Donnerstag, 04. Februar 2021Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:25 Uhr

Das war Donnerstag, der 4. Februar 2021

Angela Merkel spricht im Interview mit ntv und RTL über die drängendsten Fragen der Corona-Krise. Die Kanzlerin sieht ein "leichtes Licht am Ende des Tunnels, aber es ist eine unglaublich schwere Zeit". Warum Merkel "schlecht abschalten kann" und was von der Konferenz mit den Ministerpräsidenten am kommenden Mittwoch zu erwarten ist, lesen Sie hier.

Und hier sehen Sie das gesamte Interview:

 

Was war heute sonst wichtig:

Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht, bis morgen!

21:47 Uhr

Ermittlungen gegen AfD-Mitarbeiterin wegen Waffenhandels

Die Generalstaatsanwaltschaft München ermittelt gegen eine Mitarbeiterin des AfD-Bundestagsabgeordneten Petr Bystron wegen illegalen Waffenhandels.

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Die Beschuldigte arbeitet im Büro des AfD-Abgeordneten Bystron.

(Foto: imago images/Christian Spicker)

  • Die Beschäftigte im Wahlkreisbüro des Münchner AfD-Parlamentariers sei eine von 16 Beschuldigten, bestätigte der Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft, Klaus Ruhland.
  • Der Fall führe von Kroatien bis nach Deutschland, bestätigte Ruhland. Es gehe auch um Verstöße gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz.
  • Laut einem "taz"-Bericht sollen zwischen 2015 und 2018 Waffen von Kroatien nach Deutschland geschmuggelt worden sein, die mutmaßlich für Mitglieder der rechtsextremen Szene bestimmt waren.
21:21 Uhr

Lawrow fordert von USA Respekt vor russischer Justiz

Dieses Gespräch war wohl für beide Seiten alles andere als angenehm. Der neue US-Außenminister Antony Blinken und sein russischer Kollege Sergej Lawrow haben in einem ersten Telefonat über den Fall des inhaftierten Kremlkritikers Alexej Nawalny gesprochen.

  • Lawrow habe Blinken die Notwendigkeit erläutert, "die Gesetzgebung und das Justizsystem der Russischen Föderation zu respektieren", hieß es in einer Mitteilung des russischen Außenministeriums.
  • Moskau hat den USA in Zusammenhang mit Massenkundgebungen für Nawalnys Freilassung mehrfach vorgeworfen, sich in innerrussische Angelegenheiten einzumischen.
  • Die beiden Außenminister sprachen auch über die kürzlich beschlossene Verlängerung des atomaren Abrüstungsvertrags New Start.
  • Aus dem US-Außenministerium hieß es weiter, Blinken habe auch "russische Einmischung" in die US-Wahl vergangenes Jahr angesprochen sowie die Freilassung zweier in Russland inhaftierter US-Bürger verlangt.
20:10 Uhr

Nawalny droht weitere Haftstrafe

Der inhaftierte Kreml-Kritiker Alexej Nawalny muss sich am Freitag wieder vor Gericht verantworten - diesmal  wegen "Verleumdung eines Weltkriegsveteranen".

  • Die Justiz wirft dem 44-Jährigen "unwahre" und "beleidigende" Äußerungen über einen Weltkriegsveteranen vor. Dieser hatte sich in einem Video für das Verfassungsreferendum von Russlands Präsident Wladimir Putin ausgesprochen.
  • Nawalny hatte das Video auf Twitter veröffentlicht und den Veteranen sowie weitere Akteure als "Schande für das Land", "Menschen ohne Gewissen" und "Verräter" bezeichnet.
  • Im Fall einer Verurteilung drohen ihm eine Geldstrafe von bis zu fünf Millionen Rubel (56.000 Euro) und bis zu zwei Jahre Haft.
19:26 Uhr

Makler zeigt "schlechteste Wohnung aller Zeiten" - 1370 Euro pro Monat

Die Wohnungen in Berlin sind teuer? Ja, aber in New York ist die Lage auf dem Immobilienmarkt wohl nicht viel besser. Ein Tiktok-Video von einer Mini-Wohnung im Stadtteil West Village in Manhattan für monatlich 1650 Dollar - umgerechnet rund 1370 Euro - Miete ist zu einem Internet-Hit geworden. Das von dem Makler Cameron Knowlton mit dem Titel "Die schlechteste Wohnung aller Zeiten in NYC!!!" veröffentlichte Video wurde schon mehr als 21 Millionen Mal angeschaut und hat zehntausende erstaunte und belustigte Kommentare nach sich gezogen.

Die Wohnung ist winzig und besteht aus nur einem Raum. Toilette und Dusche liegen auf dem Flur und werden von den Mietern im Gebäude geteilt. "Bevor ihr mich fragt: Ja, das ist eine echte Wohnung", sagt Knowlton in die Handy-Kamera. "Das bekommt ihr für 1650 Dollar in der begehrtesten Nachbarschaft von New York City."

