Freitag, 12. Oktober 2018Der Tag bei n-tv

Heute mit Uladzimir Zhyhachou und Franziska Türk
22:29 Uhr

Das war Freitag, der 12. Oktober 2018

Nach dem gestrigen Unfall in der Raumfahrt haben wir heute einen Unfall auf den Schienen erlebt - der Brand eines ICE auf der Strecke zwischen Köln und Frankfurt sorgte für viel Chaos. Zudem beschäftigten uns zwei Urteile: Das Landgericht Gießen bestätigte die Strafe gegen eine Frauenärztin wegen ihrer Werbung für Abtreibungen - die Debatte um Paragraph 219a entbrennt damit neu. Und in Köln endet der Prozess um den Einsturz des Kölner Stadtarchivs vor neun Jahren mit drei Freisprüchen und einer Bewährungsstrafe.

Blicken wir ins Ausland: Während der Fall des mutmaßlich ermordete Journalisten Jamal Khashoggi mittlerweile nicht nur Saudi-Arabien, sondern auch die USA und die Türkei in Bedrängnis bringt, wurde der inhaftierte US-Geistliche Andrew Brunson in der Türkei wieder auf freien Fuß gesetzt. Und, um bei den USA und der Türkei zu bleiben: Unser Kollege kommentiert, dass Trump mit seinen Angriffen auf die Zinspolitik der Zentralbank fast so schlimm ist wie Erdogan. Warum, lesen Sie hier.

Bevor die Bayern - zusammen mit den Hessen - am Sonntag an die Wahlurne gebeten werden, haben wir auch noch einmal einen Blick auf Ministerpräsident Söder - einen schillernden Meister der Provokation geworfen. Damit verabschiede ich mich und wünsche ein schönes Spätsommer-Wochenende - genießen Sie es!

22:01 Uhr

Tödlicher Unfall überschattet Dreh von Tom-Hanks-Film

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Tom Hanks spielt in seinem neuen Film TV-Moderator Fred Rogers (1928-2003).

(Foto: dpa)

Tom Hanks dreht gerade einen Film über den verstorbenen US-Fernsehmoderatoren Fred Rogers. Am Filmset in Pennsylvania starb nun am Rande der Dreharbeiten Tonmeister James Emswiller, der zuvor auch schon als  Soundmixer bei "The Avengers" und "Jack Reacher" mitgearbeitet hatte. Der 61-Jährige sei während einer Pause vom Balkon eines Apartmenthauses gestürzt und kurz darauf im Krankenhaus gestorben.

Der Unfall wird nun untersucht, möglicherweiße könnte Emswiller einen medizinischen Anfall erlitten haben, der zum Sturz führte. Das für den Film "You Are My Friend" zuständige Studio Sony Pictures sprach von einer "niederschmetternden Tragödie".

21:35 Uhr

Nette Menschen sind häufiger pleite

Forscher von der Columbia Buisness School und dem University College London haben herausgefunden, dass liebenswürdige Menschen eher Gefahr laufen, in finanzielle Schwierigkeiten zu geraten. Wer nett ist, hat geringere Ersparnisse und höhere Schulden, heißt es in einer im "Journal of Personality and Social Psychology" veröffentlichten Studie. Der Grund: Liebenswürdigen Menschen ist Geld insgesamt weniger wichtig - auch wenn natürlich nicht alle netten Menschen das gleiche Risiko eingehen, finanziell unter ihrer Liebenswürdigkeit zu leiden.

21:08 Uhr

13 Jahre Jugendhaft für Mord an Zweijähriger

Ein 19-Jähriger hat eine Zweijährige derart grausam gequält und schließlich getötet, dass das Landgericht Wuppertal ihn nun zu einer Strafe von 13 Jahren und sechs Monaten verurteilt hat - drei Jahre mehr, als das eigentlich Höchststrafmaß im Jugendstrafrecht vorsieht.

Der 19-Jährige, der der Lebensgefährte der Mutter der zweijährigen Tuana ist, habe Spaß an den Qualen des Mädchens gehabt, sagte der Vorsitzende Richter. Er habe es gebissen, mit kochend heißem Wasser übergossen und am Ende durch Strangulieren getötet. Die Mutter soll die Taten ihres Lebensgefährten regungslos verfolgt haben.

20:43 Uhr

Schäuble glaubt, dass Merkel geschwächt ist

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Schäuble glaubt dennoch, das Merkel wiedergewählt wird, sollte sie wie angekündigt beim CDU-Parteitag wieder antreten.

(Foto: dpa)

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble sieht Bundeskanzlerin Angela Merkel geschwächt und erwartet nach den Landtagswahlen in Bayern und Hessen "Erschütterungen" und Diskussionen in den Koalitionsparteien. Auch einen Rückzug Merkels schloss Schäuble in einem Interview des SWR nicht aus. Merkel sei nicht mehr so "unbestritten wie sie über drei Legislaturperioden oder über zweieinhalb Legislaturperioden gewesen ist".

20:18 Uhr

Wien hat jetzt Cannabis-Automat in der Einkaufsstraße

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(Foto: picture alliance/dpa)

Wer auf Wiens größter Einkaufsstraße shoppen geht, kann dort neuerdings auch Cannabis kaufen - aus dem Automaten. Das funktioniert, weil in Österreich der Besitz von Hanfprodukten mit einem geringeren THC-Wert als 0,3 Prozent legal ist.

Wirklich high machen die Blüten österreichischen Medien zufolge also nicht. Das Cannabis enthält lediglich das entspannende, schmerzlindernde CBD.

19:51 Uhr

Nachlass des "Playboy"-Gründers wird versteigert

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Hefner starb am 27. September 2017 mit 91 Jahren.

(Foto: dpa)

Haben Sie schon immer davon geträumt, einmal in Hugh Hefners berühmtem Seiden-Pyjama einzuschlafen? Dann aufgepasst, das Auktionshaus Julien's Auctions will ein Jahr nach dem Tod des "Playboy"-Gründers zahlreiche Andenken versteigern.

Unter den Artikeln, die bei Auktionen am 30. November und 1. Dezember in Beverly Hills unter den Hammer kommen, sind unter anderem Hefners Reisepass, Schmuck, besagter Seiden-Schlafanzug und seine persönliche Sammlung aus "Playboy"-Heftchen. Allein das erste Heft aus dem Jahr 1953 mit Marilyn Monroe auf dem Titel wird auf 3000 bis 5000 Dollar geschätzt.

19:33 Uhr

Miliz lässt in Nigeria 833 Kinder frei

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Anfang des Jahres hatten bewaffnete Gruppen auch im Südsudan Kinder freigelassen.

(Foto: Reuters)

In Nigeria müssen Tausende Kinder für Milizen und andere bewaffnete Gruppen kämpfen. 833 von ihnen sind dem UN-Kinderhilfswerk zufolge nun aber freigelassen worden. Manche von ihnen waren als Kindersoldaten eingesetzt worden.

Die Bürgermiliz CJTF hatte sich vor einem Jahr vertraglich verpflichtet, keine Kinder mehr aufzunehmen. Sie bekämpft die islamistische Terrororganisation Boko Haram. Unicef zufolge bleibt trotz der jüngsten Freilassung noch viel Arbeit zu tun: "Viele Kinder stehen weiter im Dienst anderer bewaffneter Gruppen, sei es als Kämpfer oder in Unterstützungsrollen."

19:03 Uhr

Vesuv-Ausbruch tötete Menschen grausamer als gedacht

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Das Skelett eines sieben bis acht Jahre alten Jungen, der bei dem Ausbruch im Jahr 79 nach Christus ums Leben kam.

(Foto: dpa)

Dass die Bewohner von Pompeji in der Asche des Vesuv ein grausames Ende fanden, ist unbestritten. Bisher dachten Forscher, dass die Bewohner an den toxischen Gasen aus dem Vulkan erstickten. Wissenschaftler aus Neapel haben jetzt aber herausgefunden, dass einige von ihnen einen weit schlimmeren Tod fanden.

In einer in "PLOS One" veröffentlichten Studie argumentieren sie, dass die schnellfließende brodelnde Lava dafür sorgte, dass Gewebe und Körperflüssigkeiten wie Blut geradezu verdampften. Vor allem bei Menschen, deren Dörfer näher am Vulkan lagen, soll die große Hitze zudem dazu geführt haben, dass den Menschen die Schädel explodierten - wahrlich kein schönes Ende.

18:25 Uhr

Sprit bekommt an Tankstellen neue Labels

In ganz Europa gilt ab sofort eine neue Kennzeichnung von Kraftstoffen mit Biosprit. Der Anteil von Ethanol im Benzin wird künftig mit der jeweiligen Prozentzahl in einem Kreis angegeben - also zum Beispiel E10 für einen zehnprozentigen Anteil von Biosprit. Für Diesel sind es eckige Labels, für gasförmige Krafstoffe Rauten. Die EU-Kommission will so klare Informationen zu den vielen unterschiedlichen Kraftstoffen auf dem Markt geben.

17:59 Uhr

ICE-Trasse nach Brand bis Sonntagabend gesperrt

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Der ausgebrannte Zug wird zur Zeit von Ermittlern untersucht.

(Foto: dpa)

Nach dem Brand in einem ICE auf der Trasse Frankfurt-Köln bleibt die Schnellfahrstrecke Köln-Rhein/Main bis mindestens Sonntagabend gesperrt. ICEs auf der Fahrt von Köln nach Frankfurt werden über Koblenz und Mainz umgeleitet - diese Fahrt dauere allerdings 80 Minuten länger, teilte die Deutsche Bahn mit.

