Freitag, 11. November 2016Der Tag

Heute mit Diana Sierpinski und Heidi Ulrich
22:36 Uhr

Das war Freitag, der 11. November 2016

Liebe Leser,

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(Foto: picture alliance / dpa)

diese Meldungen haben heute besonders viele von Ihnen interessiert:

Noch ein kurzer Blick zum Fußball: Die deutsche Mannschaft hat auch ihr viertes Spiel in der WM-Qualifikation gewonnen. In San Marino gab es einen 8:0-Sieg.

Das war's für diese Woche, ich wünsche Ihnen ein wunderbares Wochenende!

22:15 Uhr

Audi hat mit Manipulations-Vorwürfen zu kämpfen

Hat auch Audi eine illegale Software eingesetzt? Nach Informationen von NDR, WDR und "Süddeutscher Zeitung" soll Audi bei offiziellen Messungen Emissionswerte bei mehreren Modellen mit spezieller Motor-Software gesenkt haben. Die Medien berufen sich auf ein Dokument, das in dieser Woche vom Rechtswesen bei VW erstellt worden sein soll. Ein VW-Sprecher sagte dazu, die Audi AG habe dem Kraftfahrtbundesamt die technischen Hintergründe erklärt und Informationen zur Verfügung gestellt.

21:58 Uhr

Juncker sieht Trump als Risiko

Die Wahl von Donald Trump zum neuen US-Präsidenten beunruhigt Brüssel offenbar sehr. Wie sehr, zeigt eine Äußerung von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker bei einer Veranstaltung im Europäischen Gerichtshof in Luxemburg. Er warnte, Trumps Wahl stelle ein Risiko für die Beziehungen zwischen den USA und Europa dar. "Wir müssen dem neuen US-Präsidenten beibringen, was Europa ist, und wie es funktioniert." Damit deutete Juncker Wissenslücken bei Trump an.

21:37 Uhr

WM-Quali: Deutschland führt zur Halbzeit

Bei der Qualifikation für die Fußball-WM läuft es für Deutschland: Zur Halbzeit führt das DFB-Team gegen San Marino mit 3:0. Ok, einen Rückstand hat jetzt auch niemand erwartet, aber Donald Trump hat ja auch die US-Wahl gewonnen. Hier geht es zum Liveticker zum Länderspiel.

21:29 Uhr

Schauspielkollegen trauern um Robert Vaughn

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Robert Vaughn wurde durch die Serie "The Man From U.N.C.L.E" bekannt.

(Foto: AP)

Robert Vaughn ist im Alter von 83 Jahren gestorben. Diese Nachricht hat auch viele seiner Schauspielkollegen traurig gemacht. Es tue ihm leid, twitterte zum Beispiel Roger Moore. "So ein großartiger Schauspieler", schrieb Stephen Fry. Vaughn habe einen der besten Bösewichte in der Krimiserie "Columbo" gegeben. Die Zuschauer kannten Vaughn auch unter anderem aus "Das A-Team" oder dem Western-Klassiker "Die Glorreichen Sieben". Vaughn starb an den Folgen von Leukämie. Er sei im Kreise seiner Familie gestorben, sagte sein Manager Mathew Sullivan dem Sender "Fox411".

Mehr lesen Sie hier.

20:48 Uhr

NSU-Aufklärerin droht Ermittlern mit Klage

Die Vorsitzende des NSU-Untersuchungsausschusses im Thüringer Landtag, Dorothea Marx, hat der Staatsanwaltschaft Köln mit einer Strafanzeige gedroht. Der Vorwurf: Strafvereitelung im Amt.

  • Die Staatsanwaltschaft habe es bisher abgelehnt, gegen einen Mitarbeiter des Bundesamtes für Verfassungsschutz zu ermitteln, sagte Marx.
  • Der Mann habe zugegeben, 2011 vorsätzlich Akten zum NSU vernichtet zu haben. Es sei unerträglich, dass er aber nach Auffassung der Staatsanwaltschaft nicht strafrechtlich verfolgt werden sollte.
  • Marx kritisierte, das sei wie ein Freifahrtschein, weiter zu vertuschen.
20:30 Uhr

Tausendster "Tatort" feiert Premiere

Großes Preview in Hamburg: Die Tausendste "Tatort"-Folge feiert Premiere. Hauptdarsteller sind Maria Furtwängler und Axel Milberg. Es kamen aber auch weitere "Tatort"-Kommissare wie etwa Ulrike Folkerts, Wotan Wilke Möhring, Fahri Yardim, Harald Krassnitzer, Sabine Postel und Oliver Mommsen, Klaus J. Behrendt und Dietmar Bär. Alle anderen müssen sich noch bis übermorgen gedulden. Dann ist die Jubiläumsfolge "Taxi nach Leipzig" in Fernsehen zu sehen.

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Roter Teppich in Hamburg mit Maria Furtwängler und Axel Milberg.