*Datenschutz

 

18:48 Uhr

Schauspieler Mike Henry ist tot

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Mike Henry im Film "Tarzan am großen Fluß".

(Foto: imago images/Mary Evans)

Schauspieler Mike Henry ist tot. Er starb im Alter von 84 Jahren in der kalifornischen Stadt Burbank. Henry litt bereits seit Jahren an einer chronisch-traumatischen Enzephalopathie und der Parkinson-Krankheit.

  • Vor seiner Hollywood-Karriere spielte Henry Football in der Profiliga NFL.
  • In den Jahren 1966 - 1968 begeisterte Mike Henry das Kinopublikum in drei Spielfilmen als Tarzan.
  • Seine wohl bekannteste Rolle ist jedoch die des Henry Justice, genannt Junior, in den Filmen der Reihe "Ein ausgekochtes Schlitzohr" mit Burt Reynolds. Zwischen 1977 und 1983 spielte er sie insgesamt drei Mal.
Mehr dazu lesen Sie hier.
17:38 Uhr

Junger Fahrer verbrennt nach Kollision im Auto

Schrecklicher Unfall im hessischen Limburg: Auf einer Landstraße geriet ein Auto auf die Gegenspur und kollidierte mit dem entgegenkommenden Lastwagen. Der Pkw wurde von der Straße geschleudert und fing Feuer. Der 20-jährige Fahrer starb in dem brennenden Wagen, der 21-jährige Beifahrer wurde schwer verletzt und kam mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik. Einer von zwei Insassen des Lastwagens zog sich leichte Blessuren zu.

 

17:09 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:37 Uhr

Mann attackiert Polizisten mit japanischem Schwert

Heute Morgen waren zwei Polizisten in Böblingen in Baden-Württemberg zu einer häuslichen Auseinandersetzung gerufen worden. Dort trafen sie auf fünf Menschen. Einer von ihnen ging unvermittelt auf die Polizisten los - bewaffnet mit einem japanischen Schwert. Dabei verletzte der 31-Jährige einen Beamten schwer am Ohr. Daraufhin eröffnete der andere Polizist das Feuer und traf den Angreifer in ein Bein. Der 31-Jährige wurde festgenommen.

15:33 Uhr

Zu Unrecht Inhaftierter stirbt in Zelle - Ermittlungen eingestellt

Die Staatsanwaltschaft Kleve hat im Fall des unschuldig eingesperrten und nach einem Zellenbrand ums Leben gekommenen Syrers Amad A. weitere Ermittlungen eingestellt. Gegen einen Polizisten, dem Freiheitsberaubung vorgeworfen worden war, werde nicht mehr ermittelt, teilte die Behörde mit.

  • Der hellhäutige Syrer Amad A. war wegen eines Haftbefehls eingesperrt worden, mit dem nach dem Schwarzen Amedy G. aus Mali gesucht worden war. Amad A. hatte wochenlang in Kleve unschuldig im Gefängnis gesessen und schließlich in seiner Zelle selbst Feuer gelegt. Dabei erlitt der 26-Jährige so schwere Verbrennungen, dass er im September 2018 in einer Klinik starb.
  • Eine Staatsanwältin aus Braunschweig soll drei Wochen nach der Verhaftung Amad A.s mit dem Polizisten in Kleve telefoniert und dabei festgestellt haben, dass dieser nicht mit dem Afrikaner identisch sei. Dennoch wurde Amad A. nicht freigelassen.
  • Nach Bekanntwerden des Vorgangs hatte die Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen den Polizisten eingeleitet. Der konkrete Inhalt des Gesprächs habe aber nicht sicher rekonstruiert werden können, so die Behörde.
14:51 Uhr

Rechstextremisten aus "Gruppe Freital" verurteilt

Das Oberlandesgericht Dresden hat drei Männer und eine Frau im Zusammenhang mit der rechtsextremen "Gruppe Freital" verurteilt. Der Staatsschutzsenat verhängte eine Freiheitsstrafe von zweieinhalb Jahren gegen einen 27-Jährigen, der nach Überzeugung der Richter an zwei Anschlägen beteiligt war. Ein 53-Jähriger sowie ein 31-Jähriger wurden zu je zwei Jahren auf Bewährung verurteilt - wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung, Sachbeschädigung und der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Eine 31-Jährige wurde dafür zu sechs Monaten auf Bewährung verurteilt.

14:22 Uhr

Tiktok wirft italienische Kinder raus

Tiktok hat auf Druck der Behörden in Italien neue Alterskontrollen und den Rauswurf von Nutzern unter 13 Jahren zugesagt.

