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Der TagEU will Kinder vor Amalgam-Füllungen schützen

14.03.2017, 17:35 Uhr

Haben Sie eine Zahnfüllung mit Amalgam? Wegen des enthaltenen Quecksilbers ist die EU darum bemüht, die Nutzung des Füllstoffs einzudämmen. Nun hat das EU-Parlament beschlossen, dass Zahnärzte Amalgam bei Kindern und schwangeren Frauen ab 1. Juli 2018 möglichst nicht mehr verwenden sollen.

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(Foto: imago/Westend61)
  • Vorgesehen ist zudem, dass Amalgam künftig nur noch in vordosierter Form verwendet werden darf. Zahnärzte müssen das Material in Abscheidern auffangen.

  • Bis Mitte 2019 sollen zudem alle EU-Staaten Pläne vorlegen, wie das millionenfach genutzte Material weiter zurückgedrängt werden kann.

  • Kritiker verweisen darauf, dass mit Amalgam in der EU jährlich bis zu 75 Tonnen des hochgiftigen Schwermetalls Quecksilber in Umlauf kommen.

  • Bis 2020 soll geprüft werden, ob Zahnärzte ab 2030 ganz auf Amalgam verzichten können.