Freitag, 16. Juni 2017Der Tag bei n-tv

Heute mit Benjamin Konietzny und Volker Petersen
22:32 Uhr

Das war Freitag, der 16. Juni 2017

Und was haben Sie am Tag gemacht, als Helmut Kohl starb? Ich ziehe mich nun zum Doku-Marathon zurück und versuche, irgendwo die DVD mit dem Film "Deutschlandspiel" zu finden. Sehr empfehlenswert, finde ich. Diese Themen stießen heute auf Interesse:

Über das Vermächtnis Helmut Kohls empfehle ich Ihnen noch diesen Artikel von Hubertus Volmer. Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht und ein schönes Wochenende.

22:13 Uhr

Surfer stirbt nach Unglück auf dem Bodensee

Der Wind auf dem Bodensee hat heute einen Surfer so stark erwischt, dass er tödlich verletzt wurde.

  • Der 47-jährige Schweizer habe am Nachmittag vor dem Jachthafen von Radolfzell offensichtlich den Halt auf seinem Brett verloren und sei ins Wasser gestürzt, teilte die Polizei in Konstanz mit. Wie lange er im Wasser schwamm, ist noch unklar.
  • Der Mann wurde von einem anderen Surfer entdeckt und von einer Bootsbesatzung an Bord gebracht. Die Besatzung begann sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen und verständigte Rettungskräfte.
  • Auch diese hätten dem Surfer kurz darauf im Jachthafen aber nicht mehr helfen können.
21:52 Uhr

US-Küstenwache stellt 16 Tonnen Kokain sicher

Die US-Küstenwache bringt die Drogenmafia um Einnahmen von rund 450 Millionen Euro - so viel dürften die 16 Tonnen Kokain auf dem Schwarzmarkt wert sein, die die Beamten nun sichergestellt haben. Nach Mitteilung der Behörde wurde der gesammelte Drogenfund auf einem Pier im kalifornischen San Diego entladen. Die Drogen wurden bei Streifzügen vor der Pazifikküste zwischen März und Juni auf mehreren Schiffen sichergestellt.

21:27 Uhr

Mann mit Schwert löst Großeinsatz aus

Mit einem Samuraischwert meinte ein Mann heute Abend, sich im oberbayerischen Prien am Chiemsee zeigen zu müssen - und so löste er einen Großeinsatz der Polizei aus.

  • Es sei zu einer gefährlichen Bedrohungslage gekommen, teilte die Polizei mit, ohne zunächst weitere Einzelheiten zu nennen.
  • Der Mann, dessen Identität noch unklar ist, sei inzwischen von Spezialeinheiten in seiner Wohnung festgenommen worden. Hintergründe des Vorfalls sind noch vollkommen unklar.
20:57 Uhr

Trump erwähnt Kohl mit keiner Silbe

91649459 (1).jpg

Trump erwähnte Kohl nicht - ein Statement des Weißen Hauses wird aber erwartet.

(Foto: picture alliance / Evan Vucci/AP)

Zwei ehemalige US-Präsidenten haben sich schon geäußert - Georg Bush Senior und Bill Clinton fanden Worte voller Respekt und Freundschaft für Helmut Kohl. Donald Trump erwähnt den Tod des Altkanzlers hingegen mit keiner Silbe. Bei seiner Rede in Miami wäre die Gelegenheit dagewesen - zumal er sich nicht nur zum Hauptthema Kuba äußerte, sondern auch zu anderen Themen wie den von Nordkorea freigelassenen Studenten oder den angeschossenen Abgeordneten Scalise.

20:46 Uhr

Franco A. sprach bei Asyl-Gespräch Deutsch

Franco A. hat das Vertrauen in die deutschen Asylverfahren gründlich erschüttert - dass ein Bundeswehrsoldat sich als französisch sprechender Syrer ausgeben konnte, sorgte für viele, viele Fragen. Nun kommt noch ein pikantes Detail ans Licht.

  • Er sprach bei seinem Asyl-Termin nicht einmal Französisch, sondern zum Teil lediglich Deutsch mit französischem Akzent. Das gehe aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Frage der Grünen hervor, berichtet der "Spiegel" in seiner morgigen Ausgabe.
  • A. kam auch deswegen damit durch, weil die mit seinem Fall befassten Sachbearbeiter in diesen Fragen unerfahrene Beamte waren, die ans Bamf geschickt worden waren.

Mehr dazu hier.

20:36 Uhr

Polizei bringt May vor Demonstranten in Sicherheit

Viele Londoner sind noch immer völlig aufgebracht wegen des Hochhausbrandes mit 30 Toten. Nun musste die Polizei sogar Premierministerin Theresa May vor Demonstranten in Sicherheit bringen.  Ein Fotograf berichtete, zornige Menschen seien Mays Auto hinterher gelaufen und hätten sie angebrüllt. May hatte sich mit Opfern des Brandes und Anwohnern getroffen. Sie kündigte fünf Millionen Pfund an Hilfen an.

Mehr dazu hier.

20:29 Uhr

Putin: Kohl war Verfechter guter Beziehungen zu Russland

7616563.jpg

Putin empfing Kohl im Jahr 2005 in Moskau.

