Freitag, 02. Oktober 2015Der Tag

Heute mit Volker Petersen und Benjamin Konietzny
22:35 Uhr

Das war Freitag, der 2. Oktober 2015

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(Foto: AP)

Liebe Leser, ich verabschiede mich an dieser Stelle von Ihnen. Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!

Folgende Meldungen haben unsere Leser heute besonders interessiert:

22:13 Uhr

Papst traf in Washington schwulen Freund

Bei seinem USA-Besuch hat Papst Franziskus einen Tag vor seinem Treffen mit der homophoben Standesbeamtin Kim Davis seinen langjährigen schwulen Freund Yayo Grassi und dessen Partner Iwan getroffen.

  • Der US-Sender CNN zeigte ein Video von dem kurzen Treffen in der Apostolischen Nuntiatur in Washington am 23. September. Darin ist zu sehen, wie sich das Oberhaupt der katholischen Kirche und Grassi umarmen.
  • Der Vatikan-Sprecher Federico Lombardi erklärte, es habe sich um eine private Begegnung gehandelt.

 

21:54 Uhr

Iran und Bahrain ziehen Diplomaten ab

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Nächtliche Ansicht von Manama

(Foto: Reuters)

Der Iran und Bahrain haben zwei ihrer Diplomaten aus Manama und Teheran abgezogen.

  • Nach Angaben der Nachrichtenagentur IRNA hat Teheran den bahrainischen Vizebotschafter zur unerwünschten Person erklärt. Laut Außenministerium müsse er den Iran innerhalb von 72 Stunden verlassen. Daraufhin rief Bahrain seinen Botschafter zurück.
  • Zuvor hatte Bahrain die gleiche Entscheidung gegen den Geschäftsträger der iranischen Botschaft in Manama wegen Einmischung in die inneren Angelegenheiten des Landes verfügt.
  • Der Iran und Bahrain stecken seit Jahren in einer diplomatischen Krise. Hintergrund ist die angebliche militärische Unterstützung Teherans für Rebellengruppen, die wie der Iran zur schiitischen Glaubensrichtung gehören.
21:31 Uhr

Syrien will ausländische Luftschläge koordinieren

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Walid al-Muallim vor der UNO-Vollversammlung

(Foto: AP)

Die Regierung des syrischen Machthabers Baschar al-Assad fordert ein Recht, die ausländischen Luftschläge im Land zu koordinieren.

  • "Luftschläge sind nutzlos, solange sie nicht von der syrischen Armee koordiniert werden, der einzigen Armee, die gegen Terroristen kämpft", sagte Syriens Außenminister Walid al-Muallim vor der UN-Vollversammlung.
  • "Die russischen Luftschläge kamen nach Anforderung und in Abstimmung mit der syrischen Regierung und sie waren deshalb effektiv", sagte er.
  • Al-Muallim hatte seine Rede mit den Worten begonnen: "Ich grüße sie aus einem Land ohne Frieden, getauft vom Blut seines Volkes, das gegen Terroristen kämpft."
  • Er machte den Westen für Terrorismus mitverantwortlich. "Die Bomben und Attentäter sind in den Westen zurückgekehrt. Unschuldige Menschen zahlen den Preis für die Fehler, die einzelne ihrer Politiker gemacht haben. Wenn das Monster von der Leine ist, tötet es die Unschuldigen."
21:10 Uhr

1000 Demonstranten gegen Einheitsfeier in Frankfurt

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Rund 1000 Demonstranten finden, die Deutsche Einheit sei kein Grund zum Feiern.

(Foto: REUTERS)

Rund 1000 Demonstranten haben in Frankfurt gegen die Feiern zum 25. Jubiläum der deutschen Wiedervereinigung protestiert.

  • Unter dem Motto "Grenzen abschaffen - Deutschland überwinden" zogen sie durch die Innenstadt. Das dreitägige Einheitsfest am Main steht unter dem Motto "Grenzen überwinden".
  • Die Demonstranten waren der Ansicht, es gebe nichts zu feiern: "Was ihr feiert: Ausgrenzung, Armut, Abschottung". Sie kritisierten deutsche Waffenexporte, die drohende Verschärfung des Asylrechts und forderten "Nie wieder Deutschland".
20:51 Uhr

USA und Deutschland kritisieren russische Luftangriffe

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Russische Kampfjets bei einer Übung

(Foto: picture alliance / dpa)

Die USA, Deutschland und mehrere weitere Staaten haben Russland aufgefordert, Luftangriffe auf Zivilisten und Mitglieder der syrischen Opposition einzustellen.

  • Die Bombardierungen hätten nicht nur Kämpfer der Extremisten-Miliz Islamischer Staat (IS) getroffen, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung, die vom US-Außenministerium verbreitet wurde.
  • "Diese Militäreinsätze stellen eine zusätzliche Eskalation dar und leisten nur Extremismus und Radikalisierung Vorschub", hieß es in dem Text, der auch von Frankreich, Katar, Saudi-Arabien, der Türkei und Großbritannien mitgetragen wurde.
  • Die russische Luftwaffe gab die Zahl der Einsätze über Syrien am Freitagabend mit 14 an. Dabei seien sechs Mal Stellungen des IS angegriffen worden, sagte ein Militärsprecher der Nachrichtenagentur RIA.

Mehr dazu lesen Sie hier.

20:33 Uhr

Wingsuit-Sportler tödlich verunglückt

Der US-Extremsportler Johnny Strange ist bei einem Wingsuit-Sprung in den Schweizer Alpen ums Leben gekommen.

