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Der Tag"El Chapo" friert und sehnt sich nach seiner Frau

14.03.2017, 20:09 Uhr

Wir bleiben beim Thema Kriminalität in Mexiko: Der mexikanische Ober-Bösewicht Joaquín Guzmán, besser bekannt als "El Chapo", sitzt derzeit in einem New Yorker Gefängnis – und nörgelt über die Haftbedingungen.

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Emma Coronel Aispuro Guzmán darf ihren Mann "El Chapo" nicht sehen. (Foto: imago/CordonPress)
  • Seinen Verteidigern zufolge leidet der Ex-Drogenboss an kalten Temperaturen, Langeweile und Einsamkeit.

  • Die Verteidiger bemühen sich nun mit einem Antrag um verbesserte Haftbedingungen - unter anderem auch darum, "El Chapo" den bisher untersagten Kontakt zu seiner Frau zu ermöglichen und ihn in Gruppenhaft zu verlegen.

  • Die Staatsanwaltschaft fürchtet, dass solche Kontakte zu spektakulären Ausbrüchen wie einst in Mexiko führen könnten.

Der frühere Chef des Sinaloa-Kartells war von Mexiko an die USA ausgeliefert worden. Bei einer Verurteilung in einem der 17 Anklagepunkte - darunter Drogenschmuggel, Geldwäsche und illegaler Waffengebrauch - droht ihm lebenslange Haft.