Donnerstag, 07. Mai 2020Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:29 Uhr

Das war Donnerstag, der 7. Mai 2020

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So sah das Reichstagsgebäude vor genau 75 Jahren aus, am 7. Mai 1945.

(Foto: picture alliance/dpa)

Liebe Berlinerinnen und Berliner, ich wünsche Ihnen einen guten Start in das verlängerte Wochenende! Dieses Jahr ist der Tag der Befreiung ein gesetzlicher Feiertag in der Hauptstadt - auch wenn diesmal nur in einer Art Not-Betrieb des Endes des Zweiten Weltkrieges gedacht wird.

Was war heute wichtig:

Damit verabschiede ich mich in den Feierabend und wünsche Ihnen - nicht nur den Berlinern - eine gute Nacht!

22:05 Uhr

Nackter Mann schläft in gestohlenem Pizza-Taxi

Im nordrhein-westfälischen Wickede wurde am Dienstag ein Pizza-Taxi gestohlen. Der Fahrer hatte den Schlüssel stecken lassen und wollte neue Bestellungen abholen. Die Zeit nutzte ein Unbekannter, um den Wagen zu entwenden. Nun ist das Fahrzeug im rund 30 Kilometer entfernten Dortmund aufgetaucht - samt einem nackten und schlafenden Mann.

Der nackte 46-Jährige konnte bei der Kontrolle keinen Führerschein vorweisen und auch nicht überzeugend erklären, wieso er unbekleidet in dem gestohlenen Wagen schlief. Im Auto entdeckten die Beamten zudem eine kleine Menge Betäubungsmittel. Vermutlich handele es sich um Cannabis.

Gegen den Mann wird nun wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und des Diebstahls von Kraftfahrzeugen ermittelt.

21:49 Uhr

US-Justiz lässt Vorwürfe gegen Trumps Ex-Berater Flynn fallen

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Michael Flynn soll die FBI belogen haben.

(Foto: picture alliance/dpa)

Das US-Justizministerium lässt die Vorwürfe gegen den früheren Nationalen Sicherheitsberater von Präsident Donald Trump, Michael Flynn, in der Russland-Affäre fallen. Das erklärte das Ministerium in einem bei Gericht eingereichten Dokument. Flynn hatte sich im Dezember 2017 schuldig bekannt, die Bundespolizei FBI über seine Kontakte zum ehemaligen russischen Botschafter in den USA, Sergej Kisljak, belogen zu haben.

Mehr dazu lesen Sie in Kürze auf ntv.de

21:13 Uhr

McDonald's geschlossen wegen Corona: Kundin schießt um sich

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In dieser McDonald's-Filiale in Oklahoma City kam es zu Schüssen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Weil der Sitzbereich in einem McDonald's im US-Bundesstaat Oklahoma in der Coronavirus-Krise geschlossen ist, hat eine Kundin das Feuer auf das Personal eröffnet.

Vier Mitarbeiter des Schnellrestaurants in Oklahoma City, das zurzeit nur Speisen zum Mitnehmen anbietet, wurden verletzt - zum Glück nicht lebensgefährlich. Die 32-Jährige wurde kurz danach festgenommen.

In der Mitteilung der Polizei hieß es, die Frau sei informiert worden, dass der Sitzbereich des Restaurants nicht zugänglich sei. Sie habe sich dennoch geweigert, das Lokal zu verlassen. Mitarbeiter hätten die Frau daraufhin hinausgedrängt. Sie sei dann mit einer Handfeuerwaffe zurückgekehrt und habe das Feuer eröffnet. 

20:33 Uhr

Serien-Star Ariel Winter schneidet sich Teil des Daumens ab

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Autsch! Das tat Ariel Winter sicherlich weh.

(Foto: imago images/MediaPunch)

Ariel Winter ist in der Küche ein ziemlich schmerzhafter Fehler unterlaufen. Eigentlich wollte die "Modern Family"-Darstellerin nur ein neues Rezept ausprobieren. "Ich habe vier Zwiebeln gehackt und alles war gut - ich habe auch gerade neue Messer bekommen. Anschließend wollte ich eine geschälte Tomate kleinhacken und habe dann den oberen Teil meines Daumens abgeschnitten", verriet Winter in der US-Sendung "Access Hollywood".