  • Der 23-Jährige habe kurz nach dem Absprung aus 2000 Metern die Balance verloren, teilten Behörden im Kanton Uri mit. Strange stürzte demnach zu Boden und erlag seinen beim Aufprall erlittenen Verletzungen.
  • Der Amerikaner hatte bereits im Alter von 17 Jahren Berühmtheit  erlangt, als er als jüngster Mensch die sieben höchsten Berge der  sieben Kontinente - die "Seven Summits" - bestiegen hatte.
  • Sie wissen nicht, was eine Wingsuit ist? Dann sehen Sie sich doch dieses Video seiner Kollegen Graham Dickinson und Dario Zanan:

 

20:10 Uhr

Madrids Bürgermeisterin will Studenten putzen lassen

"Antreten zum Putzdienst!", könnte es in Zukunft für die Universitätsstudenten in Madrid heißen. Die linke Bürgermeisterin Manuela Carmena ließ nämlich wissen, dass sie Studenten einspannen will, um die Straßen der spanischen Hauptstadt sauber zu halten.

  • Die Pläne für einen "studentischen sozialen Arbeitsdienst" seien bereits im Gange, sagte die 71-jährige pensionierte Richterin. Details verriet sie aber nicht.
  • Dank des neuen sozialen Dienstes werde man die jungen Leute für das Problem einer schmutzigen Stadt sensibilisieren können, meinte sie.
  • Eines der großen Probleme seien in Madrid die "Botellones" - wie in Spanien die schon traditionellen Trinkgelage meist junger Menschen auf öffentlichen Straßen und Plätzen genannt werden.

19:44 Uhr

TTIP-Dokumente weiter unter Verschluss

Trotz einer entsprechenden Ankündigung von Parlamentspräsident Norbert Lammert (CDU) können die Abgeordneten des Bundestags die Verhandlungsdokumente zum Freihandelsabkommen TTIP weiter nicht in vollem Umfang einsehen.

  • "Wir haben bis heute keinen Zugang", sagte die Parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen-Fraktion, Britta Haßelmann der Nachrichtenagentur AFP.
  • Lammert hatte vor eineinhalb Wochen angekündigt, dass auch die Abgeordneten des Bundestags nun "uneingeschränkten Zugang" zu den TTIP-Unterlagen bekommen sollen und unter anderem auf Gespräche in Brüssel und ein Schreiben von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker verwiesen.
19:28 Uhr

Gouverneur von Kundus: Deutsche haben uns allein gelassen

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Hamdullah Daneschi

(Foto: dpa)

Nach der Taliban-Offensive in Kundus hat der amtierende Gouverneur die Rückkehr der Bundeswehr in die Unruheprovinz gefordert. "Wir machen sie nicht für den Fall von Kundus verantwortlich, aber wir sind enttäuscht darüber, dass sie uns alleine gelassen haben", sagte Hamdullah Daneschi. "Wir würden uns sehr wünschen, dass die Deutschen zurückkommen."

19:12 Uhr

15-Jähriger Brite bekommt lebenslange Haftstrafe

Ein Gericht in Manchester hat am Freitag einen 15-jährigen Briten wegen Aufwiegelung zu Terrorakten in Australien zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt.

  • Wenn er nach fünf Jahren keine Gefahr mehr für die Öffentlichkeit darstelle, könne er vorzeitig entlassen werden, erklärte der Richter Justice Saunders.
  • Der Junge, der bei seiner Festnahme im April 14 Jahre alt war, wurde für schuldig befunden, 3000 verschlüsselte Botschaften mit einem 18-jährigen Komplizen in Melbourne ausgetauscht zu haben, um Anschläge in der australischen Stadt vorzubereiten.
18:57 Uhr

TGV evakuiert - wegen Gammelfleisch

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(Foto: imago/PanoramiC)

Im Zentrum Frankreichs ist ein TGV von Brüssel nach Marseille gestoppt und teilweise evakuiert worden, weil Passagiere "verdächtigen Gasgeruch" gemeldet hatten.

  • Nach dem Stopp in Vaumort sei der hintere Zugteil abgetrennt worden, meldete die Präfektur des Départements Yonne. Spezialfeuerwehrleute der Abteilung für atomare, biologische und chemische Gefahren durchsuchten die Waggons, teilte ein Sprecher der Bahngesellschaft SNCF mit.
  • Schließlich fanden sie die Quelle des bestialischen Geruchs: Ein Passagier hatte vergammelte Lebensmittel im Gepäck, vor allem ein Paket mit stinkendem Fleisch. Nach zweieinhalb Stunden konnten die Passagiere wieder einsteigen und ihre Reise nach Marseille fortsetzen.
18:46 Uhr

Sohn von jordanischem Abgeordneten verübt Attentat

Der Sohn eines jordanischen Abgeordneten hat Medienberichten zufolge ein Selbstmordattentat im Irak verübt.

  • Der 23-Jährige sprengte sich nach Angaben eines islamistischen Anwalts im Auftrag der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) bei einem Anschlag auf irakische Soldaten in Al-Dscharaischi nördlich von Ramadi in die Luft. Der Abgeordnete Masen al-Dhalaein bestätigte dem Nachrichtenportal Chaberni den Tod seines Sohnes Mohammed im Irak.
  • Der junge Mann studierte demnach Medizin in der Ukraine, bevor er sich dem IS anschloss und über die Türkei und Syrien in den Irak einreiste. Er habe zuletzt im August Kontakt mit seinem Sohn gehabt, sagte Dhalaein. Dabei habe der mitgeteilt, dass er vom IS mit einem Selbstmordanschlag beauftragt worden sei.
18:26 Uhr

Assad-Regierung zu Friedensgesprächen bereit

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Baschar al-Assad

(Foto: AP)

Die Regierung von Syriens Machthaber Baschar al-Assad ist offenbar zu einer Teilnahme an neuen Friedensgesprächen unter Schirmherrschaft der Vereinten Nationen bereit. Der syrische Außenminister Walid al-Muallim sagte bei der UN-Generaldebatte in New York, sein Land wolle sich an den vom UN-Syrien-Gesandten Staffan de Mistura vorgeschlagenen Gesprächen beteiligen. Die Diskussionen seien aber "vorläufig" und "nicht bindend".

