Donnerstag, 04. März 2021Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
21:54 Uhr

Gregor Gysi will wieder per Direktmandat in den Bundestag

Der langjährige Fraktionschef der Linken im Bundestag, Gregor Gysi, will erneut per Direktmandat in den Bundestag einziehen. Der Berliner Bezirksverband Treptow-Köpenick stellte den 73-Jährigen erneut als Kandidaten auf, wie es in einer Mitteilung des Verbandes hieß.

Gysi selbst schrieb bei Twitter, er sei mit 93,5 Prozent als Direktkandidat für den Wahlkreis Treptow-Köpenick nominiert worden.

Den Wahlkreis hat der promovierte Jurist bereits mehrere Male gewonnen, zuletzt im Jahr 2017. Gysi ist momentan außenpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion.

21:06 Uhr

Friseurin arbeitet trotz positivem Corona-Test

Eine Friseurin in Eschweiler bei Aachen infiziert sich mit Corona, wird positiv getestet - und arbeitet trotzdem weiter.

  • Der Betrieb des Salons sei zur "allgemeinen Gefahrenabwehr" am Dienstag sofort untersagt worden, teilte die Stadt heute mit. Zuvor seien beim Ordnungsamt anonyme Hinweise eingegangen, wonach die Friseurin in dem Salon trotz ihres Testergebnisses tätig sei. "Im Rahmen der anschließenden Ermittlungen bestätigte sich dieser Verdacht", erklärte die Stadt.
  • Zur Zahl der Menschen, die deswegen nun in Quarantäne müssen, machte die Stadt keine Angaben. Die Städteregion Aachen erklärte allerdings, man gehe nicht von vielen Ansteckungen aus.
  • Die Friseurin sei nur kurze Zeit in dem Salon gewesen. Bislang seien auch alle Tests im beruflichen Umfeld der Frau negativ.
20:21 Uhr

Fahrer bewusstlos - Polizei rettet vier Kinder im Kleinbus

Die Polizei hat einen Kleinbus mit vier Kindern und einem bewusstlosen Fahrer gestoppt. Am Nachmittag seien Notrufe eingegangen, weil Zeugen gesehen hätten, wie der Wagen bei Pasewalk in Mecklenburg-Vorpommern in Schlangenlinien gefahren sei, teilte die Polizei mit. Schließlich stellte sich ein Polizeiwagen dem langsam fahrenden Kleinbus in den Weg, woraufhin sich beide verkeilten. Der 63 Jahre alte Fahrer war nicht mehr ansprechbar und stand weiterhin auf dem Gaspedal.

  • Ein mitfahrender 14-Jähriger zog den Zündschlüssel, so dass der Motor ausging. Er sowie zwei mitfahrende neunjährige Mädchen und ein zehnjähriger Junge blieben unverletzt.
  • Zuvor musste Fahrzeuge dem auf der falschen Straßenseite fahrenden Kleinbus ausweichen und landeten im Straßengraben. Kurz vor dem Ortseingang kam es zudem zu einer Berührung mit einem anderen Wagen und einem leichten Schaden.
  • Nach ersten Erkenntnissen hatte der Fahrer wegen eines medizinischen Notfalls die Kontrolle über das Fahrzeug verloren.
19:43 Uhr

Banksy bekennt sich zu Graffito auf Gefängnis-Mauer

Das war Banksy: Der mysteriöse britische Street-Art-Künstler hat sich mit einem humorvollen Video zu einem kürzlich aufgetauchten Graffito an der Mauer eines ehemaligen Gefängnisses in Reading bekannt.

In dem auf Instagram veröffentlichten Video lässt sich Banksy sogar ein bisschen bei der Arbeit über die Schulter schauen. Zu sehen sind unter anderem kleinteilig ausgeschnittene Schablonen, Sprühdosen, Filzstifte und Malerollen, mit denen der Künstler im Schein einer Stirnlampe arbeitet.

Die Szenen von der nächtlichen Sprühaktion an der Gefängnismauer sind eingebettet in eine Folge des Fernseh-Malkurses "The Joy of Painting" von US-Maler und Moderator Bob Ross. Die Bemerkungen des 1995 gestorbenen Ross scheinen dabei Banksys Arbeitsschritte zu kommentieren.

