Donnerstag, 08. Juni 2017Der Tag

Mit Benjamin Konietzny und Heidi Ulrich
22:31 Uhr

Das war Donnerstag, der 8. Juni 2017

Liebe Leser,

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(Foto: picture alliance / Matt Dunham/A)

Topthema war erst die Anhörung des ehemaligen FBI-Chefs Comey zur Russland-Affäre. Er warf US-Präsident Trump Lügen vor. Mein Kollege Hubertus Volmer hat die Anhörung für Sie analysiert.

Jetzt schauen wir natürlich nach Großbritannien – unter anderem unser Liveticker zur Parlamentswahl hält Sie auf dem Laufenden. Und was war heute sonst noch los?

Eine angenehme Nacht, Ihnen!

22:20 Uhr

Lionel Messi heiratet

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Messi ist fünfmaliger Weltfußballer.

(Foto: imago/Xinhua)

Und zwar seine Jugendliebe Antonella Roccuzzo. Sie und Lionel Messi leben schon seit neun Jahren zusammen und haben zwei Kinder. Die Hochzeit ist am 30. Juni in ihrer gemeinsamen Heimatstadt Rosario in Argentinien, wie Messis Agentur bestätigte. Zur Feier werden viele seiner Barça-Mitspieler erwartet wie Stürmer Luis Suárez.

22:10 Uhr

Umfrage: Merkel so beliebt wie vor Flüchtlingskrise

Laut dem "ARD"-Deutschlandtrend ist Kanzlerin Merkel so beliebt wie vor der Flüchtlingskrise.

  • Laut der Umfrage sind 64 Prozent der Befragten mit ihrer politischen Arbeit zufrieden. Das ist ihr bester Wert seit August 2015, also vor ihrer "Wir schaffen das"-Aussage auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise.
  • Auf Platz zwei der beliebtesten Politiker ist demnach Finanzminister Schäuble mit 63 Prozent Zustimmung, gefolgt von Außenminister Gabriel mit 62 Prozent Zustimmung.
  • SPD-Kanzlerkandidat Schulz kommt auf 36 Prozent und damit den niedrigsten Wert, der für ihn bisher in dieser Umfrage gemessen wurde.

Mehr dazu hier.

21:42 Uhr

Hackerangriff auf Al-Daschasira

Der arabische Fernsehsender Al-Dschasira in Katar wird nach eigenen Angaben von Hackern angegriffen. Es gebe einen umfassenden Cyberangriff auf alle Systeme, Webseiten und Plattformen für soziale Medien, erklärte Al-Dschasira. Derzeit werde versucht, den Angriff abzuwehren.

Die Cyberattacke trifft den Sender inmitten der schweren diplomatischen Krise zwischen Katar und mehreren arabischen Staaten. Sie werfen Katar vor, Terroristen zu unterstützen und kappten deshalb die Beziehungen. Dabei könnte ein Hackerangriff eine wichtige Rolle gespielt haben. CNN hatte kürzlich berichtet, dass russische Hacker eine "Fake News"-Geschichte bei der staatlichen Nachrichtenagentur Katars platziert hätten.

21:20 Uhr

Frau wählt im Brautkleid

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Noch vor ihrem Hochzeitsempfang fuhr das Paar ins Wahllokal in Lisburn in Nordirland.

(Foto: imago/PA Images)

Im Brautkleid an die Wahlurne: Sorcha Eastwood ist direkt nach ihrer Hochzeit ins Wahllokal spaziert. Warum hat sie denn keine Briefwahl beantragt, fragt man sich da. Das mag damit zusammenhängen, dass sie bei der britischen Parlamentswahl selber kandidiert: Sie tritt für die nordirische Alliance Party in West Belfast an.

Noch etwa anderthalb Stunden sind in Großbritannien die Wahllokale geöffnet. Unser Liveticker zur UK-Wahl hält Sie auf dem Laufenden.

 

20:55 Uhr

Heftige Kämpfe in Rakka

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Die Aufnahme von gestern zeigt Rauch über dem Stadtteil al-Mishlab.

(Foto: REUTERS)

Aus Syrien werden heftige Kämpfe um die Stadt Raka gemeldet. Ein AFP-Korrespondent berichtete von Gefechten zwischen dem arabisch-kurdischen Bündnis SDF und IS-Kämpfern. Der IS setzte demnach Drohnen mit Sprengsätzen gegen die vorrückenden SDF-Einheiten ein. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte erklärte, die Terrormiliz habe in einem umkämpften Viertel Minen verlegt und Scharfschützen postiert.

Raka ist die letzte IS-Hochburg in Syrien. Vor zwei Tagen war das Bündnis in die Stadt eingedrungen – es wird durch die US-Luftwaffe unterstützt.

20:44 Uhr

Trumps Anwalt widerspricht Comey

Der Anwalt von US-Präsident Trump hat die Vorwürfe des ehemaligen FBI-Chefs Comey zurückgewiesen. Marc Kasowitz sagte, der Präsident habe nie angewiesen oder angedeutet, Comey solle die Ermittlungen gegen den nationalen Sicherheitsberater Mike Flynn fallen lassen.  Auch habe Trump nie gesagt, er erwarte Comeys Loyalität.

Mehr dazu hier.

20:22 Uhr

Wehrmacht-Parole bei Bundeswehr in Mali entdeckt

Bei der Bundeswehr gibt es anscheinend den nächsten rechtsextremen Vorfall. Der "Spiegel" schreibt, an einem Bundeswehr-Wachturm im Camp Castorin in Mali sei eine entsprechende Parole entdeckt worden. Demnach stand in Runen-Schrift "Gott mit uns" an der Wand. Das sei ein Schlachtruf der Wehrmacht gewesen und in rechtsradikalen Kreise bis heute eine weit verbreitete Parole, heißt es. Die Schmiererei sei sofort entfernt worden, sagte der Kontingentführer, Oberstleutnant Marc Paare. Außerdem wurde der Militärische Abschirmdienst eingeschaltet.

20:00 Uhr

Videos des Tages

19:40 Uhr

Täter von Arnschwang galt als gemeingefährlich

Wie kann es sein, dass ein Straftäter mit einer elektronischen Fußfessel in ein Flüchtlingsheim gesteckt wird, in dem Familien leben, fragen sich derzeit viele Menschen. Im bayerischen Arnschwang hatte dieser Mann einen 5-jährigen Jungen erstochen und die Mutter schwer verletzt. Nun kommt auch noch heraus, dass der Mann als gemeingefährlich galt, wie aus einem Urteil des Verwaltungsgerichts München von 2014 hervor geht. In einem weiteren Urteil von 2012 steht zudem, er habe eine "hohe kriminelle Energie, Rücksichtslosigkeit und Gleichgültigkeit gegenüber möglichen Opfern". Der Mann war 2009 schon wegen schwerer Brandstiftung verurteilt worden. Den 5-Jährigen soll er erstochen haben, weil ihn der Lärm der spielenden Kinder störte. Der Angreifer wurde von der Polizei erschossen.

 

19:14 Uhr

Trump: "Wir werden kämpfen und gewinnen"

Wir bleiben gleich bei Trump und Comey. Nun hat sich auch der US-Präsident zu Wort gemeldet – und das tatsächlich mal nicht per Twitter. Vor Anhängern in Washington sagte Trump, "wir werden kämpfen und gewinnen". Vorher hatte schon die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Sarah Huckabee Sanders, die Vorwürfe Comeys zurückgewiesen. "Der Präsident ist kein Lügner", sagte sie. Comey hatte Trump bei seiner Anhörung durch den US-Senat vorgeworfen, das FBI diffamiert und Lügen verbreitet zu haben.

18:48 Uhr

Melania will Trump mit Karte aufmuntern

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Melania und Donald Trump.

(Foto: imago/UPI Photo)

Die Russland-Affäre, Kritik aus der eigenen Partei und die Entfremdung von Europa - Donald Trump bekommt gerade von vielen Seiten Druck. Nächsten Mittwoch feiert er seinen 71. Geburtstag. Seine Frau Melania will ihn dann mit einer "unvergesslichen" Geburtstagskarte aufmuntern. In einer E-Mail rief sie Mitglieder der Republikaner auf, die Karte online zu unterschreiben. Ihr Mann werde glücklich sein, wenn er an seinem Geburtstag "von all seinen Freunden" höre, schrieb sie.

Definitiv nicht sein Freund ist Ex-FBI-Chef James Comey. Der hat Trump bei einer Anhörung vor dem Geheimdienstausschuss des Senats einen Lügner genannt. Mehr dazu lesen Sie hier.

18:28 Uhr

Autofahrer landet beim Ausparken auf Fußballplatz

Sooo ein aufregendes Spiel wollten die Fußballer im norddeutschen Ahrensburg bestimmt nicht. Während sie spielten, schoss plötzlich ein Auto auf den Platz. Der 90-jährige Fahrer hatte eigentlich nur ausparken wollen, dabei verlor er aber die Kontrolle und landete mitten auf dem Fußballfeld. Erst durchbrach er rückwärts den Zaun vom Sportplatz, fuhr dann durch ein Tor, drehte sich um 180 Grad und blieb dann im Strafraum liegen. Die Spieler konnten rechtzeitig ausweichen. Zum Glück wurde also niemand verletzt. Gegen den Fahrer wird aber wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt.

18:07 Uhr

Hunderte gesuchte Islamisten sind auf freiem Fuß

Über 350 Islamisten laufen offenbar noch frei herum, obwohl hier in Deutschland ein Haftbefehl gegen sie vorliegt. Das gehe aus einer Antwort der Bundesregierung hervor, berichtet der NDR. Viele seien Kleinkriminelle, nur einem Teil würden Taten mit einem terroristischen Hintergrund vorgeworfen. Darunter seien 100 Gefährder.

Die innenpolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag Irene Mihalic warnte, oft seien Attentäter vorher Kleinkriminelle gewesen - der Attentäter vom Berliner Weihnachtsmarkt etwa. Was ist der Grund, warum die Gesuchten nicht verhaftet wurden? Laut NDR erklärten die Behörden, dass die Personen entweder im Ausland oder untergetaucht seien.

Mehr dazu hier.

17:35 Uhr

Richter verbietet Dauer-Qualmen auf der Terrasse

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(Foto: picture alliance / Jens Kalaene/)

Zigarettenrauch sorgt oft für Streit unter Nachbarn. Ein rauchendes Ehepaar aus Dortmund darf jetzt nur noch zu bestimmten Zeiten auf der eigenen Terrasse rauchen. Das Dortmunder Landgericht gab den Nachbarn weitgehend Recht. (Az.: 1S451/15). Die hatten beklagt, dass ihnen der Rauch direkt in die Wohnungen ziehe und sie nachts nicht mehr bei offenem Fenster schlafen könnten. Die Lösung des Gerichts ist ein Raucher-Stundenplan. Das Ehepaar darf auf der Terrasse drei Stunden lang rauchen, die nächsten drei Stunden gilt ein Rauchverbot, usw.

17:25 Uhr

Comey: Trump-Regierung hat gelogen

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James Comey schwört vor seiner Aussage.

(Foto: AP)

I n Washington ist es noch nicht mal mittags, da sind viele Bars und Cafés schon voll. Hauptsache ein Fernseher. Alle wollen sehen, wie der ehemalige FBI-Chef Comey zur Russland-Affäre aussagt. Die Regierung von Präsident Trump habe gelogen, was seine Entlassung angeht, sagte Comey vor dem Geheimdienstausschuss. Das FBI sei schwach und er habe die Behörde schlecht geführt, sei die vorgeschobene Begründung gewesen, erklärte Comey. In Wahrheit habe unter anderem die Russland-Affäre eine Rolle gespielt, was Trump später auch selbst sagte. "Es hat mich verwirrt, als ich im Fernsehen gesehen habe, dass der Präsident sagte, er habe mich eigentlich wegen der Russland-Ermittlung gefeuert." Comey betonte bei der Anhörung, dass das FBI "stark", "ehrlich" und "unabhängig" sei.

Alles zu Comeys Anhörung erfahren Sie in unserem Liveticker, eine Zusammenfassung finden Sie hier.

 

17:15 Uhr

Preis für Butter steigt auf Rekordhoch

Billig-Butter ist so teuer wie nie. Ein Stück Deutsche Markenbutter kostet inzwischen 1,49 Euro. Aldi Nord und Aldi Süd haben den Preis angehoben, er stieg um 20 Cent pro Packung innerhalb eines Monats. Das sind 15,5 Prozent mehr. Erst vor einem Monat hatten beide Discounter den Preis schon einmal um 10 Cent erhöht. Die Erfahrung hat gezeigt dass sich die anderen Supermärkte an den Aldi-Preisen orientieren.

Mehr dazu lesen Sie hier.

17:00 Uhr
16:46 Uhr

Zwölfjährige entführt - Mann kommt in U-Haft

Gegen einen mutmaßlichen Kindesentführer wurde Haftbefehl erlassen. Der 36-Jährige soll ein zwölfjähriges Mädchen aus Leipzig entführt haben. Das Mädchen wurde befreit, es war im Transporter des Mannes eingesperrt und hatte die Polizei gerufen. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 36-Jährigen neben Freiheitsberaubung auch ein Sexualdelikt und Körperverletzung vor. Der Mann war schon wegen Kinderpornografie vorbestraft.

16:30 Uhr

Boykottaufrufe wegen Unterstützung von Katar

Die geplante Truppenverlegung der Türkei nach Katar hat in den sozialen Medien der arabischen Welt einen Sturm der Entrüstung ausgelöst.

  • Der Begriff "Boykott türkischer Produkte" war einer der arabischen Top-Hashtags bei Twitter.
  • Nutzer riefen auch dazu auf, türkische Restaurants zu meiden und nicht mehr in die Türkei zu reisen.
  • Bilder wurden verbreitet, die eine durchgestrichene türkische Flagge zeigen.
  • Mehrere arabische Staaten haben ihre Beziehungen zu Katar abgebrochen – wegen angeblicher Terrorfinanzierung.
  • Die Türkei hingegen vertieft die militärische Zusammenarbeit mit Katar und will dort zusätzliche Truppen stationieren. Das türkische Parlament hatte dafür gestern grünes Licht gegeben. Allerdings bestand die Vereinbarung mit Katar schon vor der diplomatischen Krise.
15:58 Uhr

Schwesta Ewa streitet Zuhälterei ab

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Schwesta Ewa sitzt seit Mitte November in Untersuchungshaft.

(Foto: picture alliance / Arne Dedert/d)

Die Rapperin Schwesta Ewa soll als Zuhälterin gearbeitet und vier ihrer Fans auf den Strich geschickt haben. Heute hat in Frankfurt am Main der Prozess begonnen. Neben Zuhälterei wird der 32-Jährigen Körperverletzung, Menschenhandel und Steuerhinterziehung vorgeworfen. Vor Gericht gab Schwesta Ewa zu, die teilweise noch minderjährigen Frauen geschlagen zu haben. Sie habe öfters Ohrfeigen verteilt, wenn sie zum Beispiel Zeitvorgaben nicht eingehalten hätten, sagte sie. Prostituiert hätten sich die vier Frauen aber freiwillig, um schnell viel Geld zu machen, behauptete Schwesta Ewa. Sie war früher selbst Prostituierte.

Mehr dazu hier.

15:20 Uhr

Gabriel: Flüchtlingslager sind "finstere Gefängnisse"

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Gabriel in einem Interierungslager. Dort werden Flüchtlinge eingesperrrt, die von der Küstenwache aufgegriffen werden.

(Foto: imago/photothek)

Als "finstere Gefängnisse" bezeichnet Außenminister Gabriel die Flüchtlingslager in Libyen. Er hat sich in Tripolis ein Internierungslager angesehen, das allerdings noch zu den besten des Landes gehört. In den anderen Lagern herrschten "fürchterliche Zustände", sagte Gabriel. Es gebe Menschenhandel, womit Kriminelle über drei Milliarden Euro umgesetzt hätten. "Das ist der Sklavenhandel der Neuzeit. Den kann man nur stilllegen, indem man die Bedingungen in den Herkunftsländern verbessert." Der Außenminister sagte Libyen 3,5 Millionen Euro zu, um die Zustände in den Flüchtlingslagern zu verbessern. Die meisten Flüchtlinge aus Afrika versuchen über Libyen nach Europa zu kommen. In dem Land herrscht seit Jahren Bürgerkrieg und Chaos.

14:53 Uhr

"FBI-Agent" löst Großeinsatz bei Hamburg aus

Ein Jugendlicher hat mit seiner Verkleidung heute Morgen in Seevetal bei Hamburg einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Auf dem Weg zur Schule trug er eine schwarze Sturmhaube. Ein Busfahrer sah ihn und rief die Polizei. Auch weil der Busfahrer eine Taschenlampe am Gürtel des Maskierten für eine Pistole gehalten hatte. Die Behörden befürchteten daraufhin das Schlimmste, 21 Streifenwagen rückten an.

Wie sich herausstellte, gab es an der Schule des 17-Jährigen einen Mottotag. Er sagte, er habe sich als FBI-Agent verkleidet. Dass er mit dem "Kostüm" durch die Straße gelaufen ist und einen Großeinsatz verursacht hat, könnte ihn noch eine vierstellige Summe kosten.

14:31 Uhr

85-Jähriger hinterlässt "explosive" Tasche

Ein 85-Jähriger im brandenburgischen Pritzwalk hat seinen Angehörigen eine Tasche mit ungewöhnlichem Inhalt hinterlassen:

  • Er war wenige Tage vor seinem Tod zu seiner Familie gezogen und hatte darauf bestanden, eine bestimmte Reisetasche mitzunehmen.
  • Was darin war, erfuhr die Familie laut Polizei erst nach seinem Tod: Eine größere Zahl Rauchgasgranaten aus russischer Produktion, außerdem Schreckschusswaffen, Munition und Pyrotechnik.
  • Der Munitionsbergungsdienst wurde eingeschaltet.

Hier gibt es auch eine ausführliche Meldung dazu.

14:15 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leser,

der Kollege Benjamin Konietzny hat sich eben in den wohlverdienten Feierabend verabschiedet. Kurze Nachrichten aus aller Welt bekommen Sie nun von mir. Mein Name ist Heidi Ulrich, ich grüße Sie!

14:05 Uhr

Bus-Unfall in Simbabwe fordert über 40 Todesopfer

Bei einem Busunglück im Nordwesten von Simbabwe sind mindestens 43 Menschen ums Leben gekommen.

  • Der Fahrer habe auf dem Weg von Harare zur sambischen Grenze in einer Kurve die Kontrolle über das Fahrzeug verloren, erklärte Polizeisprecherin Charity Charamba.
  • Der Bus transportierte demnach zum Zeitpunkt des Unfalls am späten Mittwochabend 67 Passagiere. Mehrere Menschen wurden teils schwer verletzt.
13:56 Uhr

EU-Staatsanwaltschaft kann Arbeit aufnehmen

In Deutschland und mindestens 17 weiteren Ländern werden künftig europäische Staatsanwälte beim Verdacht auf Missbrauch oder Unterschlagung von EU-Geld ermitteln.

  • Darauf haben sich Justizminister der teilnehmenden Staaten beim Treffen der EU-Justizminister geeinigt. Es wird damit gerechnet, dass die neue Behörde ab 2020 mit 20 beteiligten Ländern an den Start geht.
  • "In keiner Weise tolerieren wir Betrug zulasten des EU-Haushalts. Jeder Cent muss unseren Bürgerinnen und Bürgern zugutekommen", kommentierte der deutsche EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger.
  • Nach Angaben der EU-Kommission entgehen den öffentlichen Haushalten allein durch schweren grenzüberschreitenden Mehrwertsteuerbetrug Einnahmen von mindestens 50 Milliarden Euro jährlich.
13:33 Uhr

"Tatort"-Kommissare brechen ständig das Gesetz

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Ich komme aus dem Ruhrgebiet, ich kann nicht anders, als beim Thema "Tatort" ein Foto von Horst Schimanski zu verwenden.

(Foto: imago/United Archives)

Sie suchen nach einem geeigneten Vorbild in Sachen Rechtschaffenheit? Nehmen sie besser keinen "Tatort"-Kommissar. Sie brechen in jeder Folge das Gesetz. Das zeigt eine Untersuchung von einem Medienrechtler der Technischen Universität Dortmund. Er untersuchte zusammen mit einer Kollegin und seinen Studenten 34 Folgen der beliebten TV-Krimiserie aus dem Jahr 2015. 

  • Das Ergebnis: Mit der Strafprozessordnung nehmen es die Ermittler nicht so genau - 96 Gesetzesbrüche stellten sie insgesamt fest. "Uns hat interessiert: Welches Bild wird in den Medien von der Justiz vermittelt", erklärt Professor Tobias Gostomzyk.
  • Die Top 3 der Verstöße bei den Kommissaren sind unzureichende Belehrungen von Tatverdächtigen, verbotene Ermittlungsmethoden und unzureichende Durchsuchungen. Auch Hausfriedensbruch und Verkehrsdelikte lassen sie sich öfter zu Schulden kommen.
13:06 Uhr

Asylverfahren dauern immer länger

Die Asylverfahren in Deutschland dauern im Schnitt immer länger.

  • Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) brauchte im ersten Quartal dieses Jahres für die Bearbeitung eines Antrags durchschnittlich 10,4 Monate. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken im Bundestag hervor.
  • Die durchschnittliche Bearbeitungszeit steigt bereits seit längerem: Im vierten Quartal 2016 lag sie noch bei 8,1 Monaten, im gesamten vergangenen Jahr sogar bei 7,1 Monaten. Und im Jahr zuvor waren es nur 5,2 Monate gewesen.
  • Die innenpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Ulla Jelpke, nannte dies eine "desaströse Bilanz", denn die Bundesregierung habe einst eine Verfahrensdauer von drei Monaten angestrebt.
12:33 Uhr

Bruder von Safia S. muss acht Jahre in Haft

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Akten im Verhandlungssaal, in dem Saleh S. schuldig gesprochen wurde.

(Foto: picture alliance / Holger Hollem)

Wegen eines Brandanschlags in Hannover ist der ältere Bruder der bereits verurteilten IS-Sympathisantin Safia S. zu einer Haftstrafe von acht Jahren verurteilt worden.

  • Das Landgericht sprach den 18-jährigen Saleh S. wegen versuchten Mordes in sieben Fällen schuldig. Der Angeklagte hatte dem Gericht zufolge gestanden, am 5. Februar 2016 aus islamistischen Motiven zwei Molotow-Cocktails in den Haupteingang eines Einkaufszentrums in Hannover geworfen zu haben.
  • Nach eigener Aussage habe er so viele Menschen wie möglich töten wollen, sagte ein Gerichtssprecher nach dem unter Ausschluss der Öffentlichkeit geführten Verfahren. Verletzt wurde bei dem Anschlag niemand.

Mehr dazu lesen Sie hier.

12:23 Uhr

IS auf Philippinen hält rund 100 Geiseln gefangen

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Seit dem Ausbruch der Kämpfe in Marawi sind rund 190 Menschen ums Leben gekommen.

(Foto: imago/ZUMA Press)

Islamistische Rebellen auf den Philippinen haben nach Regierungsangaben in der umkämpften Stadt Marawi immer noch etwa 100 Geiseln in ihrer Gewalt. Der Militärkommandeur der Region auf der Insel Mindanao, Generalmajor Carlito Gavez, äußerte sich aber zuversichtlich, die Lage bald unter Kontrolle zu bringen.

  • In Marawi - normalerweise eine Stadt mit mehr als 200.000 Einwohnern - sollen sich noch mehr als 200 Rebellen aufhalten. Fast die gesamte Bevölkerung ist seit Beginn der Kämpfe vor mehr als zwei Wochen geflohen. Insgesamt gab es bereits mehr als 190 Tote.
  • Die Kämpfe hatten am 23. Mai begonnen, als Regierungstruppen versuchten, einen Anführer der islamistischen Terrorgruppe Abu Sayyaf feszunehmen. Der Versuch misslang. Die Rebellen holten sich Verstärkung von außerhalb hinzu. Nach Regierungsangaben sind darunter auch ausländische Dschihadisten.
11:59 Uhr

Mosambik warnt Menschen mit Glatze

Sie tragen Glatze und wollen demnächst nach Mosambik reisen? Lesen Sie diesen Text! Menschen ohne Haupthaar leben dort offensichtlich gefährlich: Die Polizei hat gewarnt, sie könnten rituellen Tötungen zum Opfer fallen.

  • "Glatzköpfige Menschen werden womöglich verfolgt, weil einige Leute glauben, sie hätten irgendwelche Kräfte, die einem zu Reichtum verhelfen", sagte Polizeisprecher Inacio Dina.
  • Mindestens ein Mann wurde demnach seit März in der zentralen Region Morrumbala getötet, zwei weitere werden vermisst. Womöglich steckten "traditionelle Heiler" dahinter, sagte er.
  • Einige Menschen in dem Land im südlichen Afrika glauben demnach, dass sich in den Schädeln glatzköpfiger Menschen Gold befinde.
11:39 Uhr

Mordversuch in Potsdam - Verhaftung auf Philippinen

Drei jahre lang hielt sich der Mann in dem südostasiatischen Inselstaat versteckt, nun haben ihn philippinische Polizisten auf der Insel Bohol festgenommen.

Der 52 Jahre alte Deutsche wurde wegen Mordversuchs mit internationalem Haftbefehl gesucht. Nach Angaben der philippinischen Behörden war der Gesuchte wegen eines Messerangriffs auf einen anderen Mann in Potsdam zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt worden. Nach vier Monaten Haft kam er auf Bewährung frei. Dies nutzte er, um aus Deutschland zu fliehen.

11:13 Uhr

Gutachter prüfen Bedingungen für Elefanten in Hannover

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Unter anderem geht es um diese Szene: Ein Pfleger schlägt einen Elefanten mit einem Metallhaken.

Anfang April kursierte ein Video im Internet, das einen Tierpfleger im Zoo Hannover zeigen soll, der einen Elefanten mit einem Haken misshandelt. Ein Shitstorm brach über den Zoo herein, die Tierrechtsorganisation Peta zeigte den Tierpark an. Der Zoo selbst weist die Vorwürfe zurück.

Nun sollen Gutachter im Auftrag der Staatsanwaltschaft überprüfen, ob die Elefanten dort ordnungsgemäß gehalten werden. Es seien mehrere Gutachter beauftragt worden, sagte Staatsanwältin Kathrin Söfker. Unter den Sachverständigen sind der Osnabrücker Zoodirektor Michael Böer und und Hansjoachim Hackbarth von der Tierärztlichen Hochschule Hannover.

10:59 Uhr

Etihad bricht Gespräche mit Tui ab

Air Berlins Großaktionär Etihad hat alle Gespräche mit dem Tui-Konzern über die Gründung eines gemeinsamen Ferienfliegers abgebrochen. Das geht aus Schreiben des Tui-Konzerns an seine Mitarbeiter hervor.

Hier lesen Sie mehr dazu.

10:49 Uhr

Katar: Hacker-Angriff nachweisbar

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Markt in der Altstadt von Doha.

(Foto: REUTERS)

Die Regierung Katars geht auf der Grundlage eines vorläufigen Untersuchungsberichts davon aus, dass ein Hacker-Angriff auf die staatliche Nachrichtenagentur KNA die schwere diplomatische Krise mit den Nachbarstaaten hervorgerufen hat.

  • Der Hacker-Angriff habe Anfang April begonnen, erklärte das Innenministerium in Doha. Einen Monat später verbreitete die Agentur angebliche Erklärungen des Emirs von Katar, Scheich Tamim bin Hamad al-Thani.
  • Unter den Themen, die in der angeblichen Erklärung von Scheich Tamim angeschnitten wurden, waren die radikalislamische Palästinenserbewegung Hamas, die als "legitime Vertretung des palästinensischen Volkes" bezeichnet wurde, und der Iran, der als strategischer Alliierter für seine Nachbarstaaten empfohlen wurde.

Meine Kollegin Gudula Hörr hat sich mit der Nahost-Expertin Ana Sunik darüber unterhalten, ob es bei der Krise wirklich um Terrorfinanzierung geht. Das Interview lesen Sie hier.

10:27 Uhr

Israel hat Pläne für weitere 1500 Siedlerwohnungen

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Rund 350.000 israelische Siedler leben derzeit im Westjordanland.

(Foto: REUTERS)

Israel will nach Angaben der Nichtregierungsorganisation Peace Now weitere 1500 Siedlerwohnungen im besetzten Westjordanland bauen.

Damit seien in den vergangenen zwei Tagen mehr als 3000 Wohneinheiten gebilligt worden, sagte ein Sprecher der NGO. Der Siedlungsbau ist einer der größten Streitpunkte zwischen Israelis und Palästinensern.

10:11 Uhr

Iran weist Trumps Kondolenz als "widerlich" zurück

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Mohammad Javad Zarif

(Foto: AP)

Die US-Regierung hatte Teheran nach dem gestrigen Anschlag ein Kondolenzschreiben zukommen lassen. US-Präsident Donald Trump hatte darin erklärt, er habe für die Opfer gebetet, fügte dann aber hinzu: "Staaten, die den Terrorismus fördern, riskieren, selbst Opfer des Bösen zu werden, das sie unterstützen."

  • Irans Außenminister Mohammad Daschawad Sarif hat die Kondolenzbekundung nun zurückgewiesen und Trumps Worte als "widerlich" bezeichnet.
  • Sarif schrieb dazu per Twitter: "Widerliche Erklärung des Weißen Hauses ... Das iranische Volk weist solche US-Freundschaftsbekundungen zurück."
10:03 Uhr

Gabriel überraschend in Libyen eingetroffen

Bundesaußenminister Sigmar Gabriel überraschend zu einem Besuch in Libyen eingetroffen. "Unser Ziel ist es, uns - gemeinsam mit den Libyern - gegen den Sog der Instabilität zu stemmen, der aus der Abwesenheit gefestigter Strukturen entstanden ist", sagte Gabriel laut Auswärtigem Amt bei seiner Ankunft.

Der Besuch in dem Bürgerkriegsland war aus Sicherheitsgründen nicht vorab angekündigt worden.

Hier lesen Sie mehr zu dem Besuch.

09:48 Uhr

Krankenkassen-Rücklagen steigen auf 16,5 Milliarden Euro

Man könnte nicht sagen, dass es den gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland schlecht ginge.

  • Allein im ersten Quartal des Jahres 2017 haben die Kassen Überschüsse von 620 Millionen Euro erzielt, wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtet. Damit steigen die Rücklagen der insgesamt 113 gesetzlichen Kassen auf einen Rekordwert von 16,5 Milliarden Euro.
  • Die Finanzentwicklung der einzelnen Kassen ist allerdings unterschiedlich. So konnten im Jahresvergleich die Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) ihren Überschuss von 72 auf 361 Millionen Euro ausbauen, wogegen der Quartalsüberschuss der Ersatzkassen, zu denen unter anderem die Barmer, Techniker Krankenkasse und DAK Gesundheit gehören, im Jahresvergleich von 206 auf 155 Millionen Euro sank.

Mehr Informationen gibt's hier.

09:22 Uhr

Flohmarkt-Ring für 750.000 Euro versteigert

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Um diesen Klunker geht es.

(Foto: Sothebys)

In den 1980er-Jahren hatte er das Schmuckstück für zehn Pfund auf einem Flohmarkt gekauft; vor wenigen Monaten dann gab der Besitzer den Ring zur Taxierung. Die Überraschung: Das Auktionshaus Sotheby's schätzte den 26-Karat-Ring auf bis zu 350.000 Pfund. Nun hat Sotheby's den Schmuck versteigert und noch viel mehr erlöst - der Ring wechselte für 656.750 Pfund (rund 750.000 Euro) den Besitzer.

08:46 Uhr

17-Jähriger bei Protesten in Venezuela getötet

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Seit Wochen protestieren tausende gegen den venezolanischen Präsidenten Maduro.

(Foto: imago/Agencia EFE)

Bei neuen Protesten in Venezuela ist ein 17-Jähriger getötet worden. Der tödliche Zwischenfall ereignete sich im Osten der Hauptstadt Caracas, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. In sozialen Netzwerken kursierte ein Video, das den blutenden Jugendlichen mit einer großen Verletzung an der Brust auf dem Boden liegend zeigt. Damit stieg die Zahl der Toten zwei Monate nach Beginn der politischen Unruhen auf 66.

Zuvor hatte Verteidigungsminister Vladimir Padrino López erstmals eingeräumt, dass es gewalttätige Übergriffe von Soldaten gegen Demonstranten gegeben habe. "Ich will keinen einzigen Nationalgardisten mehr sehen, der Abscheulichkeiten auf der Straße verübt", erklärte er.

Hier erfahren Sie mehr.

08:16 Uhr

Putin: "Ich bin keine Frau. Ich habe keine schlechten Tage"

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Putin ist sich sicher: In Russland gibt es keine Diskriminierung von Homosexuellen.

(Foto: imago/ITAR-TASS)

Der US-Filmemacher Oliver Stone hat den russischen Präsidenten Wladimir Putin über zwei Jahre ein Dutzend Mal getroffen und Interviews mit ihm geführt. Die dabei entstandene vierteilige Dokumentation wird vom 12. bis zum 15. Juni auf dem US-Sender CBS ausgestrahlt. Ein paar Highlights sind aber schon jetzt durchgesickert.

  • In einer Szene fragt Stone Putin, ob er je einen schlechten Tag habe. Putin: "Ich bin keine Frau. Ich habe keine schlechten Tage. Ich will damit niemanden beleidigen, aber so ist einfach die Natur."
  • Stone fragt Putin, ob in Russland Homosexuelle diskriminiert würden. Putin: "Es gibt keinerlei Restriktionen. " Stone: "Würden Sie in einem U-Boot neben einem Schwulen duschen?" Putin: "Nun, ich würde lieber nicht mit ihm duschen. Warum ihn provozieren?"
  • Stone sagt, Kritiker bezeichneten Russland aus traditionell-autoritären Staat. Putin bemerkt verschmitzt: "Stimmt nicht so ganz".

Mehr erfahren Sie hier.

07:50 Uhr

Teheran: Attentäter waren iranische IS-Anhänger

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Ein Polizist während des Einsatzes vor dem Parlamentsgebäude.

(Foto: imago/ZUMA Press)

Die Attentäter von Teheran waren nach Angaben eines ranghohen Regierungsvertreters von der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) rekrutierte Iraner.

  • Die sechs Männer "waren Iraner und haben sich in verschiedenen Teilen des Landes Daesh (IS) angeschlossen", sagte ein ranghohes Mitglied des Nationalen Sicherheitsrats, Resa Seifollahi, im Staatsfernsehen.
  • Bei den beiden Anschlägen auf das iranische Parlament und das Mausoleum von Ayatollah Khomeini in Teheran waren am Mittwoch 13 Menschen getötet worden. Zu den Angriffen auf die symbolträchtigen Stätten bekannte sich der IS. Es ist das erste Mal, dass die sunnitische Extremistengruppe im Iran einen großen Anschlag verübte.

 

07:34 Uhr

Japan will bis 2025 selbstfahrende Schiffe entwickeln

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Frachtschiff vor British Columbia

(Foto: imago/All Canada Photos)

Selbstfahrende Autos sind - zumindest ein Stück weit - bereits Realität. Nach Willen japanischer Schiffbaukonzerne soll auch Schiffe bald autonom auf den Weltmeeren unterwegs sein.

  • Japans Schiffbauindustrie will mit der Entwicklung selbstfahrender Schiffe verloren gegangene Weltmarktanteile zurückgewinnen. Wie die japanische Wirtschaftszeitung "Nikkei" berichtet, wollen Schiffbaukonzerne und Reedereien des Landes bei der technologischen Entwicklung künftig eng zusammenarbeiten.
  • Bis 2025 sollen selbstfahrende Schiffe Realität werden. Auf diese Weise erhoffe sich die Schiffbauindustrie des Landes ein Comeback und wolle den Marktanteil von derzeit rund 20 auf etwa 30 Prozent erhöhen. Zugleich solle die Zahl der Unfälle auf See dank der mit Künstlicher Intelligenz arbeitenden Systeme stark reduziert werden.
07:13 Uhr

Coffee-to-go-Becher bleiben Umweltproblem

Hatten Sie heute schon einen Kaffee aus einem Pappbecher? Praktisch ist der Coffee to go, aber die Becher sind auch ein echtes Umweltproblem. Laut der Deutschen Umwelthilfe landen hierzulande jedes Jahr rund drei Milliarden Pappbecher auf dem Müll - oder rund 320.000 pro Stunde. Und daran ändert sich einer Studie zufolge nicht viel.

Erst 17 Prozent der Menschen, die Kaffee zum Mitnehmen trinken, haben sich das Heißgetränk im Café, in der Bäckerei oder am Imbiss schon mal in einen wiederverwendbaren Becher einschenken lassen, ergab eine Umfrage des Marktforschungs- und Beratungsinstituts Yougov.

Hier lesen Sie mehr zur Kaffeebecher-Epidemie.

06:52 Uhr

Angebot im deutschen Fernbusmarkt geht zurück

Die Konsolidierung im deutschen Fernbusmarkt führt einem Medienbericht zufolge zu einem deutlich geringeren Angebot.

  • "Die Zahl der Fahrten verringerte sich in eineinhalb Jahren um 35 Prozent", sagte der Verkehrsexperte Christoph Gipp vom Berliner Marktforschungsinstitut Iges der "Mitteldeutschen Zeitung". Ende 2015 seien pro Woche in Deutschland 4653 Fahrten angeboten worden, aktuell seien es knapp 3000.
  • Im gleichen Zeitraum ging demnach die Zahl der Verbindungen von 328 auf 252 zurück. "Für die Kunden wird die Auswahl damit kleiner", sagte Gipp dem Blatt.
  • Nach der Öffnung des Fernbusmarktes Anfang 2013 hatte sich die Zahl der Anbieter zunächst stark erhöht. Inzwischen sind aber nur noch wenige Unternehmen am Markt. Nach Erhebungen von Iges liegt der Marktanteil von Flixbus inzwischen bei rund 92 Prozent.
06:32 Uhr

Wrack von abgestürzter Militärmaschine entdeckt

Gestern ist der Kontakt zu einer Militärmaschine über Myanmar abgebrochen. Heute haben Rettungskräfte das Wrack der Maschine vor der Küste gefunden.

  • Nach Angaben der Armee wurde die abgestürzte Maschine etwa 35 Kilometer vor der Küste in der sogenannten Andamanensee gesichtet, einem Randmeer des Indischen Ozeans.
  • An Bord waren insgesamt 122 Menschen. Dem Militär zufolge wurden auch schon drei Leichen gefunden. Befürchtet wird, dass den Absturz niemand überlebt hat.
  • Die Maschine war am Mittwoch auf dem Weg vom Süden des Landes in die ehemalige Hauptstadt Rangun. Etwa eine halbe Stunde nach dem Start verschwand sie aus ungeklärter Ursache von den Radarschirmen.

Hier erfahren Sie mehr.

06:20 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leser! Mein Name ist Benjamin Konietzny, ich schreibe an dieser Stelle bis zum frühen Nachmittag, was in der Welt so passiert. Wenn Sie Fragen, Anmerkungen oder Kritik haben, erreichen Sie mich unter benjamin.konietzny (at) nama.de oder bei Twitter.

Folgende Themen stehen heute im Kalender:

  • Top-Termin heute: In Großbritannien wird ein neues Parlament gewählt. Die Wahllokale sind von 8 bis 23 Uhr deutscher Zeit geöffnet. Erste Prognosen werden ab etwa 23.15 Uhr erwartet.
  • Im Prozess gegen den Bruder der verurteilten IS-Anhängerin Safia S. wird heute das Urteil erwartet. Die Generalstaatsanwaltschaft Celle wirft dem Angeklagten vor, zwei Molotow-Cocktails in den Haupteingang eines Einkaufszentrums in Hannover geworfen zu haben. Der Mann ist unter anderem wegen versuchten Mordes angeklagt.
  • Ex-FBI-Chef James Comey sagt vor dem US- Senatsausschuss aus.
  • In Köln beginnt der Prozess gegen eine 29-jährige Frau, die ihr Neugeborenes auf einer Toilette des Flughafens Köln/Bonn getötet haben soll.

 

06:09 Uhr

Das Wetter wird wieder wärmer und ruhiger

Heute ist es im Süden locker bewölkt oder sonnig. Und auch in der Mitte bleibt es bei einem Wechsel aus Sonne und Wolken trocken. Im Nordwesten ziehen dichtere Wolkenfelder durch, die zeitweise leichten Regen bringen, der sich bis in die Lüneburger Heide, in die Altmark und in Teile Mecklenburg-Vorpommerns ausweiten kann.

Dabei wird es wieder wärmer und ruhiger. Die Höchstwerte liegen bei 16 bis 21 Grad im Norden, sonst bei 22 bis 26 Grad. Mit den höchsten Werten im Breisgau und am Hochrhein. Der Wind weht schwach bis mäßig, über der Nord- und Ostsee teils noch frisch aus Süd bis Südwest. Damit wünsche ich Ihnen einen guten Start in den Tag. Ihr Björn Alexander

05:54 Uhr
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