Der Grund: Vor rund drei Wochen war eine Zehnjährige in Palermo bei einer gefährlichen Internet-Mutprobe für die Kurzvideo-App gestorben. Die Behörden hatten daraufhin Tiktok ein Ultimatum gestellt. Das Soziale Netzwerk aus China werde ab 9. Februar den Zugang für alle Nutzer in Italien blockieren und ihn erst nach Eingabe der Geburtsdaten wieder freigeben, erläuterte die Behörde. Wer unter 13 Jahre sei, dessen Nutzerkonto werde gesperrt.

Diese Altersgrenze gilt in den Unternehmensregeln eigentlich schon länger. Die Verantwortlichen hätten nun aber zugesagt, das Alter der aktiven Tiktoker verstärkt mit künstlicher Intelligenz zu kontrollieren.

14:20 Uhr

Schichtwechsel

Sebastian Huld verabschiedet sich in den wohlverdienten Feierabend. Ab jetzt bin ich für den "Tag" zuständig, mein Name ist Uladzimir Zhyhachou. Bis zum späten Abend versorge ich Sie mit den wichtigsten und spannendsten Nachrichten aus der ganzen Welt. Ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag!

14:18 Uhr

Unfall-Opfer erhält Hände und Gesicht eines Toten

13:56 Uhr

Kramp-Karrenbauer zieht es in den Bundestag

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Ein Bundestagsmandat fehlt noch in AKKs bewegter politischer Vita.

(Foto: picture alliance/dpa)

Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer will in den Bundestag. Die frühere CDU-Bundesvorsitzende werde sich für das Direktmandat im Wahlkreis Saarbrücken bewerben, sagte sie der "Saarbrücker Zeitung". 1998 war Kramp-Karrenabauer bereits ganz kurz im Bundestag - von März bis Oktober. Sie war von 2011 bis 2018 Ministerpräsidentin im Saarland, wo sie bei der Landtagswahl 2017 mit 40,7 Prozent der Stimmen einen klaren Wahlsieg errang. Im Februar 2018 wurde sie zur Generalsekretärin der Bundes-CDU und im Dezember 2018 zur Parteivorsitzenden gewählt. Die Saarländerin gehört dem Bundestag noch nicht an. Der "Saarbrücker Zeitung" zufolge sei davon auszugehen, dass Kramp-Karrenbauer auch für einen Spitzenplatz auf der CDU-Landesliste im Saarland antreten werde. Bei der letzten Bundestagswahl war der heutige Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier Spitzenkandidat der Saar-CDU.

13:31 Uhr

Grüne liegen in Baden-Württemberg kurz vor Wahl deutlich vorn

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Kretschmann hat gute Aussichten, Ministerpräsident zu bleiben.

(Foto: picture alliance/dpa)

Gut fünf Wochen vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg sieht eine Umfrage die regierenden Grünen von Ministerpräsident Winfried Kretschmann deutlich vor der CDU. In der repräsentativen Erhebung des Instituts Infratest dimap für den Südwestrundfunk und die "Stuttgarter Zeitung" kamen die Grünen auf 34 Prozent. Die CDU um ihre Spitzenkandidatin und derzeitige Stuttgarter Kultusministerin Susanne Eisenmann lag bei 27 Prozent. Die SPD erreichte in der neuen Umfrage elf Prozent und lag knapp vor der AfD, die es auf zehn Prozent brachte. Die FDP kam auf neun Prozent. Die Linke wäre mit drei Prozent weiter nicht im Stuttgarter Landtag vertreten. Die Landtagswahl findet zeitgleich mit der im Nachbarbundesland Rheinland-Pfalz am 14. März statt.

13:20 Uhr

Schulze erhöht Druck auf Klöckner im Streit um Insektenschutz

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Bienen sind nicht die einzigen für die Landwirtschaft wertvollen Insekten.

(Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com)

Bundesumweltministerin Svenja Schulze hat im Streit mit dem Agrarministerium von Julia Klöckner um das Insektenschutzgesetz erneut ihren Entwurf verteidigt und auf eine schnelle Umsetzung gedrängt. "Das Gesetz muss noch in dieser Legislaturperiode beschlossen werden. Mir dauert das alles schon viel zu lange", sagte SPD-Politikerin Schulze der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Die Landwirtschaft in Deutschland müsse insektenfreundlicher werden. Das sei auch im Sinne der Bauern. "Ohne Insekten keine Landwirtschaft." Mehrere Bauernverbände hatten sich im Vorfeld eines Vermittlungstreffens im Kanzleramt mit einem Brandbrief an Bundeskanzlerin Angela Merkel gewandt und gefordert, das geplante Insektenschutzgesetz zu stoppen. Es sieht unter anderem strengere Regeln für den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln vor.