Ihr Finger habe "so stark geblutet, dass wir ins Krankenhaus mussten". Ihr Freund habe ihre abgeschnittene Fingerspitze mitgenommen.

In der Notaufnahme habe eine Krankenschwester ihr dann eine Plastiktüte mit dem Daumenstück gegeben. Doch Winter habe nicht gewusst, "dass die Spitze meines Daumens darin war, also warf ich es versehentlich weg".

20:00 Uhr
19:51 Uhr

WDR-Reporterin zeigt Frankreichs Ex-Präsidenten an

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Valery Giscard d'Estaing war von 1974 bis 1981 Frankreichs Präsident.

(Foto: picture alliance/dpa)

Eine WDR-Reporterin wirft dem früheren französischen Präsidenten Valery Giscard d'Estaing sexuelle Belästigung vor: Die Fernsehjournalistin Ann-Kathrin Stracke hat bei der Pariser Staatsanwaltschaft Anzeige gegen den 94-jährigen Giscard erstattet. Nun hofft die 37-Jährige nach eigenen Worten auf "eine gesellschaftliche Debatte über sexuelle Belästigung und mehr Mut, Dinge anzusprechen".

Stracke sagte, der frühere Staatschef habe nach einem Interview im Dezember 2018 mehrfach ihr Gesäß berührt. "Ich habe die Situation als sehr degradierend, als sehr herabsetzend empfunden", betonte die Journalistin. Ein anwesender Kameramann habe sie aus der misslichen Situation befreit, indem er eine Lampe umgeworfen habe.

Der WDR teilte mit, Giscards Büro habe weder auf einen offiziellen Beschwerdebrief noch auf die Strafanzeige von diesem März inhaltlich reagiert. Auch das Umfeld des früheren Staatschefs wollte sich auf Anfrage nicht äußern.

19:13 Uhr

Schießerei in Darmstadt - drei Verletzte

Bei einer Schießerei in Darmstadt sind drei Menschen verletzt worden.

"Die Fahndungs- und Ermittlungsarbeiten, insbesondere in Bezug auf die bislang noch unbekannten Täter, laufen derzeit auf Hochtouren", sagte eine Sprecherin der Polizei.

Gegen 17.15 Uhr alarmierten Zeugen die Polizei und meldeten eine Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen sowie Schussgeräusche. Bislang wurden drei Männer mit Schussverletzungen in Krankenhäuser gebracht.

18:42 Uhr

Bundestag beschließt Bundeswehr-Einsatz im Mittelmeer

Die Bundeswehr beteiligt sich an der neuen EU-Operation "Irini" zur Überwachung des Waffenembargos gegen Libyen. Der Bundestag stimmte für das Mandat, das eine Entsendung von bis zu 300 deutschen Soldaten vorsieht. Ihr Einsatzort ist das Mittelmeer.

Die Mission soll hauptsächlich das seit Jahren brüchige UN-Waffenembargo gegen Libyen überwachen - aus der Luft, auf dem Wasser und per Satellit. Erklärtes Ziel ist eine Stabilisierung des nordafrikanischen Bürgerkriegslandes.

Die "Irini"-Mission löst die Operation "Sophia" ab, die Ende März auslief und im Dauerstreit um eine Verteilung von Bootsflüchtlingen beendet worden war. Um Migranten keinen Anreiz zu bieten, sich auf den Weg nach Europa zu machen, soll bei dem neuen Einsatz vorwiegend abseits der Fluchtrouten operiert werden.

18:07 Uhr

Fünfter AfD-Kandidat scheitert bei Wahl zum Bundestagsvize

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Nur 129 Abgeordnete stimmten für Karsten Hilse von der AfD.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die AfD ist mit ihrem inzwischen fünften Kandidaten für den Posten eines Vizepräsidenten des Bundestages endgültig gescheitert.