18:05 Uhr

Commerzbank-Tower steht zum Verkauf

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(Foto: imago/Westend61)

Der Commerzbank-Turm in der Frankfurter Innenstadt wird offenbar verkauft.

  • Das höchste Bürogebäude Deutschlands werde derzeit zu mehr als 600 Millionen Euro auf dem Markt angeboten, berichtet das Portal "EuroProperty".
  • Die Commerzbank wollte Marktgerüchte auf Nachfrage nicht kommentieren, betonte aber, wie alle anderen Konzerne kontinuierlich alle Optionen zu prüfen. "Klar ist: Das Commerzbank-Hochhaus wird auch langfristig die Konzernzentrale der Commerzbank sein", sagte eine Sprecherin.
  • Allerdings ist die Commerzbank AG aktuell nicht der Eigentümer des Gebäudes, sondern Hauptmieter. Der Tower, der mit Antenne 300 Meter hoch ist, gehört derzeit zwei geschlossenen Immobilienfonds.
17:48 Uhr

Dax schließt leicht im Plus

DAX
DAX 14.261,93

Versöhnlich kann der Dax nach einem turbulenten Tag ins Wochenende gehen: Dabei setzten schwache US-Jobdaten dem Index zwischenzeitlich arg zu. Der Leitindex schließt aber 0,5 Prozent höher auf 9553 Punkten. Dennoch: Auf Wochensicht bleibt ein Minus von 136 Punkten. Weiterhin belastet die unsichere Lage der Weltkonjunktur, die dem Dax am Dienstag sogar ein neues Jahrestief bei 9325 Punkten bescherte.

Zum ausführlichen Marktbericht

17:38 Uhr

VW startet Webseite für betroffene Kunden

Volkswagen informiert seine Kunden darüber, welche Fahrzeuge von dem aktuellen Skandal um manipulierte Abgastests bei Dieselautos betroffen sind.

  • Der Wolfsburger Konzern startete eine Webseite, auf der alle Kunden die Möglichkeit haben, selbst zu prüfen, ob an ihrem Fahrzeug das Abgasverhalten nachgebessert werden muss.
  • Dazu hat Volkswagen ein Online-Tool auf seine Website integriert. Dort erhält jeder Kunde mit seiner Fahrgestellnummer eine Aussage, ob sein Fahrzeug betroffen ist oder nicht.

Hier geht es zur Webseite

17:26 Uhr

Bau des Fehmarnbelt-Tunnels verzögert sich weiter

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Simulierte Ansicht des Tunnels

(Foto: picture alliance / dpa)

Das deutsch-dänische Milliardenprojekt Fehmarnbelt-Tunnel verzögert sich weiter.

  • Der für 2016 vorgesehene deutsche Planfeststellungsbeschluss werde erst 2017 vorliegen, weil erneut eine Öffentlichkeitsbeteiligung notwendig sei, sagte Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Reinhard Meyer nach einem Treffen mit dem dänischen Verkehrsminister Hans Christian Schmidt.
  • Gegen den Beschluss könnten Gegner des Projekts klagen; eine Gerichtsentscheidung dauere erfahrungsgemäß zwei Jahre.
17:13 Uhr

Indien baut fast neun Millionen öffentliche Toiletten

Millionen Menschen haben in Indien keinen oder nur erschwerten Zugang zu Toiletten. Die Regierung ist das Problem mit einer Mammut-Aktion angegangen.

  • Innerhalb eines Jahres hat die Regierung 8,9 Millionen öffentliche Toiletten errichtet, berichtet "Times of India".
  • Auf dem Land habe sich dadurch die Versorgungsquote mit Toiletten von 32,6 auf 46,9 Prozent erhöht, wird ein Regierungsvertreter zitiert.
  • Über drei Millionen Toiletten seien allein in Schulen aufgebaut worden.
17:00 Uhr

Chinesen entdecken Niedersachsen als Reiseziel

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Blick auf Hannover

(Foto: imago/Henning Scheffen)

Ob in Goslar, Wolfsburg oder Hannover: Die Zahl der Gäste aus China in Niedersachsen ist in den vergangenen beiden Jahrzehnten stark gestiegen.

  • Im vergangenen Jahr wurden landesweit knapp 25.500 Besucher aus der Volksrepublik gezählt, sieben Mal so viele wie im Jahr 1994, berichtet das Landesamt für Statistik in Hannover in seinem aktuellen Monatsheft.
  • Im ersten Halbjahr 2015 verstärkte sich diese Entwicklung noch einmal. Von Januar bis Juni kamen fast 18.000 Besucher aus China nach Niedersachsen, 43 Prozent mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum. Damit kamen mehr Besucher aus China als aus Russland oder Spanien.
16:43 Uhr

Zweitgrößte russische Airline vor dem Aus

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Der schicke Löwenkopf-Jumbo kann Transaero vermutlich auch nicht retten.

(Foto: imago/ITAR-TASS)

Russlands zweitgrößte Fluglinie Transaero steht wegen ihrer Schuldenlast von rund 3,4 Milliarden Euro vor dem Aus.

  • Ein Konkurs sei "der einzig mögliche Weg", sagte Wirtschaftsminister Alexej Uljukajew am Freitag der Agentur Interfax zufolge. Der russische Branchenführer Aeroflot verzichtete auf die Übernahme des Privatunternehmens, nachdem dessen Aktionäre das nötige Paket von 75 Prozent plus 1 Aktie nicht zusammengebracht hatten.
  • Die Behörden in Moskau legten fest, dass Auslandsflüge - unter anderem nach Berlin, München und Frankfurt/Main - zum 5. Oktober und Inlandsflüge zum 15. Oktober eingestellt werden müssen. Bereits am Donnerstag musste Transaero den Ticketverkauf stoppen.
16:25 Uhr

Norman Foster plant Drohnen-Flughafen in Ruanda

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Entwurf des Drohnen-Flughafens aus dem Hause Foster.