(Foto: dpa)

 

19:51 Uhr

Shia LaBeouf entpuppt sich als Freestyle-Rapper

Hollywoodstar Shia LaBeouf kann rappen? Ja und gar nicht mal schlecht! LaBeouf hat einen Freestyle bei einer Radiosendung in New York hingelegt. Moderator Sway Calloway war auf jeden Fall beeindruckt: "Habt ihr gesehen, was hier gerade passiert ist?", fragte er. Der Gastgeber war ganz aus dem Häuschen: "Darum geht es in dieser Show!" Entweder die Gäste hätten gute Reime oder eben nicht - und Shia LaBeouf habe es den schwachen Rappern gerade gezeigt.

 

19:30 Uhr

Bericht: Robert Vaughn ist tot

Der Schauspieler Robert Vaughn ist tot. Das berichtet die BBC. Vielen Zuschauern wurde Vaughn in den 60er Jahren durch die US-Fernsehserie "Solo für O.N.C.E.L" bekannt. Später war er als "Hunt Stockwell" in "Das A-Team" zu sehen. Er spielte in vielen weiteren Serien und Filmen mit etwa in "Die Brücke von Remagen".

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Robert Vaughn wurde 83 Jahre alt.

(Foto: REUTERS)

 

18:49 Uhr

Hollande und Trump wollen zusammenarbeiten

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Nun beginne eine Periode der Unsicherheit, hatte Hollande nach der Wahl Trumps zum US-Präsidenten gesagt.

(Foto: AP)

Frankreichs Präsident François Hollande hat bisher keinen Hehl draus gemacht, dass er Donald Trump nicht leiden kann. "Brechreiz" war eines der Wörter, das er im Sommer benutzte, um zu beschreiben, was Trumps Äußerungen bei ihm auslösen. Doch inzwischen ist Trump zum US-Präsidenten gewählt worden und deshalb gab es nun auch das erste Telefonat zwischen den beiden. Das Gespräch habe sieben bis acht Minuten gedauert und sei "unter guten Bedingungen" verlaufen, hieß es aus dem Élyséepalast. Hollande und Trump wollten weiter über den Anti-Terror-Kampf, die Krisen in der Ukraine, Syrien und Irak sowie die Klimavereinbarung von Paris sprechen.

18:30 Uhr

Händler soll bei Bio-Möhren betrogen haben

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Schön gesund!

(Foto: imago/Martin Wagner)

Von wegen, da weiß man, wo das Essen herkommt: Drauf stand Bio-Möhren aus Deutschland, tatsächlich sollen die Möhren aber aus dem Ausland gewesen sein. Der Naturland-Verband überprüft jetzt einen möglichen Etikettenschwindel bei einem seiner Händler. "Der Fall betrifft die Marktgenossenschaft der Naturland-Bauern", sagte Verbandssprecher Markus Fadl dem "Spiegel". Dem Händler habe man inzwischen die Lizenz entzogen. Der Geschäftsführer der Genossenschaft hatte zugegeben, dass Lieferzertifikate falsch gewesen sein. Es werde geprüft, ob noch weitere Lieferungen umetikettiert wurden.

18:01 Uhr

Türkei lässt Hunderte Vereine schließen

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Der türkische Ministerpräsident Yildirim - seine Regierung darf unter dem Ausnahmezustand Vereine bis zu drei Monate schließen lassen.

(Foto: AP)

Die Türkei hat 370 Vereine wegen Terrorverdachts vorübergehend schließen lassen. Sie seien eine "Gefahr für die nationale Sicherheit", hieß es vom Innenministerium in Ankara. Die Behörden werfen den Vereinen eine Verbindung zur verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK, zur Terrormiliz IS oder zur Gülen-Bewegung vor. Die türkische Regierung macht den Prediger Gülen für den Putschversuch verantwortlich. Was für Vereine genau betroffen sind, ist nicht bekannt.

17:41 Uhr

Trump will Minister "bald" bekanntgeben

Es ist bisher wenig darüber bekannt, was genau der künftige US-Präsident plant und mit wem. Nun kündigt Donald Trump an, dass er schon "bald" sagen werde, wen er in seine Regierung holt. Ein "arbeitsreicher Tag in New York", twitterte er. Er werde "bald einige wichtige Entscheidungen über die Leute treffen, die die Regierung bilden werden". Es kursieren schon länger einige Namen: Zum Beispiel ist Newt Gingrich als möglicher Außenminister oder Stabschef im Weißen im Gespräch. Er war Sprecher des Repräsentantenhauses. Als Anwärter für den Posten als Justizminister gelten der Gouverneur von New Jersey, Chris Christie, und der ehemalige Bürgermeister von New York, Rudy Giuliani.

17:21 Uhr

Alles jeck, oder nüscht?

Nach ein paar Jahren in Mainz weiß ich: Die fünfte Jahreszeit feiert man entweder mit oder man verlässt solange die Stadt. In Köln dürfte das nicht anders sein. Und das mit dem Mitfeiern gilt da anscheinend sogar für Gegenstände: Wie wir sehen, hat sich dieser Blitzer für's Bleiben entschieden.

währenddessen in Berlin:

 

17:00 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

 

16:36 Uhr

Schriftstellerin Ilse Aichinger ist tot

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Aichinger stammte aus einer jüdischen Familie, sie überlebte die Nazi-Zeit in einem Versteck in Wien.