19:04 Uhr

Catherine Zeta-Jones trauert um ihre jüngere Cousine

Die britische Schauspielerin und Oscar-Preisträgerin Catherine Zeta-Jones trauert um ihre jüngere Cousine Gemma. Die 1983 geborene Gemma sei am 13. Februar 2021 verstorben, erklärte Zeta-Jones in einem Kommentar auf Instagram und veröffentlichte unter anderem ein Foto ihrer Cousine.

"Sie war für uns alle wahrlich ein 'Gem' [Anm. d. Red.: dt. Juwel oder Edelstein] und für ihre fünf Kinder war sie eine außergewöhnliche Mutter." Gemma werde nun beerdigt. Es ist nicht bekannt, woran die Cousine von Zeta-Jones gestorben ist.

18:39 Uhr

Lawine tötet 14 Menschen in Afghanistan

Im Nordosten Afghanistans sind bei dem Abgang einer Schnee- und Gerölllawine mindestens 14 Menschen ums Leben gekommen. Weitere mindestens vier wurden bei dem Vorfall verletzt.

Bei den Verunglückten soll es sich den Angaben der lokalen Behörden zufolge um Arbeiter einer Goldmine handeln. Die Lawine sei in einem Gebiet abgegangen, das von den militant-islamistischen Taliban kontrolliert werde, sagte ein Sprecher des Provinzgouverneurs. Aus diesem Grund könnten Sicherheitskräfte oder Regierungsbeamte nicht an den Unglücksort fahren.

18:30 Uhr

Schlagzeilen am Abend

17:54 Uhr

Schauspielerin Katharina Matz gestorben

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Katharina Matz im Jahr 2001.

(Foto: imago images/APress)

Die Schauspielerin Katharina Matz ist tot. Sie starb am Mittwoch in Berlin nach kurzer Krankheit im Alter von 90 Jahren, wie das Deutsche Theater unter Berufung auf das Umfeld von Matz bestätigte.

  • Von 1954 an gehörte Matz dem Ensemble des Deutschen Theaters. Die Theaterchefin Ida Ehre konnte Matz Ende der 50er Jahre nach Hamburg verpflichten, wo sie zunächst an den Kammerspielen wirkte und dann zum Thalia Theater wechselte.
  • Am Deutschen Theater in Berlin spielte sie seit 2012 regelmäßig als Gast, zuletzt probte Matz kurz vor Ausbruch der Pandemie 2020 noch für die Uraufführung von "Das Herz der Krake" von Nis-Momme Stockmann.
  • Neben der Bühne war die Schauspielerin auch in Filmen und TV-Produktionen zu sehen. In den 50er Jahren wirkte sie in Defa-Filmen wie "Carola Lamberti - Eine vom Zirkus" oder "Hotelboy Ed Martin" mit. Im Westen stand sie später unter anderem mit Hildegard Knef und Hansjörg Felmy vor der Kamera. Das Fernsehpublikum konnte Matz zuletzt in der SWR-Serie "Der letzte Wille" erleben.
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17:16 Uhr

Militärhubschrauber stürzt in Türkei ab - neun Tote

Beim Absturz eines Militärhubschraubers in der Türkei sind neun Soldaten gestorben. Vier Insassen seien verletzt worden, teilte das Verteidigungsministerium mit. Der Unfall ereignete sich demnach in der Provinz Bitlis im Südosten der Türkei. Nach Ministeriumsangaben war der Hubschrauber eine halbe Stunde nach dem Start vom Radar verschwunden. Nach einer Suchaktion mit Drohnen, einem Flugzeug und einem Hubschrauber sei später das Wrack der Maschine entdeckt worden.

16:06 Uhr

Auto kracht mit voller Wucht in Einfamilienhaus - Einsturzgefahr

In Nordrhein-Westfalen ist ein Autofahrer von der Straße abgekommen und mit voller Wucht in die Wand eines Einfamilienhauses gefahren.

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Zum Glück blieb es bei (sehr hohem) Sachschaden.