  • Der aus dem sächsischen Bautzen kommende Abgeordnete Karsten Hilse fiel auch im dritten Anlauf durch - wie schon im Januar und März. Für den gelernten Elektromonteur und späteren Polizeibeamten stimmten nur 129 Abgeordnete, gegen ihn 501. Es gab 26 Enthaltungen. Die erforderliche Zahl von 355 Stimmen verfehlte der 55-Jährige damit deutlich. 
  • Aus Sicht der AfD ist die Nicht-Wahl ihrer Kandidaten ein undemokratischer Akt der Ausgrenzung.
  • Eigentlich steht jeder Fraktion ein Vizepräsidentenposten zu, sie muss für ihren Kandidaten aber eine Mehrheit bekommen. Daran waren zuvor im Bundestag schon vier andere AfD-Abgeordnete gescheitert: Zuletzt traf es im Dezember Paul Viktor Podolay, davor bereits Albrecht Glaser, Mariana Harder-Kühnel und Gerold Otten. Sie fielen alle in drei Wahlgängen durch.
17:51 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

17:36 Uhr

Hubschrauber stürzt ab - Insassen nur leicht verletzt

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Die beiden Hubschrauber-Insassen hatten Glück im Unglück.

(Foto: picture alliance/dpa)

Glimpflicher Ausgang einer Beinahe-Katastrophe in Hildesheim: Zwei Männer sind beim Absturz der Ultraleichtmaschine aus 50 bis 100 Metern Höhe nur leicht verletzt worden.

Der 48 Jahre alte Pilot und sein 60 Jahre alter Co-Pilot konnten sich selbst befreien. Sie kamen ins Krankenhaus.

Um kurz vor 11.00 Uhr startete der Hubschrauber zu einem Testflug. Schon kurz nach dem Start stürzte die Maschine nach einem Motorausfall ab und fiel auf eine Wiese.

16:55 Uhr

Papaya positiv auf Corona getestet? Tansania kritisiert WHO

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Ob die Papaya-Frucht auch Symptome zeigte, wurde nicht mitgeteilt.

(Foto: picture alliance/dpa)

Tansanias Präsident, John Magufuli, hat Covid-19-Testkits in seinem Land als mangelhaft bezeichnet. Man habe unter anderem Proben einer Papaya-Frucht und einer Ziege an das nationale Labor geschickt und diese Ergebnisse seien positiv gewesen. Die WHO weist Magufulis Äußerungen zurück.

Die Afrika-Leiterin der WHO, Matshidiso Moeti, sagte, man teile diese Sicht nicht. "Wir sind überzeugt, dass die Tests, die gestellt wurden und die auf dem internationalen Markt sind, (...) nicht mit dem Virus kontaminiert sind." Der Leiter der afrikanischen Gesundheitsbehörde Africa CDC, John Nkengasong, sagte, Tansania nutze den gleichen Test wie alle anderen. Nach Magufulis Äußerungen wurde die Leiterin des nationalen Labors suspendiert.

Tansania hat der Africa CDC zufolge 480 Corona-Fälle verzeichnet. Magufulis bisheriger Umgang mit der Ausbreitung von Covid-19 wurde oft kritisiert. Kirchen und Moscheen sind weiterhin geöffnet. Magufuli schlug auch vor, gegen das Virus zu beten und Dampf einzuatmen.

16:09 Uhr

Weiterer Musiker stirbt nach Hungerstreik in der Türkei

Erst Anfang April war Helin Bölek, die Sängerin der prominenten türkischen Folk-Band Grup Yorum, nach 288 Tagen im Hungerstreik gestorben.

Heute, zwei Tage nach dem Abbruch eines 323-tägigen Hungerstreiks, ist ein weiteres Band-Mitglied gestorben. Der Bassist Ibrahim Gökcek ist in einem Krankenhaus in Istanbul verstorben, teilte sein Anwalt mit. Erst am Montag hatte Gökcek seinen Hungerstreik gegen Restriktionen der Regierung beendet und wurde in die Notaufnahme eingeliefert.

Mit ihrer Aktion protestierten die beiden gegen die Inhaftierung von Bandmitgliedern, Razzien und Repressionen wie ein jahrelanges Konzertverbot. Wegen angeblicher linksterroristischer Verbindungen sind Bandmitglieder in der Türkei immer wieder inhaftiert worden.

