Der Tag

Der Tag Energiekosten: Uni in Straßburg bleibt im Winter länger zu

Der nächste Winter wird wohl so wie keiner zuvor - und das nach mehreren Corona-Jahren. In den kalten Monaten stehen die Angestellten in Großraumbüros, die Kinder in Schulen und die Studierenden in den Unis vor einem Dilemma: Sie können sich dann überlegen, ob sie sich vor Corona schützen und die Fenster regelmäßig öffnen wollen, aber dann frieren müssen, weil man sonst zusehen kann, wie das Geld durch die Heizungsrohre rasselt. Oder ob sie eine Infektion in Kauf nehmen, es aber halbwegs warm bleibt. Auch dicht beieinander sitzen ist ja in einer Pandemie keine gute Idee. Bei unseren Nachbarn in Frankreich teilt die Universität in Straßburg mit, dass die Einrichtung im Winter zwei Wochen länger geschlossen bleibt, um Energie zu sparen. Laut Mitteilung soll die auf eine Temperatur von 19 Grad eingestellte Heizung "so spät wie möglich" angemacht werden. Auch eine Informationskampagne sei geplant. Die Bildungsgewerkschaft FSU kritisierte die geplanten Schließungen im Winter. Sie fürchtet, dass die Forschung darunter leiden könnte, wenn der Zugang zu Laboren erschwert wird.

Quelle: ntv.de

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