(Foto: picture alliance / dpa)

Die österreichische Schriftstellerin Ilse Aichinger ist tot. Sie sei heute in Wien gestorben, sagte ihre Tochter Mirjam Eich. Aichinger wurde 95 Jahre alt. Ihre leise, poetische Sprache war eine wichtige Stimme in der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur. Mit ihrem Roman "Die größere Hoffnung" wurde sie 1948 schlagartig bekannt. In den 50er Jahren war sie häufig bei Treffen der "Gruppe 47" zu Gast. Für ihre Gedichte, Erzählungen und Hörspiele wie "Knöpfe" wurde sie mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt.

Mehr dazu lesen Sie hier.

16:16 Uhr

Grenzkontrollen zu Österreich werden verlängert

Für Reisende könnte das wieder längere Wartezeiten bedeuten: Die Grenzkontrollen zu Österreich werden wegen der Flüchtlingskrise nochmal verlängert. Innenminister De Maizière hat das angeordnet, "um weiterhin ein hohes Maß an Ordnung zu gewährleisten", wie er sagte. Vorher hatten die EU-Staaten unter anderem Deutschland erlaubt, die Kontrollen um maximal drei Monate zu verlängern. Deutschland kontrolliert die Grenze zu Österreich schon seit September letzten Jahres.

15:53 Uhr

Auto von Autobahn auf Gleise gestürzt

Auf der A8 ist ein Autofahrer auf die Bahngleise gestürzt. Der 21-jährige Fahrer wurde schwer verletzt. Er war Richtung Salzburg unterwegs, als er bei Bernau von der Fahrbahn abkam. Er raste über eine Wiese, schließlich stürzte er eine rund zehn Meter hohe Bahnböschung hinunter. Das Auto überschlug sich mehrmals und blieb auf dem Dach im Gleisbett liegen. Die Bahnstrecke war rund eineinhalb Stunden gesperrt.

15:27 Uhr

AfD gratuliert Trump zu "historischer Chance"

Die Sorge vor dem "Trump-Effekt" wächst bei vielen. Was in Amerika funktioniert hat, könnte auch für die Rechtspopulisten in Europa funktionieren, so die Befürchtungen. Die AfD sieht im Wahlsieg von Donald Trump jedenfalls eine historische Chance, "fehlerhafte wirtschaftliche und sozialen Entwicklungen" auf der Welt anzugehen". AfD-Chefin Frauke Petry hat Trump ein Glückwunsch-Schreiben geschickt. Man strebe ein "erneuertes deutsch-amerikanisches Verhältnis auf Augenhöhe an", heißt es darin.

So lautet das Schreiben:

"Dear Mr President-elect Donald J Trump,

on behalf of the party "Alternative für Deutschland" I am honoured to congratulate you on your election as the 45th president of the United States of America. The democratic decision of the American people offers a historic opportunity to address erroneous global economic and social developments of the past decades to reunify society not only in the US. We are confident that you will readjust the transatlantic relationship and end the wars in Syria and Ukraine by mutual agreement with Russia. We aim for a renewed German-American relationship on an equal footing and we are aware of our national responsibility in this very respect. Mister President-elect, we are looking forward for your term in office and we wish you wisdom, strength and courage in all your presidential decisions. God bless you and your family, God bless America and Germany.

Yours sincerely,

Frauke Petry, Alternative für Deutschland"

15:01 Uhr

Queen bekommt Christbaumkugeln aus Thüringen

Wie müssen die Weihnachtsbaumkugeln der Queen aussehen? Golden natürlich, das passt ja sonst nicht zu Krone und Zepter! Der Weihnachtsschmuck der Königin von England kommt in diesem Jahr übrigens aus Thüringen.Schüler der Berufsfachschule Glas in Lauscha haben für sie 2000 Kugeln gemacht, wie der MDR berichtet. Die Kugeln sind inzwischen auch schon auf dem Weg nach Schloss Windsor.

 

14:40 Uhr

Grünen: Klimaschutzplan ist wirkungslos

Für die Grünen ist der Klimaschutzplan der Bundesregierung wirkungslos. "Beim Kampf gegen Klimawandel sind homöopathische Dosen nicht die richtige Lösung", sagte Parteichef Cem Özdemir. Auf viele Fragen zur Energiewende liefere der Plan keine Antworten. Auch Co-Chefin Simone Peter sprach von einem "Armutszeugnis". Die Bundesregierung hatte beim Klimaschutzplan offenbar auf den letzten Metern noch große Zugeständnisse an die Industrie gemacht. Zum Beispiel müssen Kraftwerke weniger CO2 einsparen als in früheren Entwürfen vorgesehen.

Mehr dazu hier.

14:21 Uhr

Papst empfängt Tausende Obdachlose

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Morgen will der Papst eine Messe mit den Obdachlosen feiern.

(Foto: AP)

Papst Franziskus hat im Vatikan 4000 Obdachlose empfangen – 600 von ihnen waren aus Deutschland angereist. Der Papst umarmte einige von ihnen und betete mit ihnen zusammen. Er sagte, Obdachlose dürften nicht als "Sklaven" ausgenutzt werden. Er bat auch um Verzeihung für die Momente, in denen sich die Christen von den Armen abgewendet hätten. Franziskus hatte ein Heiliges Jahr unter dem Motto "Barmherzigkeit" ausgerufen. Die Feierlichkeiten enden morgen mit einer großen Papst-Messe auf dem Petersplatz.