  • Bei dem Unfall in Wermelskirchen wurden ein Wintergarten und große Teile eines Badezimmers derart zerstört, dass für das Gebäude nun Einsturzgefahr besteht. Der 45-jährige Fahrer des Autos verletzte sich bei dem Aufprall, konnte sich aber noch selbst aus dem Wagen befreien.
  • Die Bewohnerin war zu Hause, wurde aber zum Glück nicht verletzt.
  • Nach bisherigen Ermittlungen geht die Polizei davon aus, dass der Fahrer den Unfall aufgrund einer psychischen Erkrankung verursachte. Ein Statiker soll nun die genauen Schäden am Gebäude überprüfen.
15:32 Uhr

Heftiges Erdbeben vor Neuseeland: Tsunami-Gefahr

Vor der Küste von Neuseeland hat es ein heftiges Erdbeben der Stärke 7,2 gegeben. Das Zentrum lag östlich der neuseeländischen Nordinsel. Das US-Frühwarnsystem gab eine Tsunami-Warnung heraus.

Der Zivilschutz in Neuseeland habe Menschen in Küstenregionen aufgefordert, sich in höher gelegene Gebiete zu begeben, berichtete die Zeitung "New Zealand Herald". Die Katastrophenschutzbehörde appellierte an die Bürger, dem Wasser fern zu bleiben und die Nachrichten in Radio und Fernsehen zu verfolgen.

Berichten zufolge sollen die Erschütterungen in der ganzen Region zu spüren gewesen sein, so auch in den Großstädten Auckland, Wellington und Christchurch.

15:04 Uhr

Explosion in Nortorf - Mann tötete wohl seine Lebensgefährtin

Nach einer heftigen Explosion wird am Montag ein Reihenendhaus in Nortorf in Schleswig-Holstein völlig zerstört. Eine 54-Jährige Bewohnerin wird zunächst vermisst - heute wird sie tot gefunden. Die Leiche müsse noch identifiziert werden, man gehe aber davon aus, dass es sich um die vermisste 54-Jährige handelt, sagte der Kieler Oberstaatsanwalt Michael Bimler.

Gegen den Lebensgefährten der Frau wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Verdachts des Totschlags, des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion und schwerer Brandstiftung eingeleitet, wie Bimler weiter sagte. Im Laufe des Tages werde Haftbefehl beantragt.

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14:36 Uhr

Schichtwechsel

Heidi Ulrich verabschiedet sich in den wohlverdienten Feierabend, doch der "Tag" geht weiter. Ab sofort mit mir, Uladzimir Zhyhachou. Ich wünsche Ihnen einen schönen und entspannten Nachmittag!

14:25 Uhr

Tausenden Südsudanesen droht Hungertod

Die humanitäre Lage im Südsudan wird angesichts einer Gemengelage aus Hunger, Überschwemmungen und Gewalt immer schlimmer. "Das Überleben Zehntausender Menschen im jüngsten Staat der Welt hängt am seidenen Faden, die Hälfte der Südsudanesen befindet sich in einer kritischen Ernährungssituation", erklärt Oliver Müller, der Leiter des Hilfswerks des Deutschen Caritasverbandes. Tausende Menschen seien vom Hungertod bedroht. Auch das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) spricht von einer lebensbedrohlichen Ernährungslage, da die Ernte fast überall im Land durchschnittlich 50 Prozent niedriger ausfalle als im Vorjahr. "Unsere Recherchen ergaben, dass Klimaschocks in Verbindung mit anhaltendem Konflikt und bewaffneter Gewalt den Übergang der Gemeinschaften von der Nahrungsmittelhilfe zur unabhängigen Nahrungsproduktion extrem schwierig machen", sagt der IKRK-Generaldirektor Robert Mardini. Die Corona-Pandemie schaffe zudem weitere Hürden.

13:33 Uhr

IS-Rückkehrerin zu Bewährungsstrafe verurteilt

Eine 30-jährige Deutsche ist wegen Mitgliedschaft in einer ausländischen Terrorvereinigung zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden. Lisa R. sei zwischen September 2014 und Januar 2019 Mitglied der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) gewesen, erklärte das Oberlandesgericht Koblenz. R. war 2014 mit ihrem Mann und seinen beiden Schwestern nach Syrien gereist, um sich dem IS anzuschließen. Unter anderem habe sie die IS-Ideologie über soziale Netzwerke verbreitet und andere aufgefordert, ebenfalls nach Syrien zu auszureisen und sich dem IS anzuschließen. Sie war nacheinander mit insgesamt vier IS-Kämpfern verheiratet, drei von ihnen starben. Das Gericht erklärte, R. habe aber die Phase der religiösen Radikalisierung endgültig hinter sich gelassen, weswegen weitere Straftaten von ihr nicht zu befürchten seien.