(Foto: picture-alliance/ dpa/dpaweb)

Auch Russlands Präsident Putin findet nur lobende Worte für Helmut Kohl. "Ich hatte das Glück, persönlich mit Helmut Kohl sprechen zu können", schrieb Putin am Abend in einem Beileidstelegramm an Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Kanzlerin Angela Merkel. "Ich habe seine Weisheit bewundert und seine Fähigkeit, fundierte, zukunftsweisende Entscheidungen auch in schwierigsten Situationen zu treffen." Kohl sei ein prinzipieller Verfechter freundschaftlicher Beziehungen zwischen Berlin und Moskau gewesen.

20:10 Uhr

Auch Kohls Biograf Schwarz ist gestorben

34089682.jpg

Schwarz wurde 83 Jahre alt.

(Foto: picture alliance / dpa)

Heute ist ebenfalls bekannt geworden, dass auch Helmut Kohls Biograf Hans-Peter Schwarz tot ist. Er sei bereits am Mittwoch gestorben, teilt die Deutsche Verlags-Anstalt mit. Er wurde 83 Jahre alt.

  • Einen Namen weit über die Fachwelt hinaus hatte er sich nicht zuletzt mit Biografien über Konrad Adenauer, Axel Springer oder Helmut Kohl gemacht.
  • Bekannt war der Wissenschaftler auch für seine politischen Essays. Zuletzt hatte sein Buch "Die neue Völkerwanderung nach Europa - Über den Verlust politischer Kontrolle und moralischer Gewissheiten" für Aufsehen gesorgt.
19:35 Uhr

Wütende Londoner dringen in Bezirksrathaus ein

0b43eafa45d32ab2d43e273ee93bd814.jpg

Die Menge ist wütend.

(Foto: AP)

Der Hochhausbrand von London macht die Menschen wütend. Hunderte aufgebrachte Demonstranten versammelten sich vorm Rathaus im Bezirk Kensington und Chelsea. Sie fordern Antworten zur Katastrophe mit 30 Toten.

  • Dutzende trommelten gegen die Scheiben und verlangten Einlass. Einige schafften es, in das Rathaus einzudringen, wo sich ihnen Polizisten und Sicherheitskräfte entgegenstellten.
  • Viele geben nach dem Unglück auch den Behörden eine Mitschuld. Die Organisatoren des Protests bemühten sich, die Menschen zu beruhigen.
19:29 Uhr

Merkel: Kohl war Glücksfall für Deutsche

Nun hat sich auch die Kanzlerin zum Tode Helmut Kohls geäußert. Sie würdigte ihren Vorgänger als "Glücksfall für uns Deutsche". Sie hob  auch ihre ganz persönliche Verbundenheit mit seinem Wirken hervor: "Helmut Kohl hat auch meinen Lebensweg entscheidend verändert", sagte sie am Abend in Rom. Dort wird sie am Samstag von Papst Franziskus im Vatikan empfangen.

18:57 Uhr

AfD-Mann wegen Zigarettenschmuggels angeklagt

9c0b7676f8229ac877977b0c4a84230f.jpg

Weiß (r.) mit seinem Anwalt.

(Foto: dpa)

Ein Brandenburger AfD-Politiker hat nicht geringen Ärger mit der Justiz. Die Staatsanwaltschaft Neuruppin klagt ihn wegen Steuerhinterziehung in besonders schwerem Fall an.

  • Er soll vor vier Jahren Zigaretten aus den Niederlanden über Belgien nach Großbritannien geschmuggelt haben. Dafür wären eigentlich eine Million Euro Steuern in den Niederlanden fällig gewesen.
  • Ihm drohen zwischen sechs Monaten und zehn Jahren Haft. Weiß ist Kreischef der AfD in der Uckermark und könnte als Nachfolger von AfD-Fraktionschef Gauland in den Landtag nachrücken.
18:35 Uhr

Brüssel zieht Europa-Flaggen auf Halbmast

*Datenschutz

Auch die EU trägt Trauer. Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat sich betroffen über den Tod von Altkanzler Helmut Kohl gezeigt. "Die Nachricht vom Tod des früheren Bundeskanzlers und meines engen Freundes Helmut Kohl hat mich tief getroffen", erklärte Juncker in Brüssel. Kohl sei Europa und ihm persönlich "ein echter Vertrauter und Verbündeter" gewesen. "Er hat mich persönlich auf allen europäischen Wegen geleitet und begleitet", erklärte Juncker. Die Europa-Flaggen vor den EU-Institutionen wurden auf Halbmast gezogen.

18:19 Uhr

George Bush nennt Kohl einen "Fels"

RTRHMF8.jpg

Bush und Kohl im Mai 1989.

Einer der wichtigsten politischen Verbündeten im Ausland Helmut Kohls war George H. W. Bush. Der US-Präsident stimmte der Deutschen Einheit zu und blieb dem langjährigen Kanzler bis zu letzt verbunden. "Er ist der Mann, den ich als einen der größten politischen Führungsfiguren im Nachkriegseuropa ansehe", heißt es in einem Statement. Es sei eine der "großen Freuden meines Lebens", gemeinsam mit Kohl an der friedvollen Beendigung des Kalten Krieges und an der deutschen Wiedervereinigung innerhalb der Nato gearbeitet zu haben. "Bei all unseren Anstrengungen war Helmut ein Fels - stark und beständig."

Weitere Reaktionen aus dem Ausland finden Sie hier.