16:05 Uhr
Breaking News

SPD-Abgeordnete Högl zur neuen Wehrbeauftragten gewählt

Die SPD-Innen- und Rechtspolitikerin Eva Högl ist neue Wehrbeauftragte des Bundestags. Das Parlament wählte sie zur Nachfolgerin von Hans-Peter Bartels, der ebenfalls in der SPD ist. Auf Högl entfielen 389 der 656 abgegebenen Stimmen. Der ebenfalls für das Amt kandidierende AfD-Abgeordnete Gerold Otten kam auf 92 Stimmen - damit bekam er drei Stimmen mehr als die Partei Sitze im Bundestag hat.

Mehr dazu lesen Sie hier.
15:35 Uhr

Zwölfjähriger Autofahrer gibt Gas und kracht in Hauswand

Ein zwölfjähriger Junge hat sich in Papas Auto gesetzt und innerhalb kürzester Zeit in der Nachbarschaft zwei andere Wagen, eine Hauswand und einen kleinen Baum beschädigt.

Als der Junge mit dem Auto rückwärts aus einer Parklücke setzte, stieß er gegen ein geparktes Auto. Dann legte er den Vorwärtsgang ein, gab richtig Gas, überfuhr einen kleinen Baum, streifte ein weiteres Auto und prallte gegen eine Hauswand. Der Airbag löste aus. Eine Frau, die das mitbekommen hatte, kümmerte sich um den unter Schock stehenden Jungen bis die Eltern kamen. An allen Autos und der Hauswand entstand erheblicher Sachschaden.

Nach Polizeiangaben war das Auto des Vaters nicht für den Straßenverkehr zugelassen.

15:16 Uhr

Adeles Minikleid wird zum Verkaufsschlager

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So sieht Adele nicht mehr aus.

(Foto: picture alliance/dpa)

Musik-Superstar Adele hat sich in den vergangenen Monaten rargemacht. Aber nicht nur deshalb sorgte ihr neuer Instagram-Post für Aufsehen. Die Sängerin zeigte ihren enormen Gewichtsverlust (von bis zu 45 Kilo ist die Rede) in einem schwarzen Minikleid mit langen Ballonärmeln. Dazu bedankte sie sich bei den Helfern in der Corona-Krise und für die Glückwünsche zu ihrem Geburtstag.

Vor allem Adeles Outfit scheint es den Fans angetan zu haben. Das kurze, aber hochgeschlossene Kleid mit den weiten Ärmeln stammt von Elzinga und kostet umgerechnet etwa 550 Euro. Zu haben ist es momentan aber nicht mehr, der Website des Labels zufolge ist es nun ausverkauft.

Noch lieber als Adeles Kleid hätten ihre Fans aber neue Musik der Sängerin, wie zahlreiche Kommentare unter ihrem Post zeigen...

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14:43 Uhr

Erste VW-Kunden erhalten Zahlungen aus dem Diesel-Vergleich

Der VW-Konzern hat damit begonnen, die Vergleichssummen aus dem Diesel-Vergleich auszubezahlen. Die ersten 15.000 Kunden hätten ihr Geld bereits auf dem Konto, teilte Volkswagen mit. Bis Ende der kommenden Wochen sollen alle rund 200.000 Verbraucher Geld erhalten, deren Vergleichsabschluss Volkswagen am 20. April - also mit Ablauf der regulären Frist - bestätigt hat. Mittlerweile habe sich VW mit über 240.000 Diesel-Fahrern auf einen Vergleich geeinigt.

Je nach Alter und Typ des Fahrzeugs sollen sie nun Zahlungen zwischen 1350 und 6250 Euro erhalten. VW zahlt insgesamt über 750 Millionen Euro aus.

Auf den Diesel-Vergleich hatten sich der VW-Konzern und der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) Anfang des Jahres verständigt. Er sieht vor, dass vom Dieselskandal betroffene Verbraucher Entschädigungszahlungen für den Wertverlust ihrer Diesel-Fahrzeuge bekommen.

