Freitag, 12. Januar 2018: Der Tag bei n-tv

Heute mit Christian Herrmann und Diana Sierpinski

22:30 Uhr

Das war Freitag, der 12. Januar 2018

(Foto: dpa)

Liebe Leser,

ein spannender Tag geht zu Ende. Union und SPD hangeln sich in die nächste Große Koalition und nennen es Aufbruch. Mein Kollege Hubertus Volmer widerspricht und fragt sich zu Recht, wie man mit dem alten Personal denn besser und "schneller" regieren wolle als bisher. Hier lesen Sie seinen Kommentar. Warum jetzt alles an Schulz hängt, hat Christian Rothenberg für Sie aufgeschrieben. Bitte hier entlang.

Folgende Meldungen sind heute außerdem auf besonders viel Interesse gestoßen:

So, ich packe meine Sachen zusammen und wünsche Ihnen ein schönes Wochenende.

22:07 Uhr

Münchner Polizist randalierte wohl bei G20-Krawallen

Ausgerechnet ein Polizist aus München soll sich an den G20-Krawallen in Hamburg Anfang Juli 2017 beteiligt haben - allerdings nicht auf der Seite seiner Kollegen.

  • Gegen den Beamten werde wegen des Verdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung ermittelt, heiß es aus dem Polizeipräsidiums München.
  • Das Bayerische Landeskriminalamt ermittelt.
  • Der Beamte wurde wegen der Schwere des Vorwurfs vorläufig vom Dienst suspendiert.
21:50 Uhr

Alba verwertet Altautos in Shanghai

Der Entsorger Alba baut sein Asien-Geschäft aus und verwertet künftig auch Altautos in Shanghai. Das Berliner Unternehmen übernimmt 51 Prozent der Anteile des örtlichen Recyclingunternehmens Baosteel Auto. Dieses bereitet demnach Autos umweltgerecht auf, recyclet Gebrauchtfahrzeuge und handelt mit gebrauchten Fahrzeugteilen. Miteigentümer ist das Stahlunternehmen Shanghai Baosteel Ironsteel & Steel Recources. Alba ist seit Längerem in China aktiv und sammelt beispielsweise Elektroschrott in Hongkong ein.

21:31 Uhr

Türkei kritisiert Urteil zur Freilassung von Journalisten

Zwei regierungskritische Journalisten in der Türkei sollen aus der U-Haft entlassen werden, das hat das Verfassungsgericht entschieden. Die Regierung reagiert empört.

  • Mit der Entscheidung zur Freilassung der regierungskritischen Journalisten Sahin Alpay und Mehmet Altan "hat das Verfassungsgericht die von der Verfassung und den Gesetzen vorgegebenen Grenzen überschritten", teilte Vize-Ministerpräsident Bekir Bozdag mit.
  • Das Verfassungsgericht hatte seine Entscheidung am Donnerstag damit begründet, durch die U-Haft werde das Recht der Angeklagten auf persönliche Freiheit und Sicherheit verletzt.
  • Der Fall ist auch aus deutscher Sicht relevant, weil der "Welt"-Korrespondent Deniz Yücel ebenfalls vor dem Verfassungsgericht gegen seine Untersuchungshaft klagt. Yücels Anwalt Veysel Ok - der auch Mehmet Altan vertritt - sagte, er erwarte eine ähnliche Entscheidung im Fall Yücel.
21:09 Uhr

Seehofer erklärt Wandlung zum "zahmen Löwen"

Dieses Zitat von Horst Seehofer möchte ich Ihnen nicht vorenthalten: "Sie glauben gar nicht, wenn man jeden Tag direkt neben Angela Merkel am Tisch sitzt, verliert man alle Eigenschaften eines bayerischen Löwen. Man wird wirklich zahm", sagte der CSU-Chef nach den Sondierungsgesprächen beim Neujahrsempfang der bayerischen Staatsregierung in der Münchner Residenz.

20:44 Uhr
20:22 Uhr

Farage muss 40.000 Euro vom Gehalt abgeben

Ausgerechnet EU-Hasser Nigel Farage muss jetzt Teile seines Gehaltes an die EU abtreten - wegen möglichen Missbrauchs von Geldern.

  • Farage habe einen seiner Assistenten mit EU-Geldern bezahlt, dieser habe jedoch nicht an Europathemen, sondern für die Ukip-Partei in Großbritannien gearbeitet, berichtete der "Guardian".
  • Da Farage sich geweigert habe, Gelder zurück zu überweisen, würden ihm nun etwa 40.000 Euro von seinen künftigen Gehaltszahlungen abgezogen.
  • Aus Kreisen des Europaparlaments wurde der Bericht bestätigt. Farage selbst äußerte sich darin nicht.
20:00 Uhr
19:43 Uhr

Bachelor will angeblich zu viel Sex

Ist Daniel Völz der wildeste "Bachelor" aller Zeiten?
Ist Daniel Völz der wildeste "Bachelor" aller Zeiten?

Seit vergangenen Mittwoch verteilt der neue Bachelor wieder rote Rosen. Beim Staffelauftakt wirkte Daniel Völz noch etwas unbeholfen, doch der erste Eindruck täuscht offenbar.