"Die DB wird den Reisenden des ICE 511 den Ticketpreis komplett erstatten und für beschädigtes Gepäck aufkommen", hieß es von der Bahn. Auch Tickets für den betroffenen Streckenabschnitt bis zum 19. Oktober könnten zurückgegeben werden. Zudem sei für alle Reisenden auf der Strecke Köln-Frankfurt/Main die Zugbindung für Spar- und Supersparpreise aufgehoben.

17:34 Uhr

Mutter von ausgesetztem Baby in Schwerin ermittelt

Im März fand eine Zeitungsausträgerin auf ihrer morgendlichen Runde vor der Haustür eines Mehrfamilienhauses in Schwerin ein ausgesetztes Baby - der Junge war keine 24 Stunden alt und leicht unterkühlt.

Jetzt hat die Polizei die Mutter des Säuglings ermittelt. Das Strafverfahren gegen die Minderjährige wurde jedoch eingestellt. Denn die Jugendliche wartete offenbar gezielt auf die Zeitungsausträgerin und legte ihr Kind erst kurz vor deren Erscheinen vor den Hauseingang. Danach habe sie aus der Ferne beobachtet, ob die Frau den Säugling auch wirklich entdeckt.

17:11 Uhr

Fischstäbchen sollen teurer werden

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Sehr beliebt und möglicherweise bald teurer: Fischstäbchen.

(Foto: imago)

Diese Meldung hat in der Redaktion eine mittelschwere Krise und überstürzte Hamsterkäufe ausgelöst: Wenn es nach der Empfehlung der Hersteller geht, könnten die Preise für Fischstäbchen deutlich anziehen. Marktführer Iglo beispielsweise empfiehlt als Preis für die Standardpackung mit 15 Stück laut "Lebensmittel-Zeitung" einen Ladenpreis von 3,39 Euro, die Frosta AG von 3,39 Euro. Bisher liegen die Produkte für 2,89 bis 2,99 Euro in den Tiefkühltruhen.

Grund dafür könnte sein, dass die US-amerikanischen Anbieter von gefrorenem Alaska-Seelachs die Preise in ihren neuen Verträgen erhöhten, um den Preisverfall in den vergangenen Jahren zu stoppen. In weit über 90 Prozent der Fischstäbchen wird Alaska-Seelachs verwendet. Zu 65 Prozent Fisch kommen Panade und Öl.

16:51 Uhr

Schießübungen lösten Brände auf 32 Truppen-Plätzen aus

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Hunderte Feuerwehrleute kämpften gegen den Moorbrand in Meppen. Inzwischen ist das Feuer gelöscht.

(Foto: dpa)

Der durch einen Raketentest auf einem Bundeswehrgelände im Emsland ausgelöste Brand ist uns sicher allen noch in Erinnerung - schließlich dauerte es Wochen, bis die Flammen wieder gelöscht waren. Laut einem Bericht des Verteidigungsministeriums war das aber nicht der einzige Brand dieser Art.

Nach Schießübungen der Bundeswehr hat zufolge in diesem Jahr auf mindestens 32 Militärgeländen gebrannt, berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland. Benannt wurden unter anderem ein Bundeswehrgelände im niedersächsischen Bergen und im bayerischen Hammelburg.

16:28 Uhr

Geiselnahme in Jugendamt - Mann muss hinter Gitter

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Nach mehr als fünf Stunden hatte die Polizei im vergangenen November die Geiselnahme beenden können.

(Foto: dpa)

Im vergengenen November nahm ein 29-Jähriger in Pfaffenhofen an der Ilm eine Mitarbeiterin des Jugendamts fünfeinhalb Stunden als Geisel und verletzte sie mit einem Messer. So wollte erzwingen, dass sein seine bei einer Pflegefamilie untergebrachte Tochter zurück zu ihm und der Kindesmutter kommt.

Funktioniert hat das natürlich nicht. Der 29-Jährige wurde jetzt vom Landgericht Ingolstadt zu viereinhalb Jahren Haft und der Unterbringung in der geschlossenen Psychiatrie verurteilt. Das Gericht geht davon aus, dass der Mann auch künftig eine Gefahr für die Allgemeinheit darstellt.

15:59 Uhr

Fünf Jahre Haft wegen Facebook-Post

Ganze fünf Jahre muss der Vietnamese Do Cong Duong wegen eines Facebook-Posts ins Gefängnis. Der 54-jährige Aktivist für Landrechte hatte darin lokalen Behördenvertretern Korruption vorgeworfen. Nun verurteilte in ein Gericht wegen "Missbrauchs demokratischer Freiheiten".

15:42 Uhr

Großrazzia bei Berliner Hells Angels - Drei Festnahmen

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Gegen einen 27-Jährigen wurde ein Haftbefehl vollstreckt, ein 35-Jähriger und ein 60-Jähriger wurden vorläufig festgenommen.

(Foto: dpa)

Mit rund 300 Beamten hat die Berliner Polizei zwölf Objekte aus dem Rockermilieu durchsucht - darunter ein Klubhaus der Hells Angels MC Berlin Central in Reinickendorf, zwei Shisha-Bars und mehrere Wohnungen. Anlass waren Ermittlungen wegen Drogenhandels.

Die Polizei nahm mehrere Männer fest. Außerdem fand sie eine scharfe Schusswaffe, Stichwaffen und mehrere hundert Schuss Munition.

15:32 Uhr

In Türkei inhaftierter US-Pastor kommt frei

Der in der Türkei seit zwei Jahren festgesetzte US-Pastor Andrew Brunson kommt frei. Ein Gericht in Aliaga ordnete die Aufhebung des Hausarrestes des evangelikalen Pfarrers an.

Mehr dazu lesen Sie hier.

15:14 Uhr

Häftling prügelt Gefängniswärter krankenhausreif

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In Bützow befindet sich die größte Justizvollzugsanstalt in Mecklenburg-Vorpommern.

(Foto: dpa)

In der Haftanstalt in Bützow in Mecklenburg-Vorpommern hat ein Häftling zwei Gefängniswärter derart heftig verprügelt, dass sie ins Krankenhaus eingeliefert werden mussten. Der 31-Jährige randalierte am Donnerstagabend zunächst in seiner Zelle, wohl um auf sich aufmerksam zu machen. Als die zwei 33 und 43 Jahre alten Wärter die Zelle aufschlossen, attackierte er sie sofort. Erst mit Hilfe anderer Beamter konnte er unter Kontrolle gebracht werden. Der Mann sitzt wegen räuberischer Erpressung in Haft.

14:46 Uhr

Frau beim Fischen von Krokodil getötet

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(Foto: imago/OceanPhoto)

Eine Wildhüterin ist an einem abgelegenen Ort im Norden Australiens von einem Salzwasserkrokodil angegriffen und getötet worden.

  • Die Frau habe in Arnhemland im Gebiet Northern Territory mit ihrer Familie gefischt, als sie plötzlich verschwand, berichtete die Nachrichtenagentur AAP. 
  • Demnach standen sieben Frauen und Kinder in einem Wasserloch im etwa hüfthohen Wasser. Sie fischten und suchten nach Muscheln, als es plötzlich Spritzgeräusche gab und die Frau verschwand. Nur ihr Eimer sei noch da gewesen.
  • Der Körper der Frau und das Krokodil wurden Stunden später gefunden, weniger als einen Kilometer von der Stelle entfernt. Wildhüter töteten das Tier. 
  • Arnhemland ist ein Siedlungsgebiet der Aborigines im Norden Australiens, etwa so groß wie Portugal. Die Frau hatte als Wildhüterin in der lokalen Schutzzone der Aborigines gearbeitet.
14:20 Uhr

Schichtwechsel

Mein Kollege Uladzimir Zhyhachou hat sich bereits ins Wochenende verabschiedet. Bis es bei Ihnen auch so weit ist (und darüber hinaus) versorge ich Sie hier mit Nachrichten und der einen oder anderen kuriosen Geschichte. Bei Fragen oder Kritik: franziska.tuerk@nama.de. Kommen Sie gut durch den Freitag!

14:16 Uhr

Vater überfährt eigenes Baby

Tragödie in Detmold: Ein Vater hat seine sieben Monate alte Tochter mit dem Auto überrollt und tödlich verletzt.

  • Der Mann wollte mit seinen zwei Kindern losfahren. Während er das einjährige Kind anschnallte, stellte er die jüngere Tochter in ihrem Kindersitz hinter das Auto.
  • Dort vergaß er sie offenbar und setzte mit dem Wagen zurück.
  • Dabei überrollte er das Kind, das noch vor Ort starb.
  • Der Vater und die kurz darauf eintreffende Mutter erlitten einen schweren Schock.
13:43 Uhr

Kanye West verrät sein iPhone-Passwort

*Datenschutz

Während seines Besuchs bei US-Präsident Donald Trump im Oval Office enthüllte Kanye West versehentlich vor der Kamera das Passwort, mit dem er sein Smartphone entsperrt. "000000", so lautet das unsichere Kennwort.

Nach dem Fauxpas sollte Kanye sein Passwort lieber ändern - wie wär's mit "111111" oder "123456"?

13:24 Uhr

Berlin fordert von Riad Aufklärung über Khashoggi

  Die Bundesregierung hat Saudi-Arabien aufgefordert, sich an der Aufklärung im Fall des verschwundenen Journalisten Jamal Khashoggi zu beteiligen.

  • Regierungssprecher Steffen Seibert sagte in Berlin: "Wir erwarten, dass schnell und glaubwürdig Aufklärung geschaffen wird." Man nehme den im Raum stehenden Verdacht sehr ernst.
  • Ein Sprecher des Außenministeriums erklärte, Außenminister Heiko Maas habe dies Anfang der Woche auch vom saudischen Botschafter in Berlin erbeten.
  • Türkische und US-Medien hatten in den vergangenen Tagen unter Berufung auf Sicherheitskreise und Regierungsvertreter berichtet, der in den USA lebende saudische Journalist sei im Konsulat seines Herkunftslandes in Istanbul getötet worden. Die saudische Führung bestreitet dies.
12:57 Uhr

Pony steckt bis zum Hals im Schlamm

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Das Tier steckte bis zum Hals in einem Schlammloch.

Ein Pony ist in Winnekendonk in Nordrhein-Westfalen von einem Reiterhof entlaufen. Doch seine Flucht dauerte nicht lange - das Tier ist in ein Schlammloch geraten.

  • Das Pony habe bis zum Hals festgesteckt, teilte die Feuerwehr mit. Sie befreite es nach kurzer Zeit aus seiner misslichen Lage.
  • Das Tier blieb unverletzt und kam mit dem Schrecken davon.
  • Feuerwehrleute nutzten Schläuche und Gurte, um es zu befreien.
12:28 Uhr

Deutschland verlängert Grenzkontrollen

Obwohl die Bundesregierung von der EU dafür kritisiert wird, verlängert Deutschland seine Kontrollen an der Grenze zu Österreich für ein weiteres halbes Jahr.

  • "Die Voraussetzungen für eine Aufhebung der Binnengrenzkontrollen sind derzeit noch nicht gegeben", sagte Innenminister Horst Seehofer laut Mitteilung seines Hauses.
  • Die Entscheidung wurde damit begründet, dass immer noch viele Migranten von einem EU-Land ins nächste weiterzögen und der EU-Außengrenzschutz unzureichend sei. Die EU-Kommission soll noch heute darüber informiert werden.
  • Durch die Verlängerung laufen die Kontrollen an der Grenze zwischen Bayern und Österreich nun bis zum 11. Mai 2019.
12:18 Uhr

Gericht bestätigt Verurteilung im Prozess um Abtreibungswerbung

Das Landgericht Gießen hat die Verurteilung der Ärztin Kristina Hänel wegen illegaler Werbung für Abtreibungen bestätigt. Die Berufung der Medizinerin gegen das Strafurteil des Amtsgerichts der hessischen Stadt wurde verworfen, wie das Gericht entschied.

Hänel war im Dezember zu einer Geldstrafe verurteilt worden, weil sie auf ihrer Homepage im Internet über die Möglichkeiten des Schwangerschaftsabbruchs informierte.

Mehr dazu lesen Sie hier.

11:59 Uhr

Spätrömischer Münzschatz auf Acker entdeckt

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Das Geld wurde in der späten Römerzeit versteckt und nie wieder abgeholt.

(Foto: picture alliance/dpa)

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Marcel Spreyer (l.) und Matthias Budzicki haben eine große Menge Münzen aus dem 4. und 5. Jahrhundert entdeckt

(Foto: picture alliance/dpa)

Auf einem Acker am Niederrhein sind Schatzsucher auf mehr als 1200 Münzen aus der späten Römerzeit gestoßen. Der Fund gibt den Archäologen Rätsel auf.

  • Das Kupfer-Kleingeld stammt aus dem 4. und 5. Jahrhundert, wie der Landschaftsverband mitteilte. Die ehrlichen Finder hatten die Münzen mit Metalldetektoren auf einem Acker in Mönchengladbach entdeckt. Mittlerweile wurden über 1200 antike Geldstücke geborgen.
  • Als das Kleingeld damals versteckt wurde, hatte es den Angaben nach einen Wert von sieben Tageslöhnen eines Arbeiters.
  • Das war zum Ende der Römerzeit, als es schon viele Ansiedlungen von den Franken gab. Warum das Geld aber nicht wieder abgeholt wurde, ist eine der Fragen, die sich die Wissenschaftler stellen.

Hier dazu mehr.

11:28 Uhr

EU kritisiert Deutschland für Schengen-Kontrollen

Deutschland und andere europäische Länder bekommen wegen ihrer Grenzkontrollen im eigentlich kontrollfreien Schengenraum Gegenwind in der Europäischen Union.

  • "Die Bürger Europas müssen weiterhin das Gefühl haben, frei herumreisen zu können", sagte EU-Innenkommissar Dimitris Avramopoulos vor einem Treffen der EU-Innenminister in Luxemburg. "Ich kann mir ein Europa mit geschlossenen Binnengrenzen nicht vorstellen."
  • Im Schengen-Raum gibt es in der Regel keine stationären Personenkontrollen an den Grenzen.
  • Deutschland kontrolliert seine Grenze zu Österreich seit Herbst 2015, nachdem sich Zehntausende Flüchtlinge und andere Migranten von Griechenland über die Balkan-Route auf den Weg nach Westeuropa gemacht hatten.
10:56 Uhr

Tiger greift Zoo-Mitarbeiter an und verletzt ihn schwer

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Im Tierpark Köthen ist ein Mitarbeiter von einem Tiger schwer verletzt worden. Der 19-Jährige wurde mit einem Hubschrauber in eine Spezialklinik gebracht. Lebensgefahr besteht nicht.

  • Die beiden Tiger im Tierpark waren in einem für die Öffentlichkeit nicht zugänglichen Bereich untergebracht. Der Unfall passierte am Donnerstag bei einer Fütterung.
  • Wie der Tierpark mitteilte, hatten die Tiger durch den Gehegezaun nach dem Mann geschlagen. Der Vorfall soll nun genau aufgearbeitet werden. Der Polizei zufolge prüfen die Behörden unter anderem, ob die Tiger richtig gesichert waren.
  • Bei den Tieren handelt es sich um zwei Zirkus-Tiger, die wegen einer Erkrankung nicht mehr reisefähig und seit März 2017 vorläufig auf dem Gelände des Tierparks untergebracht sind.
10:27 Uhr

Mord an Journalistin: Bulgare wird ausgeliefert

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Journalistin Wiktorija Marinowa wurde am vergangenen Samstag ermordet.

(Foto: picture alliance/dpa)

Der mutmaßliche Mörder der bulgarischen TV-Moderatorin Wiktorija Marinowa wird in den kommenden zehn Tagen von Deutschland an sein Heimatland Bulgarien ausgeliefert.

  • Das Oberlandesgericht Celle ordnete die förmliche Auslieferungshaft an. Mit der Auslieferung könne somit in Kürze gerechnet werden, teilte die Generalstaatsanwaltschaft Celle mit.
  • Der 20-jährige Bulgare habe die Tat teilweise gestanden. Er habe zugegeben, die 30-jährige Moderatorin am vergangenen Samstag in einem Park in der bulgarischen Stadt Russe geschlagen und in ein Gebüsch geworfen zu haben. Allerdings bestreite er einen Tötungsvorsatz.
  • Auch habe er ausgesagt, die Frau weder vergewaltigt noch ausgeraubt zu haben. Ein politischer Hintergrund könne auf der Grundlage dieser Aussage nicht angenommen werden, erklärte die Staatsanwaltschaft. Der Mann war am Dienstag in Stade festgenommen worden.
10:19 Uhr

Drei Freisprüche im Prozess um Kölner Archiveinsturz

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Das Archivgebäude in Köln war am 3. März 2009 bei U-Bahn-Bauarbeiten eingestürzt.

(Foto: picture alliance/dpa)

Im Strafprozess um den Einsturz des Kölner Stadtarchivs sind drei von vier Angeklagten freigesprochen worden. Lediglich ein Bauüberwacher der Kölner Verkehrsbetriebe wurde vom Kölner Landgericht zu einer achtmonatigen Bewährungsstrafe verurteilt.

Wegen des verheerenden Unglücks bei U-Bahn-Bauarbeiten vor knapp zehn Jahren hatten sich die Angeklagten seit Januar wegen fahrlässiger Tötung teils auch wegen Baugefährdung verantworten müssen.

Mehr dazu hier.

09:59 Uhr

Teil der abgestürzten Sojus-Rakete gefunden

Nach dem Fehlstart einer russischen Sojus-Rakete haben Suchmannschaften ein abgestürztes Trümmerteil in der Steppe von Kasachstan gefunden.

  • Der Absturz habe niemanden verletzt, sagte ein Vertreter des kasachischen Zivilschutzes.
  • Der Fundort liege 40 Kilometer von der Stadt Dscheskasgan entfernt. In der Nähe der Stadt war am Donnerstag auch eine bemannte Kapsel mit den Raumfahrern Alexej Owtschinin und Nick Hague sicher notgelandet. Sie hatten eigentlich zur Internationalen Raumstation ISS fliegen sollen.
  • Ihre Rakete bekam aber kurz nach dem Start vom Weltraumbahnhof Baikonur Probleme und zerlegte sich in ihre Einzelteile.
09:36 Uhr

Trumps Ex-Anwalt Cohen ist wieder Demokrat

*Datenschutz

Der langjährige Anwalt von US-Präsident Donald Trump ist wieder Mitglied der Demokraten.

  • "Heute kehrt Michael Cohen zur Demokratischen Partei zurück", schrieb dessen Anwalt Lanny Davis auf Twitter. Cohen distanziere sich von den Werten der derzeitigen Regierung, schrieb er weiter. Präsident Trump ist Republikaner.
  • Cohen war bis zum Jahr 2017 bereits Demokrat, wurde dann Republikaner und begann, unter Steve Wynn im Finanzausschuss der Partei zu arbeiten.
  • Der ehemalige Anwalt des Präsidenten gilt als eine Schlüsselfigur in der Affäre um die Porno-Darstellerin Stormy Daniels. Trump soll mithilfe von Cohen in der Endphase des Wahlkampfes 2016 Schweigegeld an die Frau gezahlt haben, damit sie nicht an die Öffentlichkeit geht. Cohen hatte dies vor Gericht zugegeben.
09:12 Uhr

Söder: Programm der Grünen nicht koalitionsfähig

*Datenschutz

Kurz vor der bayerischen Landtagswahl hat Ministerpräsident Markus Söder seine Skepsis gegenüber einer möglichen schwarz-grünen Koalition bekräftigt. "Das Programm der Grünen ist aus meiner Sicht so in der Form nicht koalitionsfähig", sagte der Regierungschef im ZDF. "Das wirkt zwar frisch, aber das Programm ist uralt."

  • Vor allem bei der Inneren Sicherheit wollten die Grünen alles zurückdrehen, was die CSU beschlossen habe. Er könne sich bei den inhaltlichen Unterschieden eine Zusammenarbeit derzeit kaum vorstellen.
  • Die in Bayern bislang allein regierende CSU liegt in den letzten Umfragen zwischen 33 und 35 Prozent. Die Grünen landen mit 16 bis 19 Prozent zuletzt konstant auf dem zweiten Platz.
  • Ein Bündnis der beiden Parteien ist laut Umfragen für viele Bürger die Lieblingskoalition nach der Wahl.
08:49 Uhr

Keira Knightley: Habe Kate nicht beschämt

Schauspielerin Keira Knightley weist den Vorwurf zurück, mit ihrem neuen Essay habe sie Herzogin Kate angegriffen. "Ich habe niemanden in irgendeiner Weise beschämt, ganz im Gegenteil", sagte sie bei der Premiere ihres neuen Films "Colette" in London. Die Anmerkungen, die sie gemacht habe, "beziehen sich ganz auf unsere Kultur, die die Wahrheiten der Frauen zum Schweigen bringt und uns alle zwingt, uns zu verstecken".

Zu den Vorwürfen sagte sie nun: "Ich denke, es ist sehr interessant, dass bestimmte Teile der Medien - ich will nicht sagen absichtlich - aber jedenfalls falsch dargestellt haben, was ich gesagt habe."

08:25 Uhr

ICE gerät in Brand

*Datenschutz

Ein Wagen eines ICE ist in der Nähe von Montabaur in Rheinland-Pfalz in Brand geraten. Der letzte Zugteil hatte aus bisher ungeklärter Ursache Feuer gefangen.

  • Nach Angaben der Deutschen Bahn wurden rund 500 Fahrgäste in Sicherheit gebracht und mit Bussen nach Montabaur gebracht. Verletzt wurde niemand.
  • Die Strecke zwischen Siegburg in Nordrhein-Westfalen und Montabaur wurde gesperrt. Pendler zwischen Köln und Frankfurt müssen mit Zugausfällen und Verspätungen von bis zu 90 Minuten rechnen.
  • Aufgrund der Rauchentwicklung und der Löscharbeiten musste zudem die A3 zwischen Dierdorf und Ransbach-Baumbach in beide Richtungen gesperrt werden.

Mehr dazu lesen Sie hier.

08:05 Uhr

Fünfjährige wird von Pferden überrannt und stirbt

Nach einem tragischen Vorfall in einem Pferdestall ist im Emsland ein fünf Jahre altes Mädchen gestorben.

  • Das Mädchen hielt sich mit seinem Großvater im Bereich der Pferdeboxen auf, um ein Fohlen zu streicheln.
  • Plötzlich seien zwei größere Pferde durch ein Verbindungstor von der Wiese in den Stall hineingelaufen und hätten dabei das Kind überrannt, teilte die Polizei mit.
  • Eines der Pferde habe die Fünfjährige offenbar mit dem Huf am Kopf getroffen. Dadurch sei das Mädchen so schwer verletzt worden, dass es wenige Stunden später im Krankenhaus Meppen verstorben sei.
07:44 Uhr

Russland bezeichnet Weißhelme in Syrien als "Bedrohung"

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Die Ersthelfer retten in den syrischen Rebellengebieten Menschen aus den Trümmern zerstörter Häuser und leisten erste Hilfe.

(Foto: picture alliance / Syria Civil D)

Russland hat im UN-Sicherheitsrat die syrischen Weißhelme als "Bedrohung" bezeichnet und damit für einen Eklat gesorgt.

  • Bei einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats hinter verschlossenen Türen sagte der russische Vertreter nach Angaben von Diplomaten, westliche Staaten müssten für einen Rückzug der Weißhelme aus Syrien sorgen. Das gelte auch für die Rebellenbastion Idlib.
  • "Die Anwesenheit der Weißhelme ist eine Bedrohung", sagte der russische Vertreter demnach über die syrische Zivilschutzorganisation. "Die Terroristen müssen gehen. Es ist keine gute Idee, sie innerhalb der Gesellschaft zu lassen."
  • Die USA, Großbritannien und Frankreich reagierten den Diplomaten zufolge empört. Der US-Vertreter im Sicherheitsrat sprach demnach von "skandalösen und falschen Anschuldigungen". Der britische Vertreter sprach von "absurden" Vorwürfen, der französische Vertreter betonte, die Weißhelme würden hunderte Menschenleben retten.
  • Russland hatte die Weißhelme bereits in der Vergangenheit wiederholt mit terroristischen Gruppen in Verbindung gebracht.
07:18 Uhr

Raumerfrischer-Dose explodiert und löst Brand aus

Eine explodierte Raumerfrischer-Spraydose hat in Neustrelitz in Mecklenburg-Vorpommern einen Wohnungsbrand ausgelöst.

  • Die Duft absondernde Dose befand sich auf einem Ethanol-Zimmerkamin und explodierte wegen der Hitze des Kamins. Dabei ging die Fensterverglasung des Wohnzimmers zu Bruch. Außerdem gerieten der Fußbodenbelag und ein Hundekörbchen in Brand.
  • Die Feuerwehr rückte mit 16 Einsatzkräften an und konnte den Brand löschen. Die Bewohner des Mehrfamilienhauses hatten das Gebäude beim Eintreffen der Feuerwehr bereits verlassen.
  • Ein Mensch erlitt durch herabfallende Scherben der Fensterscheiben Schnittverletzungen an der Hand und musste ambulant im Krankenhaus behandelt werden. Es entstand zudem ein Sachschaden in Höhe von 5000 Euro.
07:02 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und liebe Leser,

die Türkei hat angeblich Ton- und Videoaufnahmen, die belegen sollen, dass der verschwundene Journalist Jamal Khashoggi im saudischen Konsulat in Istanbul ermordet wurde. Doch einfach veröffentlichen kann Ankara diese Aufnahmen nicht. Das würde eine Staatsaffäre auslösen. Warum, lesen Sie hier.

Was wird heute sonst wichtig?

  • Mit Großkundgebungen von CSU und SPD geht der Landtagswahlkampf in Bayern dem Ende zu. Beide Parteien sind in schwierigen Positionen. Laut Umfragen müssen sie mit schweren Verlusten rechnen.
  • Der Bundestag debattiert erstmals über ein milliardenschweres Paket der Bundesregierung zur Rente. Unter anderem soll das Sicherungsniveau der gesetzlichen Rente bis 2025 bei mindestens 48 Prozent festgeschrieben werden. Der Beitragssatz soll bis dahin die 20-Prozent-Marke nicht überschreiten. Eingeführt werden soll eine Erweiterung der Mütterrente.
  • Im Strafprozess um den verheerenden Einsturz des Kölner Stadtarchivs wird das Urteil erwartet.
  • Am Landgericht im hessischen Gießen beginnt das Berufungsverfahren gegen die Ärztin Kristina Hänel wegen mutmaßlicher illegaler Werbung für Abtreibungen.
  • Der Handelskonflikt zwischen China und den USA dominiert weiter die Jahrestagung von Internationalem Währungsfonds und Weltbank. Erneut kommen die Finanzminister und Notenbankchefs 20 wichtiger Industrie- und Schwellenländer zusammen. Auch Bundesfinanzminister Olaf Scholz und Bundesbankpräsident Jens Weidmann sind dabei.

Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen guten Start in das Wochenende.

06:14 Uhr

Viel Sonne und Rekordtemperaturen

Der n-tv Wetterexperte Björn Alexander

Der n-tv Wetterexperte Björn Alexander

Der goldene Oktober steuert auf seinen Höhepunkt zu. Heute mit Spitzenwerten bis zu 27 Grad. Morgen sind bis zu 28 Grad drin. Und damit wackeln jetzt die Rekordtemperaturen im zweiten Oktoberdrittel.

Preisverdächtig schön bleibt ebenfalls das Wetter dazu. Zwar gibt es heute zu Beginn hier und da noch dichtere Wolkenfelder. Spätestens am Nachmittag scheint aber überall die Sonne und auch die dünnen Wölkchen im Westen stören kaum. Die Temperaturen bringen es auf 18 bis 20 Grad an der Nordsee. Ansonsten werden es zwischen 22 und 26 Grad. Am Oberrhein sind bis zu 27 Grad möglich.

Die weiteren Aussichten: am Wochenende gilt es, den Spätsommer im Oktober nochmals auszunutzen. Denn in der kommenden Woche wird es schrittweise wechselhafter und kühler. Hier die Details. Damit wünsche ich Ihnen ein schönes und entspanntes Wochenende. Ihr Björn Alexander