Eine ausführliche Meldung dazu finden Sie hier.

14:12 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leser,

fast ist Wochenende, Amen! Diana Sierpinski hat sich schon in den wohlverdienten Feierabend verabschiedet. Dafür begleite ich Sie ab jetzt durch die zweite Tageshälfte. Mein Name ist Heidi Ulrich, ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag!

14:00 Uhr

Papppferd löste Bombenalarm in Berlin aus

Am Morgen stoppte die Polizei den S-Bahnverkehr in Berlin. Wir haben darüber berichtet. Stundenlang fuhren im Stadtzentrum keine Züge mehr. Jetzt wissen wir auch den Grund dafür: Zwei Männer hatten ein größeres Pferd, wie es für Kindergeburtstage bekannt ist, in einem Zug der Linie S 25 vergessen - oder ihn dort bewusst abgestellt. Es handelt sich um eine sogenannte Piñata, eine Figur aus Pappmaché, die mit Süßigkeiten gefüllt ist und zerschmettert werden muss. Spezialkräfte der Bundespolizei untersuchten das Papppferd - es stellte sich letztlich aber als völlig leer heraus.

13:47 Uhr

Merkel telefoniert mit Trump

Die Bundeskanzlerin hat erstmals mit dem neugewählten US-Präsidenten Donald Trump telefoniert.

  • In dem Gespräch habe Merkel Trump zu seinem Wahlerfolg gratuliert, berichtet Vize-Regierungssprecher Georg Streiter.
  • Sie habe betont, dass Deutschland und die USA durch gemeinsame Werte eng verbunden seien und hinzugefügt, sie freue sich, Trump spätestens beim G20-Gipfel im kommenden Sommer in Hamburg zu treffen.
  • Deutschland ist Gastgeber des nächsten G20-Gipfels, der am 7. und 8. Juli in der Hansestadt stattfindet.
  • Die Kanzlerin sagte Trump nach Angaben Streiters "auf der Grundlage der traditionell sehr guten und freundschaftlichen Beziehung beider Länder eine enge Zusammenarbeit zu".
13:27 Uhr

US-Schüler skandieren "Baut die Mauer, baut die Mauer"

Ein Handyvideo, das in einer Kantine der Royal Oak Middle School im US-Bundesstaat Michigan aufgenommen wurde, offenbart, was viele Menschen befürchtet haben. Es zeigt Schüler, die beim Mittagessen immer lauter skandieren: "Build the wall, build the wall", baut die Mauer, baut die Mauer. Eine Mauer entlang der Grenze zu Mexiko zu bauen, war im schmutzigsten Wahlkampf aller Zeiten eine der zentralen Forderungen von Donald Trump.
 

13:15 Uhr

Vermisste Joggerin wurde missbraucht und ermordet

Polizei und Staatsanwaltschaft bestätigen: Die vermisste und tot aufgefundene 27-jährige Joggerin aus Endingen ist Opfer eines Sexualverbrechens geworden. Einen Tatverdächtigen gibt es bislang nicht.

Erst vor drei Wochen wurde im nur 20 Kilometer entfernten Freiburg die Leiche der Studentin Maria L. gefunden.

Alles Weitere in Kürze.

12:50 Uhr

IS-Terrormiliz hängt 40 Leichen an Strommasten

Die Vereinten Nationen berichten über neue Gräueltaten der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) im Irak. Im umkämpften Mossul hätten die Extremisten 40 Zivilisten hingerichtet und ihre Leichen an Strommasten aufgehängt.

  • Die Opfer seien des Verrats und der Kollaboration mit den verfeindeten irakischen Truppen beschuldigt worden.
  • Weitere 20 Zivilisten seien wegen ähnlicher Vorwürfe erschossen worden - einer von ihnen, weil er ein Mobiltelefon benutzt habe.
  • Die UN berufen sich auf irakische Informanten. Darunter sei auch ein Mann, der sich bei einer Massenexekution tot gestellt und so überlebt habe.
12:26 Uhr

#BusterTheBoxer - erstes Weihnachtsvideo geht viral

Obwohl Weihnachten noch viele Wochen entfernt ist, buhlen die Konzerne bereits mit emotionalen Werbebotschaften um virale Hits und Kundschaft. Das US-Shoppingportal John Lewis sammelt mit #BusterThe Boxer Millionen Klicks ein.

 

12:17 Uhr

Neues Institut forscht ausschließlich nach HI-Viren

Forscher der Universität Duisburg-Essen suchen künftig an einem speziell für die HIV-Forschung eingerichteten Institut nach einem Impfstoff gegen die Immunschwäche-Krankheit Aids. Es ist nach Auskunft der Deutschen Aids-Hilfe das erste Institut in Deutschland, das ausschließlich über HI-Viren forscht. Langfristiges Ziel sei die Entwicklung eines HIV-Impfstoffs. Das HI-Virus ist Ursache für die Krankheit Aids. Ihre Symptome lassen sich mit Medikamenten behandeln, heilbar ist die Infektion bislang nicht.