12:46 Uhr

Grüne und Linke rügen "mickrigen" Corona-Zuschuss für Bedürftige

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Kein Lob von KGE und Bartsch. (Archivbild)

(Foto: picture alliance/dpa)

Bezieher von Grundsicherungsleistungen sollen nach gestrigem Beschluss des Koalitionsausschusses einmalig 150 Euro bekommen. Zudem bekommen Eltern mit niedrigem und mittlerem Einkommen jeweils 150 pro Kind. Die SPD feiert das als großen Erfolg ihres Einsatzes für die sozial Schwachen inmitten der Pandemie. Der Jubel der Opposition hält sich dagegen in Grenzen. Diese "mickrige Einmalzahlung" sei eine herbe Enttäuschung, sagte Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt. Erwachsene und Kinder, die von Hartz IV leben müssten, bräuchten mehr Sicherheit. Der Vorsitzende der Linksfraktion, Dietmar Bartsch sagte der "Rheinischen Post": "Eine einmalige, bescheidende Zahlung ist kein Ruhmesblatt für die bisherige Ignoranz." Die beschlossene Einmalzahlung helfe strukturell und dauerhaft so wenig wie ein weiterer Kinderbonus.

Nachtrag: Auch der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), auf dessen Unterstützung die SPD meist zielt, ist unzufrieden: "Das Ergebnis ist ein Tropfen auf den heißen Stein was die Herausforderungen und Nöte geringverdienender Arbeitnehmer und armer Familien angeht", kritisierte DGB-Vorstandsmitglied Anja Piel. Eine einmalige 150-Euro-Hilfe bleibe "Lichtjahre hinter den tatsächlichen monatlich wiederkehrenden Mehrkosten in der Corona-Krise zurück".

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12:03 Uhr

Russische Medien kritisieren Umgang mit Protesten ungewohnt scharf

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Tausende Menschen wurden in den vergangenen Wochen bei Protesten gegen Putin festgenommen.

(Foto: picture alliance/dpa/TASS)

Nach der Festnahme eines Journalisten im Zusammenhang mit den Protesten gegen Präsident Wladimir Putin haben russische Medien ungewohnt deutlich das harte Vorgehen der Sicherheitskräfte kritisiert. Die Festnahme des Chefredakteurs der Nachrichtenplattform "Mediasona", Sergej Smirnow, sei ein "Einschüchterungsversuch gegenüber allen anderen Journalisten", schrieb die Zeitung "Kommersant". Das Blatt forderte ebenso wie mindestens 20 weitere Medien die Freilassung Smirnows. Auch der Fernsehsender RTVI kritisierte die Festnahme Smirnows. Dies zeige den "gestiegenen Druck gegen unabhängige Medien". Der "Mediasona"-Chefredakteur war wegen Verstoßes gegen das Versammlungsrecht festgenommen und zu 25 Tagen Haft verurteilt worden. Er hatte eine Twitter-Botschaft weiterverbreitet, die neben satirischer Bemerkungen auch einen Aufruf zur Teilnahme an den Protesten für Kreml-Kritiker Alexej Nawalny beinhaltete.

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11:40 Uhr

Hisbollah-kritischer Verleger im Auto erschossen

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Slims Schwester hatte ihn am Mittwochabend vermisst gemeldet.

(Foto: picture alliance/dpa/AP)

Im Libanon ist der prominente Aktivist und Verleger Lukman Slim, bekannt für seine Kritik an der schiitischen Hisbollah, tot in seinem Auto gefunden worden. Er sei mit einer Schussverletzung am Kopf in der südlichen Stadt Nabatija entdeckt worden, erfuhr die Nachrichtenagentur dpa. Die Stadt wird weitgehend von der Hisbollah kontrolliert. Der mit einer Deutschen verheiratete Slim galt im Ausland als einer der bekanntesten Kommentatoren für den Libanon und den Nahen Osten. "Sie haben ihn getötet", sagte Slims Freund Makram Rabah, Professor an der American University in Beirut. Slim hatte zuvor erklärt, dass er Drohungen von Anhängern der Hisbollah erhalten habe. Die Hisbollah ("Partei Gottes") zählt in dem kleinen Land am Mittelmeer zu den mächtigsten politischen Akteuren.

11:39 Uhr
Breaking News

Ethikrat lehnt Lockerungen für Geimpfte vorerst ab

Der Deutsche Ethikrat spricht sich in seinem mit Spannung erwarteten Gutachten dagegen aus, staatlich verordnete Freiheitsbeschränkungen für Geimpfte früher aufzuheben - "zum gegenwärtigen Zeitpunkt". Die Vorsitzende des Ethikrats, Alena Buyx, betonte bei der Vorstellung des Papiers, derzeit sei noch mehr Klarheit darüber notwendig, in welchem Ausmaß Corona-Impfungen die Übertragung des Virus unterdrücken. Zwar könne davon ausgegangen werden, dass die anlaufenden Impfungen schwere Verläufe und Todesfälle stark vermindern würden. Sie schränkte jedoch ein: "Welches Ausmaß diese Verminderung haben, lässt sich allerdings derzeit nicht sicher abschätzen." Schon deshalb komme eine individuelle Rücknahme der staatlichen Freiheitsbeschränkungen für geimpfte Personen nicht in Betracht.