18:06 Uhr

Mann mit Messer vor Londoner Parlament festgenommen

Noch ist nicht klar, ob der Mann einen Anschlag im Sinn hatte, aber in diesen Tagen geht die Londoner Polizei null Risiko ein. Die Beamten nehmen einen Mann fest, der vorm Parlamentsgebäude mit einem Messer aufgetaucht war.

  • Auch wenn der Vorfall derzeit nicht als Terroranschlag eingestuft werde, prüfe die Polizei dennoch diese Möglichkeit.
  • "Angesichts des Ortes, der Umstände und der jüngsten tragischen Ereignisse wird die Anti-Terror-Einheit der Londoner Polizei in diesem Fall ermitteln", teilte Scotland Yard mit. Verletzt wurde bei dem Vorfall aber niemand.
17:58 Uhr

Gabriel nennt Kohl "großen Europäer"

*Datenschutz

 Gabriels Statement hören Sie, wenn Sie auf den Pfeil klicken. Die Kanzlerin hat sich übrigens noch nicht geäußert. Sie ist zurzeit in Rom und wird um 19 Uhr ein Statement in der deutschen Botschaft abgeben.

17:37 Uhr

Deutsches Flugzeug löst Einsatz slowakischer MiGs aus

4daddbba403e0db9fb9d7cba03482c6e.jpg

MiG 29, hier Bilder russischer Exemplare, stiegen auf, und begleiteten den Ferienflieger.

(Foto: imago/ITAR-TASS)

Ein deutscher Touristenflieger bekam in der vergangenen Nacht unerwartete Gesellschaft in der Luft - slowakische Kampfjets. Die waren aufgestiegen, weil die Boeing 737-8 der Firma SunExpress über dem Luftraum der Slowakei die Funkverbindung zur Luftraumüberwachung verloren hatte. Da der Pilot auf keine Signale reagierte, seien routinemäßig zwei slowakische Nato-Kampfflugzeuge des Typs MiG-29 aufgestiegen und hätten die Maschine bis zur tschechischen Grenze begleitet.  Das deutsche Flugzeug sei von der bulgarischen Stadt Warna nach Köln/Bonn unterwegs gewesen. Ab der tschechischen Grenze habe der Pilot offensichtlich wieder Funkkontakt gehabt.

17:25 Uhr

Helmut Kohl ist tot

Kohl_03101990.jpg

Am 3. Oktober 1990 erreichte Helmut Kohl mit der Feier der Deutschen Einheit auch den Höhepunkt seiner Kanzlerschaft.

(Foto: picture alliance / dpa)

Er war 16 Jahre Kanzler und gilt als Architekt der Deutschen Einheit - Helmut Kohl. Nun ist er im Alter von 87 Jahren gestorben. Er war eine der prägendsten Figuren der alten westdeutschen Bundesrepublik und drückte ebenso dem gesamtdeutschen Neustart in Berlin seinen Stempel auf. Der Platz in den Geschichtsbüchern ist ihm schon lange sicher.

Mehr dazu hier.

16:49 Uhr

Berliner Polizei schleppt "Transformers"-Autos ab

*Datenschutz

So eine Verkehrskontrolle macht Spaß: Die Berliner Polizei hat zwei Ford Mustangs aus dem Verkehr gezogen, die veritable Filmstars sind. Die beiden Musclecars sind Fahrzeugen aus dem nächsten Teil der "Transformers"-Reihe nachempfunden und kurvten durch Berlin, um Werbung für den Film zu machen. Im Film sind die Autos eigentlich Roboter und können sich in diese verwandeln - bekannt sind sie dort unter den Namen "Bumblebee" und "Barricade". Die Polizisten gaben dann gewissermaßen den Spielverderber und machten sich selbst einen Spaß aus der Sache. Sie bemängelten Fahrwerk, Reifen, Beleuchtung, Auspuffanlagen und einen gefährlichen Ölverlust. Die Autos seien nun zum "Planeten Dekra" gebracht worden, schrieb die Polizei. Auf Facebook schrieben die Beamten am Freitag unter der Überschrift "#Transformers benötigen ein Update": "Bumblebee" und "Barricade" - zwei verfeindete Roboter aus der Filmreihe, die sich unter anderem in Autos verwandeln können - hätten die Rechnung ohne die "stahlharten" Polizisten gemacht.

16:19 Uhr

Mann verfolgt sein Handy 110 Kilometer weit

Ohne Handy ist man heutzutage maximal ein Viertelmensch, daher wundert es mich überhaupt nicht, dass ein junger Mann aus Marienheide im Bergischen Land seinem Smartphone 110 Kilometer weit gefolgt ist. Er ging davon aus, dass es ihm gestohlen worden war und verfolgte es über eine Ortungsapp auf dem Gerät eines Kollegen. Mit dem Auto fuhren sie einem Lkw bis nach Biedenkopf in Hessen hinterher. Dort stellten sie schließlich den Fahrer zur Rede und riefen die Polizei - die fand das Gerät aber zunächst nicht. Schließlich hörten sie ein leises Klingeln aus dem Laderaum, wo ein Polizist es dann fand. An einen Diebstahl glaubte der Besitzer dann nicht mehr - einfach aus der Tasche gefallen sei es ihm aber auf keinen Fall. Er geht nun von einem Scherz seiner Kollegen aus. Einem schlechten.

15:55 Uhr

Bushidos neues Album steigt auf Platz eins ein

41415980.jpg

Bushido gibt gern den Bösewicht - dabei hat er schon den Integrationsbambi gewonnen und ein Praktikum bei der CDU gemacht.