  • Der 32-Jährige steht offenbar nicht nur auf kuschelige Candle-Light-Dinner, sondern es vor allem auf handfeste Fummeleien.
  • "So früh und schnell kam es beim Bachelor noch nie zu Intimitäten. Daniel wollte so häufig Sex, dass RTL eingreifen musste", zitieren verschiedene Promi-Magazine einen nicht namentlich genannten Produktionsmitarbeiter der TV-Show.
  • Vor dem Staffelstart hatte sich der diesjährige Rosenkavalier bereits draufgängerisch gezeigt. "Sagen wir es mal so: Sex gehört auch dazu, um Entscheidungen zu treffen, wie das zusammen weitergehen könnte."
19:19 Uhr

Nach Solo-Besteigung - Bergsteiger tot aufgefunden

Ein österreichischer Bergsteiger ist nahe des Mount Everests in Nepal tot aufgefunden worden.

  • Der 41-jährige Mann habe eine Solo-Besteigung des 6119 Meter hohen, östlichen Lobuche-Gipfels versucht und wurde seit Mitte Dezember vermisst, teilte der Tourveranstalter mit.
  • Eine Suchaktion sei ergebnislos geblieben.
  • Sherpas hätten die Leiche schließlich Anfang Januar bei einer Expedition entdeckt.
18:57 Uhr

Vergewaltigter Junge - Jugendamt betreute ihn lange

Das Leid des Jungen ist kaum vorstellbar. Die eigene Mutter bot das Kind im Internet an - wer zahlte, durfte den Jungen für seine Sexfantasien missbrauchen. Etliche Männer vergingen sich an dem wehrlosen Opfer. Jetzt stellt sich heraus: Das zuständige Jugendamt hatte bereits vor Bekanntwerden der Vorwürfe Kontakt zur Familie.

  • Als die Polizei dem Jugendamt im vergangenen März von einer möglichen sexuellen Gefährdung des Kindes berichtet habe, sei es aus seiner Familie genommen worden, sagt ein Sprecher des Landratsamtes Breisgau-Hochschwarzwald.
  • Das zuständige Familiengericht habe den Schüler aber wieder nach Hause geschickt - warum, wisse er nicht.
  • Auch als kleiner Junge wurde er schon vom Jugendamt betreut. "Dabei ging es um Hilfen zur Förderung der persönlichen Entwicklung des Kindes", wie das Landratsamt mitteilte. Der Junge wurde den Angaben nach bereits im Kindergartenalter betreut. Was genau darunter zu verstehen ist, konnte Fetterer, nicht sagen.

Mehr dazu hier.

18:42 Uhr

Tödlicher Busunfall - Fahrer bekommt Hausarrest

Erinnern Sie sich an den schweren Busunfall in Moskau Ende Dezember? Ein Linienbus war erst auf den Gehsteig geraten und hatte dann Menschen auf einer belebten U-Bahn-Treppe überrollt. Vier Menschen starben, ein Dutzend wurde verletzt. Der Unglücksfahrer kommt nicht in U-Haft, sondern darf in Hausarrest auf seinen Prozess warten, wie russische Medien berichten. Er hatte damals behauptet, dass die Bremsen versagt hätten. Dagegen sagten Ermittler, das Fahrzeug sei technisch in Ordnung gewesen.Weil der Unfall in der Feststimmung vor Neujahr so ungewöhnlich war, hatten viele Moskauer in der ersten Schrecksekunde einen Terroranschlag vermutet.

18:11 Uhr

Leibwächter von Irans Ex-Justiz-Chef landen bewaffnet

Dem Bericht zufolge sollten die Bodyguards Schahrudi in einer Klinik in Hannover beschützen. Dort hatte er sich behandeln lassen.
Dem Bericht zufolge sollten die Bodyguards Schahrudi in einer Klinik in Hannover beschützen. Dort hatte er sich behandeln lassen.(Foto: imago/localpic)

Leibwächter des ehemaligen iranischen Justizchefs Mahmud Haschemi Schahrudi sollen versucht haben, ohne Genehmigung mit ihren Waffen nach Deutschland einzureisen. Laut "Spiegel" wurden die Männer am Frankfurter Flughafen von der Bundespolizei abgefangen.

  • Ein Sprecher der Behörde sagte, die Waffen seien sichergestellt und in den Iran zurückgeflogen worden.
  • Die vier Personenschützer seien am 5. Januar unbewaffnet eingereist.
  • Der frühere Justizchef, der von 1999 bis 2009 zahlreiche Todesurteile abgesegnet haben soll, verließ Deutschland inzwischen.
  • Die Bundesanwaltschaft prüft derzeit ein Ermittlungsverfahren wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit gegen den Iraner.
17:58 Uhr

"Topographie des Terrors" zeigt neue Ausstellung

Jedes Jahr kommen mehr als eine Million Besucher.
Jedes Jahr kommen mehr als eine Million Besucher.(Foto: imago stock&people)

Unter dem Titel Der Volksgerichtshof 1934-1945 – Terror durch "Recht" wird ab dem 24. April bis zum 21. Oktober im Berliner NS-Dokumentationszentrum "Topographie des Terrors" eine Ausstellung präsentiert. Sie werde deutlich machen, wie sich das Gericht, das zu Beginn durchaus noch an geltendem Recht orientiert gewesen sei, im Laufe der Jahre zu einem Terrorgericht entwickelt habe, hieß es.

