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Der Tag Evonik-Chef fordert: Bei Staatshilfe keine Dividende

In der Corona-Krise brechen vielen Unternehmen die Absatzmärkte weg. So ist es auch in der chemischen Industrie. Viele Betriebe brauchen staatliche Hilfe. Sollten sie die bekommen und gleichzeitig an der Börse notiert sein, sollten sie aber Abstriche bei den Aktionären machen, meint Christian Kullmann, Chef des Essener Spezialchemie-Konzerns Evonik.

  • "Wer in der Not finanzielle Hilfen vom Staat bekommt, kann nicht zugleich Dividenden bezahlen", sagte Kullmann dem "Spiegel".
  • Er erwartet wegen der Corona-Krise auch in der chemischen Industrie eine Vielzahl von Pleiten und Übernahmen.
  • Gerade für viele mittelständische Unternehmen werde es bitter, weil die Auslandsmärkte wegbrächen, sagt er. Ohne Hilfe würden viele die Krise nicht überleben.
  • Kullmann forderte einen "europäischen Rettungsschirm, ein Konjunkturprogramm ähnlich dem Marshallplan nach dem Zweiten Weltkrieg".
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Quelle: ntv.de