen im schlecht laufenden Güterverkehr und durch Kosten für den Konzernumbau einen Verlust von 1,3 Milliarden Euro hinnehmen müssen.

Hier lesen Sie eine ausführliche Meldung.

10:52 Uhr

Spielzeugpistole löst Großeinsatz in Bayern aus

Mit einer Spielzeugpistole in der Hand ein Schulgebäude betreten? Eine schlechte Idee. Das hat jetzt auch ein 15-Jähriger in Bayern gelernt.

  • Wegen der Spielzeugpistole hat es einen Großeinsatz der Polizei an der Schule in Gunzenhausen gegeben. Mehrere Dutzend Beamte waren nach Angaben der Ermittler beteiligt - darunter auch Spezialeinheiten.
  • Eine Zeugin hatte die Polizei alarmiert, weil sie eine Person mit Schusswaffe gesehen habe, die in die Schule gegangen sei. Die Schulleitung wurde informiert und ließ das Gebäude räumen. Bei der Durchsuchung eines 15-jährigen Schülers fanden die Beamten eine Spielzeugpistole.
10:32 Uhr

Obdachloser nach brutaler Attacke in Lebensgefahr

Erneut ist ein Obdachloser Opfer eines brutalen Angriffs geworden: Am Hauptbahnhof von Hannover wurde der Mann mit einem Pflasterstein attackiert und lebensgefährlich am Kopf verletzt.

  • Wie die Polizei mitteilte, bemerkte eine Frau den Mann neben dem Eingang eines Kinos und alarmierte die Polizei. Am Ort des Geschehens fanden die Beamten einen Pflasterstein, mit dem einer oder mehrere unbekannte Angreifer dem Mann vermutlich mehrfach auf den Kopf geschlagen hatten.
  • "Nähere Hintergründe zu der Tat sind noch nicht bekannt, die Ermittlungen dauern an", teilte die Polizei mit. Sie bat Zeugen um Hinweise zur Identität des Obdachlosen und zu möglichen Beobachtungen. Diese sollten sich mit der Kriminalpolizei in Verbindung setzen.

Mehr darüber lesen Sie hier.

10:24 Uhr

Heftige Gefechte in Syrien vor Friedensverhandlungen

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Ein Selbstmordattentäter einer islamistischen Rebellengruppe sprengt sich nahe Stellungen der syrischen Armee bei Hama in die Luft.

(Foto: AP)

Wenige Stunden vor dem Beginn neuer Friedensgespräche haben sich Armee und Rebellen in Syrien erneut heftige Kämpfe geliefert.

  • Die Gefechte konzentrierten sich auf die Hauptstadt Damaskus und Hama. Die Aufständischen hatten jüngst ihre größte Offensive seit Monaten eingeleitet. Allerdings dürfte dies Beobachtern zufolge keine Wende im Konflikt bringen.
  • Syriens Opposition dringt bei den neuen Friedensverhandlungen auf direkte Gespräche mit der Regierung. "Wir sind gekommen, um wirkliche Gespräche zu führen, und nicht, um Zeit zu verschwenden", sagte Oppositionssprecher Salim Muslit. "Wir hoffen, auf der anderen Seite des Tisches einen ernsthaften Partner zu finden."
  • Bei dem Treffen soll unter UN-Vermittlung über eine politische Lösung für den sechsjährigen Konflikt gesprochen werden. Alle bisherigen Gespräche über ein Ende des Bürgerkriegs waren erfolglos geblieben.
10:12 Uhr

Leipziger Buchmesse eröffnet

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Rund 260.000 Besucher werden auf der Messe erwartet.

(Foto: dpa)

Die Leipziger Buchmesse hat ihre Tore für die Besucher geöffnet. In diesem Jahr gibt es veränderte Sicherheitsvorschriften. Besucher müssen sich unter anderem auf Taschenkontrollen einstellen, wie die Messe mitteilte. Außerdem haben die Veranstalter auch ihr Konzept zur Lenkung der Publikumsströme angepasst.

  • Höhepunkt am ersten Messetag ist die Verleihung des mit 60.000 Euro dotierten Preises der Leipziger Buchmesse am Nachmittag.
  • Bis zum Sonntag erwartet die Messe wieder wie im Vorjahr rund 260.000 Besucher auf dem Gelände und dem Lesefestival "Leipzig liest". Knapp 2500 Aussteller aus 43 Ländern präsentieren auf der Frühlingsschau die Neuheiten aus der Buch- und Verlagsbranche.
09:51 Uhr

Schriftsteller Martin Walser äußert sich zur AfD

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Martin Walser

(Foto: imago/Lutz Winkler)

Anlässlich seines 90. Geburtstags hat der Schriftsteller Martin Walser der "Neuen Zürcher Zeitung" ein Interview gegeben und dabei auch über die AfD gesprochen. Und das hat er gesagt:

"In zehn Jahren weiß kein Mensch mehr, wer oder was die AfD war. Wir hatten einmal die Republikaner, wir hatten auch einmal die Skinheads - und jetzt haben wir die AfD."

09:23 Uhr

GfK: Inflation steigt - und drückt auf Konsumlaune

Die Verbraucherstimmung in Deutschland leidet unter der anziehenden Inflation. Das Barometer für das Konsumklima im April sinkt um 0,2 auf 9,8 Punkte und damit auf den tiefsten Stand seit November, wie die GfK-Marktforscher zu ihrer Umfrage unter 2000 Verbrauchern mitteilten.

  • Ökonomen hatten einen stabilen Wert erwartet. "Vor allem die zuletzt spürbar gestiegenen Preise für Energie hinterlassen bei den Konsumenten ihre Spuren", sagte GfK-Experte Rolf Bürkl. Dadurch sähen sie "die Kaufkraft ihrer Einkünfte beeinträchtigt".
  • Die Teuerungsrate hatte im Februar mit 2,2 Prozent das höchste Niveau seit viereinhalb Jahren erreicht, während sie im Jahresschnitt 2016 nur bei 0,5 Prozent lag.
Konsumklimaindex (GfK)

Monatlich veröffentlicht das Nürnberger Marktforschungsinstitut Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) den Index, der widerspiegeln soll, wie konsumwillig die Deutschen sind. Dazu befragt die GfK 2000 repräsentativ ausgewählte Personen ab 14 Jahren nach ihren Einkommens- und Konsumerwartungen. Die Antworten umfassen die Erwartung der Befragten an die gesamtwirtschaftliche Entwicklung, an ihr Einkommen und danach, ob sie glauben, es wäre gerade eine gute Zeit für größere Anschaffungen.

 

09:03 Uhr

Größtes Munitionslager der Ukraine in Flammen

Das größte Munitionslager der Ukraine ist nach Militärangaben durch einen Sabotageakt in Brand gesetzt worden.

  • Das Lager in Balaklija in der Nähe von Charkiw im Osten des Landes stehe seit dem Morgen in Flammen, teilte das Militär in Kiew mit.
  • Knapp 20.000 Menschen aus den umliegenden Ortschaften wurden in Sicherheit gebracht. Im Umkreis von 40 Kilometern wurde der Luftraum gesperrt. Mehr als 600 Rettungskräfte sind unter anderem mit zwei Feuerlöschzügen im Einsatz. Über Verletzte oder Tote war zunächst nichts bekannt.

In der Nacht waren Teile des Depots von Panzer- und Artilleriegeschossen in Brand geraten. Auf knapp 370 Hektar werden dort 138.000 Tonnen Munition gelagert.

Mehr erfahren Sie hier.

09:00 Uhr
08:57 Uhr

Sieben Festnahmen nach Londoner Attentat

Im Zuge der Ermittlungen zum Attentat im Londoner Parlamentsviertel hat die britische Polizei sieben Menschen festgenommen. Wie der Chef der Terrorabwehr von Scotland Yard, Mark Rowley, mitteilt, wurden die Verdächtigen an sechs verschiedenen Orten festgenommen. Demnach gab es unter anderem Festnahmen in London und Birmingham.

Hier erfahren Sie mehr.

08:41 Uhr

CSU: Mayer will Ausreisepflicht härter durchsetzen

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Stephan Mayer

(Foto: dpa)

Der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Stephan Mayer, dringt auf eine verschärfte Abschiebepraxis.

  • "Seit Längerem halten sich weit über 200.000 Ausländer ohne Bleiberecht in Deutschland auf, die ihrer Pflicht zur Ausreise nicht nachkommen", sagte der CSU-Politiker. "Wir müssen eine härtere Gangart einlegen, um die Ausreisepflicht dieser vielen Personen besser durchzusetzen."
  • Der Bundestag will sich heute ab etwa 11.50 Uhr in erster Beratung mit einem entsprechenden Gesetzentwurf befassen.
08:23 Uhr

Zwei ausländische Geiseln auf Philippinen befreit

Gute Nachrichten von den Philippinen: Dort haben Regierungstruppen zwei ausländische Geiseln aus den Händen der islamistischen Terrormiliz Abu Sayyaf befreit.

  • Die beiden Männer im Alter von 45 und 62 Jahren stammen nach Angaben eines Armeesprechers aus Malaysia, wo sie vor acht Monaten auch verschleppt worden waren.
  • Befreit wurden sie nun auf der Insel Pata im Südwesten der Philippinen, einer Hochburg von Abu Sayyaf.

 

08:11 Uhr

Händler erwarten Dax leicht im Plus

Dax
Dax 15.587,36

Der deutsche Aktienmarkt dürfte nach Einschätzung von Börsianern heute in einer engen Spanne verharren. Zwar sagten Banken und Broker für die Eröffnung leicht steigende Kurse voraus. Doch rechneten Händler nicht mit einem nachhaltigen Ausbruch aus der Handelsspanne der vergangenen Wochen.

An der Wall Street hatte der Dow-Jones-Index nach Handelsschluss in Europa am Mittwoch seine Verluste aufgeholt. Der S&P 500 gewann 0,2 Prozent, der Nasdaq-Composite weitete seine Gewinne auf 0,5 von zuvor 0,2 Prozent aus.

In Fernost tendieren die Börsen uneinheitlich: Der Nikkei-Index gewann 0,2 Prozent, der Shanghai-Composite lag 0,4 Prozent im Minus.

Zum ausführlichen Marktbericht gelangen Sie hier.

08:05 Uhr

Polizei stürmt Wohnung in Birmingham

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Eine Frau hilft einer Verletzten nach den gestrigen Terroranschlägen in London.

(Foto: REUTERS)

Bewaffnete Polizisten haben eine Wohnung in Birmingham gestürmt. Die Polizei wollte sich in der Nacht jedoch nicht dazu äußern, ob der Einsatz im Zusammenhang mit dem Terroranschlag in London steht.

  • Die britische Nachrichtenagentur PA zitierte einen namentlich nicht genannten Zeugen, demzufolge drei Männer festgenommen worden sind. "Der Mann aus London hat hier gelebt", sagte demnach der Zeuge.
  • Bei dem Terroranschlag in London waren fünf Menschen getötet und etwa 40 verletzt worden.

 

07:39 Uhr

Söder wünscht sich Heimatministerium

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Markus Söder vor Heimatkulisse

(Foto: picture alliance / dpa)

Der bayrische Landesfinanz- und Heimatminister Markus Söder wünscht sich ein Heimatministerium auch auf Bundesebene.

  • Welche konkreten Aufgaben das Haus erfüllen solle, zeige sich im Freistaat. "Bayern kümmert sich vorbildlich um die ländlichen Regionen und setzt auf Dezentralität statt Megacitys. Es gibt in Deutschland genügend ländliche Regionen, die abgehängt werden."
  • Mit einer bundesweiten Heimatstrategie könne auch in anderen Teilen Deutschlands eine Revitalisierung strukturschwacher Räume erreicht werden. "Dazu gehören digitale Infrastruktur, Finanzhilfen für notleidende Kommunen, Behördenverlagerungen und der Ausbau universitärer Strukturen im flachen Land", betonte Söder.
  • Die Idee, ein Bundesheimatministerium zu errichten, ist nicht neu. Zuletzt sprachen sich die Vorsitzenden der Unionsfraktionen in Bund und Ländern Anfang März bei ihrer Konferenz dafür aus.
07:18 Uhr

London: Polizei geht von islamistischem Hintergrund aus

 

Nach dem Anschlag mit fünf Toten und mindestens 40 Verletzten im Londoner Parlamentsviertel hat die britische Polizei Ermittlungen zu einem möglichen islamistischen Hintergrund aufgenommen.

  • Scotland Yard sprach bereits nach kurzer Zeit von einem "terroristischen" Angriff und ging davon aus, den Angreifer identifiziert zu haben. Der Mann war nach seiner Bluttat erschossen worden.
  • Laut Polizei fuhr der Angreifer am Mittwochnachmittag mit einem Auto mehrere Fußgänger auf der Westminster-Brücke an. Eine schwer verletzte Frau, die über das Brückengeländer stürzte oder sprang, wurde aus der Themse gerettet.

Was im Detail passiert ist, lesen Sie hier.

07:18 Uhr

Macron bleibt Favorit für Frankreich-Wahl

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Emmanuel Macron

(Foto: REUTERS)

In Frankreich wird einer Umfrage zufolge der unabhängige Kandidat Emmanuel Macron die Präsidentenwahl klar gewinnen.

  • In der ersten Runde am 23. April kommt der frühere Wirtschaftsminister auf 26 Prozent der Stimmen, wie eine Erhebung des Instituts Harris Interactive ergab. Seine Hauptrivalin Marine Le Pen vom rechtsextremen Front National erreicht 25 Prozent.
  • Auf den - durch eine Reihe von Finanzskandalen unter Druck geratenen - Konservativen Francois Fillon entfallen 18 Prozent, gefolgt vom Linkspolitiker Jean-Luc Melenchon (13,5 Prozent) und dem Sozialisten Benoit Hamon (12,5 Prozent).
  • In der entscheidenden zweiten Wahlrunde am 7. Mai wird sich der Umfrage zufolge Macron dann deutlich durchsetzen. Er erzielt demnach dann 65 Prozent, Le Pen 35 Prozent. Das sind dieselben Werte wie bei der Erhebung vor zwei Wochen.
06:39 Uhr

Strompreise für Millionen Haushalte steigen

Wir beginnen mit schlechten Nachrichten: Für Millionen Privathaushalte in Deutschland steigen einem Medienbericht zufolge erneut die Strompreise. Dies geht aus einer aktuellen Übersicht des Vergleichsportals Verivox hervor. 70 regionale Versorger verlangen demnach höhere Preise ab März, April oder Mai 2017.

  • Im Durchschnitt würden die Rechnungen für die Privatkunden um 4,4 Prozent teurer. Nach Angaben von Verivox bedeute das für Haushalte mit einem Jahresverbrauch von 4000 Kilowattstunden zusätzliche Kosten von 54 Euro. Die Anhebungen betreffen demnach alle Bundesländer.
  • Besonders schlügen sie sich jedoch im Versorgungsgebiet von Eon nieder, heißt es in dem Bericht. In Bayern stiegen die Preise in der Grundversorgung des Unternehmens um 14,1 Prozent, in Niedersachsen um 7,9 Prozent. In den Versorgungsgebieten gebe es mehr als zwölf Millionen Haushalte.

Mehr dazu erfahren Sie hier.

06:20 Uhr

Das wird heute wichtig

Der mit dem Kaffee vor dem Monitor, das bin ich. Ich schreibe hier die Nachrichten für Sie und heiße Benjamin Konietzny. Außerdem heiße ich Sie willkommen. Sie lesen hier bis etwa 14 Uhr von mir. Haben Sie Anregungen, Kritik oder wollen mir ansonsten etwas mitteilen? Das können Sie gerne machen: per Mail an benjamin.konietzny (at) nama.de oder bei Twitter.

Folgende Themen stehen heute auf dem Kalender:

  • Wir halten Sie selbstverständlich über den Anschlag in London auf dem Laufenden.
  • Der Bundestag verabschiedet das Gesetz zur Suche nach einem Endlager für hoch radioaktiven Atommüll. Ab Mitte des Jahrhunderts soll der Atommüll dort mindestens eine Million Jahre lagern können.
  • Der Bund der Steuerzahler stellt heute besonders absurde Förderprojekte vor. Mit seiner Aktion "Frühjahrsputz" listet der Verband wie jedes Jahr Beispiele für unnötige Ausgaben und "Auswüchse in der Subventionspolitik" mit Steuergeld auf.
  • Das Bundesverwaltungsgericht verhandelt heute über die Abschiebung von Flüchtlingen nach Einreise aus einem sicherem Drittstaat. Die Kläger sind staatenlose Palästinenser, die aus Syrien geflohen sind. Sie wehren sich gegen die Feststellung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, dass ihnen wegen ihrer Einreise aus einem sicheren Drittstaat kein Asylrecht zusteht.
  • Im US-Abgeordnetenhaus wird über die Aufhebung von Obamas Gesundheitsreform abgestimmt. Es ist der erste große parlamentarische Test für US-Präsident Donald Trump, der bisher nur via Dekreten regiert hat. Der zur Abstimmung stehende Entwurf ist auch unter Republikanern umstritten.
  • Die Deutsche Bahn, die Postbank, Rheinmetall und die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) legen heute ihre Jahreszahlen für 2016 vor.
  • Der in die Abgas-Affäre verwickelte VW-Manager Heinz-Jakob Neußer will vor Gericht insgesamt 1,4 Millionen Euro Boni-Zahlungen einklagen.
  • Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) nimmt die größte künstliche Sonne Synlight in Betrieb. Mit dem Licht kann die 10.000-fache Intensität der Sonneneinstrahlung auf der Erde erreicht werden. In der Anlage sollen etwa Produktionsverfahren für solar erzeugte Treibstoffe entwickelt werden.
06:03 Uhr

Hoch "Ludwiga" kämpft für den Frühling

Der n-tv Wetterexperte Björn Alexander

n-tv-Meteorologe Björn Alexander

Hoch "Ludwiga" macht sich in den kommenden Tagen für unser Wetter stark. Damit werden die Sonnenanteile insgesamt mehr und die Temperaturen steigen zuerst einmal an. Am Sonntag allerdings wird es mit einem kräftigen Ostwind vorübergehend kälter. Kalt ist auch das Stichwort, wenn es um die Temperaturen heute in der Früh geht. Besonders im Norden und im Westen gibt's gebietsweise mal wieder leichten Frost oder Bodenfrost mit der Option auf Scheibenkratzen. Ansonsten sind es zu Beginn häufig 4 bis 7 Grad. Tagsüber erreichen die Temperaturen dann verbreitet 10 bis 20 Grad, mit den wärmsten Werten am Rhein und Richtung Alpen. Kühler bleibt es bei 7 bis knapp 10 Grad nur im Osten. Denn dort überwiegen heute die Wolken und bringen zeitweise etwas Regen mit. Im großen Rest wechseln sich Sonne und Wolken ab. Am schönsten wird es noch im Nordseeumfeld, am Nieder- und Oberrhein sowie an den Alpen bei 8 bis 10 Sonnenstunden. Damit wünsche ich Ihnen einen schönen Tag. Ihr Björn Alexander

05:50 Uhr

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