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11:10 Uhr

Designierte Linke-Chefin ist bei Rot-Rot-Grün skeptisch

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Wissler und Hennig-Welsow sollen demnächst offizielle an die Linke-Spitze rücken.

(Foto: picture alliance/dpa)

Union und FDP warnen vor einer Bundesregierung aus Grünen, SPD und Linke. Doch ausgerechnet die von den Liberalen und Konservativen so verabscheute Linke kann sich selbst nicht recht für so ein Bündnis erwärmen. Die designierte Linke-Vorsitzende Janine Wissler sagte der Funke-Mediengruppe: "Was konkret Rot-Rot-Grün nach dieser Bundestagswahl angeht, bin ich eher skeptisch. Zwar solle die Partei ein solches Bündnis "auf keinen Fall ausschließen", es komme auf die Inhalte an, sagte die hessische Linksfraktionsvorsitzende. "Aber ich nehme natürlich wahr, dass die Grünen gerade eher in Richtung CDU blinken und die SPD nun mal Teil der Großen Koalition ist, deren Politik wir ablehnen." Klingt nicht nach Liebesheirat, zumal die Umfragen ebenfalls nicht für diese Koalition sprechen.

10:48 Uhr

Immer mehr Menschen gehen mit 63 in Rente

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Auch zum besten Job gibt es irgendwann eine noch bessere Alternative.

(Foto: picture alliance / Neundorf/Kirchner-Media)

Die Zahl der Rentenanträge für besonders langjährig Versicherte ab 63 ist erneut leicht gestiegen. So gab es nach Angaben der Deutschen Rentenversicherung im vergangenen Jahr rund 260.000 Anträge auf die Altersrente ab 63. 2019 waren rund 257.000 Anträge gestellt worden. Bei der Einführung 2014 hatte die Regierung nur jährlich rund 200.000 Antragsteller prognostiziert. Doch seit Inkrafttreten der Rente ab 63 stieg die Zahl der gestellten Anträge nun insgesamt auf rund 1,7 Millionen. Versicherte, die mindestens 45 Versicherungsjahre in der gesetzlichen Rentenversicherung zurückgelegt haben, können diese Altersrente ab dem Alter von 63 Jahren ohne Abschläge in Anspruch nehmen. Die Altersgrenze für diese abschlagsfreie Altersrente steigt bis 2029 schrittweise auf 65 Jahre. Zuletzt lag die Altersgrenze bei 63 Jahren und 10 Monaten.

10:25 Uhr

Trump verliert Hubschrauber-Landeplatz in seinem Golfresort

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Abflug: Trump verließ im Marine One das Weiße Haus.

(Foto: picture alliance/dpa/AP)

Erst nahmen sie ihm Twitter, dann nahmen sie ihm sein Amt und nun auch noch seinen Hubschrauber-Landeplatz in seinem privaten Golfresort in Florida, Mar-a-Lago: Der Wähler hat gesprochen und Donald Trump muss seither auf so einiges verzichten. Wie das Klatschportal TMZ berichtet, war der Hubschrauber-Landeplatz eine Ausnahme exklusiv für den US-Präsidenten. Grundsätzlich seien Helikopter-Landungen im Ort Palm Beach nicht erlaubt. Nun da der Präsidenten-Heli Marine One nicht mehr in dem Resort landen wird, wo Trump nach seinem Auszug aus dem Weißen Haus hingezogen ist, muss auch der Landeplatz weg.

10:06 Uhr

Bundesverfassungsrichter segnen elektronische Fußfesseln ab

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Wer das trägt, gilt als gefährlich: die elektronische Fußfessel.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die elektronische Fußfessel für aus der Haft entlassene Straftäter mit Rückfallrisiko ist mit dem Grundgesetz vereinbar. Die Überwachung greife zwar tief in Grundrechte ein, teilte das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe am Donnerstag mit. Da die Einschränkungen dem Schutz anderer Menschen dienten, seien sie aber zumutbar und gerechtfertigt. Geklagt hatten zwei Betroffene. Die 2011 eingeführte Fußfessel ist vor allem für verurteilte Gewalt- und Sexualstraftäter gedacht. Inzwischen können auch extremistische Täter überwacht werden. Über ein Satellitensignal ist ihr Aufenthaltsort jederzeit bestimmbar. Ihre Bewegungen werden nur eingesehen, wenn in der zentralen Überwachungsstelle in Hessen Alarm ausgelöst wird.

09:44 Uhr

Mann in Bremerhaven steuert Auto in Hafenbecken

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Die Feuerwehr hatte ein Auto am Haken.