(Foto: picture alliance / dpa)

Deutschlands Lieblingsbösewicht hat es wieder geschafft - mit seinem neuen Album "Black Friday" steigt der Berliner Gangsta-Rapper Bushido auf Platz eins der Charts ein. Es ist bereits sein achtes Nummer-1-Album. Auf Platz zwei steht mit SpongeBozz ebenfalls ein Rapper ("Started From The Bottom/ KrabbenKoke Tape). Dann folgt jemand, der kaum unterschiedlicher sein könnte: Helene Fischer mit "Helene Fischer". Ich bin atemlos.

15:33 Uhr

Amazon kauft Supermarktkette für Milliardenbetrag

brot.jpg

Bei Whole Foods gibt es natürlich auch glückliches Brot von glücklichen Kornfeldern.

(Foto: imago/CTK Photo)

Diese Woche haben wir ja schon mehrmals auf die Supermarktlandschaft in den USA geblickt - denn Lidl steigt gerade dort groß ein, Aldi ist schon lange da. Doch nun betritt noch ein Player das Terrain, vor dem alle ein wenig zittern: Amazon. Der bei Konkurrenten gefürchtete, bei Kunden beliebte Online-Versender will am Geschäft mit den Lebensmitteln mitverdienen. Der Konzern kauft daher nun die Kette Whole Foods, die in den USA, Kanada und Großbritannien 460 Biomärkte betreibt. Kosten: 13,7 Milliarden Dollar. Die in den vergangenen Tagen reichlich gebeutelte Aktie des Konzerns schnellte jedenfalls nach oben und machte ihre Verluste fast wieder weg.

Mehr dazu hier.

15:11 Uhr

McDonald's steigt bei Olympischen Spielen aus

37e7a7eef5929c554331222b54401c3e.jpg

(Foto: AP)

Nach den Olympischen Winterspielen in Südkorea im kommenden Jahr verliert das IOC seinen Top-Sponsor McDonald's. Die Burgerbraterei will künftig nicht mehr die Wettkämpfe sponsern.

  • Aus gesundheitlicher Sicht mag das nie Sinn ergeben haben, doch aus Werbe-Sicht natürlich schon. So hat McDonald's die Spiele bereits seit mehr als 40 Jahren mitfinanziert.
  • 1976 stieg der Konzern ein, vor fünf Jahren wurde dann noch einmal ein Acht-Jahres-Vertrag abgeschlossen. Nun der vorzeitige Ausstieg.
  • McDonald's sagte nicht warum, es gab nur phrasenhafte Äußerungen à la "Wir haben es uns eben anders überlegt und nun andere Prioritäten".

Mehr dazu hier.

14:43 Uhr

Butterpreis so hoch wie nie seit Kriegsende

58126688.jpg

(Foto: picture alliance / dpa)

Treue "Der Tag"-Leser erinnern sich vielleicht an die Probleme französischer Bäcker, denen der Butterpreis zusetzt - doch auch bei uns ist dieser mittlerweile so hoch wie noch nie seit Ende des Zweiten Weltkriegs. Von 2,30 Euro pro Kilo vor einem Jahr stieg er auf 5,00 Euro. Das liegt daran, dass die Milch knapp ist, die Nachfrage aus Asien sehr hoch und in den vergangenen Jahren so viele Milchbauern aufgegeben haben, dass das Angebot nicht mehr den Bedarf deckt. Das ist gewissermaßen die Quittung dafür, dass wir jahrelang mit Milch für deutlich unter 50 Cent pro Liter verwöhnt wurden.

14:07 Uhr

Zoll will tonnenweise Fidget Spinner vernichten

766f23af3c3fa1b82049744709099adc.jpg

Viele Menschen fragen sich: Was soll das?

(Foto: AP)

Während tausende Kinder in Deutschland vor leeren Regalen nervös auf Schiffsladungen von Fidget Spinnern warten, will der Zoll in Frankfurt gleich Tonnen der seltsamen Spielzeuge vernichten. Wie kann das sein?

  • Die Beamten haben am Frankfurter Flughafen tonnenweise unsichere "Fidget Spinner" beschlagnahmt. Wie Mitarbeiter des Hauptzollamts berichteten, ließen sich zum Beispiel bei manchen Kreiseln die LED-Lichter so leicht herauslösen, dass kleine Kinder sie hätten verschlucken können.
  • Allein im Mai wurden insgesamt 35 Tonnen am Frankfurter Flughafen als unsicher eingestuft. Sie sollen nun vernichtet werden.
13:47 Uhr

IS könnte 100.000 Zivilisten als Schutzschilde nutzen

a6f755d4278db8e6438e90c61fd5089d.jpg

Ein Soldat und ein Kriegsreporter versorgen einen Jungen, der aus dem Gebiet des IS fliehen konnte.

(Foto: REUTERS)

Die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) hält nach Schätzung der Vereinten Nationen mehr als 100.000 Zivilisten in der umkämpften irakischen Stadt Mossul fest.