12:58 Uhr

Vulkan Pacaya spuckt Lava und Asche

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Der Vulkan liegt rund 30 Kilometer südlich von Guatemala-Stadt.

(Foto: imago images/Agencia EFE)

Der Vulkan Pacaya in Guatemala hat erneut Lava, Dampf und Asche gespuckt. Der Katastrophenschutz erklärte, es seien starke Explosionen registriert worden, die bis zu 800 Meter über den Krater reichten. Vom nationalen vulkanologischen Institut hieß es zudem, es habe sich eine knapp einen Kilometer hohe Aschesäule über dem Berg gebildet. Die Asche falle auf angrenzende Ortschaften. Außerdem fließt Lava den 2552 Meter hohen Berg hinunter. Drei Lavaströme seien 800 bis 1000 Meter lang. Anwohner des Berges wurden aufgerufen, aufmerksam zu sein und ihre Häuser bei erhöhter Gefahr zu verlassen.

12:45 Uhr

Bundestag bestätigt "epidemische Lage"

Der Bundestag hat wegen der Corona-Pandemie weiterhin eine "epidemische Lage von nationaler Tragweite" festgestellt. Einem entsprechenden Antrag der großen Koalition stimmten auch Grüne und Linke zu. Die FDP enthielt sich, die AfD votierte dagegen. Diese festgestellte Lage gibt dem Bund besondere Befugnisse, direkt ohne Zustimmung des Bundesrates Verordnungen zu erlassen, etwa zu Tests und Impfungen. Dazu beschloss das Parlament auch noch ein Gesetz: Verlängert der Bundestag die "epidemische Lage" nicht spätestens nach drei Monaten wieder, soll sie automatisch aufgehoben werden.

12:25 Uhr

Thailand will Touristen Quarantäne im Hotel erlauben

Thailand will ausländischen Besuchern eine Quarantäne in den Hotelanlagen vor Ort erlauben und damit seinen brachliegenden Tourismus-Sektor wiederbeleben. Geplant sei das Vorhaben ab April oder Mai zunächst in fünf Provinzen, darunter Phuket und Krabi, erklärte das Tourismusministerium. Dort würden Besucher üblicherweise zwischen einem und drei Monaten bleiben. Touristen müssten dort dann zwar für 14 Tage in Quarantäne. Wenn ihr Corona-Test aber nach drei Tagen negativ ausfällt, dürften sie aus ihren Zimmern und sich in den Hotelanlagen frei bewegen. Die Einnahmen aus dem Tourismus in Thailand waren 2020 um mehr als 80 Prozent auf nur noch knapp elf Milliarden Dollar eingebrochen.

12:14 Uhr
Breaking News

Stiko empfiehlt AstraZeneca-Impfstoff auch für Ältere

Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt Gesundheitsminister Jens Spahn zufolge den Impfstoff von AstraZeneca auch für über 65-Jährige. Neue Studiendaten belegten zudem, dass das Vakzin bei einem Abstand zwischen Erst- und Zweitimpfung von zwölf Wochen noch wirksamer sei. Auch das empfehle die Stiko. "Beide Empfehlungen werden wir sehr zeitnah in der Verordnung umsetzen", erklärt Spahn.

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11:45 Uhr

Drei Personen nach Attacke in Schweden in Lebensgefahr

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Der Täter griff Passanten in der Innenstadt der südschwedischen Kleinstadt Vetlanda an.

(Foto: dpa)

Drei Menschen schweben nach dem Stichwaffenangriff im schwedischen Vetlanda in Lebensgefahr. Das meldet die schwedische Nachrichtenagentur TT und beruft sich auf Angaben der Krankenhäuser. Ein Mann hatte gestern insgesamt sieben Menschen mit einer Stichwaffe verletzt. Die Polizei sprach gestern von einem möglichen „terroristischen Angriff“. Darauf deuteten Indizien hin, hieß es. Heute Nachmittag will sie mehr dazu sagen. Der mutmaßliche Täter wurde festgenommen. Sein Motiv ist bisher nicht bekannt.

11:27 Uhr

Bundestag hebt Immunität von CDU-Mann auf

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Axel Fischer ist seit 1998 Mitglied des Bundestags.