14:30 Uhr

Schichtwechsel

Heidi Ulrich verabscheidet sich in den wohlverdienten Feierabend, ab sofort und bis zum späten Abend begleite ich Sie durch den "Tag". Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag!

14:04 Uhr

Bericht: Pilotenfehler führte zu Eurofighter-Zusammenstoß

Der Zusammenstoß zweier Eurofighter über der Müritzregion ist laut einer Untersuchung letztlich auf einen Pilotenfehler zurückzuführen. Das stehe im Abschlussbericht des Generals Flugsicherheit in der Bundeswehr, berichtet dpa. Bei dem Unglück vor knapp einem Jahr war ein 27-jähriger Pilot ums Leben gekommen, ein zweiter konnte sich retten.

In dem vertraulichen Bericht an den Verteidigungsausschuss des Bundestags geht es auch um den Absturz eines Bundeswehrhubschraubers im Juli bei Hameln, bei dem eine 25-jährige Soldatin starb und ein 26-jähriger Soldat verletzt wurde. "In beiden Fällen liegt die Unfallursache in einer unglücklichen Verkettung mehrerer Fehler vor und während der Flüge", teilte die Bundeswehr zudem auf ihrer Homepage mit. Technische Defekte oder Fehlfunktionen an den Luftfahrzeugen könnten ausgeschlossen werden.

13:50 Uhr

Bundesliga startet nächsten Samstag, weitere positive Corona-Tests

Die Bundesliga kehrt ohne Freitagsspiel zurück. Die Deutsche Fußball Liga erklärte, dass es nach rund neunwöchiger Pause nächste Woche Samstag weitergehe. Die DFL gab außerdem bekannt, dass zwei weitere Profis positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Weitere Einzelheiten sind bisher nicht bekannt. Vorher waren schon zehn Tests positiv ausgefallen, drei davon beim 1. FC Köln.

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13:29 Uhr

Scooter kündigt neue Musik an

Scooter müssen sehr sehr treue Fans haben, die Band ist nach über 25 Jahren immer noch gut im Geschäft. Nun kündigt Scooter neue Musik an: Ende des Monats werde die erste neue Single erscheinen, sagte H.P. Baxxter in einem Video bei Instagram. Auch ein Album verspricht er. "Das wird ein Meilenstein in der Musikhistorie."

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13:20 Uhr

Polen billigt Präsidentschaftswahl per Brief

Bei der nächsten Präsidentschaftswahl in Polen stimmen die Wähler ausschließlich per Brief ab. Das Parlament in Warschau stimmte für eine Änderung des Wahlrechts. Eigentlich sollten die Polen diesen Sonntag wählen. Wegen der Corona-Pandemie wurde die Wahl aber verschoben, der neue Termin steht noch nicht fest.

12:51 Uhr

Palmer bekommt Morddrohungen wegen Corona-Äußerungen

Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer hat nach seinen umstrittenen Äußerungen zum Umgang mit Corona-Patienten Morddrohungen bekommen. Der Grünen-Politiker sagte, dass auch seine Familie bedroht werde. Er reiche Briefe und Mails an Polizei und Staatsanwaltschaft weiter. Ein Sprecher der Tübinger Staatsanwaltschaft bestätigte, dass ein Teil bereits eingegangen sei. Den Verfassern drohen Geldstrafen oder Haft bis zu einem Jahr.

Palmer hatte zum Umgang mit hochbetagten Corona-Kranken gesagt: "Wir retten in Deutschland möglicherweise Menschen, die in einem halben Jahr sowieso tot wären." Viele Grünen-Mitglieder machten sich daraufhin für einen Parteiausschluss stark. Am Montag entzog ihm die Parteispitze jegliche Unterstützung. An diesem Freitag berät der baden-württembergische Grünen-Vorstand über Ordnungsmaßnahmen. Ein Parteiausschlussverfahren gilt als unwahrscheinlich.

12:28 Uhr

UN-Diplomaten: Russische Söldner kämpfen in Libyen

Russische Söldner sind laut UN-Diplomaten an den Kämpfen in Libyen beteiligt. Die Diplomaten zitierten aus einem noch unveröffentlichten Expertenbericht.

  • Söldner der sogenannten Gruppe Wagner, denen eine Nähe zu Russlands Präsident Putin nachgesagt wird, seien an der Seite des Generals Haftar in die Kämpfe gegen die von der UNO anerkannte Einheitsregierung verwickelt.
  • Die Truppe stelle zudem technische Unterstützung, Spezialisten zur Luftraumüberwachung, Know-how für elektronische Abwehrmaßnahmen sowie Scharfschützen.
  • Weitere Unterstützung erhalte General Haftar von syrischen Milizionären. Wer sie finanziert, sei unklar.
  • Die Gruppe Wagner ist eine private Sicherheitsfirma. Tausende ihrer Mitarbeiter sollen in Konfliktgebieten außerhalb Russlands von Syrien über die Ukraine bis hin zur zentralafrikanischen Republik im Einsatz sein.
  • Die Einheitsregierung in Libyen wird von Katar und der Türkei unterstützt, die Haftar-Truppen von den Vereinigten Arabischen Emiraten und Russland.
11:50 Uhr

Verletzte in Arztpraxis nach Schüssen aus Schreckschusspistole

In Köln läuft gerade ein Polizeieinsatz nach Schüssen in einer Arztpraxis. Die Polizei sprach bei Twitter von einer Schreckschusspistole. Sie fahndet nach einer Tatverdächtigen. Demnach wurden nach ersten Informationen zwei Menschen durch den Knall verletzt. Laut dem "Kölner-Stadt-Anzeiger" handelt es sich bei den Verletzten um eine Ärztin und eine Sprechstundenhilfe einer psychotherapeutischen Praxis. Der Zeitung zufolge soll eine Patientin die Schüsse abgegeben haben.

11:26 Uhr

Kartell-Mitglieder fliehen durch Tunnel aus Gefängnis

Zwölf Häftlinge sind durch einen Tunnel aus einem mexikanischen Gefängnis geflohen. Es handelt sich um Angehörige zweier krimineller Vereinigungen, die wegen schwerwiegender Verbrechen in der Haftanstalt des Ortes Cieneguillas einsaßen, wie die Regierung des Bundesstaates Zacatecas mitteilte. Medienberichten zufolge gehören sie dem "Los Zetas"-Kartell und dem "Del Noreste"-Kartell an. Die Suche nach ihnen war bisher erfolglos. Zwei Festnahmen gab es aber: Ein Mitglied der Sicherheitskräfte und ein weiterer Mensch wurden als mutmaßliche Komplizen festgenommen.

In Mexiko kommt es immer wieder zu spektakulären Ausbrüchen. Der Ex-Drogenboss Joaquín "El Chapo" Guzmán, der inzwischen an die USA ausgeliefert und dort zu lebenslanger Haft verurteilt wurde, floh im Juli 2015 durch einen rund 1,5 Kilometer langen Tunnel aus einem Hochsicherheitsgefängnis.

10:37 Uhr

Amigos bekommen eigene Briefmarke

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"Sie wissen die Ehrung sehr zu schätzen", sagte eine Sprecherin des Duos.

(Foto: dpa)

Die Deutsche Post widmet dem Schlager-Duo Die Amigos eine eigene Briefmarke. "Anlass ist das 50. Bühnenjubiläum der beiden", erklärte die Post. Dass man bald einen Brief mit der Amigos-Marke bekommt, ist allerdings ziemlich unwahrscheinlich. Die Post hat davon 20 Bögen mit insgesamt 1000 Marken hergestellt. Die Amigos bekommen die Bögen als Geschenk. Einige davon wollen sie für einen guten Zweck versteigern. Die Post plant bislang keinen Verkauf von Amigos-Briefmarken.