(Foto: Foster and Partners)

Unbemannte Flugobjekte schwirren über Ruandas Bergketten, sie transportieren Notfall-Medizin. Es klingt wie Science-Fiction - doch Architekten wie der Brite Norman Foster schlagen genau das vor.

  • Sie wollen in dem ostafrikanischen Land Frachtdrohnen für "dringende und wertvolle Lieferungen in abgelegene Regionen" testen. Das Pilotprojekt soll im kommenden Jahr anlaufen. Bis 2020 sollen drei Drohnen-Flughäfen gebaut und fast halb Ruanda per Drohne erreichbar sein.
  • Foster plant seine futuristisch anmutenden Terminals mit Zeltdach-Optik zunächst für Lieferdrohnen mit einer Spannweite von drei Metern, die bis zu zehn Kilogramm transportieren können. Bis 2025 sollen es dann doppelt so große Drohnen mit bis zu 100 Kilogramm Traglast sein.
16:08 Uhr

Militär: Fundort von Nazi-Zug ist sicher

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(Foto: Bundesarchiv)

Nach mehrtägigen Untersuchungen des angeblichen Fundortes eines sagenumwobenen Nazi-Zugs in Schlesien hat die polnische Armee das Gebiet für sicher erklärt.

  • Die Arbeiten auf dem Gelände, bei dem unter anderem nach möglichen Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg gesucht wurde, seien beendet, erklärte ein Sprecher der Stadtverwaltung von Walbrzych (Waldenburg).
  • In Polen halten sich seit Jahrzehnten hartnäckig Gerüchte um zwei verschwundene Nazi-Züge voller Gold, Schmuck und Kunstwerke.
  • Der Pole Piotr Koper und der Deutsche Andreas Richter waren im August mit der Nachricht an die Öffentlichkeit gegangen, sie hätten einen 98 Meter langen Zug gefunden. Er soll sich acht bis neun Meter tief vergraben in der Gegend um Walbrzych (Waldenburg) befinden.
15:54 Uhr

Bundesagentur plant Deutschkurse für 100.000 Flüchtlinge

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) will Deutschkurse für bis zu 100.000 Flüchtlinge finanzieren.

  • Die Kosten für die Kurse belaufen sich schätzungsweise je nach Teilnehmerzahl auf 54 bis 121 Millionen Euro, wie die Behörde mitteilte.
  • "Ziel ist es, erste Kenntnisse der deutschen Sprache zu vermitteln", hieß es. Die Kurse sollen noch in diesem Jahr beginnen und seien für Flüchtlinge, die gute Anerkennungschancen hätten, bisher aber nicht an einem Integrationskurs des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hätten teilnehmen können.
15:36 Uhr

Scorsese zeigt Kurzfilm mit DiCaprio und De Niro

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Leonardo DiCaprio

(Foto: dpa)

In einem unscheinbaren Kino hinter einem südkoreanischen Einkaufszentrum soll der neue Kurzfilm von Oscar-Preisträger Martin Scorsese Weltpremiere feiern.

"The Audition" mit Robert De Niro, Leonardo DiCaprio und Brad Pitt wird nach Angaben der Organisatoren am Samstag in der Kurzfilm-Sektion des Filmfestivals von Busan gezeigt.

15:22 Uhr

Tornado fordert Toten in Russland

Tornados, Russland? Schon vergessen, das Riesenreich hat auch eine Pazifikküste und da gibt es ja bekanntlich Wirbelstürme.

  • Auf der russischen Pazifikinsel Sachalin hat ein solcher mindestens ein Menschenleben gefordert. Zudem seien mindestens 16 Menschen verletzt worden, darunter ein Kind, teilte die Gebietsverwaltung mit.
  • In mehreren Bezirken sei der Notstand ausgerufen worden. Rund 100.000 Menschen waren ohne Strom.
  • Der Sturm fegte Meteorologen zufolge mit mehr als 220 Kilometern pro Stunde über die hügelige Insel.

 

15:16 Uhr

31 Flüchtlinge aus Kühl-Laster gerettet

Aus einem Kühllastwagen in Nordfrankreich sind 31 Flüchtlinge lebend geborgen worden.

  • Alle Migranten, darunter ein dreijähriges Kind, seien wohlauf, teilten die örtlichen Behörden mit. Demnach wurden die Flüchtlinge am frühen Morgen auf einem Rastplatz an der Autobahn A16 nahe der Stadt Dunkerque entdeckt.
  • Sie hätten sich in dem Kühlbehälter des Lastwagens befunden, in dem weniger als ein Grad Celsius geherrscht habe.
15:04 Uhr

Fußballfans mit Handgranate festgenommen

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Kein Fan-Artikel

(Foto: picture-alliance / dpa)

Am Rande des Europa-League-Spiels zwischen Lazio Rom und AS St. Etienne sind fünf französische Fans festgenommen worden.

  • Sie waren unter anderem mit einer Handgranate, Messern, Schlagstöcken, Feuerwerkskörpern und brennbaren Flüssigkeiten bewaffnet, wie die Polizei in Rom mitteilte.
  • Ein weiterer Anhänger des französischen Fußball-Erstligisten, der am Donnerstag 2:3 (1:1) beim Club von Weltmeister Miroslav Klose verloren hatte, wurde angezeigt.
14:56 Uhr

Deutsche kaufen mehr Autos - vor allem Diesel

Die deutschen Autobauer haben im September gute Geschäfte gemacht. Die Zahl der Neuzulassungen stieg hierzulande im Vergleich zum Vorjahresmonat um 5 Prozent auf 252.500 Fahrzeuge, wie der Verband der Automobilindustrie (VDA) mitteilte. Dabei hätten Diesel-Pkw mit einem Plus von 8 Prozent sogar überdurchschnittlich stark zugelegt. Der VW-Abgas-Skandal dürfte sich im September noch nicht auf die Zulassungszahlen ausgewirkt haben, weil die Kunden ihre Neuwagen in der Regel Wochen oder Monate zuvor bestellen.

14:44 Uhr

5000 Kinder verkleiden sich als Gandhi

Heute hätte Mahatma Gandhi Geburtstag. Und was ist in Indien los? Schauen Sie sich mal dieses Bild an:

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(Foto: dpa)

Genau. Tausende Kinder haben sich nach Art des indischen Freiheitskämpfers gekleidet. Sie wollten damit in einem Stadion im südindischen Bangalore einen Weltrekord aufstellen, berichtete die indische Zeitung "DNA". Rund 5000 Kinder hätten den typischen weißen Stoff um den Körper gewickelt sowie einen Stock, eine runde Brille und einen Schnauzer getragen.

14:30 Uhr

Russische Jets fliegen Angriffe auf Idlib

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Russische MiG-29-Jets bei einer Übung.

(Foto: REUTERS)

Russland fliegt weitere Einsätze in Syrien. Der libanesische Fernsehsender Al-Mayadeen meldet Luftangriffe auf Rebellen in der Provinz Idlib im Nordwesten des Landes.

  • Die der syrischen Opposition nahestehende Beobachtungsstelle für Menschenrechte berichtet von Einsätzen gegen Aufständische in der benachbarte Provinz Hama.
  • Außerdem hat Russland vor der Küste des Landes mehrere Kriegsschiffe zusammengezogen. Vor der Hafenstadt Latakia seien unter anderem der Raketenkreuzer "Moskwa" sowie eine Fregatte und ein Landungsschiff vor Anker gegangen, sagte Admiral Viktor Krawtschenko der Agentur Interfax zufolge.

Wie sich die USA und Russland bezüglich ihrer Bombardements absprechen, lesen Sie hier.

 

14:18 Uhr

Schichtwechsel

Hallo, liebe Leser! Benjamin Konietzny begrüßt Sie und versorgt Sie an dieser Stelle bis in den späten Abend mit Nachrichten.

Haben Sie Fragen, Anregungen oder Kritik zu "Der Tag"? Schreiben Sie mir!

Bei Twitter

Oder per Mail an benjamin.konietzny (at) nachrichtenmanufaktur.de

14:13 Uhr

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Lutz Bachmann

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Lutz Bachmann

(Foto: imago/ecomedia/robert fishman)

Die Dresdner Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen den Gründer des fremden- und islamfeindlichen Pegida-Bündnisses, Lutz Bachmann, wegen Volksverhetzung erhoben.

Grundlage sind die im Januar aufgetauchten Facebook-Posts, in denen Bachmann im September 2014 Ausländer als "Viehzeug", "Gelumpe" und "Dreckspack" bezeichnet hatte.

13:57 Uhr

Teilabzug der Ukraine-Waffen soll morgen beginnen

Morgen soll es so weit sein: Die Konfliktparteien in der Ukraine sollen mit dem Abzug ihrer Waffen beginnen.

  • "Alle Vorarbeiten sind abgeschlossen. Wir warten auf das Signal der OSZE, dass die Feuerpause eingehalten wird", teilte der ukrainische Generalstab mit.
  • Ein Separatistensprecher kündigte an, dass morgen der Rückzug von Waffen mit einem Kaliber unter 100 Millimeter beginnt.
13:15 Uhr

Guttenberg will in den USA bleiben

Bereitet da jemand sein politisches Comeback vor? Karl-Theodor zu Guttenberg gibt sich jedenfalls Mühe, genau diesen Eindruck nicht zu erwecken.

  • Sein Schwerpunkt bleibe die Leitung seiner Investmentfirma Spitzberg Partners, teilte die CSU mit.
  • Sein Lebensmittelpunkt bleibe auf absehbare Zeit in den USA.
  • Guttenberg soll im Kompetenzteam von Horst Seehofer Expertise zu sicherheits- und außenpolitischen Fragen einbringen. Er war ja auch mal Verteidigungsminister.
  • Er selbst erklärt seine neue Tätigkeit so: "Dies ist der Versuch einer bescheidenen Unterstützung meiner politischen Heimat durch bestehende und gewonnene Erfahrungswerte und internationale Netzwerke."

Einen dieser Erfahrungswerte kenne ich. Fälsche niemals deine Doktorar... aber hey! Ist doch alles ewig her! Ist es das, was Seehofer denkt? Ist das hier alles ein Testballon für die Rückkehr der einstigen CSU-Hoffnung? Das Thema bleibt jedenfalls spannend.

Möchten Sie, dass Guttenberg wieder einen wichtigen politischen Posten in Deutschland übernimmt?

12:23 Uhr

Hollande und Putin treffen sich

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Begrüßung in Paris: Putin und Hollande reichen sich die Hand.

(Foto: AP)

Eigentlich geht es beim Gipfel zwischen Frankreich, Deutschland, Russland und der Ukraine um ebenjene Länder, aber die Gelegenheit ist viel zu günstig, um nicht auch über Syrien zu reden. Das tun zur Stunde Frankreichs Präsident Hollande und sein russischer Kollege Putin. Anschließend trifft sich Letzterer dann auch mit Merkel.

12:13 Uhr

Jetzt doch: Russland bombardiert IS

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Suchoi Su-34. (Danke an die Leser für die Hinweise auf das richtige Flugzeug.)

(Foto: dpa)

Sie wissen also doch, wo die IS-Terroristen sitzen: Russland hat mehrere Luftangriffe gegen die Hochburg der Terrormiliz, Al-Rakka, geflogen.