12:05 Uhr

Studie: Klimawandel verändert schon jetzt Lebewesen

Der künftige US-Präsident Donald Trump mag nicht an den Klimawandel glauben, laut einer Studie beeinflusst die Erderwärmung schon jetzt die meisten Lebewesen auf der Erde.

  • Die globale Erwärmung verändere 82 Prozent der ökologischen Schlüsselprozesse wie etwa Wanderungsbewegungen und genetische Vielfalt, heißt es im Wissenschaftsmagazin "Science".
  • Die Auswirkungen des Klimawandels seien zu Lande, in den Meeren und Süßwassergewässern nachweisbar - und das, obwohl sich die Erde bislang erst um ein Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter erwärmt habe, heißt es weiter.
  • Der Klimawandel führe unter anderem zu individuellen Genmutationen und Veränderungen der körperlichen Eigenschaften von Lebewesen wie etwa der Größe.
  • Außerdem zögen einige Arten wegen der Erderwärmung "in völlig neue Gebiete".
  • Der Mensch bekomme die Veränderungen durch Epidemien, Ernteausfälle und weniger Ertrag bei der Fischerei zu spüren.
11:40 Uhr

Schweden verlängert Grenzkontrollen um weitere Monate

Die schwedische Regierung verlängert im Zuge der Flüchtlingskrise die Grenzkontrollen um weitere drei Monate.

  • "Die Gefahren für unsere innere Sicherheit, die es zu dem Zeitpunkt gab, als wir die Entscheidung erstmals trafen, bestehen weiterhin", sagt Innenminister Anders Ygeman.
  • Die EU-Kommission muss der Verlängerung der Kontrollen über den 12. November hinaus noch zustimmen. Im September hatte sie noch grünes Licht gegeben.
  • Schweden hatte nach Jahrzehnten mit liberaler Einwanderungspolitik im vergangenen Jahr eine Kehrtwende eingelegt, die Grenzen geschlossen und verschärfte Asylgesetze auf den Weg gebracht.
11:16 Uhr

Sylvester Stallones Töchter sind "Miss Golden Globe"

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Gleich drei Schönheiten dürfen im Januar 2017 bei den begehrten "Golden Globe"-Awards aushelfen.

(Foto: AP)

Sistine, Sophia und Scarlet Stallone sind die "Miss Golden Globe 2017". Was das bedeutet? Nun, die Töchter von US-Schauspieler Sylvester Stallone werden bei der Filmpreis-Verleihung am 8. Januar Moderator Jimmy Fallon assistieren. "Die Stallone-Schwestern werden unsere historisch gewachsene Tradition der Statuetten-Vergabe bei der Preisverleihung weiterführen", heißt es vom Auslands-Filmjournalistenverband in Hollywood. Das ist Premiere in der Geschichte der Golden Globes. Traditionell entscheiden sie sich für einen Sohn oder eine Tochter einer Hollywood-Größe.

11:11 Uhr

Die Narren sind los

Es geht los. In den Karnevalshochburgen der Republik startet die fünfte Jahreszeit. Tausende Jecken und Narren feiern trotz Kälte und Nieselregen auf den Straßen. Seit 11:11 Uhr wird wieder geschunkelt, getanzt und geknutscht. Doch auch wenn eine Karnevalsparty in Köln sicherlich ein unvergessliches Erlebnis ist und von jedem frommen Jecken einmal bepilgert werden sollte, bringt sie auch die ein oder andere Schattenseite mit sich, welche die Vitamin-D-Produktion der Freude durchaus ein wenig drosseln kann: Überfüllte Straßen, volle Kneipen und Preise, die bisweilen so hoch sind, dass man einen Raumfahrerhelm tragen müsste, um einen Blick darauf zu werfen. Und dann soll es ja auch noch Menschen (wie mich) geben, die Karneval gar nicht mögen.
 

10:48 Uhr

Bundeswehr-Soldaten erschießen Motorradfahrer

Im afghanischen Masar-i-Scharif kommt es nach der Taliban-Attacke am frühen Morgen zu einem weiteren Zwischenfall. Wie "Spiegel online" berichtet haben Bundeswehrsoldaten zwei Menschen getötet.

  • Den Angaben zufolge schossen deutsche Soldaten, die das Gelände des Konsulats nach der Sprengstoffattacke sicherten, auf drei Motorradfahrer, die auf das deutsche Konsulat zugerast kamen.
  • Zwei der Angreifer seien getötet, einer schwer verletzt worden.
  • Da die Motorradfahrer sowohl auf Leuchtraketen als auch auf Warnschüsse nicht reagiert hätten, mussten die Deutschen mit einem neuen Angriffsversuch rechnen, heißt es in dem "Spiegel"-Bericht.
10:34 Uhr

Gabriel krank - Spitzentreffen geplatzt

Sigmar Gabriel sagt ein für den Nachmittag angesetztes Spitzentreffen der Parteivorsitzenden zur Suche nach einem neuen Bundespräsidenten ab. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, leidet der SPD-Chef an einer schweren Grippe. Das Dreiertreffen mit Kanzlerin Merkel und CSU-Chef Seehofer soll jetzt am Sonntagnachmittag um 15.00 Uhr stattfinden.