(Foto: dpa)

Der Bundestag hat die Immunität des CDU-Abgeordneten Axel Fischer aufgehoben. Das Plenum erteilte nach Bundestagsangaben einstimmig seine Genehmigung zum "Vollzug gerichtlicher Durchsuchungs- und Beschlagnahmebeschlüsse". Die Angelegenheit steht offenbar in Zusammenhang mit möglichen Lobbytätigkeiten Fischers für die Regierung von Aserbaidschan. Der Karlsruher CDU-Politiker weist die Vorwürfe zurück. "Das wird sich aufklären lassen, aber bis dahin ist mein Ruf natürlich ruiniert", sagte er der "Augsburger Allgemeinen". Die Entscheidung des Bundestags folgte entsprechenden Empfehlungen der Generalstaatsanwaltschaft München und des Bundesjustizministeriums.

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11:06 Uhr

Prinz Philip übersteht Herz-OP

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Königin Elizabeth und Prinz Philip sind seit 1947 verheiratet.

(Foto: picture alliance/dpa/Buckingham Palace/PA Media)

Prinz Philip ist am Herzen operiert worden. Die Operation sei erfolgreich verlaufen, sagt der Buckingham-Palast. Der Eingriff sei wegen eines seit Längerem bestehenden Herzleidens durchgeführt worden. Er werde noch einige Tage zur Behandlung und Erholung im Krankenhaus bleiben, so der Palast. Prinz Philip ist 99 Jahre alt. In den vergangenen Jahren hatte er mehrfach mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Unter anderem war ihm 2011 ein Stent am Herzen eingesetzt worden. 2017 zog sich der Ehemann von Königin Elizabeth II weitgehend aus dem öffentlichen Leben zurück.

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10:36 Uhr

Khashoggis Verlobte: Geheimdienstbericht als Beweis aufnehmen

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Hatice Cengiz nach der heutigen Verhandlung.

(Foto: REUTERS)

Im Fall des ermordeten saudi-arabischen Journalisten Jamal Khashoggi hat seine Verlobte vor dem Gericht in Istanbul die Zulassung eines US-Geheimdienstberichts als Beweismittel gefordert. "Wie Sie wissen, zieht der zuletzt veröffentlichte Bericht den Kronprinzen in direkte Verantwortung“, sagte die Verlobte Khashoggis und Klägerin Hatice Cengiz. Khashoggi war 2018 im saudischen Konsulat in Istanbul ermordet worden. Washington hatte am Freitag einen Geheimdienstbericht veröffentlicht. Darin steht, dass Saudi-Arabiens Kronprinz Mohammed bin Salman den Einsatz zur Gefangennahme oder Tötung Khashoggis genehmigt habe. In dem Prozess wird in Abwesenheit gegen 26 saudische Staatsbürger verhandelt. Hauptbeschuldigte sind ein ehemaliger Berater des Kronprinzen und der ehemalige Geheimdienstchef des Landes.

10:30 Uhr
Breaking News

EU-Behörde prüft Zulassung von Sputnik V

Die EU-Arzneimittelbehörde (EMA) beginnt mit der Prüfung einer Zulassung für den russischen Corona-Impfstoff Sputnik V. Das teilt die in Den Haag ansässige Behörde mit. In Ungarn wird der Vektorviren-Impfstoff bereits eingesetzt, auch andere EU-Länder planen dies unabhängig von der EMA-Entscheidung.

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10:07 Uhr

Menschen schlafen nach Beben draußen in der Kälte

Viele Menschen haben nach dem starken Erdbeben in Mittelgriechenland die Nacht in Zelten, Hotels oder bei Freunden verbracht. Etliche Menschen stünden unter Schock und hätten nachts frieren müssen, sagte Kostas Agorastos, Gouverneur der Region Thessalien der Zeitung "To Proto Thema". Das Militär hatte Hunderte provisorische Zelte errichtet, noch in der Nacht gab es starke Nachbeben. Es müsse noch für die nächsten Wochen mit weiteren Nachbeben gerechnet werden, sagte ein Seismologe der Tageszeitung "Kathimerini".

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Am Morgen nach dem Beben: Ein Mann vor einem beschädigten Haus im Dorf Damasi.