  • Dabei seien zwölf Anhänger der Extremisten getötet worden, berichtet die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte.
  • Laut Moskauer Verteidigungsministerium griffen SU-34-Kampfjets eine Kommandozentrale südwestlich der Stadt an. Russland gab an, bei 18 Luftangriffen in Syrien 12 IS-Stellungen bombardiert zu haben.
  • Währenddessen fordern Deutschland, Frankreich, Katar, Saudi Arabien, die Türkei, Großbritannien und die USA Russland in einer gemeinsamen Erklärung auf, nur noch den IS anzugreifen, nicht aber die syrische Opposition oder gar Zivilisten.
11:59 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

 

11:48 Uhr

Aubameyang bittet Lewandowski zum Torjäger-Duell

Alle reden immer noch Robert Lewandowski und seine fünf Tore gegen Wolfsburg. (Sie nicht? Und Ihr Kollege gegenüber auch nicht? Und Ihre Frau auch nicht? Ja gut, aber Sie wissen, wie ich das meine.) Aber auch Pierre Emerick Aubameyang von Borussia Dortmund ist ein formidabler Saisonstart geglückt: Er erzielte neun Tore in den ersten sieben Spielen - bislang ist es noch nie einem Spieler geglückt, bis zu diesem Saisonzeitpunkt in jedem Spiel zu treffen. Sonntag um 17.30 Uhr kommt es dann auf die beiden an. Über Ihr Smartphone können Sie das Spiel wie gewohnt auch im n-tv.de-Liveticker verfolgen.

Drücken Sie Dortmund oder Bayern die Daumen?

 

11:28 Uhr

Dänische Mütter sollen Töchtern Sex-Urlaub zahlen

Auch in Dänemark wünschen sich viele Mütter erwachsener Töchter ein Enkelkind. Doch die jungen Damen wollen die Familienplanung nicht so recht in Angriff nehmen. Da ist ein dänisches Reiseunternehmen auf eine gute Idee gekommen: Die Mütter sollen ihnen eine schöne Reise bezahlen, auf der die jungen Damen mal so richtig Zeit für die traute Zweisamkeit haben. Dafür haben sie einen nicht ganz unwitzigen Werbefilm gedreht, der die aphrodisierende Wirkung einer Auszeit unter der Sonne zeigt.

11:09 Uhr

Daimler schickt erstmals selbstfahrenden Lkw auf Straße

Es ist eine Weltpremiere: Daimler schickt heute zum ersten Mal einen selbstfahrenden Lastwagen auf eine öffentliche Straße. Mit an Bord ist auch Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann, der notfalls gemeinsam mit Daimler-Vorstand Wolfgang Bernhard ins Lenkrad greifen kann.

10:59 Uhr

Dreifach-Rückschlag für VW

Volkswagen erlebt die vielleicht größte Krise seiner Geschichte. Schlechte Nachrichten gibt es nun aus drei Ländern.

  • Frankreich hat Ermittlungen gegen VW eingeleitet.
  • Die Schweiz verbietet die Neuzulassungen von VW-Dieselfahrzeugen.
  • Der USA-Chef von Volkswagen, Michael Horn, wurde für den 8. Oktober vom US-Repräsentantenhaus vorgeladen und muss dort Rede und Antwort stehen.

Übrigens: Diese Rechte haben VW-Kunden.

10:29 Uhr

Protest: Netanjahu schweigt fast eine Minute

Reden sind eigentlich dafür da, richtig, zu reden. Aber es gibt ja auch das berühmte "beredte Schweigen". Dessen hat sich nun Israels Premierminister Benjamin Netanjahu bedient.

  • Vor den Vereinten Nationen schwieg er 45 Sekunden lang. Mit den Worten "Vollkommene Stille. Ohrenbetäubende Stille" hatte er seinen Schweigeprotest eingeleitet.
  • Damit warf er der Uno vor, die Drohungen des Irans gegen Israel wortlos hinzunehmen.

Mehr dazu hier.

10:09 Uhr

So wählt Merkel ihre Blazer aus

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Wirklich, Frau Merkel? Der schwarz-rote Blazer bei der Vorstellung von Schröders Biographie war kein Statement zur schwarz-roten Koalition?

(Foto: dpa)

Rot? Grün? Gelb? Das sind einerseits Angela Merkels Koalitionsoptionen, andererseits aber auch die Farben ihrer Blazer. Wie wählt sie die eigentlich aus? Das hat sie nun der "Süddeutschen Zeitung" verraten. "Es gibt Anlässe, da muss ich dunkle Farben tragen; dann gibt es manchmal Hinweise, dass man vor einem weißen Hintergrund stehen wird, da muss es nicht der helle Blazer sein. Und manchmal habe ich spontan Lust, etwas leuchtend Farbiges anzuziehen. Aber oft ist gar nicht die Zeit, mich damit lange zu befassen, dann ist die Farbauswahl ein reines Zufallsprodukt", sagte die Kanzlerin.

09:51 Uhr

Russische Luftangriffe sollen noch Monate dauern

Die russischen Luftangriffe auf Syrien werden noch eine Weile andauern.

  • Drei bis vier Monate lang sollen die Bombardements weitergehen, sagte der Vorsitzende des außenpolitischen Ausschusses der Duma, Alexej Puschkow.
  • Ziel der Russen ist es, den syrischen Diktator Assad an der Macht zu halten.
  • Erst heute hatte die Türkei von den Russen gefordert, sich auf den Kampf gegen den IS zu konzentrieren.
09:41 Uhr

Euphorie hielt nach 1990 nicht lange

 

09:26 Uhr

BVB-Fans versuchen Gäste-Block zu stürmen

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Polizisten im Fanblock.

(Foto: dpa)

Sportlich war das Ergebnis mau, dafür machten die Fans einen noch maueren Eindruck. Anhänger von Borussia Dortmund haben nach dem Europa-League-Spiel gegen PAOK Saloniki versucht, den Block der gastgebenden Fans zu stürmen. Und das macht BVB-Boss Watzke sauer.

  • "Unsere Leute haben angefangen. Das kann man in keiner Weise tolerieren", sagte Watzke. "Wir hatten uns im Vorfeld gegenüber den betreffenden Gruppen klar positioniert. Wir müssen das jetzt aufarbeiten (...) Es wird für uns eine empfindliche Strafe geben. Wenn das Spiel gestört wird, ist eine Grenze erreicht. Das ist nicht mehr hinnehmbar."
  • Einige der rund 1300 mitgereisten Fans pflegen eine Fanfreundschaft zum PAOK-Rivalen Aris.

Mehr dazu hier.

09:05 Uhr
08:49 Uhr

Major-Hurrikan Joaquin bedroht die Karibik

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Der Hurrikan ist auch vom Weltraum zu sehen.

(Foto: dpa)

n-tv Meteorologe Björn Alexander

n-tv Meteorologe Björn Alexander.

Ein kleiner Blick in die tropisch warme Karibik gefällig? Dort hat sich Joaquin zu einem Major-Hurrikan der zweithöchsten Stufe 4 von 5 verstärkt. Damit drohen im Bereich der Bahamas Spitzenböen von über 250km/h, meterhohe Wellen und sintflutartiger Regen mit Erdrutschen und Überschwemmungen. In den nächsten Tagen zieht der Sturm nordwärts. Nach jetzigem Stand wird er mit seinem Zentrum wahrscheinlich über dem offenen Atlantik bleiben, so dass die US-Ostküste "nur" seine Ausläufer in Form von heftigem Regen und hohen Wellen abbekommen dürfte. Übrigens ist es 149 Jahre her, dass die Bahamas im Oktober von einem Kategorie 4-Hurrikan überquert wurden.

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08:35 Uhr

Nordkorea wirbt für Friedensvertrag

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Ri Su Yong.

(Foto: imago/Xinhua)

Sonst drohen sie gerne mal mit Krieg, jetzt versuchen sie es andersherum: Nordkorea hat vor den Vereinten Nationen in New York für einen Friedensvertrag mit dem Süden geworben.

  • Der Waffenstillstand müsse "unverzüglich" durch einen Friedensvertrag ersetzt werden, sagte Außenminister Ri Su Yong. So könne eine erneute Eskalation des Konflikts wie vor zwei Monaten vermieden werden.
  • Ende August habe "Nordostasien und die ganze Welt den Atem angehalten", sagte er. Es hatte einen Schusswechsel gegeben, woraufhin Kim Jong Un seine Truppen in Gefechtsbereitschaft gesetzt hatte.
  • Die USA machen zur Bedingung, dass Nordkorea auch über die Menschenrechtslage und sein Atomprogramm spricht.
08:18 Uhr

Waffen töten täglich 36 Menschen in USA

Feuerwaffen töten täglich durchschnittlich 36 Menschen in den USA und die Nation zuckt nicht mal mit der Wimper, heißt es in diesem Tweet der amerikanischen "Huffington Post". Der Anlass: das Massaker in Oregon.

Schießereien und Amokläufe in den USA

2. April 2012: Ein 43-Jähriger tötet in einer religiösen Universität im Bundesstaat Kalifornien sieben Menschen und verletzt drei weitere. Anschließend stellt er sich der Polizei. Die Opfer mussten sich in einer Reihe vor einer Mauer aufstellen, bevor sie erschossen wurden.

20. Juli 2012: In einem Kino in Aurora im Bundesstaat Colorado eröffnet ein Mann während der Premiere des neues "Batman"-Films das Feuer. Zwölf Menschen sterben, 58 weitere werden verletzt. Der Amokläufer wird festgenommen.

14. Dezember 2012: Ein junger Mann dringt in die Sandy-Hook-Grundschule in Newtown im Bundesstaat Connecticut ein und erschießt dort 20 kleine Kinder und sechs Erwachsene. Zuvor hatte er zu Hause bereits seine Mutter getötet. Nach der Tat nimmt sich der 20-jährige Todesschütze das Leben.

16. September 2013: Ein Mann, der für einen Subunternehmer des Verteidigungsministeriums arbeitet, eröffnet in Washington das Feuer in den Büros der US-Marine. Er erschießt zwölf Menschen, bevor er selbst von der Polizei erschossen wird.

17. Juni 2015: Ein junger Weißer, offenbar ein Rassist, erschießt in einer Kirche in Charleston im Bundesstaat South Carolina neun Schwarze.

1. Oktober 2015: Mindestens zehn Menschen werden am Umpqua Community College in der Kleinstadt Roseburg im Bundesstaat Oregon erschossen. Der Täter, der später von der Polizei getötet wird, verletzt zudem sieben weitere Menschen. Augenzeugenberichten zufolge erschoss der 26-jährige Täter gezielt Christen.

08:10 Uhr

Flüchtlinge bereiten Mehrheit der Deutschen Angst

Wie sich die Stimmung drehen kann: Vor drei Wochen machten die ankommenden Flüchtlinge "nur" 38 Prozent der Deutschen Angst, jetzt sind es bereits 51 Prozent, wie Infratest dimap im Auftrag der ARD mittels Umfrage herausgefunden hat. Gleichzeitig sind aber 58 Prozent der Meinung, dass Flüchtlinge auf dem Arbeitsmarkt gebraucht würden. 47 Prozent halten die Neuankömmlinge für eine Bereicherung für das Leben in Deutschland.

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Die Polizei beklagt Gewalt unter den Migranten. Sie ist aber nicht der Regelfall.

07:53 Uhr

Hacker stehlen Telekom Millionen Daten von US-Kunden

Wie oft habe ich schon im Internet irgendwo ein Häkchen gesetzt und zugestimmt, dass meine Daten natürlich total sicher irgendwo abgespeichert werden? Fällt mir nur gerade ein, wo ich das hier lese:

  • Hacker haben der Deutschen Telekom Daten von 15 Millionen Kunden in den USA gestohlen. Es geht um T-Mobile-Nutzer.
  • Es geht um Namen, Geburtsdaten, Adressen, Sozialversicherungsnummern und Daten zur Zahlungskraft der Kunden. Bankdaten sind nicht gestohlen worden hieß es.
  • Die Daten lagen bei einer Partnerfirma von T-Mobile, dem Dienstleistungskonzern Experian. Der überprüft die Kreditwürdigkeit möglicher Kunden. Es sieht also so aus, dass die Verantwortung bei diesem Unternehmen liegt.

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07:34 Uhr

BMW-Chef: VW-Skandal schadet Deutschland nicht

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Harald Krüger.

(Foto: picture alliance / dpa)

Der VW-Skandal - bedroht er auch das gesamte Image der deutschen Industrie? Ist der Ruf von "Made in Germany" in Gefahr? Nein, sagt Harald Krüger, seines Zeichens Chef von BMW.

  • "Es gibt keinen Grund, den Technologiestandort Deutschland und seine Schlüsselindustrie insgesamt in Frage zu stellen", sagte er der "Süddeutschen Zeitung".
  • Die Autokonzerne müssten allerdings nun Vertrauen wiederherstellen.
07:25 Uhr

Schäuble fordert europäisches Asylrecht

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(Foto: picture alliance / dpa)

Die EU-Verträge machen den Staaten teils abstrus detaillierte Vorschriften, nur ein europäisches Asylrecht gibt es nicht. Das wäre jetzt mal langsam an der Zeit, sagt Finanzminister Wolfgang Schäuble laut der "Welt". Flüchtlinge müssten "zwar weiterhin großzügig" aufgenommen werden können, sagte Schäuble. "Aber wir dürfen uns dabei nicht in einen Zustand bringen, in dem Europa sich selbst zerstört." Daher müsse der Zugang zu Europa kontrolliert werden. Zäune an den Außengrenzen lehnte er als "undenkbar" ab. "Als Wohlstandsregion sind wir verpflichtet, uns um die Verfolgten und auch Armen in der Welt zu kümmern."

Die Diskussion wird jedenfalls hitziger, wie Sie auch hier lesen können.

07:03 Uhr

Wirtschaft will Russland-Sanktionen lockern

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Stehen die Russland-Sanktionen vor dem Ende? Putin und Merkel.

(Foto: REUTERS)

Für immer werden Deutschland und die Westen die Sanktionen gegen Russland kaum aufrechterhalten - aber wie lange noch? Die deutsche Wirtschaft pocht nun darauf, sie bald zu lockern.

  • "Ein Abbau der Wirtschaftssanktionen würde die derzeitige positive Dynamik unterstützen und damit auch die Umsetzung des Minsker Friedensplans deutlich erleichtern", sagte der Chef des Ost-Ausschusses, Eckhard Cordes.
  • "Die brandgefährliche Krise im Nahen Osten zwingt Russland und den Westen zu einem gemeinsamen Vorgehen. Wir erwarten, dass dies jetzt auch zu einer raschen Entspannung im Ukraine-Konflikt beiträgt", sagte er.

Über das Vorgehen in Syrien und in der Ukraine will die Bundesregierung aber nicht gemeinsam verhandeln.

06:45 Uhr

US-Flugzeug abgestürzt, Taliban bekennen sich

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So ein Transportflugzeug vom Typ C-130 wollen die Taliban abgeschossen haben.

(Foto: REUTERS)

Im Osten Afghanistans ist ein US-Militärflugzeug abgestürzt.

  • Es handelte sich um eine Transportmaschine, elf Menschen seien dabei getötet worden, sechs davon US-Soldaten, meldete das US-Militär.
  • Die Taliban übernahmen die Verantwortung. Sie hätten das Flugzeug über Dschalalabad abgeschossen.

Mehr dazu hier.

06:32 Uhr

Das wird heute wichtig

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3. Oktober 1990: In der Nacht der Wiedervereinigung vor dem Brandenburger Tor.

Guten Morgen! Was für ein Wochenende steht uns bevor: Wir feiern 25 Jahre Deutsche Einheit, Bayern spielt gegen Dortmund und in meiner Nachbarschaft ist Kürbisfest. Ich weiß gar nicht, wie ich das alles schaffen soll. Vielleicht das Wichtige vom Unwichtigen trennen? Gutes Stichwort. Das wird heute wichtig:

  • Innenminister de Maiziere informiert sich beim BKA über die Sicherheitslage in Deutschland. Es geht ihm um Flüchtlinge.
  • Spitzentreffen zur Ukraine: Merkel, Hollande, Putin und Poroschenko treffen sich, um über den Stand des Friedensprozesses zu sprechen. Thema werden Wahlen in den Separatistengebieten sein. Mehr dazu hier.
  • Die Feierlichkeiten zu 25 Jahren Deutsche Einheit beginnen in Frankfurt am Main. Dort findet morgen der zentrale Festakt statt, außerdem ist ein Volksfest mit einer Million Besuchern geplant.
  • Außerdem hält Gregor Gysi heute seine letzte Rede als Fraktionschef der Linken im Bundestag.
  • Heute gibt es Zahlen über Neuwagenzulassungen im September. Mal sehen wie viele Diesel von VW dabei sind.
  • In der Fußball-Bundesliga empfängt Darmstadt Mainz (20.30 Uhr im n-tv.de-Liveticker)

Ich heiße Volker Petersen und begleite Sie durch die erste Tageshälfte. Tschakka!

Wenn Sie mögen, schreiben Sie mir unter volker.petersen (at) nachrichtenmanufaktur.de oder bei Twitter unter @volpetersen.

06:12 Uhr

Das Wetter mit Björn Alexander

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Osthafen an der Berliner Spree.

(Foto: imago/Westend61)

n-tv Meteorologe Björn Alexander

n-tv Meteorologe Björn Alexander.

Auch heute geht es wieder kalt los, nach klarer Nacht gebietsweise mit Frost oder Bodenfrost. Dafür sind aber auch tagsüber kaum Wolken unterwegs, so dass wir uns oft über 9 bis 11 Sonnenstunden freuen können. Die Temperaturen erreichen 13 bis 20 Grad. Der Feiertag morgen startet zuerst einmal mit viel Sonnenschein, erst später kommen von Südwesten dichtere Wolkenfelder an bei milderen 16 bis 23 Grad. Der Sonntag verläuft dann im Süden wechselhafter, während Sie weiter nordwärts mehr Sonne abbekommen.

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