17:35 Uhr

Wachs-Donald vertritt echten Trump in London

(Foto: dpa)

Donald Trump hat mit einem neuen Tweet für Aufregung gesorgt: Er hält nichts von der neuen US-Botschaft in London und will sie daher auch nicht offiziell eröffnen. Basta! Nach der Absage des US-Präsidenten ist das Wachsfiguren-Kabinett "Madame Tussauds" eingesprungen. Jetzt ziert ein Wachs-Donald-Trump den Platz vor der US-Botschaft. In Windeseile scharten sich Menschen um die Wachsfigur und machten Selfies.

17:10 Uhr

Chirurg gravierte Initialen auf Organe von Patienten

Ein britischer Chirurg, der bei Operationen seine Initialen in die Organe der Patienten eingravierte, ist zu einem Jahr gemeinnütziger Arbeit und einer Geldstrafe von 11.230 Euro verurteilt worden. Das Gericht in Birmingham warf dem 53-jährigen Arzt "professionelle Arroganz" vor, die in "kriminelles Verhalten" gemündet sei. "Sie haben Ihre Macht missbraucht und das Vertrauen Ihrer Patienten verraten", sagte Richter Paul Farrer. Als strafmildernd führte er an, dass die beiden betreffenden Operationen lang und schwer und der Chirurg müde und gestresst gewesen sei: Das könnte sein "Urteilsvermögen beeinträchtigt haben".

17:00 Uhr
16:46 Uhr

Nackt-Protest in Tschechien: "Zeman - Putins Schlampe"

Milos Zeman von Femen-Aktivistin attackiert.
Milos Zeman von Femen-Aktivistin attackiert.(Foto: imago/CTK Photo)

Eine Femen-Aktivistin ist bei der Präsidentschaftswahl in Tschechien mit entblößtem Oberkörper schreiend auf Amtsinhaber Milos Zeman losgestürzt, als dieser im Wahllokal seine Stimme abgeben wollte.

  • Sie habe die Aufschrift "Zeman - Putins Schlampe" auf ihrer Brust getragen, berichtet die Agentur CTK.
  • Leibwächter des 73 Jahre alten Staatsoberhaupts überwältigten die junge Frau demnach und brachten Zeman in Sicherheit.
  • Der Wahlfavorit kehrte einige Minuten später zurück, um doch noch zu wählen, und nahm den Vorfall auf die leichte Schulter: Er fühle sich "geehrt", wie der Papst von einer Femen-Aktivistin angesprungen worden zu sein.
16:26 Uhr

Frau entdeckt verwittertes Skelett auf Insel Poel

(Foto: imago stock&people)

Grausiger Fund in Mecklenburg-Vorpommern: Während eines Strandspaziergangs entdeckte eine Frau auf der Ostseeinsel Poel bei Wismar Teile eines menschlichen Skeletts.

  • Die Knochen waren derart stark verwittert, dass sie wahrscheinlich mehrere Jahrzehnte an dem schwer zugänglichen, steilen Küstenabschnitt lagen, teilte die Polizei mit.
  • Rechtsmediziner sollen nun untersuchen, wie alt die Knochen sind, wie lange sie an der Küste Poels lagen und ob sich Hinweise ergeben, dass der Tod durch eine Straftat verursacht wurde.
  • Die Ermittler werden zudem die Identität der oder des Toten zu klären versuchen.
16:07 Uhr

Verdächtiges Päckchen in Berlin - Sprengstoffroboter

Die Gegend um die Berliner Schloßstraße ist am Nachmittag gesperrt worden. Grund ist ein verdächtiges Päckchen, das in einer Bankfiliale entdeckt wurde. Kriminaltechniker des Landeskriminalamts sind vor Ort und untersuchen den Gegenstand. Es sei auch ein Sprengstoffroboter im Einsatz, berichtet der rbb. Die direkte Umgebung rund um die beliebte Einkaufsmeile Schloßstraße ist abgeriegelt.

Update 17:15 Uhr: An dem Päckchen wurde eine Zündvorrichtung entdeckt. Techniker entfernten diese und entdeckten in der Din-A4-Versandtasche sprengfähiges Material. Dieses hätte aber "keine riesige Detonation" auslösen können. Wer Absender und Adressat der Versandtasche waren, konnte die Polizei am Freitagnachmittag noch nicht sagen.

15:44 Uhr

Duterte erklärt sein ständiges Kaugummikauen

Rodrigo Duterte ist bekannt dafür, es mit dem diplomatischen Protokoll nicht so ernst zu nehmen. In der Öffentlichkeit tritt der philippinische Staatschef häufig in informeller Kleidung, manchmal auch ohne Socken, auf. Seine Reden sind mit Flüchen gespickt. Eine weitere Unart ist das Kaugummikauen. So kaute er bei einem offiziellen Treffen mit Chinas Präsident Xi Jinping offensichtlich Kaugummi. Für diese schlechte Angewohnheit lieferte er nun eine Entschuldigung. Ohne ins Detail zu gehen, sagte der 72-Jährige, es handele sich um eine Therapie für eine alte Wirbelsäulenverletzung: "Es lindert den Schmerz, wenn ich kaue."