10:05 Uhr

Corona-Soforthilfe erschlichen? Razzia in Salafisten-Szene

In Berlin haben Ermittler heute Morgen die Wohnungen und Autos von fünf Verdächtigen durchsucht, die zur salafistischen Szene gezählt werden. Sie würden verdächtigt, durch Betrug an Corona-Soforthilfen gekommen zu sein, hieß es von der Berliner Generalstaatsanwaltschaft. Die Tatverdächtigen seien unter anderem dem inneren Kreis der ehemaligen Fussilet-Moschee zuzurechnen, hieß es weiter. Die inzwischen geschlossene Fussilet-Moschee im Berliner Stadtteil Moabit war ein Treffpunkt von Islamisten. Unter anderem verkehrte dort der Täter des Anschlags auf dem Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz, Anis Amri.

09:47 Uhr

Erwerbstätigkeit von Müttern deutlich gestiegen

Es hat sich einiges getan in den letzten Jahren: Immer mehr Mütter von Kindern von 6 bis 18 Jahren arbeiten, die Mehrheit in Teilzeit.

  • Im Jahr 2018 waren 78 Prozent der Mütter von Schulkindern, die in einer Partnerschaft leben, erwerbstätig, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Das sind fast 10 Prozentpunkte mehr als noch vor zehn Jahren.
  • 23 Prozent arbeiteten in Vollzeit (2008: 18 Prozent), wobei der Anteil im Osten Deutschlands deutlich höher ist.
  • Spitzenreiter ist Sachsen-Anhalt, wo 2018 jede zweite Mutter, die mit einem Partner zusammen lebt, in Vollzeit arbeitete. In Bremen liegt der Anteil nur bei 15 Prozent.
  • Und was ist mit den Alleinerziehenden? Dazu gab es vom Amt vorletzten Monat Zahlen. Demnach gingen 2018 fast 700.000 Alleinerziehende mit Kindern unter 13 Jahren arbeiten. 90 Prozent von ihnen waren Frauen. Und mehr als 42 Prozent arbeiteten in Vollzeit.

Respekt an alle und nicht den Muttertag am Sonntag vergessen!

09:18 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:52 Uhr

Verbleib der Regierungshubschrauber in Tegel kostet Millionen

Der neue Hauptstadtflughafen BER hat endlich seine Zulassung und soll im Herbst in Betrieb gehen, dafür soll dann der Flughafen Tegel schließen – bis auf einen militärischen Teil des Airports. Dort sollen auch weiterhin Regierungshubschrauber starten und landen, während die Regierungsflugzeuge von Tegel zum neuen Flughafen umziehen. Der Verbleib der Hubschrauber in Tegel kostet aber richtig Geld:

  • "Die Ausgaben für den Weiterbetrieb der militärischen Liegenschaft Tegel Nord werden auf jährlich circa fünf Millionen Euro geschätzt", heißt es in der Antwort des Verteidigungsministeriums auf eine Anfrage der Grünen. Für die Hubschrauber fehlt dem Ministerium zufolge am BER noch die geeignete Infrastruktur.
  • Die drei Cougar-Hubschrauber fliegen etwa die Kanzlerin und andere Regierungsmitglieder. Im vergangenen Jahr gab es 67 Einsätze.
  • Der Grünen-Abgeordnete Stefan Gelbhaar warf der Bundesregierung vor, "vollkommen gedanken- und planlos" zu handeln. "Mich macht es sprachlos, dass die Bundesregierung scheinbar nicht weiß, wieviel Platz sie für ihre Fluggeräte braucht und den Steuerzahlern so Mehrkosten von 45 Millionen Euro bis 2029 aufbrummt."
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08:21 Uhr

Axl Rose beschimpft US-Finanzminister - der giftet zurück

Axl Rose und Steven Mnuchin haben sich einen kleinen Schlagabtausch bei Twitter geliefert. Der Sänger von Guns n’ Roses ist als Gegner von US-Präsident Trump und dessen Regierung bekannt. Bei Twitter regte er sich am Abend über den US-Finanzminister auf und wurde beleidigend: "Es ist offiziell! Was auch immer irgendjemand vorher über Steven Mnuchin gedacht haben mag, er ist offiziell ein Arschloch." Was genau ihn dazu veranlasste das zu schreiben, ist unklar.

Der Finanzminister ging tatsächlich darauf ein und twitterte zurück: "Was hast du in letzter Zeit für dein Land getan?". Rose legte nach und schrieb, anders als diese Regierung "bin ich nicht für mehr als 70.000 Tote verantwortlich" und anders als Mnuchin habe er kein Amt in der Regierung und Verantwortung für die Bürger und er sage ihnen auch nicht im Fernsehen, dass sie während einer Pandemie durch die USA reisen sollten.

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07:33 Uhr

Umfrage: Kommt der Bundesliga-Start zu früh?

Trotz Corona-Krise soll der Ball in der Fußball-Bundesliga ab dem 15. Mai wieder rollen - ohne Publikum und unter Einhaltung von Hygieneregeln. Kommt der Bundesliga-Start zu früh?

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07:16 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen!

Nächstes Wochenende also geht die Fußball-Bundesliga wieder los. Wie das genau ablaufen soll, will die Deutsche Fußball Liga im Laufe des Tages weiter regeln. Die 36 Profivereine halten dazu eine Video-Mitgliederversammlung ab. Außerdem sind heute diese Termine wichtig:

  • Der Bundestag wählt ab 9 Uhr einen neuen Wehrbeauftragten. Die SPD-Fraktion hat das Vorschlagsrecht und Innenpolitikerin Eva Högl nominiert. Sie soll Amtsinhaber Hans-Peter Bartels ablösen.
  • Das US-Arbeitsministerium veröffentlicht um 14.30 Uhr MESZ die wöchentliche Zahl neuer Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe. Seit Mitte März haben in den USA rund 30 Millionen Menschen ihren Job verloren.
  • Polens Parlament entscheidet über eine Änderung des Wahlrechts. Sie sieht vor, dass die verschobene Wahl des Staatsoberhaupts wegen der Corona-Epidemie ausschließlich per Post abgehalten werden soll. Eigentlich sollte die Wahl diesen Sonntag sein, wird aber wegen der Corona-Krise auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

 

06:54 Uhr

Mindestens sieben Tote und Tausend Verletzte bei Gasunglück in Indien

In Indien ist aus einer Chemiefabrik giftiges Gas ausgetreten. Mindestens sieben Menschen seien ums Leben gekommen und mindestens Tausend weitere Menschen seien verletzt worden, erklärte die Polizei. Videos in sozialen Medien zeigen Menschen, die in den Straßen auf dem Boden liegen.

Das Gas war den Polizeiangaben zufolge aus zwei Tanks ausgetreten, die wegen Restriktionen in der Corona-Krise unbeaufsichtigt waren. Die zuständige Verwaltung forderte Bürger um die Fabrik auf, in ihren Häusern zu bleiben. Der Fernsehsender NDTV berichtet, dass Anwohner mit Augenreizungen und Atemschwierigkeiten ins Krankenhaus gebracht wurden. Es soll ein Umkreis von drei Kilometern um die Fabrik betroffen sein. Sie gehört laut Verwaltung zur koreanischen Firma LG Polymers. Laut NDTV wird dort Plastik hergestellt, das für Konsumgüter wie Spielsachen verwendet wird.

06:29 Uhr

Banksy-Gemälde taucht in Klinik auf

 

Im General Hospital in Southampton ist ein Gemälde des Streetart-Künstlers Banksy aufgetaucht. Es stellt eine Krankenschwester als Superheldin dar, während die Superhelden Batman und Spiderman in einem Mülleimer liegen. Der Künstler habe auch einen Zettel für die Krankenhausmitarbeiter hinterlassen, berichtet BBC. Darauf stand: "Danke für alles, was Sie tun. Ich hoffe, dies erhellt den Ort ein wenig, auch wenn es nur schwarz und weiß ist." Das kam im Krankenhaus gut an. Die Geschäftsführerin des Krankenhauses, Paula Head, sagte, das Gemälde werde von allen geschätzt. Menschen hätten einen Moment, um innezuhalten, nachzudenken und das Kunstwerk zu würdigen. Das Bild hängt nun im Foyer in der Nähe der Notaufnahme. Im Herbst soll es für einen guten Zweck versteigert werden.

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06:00 Uhr