  • Die Menschen würden "überwiegend" als "menschliche Schutzschilde" in der Altstadt von Mossul missbraucht, sagte der Vertreter des UN-Flüchtlingshilfswerks im Irak, Bruno Geddo.
  • Derzeit liefern sich die irakische Armee und verbündete Milizen heftige Kämpfe mit dem IS in Mossul, um die Millionenstadt zurückzuerobern.
  • Der IS habe bei den Kämpfen rund um Mossul Zivilisten gefangen genommen und sie in die Altstadt gezwungen, sagte Geddo vor Journalisten in Genf. Dort gebe es praktisch kein Essen, kein Wasser und keinen Strom. Die Menschen "leben in einer immer schlimmer werdenden Mangel- und Paniksituation".
13:24 Uhr

De Maizière will Ausreisepflicht stärker durchsetzen

Abgelehnte Asylbewerber sollen nach Willen von Bundesinnenminister Thomas de Maizière effektiver zur Ausreise gebracht werden.

  • "Alles, was wir in Gesetze schreiben, muss auch umgesetzt werden", sagte de Maizière. Dies sei erforderlich, auch wenn den Ausländerbehörden damit viel zugemutet werde. Notwendig seien "Härte und Rückkehr" für diejenigen, die nicht schutzbedürftig seien, insbesondere für die, "die Straftaten begehen, tricksen oder täuschen", sagte der Minister.
  • Nach Angaben des Vizepräsidenten des Landkreistages, Joachim Walter, wurden 2016 bundesweit etwa 80.000 Menschen in ihre Heimat zurückgeführt, ein Drittel durch Abschiebungen. Bei knapp 500.000 Ausreisepflichtigen insgesamt reiche das nicht aus.
13:02 Uhr

Mann lässt Hund in praller Sonne im Auto

Als Hundehalter vollkommen disqualifiziert hat sich ein 26-Jähriger in Baden-Württemberg. Er war zum Baden an einen See gefahren und hat seinen Hund bei 32,5 Grad im Auto zurückgelassen.

  • Wie die Polizei mitteilt, hatte die Parkplatzaufsicht den neun Monate alten Jack-Russell-Terrier in dem Auto in Obersulm bei Heilbronn entdeckt. Der Wagen stand in der prallen Sonne.
  • Die alarmierte Polizei öffnete die Tür gewaltsam und rief die Tierrettung. Wenig später wäre der Hund demnach nicht mehr zu retten gewesen.
  • Einem Polizeisprecher zufolge kam der 26-Jährige erst Stunden später zum Auto zurück. Er bekommt eine Anzeige wegen eines Vergehens im Sinne des Tierschutzgesetzes.
12:25 Uhr

VW stellt neuen Polo vor

91636229.jpg

Das sind der neue Polo und VW-Chef Herbert Diess.

(Foto: picture alliance / Kay Nietfeld/)

Der vom Abgasskandal gebeutelte Autobauer Volkswagen hat seinen neuen Polo vorgestellt.

VW will die sechste Auflage des Kleinwagens ab Herbst nicht nur in Deutschland und Westeuropa, sondern etwa auch in Südamerika und China auf den Markt bringen. Der Polo solle "Weltmarktführer" im Kleinwagen-Segment werden, sagte VW-Kernmarkenchef Herbert Diess.

Kollege Axel Busse ist vor Ort und schaut sich den Wagen genau an. Seine Einschätzung lesen Sie später bei n-tv.de.

11:59 Uhr

Kritik an Ditib wächst

Am Samstag wollen tausende Muslime in Köln gegen Terror und Gewalt demonstrieren. Der Islamverband Ditib hat erklärt, an der Kundgebung nicht teilnehmen zu wollen. Deswegen gerät der Verband zunehmend in die Kritik.

  • "Der Verband stellt sich selbst mit dieser Haltung noch weiter ins Abseits und droht vollends seine Glaubwürdigkeit zu verspielen", sagte die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoguz, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.
  • Grünen-Chef Cem Özdemir schloss sich der Kritik an Ditib an. "Das ist eine vertane Chance für die Türkisch-Islamische Union - es ist mir schleierhaft, dass Ditib diese Möglichkeit nicht nutzt, um ein klares Signal des Zusammenhalts zu senden", sagte Özdemir der "Berliner Zeitung" vom Freitag.
11:37 Uhr

Vergewaltigungsopfer verklagt Uber

Im Zusammenhang mit einem Vergewaltigungsfall im Jahr 2014 hat eine US-Bürgerin Klage gegen den Fahrdienstanbieter Uber wegen Verleumdung und Verletzung der Privatsphäre erhoben.

  • In der Klage werden der inzwischen entlassene Uber-Manager Eric Alexander sowie Firmenchef Travis Kalanick und sein ehemaliger Stellvertreter Emil Michael als Beschuldigte genannt, wie aus den von der Anwaltsgruppe Wigdor veröffentlichten Dokumenten hervorgeht.
  • Die Texanerin hatte bereits gegen Uber geklagt, nachdem sie 2014 von einem Fahrer des Online-Dienstes in Indien vergewaltigt worden war. Der Angreifer wurde zu einer Gefängnisstrafe verurteilt.
  • In der neuen Klage wird den Uber-Managern vorgeworfen, sie hätten die Vergewaltigung "doppelzüngig" in der Öffentlichkeit verurteilt, aber gleichzeitig versucht, an ärztliche Untersuchungsberichte der Frau zu gelangen, wie es in den Unterlagen heißt. Eric Alexander soll darin gelesen und darüber gesprochen haben.
11:15 Uhr

Viele finden die Grünen überflüssig - Özdemir nicht

Grünen-Spitzenkandidat Cem Özdemir hat einer Umfrage widersprochen, nach der die Grünen überflüssig werden könnten, weil Umweltthemen inzwischen auch von anderen Parteien abgedeckt werden.