(Foto: picture alliance/dpa/Feuerwehr Bremerhaven)

Ein 25 Jahre alter Autofahrer ist in Bremerhaven mit seinem Auto im Hafenbecken des Alten Hafens gelandet. Laut Feuerwehr kam der Mann am frühen Morgen aber mit einem Schrecken davon. Er konnte sich selbstständig aus dem Wagen befreien und sich an Land retten. Der Mann blieb unverletzt. Die Feuerwehr rückte mit 14 Kräften an und hob das Auto mit einem Kran aus dem Wasser - auch Rettungstaucher waren im Einsatz. Laut Polizei gab der Fahrer an, dass er vor dem Unglück abgelenkt war. Wie genau, war nicht bekannt.

09:04 Uhr

Mann nach Maskenstreit im Supermarkt von Gegner überfahren

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FFP2- oder OP-Masken sind Pflicht im Supermarkt.

(Foto: picture alliance / VIE7143)

Eine nicht aufgesetzte Gesichtsmaske in einem Supermarkt in Erfurt hat zu einem Streit geführt, in dessen Folge ein 48 Jahre alter Mann von einem Auto verfolgt und angefahren worden ist. Wie eine Sprecherin der Polizei mitteilte, kam es am Mittwochnachmittag zu einem Streit zwischen zwei Männern, da einer der beiden seine Gesichtsmaske verspätet aufgesetzt habe. Einer der Männer verließ daraufhin den Markt. Der 40 bis 45 Jahre alte Streitpartner folgte laut Polizei dem 48-Jährigen nach draußen und habe ihn mit dem Auto verfolgt. Der 48-Jährige sei daraufhin von dem Fahrzeug erfasst und mehrere Meter mitgeschleift worden. Nach einer abrupten Bremsung sei er von der Motorhaube gefallen. Der Mann blieb den Angaben nach unverletzt.

08:43 Uhr

Buschbrände zerstören mehr als 81 Häuser bei Perth

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Apokalyptische Szenen in Australiens Westen.

(Foto: picture alliance/dpa/DEPARTMENT OF FIRE AND EMERGENCY SERVICES/AAP)

Bei Buschbränden nahe der westaustralischen Stadt Perth sind mindestens 81 Häuser zerstört worden. Die Flammen fraßen sich durch die Hügellandschaft Perth Hills. Mehr als 250 Feuerwehrleute waren im Einsatz, sieben von ihnen erlitten leichte Verletzungen. Seit dem Ausbruch der Brände am Montag wurden 10.000 Hektar Gelände verwüstet. Mehrere Hundert Menschen brachten sich vor den Flammen in Sicherheit. Durch Windböen mit einer Stärke von bis zu 70 Kilometern pro Stunde wurden die Brände vielerorts angefacht. Am Wochenende könnten Regenfälle etwas Entspannung bringen. Vor einem Jahr wurde Australien von beispiellosen Buschbränden heimgesucht, die auf die Erderwärmung zurückzuführen waren. Damals wurden ganze Städte verwüstet und zahlreiche Tiere Opfer der Flammen.

08:32 Uhr

RTL und ntv befragen Merkel zur Corona-Krise

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Merkel kommt zur Prime Time.

(Foto: picture alliance/dpa/POOL AP)

Die Bundeskanzlerin hat zuletzt so ihre Mühe und Not, die Linie der Bundesregierung in der Corona-Politik verständlich zu machen. Insbesondere den Start der Impfkampagne sehen Opposition, Medien, aber auch der Koalitionspartner SPD deutlich kritischer als Angela Merkel. Am Abend stellt sie sich in der Sondersendung "Corona-Krise - Deutschland braucht Antworten" den Fragen von Frauke Ludowig und Nikolaus Blome. Das Interview wird auf ntv und RTL um 20:15 Uhr gezeigt. Bei ntv.de finden Sie die Sendung im Livestream.

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08:18 Uhr

AKK will trotz SPD-Ablehnung weiter Eurodrohne bewaffnen

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Kramp-Karrenbauer lässt sich eine Aufklärungsdrohne vom Typ Heron zeigen. (Archivbild)

(Foto: picture alliance/dpa)

Obwohl im Beschluss des Koalitionsausschusses keine Bewaffnung der Eurodrohne vorgesehen ist, spricht sich Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer weiter dafür aus. Die europäischen Projektpartner würden "sicherlich bewaffnen", sobald die Drohne fertig gebaut sei, so die Ministerin in der ntv-Sendung "Frühstart". "Und ich hoffe sehr, dass wir für die Zukunft auch Beschlüsse bekommen, die klarmachen, der Schutz unserer Soldaten ist es wert, dass auch wir Drohnen bewaffnen." Der Koalitionspartner SPD sei aber bekanntlich dagegen. "Das wird sicherlich auch Teil der Auseinandersetzung im Wahlkampf sein", sagte Kramp-Karrenbauer. Die Eurodrohne ist ein gemeinsames Projekt von Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien und soll frühestens 2028 ausgeliefert werden.

