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Der Tag Dubiose Spenden: Bundestag verlangt von AfD Auskunft

Das Thema Spenden lässt der AfD keine Ruhe. Einem Medienbericht zufolge hat die Bundestagsverwaltung inzwischen ein weiteres Prüfverfahren eingeleitet. Hintergrund sind mutmaßliche Strohleute, die an den Kreisverband der AfD-Fraktionsvorsitzenden Alice Weidel "gespendet" haben sollen, berichtet der "Spiegel". Die AfD wurde demnach aufgefordert, zu Berichten über neue dubiose Geldflüsse Stellung zu nehmen. Es geht um rund 38.000 Euro, die in Tranchen im Frühjahr 2018 auf einem Konto von Weidels Kreisverband eingegangen waren, wie NDR, WDR und "Süddeutsche Zeitung" berichtet hatten.

Nach Recherchen von "Spiegel" und "Report Mainz" fungierten drei Personen als Absender: ein Geschäftsmann aus Antwerpen, ein Pensionär aus Mülheim an der Ruhr und eine Duisburgerin. Ob sie die echten Geldgeber sind, ist fraglich, der Antwerpener bestritt dies im Gespräch mit "Report Mainz". Die AfD habe nun die drei gebeten zu bestätigen, dass sie "das Geld selbst gespendet" haben und nicht "auf Rechnung eines Dritten".

Quelle: n-tv.de