  • "Ich mache diese Erfahrung jedenfalls nicht", sagte er vor Beginn des Parteitags dem Südwestrundfunk. Die Grünen wollen bei dem dreitägigen Treffen in Berlin über ihr Programm für die Bundestagswahl abstimmen.
  • Im ARD-"Deutschlandtrend" des Instituts Infratest dimap geben 57 Prozent der Befragten an, dass die Grünen in der heutigen Zeit nicht mehr so wichtig seien, da auch andere Parteien die Themen Umwelt- und Klimaschutz besetzten.

Meine Kollegin Nora Schareika ist auf dem Parteitag zu Gast, der bis Sonntag stattfindet und versorgt Sie mit aktuellen Einschätzungen.

10:55 Uhr

Vier Stunden: ICE-Trasse Berlin-München vor dem Start

91630138.jpg

Ein zum Messwagen umgerüsteter ICE fährt auf der neuen Strecke.

(Foto: picture alliance / Martin Schutt)

 

Nach 25 Jahren steht das letzte große Verkehrsprojekt im Zuge der Deutschen Einheit vor dem Abschluss: Mit der neuen ICE-Trasse Berlin-München könne die Bahn Verbindungen für 17 Millionen Menschen beschleunigen und ausweiten, sagte Bahnchef Richard Lutz bei der Premierenfahrt über den letzen Bauabschnitt im Thüringer Wald.

"Das ist die größte Angebotsverbesserung in der Geschichte der Deutschen Bahn." Ab Dezember sollen Züge regelmäßig in knapp vier Stunden die rund 600 Kilometer zwischen Berlin und München pendeln und damit Autofahrer und vor allem Flugreisende in die Züge locken. Das Anfang der 90er Jahre gestartete Projekt hat rund zehn Milliarden Euro gekostet.

Hier bekommen Sie mehr Infos.

10:35 Uhr

Zen-Priester gesteht Missbrauch von sieben Jungen

91633013.jpg

Der Angeklagte vor Gericht

(Foto: picture alliance / Stefan Puchne)

Ein Zen-Priester aus dem Landkreis Augsburg hat den jahrelangen Missbrauch von sieben Jungen vor Gericht zugegeben. Der Verteidiger des 62-Jährigen gab zum Auftakt des Prozesses vor dem Landgericht Augsburg eine entsprechende Erklärung ab, die der Angeklagte anschließend bestätigte.

  • Der buddhistische Priester gab damit alle in der Anklage aufgelisteten Fälle aus einem Zeitraum von mehr als zehn Jahren zu. Dem Mann werden mehr als 20 Fälle vorgeworfen, einige werden von der Staatsanwaltschaft als schwerer Missbrauch eingestuft. Dem Geistlichen drohen bis zu 15 Jahre Gefängnis.
  • Der Mann hatte unter anderem die beiden Söhne einer Frau missbraucht, die sich nach dem Tode ihres Mannes wegen Trauerbegleitung an ihn gewandt hatte. Er hatte danach eine Beziehung mit der Mutter und verging sich an den Kindern.
  • In einem anderen Fall missbrauchte der Mann einen Flüchtling, den er im Kirchenasyl kennengelernt hatte.
10:17 Uhr

Göring-Eckardt will Grüne bei Wahl auf Platz drei sehen

An einer Tugend scheint es der Grünen-Spitzenkandidatin Katrin Göring-Eckardt nicht zu mangeln: Optimismus. Trotz der vergangenen Debakel bei den Landtagswahlen will sie, dass die Grünen bei der Bundestagswahl im September drittstärkste Kraft werden.

  • "Wir sind heute stabil, aber da geht noch mehr", sagte Göring-Eckardt dem "Spiegel". "Da muss der Parteitag am Wochenende die Wende bringen", fügte sie mit Blick auf den am Nachmittag beginnenden Kongress in Berlin hinzu.
  • Göring-Eckardt räumte ein, dass es für ihre Partei Probleme gebe. So sei es "schwer, ein veraltetes Image abzuschütteln". Es sei wichtig, dass die Grünen "mehr Haltung nach außen" zeigten und sich weniger mit sich selbst beschäftigten.
*Datenschutz

 

09:54 Uhr

Spezialeinheiten sollen sich als Obdachlose verkleiden

cba4e68a5211d7c2bf5dc838e3a3be8b.jpg

Als Obdachlose getarnt, sollen SAS-Spezialkräfte bei Terrorsituationen eingreifen können.

(Foto: dpa)

Der Obdachlose wird Zeuge eines Attentats, zückt seine Maschinenpistole, springt von seinem Platz auf und neutralisiert den Angreifer - so oder so ähnlich stellen sich britische Sicherheitsbehörden einem Bericht zufolge das Szenario vor.

  • Spezialkräfte der geheimnisumwobenen britischen Spezialeinheit SAS sollen sich künftig einem Bericht des "Daily Mirror" zufolge als Obdachlose und Bettler verkleiden und in britischen Großstädten bei einem möglichen Anschlag sofort reagieren.
  • "Die Idee ist, dass es einfach so viele obdachlose Menschen gibt, dass Undercover-Einsatzkräfte sicher und anonym bleiben können", sagte eine nicht näher genannte Quelle dem Blatt. Die getarnten Soldaten sollen demnach mit kompakten Maschinenpistolen bewaffnet werden.
09:28 Uhr

Russland untersucht mögliche Al-Bagdadi-Tötung

Schon mehrfach gab es Meldungen, wonach der Kopf der Extremistenmiliz Islamischer Staat, Abu Bakr Al-Bagdadi, getötet worden sein soll. Alle stellten sich bisher als falsch heraus.

Nun untersucht das russische Verteidigungsministerium einen Luftangriff am 28. Mai in Syrien, um herauszufinden, ob der Top-Terrorist bei dem Angriff getötet wurde. Das berichtet die BBC.

Mehr dazu lesen Sie hier.

09:23 Uhr

Straßenbahn stößt mit LKW zusammen - 10 Verletzte

Am Morgen ist in Karlsruhe eine Straßenbahn mit einem Lastwagen zusammengestoßen. Dabei sind mindestens zehn Menschen verletzt worden, vier davon schwer.

  • Der Lastwagen geriet am Freitagmorgen aus bislang unbekannten Gründen auf die Gleise, wie die Polizei mitteilt. Bei dem Zusammenstoß wurde der Lkw-Fahrer eingeklemmt, konnte aber aus dem Fahrzeug geholt werden.
  • Fahrgäste in der Straßenbahn wurden zum Teil schwer verletzt. Die genaue Zahl und der Unfallhergang sind noch unklar.
09:05 Uhr

Noch 65 Vermisste nach Hochhausbrand

Nach dem verheerenden Hochhausbrand in London gelten einem Medienbericht zufolge immer noch 65 Menschen als vermisst. Es sei zu befürchten, dass sie ums Leben gekommen sind, berichtete die Zeitung "The Sun".

  • Die Polizei hat bislang den Tod von 17 Menschen bestätigt, aber hinzugefügt, dass die Zahl noch steigen dürfte.
  • Auf die Frage, ob es mehr als 100 Todesopfer sein könnten, sagte Polizeichef Stuart Cundy am Donnerstag: "Ich hoffe, dass es nicht eine dreistellige Zahl sein wird."

 

08:48 Uhr

Leben in Deutschland günstiger als in Nachbarstaaten

In Deutschland lebt es sich günstiger als in den meisten Nachbarstaaten. Demnach lag das Preisniveau für die privaten Konsumausgaben - von Lebensmitteln bis zu Wohnungsmieten - im vergangenen Jahr hierzulande zwar um 3,6 Prozent über dem Schnitt der Europäischen Union.

  • Bei den direkten Nachbarn Österreich (plus 6,6 Prozent), Frankreich (plus 8,1), Belgien (plus 9,1), den Niederlanden (plus 10,6), Luxemburg (plus 23,7) und Dänemark (plus 38,7) fällt die Differenz aber teils viel deutlicher aus.
  • In osteuropäischen Ländern liegen die Preise dagegen mitunter drastisch unter dem EU-Schnitt. In Polen sind es etwa 47,1 Prozent, in Tschechien 34,5 Prozent.
  • Teuerstes Pflaster bei den europäischen Staaten außerhalb der EU ist die Schweiz. Hier mussten die Verbraucher für den Erwerb eines repräsentativen Warenkorbs 61,5 Prozent mehr bezahlen als im EU-Schnitt.
08:29 Uhr

Kamele erobern Kenia

91630184.jpg

Ein kenianischer Hirte bewacht eine Kamelherde.

(Foto: picture alliance / Thilo Thielke)

Kamele gibt es schon seit sehr langer Zeit in Kenia. Doch in den vergangenen Jahren hat ihre Zahl deutlich zugenommen. Der Grund: Viele Bauern sehen in den robusten Tieren angesichts des immer heißer werdenden Klimas eine gute Alternative zu Rindern.

  • Nach Zahlen der UN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) lebten im Jahr 2000 rund 700.000 Kamele in Kenia, im Jahr 2014 waren es schon über 2,9 Millionen. Mittlerweile stapfen über drei Millionen der unkomplizierten Tiere, die besser mit Wassermangel klarkommen als Rinder, durch das ostafrikanische Land.
  • Seit in Folge des Klimawandels Wasser und Weideland in Ostafrika knapp werden, ändern manche einheimischen Stämme der Rinder- und Ziegenzüchter langsam ihre Gewohnheiten.
08:01 Uhr

Australische Behörden nehmen Thermomix ins Visier

*Datenschutz

Wer die Küchenmaschine Thermomix benutzt, lebt gefährlich. Und ich spreche nicht vom erhöhten Risiko eines entleerten Geldbeutels oder der Gefahr, grundlegende Kenntnisse des Kochens zu verlieren. Nein, hier ist die Rede von handfesten Küchenunfällen. Die häufen sich derzeit in Australien.

  • Nun hat sich dort die oberste Verbraucherschutzbehörde des Landes eingeschaltet. Die Behörde will von der Justiz klären lassen, ob der deutsche Thermomix-Hersteller Vorwerk gegen gesetzliche Regelungen verstoßen hat.
  • Dabei geht es um mindestens 14 Fälle, in denen Thermomix-Kunden beim Hantieren mit einem älteren Modell der Küchenmaschine verletzt wurden.
  • Die Verbraucherschutzbehörde ACCC legt Vorwerk zur Last, zu spät über die Vorfälle unterrichtet zu haben. Zudem soll der Thermomix-Hersteller nach Bekanntwerden der Probleme versucht haben, mit Sondervereinbarungen Kundenrechte auszuhebeln.

