Der Tag"El Chapo" friert und sehnt sich nach seiner Frau
Wir bleiben beim Thema Kriminalität in Mexiko: Der mexikanische Ober-Bösewicht Joaquín Guzmán, besser bekannt als "El Chapo", sitzt derzeit in einem New Yorker Gefängnis – und nörgelt über die Haftbedingungen.
Seinen Verteidigern zufolge leidet der Ex-Drogenboss an kalten Temperaturen, Langeweile und Einsamkeit.
Die Verteidiger bemühen sich nun mit einem Antrag um verbesserte Haftbedingungen - unter anderem auch darum, "El Chapo" den bisher untersagten Kontakt zu seiner Frau zu ermöglichen und ihn in Gruppenhaft zu verlegen.
Die Staatsanwaltschaft fürchtet, dass solche Kontakte zu spektakulären Ausbrüchen wie einst in Mexiko führen könnten.
Der frühere Chef des Sinaloa-Kartells war von Mexiko an die USA ausgeliefert worden. Bei einer Verurteilung in einem der 17 Anklagepunkte - darunter Drogenschmuggel, Geldwäsche und illegaler Waffengebrauch - droht ihm lebenslange Haft.