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07:54 Uhr

Kölner Kardinal Woelki räumt ein: "Wir haben Vertrauen verspielt"

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Woelki sieht sich seit Wochen scharfer Kritik ausgesetzt.

(Foto: picture alliance/dpa)

Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki hat Fehler bei der Aufarbeitung der Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs gegen katholische Priester eingeräumt. "Wir haben Fehler gemacht, wir haben Vertrauen verspielt, ich verstehe die Ungeduld", sagte Woelki der "Kölnischen Rundschau". Aber man stehe kurz vor der Aufklärung. Woelki war unter anderem wegen der Zurückhaltung eines Gutachtens in die Kritik geraten. "Wir klären auf, ich stehe zu meinem Versprechen", sagte er nun. Dennoch könne er nur um Geduld bis zum 18. März bitten. An dem Tag solle der Strafrechtler Björn Gercke das vom Erzbistum in Auftrag gegebene Gutachten zum Umgang mit Missbrauchsfällen vorlegen. Dies werde auch "nicht der Endpunkt, sondern der Ausgangspunkt für weitere Aufklärung sein", sicherte Woelki zu.

07:33 Uhr

Elton John spricht mit London über Brexit-Probleme junger Künstler

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John gehörte zu den mehr als 100 Unterzeichnern eines offenen Briefs, in dem Musik-Stars der Regierung Versagen bei der Verhandlung über Visaregeln mit der EU vorgeworfen hatten.

(Foto: picture alliance / empics)

Elton John setzt sich bei der Regierung in London für eine Lösung der Brexit-Probleme für Künstler ein. "Ich will, dass die Situation gelöst wird, damit junge Leute keine Schwierigkeiten haben, in Europa auf Tournee zu gehen", sagte der britische Musik-Superstar der BBC nach einem Gespräch mit dem britischen Kulturminister Oliver Dowden. Visafreies Reisen und Arbeiten für Künstler wie vor dem EU-Austritt sei aber derzeit nicht absehbar, resümierte der 73-Jährige das Gespräch mit dem Minister. Das Problem sei vor dem Brexit "unter den Teppich gekehrt" worden, kritisierte er. Seit dem 1. Januar, dem Ende der Brexit-Übergangsphase, benötigen Musiker und Künstler Visa und andere Dokumente für Auftritte in der EU beziehungsweise in Großbritannien.

07:18 Uhr

Prinz Harrys Sohn überrascht mit amerikanischem Akzent

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Archie spricht mit dem Akzent seiner Mutter Meghan. Wann es wohl bei Harry soweit ist?

(Foto: picture alliance / empics)

Der Sohn des britischen Prinzen Harry und seiner aus den USA stammenden Frau Meghan hat erstmals einige Worte an die Öffentlichkeit gerichtet - und dabei bei britischen Medien mit seinem amerikanischen Akzent für Aufsehen gesorgt. Der im Mai 2019 geborene Archie wünscht am Ende eines am Dienstag veröffentlichten Podcasts seiner Eltern auf der Streamingplattform Spotify ein "Frohes Neues Jahr". Der gut anderthalb Jahre alte Urenkel von Königin Elizabeth II. habe "sehr stark einen amerikanischen Akzent", kommentierte die Royals-Expertin der britischen Zeitung "Daily Mail" Archies Auftritt. Die Boulevardzeitung "Sun" stellte ebenfalls fest: "Baby Archie hat einen amerikanischen Akzent". Nachdem die junge Familie Anfang des Jahres von Großbritannien nach Kanada gezogen war, hatte sie sich später in Meghans Heimat Kalifornien ein neues Zuhause gesucht.

07:09 Uhr

Fahnder finden in Karibik 1,4 Tonnen Kokain auf Boot

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Drogenkartelle schmuggeln auf verschiedenen Transportwegen erhebliche Mengen Kokain aus Südamerika durch Mittelamerika in die USA. 

(Foto: picture alliance / TT NYHETSBYR?N)

Auf einem Schiff in der Karibik haben honduranische Fahnder etwa 1,4 Tonnen Kokain entdeckt. Sie fanden bei einer Inspektion des aus Kolumbien stammenden Bootes auf offener See 65 Bündel mit je 20 Päckchen unter einem doppelten Boden, wie die Generalstaatsanwaltschaft des mittelamerikanischen Landes mitteilte. Die Besatzung - sechs Honduraner und ein Südamerikaner - sei festgenommen worden. Weil die beschlagnahmten Drogen noch nicht in einem Labor untersucht worden waren, war von mutmaßlichem Kokain die Rede.

06:49 Uhr

Altenheim mit 75 Bewohnern nach Feuer evakuiert

Schock inmitten der Nacht: Wegen eines Dachstuhlbrandes ist ein Altenheim im nordrhein-westfälischen Voerde evakuiert worden. 75 Bewohner seien in dem Heim gemeldet, teilte ein Polizeisprecher am Morgen mit. "Bisher haben wir noch keine Verletzten." Wie viele Mitarbeiter sich in dem Gebäude befanden, war zunächst noch unklar. Das Feuer sei gegen 3.45 Uhr gemeldet worden. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr und Polizei waren am Morgen noch vor Ort. Zur Ursache und Schadenshöhe konnte die Polizei noch keine Angaben machen.

06:32 Uhr

20 Mutige wagen Protest gegen Putsch in Myanmar

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Zu größeren Protesten gegen den Putsch kamen Exilanten in Japan zusammen.

(Foto: picture alliance/dpa/AP)

In Myanmars zweitgrößter Stadt Mandalay ist es erstmals seit der gewaltsamen Machtübernahme des Militärs zu einem Straßenprotest gegen den Putsch gekommen. Etwa 20 Menschen versammelten sich vor der Medizinischen Fakultät von Mandalay, wie ein Video auf der Social-Media-Plattform Facebook zeigte. Die Demonstranten forderten die Freilassung der De-facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi und skandierten "Unsere verhafteten Führer, lasst sie jetzt frei, lasst sie jetzt frei". Auf einem Transparent war zu lesen "Das Volk protestiert gegen den Militärputsch". Das Militär hat bei seinem Putsch am Montag mehrere Regierungsmitglieder just an dem Tag festgesetzt, an dem das neu gewählte Parlament um Suu Kyi zu seiner ersten Sitzung hätte zusammenkommen sollen. Unter früheren Juntas in Myanmar kam es bislang zur blutigen Unterdrückung von Protesten.

Mehr dazu lesen Sie hier.
06:22 Uhr

Das wird heute wichtig

Einen schönen guten Morgen,

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Biden stellt heute sein außenpolitisches Programm vor.

(Foto: picture alliance / abaca)

wünscht Ihnen Ihr Team von ntv.de. Wir starten hoch motiviert in den kleinen Freitag und blicken gespannt auf folgende Themen:

  • Der deutsche Ethikrat stellt heute seine Empfehlungen vor, ob und wie Corona-Geimpfte ihre vollen Grundrechte wieder ausüben können.
  • Am Abend stellt sich Bundeskanzlerin Merkel um 20:15 Uhr in der Sondersendung "Corona-Krise - Deutschland braucht Antworten" bei RTL und ntv den Fragen von Politikchef Nikolaus Blome und Frauke Ludowig. Das Interview zeigt ntv.de auch im Livestream.
  • Die Bundesregierung hat am Abend weitere Hilfen für Familien, für Grundsicherungs-Bezieher und die Wirtschaft beschlossen, die heute sicherlich noch einmal Thema sein werden.
  • Die Wetterkapriolen werden heute intensiver, mit Schneefällen im Nordwesten, Hochwasser-Gefahr in Hessen und Frühlingswetter im Süden.
  • In Dresden wird ein Urteil gegen drei mutmaßliche Unterstützer der rechtsextremen und terroristischen Vereinigung "Gruppe Freital" erwartet.
  • In Italien bemüht sich Ex-EZB-Chef Mario Draghi um die Bildung einer Expertenregierung.
  • US-Präsident Joe Biden will seine erste außenpolitische Rede nach seiner Amtseinführung halten.

Dazu wird es bestimmt auch die eine oder andere unterhaltsame Meldung geben, die ich Ihnen nicht vorenthalten werde. Hinweise und Kritik schreiben Sie gerne an sebastian.huld[at]nama.de. Ich hole mir fix einen Kaffee und auf geht's!

06:01 Uhr

Vertrauen in Pandemie-Politik sinkt

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Das Zutrauen in die Pandemie-Politik sinkt.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die Stimmung der Bundesbürger in der Corona-Pandemie droht nach der Langzeit-Umfrage "Die Ängste der Deutschen" zu kippen. So sieht inzwischen rund die Hälfte der Befragten die Politiker von ihren Aufgaben überfordert (54 Prozent). Das ist bisher der höchste Wert in der Pandemie. Im Sommer urteilten 40 Prozent der Interviewten so, im ersten Lockdown im April 2020 waren es 46 Prozent, wie es in der Studie heißt, die am Donnerstagvormittag vorgestellt werden soll. Die Umfrage "Die Ängste der Deutschen" wird seit fast 30 Jahren regelmäßig von der R+V-Versicherung in Auftrag gegeben und gilt als kleiner Seismograph der Befindlichkeiten rund um Politik, Wirtschaft, Familie und Gesundheit.