(Foto: dpa)

Das Beben der Stärke 6 hatte sich gestern Mittag nahe der Stadt Larisa in rund zehn Kilometern Tiefe ereignet und war auf dem gesamten griechischen Festland zu spüren, auch in den Städten Athen, Thessaloniki und Patras. In unmittelbarer Nähe des Epizentrums mussten sechs Menschen aus Trümmern befreit werden, Tote gab es jedoch nicht. Der Regionalgouverneur schätzt, dass rund 100 Gebäude schwere Schäden aufweisen. Einige sehr alte Häuser stürzten ein.

09:46 Uhr

Demonstranten in Myanmar trotzen Gewalt

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Menschen bei der Beerdigung einer 19-Jährigen, die durch einen Kopfschuss getötet wurde.

(Foto: REUTERS)

In Myanmar haben Sicherheitskräfte gestern Dutzende Demonstranten erschossen. Trotz der Gewalt sind in vielen Landesteilen erneut zahlreiche Menschen gegen die Militärjunta auf die Straßen gegangen. "Trotz all dieses brutalen Schießens und der Tötungen werden wir weitermachen, ohne auch nur einen Tag Pause zu machen. Wir sehen uns morgen!", schrieb Maung Saungkha, einer der Anführer der Proteste, auf Facebook. Im ganzen Land gedachten Menschen der Toten. Die deutsche Botschaft in Rangun und mehrere weitere westliche Botschaften posteten als Zeichen der Trauer auf Facebook schwarze Profilbilder. Laut den Vereinten Nationen waren allein am Mittwoch mindestens 38 Menschen getötet worden. Die Zahl der Toten könnte weiter steigen, weil viele Menschen schwer verletzt wurden.

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Demonstranten und Sicherheitskräfte - zwischen ihnen Barrikaden.

(Foto: KHIT THIT MEDIA via REUTERS)

09:10 Uhr

Umfrage: Wie finden Sie die neuen Corona-Lockerungen?

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Der Lockdown gilt noch drei weitere Wochen, gleichzeitig gibt es weitere Lockerungen. Was halten Sie von den Bund-Länder-Beschlüssen?

08:45 Uhr

Taj Mahal nach Bombendrohung geräumt

Indiens berühmteste Sehenswürdigkeit, der Taj Mahal, ist nach einer Bombendrohung geräumt worden, Touristen mussten das Gelände verlassen. Ein Anrufer habe gewarnt, dass er das Marmormonument in die Luft gehen lassen werde, hieß es von der Polizei. Ein Bombenentschärfungsteam suchte nach einem Sprengsatz auf dem Gelände des Unesco-Weltkulturerbes. Bislang wurde nichts gefunden worden. Der Taj Mahal war wegen Corona im letzten Frühjahr zunächst ein halbes Jahr geschlossen worden. Inzwischen dürfen es Besucher unter Auflagen wieder besichtigen. Indien stellt jedoch wegen der Pandemie seit gut einem Jahr keine Visa an ausländische Touristen aus.

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Normalerweise besuchen sieben bis acht Millionen Menschen pro Jahr den Taj Mahal.

(Foto: picture alliance / Bildagentur-online/McPhoto-Pater)

08:22 Uhr

Meghan wirft Buckingham-Palast Falschaussagen vor

Das klingt nach einer Art Abrechnung mit dem britischen Königshaus: Herzogin Meghan hat dem Buckingham-Palast "ständige Falschaussagen" über sie und Prinz Harry vorgeworfen. In einem Interview-Auszug sagt Meghan, sie wisse nicht, wie das Königshaus erwarten könne, "dass wir nach dieser ganzen Zeit einfach weiter still sind, wenn Die Firma sich aktiv daran beteiligt, ständig Falschaussagen über uns zu verbreiten". Mit „Die Firma“ meint sie das britische Königshaus. Die Queen soll diesen Begriff selbst benutzen. Das ganze Interview läuft am Sonntag beim US-Sender CBS. Meghan und Harry hatten sich im letzten Jahr überraschend aus der ersten Reihe des britischen Königshauses zurückgezogen. Das Paar lebt mit seinem fast zwei Jahre alten Sohn Archie in Kalifornien und erwartet sein zweites Kind.