10:17 Uhr

Orban verlegt "Schlachtfeld" nach Brüssel

Nach seiner Niederlage im Parlament verzichtet der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban in der Flüchtlingspolitik auf einen neuen Anlauf zur Verfassungsänderung.

  • Vielmehr werde sich seine Regierung jetzt darauf konzentrieren, in Brüssel gegen die Aufnahmequote der Europäischen Union für Flüchtlinge vorzugehen, sagt Orban.
  • "Das Schlachtfeld ist Brüssel, zu Hause haben wir getan, was wir konnten, und haben ein reines Gewissen."
  • Der Regierungschef hatte im Parlament eine Zweidrittel-Mehrheit knapp verfehlt, mit der er per Grundgesetz einen Zwang zur Aufnahme von Flüchtlingen verbieten wollte.
10:00 Uhr

Slowakische Brüder gewinnen Grabgräber-Wettbewerb

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Eine fünfköpfige Jury war sich einig, dass das Loch der Brüder nicht nur am schnellsten, sondern auch besonders ordentlich ausgehoben wurde.

(Foto: REUTERS)

In der slowakischen Stadt Trencin haben sich zehn Teams aus drei Nationen in einem äußerst kuriosen Wettbewerb gemessen. Auf einer internationalen Ausstellung der Bestattungen sollten die Männer so schnell es ging ein zwei Meter langes, 1,5 Meter tiefes und 90 Zentimeter breites Loch graben. Am Ende siegten die Brüder Ladislav und Csaba Skladan, die nur 54 Minuten benötigten. "Ich bin glücklich", sagte Csaba Skladan. Es sei eine Genugtuung nach 15 Jahren als Totengräber. Es gehe darum, den Leuten zu zeigen, wie hart der Job der Männer sei, die Gräber ausheben. Vielerorts in der Slowakei seien Friedhöfe so klein, dass Gräber nicht mit Maschinen, sondern nur von Hand gegraben werden könnten.

09:40 Uhr

Mini-Satelliten blicken ins Auge von Hurrikanen

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CYGNSS ist eine Satellitenmission, die aus einer Konstellation von acht kleinen Satelliten besteht.

(Foto: NASA)

Die Nasa will die Vorhersage gefährlicher tropischer Stürme verbessern. Dafür soll eine Flotte von acht Mini-Satelliten sorgen, die am Am 12. Dezember vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral aus an Bord einer Trägerrakete in eine erdnahe Umlaufbahn gebracht wird, wie die US-Raumfahrtbehörde mitteilt. Auch über den Verlauf und die Intensität von Hurrikanen soll soll das "Cyclon Global Navigation Satellite System" (CYGNNS) detaillierter Auskunft geben als bisher möglich - unter anderem, indem sie ins Auge des Sturms und durch seine massiven Regenwände hindurchblicken.

09:23 Uhr

Russland: Syrische Rebellen setzen Giftwaffen ein

Die russische Armee wirft den Aufständischen im nordsyrischen Aleppo den Einsatz von Chemiewaffen vor.

  • Spezialisten des Verteidigungsministeriums in Moskau hätten in einem bis vor kurzem von den Rebellen kontrollierten Stadtteil "nicht explodierte Artillerie-Munition" entdeckt, in der "giftige Substanzen" enthalten seien, heißt es in einer von der Nachrichtenagentur Interfax verbreiteten Erklärung.
  • Eine erste Untersuchung habe ergeben, dass es sich "mit hoher Wahrscheinlichkeit um Chlorgas und weißen Phosphor" handle.
  • Die toxische Munition wurde den russischen Angaben zufolge in der sogenannten Zone 1070 im Südwesten Aleppos gefunden.
09:09 Uhr

Trump-Sieg - Waltz gibt sozialen Medien Mitschuld

Schauspieler Christoph Waltz sieht in den sozialen Netzwerken eine Ursache für den Sieg von Donald Trump bei der US-Präsidentenwahl. "Diese sogenannten sozialen Netzwerke haben ja auch eine sehr, sehr hohe antidemokratische und undemokratische Energie", sagte der Oscarpreisträger im österreichischen Fernsehen. "Und ich wage zu bezweifeln, dass dieser brunzdumme Irrsinn ohne sogenannte soziale Netzwerke so schnell zu verbreiten gewesen wäre." Er sei nach dem Sieg des Republikaners sehr besorgt. "Wenn Trump mit dem Erfolg hat, was er im Wahlkampf angekündigt hat, dann ist das Ende erreicht."

08:50 Uhr

Trump-Gegner begeben sich in "U-Bahn-Therapie"

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Die New Yorker U-Bahn ist dieser Tage auch ein Ort zum Dampfablassen.

(Foto: dpa)

"Bin ich der Einzige, der hier Angst hat?" und "Ich brauche eine Umarmung" - das steht auf kleinen bunten Zetteln, die frustrierte Wähler in diesen Tagen nach Donald Trumps Wahlsieg in der New Yorker U-Bahn an die Wand kleben.

  • Die Idee für die Kollektivtherapie in einem Tunnel an der Haltestelle Union Square hatte der New Yorker Künstler Matthew Chavez.
  • Chavez stellte ein Schild mit der Aufschrift "U-Bahn-Therapie" auf und legte Zettel und Stifte für die Menschen bereit.
  • Über 3000 bunte Zettel kleben bereits an der gekachelten weißen Wand.
08:22 Uhr

Polizeieinsatz in Berlin - S-Bahn steht teilweise still

Die Polizei lässt den S-Bahnverkehr im Berliner Stadtzentrum stoppen. Das berichtet der "Tagesspiegel". Im Berufsverkehr komme es demnach zu Behinderungen im Nord-Süd-Tunnel. Grund für den Einsatz sei ein "verdächtiger Gegenstand" in einem Zug der S-Bahn am Bahnhof Potsdamer Platz. Es rollen keine Züge zwischen Anhalter Bahnhof und Oranienburger Straße.

(Update: Um 08:49 Uhr meldet die S-Bahn, das der Polizeieinsatz beendet wurde - allerdings kommt es noch zu Verspätungen und einzelnen Zugausfällen.)

08:14 Uhr

Schinkels Bauakademie wird wieder aufgebaut

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Seit 2004 simuliert eine Fassade aus Folien und Gerüstkonstruktion den historischen Baukörper.

(Foto: picture-alliance / dpa/dpaweb)

Seit Jahren wird über den Wiederaufbau von Schinkels Bauakademie in Berlin nur geredet. Jetzt folgen endlich Taten. Der Haushaltsausschuss des Bundestages macht den Weg frei und stellt 62 Millionen Euro für die Rekonstruktion des Meisterwerks zur Verfügung. Das von Karl Friedrich Schinkel 1836 errichtete Gebäude am Schinkelplatz war im Krieg nach Bombentreffern ausgebrannt. Die DDR plante zunächst den Wiederaufbau. 1962 wurde die Bauakademie jedoch abgerissen, um Platz für das DDR-Außenministerium zu schaffen. Dieses Gebäude wurde 1995/96 abgerissen.

07:52 Uhr

Sigmar Gabriel machte Abi mit 2,2

Aus schwierigen Verhältnissen kämpfte sich Sigmar Gabriel zum SPD-Chef und Vizekanzler hoch. Da blieb schon in der Jugend wegen des politischen Einsatzes nicht viel Zeit zum Büffeln. Dennoch legte der heute 57 Jahre alte frühere Lehrer ein gutes Abitur hin.

  • Notendurchschnitt 2,2, wie die Berliner Journalisten Christoph Hickmann ("Süddeutsche Zeitung") und Daniel Friedrich Sturm ("Die Welt") bei ihren Recherchen für die erste Biografie ("Patron und Provokateur") über Gabriel herausgefunden haben.
  • In Geschichte holte Gabriel 15 Punkte (Eins plus), in Chemie, Physik und Mathe gab es eine Drei (8 Punkte). Im Sport bekam der Goslarer 1979 auf dem Gymnasium eine glatte Zwei.
  • Er sei in der Schule ein Saisonarbeiter gewesen, berichtet Gabriel: "Ich wusste immer genau, wann es darauf ankam."

Warum Gabriel Putin einst um ein Autogramm bat, erfahren Sie hier.

07:22 Uhr

Pepsi-Chefin berichtet von Ängsten vor Trump

Viele Menschen haben Angst vor Donald Trump. So berichtet die Chefin des US-Getränkeriesen Pepsi von erheblichen Ängsten in der Belegschaft.

  • "Unsere Angestellten fragen sich: 'Sind wir hier noch sicher?'", sagte Pepsi-Chefin Indra Nooyi bei einer Podiumsdiskussion in New York.
  • Dies betreffe "insbesondere jene Angestellten, die nicht weiß sind oder die schwul, lesbisch oder transsexuell sind", sagte die Konzernchefin.
  • Von dem designierten Präsidenten verlangte Nooyi, "als erstes klarzustellen, dass in den Vereinigten Staaten jeder sicher ist". Sie könne nur hoffen, dass Trumps Ausfälle gegen Einwanderer, Muslime und andere Minderheiten "lediglich Wahlkampfrhetorik" gewesen seien.
07:03 Uhr

Taliban: Deutsche mitschuldig an Toten in Kundus

Die blutige Attacke auf das deutsche Generalkonsulat im nordafghanischen Masar-iScharif diente als Strafmaßnahme für einen Angriff der US-Luftwaffe in der nordafghanischen Provinz Kundus. Dabei waren in der Nacht zum 3. November mehr als 30 Zivilisten ums Leben gekommen. Deutschland trage eine Mitverantwortung, sagt Taliban-Sprecher Sabiullah Mudschahid. Die Deutschen hätten den US-Streitkräften die notwendigen nachrichtendienstlichen Informationen zukommen lassen.