Mehr dazu erfahren Sie hier.

07:29 Uhr

Feuerfeste Fassade hätte 5000 Pfund mehr gekostet

 

Die Fassade des Grenfell-Towers in London war einem Bericht zufolge mit einem Material verkleidet, das etwa in den USA oder in Deutschland als "brennbar" eingestuft und nicht für die Verkleidung von hohen Gebäuden zugelassen ist. Das berichtet der britische "Independent". Demnach gebe es in Großbritannien keine Regelung, die es verbietet, die Bauteile mit einem Kern aus Polyethylen auch an hohen Gebäuden anzubringen.

Weiter heißt es in dem Bericht, dass es die Baufirma nur 5000 Pfund mehr gekostet hätte, bei der Modernisierung des Gebäudes im Jahr 2016 Bauteile zu verwenden, die als "feuerfest" eingestuft sind. Bei dem Großbrand kamen mindestens 17 Menschen ums Leben.

 

07:15 Uhr

Australien will mit Waffen-Amnestie Anschläge verhindern

Um Anschläge zu verhindern, will Australien eine dreimonatige Amnestie für Besitzer von verbotenen Schusswaffen verhängen.

  • Im nächsten Vierteljahr können bei der Polizei Waffen abgegeben werden, ohne dass es eine Strafe gibt. Justizminister Michael Keenan verwies bei Bekanntgabe der Amnestie darauf, dass bei Anschlägen auf australischem Boden in jüngerer Zeit mehrfach illegale Waffen benutzt worden seien.
  • Trotz eines verhältnismäßig strengen Gesetzes sind in Australien nach Schätzungen etwa 260.000 Schusswaffen unerlaubt in Umlauf. Auf Verstöße stehen bis zu 14 Jahren Haft.
  • Nach einem Anschlag mit 35 Toten auf der Insel Tasmanien hatte die Regierung 1996 schon einmal eine ähnliche Amnestie angeboten, die auch vielfach genutzt wurde. Die neue Regelung gilt nun vom 1. Juli bis 30. September.
06:46 Uhr

Welche Schulnoten der neue Bundespräsident bekäme

Wie hat sich Frank-Walter Steinmeier in seiner ersten Zeit als Bundespräsident geschlagen? In Schulnoten ausgedrückt: Mit stolzgeschwollener Brust wäre ich mit so einem Zeugnis nicht nach Hause gekommen.Eine Emnid-Umfrage für den "Focus" ermittelte im Durchschnitt der Befragten eine Schulnote von 2,7 für den neuen Präsidenten.

  • Die Schulnote 1 verliehen ihm sieben Prozent der Befragten. Jeweils 32 Prozent erteilten Steinmeier die Noten 2 und 3. Sieben Prozent bewertete ihn nur mit "ausreichend", vier Prozent mit "mangelhaft" und zwei Prozent mit "ungenügend".
  • Am besten schnitt Steinmeier bei Anhängern seiner früheren Partei, der SPD, ab: Sie gaben ihm für seine Amtsführung eine 2,4. Unions- und FDP-Anhänger bewerteten ihn mit durchschnittlich 2,5 nur wenig schlechter. Bei Anhängern der Grünen kam Steinmeier auf den Notenschnitt 2,6, bei Anhängern der Linken auf 2,9 und den Anhängern der AfD auf 3,5.
06:32 Uhr

Es bleibt sonnig und freundlich - außer im Nordosten

 

Der n-tv Wetterexperte Björn Alexander

n-tv-Meteorologe Björn Alexander.

Heute bleibt es besonders in der Nordosthälfte windig und wechselhaft mit Schauern. Ansonsten geht es häufiger trocken und freundlich oder sonnig durch den Tag. Dabei ist die Sommerwärme erst einmal wieder vorbei. Denn seit gestern Abend und über Nacht hat uns ja eine Kaltfront von West nach Ost überquert. Dabei gab es neben Sturmböen, Platzregen und Hagel deutschlandweit insgesamt über 360.000 Blitzeinschläge. Somit erreichen die Tageshöchstwerte nur noch zwischen 16 Grad in der Eifel und bis zu 26 Grad am Oberrhein.

Das Wochenende startet dann teilweise noch wolkig und eher frisch bei 17 bis 25 Grad. Ab Sonntag meldet sich der Sommer dann aber wieder zurück. Kommen Sie gut durch den Tag und genießen Sie das Wochenende. Ihr Björn Alexander

06:15 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leser! Mein Name ist Benjamin Konietzny, ich versorge Sie hier bis zum frühen Nachmittag mit Nachrichten. Folgende Themen

  • Heute beginnt in Berlin der Bundesparteitag der Grünen.
  • Die künftig regierenden Parteien in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen stellen ihre Koalitionsverträge vor.
  • Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier Steinmeier reist nach Belgien und trifft dort unter anderem EU-Ratspräsident Donald Tusk und den belgischen König Philippe.
  • Heute stellt VW das neue Modell des "Polo" vor.
  • In Augsburg beginnt der Prozess gegen einen Zen-Priester wegen mehrfachen sexuellen Missbrauchs.
  • Und übrigens: Heute sind es noch genau 100 Tage bis zur Bundestagswahl.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag!