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Der Tag Drei Gesetzversionen in zerstrittenem Bosnien

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Keine Einigung in der Hauptstadt Sarajevo.

(Foto: imago)

Der Dauerstreit zwischen muslimischen Bosniaken, orthodoxen Serben und katholischen Kroaten in Bosnien-Herzegowina hat ein neues Ausmaß erreicht: Weil sich die verschiedenen Gruppen nicht einigen konnten, wurde das lang umkämpfte Gesetz über indirekte Verbrauchssteuern im Parlament in drei unterschiedlichen Versionen verabschiedet - und zwar in den drei Staatssprachen Bosnisch, Serbisch und Kroatisch.

Das Problem: Die Gesetzestexte "unterscheiden sich wesentlich voneinander", hieß es. Weil man nun nicht wisse, welche Version angewendet werden muss, sollen die drei Texte in Übereinstimmung gebracht und nochmals vom Parlament verabschiedet werden.

Quelle: n-tv.de