15:26 Uhr

Queen gibt Tipps zum Tragen einer Krone

Königin Elizabeth II. findet die Imperial State Crown, die sie bei ihrer Krönung 1953 trug, "sehr schwer".

  • In einem Dokumentationsfilm des britischen Senders BBC erzählt die Regentin von den Schwierigkeiten beim Tragen der diamantbesetzten Krone. "Man kann nicht nach unten gucken, um eine Rede zu lesen."
  • "Wenn man das täte, würde das Genick brechen oder sie (die Krone) würde herunterfallen", sagt die Queen weiter.
  • Kronen hätten also einige Nachteile, fügt die 91-jährige Monarchin hinzu, "aber sie sind recht wichtige Dinge."

Falls ihr Wissensdurst bezüglich dieser Meldung noch nicht gestillt ist, bitte hier entlang.

14:47 Uhr

Trump verkauft Norwegen fiktive Flugzeuge

Da scheint Mr. President etwas verwechselt zu haben: Auf einer Pressekonferenz mit der norwegischen Premierministerin Erna Solberg verkündete Donald Trump stolz, die USA habe mehrere Kampfflugzeuge an Norwegen geliefert. Die ersten F-52-Flieger seien bereits im November geliefert worden. Blöd nur: Kein Militärexperte hatte je davon gehört, dass die Vereinigten Staaten einen solchen Jet entwickeln würden. In der Realität gibt es diesen Flugzeugtyp gar nicht. F-52 Kampfjets existieren nur in der Welt des Computerspiels "Call of Duty". Tatsächlich wurden Norwegen Flugzeuge desTyps F-35 geschickt.

Ist Trump also nicht nur ein gewiefter Geschäftsmann, der einfach alles verkaufen kann, sondern auch ein überzeugter "Call of Duty"-Spieler? Laut "Zeit" ließ Sprecherin Sarah Sanders die Frage gegenüber der "Washington Post" unbeantwortet.

Hier lesen Sie die ausführliche Geschichte.

14:28 Uhr

Hust und schnief - Grippewelle ist gestartet

Die Grippewelle hat begonnen. Im Schnitt trage mehr als jeder fünfte Patient mit Grippe-Symptomen auch tatsächlich Influenza-Viren in sich, heißt es aus dem Robert Koch-Institut.

  • "Das ist aber nicht ungewöhnlich und für die Jahreszeit auch normal", so Sprecherin Susanne Glasmacher.
  • Moderat bis deutlich erhöhte Werte gebe es bereits für Hessen und Nordrhein-Westfalen. Der Osten und der Norden des Landes seien bisher noch nicht so stark betroffen.
  • "Regionale Unterschiede sind auch normal. Am Ende kommen alle dran", ergänzte Glasmacher.
14:19 Uhr

Deutsche Reiselust hält an

Die Deutschen bleiben reiselustig - und Deutschland bleibt ihr liebstes Ziel. Aus der Studie "Urlaubsreisetrends 2018", die bei der Reisemesse CMT vorgestellt wurde, geht hervor, dass dieses Jahr etwa 30 Prozent der Menschen ihren Urlaub im Inland planen.

  • Etwa 25 Prozent der Menschen wollen zudem häufiger verreisen als letztes Jahr.
  • Etwa 30 Prozent wollen mehr Geld für ihren Urlaub ausgeben.
  • Letztes Jahr lag die Zahl der Reisen laut Studie mit rund 69 Millionen auf Vorjahresniveau. Die Zahl der Kurzurlaube zog leicht an.
Bilderserie
14:05 Uhr

Schichtwechsel

Hallo, liebe Leser!

Christian Herrmann hat sich in den wohlverdienten Feierabend verabschiedet. Ich übernehme und werde Sie in der zweiten Tageshälfte mit schnellen Nachrichten, Geschichten aus aller Welt, Interessantem oder Kuriosem versorgen. Wenn Sie Wünsche, Anregungen oder Kritik loswerden möchten, schreiben Sie mir gern per E-Mail an diana.sierpinski@nama.de. Ich wünsche einen schönen Nachmittag.

13:55 Uhr

Juncker: Bulgarien auf "gutem Weg" zum Euro

Bulgarien gilt einerseits als ärmstes und korruptestes Land der EU, andererseits aber auch als Musterschüler - beispielsweise bei der Staatsverschuldung. In den Augen von Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker darf sich Sofia deswegen auf längere Sicht Hoffnung auf einen Euro-Beitritt machen.

Die EU zu Gast in Polen: Ratspräsident Donald Tusk (L.), Bulgarien Präsident Rumen Radew, EU-Kommissionspräsident Jean-Claud Juncker und Bulgarien Premier Bojko Borrisow bei der Zeremonie zum Auftakt des bulgarischen Ratsvorsitzes.
Die EU zu Gast in Polen: Ratspräsident Donald Tusk (L.), Bulgarien Präsident Rumen Radew, EU-Kommissionspräsident Jean-Claud Juncker und Bulgarien Premier Bojko Borrisow bei der Zeremonie zum Auftakt des bulgarischen Ratsvorsitzes.(Foto: REUTERS)

  • "Bulgarien ist auf einem guten Weg", sagte Juncker bei einem Besuch in der bulgarischen Hauptstadt anlässlich der bulgarischen EU-Ratspräsidentschaft.
  • Die Staatsverschuldung sei eine der niedrigsten in der EU, es gebe kein Haushaltsdefizit, so der Kommissionschef.
  • Ein Beitritt in naher Zukunft hält Juncker aber für ausgeschlossen.
13:11 Uhr

Mannheimer Spaziergänger entdeckt Babyleiche

Trauriger Fund in Nordbaden: Ein Fußgänger hat in einem See eine Babyleiche entdeckt. Eine Obduktion soll Aufschluss geben, was passiert ist.

  • Der Säugling sei am frühen Morgen im Pfingstbergweiher im Süden der nordbadischen Stadt entdeckt worden, sagte ein Polizeisprecher.
  • "Wie lange die Leiche im Wasser war, ist unklar."
  • Auch Alter und Geschlecht könnten erst bei einer Obduktion geklärt werden.
  • Die Ermittler sperrten das Gelände um den Weiher ab und baten in einer Mitteilung um Zeugenhinweise.

Mehr dazu gleich.

12:55 Uhr

Zoll ertappt Vogelspinnen-Schmuggler

Giftiger Fund bei der Grenzkontrolle: Zollbeamte in Singapur haben einen Mann an der malaysischen Grenze beim Versuch ertappt, Vogelspinnen in den Stadtstaat zu schmuggeln.

  • In seiner Tasche fanden die Beamten sechs Spinnen in kleinen Plastikdosen.
  • In seiner Wohnung entdeckten sie später noch einmal 92 Exemplare, die ebenfalls beschlagnahmt wurden.
  • Die Haltung von Vogelspinnen ist in Singapur nicht erlaubt.
  • Ihr Biss ist zwar giftig, aber für Menschen nicht gefährlich.
  • Die größten Arten können eine Spannweite von mehr als 25 Zentimetern erreichen.
Bilderserie
13:38 Uhr

Bund verdient mehr an Rauchern

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Die Schockbilder auf Zigarettenschachteln sind anscheinend nutzlos: Der deutsche Staat hat 2017 wieder mehr an Rauchern verdient als im Jahr zuvor.

  • Laut Statistischem Bundesamt wurden Tabakwaren mit einem Verkaufswert von 25,9 Milliarden Euro versteuert. Das waren 0,8 Milliarden Euro oder 3,2 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.
  • Der Absatz erhöhte sich leicht um 1,1 Prozent auf 76 Milliarden Stück.
  • Grundsätzlich verzichten viele Menschen aber aufs Rauchen: 1991 wurden noch 146,5 Milliarden Zigaretten verkauft.

Hier mehr dazu.

12:26 Uhr

Polizist unter Mordverdacht festgenommen

Im thüringischen Bad Langensalza hat ein Bundespolizist möglicherweise eine 34-jährige Frau erschossen. Eine Polizeisprecherin erklärte, die Leiche der Frau mit der Schussverletzung sei vergangene Nacht in einem Bett gefunden worden. Die Verletzung stamme nach bisherigen Erkenntnissen aus der Dienstwaffe des Polizisten.

Neben dem Bundespolizisten wurde in der Wohnung der Frau noch ein zweiter Mann festgenommen. Bei ihm soll es sich um ihren Freund handeln. Beide Männer hatten der Polizei zufolge Alkohol getrunken.

12:01 Uhr

Beschlagnahmte Bitcoins füllen Justizkasse

Die Berliner Justiz freut sich über unerwartete Einnahmen: Mehrere angeklagte mutmaßliche Drogenschmuggler haben sich entschieden, ihre beschlagnahmten Bitcoins der Justiz zu überlassen.

Chart

  • Die Staatsanwaltschaft hatte die 64 Bitcoins vergangenes Frühjahr beschlagnahmt.
  • Damals hatten sie einen Wert von etwa 76.000 Euro, inzwischen sind sie rund 850.000 Euro wert.
  • Den Ermittlern zufolge hatten die Angeklagten damit ihre Drogengeschäfte im Darknet abgewickelt.
  • Was mit den Zusatzeinnahmen passiert, ist noch unklar.
  • Auch Hessen hofft auf einen Millionengewinn dank beschlagnahmter Bitcoins.
12:00 Uhr
11:31 Uhr

Türkei warnt Bürger vor US-Reisen

In den vergangenen Monaten war es ja eher so, dass bei Reisen in die Türkei Vorsicht galt. Nach wie vor warnt das Auswärtige Amt beispielsweise vor willkürlichen Festnahmen deutscher Staatsbürger. Jetzt dreht Ankara das Blatt um: Die Türkei warnt ihre Bürger vor Reisen in die USA - mit der gleichen Begründung.

  • In den USA drohten türkischen Staatsbürgern willkürliche Festnahmen, erklärt das Außenministerium in Ankara.
  • Türkische Staatsbürger sollten ihre Reisepläne daher überdenken und gegebenenfalls Vorsichtsmaßnahmen treffen.
  • In der Warnung ist zudem davon die Rede, dass die Zahl der Terroranschläge und Gewalttaten in den USA zugenommen habe.

Möglicherweise gibt es aber noch einen anderen Hintergrund: Ein US-Gericht hatte erst vor kurzem einen türkischen Banker verurteilt, der dabei geholfen hatte, amerikanische Sanktionen gegen den Iran zu umgehen - angeblich mit Zustimmung der türkischen Führung.

Video

 

11:05 Uhr

Ahmad A. gesteht tödlichen Messerangriff

Ein Toter und sechs Verletzte - das ist die Bilanz der Messerattacke in Hamburg-Barmbek im Sommer 2016. Verantwortlich: Ahmad A., abgelehnter Asylbewerber aus dem Palästinensergebiet. Direkt zu Prozessbeginn legte er ein Geständnis ab.

Ahmad A. sitzt im Gerichtssaal neben seinem Anwalt.
Ahmad A. sitzt im Gerichtssaal neben seinem Anwalt.

  • "Er bekennt sich in allen Anklagepunkten ausdrücklich schuldig", erklärte sein Anwalt. "Die Taten hatten aus seiner Sicht einen religiösen Hintergrund."
  • Laut Bundesanwaltschaft handelte A. aus einer islamistischen Gesinnung heraus: Ihm sei es darum gegangen, so viele deutsche Staatsangehörige christlichen Glaubens wie möglich zu ermorden.
  • Die Anklage wirft ihm Mord sowie versuchten Mord und gefährliche Körperverletzung in sechs Fällen vor - allerdings nicht Terrorismus.
Video
10:41 Uhr

Tchibo vermietet bald Baby- und Kinderkleidung

Babykleidung wird schnell zu klein: Ein paar Monate getragen und schon sind die Kleinen rausgewachsen. Die Kaffeekette Tchibo will deswegen Baby- und Kinderkleidung zum Mieten anbieten.

Auch für Erwachsene bietet Tchibo nachhaltige Kleidung an.
Auch für Erwachsene bietet Tchibo nachhaltige Kleidung an.(Foto: picture alliance / Daniel Bockwo)

  • Für vier Euro pro Teil und Monat sollen Kunden Öko-Kleidung mieten können.
  • Tchibo will sich damit an der "Sharing Economy" beteiligen, der Wirtschaft des Teilens.
  • Ziel ist es, Ressourcen schonend zu nutzen - mit Kostenvorteilen für die Verbraucher.
  • "Je länger und häufiger ein Produkt genutzt wird, umso besser für die Umwelt", sagte Tchibo-Direktorin Nanda Bergstein.
  • Das Angebot startet am 23. Januar.
10:02 Uhr

Rhein-Hochwasser verursacht Schiffsstau

Auf dem Rhein dürfen Schiffe erst seit kurzem wieder verkehren.
Auf dem Rhein dürfen Schiffe erst seit kurzem wieder verkehren.(Foto: picture alliance / Federico Gamb)

Stau ist offensichtlich nicht nur auf Straßen ein Problem: An der Schleuse Kostheim auf dem Main stecken in Hessen bis zu 50 Schiffe fest. Sie musste wegen des Rhein-Hochwassers gesperrt werden, wie die Wasserschutzpolizei in Wiesbaden mitteilte.

Noch heute soll eine Schleusenkammer wieder geöffnet werden. Dann werde es etwa anderthalb Tage dauern, bis sich der Schiffsstau aufgelöst und die Lage normalisiert habe, so die Wasserschutzpolizei.

09:35 Uhr

Türkei holt 1800 entlassene Beamte zurück

Der Putschversuch in der Türkei liegt inzwischen anderthalb Jahre zurück, lässt das Land aber immer noch nicht zur Ruhe kommen. Neueste Entwicklung: 1800 Beamte, die nach dem gescheiterten Putsch entlassen worden waren, werden wieder eingestellt.

  • Die Meldung stammt von der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu.
  • Sie beruft sich auf ein entsprechendes Dekret.
  • Den Beamten war vorgeworfen worden, eine App heruntergeladen zu haben, mit der sie verschlüsselte Botschaften verschicken konnten.
  • Zuletzt hatten die Behörden aber erklärt, tausende Menschen hätten die App ohne ihr Wissen heruntergeladen.
09:07 Uhr

RTL stellt neue Dschungel-Kandidaten vor

Umfrage
Der Tag: Wie viele Dschungel-Kandidaten kennen Sie?

Wie viele Dschungel-Kandidaten kennen Sie?

Am 26. Januar ist es so weit, die zwölfte Staffel von "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" beginnt. Guter Zeitpunkt, die mehr oder minder bekannten Teilnehmer zu veröffentlichen.

Hier für Sie die Liste - für die bessere Einordnung auch mit "Berufsbezeichnung":

  • Ex-Fußballprofi Ansgar Brinkmann
  • Transgender-Model Giuliana Farfalla
  • Schlagersängerin Jenny Frankhauser
  • "Bachelorette"-Gewinner 2017 David Friedrich
  • Fotomodel Tatjana Gsell
  • Reality-TV-Darsteller Matthias Mangiapane
  • Sänger Daniele Negroni
  • Designerin Natascha Ochsenknecht
  • Schauspielerin Sandra Steffl
  • "Bachelor"-Vierte 2017 Kattia Vides
  • Schlagersängerin Tina York
  • Soulsänger Sydney Youngblood
Bilderserie
09:00 Uhr
08:44 Uhr

Schlammlawinen: Behörden vermissen 43 Menschen

In Kalifornien könnte die Todeszahl nach den verheerenden Schlammlawinen noch deutlich steigen. "Wir suchen derzeit noch nach 43 Menschen und versuchen herauszufinden, ob sie tatsächlich vermisst werden", sagte der Sheriff des Landkreises Santa Barbara, Bill Brown. Bislang kamen seinen Angaben zufolge 17 Menschen bei der Unwetterkatastrophe ums Leben.

Die Schlammlawinen haben mitgerissen, was ihnen in den Weg kam.
Die Schlammlawinen haben mitgerissen, was ihnen in den Weg kam.(Foto: REUTERS)

  • Ein heftiger Regensturm hatte die Erdrutsche in der Nacht zum Dienstag ausgelöst.
  • Schlammlawinen und Geröll richteten vor allem im Nobelort Montecito im Landkreis Santa Barbara nordwestlich von Los Angeles schwere Verwüstungen an.
  • Die Region war erst vor wenigen Wochen vom verheerenden "Thomas"-Feuer heimgesucht worden, dem zweitgrößten Waldbrand in der Geschichte Kaliforniens.
08:40 Uhr

Kreise melden Durchbruch bei GroKo-Sondierungen

Die Spitzen von Union und SPD haben bei ihren Sondierungen anscheinend einen Durchbruch erzielt. So heißt es aus Parteikreisen. Weitere Einzelheiten sind bisher noch nicht bekannt. Die aktuelle Entwicklung können Sie in unserem GroKo-Liveticker verfolgen.

08:16 Uhr

Club kämpft gegen Wildpinkler: "Wer hier pisst, stirbt"

Der Kampf gegen Wildpinkler ist ein anstrengender. Ein Club in Stuttgart setzt deswegen auf deutliche Sprache: "Wer hier pisst, stirbt" ist an einem Fenster des Lokals zu lesen, das direkt an einer Unterführung eines U-Bahnhofs in der Innenstadt liegt.

  • Ernstgemeint ist die Drohung natürlich nicht. Es handle sich um ein Kunstwerk, berichten "Stuttgarter Zeitung" und "Stuttgarter Nachrichten".
  • Der Club habe es bei der Fotoausstellung eines Künstlers im Juli 2015 bekommen.
  • Wirklich erfolgreich ist die Aktion aber nicht: Das Personal des Clubs müsse nach wie vor täglich zu Gießkanne und Chlor greifen, um Flüssigkeiten und Gerüche zu verbannen, heißt es. "Der Gestank weht durch die ganze Passage."
07:53 Uhr

Facebook rückt Freunde wieder in den Vordergrund

Über die Jahre hat sich Facebook von einer Möglichkeit, mit Freunden in Verbindung zu bleiben, zu einer Werbe-, Propaganda- und Hetzseite entwickelt. Diesen Trend will das soziale Netzwerk jetzt wieder umkehren und zu seinen Wurzeln zurückkehren: Beiträgen von Freunden und Familie soll wieder mehr Gewicht eingeräumt werden.

  • Beiträge und Inhalte von Unternehmen, Medien und politischen Gruppen sollen künftig wieder in den Hintergrund rücken.
  • Das kündigte Facebook-Chef Mark Zuckerberg an: Er habe das Ziel für die Produkt-Teams geändert.
  • Ein Grund für die Entscheidung sei, dass soziale Kontakte mit Menschen, die einem wichtig sind, laut Studien gut für das Wohlbefinden sein können.
  • Auch nicht unwichtig: Zuckerberg möchte, dass seine Töchter das Gefühl haben, ihr Vater habe etwas aufgebaut, das gut für die Welt war.

Sie wollen mehr erfahren? Hier entlang.

 

07:27 Uhr

"Reichsbürger" wollen eigene Armee aufbauen

Wer sind die "Reichsbürger"?

"Zur 'Reichsbürgerbewegung' zählen uneinheitliche Gruppen und Einzelakteure, die sich selbst als 'Reichsbürger' bezeichnen. Unter den Anhängern dieser Strömung befinden sich Verschwörungstheoretiker ebenso wie Querulanten und Geschäftemacher, aber auch politisch Motivierte. Sie alle eint die Behauptung, das Deutsche Reich bestehe fort, sowie die Ablehnung der Bundesrepublik Deutschland." (Quelle: Bayerisches Landesamt für Verfassungsschutz)

In Deutschland treiben derzeit etwa 15.600 "Reichsbürger" ihr Unwesen. Das seien 50 Prozent mehr als noch vor einem Jahr, berichtet der "Focus" unter Verweis auf die Verfassungsschutzämter der Länder. Sorge bereite den Experten vor allem, dass die Szene über eine große Zahl an legalen und illegalen Waffen verfüge.

  • Demnach besitzen mehr als 1000 "Reichsbürger" eine waffenrechtliche Erlaubnis.
  • Eine bewaffnete Gruppe soll sogar den Aufbau einer eigenen Armee planen.
  • Entsprechende Bestrebungen haben laut "Focus" Verfassungsschutzämter in Ostdeutschland registriert.
  • Am größten ist die Szene allerdings in Bayern, wo die Behörden rund 3500 "Reichsbürger" zählen.

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Video
07:03 Uhr

Angst vor Protesten: Trump sagt London-Besuch ab

US-Präsident Donald Trump verzichtet anscheinend darauf, nächsten Monat die neue US-Botschaft in London zu eröffnen. Das Weiße Haus befürchte Massenproteste, berichtet der britische "Guardian". Stattdessen werde Außenminister Rex Tillerson nach London reisen und die Aufgabe übernehmen.

Mays vorschnelle Einladung für Trump hatte ihr in ihrer Heimat viel Kritik eingebracht.
Mays vorschnelle Einladung für Trump hatte ihr in ihrer Heimat viel Kritik eingebracht.(Foto: REUTERS)

  • Als erste Regierungschefin hatte die britische Premierministerin Theresa May Trump vor knapp einem Jahr in Washington besucht und nach London eingeladen.
  • Beide Seiten konnten sich bis heute aber nicht auf einen offiziellen Besuchstermin einigen - auch, weil Gegner riesige Demonstrationen gegen den unbeliebten US-Präsidenten angekündigt hatten und sich Abgeordnete weigerten, ihm Redezeit im Parlament einzuräumen.
  • Deshalb hatten London und Washington laut "Guardian" mit der Botschaftseröffnung einen etwas weniger formellen Termin für den Besuch ins Auge gefasst.

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06:39 Uhr

Mann rast Polizei mit Tempo 250 davon

Im südlichen Harz sucht die Polizei nach einem silberfarbenen Geländewagen samt Fahrer. Der Mann sei vergangene Nacht vor einer Streife davongerast, teilte die Behörde mit - teilweise mit mehr als 250 Kilometern pro Stunde. Nach ungefähr einer halben Stunde mussten die Beamten ihn demnach fahren lassen.

Die Streife wollte den Mann in Bad Lauterberg im Harz kontrollieren. Dann trat dieser das Gaspedal durch. Auf seiner Flucht raste er durch mehrere Orte im niedersächsischen Landkreis Osterode am Harz und auch kurz durch das Eichsfeld in Thüringen.

06:28 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leser, seit mittlerweile mehr als 20 Stunden beraten die Unterhändler von Union und SPD nun über eine neue Große Koalition - die Sondierungen sind noch ohne Ergebnis und absehbares Ende. Laut dpa soll es vor allem bei der Finanz- und der Flüchtlingspolitik haken, aber auch bei Themen wie Rente und Gesundheit. Ob mit oder ohne Einigung: Wir halten Sie auf dem Laufenden.

Das sind die anderen wichtigen Themen des Tages:

  • In Hamburg beginnt der Mordprozess gegen einen abgelehnten Asylbewerber. Er soll im Juli in einem Supermarkt in Hamburg-Barmbek einen Mann mit einem Messer getötet und sechs Menschen verletzt haben.
  • In Tschechien beginnt die zweitägige Präsidentenwahl. Erhält keiner der neun Kandidaten im ersten Durchgang die absolute Mehrheit, kommt es am 26. und 27. Januar zu einer Stichwahl.
  • Donald Trump unterzieht sich erstmals in seiner Amtszeit einem Gesundheitscheck. So wie wir den US-Präsidenten kennengelernt haben, hat er sicherlich den Körper eines Leistungssportlers.
  • In Saudi-Arabien dürfen Frauen heute Abend erstmals ein Fußballspiel besuchen. Sie schauen sich die Begegnung von Al-Ahli gegen Al-Batin in der ersten saudi-arabischen Liga an.
  • In der Fußball-Bundesliga beginnt die Rückrunde: Zum Auftakt des 18. Spieltages empfängt Bayer Leverkusen heute Abend den Tabellenführer aus München. Anpfiff ist um 20.30 Uhr.

Ich bin Christian Herrmann und begleite Sie durch die erste Tageshälfte. Fragen, Anregungen und Kritik schicken Sie bitte an christian.herrmann (at) nachrichtenmanufaktur.de. Kommen Sie gut in den Tag!

Die versammelte Hauptstadtpresse wartet gespannt auf Neuigkeiten.
Die versammelte Hauptstadtpresse wartet gespannt auf Neuigkeiten.(Foto: AP)

06:17 Uhr

Nebel, Wolken und Niesel liegen über Deutschland

Björn Alexander
Björn Alexander

Heute zeigen sich am ehesten im Südwesten sowie an den Alpen mal ein paar Auflockerungen. Ansonsten überwiegen die Schattierungen von Grau. Einerseits in Form von Nebel oder Hochnebel, andererseits in Form von Wolken, die vereinzelt auch mal etwas Regen oder Nieselregen bringen können. Oberhalb von 500 bis 800 Metern fallen Schnee oder Schneegriesel. Dabei ist es etwas kühler als gestern. Die Höchstwerte erreichen zwischen 1 Grad am Erzgebirge und bis zu 8 Grad mit etwas Sonne am Oberrhein und an der Saar. 

Auch das Wochenende startet häufiger noch wolkig, endet dafür aber verbreitet sonniger. Hier die Details. Damit wünsche ich Ihnen bereits an dieser Stelle ein schönes Wochenende und einen guten Tag. Ihr Björn Alexander

Bilderserie

05:50 Uhr