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08:05 Uhr

Ifo: Zahl der Kurzarbeiter gestiegen

Die Zahl der Kurzarbeiter ist nach Schätzungen des Ifo-Instituts im Februar gestiegen. Sie habe um 100.000 zum Vormonat auf 2,8 Millionen zugenommen, wie die Münchner Forscher mitteilten. Das entspreche 8,5 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. "Das Bild ist zweigeteilt: Während die Kurzarbeit vor allem in Hotels und Gaststätten sowie im Einzelhandel zunahm, ist sie in der Industrie rückläufig", sagte Ifo-Arbeitsmarktexperte Sebastian Link. Hotels und Gaststätten hätten nach wie vor die meisten Kurzarbeiter - insgesamt 604.000, was 56,8 Prozent der Beschäftigten entspreche.

07:55 Uhr

Merck fährt Gewinn ein und erhöht Dividende

Merck KGaA
Merck KGaA 147,70

Der Pharma- und Chemiekonzern Merck hat im vergangenen Jahr Umsatz und Gewinn gesteigert und die operative Gewinnmarge ausgeweitet. Die Aktionäre sollen eine Dividende von 1,40 Euro je Aktie erhalten, das sind 10 Cent mehr als im Vorjahr. Der Umsatz stieg um 8,6 Prozent auf 17,534 Milliarden Euro. Der Konzern profitierte im Zuge der Pandemie vor allem von einem starken Life-Science-Geschäft, das Produkte für die Pharmaforschung anbietet. Wichtige Treiber waren zudem die neu zugelassenen Medikamente Mavenclad und Bavencio und das Halbleitergeschäft Semiconductor Solutions. Der bereinigte Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen stieg um 18,6 Prozent auf 5,2 Milliarden Euro.

07:39 Uhr

Verfassungsschutz nimmt Neonazi-Siedlungsbewegung ins Visier

Eine vor gut einem Jahr von Neonazis initiierte Kampagne zur Ansiedlung von Gleichgesinnten in den östlichen Bundesländern hat die Aufmerksamkeit des Verfassungsschutzes erregt. In der "Initiative Zusammenrücken" wirkten Angehörige unterschiedlicher Gruppierungen und Parteien wie der NPD und Der III. Weg sowie Einzelaktivisten zusammen, heißt es in einer Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der Linksfraktion. Ziel sei die "Ansiedlung autochthoner Deutscher in den ostdeutschen Bundesländern". Die Bewegung, die ihr Projekt in verschiedenen sozialen Medien bewirbt, ist unter anderem in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen aktiv. Sie bemüht sich vor allem, Deutsche aus dem Westen Deutschlands zur Umsiedlung dorthin zu bewegen. Weiter heißt es in der Regierungsantwort, im Gemeinsamen Extremismus- und Terrorismusabwehrzentrum von Bund und Ländern seien bis Mitte Februar noch keine Sachverhalte zu rechtsextremistischen Siedlungsbestrebungen thematisiert worden.

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07:28 Uhr

Corona beschert Lufthansa Rekordverlust

Lufthansa
Lufthansa 10,87

Der Geschäftseinbruch in der Corona-Krise hat der Lufthansa 2020 einen Rekordverlust eingebrockt. Unter dem Strich stand ein Minus von 6,7 Milliarden Euro nach einem Gewinn von 1,2 Milliarden ein Jahr zuvor, wie der vom Staat gestützte Konzern mitteilte. Im abgelaufenen Jahr brach der Umsatz um 63 Prozent auf 13,6 Milliarden Euro ein. Eine Dividende für die Aktionäre wird es erneut nicht geben. Für 2021 geht Vorstandschef Carsten Spohr davon aus, dass der Verlust geringer ausfällt und die Lufthansa die gewährten Staatshilfen von insgesamt 9 Milliarden Euro nicht ganz in Anspruch nehmen muss. "Ab dem Sommer rechnen wir wieder mit einer stärkeren Nachfrage, sobald durch eine weitere Verbreitung von Tests und Impfstoffen die restriktiven Reisebeschränkungen zurückgehen", sagte er.

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07:10 Uhr

US-Polizeireform nach Tod von George Floyd nimmt erste Hürde

Mehr als neun Monate nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd durch Polizeigewalt hat das US-Repräsentantenhaus umfassenden Polizeireformen zugestimmt. Eine Mehrheit in der von den Demokraten dominierten Parlamentskammer billigte den nach Floyd benannten Gesetzentwurf.