06:41 Uhr

In wenigen Stunden beginnt die 5. Jahreszeit


Der frisch gewählte US-Präsident Donald Trump dürfte bei der diesjährigen Karnevalssaison zur zentralen Figur des Spotts werden. Hier schon mal eine Kostprobe:

06:35 Uhr

Vermisste Joggerin ist tot

Die seit vergangenem Sonntag vermisste Frau aus Endingen bei Freiburg ist tot. Bei einer gestern gefundenen Leiche handelt es sich laut Polizei "zweifelsfrei" um die 27-Jährige, die von einer Joggingrunde nicht zurückgekehrt war.

Mehr dazu lesen Sie hier.

06:27 Uhr

Japan richtet verurteilten Mörder hin

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Japan ist gemeinsam mit den USA eine der wenigen Industrienationen mit der Todesstrafe.

(Foto: picture alliance / dpa)

In Japan ist zum ersten Mal seit März wieder ein Todeskandidat hingerichtet worden.

  • Wie das Justizministerium mitteilt, wurde der 45-Jährige in einem Gefängnis im südjapanischen Fukuoka gehängt. Der Mann war 2012 wegen Mordes an zwei Frauen zum Tode verurteilt worden.
  • Unter Regierungschef Shinzo Abe ist die Zahl der Hinrichtungen in Japan gestiegen. Es war die 17. seit seinem Amtsantritt Ende 2012.
  • Insgesamt sitzen 128 Häftlinge in japanischen Todeszellen, darunter Shoko Asahara, Gründer der Sekte Aum Shinrikyo, und seine Anhänger. Sie wurden wegen der Gasanschläge auf die U-Bahn in Tokio im Jahr 1995 zum Tode verurteilt.
06:21 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen und Leser,

ich wünsche einen schönen Freitagmorgen. Während sich nach dem Wahlsieg von Donald Trump in Washington mögliche Kandidaten für das neue Kabinett in Stellung bringen - unter ihnen vornehmlich weiße, ältere Männer -  bricht der Protest gegen den Republikaner nicht ab. Wieder gingen Tausende Menschen auf die Straße. Trump findet die Proteste gegen ihn "sehr unfair", wie er via Twitter verkündet.

 

Diese Themen stehen heute ebenfalls auf der Agenda:

  • Am Nachmittag kommt Kanzlerin Merkel mit CSU-Chef Seehofer und Vizekanzler Gabriel zusammen, um zum wiederholten Mal über die Nachfolge von Bundespräsident Gauck zu beraten. Gibt es doch noch einen gemeinsamen Namen oder eine Kampfkandidatur?
  • Die Bundesregierung ringt weiter um ihren Klimaschutzplan. Nachdem das Vorhaben von Ministerin Hendricks am Mittwoch im Kabinett nicht verabschiedet werden konnte, weil Gabriel und Merkel Einwände erhoben hatten, kündigte Hendricks eine Einigung bis Freitag an. Die ist allerdings weiter fraglich.
  • In Münster beginnt der Bundesparteitag der Grünen.
  • Zum Abschluss des Heiligen Jahres in der katholischen Kirche hat Papst Franziskus mehrere tausend sozial benachteiligte Menschen nach Rom eingeladen. Die insgesamt rund 6000 Pilger und Begleiter aus rund 20 europäischen Ländern werden von heute bis Sonntag im Vatikan erwartet
  • Kölle Alaaf: Um Punkt 11.11 Uhr hält in den rheinischen Karnevalshochburgen die fünfte Jahreszeit Einzug.

Mein Name ist Diana Sierpinski. Ich werde Sie bis zum Schichtwechsel mit frischen News versorgen. Starten Sie gut in den Morgen. Anregungen und Kritik schicken Sie gerne an diana.sierpinski (at)nama.de oder via Twitter.

06:14 Uhr

Das Wetter mit Björn Alexander

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Ein Hauch von Winter: Auf einem Acker in Moritzburg (Sachsen) liegt eine dünne Schneeschicht.

(Foto: dpa)

Heute sind von der Mitte südwärts nach wie vor reichlich Wolken unterwegs. In den tieferen Lagen mit Schneeregen- oder Regenschauern. Oberhalb von etwa 500 Metern fällt Schnee mit Glättegefahr. Und während dort die Wolken nur selten auflockern, wird es weiter nordwärts außerhalb beziehungsweise nach Nebelfeldern zeitweise freundlich oder sonnig. Die Höchstwerte verbleiben auf den Höhen des Thüringer Wald knapp im Frostbereich, sonst werden zwischen 1 Grad in Chemnitz bis 8 Grad in Ihringen am Kaiserstuhl erreicht. Die weiteren Aussichten: Samstag in Bayern, Oberschwaben und im Erzgebirge zu Beginn noch etwas Schneeregen oder Schnee. Sonst nach Auflösung von Nebelfeldern schöner. Höchstwerte minus 2 Grad in Hof in Oberfranken, 0 Grad in Hamburg bis 6 Grad am Oberrhein. Sonntag im Westen und Südwesten wieder mehr Wolken. Im übrigen Land ist es freundlicher. Die Temperaturen: im Bergland leichter Dauerfrost, in der Westhälfte oft 3 bis 7, Richtung Osten 0 bis 3 Grad. Ein schönes Wochenende aus der Wetterredaktion und bis Montag.

06:00 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht

 

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