Freitag, 02. September 2016Der Tag

Heute mit Volker Petersen und Markus Lippold
22:32 Uhr

Das war Freitag, der 2. September 2016

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So sehen also Flamingoküken aus. Dieses hier im Erlebnis-Zoo in Hannover ist gerade mal zwei Wochen alt.

(Foto: dpa)

Das Hick-Hack um die Armenienresolution ist äußerst armselig. Zumal es um ein so ernstes Thema geht. Erst berichtet der "Spiegel", dass sich die Bundesregierung als Geste an Ankara von der Resolution des Bundestages distanzieren will. Das dementiert die Regierung - nur um die Bedeutung der Resolution mit dem Verweis auf deren fehlende rechtliche Bindung dann doch zu relativieren. Kanzlerin Merkel mache Erdogan glücklich, kommentiert das mein Kollege. Und eine Genozidforscherin stellt fest, dass die Regierung dem Bundestag in den Rücken falle.

Die weiteren Themen des Tages:

Damit verabschiede ich Sie ins Wochenende. Wir bei n-tv.de werden Sie aber natürlich auch am Samstag und Sonntag über aktuelle Entwicklungen auf dem Laufenden halten. Wir berichten auch ausführlich über die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern, die sicher politische Debatten auslösen wird. Eine ruhige und friedliche Nacht wünscht Ihnen Markus Lippold.

22:12 Uhr

Wildpinkler hat 4,96 Promille

Den Weg zur Toilette hat er dann nicht mehr geschafft. Also pinkelt ein volltrunkener Mann auf einen Bahnsteig des Magdeburger Hauptbahnhofs. Blöd nur, dass er sein Geschäft ausgerechnet vor einem Fenster der Bundespolizeiwache verrichtet. Die Beamten führen einen Atemalkoholtest durch - der einen Wert von 4,96 Promille ergibt. Der 43-jährige Begleiter des Mannes kommt auf 2,52 Promille. Außerdem sind die Männer unter anderem bereits wegen Diebstahls und Körperverletzung polizeilich bekannt.

21:42 Uhr

Trump bekommt nur 17 Prozent - bei Latinos

Er hetzt gegen Mexikaner, will eine Mauer an der Grenze bauen - nun bekommt Donald Trump die Quittung:

  • Der republikanische Präsidentschaftskandidat kommt laut einer Umfrage der Organisation America's Voice, die sich für die Rechte von Migranten einsetzt, auf höchstens 17 Prozent bei Einwanderern aus Lateinamerika.
  • 15 Prozent geben an, sie seien sicher, Trump wählen zu wollen. Zwei Prozent wollen voraussichtlich für den New Yorker Immobilienmilliardär stimmen.
  • Dagegen kommt seine demokratische Kontrahentin Hillary Clinton auf 65 Prozent.
21:17 Uhr

Intersexuelle klagen auf drittes Geschlecht

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Vor dem Bundesgerichtshof war Vanja mit der Forderung gescheitert.

(Foto: dpa)

Eine Kampagnengruppe um die intersexuelle Vanja legt Verfassungsklage für die Einführung eines "dritten Geschlechts" ein:

  • "Wir haben ein Recht auf Geschlecht wie alle anderen auch", sagt Vanja auf dem Weg zum Bundesverfassungsgericht bei einer Demonstration von etwa 70 Unterstützern.
  • Intersexuelle kommen zwischen den Geschlechtern zur Welt, mit männlichen und weiblichen Körpermerkmalen.
  • Für die schätzungsweise 80.000 Betroffenen in Deutschland gibt es keinen eigenen Geschlechtseintrag - Vanja, bei der Geburt 1989 als weiblich registriert, will durchsetzen, dass der Gesetzgeber eine dritte Variante wie "inter" oder "divers" einführen muss.
21:05 Uhr

Rajoy scheitert erneut im Parlament

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(Foto: AP)

Erneut scheitert der geschäftsführende spanische Regierungschef Mariano Rajoy mit seiner Kandidatur für eine Wiederwahl. Nachdem er bereits am Mittwoch eine Parlamentsabstimmung verloren hatte, kommt der 61-Jährige nun erneut nur auf 170 Ja-Stimmen bei 180 Nein-Stimmen. Jetzt haben Spaniens Parteien noch zwei Monate Zeit, sich auf einen Kandidaten zu einigen. Gelingt dies nicht, droht im Dezember eine dritte Parlamentswahl. Mehr dazu finden Sie hier.

20:54 Uhr

Montgolfiade beginnt mit Massenstart

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(Foto: dpa)

Mit einem Massenstart beginnt die 26. Internationale Montgolfiade im nordrhein-westfälischen Warstein. Dazu steigen 131 Heißluftballons auf. Angemeldet sind mehr als 200 Ballonfahrerteams - und acht Heißluft-Luftschiffe.

20:21 Uhr

Ehrenamtlicher BDI-Chef erhält 180.000 Euro im Jahr

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Grillo ist seit 2013 Präsident des BDI.

(Foto: dpa)

Das Ehrenamt ist eine Institution in Deutschland. Helfer arbeiten dabei meist aus Freude an der Aufgabe. Wirklich entlohnt werden sie nicht. Ganz anders beim BDI:

  • Der Bundesverband der Deutschen Industrie zahlt seinem Präsidenten Ulrich Grillo für den ehrenamtlichen ausgeübten Posten 180.000 Euro im Jahr.
  • Die Summe decke den persönlichen Aufwand des Präsidenten ab und solle helfen, den Verzicht auf andere Mandatsvergütungen auszugleichen, erklärt ein Verbandssprecher. Sachkosten werden aber noch getrennt abgerechnet.
  • Laut "Spiegel", der die Zahlen veröffentlicht, ist der BDI damit eine Ausnahme: So erhält der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände keine Vergütung, auch der Deutsche Industrie- und Handelskammertag zahlt nichts.
20:00 Uhr

Videos des Tages

 

19:54 Uhr

Anstrengendes Shoppen: Frau ruft Ambulanz

Ach, das Leben kann so hart sein. Da rennt man stundenlang von Geschäft zu Geschäft und dann kommt noch nicht mal der Rettungswagen:

  • Eine Britin ruft einen Krankenwagen - weil ihr nach einer ausgiebigen Shoppingtour die Füße weh tun.
  • "Ich bin den ganzen Tag gelaufen und meine Beine tun jetzt so weh, dass ich nicht mehr laufen kann", erklärt die 32-Jährige in ihrem Notruf vom Dienstag, den die Rettungszentrale nun veröffentlicht. Sie wünscht sich einen Rettungswagen, der sie nach Hause fährt.
  • Das allerdings macht die Retter wütend: "Wir sind kein Taxi", schreibt Sanitäter Jo Bird bei Twitter. Der Anruferin wurde zudem gesagt, dass man sie höchstens in eine Klinik bringen könne, nicht aber nach Hause.

 

19:29 Uhr

EU-Kommission nimmt Facebook ins Visier

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(Foto: REUTERS)

Whatsapp kündigt an, künftig Daten wie Telefonnummern mit Facebook teilen zu wollen. Das ruft die EU-Kommission auf den Plan:

  • Die Brüsseler Behörde verlangt von Facebook Aufklärung über die Nutzung der Whatsapp-Daten.
  • "Wir stehen mit Facebook in der Sache im Kontakt", sagt eine Sprecherin dazu.
  • Als die EU-Kommission 2014 die Übernahme von Whatsapp durch Facebook genehmigte, war sie davon ausgegangen, dass es keine Datenübermittlung geben würde - betonte aber auch, dass die Übernahme selbst dann wettbewerbsrechtlich unbedenklich wäre.
18:55 Uhr

Schauspieler Jon Polito ist tot

Mit 65 Jahren stirbt der amerikanische Schauspieler Jon Polito. Zu seinen bekanntesten Filmen zählen "The Big Lebowski", "Barton Fink" und "Miller's Crossing" von den Coen-Brüdern. Er trat in Dutzenden Filmen in oft kleinen Rollen auf. Eine Hauptrolle spielte er in der Serie "Homicide", außerdem hatte der Mime mit dem markanten Aussehen samt Oberlippenbart unzählige Gastauftritte in Serien wie "Seinfeld", "Scrubs" und "Modern Family".

 

18:36 Uhr

Dutzende Festnahmen bei Blockupy-Protest

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Die Polizei spricht von rund 450 Teilnehmern, Blockupy von 2000.

(Foto: imago/Markus Heine)

In Berlin kommt es zu Zusammenstößen zwischen Polizei und Aktivisten der Blockupy-Bewegung:

  • "Es gab 52 Festnahmen, überwiegend nahe des Bundesfinanzministeriums, wegen Landfriedensbrüchen, Verstößen gegen das Vermummungsverbot sowie Widerstandsdelikten gegen die Polizei", sagt der Berliner Polizeisprecher Winfried Wenzel.
  • Das Bündnis selbst kritisierte den Einsatz "massiver Polizeigewalt". "Die Polizei verletzte viele Demonstrierende durch Faustschläge und Tritte, obwohl diese bereits eingekesselt waren", erklärt Bündnis-Sprecherin Hannah Eberle.
  • Der Protest richtete sich gegen eine unsoziale Europapolitik der Bundesregierung.

Hier finden Sie mehr dazu.

18:01 Uhr

Japaner wehrt Bär mit Karate ab

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Da staunt Meister Petz - und trollt sich (Archivbild).

(Foto: picture alliance / dpa)

Es war wohl kein Kung-Fu-Panda, sonst wäre die Sache ganz anders ausgegangen:

  • Atsushi Aoki ist an einem Bergfluss nordwestlich von Tokio unterwegs, als er von einem Bären attackiert wird. Dieser verletzt ihn an Kopf, Beinen und Armen.
  • Doch dann entsinnt sich Aoki seiner Karate-Kenntnisse, geht in Kampfstellung und schlägt dem Tier in die Augen.
  • Der Bär sei dann brummend in den Wald gelaufen, berichtet der Karate-Kämpfer. "Ich habe mir gesagt: 'Entweder töte ich ihn oder er tötet mich'", fügt er an.
17:45 Uhr

Paris will Flüchtlingslager in Calais auflösen

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Mehrfach wurde das Lager bereits geräumt, trotzdem kommen immer wieder neue Menschen hinzu.

(Foto: AP)

6900 Flüchtlinge sollen sich in dem Lager in der Hafenstadt Calais aufhalten, Hilfsorganisationen sprechen gar von mehr als 9000 Menschen. Dem will die Regierung nun ein Ende bereiten:

  • Das Lager in Nordfrankreich soll nach den Worten von Innenminister Bernard Cazeneuve schrittweise aufgelöst werden.
  • Es müssten mehr Aufnahmeplätze in Frankreich geschaffen werden, um Calais zu entlasten. "Das machen wir derzeit", sagt der Minister der Regionalzeitung "Nord Littoral".
  • In dem als "Dschungel von Calais" bekannten Lager sammeln sich seit Jahren Menschen, die illegal nach Großbritannien gelangen wollen.
17:10 Uhr

Polizist zielt auf Hund - trifft Mann

Eigentlich gilt der Schuss einem aggressiven Hund, er trifft jedoch dessen Besitzer und verletzt ihn schwer:

  • Der 37-jährige Hundebesitzer bedroht an einer Tankstelle einen Polizeibeamten außer Dienst, der daraufhin seine Kollegen alarmiert.
  • Als die Beamten anrücken, soll der Hund "bedrohlich" auf sie zugelaufen sein - ein Polizist schießt daraufhin auf das Tier, trifft jedoch den Verdächtigen, der notoperiert werden muss.
  • Gegen den Schützen werde wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt, heißt es.
  • Christopher Lauer von der Piratenfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus bemängelt die Informationspolitik der Polizei: "Der ganze Ablauf wird mir überhaupt nicht klar: Wie viel Zeit verging zum Beispiel zwischen dem Schuss und dem Eintreffen des SEK? War der Hund in der Zwischenzeit nicht aggressiv?" Er fragt außerdem, warum es keinen Warnschuss gegeben habe.

Hier geht's zur ausführlichen Meldung.

17:00 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

 

16:47 Uhr

Schottland sondiert neues Unabhängigkeits-Votum

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Sturgeon fühlt sich seit dem Brexit-Referendum im Aufwind.

(Foto: REUTERS)

Bereits kurz nach dem Brexit-Votum kam die Debatte um eine schottische Unabhängigkeit erneut auf. Nun werden die Pläne konkreter:

  • "Die Interessen Schottlands sind bedroht", sagt Schottlands Regierungschefin Nicola Sturgeon mit Blick auf den geplanten EU-Austritt des Vereinigten Königreichs.
  • Sie kündigte eine neue Umfrage zur Unabhängigkeit ihres Landes an, deren Ergebnis Ende November veröffentlicht werden soll.
  • Um sicher zu sein, was die Schotten tatsächlich wollten, kündigt die Regierungschefin die "größte Anhörung in der Parteigeschichte an" - mit einer Webseite, Umfragebögen und Bürgerversammlungen.

Hier können Sie weiterlesen.

16:21 Uhr

"Hermine" zum Tropensturm herabgestuft

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Viele Menschen brachten sich in Sicherheit - einige wagemutige Surfer nutzten dagegen die hohen Wellen in Folge des Hurrikans aus.

(Foto: AP)

Am Morgen traf Hurrikan "Hermine" auf Land und zog mit großen Regenmengen und starken Böen über Florida hinweg. Nun scheint sich die Lage zu beruhigen:

  • Das nationale Hurrikanzentrum teilt mit, "Hermine" sei bald nach der Ankunft an Land zu einem tropischen Sturm herabgestuft worden.
  • Die Behörden haben aber weiter große Sorgen vor Überflutungen infolge starker Regenfälle. In mehreren Regionen stehen Straßen unter Wasser.
  • In der Stadt Tallahassee sind 70.000 Menschen ohne Strom.
15:49 Uhr

Mann zerschneidet Selfie Sticks von Touristen

"Wir hatten genug von Selfie-Stick-Touristen in New York City, also haben wir das gemacht", steht unter diesem Video: Ein Mann rennt mit einer großen Gartenschere durch die Stadt, schneidet Selfie-Sticks durch und lässt sich dabei filmen. Die Betroffenen reagieren geschockt bis wütend. Unter dem Video hagelt es teils wüste Kommentare, die die Aktion verurteilen und auf die Schäden an den Smartphones hinweisen. Ist das Ganze nur gestellt? Möglich wär's, aber wer eine Abneigung gegen Selfie Sticks hat, dürfte hier auf seine Kosten kommen.

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Was halten Sie von Selfie Sticks?

15:24 Uhr

Putin kritisiert Attacken im US-Wahlkampf

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Bei seiner letzten Wahl fuhr Putin 64,35 Prozent der Stimmen ein - an Sowjetzeiten kommt er damit aber noch nicht heran.

(Foto: AP)

In den USA hat die heiße Wahlkampfphase begonnen - wie man so schön sagt. Da hauen Donald Trump und Hillary Clinton nochmal richtig auf die Pauke. Kremlchef Putin hat dazu seine eigene Meinung:

  • Der russische Präsident wirft beiden Präsidentschaftskandidaten den Einsatz von Schocktaktiken im Wahlkampf vor.
  • "Jeder macht das auf seine Weise", sagt Putin der Agentur Bloomberg in Wladiwostok. "Ich glaube nicht, dass die beiden ein besonders gutes Beispiel abgeben." Die Art der Attacken seien wohl Teil der politischen Kultur der USA.
  • Putin, der von Trump wiederholt gelobt worden war, zeigt wenig Begeisterung für beide Kandidaten. Er bevorzuge niemanden und arbeite mit jedem Sieger der Wahl zusammen.

Aber gut, in einem Land wie Russland muss man sich ja um Wahlkampf keine Sorgen machen. Eine offene politische Debatte findet ja nicht statt.

14:55 Uhr

Indizierung von Bushido-Album war rechtens

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Bushido kann gegen die Entscheidung Berufung beim Oberverwaltungsgericht Münster einlegen.

(Foto: dpa)

Gefährdet "Sonny Black" die Jugend? Bushido klagt gegen die Indizierung durch die Bundesprüfstelle. Nun fällt das Urteil:

  • Das Verwaltungsgericht Köln stuft die Indizierung des Albums aus dem Jahr 2014 als gerechtfertigt ein.
  • Die Prüfstelle setzte es auf die Liste der jugendgefährdenden Medien, stufte die Liedtexte als verrohend, gewaltverherrlichend und diskriminierend gegen Frauen und Homosexuelle ein.
  • Jugendgefährdende Medien dürfen nicht öffentlich ausgelegt werden, sie dürfen nur an Erwachsene auf Nachfrage verkauft werden.

Mehr erfahren Sie hier.

14:31 Uhr

Merkel: Kanzleramt und Parteivorsitz gehören zusammen

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Sollte Merkel nicht mehr zur Wahl antreten, dann gibt sie offenbar auch ihren CDU-Vorsitz ab.

(Foto: imago/Stefan Zeitz)

Tritt sie an? Diese Frage will die Kanzlerin erst im kommenden Jahr beantworten. Nach ihrer eigenen Aussage hängt davon aber auch ihr Parteivorsitz ab:

  • "Es ist so, dass ich der Meinung bin, dass man Bundeskanzlerin und CDU-Vorsitzende gemeinsam sein sollte. Das gehört zusammen für mich ", sagt Angela Merkel in einem Interview mit RTL.
  • Ob sie wieder antritt, sagte sie allerdings weiterhin nicht.
  • Allerdings kann die Aussage so gedeutet werden, dass Merkel spätestens beim CDU-Parteitag im Dezember, wo ein neuer Parteivorstand gewählt wird, auch ihre Entscheidung über eine vierte Kanzlerkandidatur bekanntgeben wird.
14:24 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leser! Sie kennen unser kleines Ritual: Volker Petersen habe ich nach Hause geschickt, er genießt bereits das Wochenende. Nun versorge ich Sie mit neuen Nachrichten. Wie immer einen schönen Nachmittag wünscht Ihnen Markus Lippold.

14:08 Uhr

Schwerlaster rast in Autobahnbaustelle

So, dann bitte noch einmal von vorn - ein Schwerlaster hat bei Lingen im westlichen Niedersachsen eine neue Fahrbahn ruiniert. Auf der Autobahn 31 bei Geeste fuhr dieser in einen gesperrten Baustellenbereich und zerstörte dort eine frisch gegossene Fahrbahndecke. Der 55 Tonnen schwere Lastwagen sei leicht in die Betonschicht eingesackt, teilte die Polizei mit. Laut Baufirma müssten 800 Meter frisch sanierte Fahrbahndecke ausgetauscht werden. Der Schaden liege wohl bei 20.000 Euro.

14:01 Uhr

US-Airline vertauscht Kinder

Eigentlich sollte die US-Airline Jetblue den kleinen Andy nach einem Besuch in der Dominikanischen Republik wieder bei seiner Mutter in New York abliefern - dafür hatte diese extra 100 Dollar mehr gezahlt. Doch die Sache ging schief: Statt ihres Sohnes stand plötzlich ein anderer Junge vor ihr. "Ich war verzweifelt. Ich saß neben einem Jungen, der nicht meiner war", sagte Maribel Martinez. Schließlich nahm die Sache aber doch noch ein gutes Ende, wie US-Medien berichten. Ihr fünfjähriger Sohn war irrtümlich nach Boston geflogen worden.

13:43 Uhr

Guinness ignoriert höchste Sandburg der Welt in Duisburg

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(Foto: imago/Reichwein)

Das ist bitter: In Duisburg ist die höchste Sandburg der Welt errichtet worden, doch dem Bauwerk wird der Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde verwehrt bleiben. Die Sandburg ist mit ihren 14,15 Metern um 18 Zentimeter höher als die bislang höchste in Miami, es gibt aber ein Problem.  Am 23. August war während der Modellierungsarbeiten im Duisburger Landschaftspark-Nord ein Teil der Burg eingestürzt, die Holzverschalung war verschüttet worden. Da möglicherweise nicht alle Holzteile aus den Sandmassen entfernt wurden, bleibe der Rekordeintrag aus, wie der Organisator, ein Duisburger Reiseunternehmen, mitteilte. Es gibt aber noch Hoffnung: Wenn beim Abtragen der Burg kein Holz gefunden wird, könnte der Eintrag doch noch kommen.

13:26 Uhr

Deutscher legte 45 Brände in Hollywood

Harry B. hatte die Schlagzeilen in Los Angeles zum Jahreswechsel 2011/12 sicher - der Deutsche legte damals in vier Tagen Dutzende Brände in Hollywood und zwei anderen Stadtteilen. Autos, Garagen, Häuser: Alles fiel den Flammen zum Opfer. Insgesamt entstand ein Schaden von rund drei Millionen Dollar, wie ein Gericht nun feststellte. Es verurteilte den 29-Jährigen zudem wegen Brandstiftung. Das Strafmaß steht noch nicht fest, es drohen ihm 89 Jahre Haft.

13:13 Uhr

Pamela Anderson: Pornos sind für Verlierer

Pamela Anderson, Sex-Symbol der 90er-Jahre, setzt sich ab sofort gegen Pornos ein. In einem offenen Brief im "Wall Street Journal" schreibt sie, Pornos seien für Verlierer.  Diese hätten eine schädliche Wirkung auf die Seelen von Männern. Es seien "langweilige und sinnlose Auswege für Menschen, die zu faul sind, den Lohn einer gesunden Sexualität zu ernten", heißt es darin. Gemeinsam mit einem Rabbi fordert sie, Erotik statt Pornos zu verbreiten und ruft zu einer "sinnlichen Revolution" auf.

13:00 Uhr

Duterte lässt UN-Generalsekretär abblitzen

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Duterte.

(Foto: AP)

Der philippinische Präsident hat keine Zeit für den Generalsekretär der Vereinten Nationen. Rodrigo Duterte lehnt eine Gesprächsanfrage von Ban Ki Moon für die kommende Woche ab. Ein Präsidentensprecher verwies zur Begründung auf Dutertes übervollen Terminkalender beim Asean-Treffen, das vom 6. bis 8. September in Laos stattfindet. UN-Sprecher Stéphane Dujarric sagte am Donnerstag, es sei "keine Einigung über einen Zeitpunkt erzielt" worden.

12:47 Uhr

Flüchtlingseinreisen auf Tiefstand

Immer weniger Flüchtlinge erreichen Deutschland: Wie die Bundespolizei mitteilt, waren es im August nur 4200 Leute. Das ist ein neuer Tiefstand für das laufende Jahr. Im Januar waren es noch knapp 65.000 gewesen, ab März gingen die Zahlen dann drastisch zurück. Die Zahlen müssen aber nicht ganz akkurat sein - sie gehen auf Kontrollen im Grenzgebiet zurück und gelten nicht als lückenlos.

12:02 Uhr

Türkei entlässt weitere 8000 Sicherheitskräfte

So langsam glaube ich, in der Türkei brechen goldene Zeiten für Kriminelle an - so viele Polizisten werden entlassen. Nun sind es noch einmal rund 8000.

  • Davon sind 7669 Polizisten und 323 Mitglieder der Gendarmerie, wie aus dem Amtsblatt hervorgeht.

  • Den Betroffenen wird vorgeworfen, Beziehungen zu dem in den USA lebenden Prediger Fethullah Gülen zu unterhalten. Diesen beschuldigt die Regierung in Ankara, hinter dem Putschversuch vom Juli zu stecken.

11:54 Uhr

Deutscher Autoabsatz schnellt nach oben

Um satte acht Prozent steigt der Autoabsatz in Deutschland im August im Vergleich zum Vorjahresmonat an - damit verkauften die Händler 245.000 Neuwagen. Seit Jahresbeginn seien die Neuzulassungen um sechs Prozent gestiegen. "Der deutsche Pkw-Markt zeigt sich weiterhin dynamisch", sagte VDA-Präsident Matthias Wissmann. "Dazu tragen derzeit auch die positive gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland sowie die gute Beschäftigungslage bei."

11:46 Uhr

Türkei: Haben IS aus Teilen Nordsyriens vertrieben

Die Türkei hat nach eigener Darstellung den Islamischen Staat und Kurden-Milizen aus einer Region im Norden Syriens vertrieben. Präsident Recep Tayyip Erdogan sagte am Freitag, als Teil des Einsatzes der Armee im Nachbarland seien zunächst etwa 400 Quadratkilometer geräumt worden. Das entspricht der Fläche Bremens.

11:29 Uhr

Frau stirbt nach Feuerattacke in Flüchtlingsheim

Gestern griff ein Mann seine Frau mit Brennspiritus an und zündete sie an - heute ist sie ihren Verletzungen erlegen. Der Mann hatte die 31-Jährige in einer Flüchtlingsunterkunft in Rüdesheim attackiert und war dabei auch selbst gestorben. Die Frau lebte getrennt von ihrem Gatten.

11:20 Uhr

Gericht: G36 hat keine Zielprobleme

Das Sturmgewehr G36 funktioniert einwandfrei - es gibt auch keine Zielprobleme. Das hat das Landgericht Koblenz klargestellt, in dem es nun Schadenersatzforderungen des Beschaffungsamtes der Bundeswehr zurückweist.

Mehr dazu hier.

11:06 Uhr

Usbekischer Präsident Karimow ist tot

In den ehemaligen Sowjetrepubliken Mittelasiens herrschen ehemalige Kommunistenchefs, die sich wie feudalistische Khans aufführen. Islam Karimow regiert Usbekistan mit harter Hand. Verfolgungen von Oppositionellen sind an der Tagesordnung.

In den ehemaligen Sowjetrepubliken Mittelasiens herrschen ehemalige Kommunistenchefs, die sich wie feudalistische Khans aufführen. Islam Karimow regierte Usbekistan mit harter Hand. Verfolgungen von Oppositionellen sind an der Tagesordnung.

Er war der erste Präsident des jungen Landes, nun ist das Staatsoberhaupt Usbekistans tot. Islam Karimow wurde 78 Jahre alt, kürzlich hatte er einen Schlaganfall erlitten.

10:34 Uhr

Riesiger Verlust bei Rocket Internet

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(Foto: REUTERS)

Die Zahlen, die Rocket Internet für das erste Halbjahr vorlegt, lösen an der Börse einen Schock aus. Um elf Prozent rutscht der Kurs der Berliner Start-Up-Schmiede nach unten. Verständlicherweise: Das Unternehmen meldet mehr als eine halbe Milliarde Euro Verlust. Finanzchef Peter Kimpel versucht die Lage aber zu beruhigen: "Es ist wichtig zu verstehen, dass der Verlust im wesentlichen auf Sondereffekte zurückgeht." Der Grund dafür sind Abschreibungen bei der Modebeteiligung Global Fashion Group.

Mehr dazu hier.

10:16 Uhr

Drogenfahnder machen großen Fund bei Magdeburg

Das war mal ein Erfolg für die Polizei in Sachsen-Anhalt: Spezialeinheiten des LKA haben in Magdeburg 61 Kilogramm Marihuana sichergestellt und fünf Männer festgenommen.

  • Die Drogen wurden in einem Fahrzeug der Verdächtigen gefunden. Sie sollen einen Marktwert von mehr als einer halben Million Euro haben.
  • Die Tatverdächtigen sind zwischen 21 und 56 Jahre alt und sitzen nun in Untersuchungshaft.
10:01 Uhr

Letzte US-Firma beendet Streubomben-Bau

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So sehen die einzelnen Sprengkörper aus, die von Streubomben herumgeschleudert werden.

(Foto: picture alliance / dpa)

Das könnte ein Fortschritt auf dem Weg zu einer friedlicheren oder zumindest etwas weniger grausamen Welt sein: In den USA endet die Herstellung von Streubomben. Das kündigt das im Bundesstaat Rhode Island ansässige Unternehmens Textron an. Bereits am Dienstag hatte Textron in einer wenig beachteten Mitteilung erklärt, dass seine "Waffe mit Sensorzünder", wie die Firma die Streubomben nennt, wegen sinkender Verkaufszahlen vom Markt genommen werde. Streubomben können besonders perfide Wirkung haben, weil viele der Schnipsel nicht sofort explodieren, sondern wie Minen herumliegen. Auf diese Weise sterben noch Jahre nach dem Ende von Kämpfen Menschen, die sie berühren und von den explodierenden Sprengkörpern getötet werden - oft genug sind das dann spielende Kinder.

09:41 Uhr

Brennender Frachter hält Hamburger Feuerwehr auf Trab

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(Foto: dpa)

In Hamburg ist gestern Abend ein Container-Frachter in Flammen aufgegangen. Der Brand hat die Feuerwehr die ganze Nacht auf Trab gehalten.

  • Der Laderaum der 300 Meter langen "CCNI Arauco", wo der brennende Container steht, wurde vergangene Nacht dreimal mit CO2-Löschmitteln geflutet, sagte ein Feuerwehrsprecher am Morgen.
  • Zeitweise waren rund 300 Einsatzkräfte vor Ort. "Der Einsatz war sehr schwierig und anstrengend", sagte der Sprecher. Die Helfer konnten nur von oben ins Schiff einsteigen, um den Brandherd unterhalb der Wasserlinie zu erreichen.
  • Die ganze Nacht musste der Frachter mit Hilfe von Wasserwerfern heruntergekühlt werden. Das Feuer war am Donnerstagmittag ausgebrochen, weil ein Container bei Schweißarbeiten Feuer gefangen hatte.
09:25 Uhr

Hurrikan trifft auf Küste Floridas

In Florida wird es brenzlig, ein Hurrikan hat die Küste erreicht. Der heißt "Hermine" und dürfte aber nicht so gemütlich werden wie der Name klingt. Es ist das erste Mal seit zehn Jahren, dass so ein Sturm den US-Bundesstaat heimsucht. Mittlerweile hat er mit Böen von bis zu 130 km/h auf sich aufmerksam gemacht. Die Behörden in den USA warnen auch vor Starkregen, Überschwemmungen und starkem Wellengang.

09:15 Uhr

Clinton erlebt Geldregen im August

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Das Spendengeld fließt in Strömen: Clinton macht Wahlkampf-Kasse.

(Foto: picture alliance / dpa)

So viel Geld hat Hillary Clinton in einem Monat noch nie eingesammelt: Der Präsidentschaftskandidatin der US-Demokraten wurden im August 143 Millionen Dollar gespendet, mehr als je zuvor. Bei der letzten Präsidentschaftswahl vor vier Jahren hatte Amtsinhaber Barack Obama im August 2012 nur 97 Millionen Dollar an Spenden eingesammelt. Clintons Wahlkampfgegner Donald Trump hat seine Spendenbilanz für August noch nicht veröffentlicht.

08:33 Uhr

US-Eliteuni will Nachfahren von Sklaven bevorzugen

Heute ist die Washingtoner Elite-Uni Georgetown stolz auf ihre lange Tradition - eigentlich. Denn es gibt auch ein dunkles Kapitel, das am Gewissen nagt: Vor 200 Jahren beteiligte sich die Hochschule am Sklavenhandel. Daher hat man sich nun zu einer Art Wiedergutmachung entschieden. Die Nachkommen der damaligen Sklaven sollten künftig bei der Zulassung für einen Studienplatz bevorzugt werden, kündigte Universitätspräsident John DeGioia in Washington an. Zudem solle ein neues Institut zur Erforschung der Sklaverei eingerichtet werden. Gebäude auf dem Campus sollten zu Ehren von Sklaven umbenannt werden, außerdem solle ein Sklaverei-Mahnmal entstehen. Die im Jahr 1789 von Jesuiten gegründete Hochschule hatte nach Erkenntnissen von Historikern im Jahr 1838 insgesamt 272 Sklaven verkauft, um ihre Kassen zu füllen.

08:07 Uhr

China entwickelt neuen Langstreckenbomber

China nimmt ein Großprojekt in Angriff: Das Land möchte einen neuen Langstreckenbomber entwickeln - das wiederum bereitet anderen Ländern Sorge. China werde seine Fähigkeiten, weit entfernte Ziele zu treffen, weiter verbessern, zitierte die staatliche Zeitung "Global Times" Luftwaffenchef Ma Xiaotian, der keine Einzelheiten nannte. Die Regierung in Peking investiert als Teil eines Rüstungsprogramms zunehmend in moderne Waffensysteme, was in der Region und in den USA ein wenig beunruhigt. Im südchinesischen Meer gibt es ja immer wieder Spannungen, auch mit US-Schiffen. Die Chinesen kritisieren wiederum die Amerikaner für ihre dortige Präsenz.

07:48 Uhr

Deutsche arbeiten immer länger

Sie sind nicht allein: Immer mehr Deutsche arbeiten immer länger und auch häufiger am Wochenende. Dies geht aus der Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine Anfrage der Linken-Bundestagsfraktion hervor, aus der die "Passauer Neue Presse" zitierte.

  • Demnach stieg die Zahl der Beschäftigten, die regelmäßig länger als 48 Stunden in der Woche arbeiten, in den vergangenen 20 Jahren deutlich von 1,3 Millionen im Jahr 1995 auf 1,7 Millionen 2015.
  • Über alle Branchen hinweg beobachtete das Ministerium demnach eine Zunahme der Feiertags- und Wochenendarbeit: 1995 hätten rund sechs Millionen Beschäftigte regelmäßig samstags oder sonntags gearbeitet, berichtete die Zeitung. 2015 waren es demnach bereits 8,8 Millionen - und damit jeder vierte Beschäftigte in Deutschland.
07:35 Uhr

Jackie Chan bekommt Ehrenoscar

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2004 war Jackie Chan auch mal bei "Wetten, dass..?" zu Gast.

(Foto: AP)

Ich hatte mal eine Phase, da habe ich seine Filme sehr gerne gesehen: Jackie Chan - nun kommt der Kung-Fu-Kämpfer zu höchsten Ehren. Er bekommt einen Oscar für sein Lebenswerk. Chan steht seit seinem achten Lebensjahr vor der Kamera und wirkte in mehr als 150 Filmen mit. Außer dem Actionstar geht der sogenannte Govenors Award in diesem Jahr an Cutterin Anne V. Coates, Casting-Direktorin Lynn Stalmaster und den Dokumentarfilmer Frederick Wiseman. Der Ehrenpreis sei für Menschen wie diese vier gemacht, begründete Academy-Präsidentin Cheryl Boone Isaacs die Entscheidung der Jury. Die Preisträger seien "wahre Pioniere und Legenden in ihrer Zunft".

07:20 Uhr

Melania Trump will 150 Mio. Dollar Schmerzensgeld von Zeitung

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Trump will Geld sehen.

(Foto: picture alliance / dpa)

Ein guter Journalist hat immer ein Verfahren am Laufen - solche Sprüche kursieren in manchen Redaktionen. Das ist als Auszeichnung gemeint, weil man den richtigen Leuten mit dem richtigen Artikel auf die Füße getreten ist. Aber ein Verfahren, dass nun wie ein dunkles Unwetter am Himmel aufzieht, möchte dann wohl doch kaum jemand am Hals haben. Es geht um Melania Trump, Ehefrau von The Donald, die nun mehrere Medien auf 150 Millionen Dollar Schmerzensgeld verklagt. Die hatten ihr eine Vergangenheit als Escort-Begleiterin unterstellt. Die Berichte seien "zu hundert Prozent falsch und für ihre persönliche und berufliche Reputation enorm schädlich", begründete Melania Trumps Anwalt Charles Harder die Klage.

Mehr dazu hier.

07:13 Uhr

Bericht: Zweistündige Durchsuchung bei Beckenbauer

Franz Beckenbauers Sommermärchen hat ein böses Ende.

Franz Beckenbauer.

(Foto: dpa)

Die Schweizer Ermittler machen offenbar Ernst bei ihren Ermittlungen gegen Franz Beckenbauer: Laut einem Bericht der "Bild"-Zeitung haben Ermittler der Bundesanwaltschaft sein Haus in Salzburg zwei Stunden lang durchsucht. Die BA hatte zuvor bereits bestätigt,  dass insgesamt acht Razzien durchgeführt wurden. Laut "Bild" waren auch Funktionäre des Fußball-Weltverbandes Fifa betroffen. "Franz Beckenbauer hat die Ermittlungen der Schweizer Bundesanwaltschaft unterstützt, seit er davon Kenntnis hatte, und an der heutigen Durchsuchung konstruktiv mitgewirkt."

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06:56 Uhr

Israels Luftwaffe trainiert erstmals mit Pakistan und VAE

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Kampfjets des Typs F 16I und ein Tankflugzeug der israelischen Streitkräfte nehmen am Manöver "Red Flag" in der Nevada-Wüste (USA) teil.

(Foto: dpa)

Was haben Israel, Pakistan und die Vereinigten Arabischen Emirate gemeinsam? Richtig, nicht allzu viel. In beiden muslimischen Ländern gibt es zudem starke Strömungen, die sich das Ende Israels wünschen. Kein Grund für die Armeen, nicht einmal gemeinsam zu trainieren - die USA machen es möglich. Denn die haben die drei Länder zu einem großen internationalen Manöver in der Wüste von Nevada eingeladen. "Ich bin kein Historiker, aber das war wohl das erste Mal", sagte der zuständige israelische Major Gil". Israel unterhält nicht einmal diplomatische Beziehungen zu diesen muslimischen Staaten.

06:45 Uhr

Österreich: Neue "Migrationswellen" ohne Chance

Kaum ein Land hat seine Flüchtlingspolitik so drastisch geändert wie Österreich: Vor einem Jahr stand die damalige Regierung an der Seite der deutschen Regierung, mittlerweile gibt es eine Art 180-Grad-Wende. Und die geht nun weiter:

  • Ein Jahr wie 2015, in dem Hunderttausende Menschen über die Balkanroute nach Westeuropa zogen, darf sich laut Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP) nie mehr wiederholen: "Das werden wir mit allen Mitteln, die uns zu Gebote stehen, zu verhindern wissen", sagte er.
  • "Es muss allen klar sein: Die Migrationswellen haben keine Chance, nach Österreich zu kommen."
  • Eine Gesetzesnovelle, um Flüchtlinge an der österreichischen Grenze abweisen zu können, geht kommende Woche in Begutachtung.
06:39 Uhr

Bericht: Regierung distanziert sich von Armenien-Resolution

Die Armenien-Resolution des Bundestages hat die Beziehungen mit der Türkei geradezu vergiftet. Nun scheint die Kanzlerin die diplomatische Bombe entschärft zu haben, das berichtet zumindest "Spiegel Online". Demnach will sich die Bundesregierung von der Resolution distanzieren, im Gegenzug nehme die Türkei das Verbot für Bundestagsabgeordnete zurück, die in Incirlik stationierten deutschen Soldaten zu besuchen. Kern der Armenien-Resolution ist der Vorwurf an die Türken, im frühen 20. Jahrhundert einen Völkermord an dem Volk verübt zu haben.

Update: Während einer Pressekonferenz sagte Regierungssprecher Seibert dann, dass von einer Distanzierung keine Rede sein könne. Top-CDU Politiker hatten zuvor gesagt, Merkel stehe zur Armenien-Resolution.

06:36 Uhr

Das wird heute wichtig

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Das G36 macht heute wieder Schlagzeilen.

(Foto: picture alliance / dpa)

Endzeitstimmung macht sich in der Redaktion breit: Es ist Freitag und die bange Frage, was man bloß mit all der furchtbar freien Zeit am Wochenende anfangen soll, steht wie ein Elefant im Raum. Aber es gibt noch Wichtigeres - das hier zum Beispiel:

  • Am Sonntag wählt Mecklenburg-Vorpommern einen neuen Landtag, heute beenden mehrere Parteien ihren Wahlkampf.
  • Das Landgericht Koblenz verkündet heute sein Urteil zum Gewehr G36 - der Hersteller Heckler & Koch hatte geklagt, um klarzustellen, dass die Waffe keine Mängel in der Treffsicherheit habe.
  • Merkel und Hollande treffen sich heute in Évian-les-Bains, anschließend kommen Unternehmer beider Länder zusammen.
  • In Spanien hofft der geschäftsführende Ministerpräsident Rajoy, endlich gewählt zu werden. Im zweiten Wahlgang reicht ihm nun eine einfache Mehrheit. Aber selbst die ist unwahrscheinlich. Klappt es nicht, werden die zweiten Neuwahlen nach dem vergangenen Dezember wieder wahrscheinlicher.
  • Bei den US-Open trifft Angelique Kerber heute auf die 17-jährige US-Amerikanerin Catherine Bells (Weltranglisten-158.)

Manchmal wirkt es geradezu sarkastisch, Leuten um halb sieben einen guten Morgen zu wünschen, wenn man doch weiß, dass sie gern ausschlafen, dann in Ruhe Zeitung n-tv.de lesen, während aus der Küche der Kaffee herüber duftet und das Rührei schon in der Pfanne brutzelt. Wer jetzt schon aufstehen muss, kann also gar keinen guten Morgen mehr erleben, sondern nur einen Hektik-Start wie immer. Also sage ich einfach: Hallo. Und wünsche einen guten Samstagmorgen.

Ich heiße Volker Petersen und bin unter volker.petersen (at) nama.de oder bei Twitter zu erreichen.

06:13 Uhr

Das Wetter mit Björn Alexander

n-tv Meteorologe Björn Alexander

n-tv Meteorologe Björn Alexander

Heute startet der Tag stellenweise mit Frühnebel. Meistens geht es aber sonnig los. Und auch tagsüber können sich die meisten von uns wieder über 8 bis 11 Sonnenstunden freuen. Nur im Norden ist es schattiger bei 3 bis 6 Stunden Sonne und etwas Regen von der Nordsee her. Dort bei 20 bis 23 Grad. Mit mehr Sonne werden es hingegen sommerliche 24 bis 30 Grad. Morgen bleibt es verbreitet freundlich oder sonnig und trocken bei bis zu 31 Grad am Oberrhein. Einzig im Norden sind bei 20 Grad mehr Wolken und Schauer unterwegs. Und die breiten sich mit teils kräftigen Gewittern am Sonntag weiter aus und verdrängen die Warmluft mehr und mehr, sodass es am Montag nur noch wechselhafte 14 bis 22 Grad gibt. Anschließend meldet sich mit dem nächsten Hoch der Spätsommer aber wieder zurück. Damit wünsche ich Ihnen ein schönes Wochenende und bis spätestens zum Montag.

06:01 Uhr