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Der Tag Frankreich will Glyphosat nur befristet zulassen

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Glyphosat ist Hauptbestandteil des Mittels Roundup des US-Agrarkonzerns Monsanto.

(Foto: dpa)

Im Streit um die Neuzulassung des umstrittenen Unkrautvernichters Glyphosat in der EU strebt Frankreich einen Kompromiss an: Umweltminister Nicolas Hulot warb im Sender RTL für eine befristete Zulassung. Diese könne "zum Beispiel für drei Jahre" erfolgen, sagte er. Eine Markterlaubnis des Herbizids für weitere zehn Jahre, wie sie die EU-Kommission vorschlägt, lehnt die Regierung in Paris ab.

Hulot bekräftigte, Frankreich wolle am Mittwoch bei einer Ausschuss-Sitzung der EU-Staaten in Brüssel gegen den Kommissionsvorschlag stimmen. Von der Regierungspartei La République en Marche (LREM) sprachen sich 54 Abgeordnete in der Zeitung "Le Monde" aus gesundheitlichen Gründen für ein Glyphosat-Verbot aus.

Der Einsatz des Unkrautvernichters ist in Europa hoch umstritten: Das Internationale Krebsforschungszentrum stuft die Chemikalie als "wahrscheinlich" krebserregend ein.

Quelle: ntv.de

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