  • Er sieht unter anderem vor, dass die Bundesregierung Anreize für das Verbot von Würgegriffen bei Polizeieinsätzen schafft. Die Immunität von Polizisten soll eingeschränkt werden, um Strafverfolgung bei Gewaltanwendung zu erleichtern.
  • Außerdem will das Justizministerium eine nationale Datenbank für polizeiliches Fehlverhalten aufbauen. Damit soll erschwert werden, dass gewalttätige Polizisten nach einer Entlassung bei anderen Polizeibehörden anheuern.
  • Der Gesetzentwurf muss noch durch den Senat. Ob dort die notwendige Mehrheit zustande kommt, ist offen.
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Der Tod von George Floyd führte zu Massenprotesten gegen Polizeigewalt und Rassismus - wie hier im Juni in Washington.

(Foto: imago images/UPI Photo)

06:45 Uhr

Vielerorts wird es nass, teilweise gewittrig

Heute breiten sich zunächst vom Westen bis rund um die Mitte Regenschauer aus. Im Norden ist es verbreitet dicht bewölkt, aber meist trocken. Im Süden stellen sich heitere Abschnitte ein. Am Nachmittag breiten sich Schauer und einzelne Gewitter über ganz Baden-Württemberg und in die Mitte Bayerns aus. In Ober- und Niederbayern kommen sie erst am Abend an. Im Nordosten sind dann einzelne Regen- oder Schneeschauer nicht ausgeschlossen und in den nördlichen Mittelgebirgen sinkt die Schneefallgrenze zunächst auf 500 m und in der kommenden Nacht dann bis in tiefe Lagen ab. Im Süden ist es mit 10 bis 15 Grad tagsüber noch mild, im Norden bei maximal 4 bis 7 Grad schon deutlich kühler.

06:27 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen!

Der Lockdown wird grundsätzlich bis zum 28. März verlängert, es gibt aber eine ganze Reihe von Lockerungen. Zum Beispiel sind schon ab Montag wieder mehr Kontakte erlaubt. Der Einzelhandel darf unter Auflagen doch schon öffnen, wenn die 7-Tage-Inzidenz stabil unter 50 liegt. Außerdem soll es jede Menge Schnelltests geben und Haus- und Fachärzte sollen in die Impfkampagne eingebunden werden. Darauf und auf weitere Schritte haben sich Kanzlerin Merkel und die Länderchefs bei ihrem Corona-Gipfel verständigt. Alle Vereinbarungen im Überblick finden Sie hier sowie hier die neuesten Entwicklungen im Corona-Ticker. Nun ist es an den Ländern, die Schritte umzusetzen. Außerdem werden heute noch diese Themen wichtig:

  • Ab 7 Uhr legt der Dax-Konzern Merck seine Zahlen für das vierte Quartal und die Bilanz 2020 vor. Bisher ist der Pharma- und Chemiekonzern gut durch die Corona-Krise gekommen.
  • Anders sieht es bei der Lufthansa aus. Die Pandemie hat dem Konzern schwer zu schaffen gemacht. Ab 7 Uhr zieht die Fluglinie Bilanz für das Corona-Jahr 2020.
  • Die Allianz der Opec+ hält ihre erste Online-Sitzung seit Anfang Januar ab. Minister aus 23 Staaten verhandeln über eine mögliche Ausweitung der Öl-Fördermengen ab April.
  • Der Bundestag soll ab 9 Uhr über eine weiter bestehende "epidemische Lage von nationaler Tragweite" wegen der Pandemie entscheiden. Ein Antrag von Union und SPD sieht vor, dies erneut festzustellen. Diese Ausnahmelage gibt dem Bund besondere Befugnisse, direkt und ohne Zustimmung des Bundesrates Verordnungen zu erlassen, etwa zu Tests und Impfungen.
  • Im Fall des vor mehr als zwei Jahren ermordeten saudischen Journalisten Jamal Khashoggi geht in Istanbul ein Prozess gegen 26 Angeklagte weiter. Hauptbeschuldigte sind ein ehemaliger enger Berater von Saudi-Arabiens Kronprinz Mohammed bin Salman und der ehemalige stellvertretende Geheimdienstchef des Landes. Ihnen wird vorgeworfen, andere Angeklagte zu Mord unter Folter angestiftet zu haben.
06:00 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht