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Der Tag Frankreich verurteilt Google zu Millionen-Strafe

Wer Dienste von Google in Anspruch nimmt, wird nur unzureichend darüber informiert, welche seiner Daten von dem Internetriesen erhoben werden. Zu dieser Einschätzung gelangt die französische Datenschutzbehörde CNIL. Erstmals überhaupt hat sie daher eine 50-Millionen-Euro-Strafe wegen Verstößen gegen die seit Ende Mai 2018 geltende EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) erhoben.

Die CNIL bemängelt unter anderem, dass Informationen zur Verwendung der erhobenen Daten und dem Speicher-Zeitraum für die Google-Nutzer nicht einfach genug zugänglich seien. Sie sind demnach über mehrere Dokumente verteilt und Nutzer müssen sich über mehrere Links und Buttons durchklicken. Zudem seien einige der Informationen unklar formuliert. Außerdem sei die von Google eingeholte Zustimmung zur Anzeige personalisierter Werbung nicht gültig, weil die Nutzer nicht ausreichend informiert würden. So sei die Vielfalt der beteiligten Google-Dienste wie YouTube, Google Maps oder der Internet-Suche nicht ersichtlich. Der Internet-Konzern teilte mit, er wolle nach einer ausführlichen Prüfung des Beschlusses über sein weiteres Vorgehen in dem Fall entscheiden.

Quelle: n-tv.de