Freitag, 22. Januar 2016Der Tag

Heute mit Volker Petersen und Max Borowski
22:42 Uhr

Das war Freitag, der 22. Januar

Liebe Leser,

dieser Freitag, die Arbeitswoche und der "Tag" auf n-tv.de gehen langsam zu Ende.

Hier noch einmal ein Überblick über die großen Themen dieses Tags:

- Davutoglu nennt Merkels Kurs historisch

- Spanien bekommt einen neuen Regierungschef

- Troika denkt über Schuldentausch für Athen nach

- Berlin plant gigantische Flüchtlingsunterkunft

- So viel Falschgeld wie nie im Umlauf

Falls Sie noch unterwegs sind - vor allem mit dem Auto -, seien Sie vorsichtig! In großen Teilen Deutschland wird vor gefährlichem Glatteis gewarnt.

22:23 Uhr

FBI untersucht unser Sommermärchen

Das "Sommermärchen" 2006 kann uns ja keiner mehr nehmen - feststellen, ob Korruption im Spiel war, aber sehr wohl.

  • Nach der Schweizer Bundesanwaltschaft ermittelt nun auch die US-Bundespolizei.
  • Das berichtet die "Süddeutsche Zeitung" unter Berufung auf "Fifa-nahe Quellen". Die US-Justiz, will demnach wissen, wo die 6,7 Millionen Euro hingeflossen sind, die 2005 vom damaligen WM-Organisationskomitee an die Fifa überwiesen wurden.
  • WM-OK-Chef Franz Beckenbauer und auch der zurückgetretene DFB-Präsident Wolfgang Niersbach konnten dazu bislang keine befriedigenden Angaben machen.  
22:02 Uhr

Stipendium nur für Jungfrauen empört Feministinnen

Ein Hochschulstipendium ausschließlich für Jungfrauen: Mit diesem umstrittenen Förderprogramm hat sich ein Bezirk in Südafrika den Zorn von Frauenrechtlern zugezogen. Das Stipendium richte sich an jungfräuliche Schulabsolventinnen mit ausgezeichneten Noten, sagte ein Behördensprecher im südöstliche Distrikt Uthukela. Bürgermeisterin Dudu Mazibuko wolle junge Mädchen dadurch ermutigen, "rein und sexuell inaktiv zu bleiben, um sich auf ihr Studium zu konzentrieren zu können".

Die geförderten Studentinnen müssen sich regelmäßigen Gesundheitstests unterziehen. "Das Stipendium wird ihnen aberkannt, falls sie ihre Unschuld verloren haben", sagte der Sprecher. Viele Schulabsolventen aus armen Verhältnissen sind in Südafrika auf staatliche Förderung angewiesen, um studieren zu können.

Unter anderem die Frauenrechtsgruppe Powa äußert sich entsetzt über das neue Stipendium. Das Prozedere verletzte die Würde und die Rechte der Mädchen, während männliche Anwärter davon verschont blieben, kritisierte Powa.

21:44 Uhr

Schweiz verbietet erste Pegida-Kundgebung

Die Schweizer Polizei hat die erste Pegida-Demonstration im Land und eine Gegenkundgebung linker Gruppen verboten. Die Demonstrationen waren für den 3. Februar in Basel geplant und zunächst genehmigt worden. Am Freitag zog die Kantonspolizei die Erlaubnis mit der Begründung zurück, dass auf beiden Kundgebungen mit der Teilnahme gewaltbereiter Gruppen aus der Schweiz und dem Ausland gerechnet werden müsse.

Der Schweizer Öffentlichkeit ist die islamfeindliche Gruppe bisher wenig bekannt. Die Begrenzung von Zuwanderung propagiert dort vor allem die Schweizerische Nationalpartei, die bei der Parlamentswahl im Oktober ein Rekordergebnis einfuhr.

21:13 Uhr

Kalifornien will verschlüsselte Smartphones verbieten

In Kalifornien schlägt das Herz der globalen IT-Technologie, doch dort ist offenbar auch die Sorge vor unkontrollierbarer Kommunikation besonders groß.

Der US-Bundesstaat plant der Technik-Website "zdnet.com" zufolge ein Gesetz, das vorschreibt, dass alle ab kommendem Jahr in Kalifornien verkauften Smartphones auf Verlangen der Behörden von ihrem Hersteller entschlüsselt bzw. entsperrt werden müssen.

Das Gesetz würde unter anderem alle – in Kalifornien entwickelten – IPhones betreffen. Eigenen Angaben zufolge ist Apple nicht in der Lage, die Passwörter seiner Kunden zu umgehen und auf Daten auf IPhones und IPads zuzugreifen.

Ein ähnliches Gesetz ist übrigens auch in New York in Planung.

20:44 Uhr

Rückruf: Karnevalsgebiss nicht mehr zu entfernen

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So könnte es enden...

Das drohende Horrorszenario muss wohl kaum näher ausgeführt werden. Wegen eines Fehlers in der Gebrauchsanweisung, der dazu führen könne, dass das für die Fastnacht gedachte Gebiss "Korn Pone ‚Rottin’ Teeth’" am Ende aus dem Mund nicht mehr zu entfernen ist, ruft die Schweizer Kaufhauskette Manor den Artikel zurück.

 

20:13 Uhr

Papst ruft Nutzer in Sozialen Netzwerken zur Ordnung

Der Vatikan arbeitet weiter am Ausbau seiner digitalen Kompetenz: Papst Franziskus empfing heute Apple-Chef Tim Cook zu einem Privatgespräch. Zudem veröffentlichte er eine Botschaft, in der er vor wachsender Aggressivität und einem Verfall der Gesprächskultur in sozialen Online-Netzwerken warnte:

  • Franziskus rief zu einem "richtigen Gebrauch von Kommunikation" aufrief. Diese könne helfen, den "Teufelskreis aus Verurteilung und Rache" zu durchbrechen. Er warnte vor einer Kommunikation, die "verletzen" und bis zur "moralischen Lynchjustiz" führen könne. Diese Gefahr drohe vor allem in politischen und religiösen Diskussionen sowie im Internet. "Wir dürfen einzelne sündhafte Situationen verurteilen, aber wir dürfen nicht die Menschen verurteilen", erklärte das Oberhaupt der katholischen Kirche.
  • "Der Zugang zu den digitalen Netzen", so Franziskus, "bringt eine Verantwortung für den anderen mit sich, den wir nicht sehen, der aber real ist und seine Würde besitzt, die respektiert werden muss."
19:31 Uhr

Ratingagentur: Griechenland nicht mehr von Pleite beroht

Die US-Ratingagentur Standard & Poor's hat die Kreditwürdigkeit Griechenlands am Freitag um eine Stufe auf B- angehoben.

  • Damit gilt Griechenland nicht länger als vom Bankrott bedroht.
  • Die Agentur erklärte, sie erwarte, dass Athen bis Ende März die Auflagen für das im vergangenen Sommer ausgehandelte internationale Hilfsprogramm von 86 Milliarden Euro erfülle, was den Weg für Gespräche über Schuldenerleichterungen frei mache.
  • "Trotz vieler Schocks hat sich die Wirtschaft als widerstandsfähiger erwiesen, als wir es zuvor erwartet hätten", erklärte die Ratingagentur.

Mehr zu möglichen Schuldenerleichterungen für Griechenland lesen Sie hier.

19:05 Uhr

Tausend Flüchtlinge an einem Tag im Mittelmeer gerettet

Mehrere Schiffe haben heute bereits knapp tausend Flüchtlinge von Schlauchbooten im Mittelmeer gerettet.

  • Wie die italienische Küstenwache mitteilte, waren an den acht Rettungsaktionen Schiffe aus mehreren Ländern beteiligt. Ein italienisches Schiff habe eine Leiche geborgen.
  • Die Schlauchboote legten den Angaben zufolge von der libyschen Küste ab. Die Rettungsschiffe gehörten zu den EU-Missionen "Triton" und "Sophia", die den Auftrag haben, Schleuser-Schiffe aufzubringen und Flüchtlinge zu retten.
  • Die an dem Einsatz beteiligte Bundeswehr rettete nach eigenen Angaben 245 schiffbrüchige Flüchtlinge.
18:59 Uhr

Im Karneval wird Merkel zum Nussknacker

Das Thema Flüchtlingskrise darf bei den Mottowagen auf dem Kölner Rosenmontagszug in diesem Jahr natürlich nicht fehlen. Entwürfe des Festkomitees Kölner Karneval zeigen die Ideen für die politisch-satirischen Wagen. Unter anderem ein Nussknacker in der Gestalt Merkels, der sich an einer harten Nuss "Flüchtlinge" die Zähne ausbeißt. 

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(Foto: dpa)

 

18:38 Uhr

Kältewelle fordert zwei Todesopfer in Sachsen-Anhalt

In Sachsen-Anhalt sind nach Polizeiangaben zwei Männer vermutlich erfroren. Am Morgen fanden Polizisten in einer Gartenanlage in Magdeburg einen leblosen, 50 Jahre alten Mann, wie ein Sprecher sagte. Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich um einen Magdeburger, der am Donnerstag von der Uniklinik als vermisst gemeldet wurde. Rechtsmediziner prüfen nun die genauen Todesumstände.

Auch in Bitterfeld-Wolfen ist vermutlich ein Mann erfroren. Der 46-Jährige wurde bereits am vergangenen Sonntag in einem leerstehenden Haus gefunden, wie ein Polizeisprecher am Freitag sagte. Bei dem Toten soll es sich um einen Mann aus Paderborn in Nordrhein-Westfalen handeln. Ob er obdachlos war und was er in Bitterfeld-Wolfen machte, blieb zunächst unklar.

18:17 Uhr

Rundfunkgebühren könnten sinken

Die für die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten zuständige Finanzkommission KEF denkt laut einem Bericht des "Spiegel" über einen niedrigeren Rundfunkbeitrag nach.

  • Auf Grundlage vorläufiger Berechnungen wollten die Kontrolleure in der kommenden Woche eine Senkung um mindestens 30 Cent pro Monat und Beitragszahler vom kommenden Jahr an vorschlagen, berichtete das Nachrichtenmagazin und berief sich dabei auf Informationen aus Kreisen der Prüfer und der Rundfunkanstalten.
  • ARD und ZDF haben für die Jahre 2017 bis 2020 einen Mehrbedarf angemeldet. Das ZDF braucht nach eigenen Angaben rund 383 Millionen mehr, die ARD-Sender halten zusätzliche 396 Millionen Euro für notwendig.
  • Die Mehreinnahmen betrugen seit Einführung des neuen Beitragssystems aus den Jahren 2013 bis 2016 etwa 1,59 Milliarden Euro. Sie dringen auf einen stabilen Rundfunkbeitrag. Derzeit werden 17,50 Euro im Monat fällig.
18:00 Uhr

Dieb flieht wegen Baby aus Auto

Ein Dieb hat im brandenburgischen Rathenow ein Auto mit einem Säugling gestohlen. Als der Täter kurz darauf das Baby an Bord bemerkte, ließ er das Fahrzeug nach 200 Metern stehen und machte sich davon.

  • "Die 27-jährige Fahrerin hatte das Auto mit laufendem Motor und ihrem 4 Monate alten Kind darin abgestellt und nur kurz aus den Augen gelassen", berichtete die Polizei.
  • Während die Frau nach der Tat am Donnerstagabend sofort die Polizei verständigte, nahm jemand aus ihrer Familie die Verfolgung auf. Rasch fand er das abgestellte Auto. Vom Täter fehlte jede Spur.
17:31 Uhr

Schäuble nennt Tsipras "Dummkopf"

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble pochte bei einer Podiumsdiskussion in Davos unter anderem mit dem griechischen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras auf die Einhaltung mühsam erreichter Vereinbarungen in Europa. 

  • In dem Zusammenhang ließ der CDU-Politiker den Satz fallen: "It's the implementation, stupid!" Eine Anspielung auf den berühmten Wahlkampf-Spruch von Ex-US-Präsident Bill Clinton ("It's the economy, stupid!"). In Athen kam das nicht so gut an.
  • Eine Schäuble-Sprecherin musste in Berlin auf Anfrage griechischer Medien klarstellen: "Das war in keiner Weise als Beleidigung gedacht."
17:07 Uhr

Scotland Yard hilft bei Aufklärung der Kölner Silvesternacht

Nach den massenhaften Übergriffen auf Frauen in der Silvesternacht in Köln soll die Londoner Polizei Scotland Yard bei der Auswertung von Videoaufnahmen helfen.

  • "Die haben langjährige Erfahrung und eine verfeinerte Technik bei der Auswertung von Videomaterial", sagte ein Sprecher der Kölner Staatsanwaltschaft. Es gehe um Bilder aus Überwachungskameras auf dem Bahnhofsvorplatz und um Handy-Videos.
  • Die Zahl der Strafanzeigen sei inzwischen auf 883 gestiegen, sagte der Sprecher. 414 der Anzeigen beziehen sich demnach auf Sexualdelikte, darunter auch Vergewaltigungen. In den anderen Fällen handele es sich vorwiegend um Eigentumsdelikte. 993 hätten sich bislang gemeldet. Von 26 Beschuldigten säßen mittlerweile neun in Untersuchungshaft.
  • Zuletzt wurde ein 22-jähriger Algerier in einer Asylbewerberunterkunft in Bocholt wegen Raubes festgenommen.
16:39 Uhr

Bombenalarm: Schwedisches Flugzeug muss notlanden

*Datenschutz

Horrorszenario im Flugzeug: Auf dem Weg von London nach Stockholm vermuten Mitarbeiter eine Bombe an Bord. Die Maschine mit 72 Fluggästen landet außerplanmäßig in Göteborg.

  • Die Maschine der Fluggesellschaft SAS mit 72 Menschen an Bord wurde evakuiert, wie die Polizei mitteilte.
  • Die Besatzung des Flugzeugs hatte zuvor Alarm bei der Flugsicherung geschlagen, diese wiederum hatte die Polizei informiert. Woher die Drohung kam, war zunächst unklar.
  • Die Reisenden mussten am Flughafen warten, während Bombentechniker das Flugzeug am Nachmittag unter die Lupe nahmen. Anschließend sollte das Gepäck aller Passagiere an Bord untersucht werden. Erst dann könnten die Fluggäste ihre Reise fortsetzen, hieß es von der Polizei.
  • Alle Reisenden seien erfasst worden, auch, um sie gegebenenfalls später als Zeugen vernehmen zu können.
16:08 Uhr

Apple lässt Google für eine Milliarde ins IPhone

Wer mit seinem IPhone im Internet sucht, benutzt standardmäßig die Google-Suchmaschine. Grund dafür ist ein Milliardendeal zwischen den Technologie-Giganten Apple und Alphabet (ehem. Google).

Bei einem Gerichtsprozess in den USA kam heraus, dass Google (damals noch unter diesem Namen) Apple 2014 eine Milliarde Dollar als Gebühr dafür zahlte, als Standardsuche im IPhone eingestellt zu sein.

Das schreibt die Wirtschaftsnachrichtenagentur Bloomberg. Demnach besagt ein Vertrag, dass Google einen Teil der Gewinne, die die Suchmaschine mit IPhone-Nutzern macht, an Apple überweisen muss.

15:54 Uhr

Lehrerbesoldung in NRW verfassungswidrig?

Viele Menschen haben das Gefühl, dass es bei Ihrer Entlohnung nicht mit rechten Dingen zugeht. Die Besoldung von Grundschullehrern in Nordrhein-Westfalen verstößt angeblich sogar gegen die Verfassung:

  • Einem Rechtsgutachten zufolge lässt sich eine niedrigere Besoldung der Lehrkräfte an Grundschulen und in der Sekundarstufe I im Vergleich zu Lehrern an Gymnasien, Berufskollegs und in der Sekundarstufe II nicht länger rechtfertigen.
  • Nachdem 2009 ein einheitlicher Ausbildungsrahmen für alle Lehrer in NRW beschlossen wurde, seien alle Rechtfertigungen für unterschiedliche Besoldungen entfallen, erläuterte der Würzburger Jura-Professors Ralf Brinktrine in seiner Expertise. 
  • NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) sagte eine gründliche Prüfung des Gutachtens zu. Viele andere Bundesländer mit gleich langer Lehrerausbildung hätten bislang die Besoldung auch nicht geändert. "Nicht jede Forderung, die ich nachvollziehen kann, kann ich auch direkt umsetzen."
15:25 Uhr

Reizgas in Schule versprüht - 19 Schüler in Klinik

19 Schüler sind nach einem Alarm wegen seltsamer Gerüche an einer Realschule in Hannover ins Krankenhaus gebracht worden. Sie hatten über Übelkeit geklagt, einige erbrachen sich, wie die Feuerwehr am Freitag mitteilte.

  • Nach ersten Vermutungen könnte Reizgas der Auslöser gewesen sein.
  • Insgesamt wurden 47 der 420 Schüler der Gerhart-Hauptmann-Realschule behandelt, sagte ein Feuerwehrsprecher. Der Schulbetrieb wurde eingestellt.
  • Vermutlich sei in der Pausenzeit Reizgas versprüht worden, sagte der Feuerwehrsprecher.
15:05 Uhr

Nils D. erzählt, wie er für den IS folterte

Die Ausführungen von Nils D. vor Gericht sind nur schwer erträglich. Doch von seinen ausführlichen Schilderungen verspricht sich der mutmaßliche IS-Terrorist Strafmilderung.

Ein paar Beispiele:

  • In einem Raum eines IS-Gefängnisses seien 20 Gefangene stundenlang an ihren auf den Rücken gefesselten Armen aufgehängt gewesen. Der Gefängnischef habe sie mit einem Stock geschlagen.
  • Außerdem seien Gefangene aufrecht in enge Kästen gesperrt worden, die nur Luftschlitze hatten. "Wie ein Spind waren die." Die ständigen Schreie habe man bis ins Nachbarhaus gehört, wo er sich meist aufgehalten habe.
  • Er habe die Leute festgenommen und zum Gefängnis gebracht. Dabei sei er vermummt gewesen. Frauen und Kinder hätten bei Festnahmen von "Verdächtigen" geschrien und geweint, wenn er die Männer abgeführt habe. Die Frauen seien regelmäßig "umgekippt". Er habe das als übertrieben empfunden und gelacht, sagte der Angeklagte.

 

Liebe Leser,

beim "Tag" auf n-tv.de ist die Halbzeit um. Die Frühschicht in Person von Volker Petersen durfte bereits nach hause gehen. Max Borowski übernimmt.

14:42 Uhr

Boeing 747 droht das endgültige Aus

Das Ende eine Epoche in der Luftfahrt naht: Für die Boeing 747 ist das Produktionsende einen Schritt näher gerückt.

  • Boeing kündigte an, die Fertigung der 747-Modelle in diesem Jahr um die Hälfte zurückzufahren. Grund dafür sei ein empfindlicher Rückgang bei der Nachfrage für Frachtflugzeuge, dem zuletzt wichtigsten Einsatzbereich der Maschinen.
  • Waren im vergangenen Jahr noch zwölf Exemplare des Langstreckenflugzeugs gebaut worden, werde die Produktion 2016 auf sechs Stück heruntergefahren.
14:01 Uhr

Neonazi Mahler soll wieder in Haft

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Mahler.

(Foto: dpa)

Er hat einst die RAF mitbegründet und wandelte sich dann zum Neonazi: Horst Mahler. Eigentlich sitzt der 79-Jährige gerade in Brandenburg eine zehnjährige Haftstrafe ab, doch er kämpft um eine Umwandlung der Reststrafe auf Bewährung. Daraus wird aber nichts. Das Oberlandesgericht Brandenburg entschied laut "Potsdamer Neuesten Nachrichten", dass er wieder in Haft soll. Ob er das aber wirklich muss, steht auf einem anderen Blatt - er ist schwer krank, wegen Diabetes wurde ihm ein Unterschenkel amputiert. Es läuft aber auch schon wieder eine neue Anklage gegen ihn. Weil ein in der Haft verfasster antisemitischer Aufsatz im Internet landete, klagt ihn die Staatsanwaltschaft Cottbus wegen Volksverhetzung an.

13:35 Uhr

IS bekennt sich zu Anschlag nahe Pyramiden

Die Terroristen vom IS fühlen sich stark und bekennen sich zu einem weiteren Anschlag, der Touristen vermutlich verunsichern soll.

  • Die Miliz bekannte sich zu einer Bombenexplosion nahe der Pyramiden in Ägypten.
  • Der erfolgte gestern, neun Menschen starben.
13:17 Uhr

Orban: Flüchtlinge nie wieder durch Ungarn

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Orban.

(Foto: AP)

Der ungarische Premier Orban will Flüchtlinge dauerhaft aus seinem Land aussperren. "Die (Migranten-)Route kann verlaufen, wie sie will, aber dass sie nicht durch Ungarn gehen wird, ist sicher", sagte er in einem Interview. Häftlinge hätten so viel Stacheldraht hergestellt, dass man sofort einen Zaun an den Grenzen zu Serbien und Kroatien errichten lassen könne.

12:39 Uhr

In Spanien bahnt sich Links-Regierung an

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Der mit dem Pferdeschwanz: Pablo Iglesias.

(Foto: AP)

In Spanien scheint endlich Bewegung in die schwierige Regierungsbildung zu kommen. Eine Links-Koalition bahnt sich an. Der Chef der neuen linken Protest-Partei Podemos, Pablo Iglesias, hat sich bereiterklärt, mit den Sozialisten und der Linkspartei Vereinte Linke (IU) zu koalieren. Dann würde Sozialistenchef Pedro Sánchez neuer Ministerpräsident. Er hat bislang nicht auf das Angebot reagiert. Die Stimmen der drei Parteien würden aber nur für eine einfache Mehrheit reichen - so könnte zwar ein Ministerpräsident gewählt werden, eine etwaige Koalition wäre eine Minderheitsregierung. Amtsinhaber Mariano Rajoy hat bislang keinen Koalitionspartner gefunden. 

11:57 Uhr

Entflohener Vergewaltiger soll sich in Bonn verstecken

Die Flucht des Kölner Vergewaltigers könnte bald zu Ende sein. Laut einem Bericht des Kölner "Express" wurde er in Bonn gesichtet. Die Polizei sei mit einem Großaufgebot vor Ort. Auch ein Hubschrauber kreise über dem Gebiet.

Update: Die Suche wurde gegen Mittag erfolglos abgebrochen. Der Gesuchte bleibt flüchtig.

11:33 Uhr

Minus 30 Grad in Sachsen gemessen

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Kalt, kalt, kalt!

(Foto: dpa)

Wenn Sie es heute Morgen kalt fanden, dann war es das auch. Aber richtig, richtig kalt war es im Erzgebirge. In Marienberg-Kühnheide wurden minus 30 Grad Celsius gemessen. Im Bayerischen Wald in Haidmühle ging das Thermometer auf minus 27,3 Grad herab. Unser Wetterexperte Björn Alexander dazu: "Das sind richtige Kältelöcher, die auch stark von der Umgebung abweichen."

11:08 Uhr

Bombendrohung - Flugzeug landet in Göteborg

*Datenschutz

Atem anhalten in Göteborg - wegen einer Bombendrohung wurde der Flugbetrieb am dortigen Flughafen eingestellt. Die Drohung erhielt ein Passagierflugzeug, das von London nach Stockholm unterwegs war, dann aber sicherheitshalber in Göteborg gelandet ist. Nun wird die Maschine untersucht.

10:49 Uhr

So viel Falschgeld wie nie in Umlauf

Echt oder nicht? So sieht ein gefälschter 200-Euro-Schein aus.

(Foto: dpa)

Würden Sie einen falschen 50-Euro-Schein erkennen? Hatten Sie schon mal einen im Portmonee? Ich traue mir das eher nicht zu. Polizisten scheinen aber recht gut darin zu sein: Noch nie haben sie so viele Blüten aus dem Verkehr gezogen wie im vergangenen Jahr.

  • 899.000 gefälschte Scheine zählte die Europäische Zentralbank (EZB). Rund elf Prozent davon (95.357 Stück) entdeckten Banken, Handel und Polizei in Deutschland, wie die Bundesbank mitteilte - auch dies ist der höchste Stand seit Einführung der gemeinsamen Währung.
  • "Der Anstieg der Falschgeldzahlen ist bedenklich", kommentierte Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele. In Deutschland schnellte die Zahl der Blüten zum Vorjahr um 51 Prozent drastisch nach oben. Der Schaden kletterte von 3,3 auf 4,4 Millionen Euro.
10:18 Uhr

Will Smith boykottiert die Oscars

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Gehen nicht zur Oscar-Verleihung: Will und Jada Pinkett Smith.

(Foto: imago/PicturePerfect)

"Nein, da gehe ich nicht hin", sagte Jada Pinkett Smith über die Oscarverleihung. Der Grund: Zu wenig schwarze Künstler wurden nominiert - unter dem Hashtag #Oscarssowhite machen viele ihrem Ärger Luft. Nun muss auch ihr Mann zu Hause bleiben: Will Smith sagt ebenfalls die Party ab. "Wir gehören dieser Community an, aber zu diesem Zeitpunkt fühlen wir uns nicht wohl damit, dort zu stehen und zu sagen, dass dies in Ordnung ist", sagte der Schauspieler. Smith war für seine Rolle in dem Drama "Concussion" als Oscar-Kandidat gehandelt und dann übergangen worden.

10:03 Uhr

Lufthansa einigt sich mit Flugbegleitern

Huch, geht doch: Die Lufthansa einigt sich mit ihren Flugbegleitern auf Tarifverträge zum Gehalt und zur Altersversorgung. Ein paar offene Fragen gibt es aber noch, die sollen bis Ende Juni geklärt werden.

Mehr dazu hier.

09:46 Uhr

Brender: SWR muss TV-Debatten absagen

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Brender.

(Foto: picture alliance / dpa)

Rheinland-Pfalz fiebert seiner Landtagswahl entgegen - eigentlich soll es ja eine TV-Debatte geben. Nur kommt die amtierende Ministerpräsidentin Malu Dreyer nicht, wenn jemand von der AfD kommt. Wenn das so ist, sagte daraufhin die CDU-Herausforderin Julia Klöckner, dann komme ich gar nicht. Schwierig. Der Ex-ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender sagt nun: Sagt das Ganze ab. Spätestens nach Klöckners Schritt müsse der Sender die Runde nun kippen, sagte er der "Berliner Zeitung". Dies hätte der SWR seiner Meinung nach schon nach Dreyers Drohung tun sollen. Kein Sender dürfe sich vorschreiben lassen, wen er zu einer Diskussionsrunde einlade.

Wir bringen heute noch ein Interview zum medialen Umgang mit der AfD.

09:28 Uhr

So sah die Zukunft aus

*Datenschutz

 Mit diesem Foto motorisierter Rollschuhe von 1961 möchten wir bei n-tv.de darauf hinweisen, dass nicht jede technologische Vision sich durchsetzt. Daher: Ein "Ja" zum Hören und Selbstaufnehmen von 60-Minuten-Audio-Kassetten! Wobei, jetzt wo ich darüber nachdenke: Erinnert an Segways! Trotzdem höre ich weiterhin Audio-Kassetten. Falls Sie kein Bild sehen, hier klicken.

09:14 Uhr

Nordkorea verhaftet US-Studenten

Was muss passieren, damit Nordkorea mir vorwirft, ich hätte die Einheit des Landes zerstören wollen? Ich weiß es nicht. Genau diese Vorwürfe macht das Land nun einem Studenten aus den USA, der festgenommen wurde. Er habe einen feindlichen Akt begangen, der von der US-Regierung "toleriert und manipuliert" worden sei, meldete die Nachrichtenagentur KCNA. Und er habe die Einheit des Landes zerstören wollen. Mmh.

Mehr dazu hier.

08:50 Uhr

Eine Milliarde Klicks - Adele ist neue Youtube-Königin

*Datenschutz

Klicks sind die Währung der heutigen Musikbranche, egal ob bei Streamingdiensten wie Spotify, Deezer und Napster oder beim guten alten Youtube. Auf der Videoplattform hat Adele nun derartig abgeräumt, dass ... wie bleibe ich jetzt im Bild ...? Bis mir etwas einfällt, so viel: Sie hat mit ihrem Song "Hello" so schnell eine Milliarde Klicks eingesammelt wie vor ihr noch niemand. Der bisherige Rekordhalter Psy hatte dafür 158 Tage gebraucht - Adele schaffte es in 87. Psy, Psy, Psy ... wer das noch gleich ist? Das ist der junge Mann, der "Gangnam Style" intonierte. Es wurde bislang 2,5 Milliarden Mal aufgerufen. Insgesamt gibt es übrigens nur 17 Videos, die bislang die Klick-Milliarde vollgemacht haben.

Da Sie ja mit Sicherheit beide Songs kennen, folgende Frage:

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Welcher Song gefällt Ihnen besser?

08:22 Uhr

Saudischer Großmufti verbietet Schach

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Der Großmufti ist kein Schachfreund.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Das Schachspiel stammt aus Persien und wird dort und in der restlichen muslimischen Welt auch seit dem Frühmittelalter gespielt - aber in modernen Zeiten ändert sich vieles. Der saudische Großmufti Scheich Abdulasis al asch-Schaich hat verfügt, dass Muslime kein Schach spielen sollten. Wieso das denn nicht? Weil es ein Spiel ist und das sollen Muslime unterlassen, berichtet der "Guardian". Das ist eine besonders strenge Auslegung, die typisch für Saudi-Arabien ist. Viele islamische Theologen erlauben Schach, weil es auf Können und nicht auf Glück beruht.

07:55 Uhr

Schalke-Trainer lobt Borussia Dortmund

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Lob für den Rivalen: André Breitenreiter.

(Foto: imago/Eibner)

Ja, Sie haben richtig gelesen. Der Trainer von Schalke 04, André Breitenreiter, lobt den BVB. Wenn Sie mal Ihren Fuß ins Ruhrgebiet gesetzt haben, wissen Sie um den Sensationscharakter dieser Nachricht.

  • Die Dortmunder seien "ein positives Beispiel", sagte er der "Bild"-Zeitung. "Sie hatten einige magere Jahre, bis sie sich die Zeit genommen haben, kontinuierlich mit einem Trainer etwas aufzubauen - und spielen seitdem fast nur noch oben mit", sagte Breitenreiter.
  • Eine solche Aufbauarbeit stellt er sich auch für seinen Club vor. "Wir wollen eine Mannschaft mit jungen Spielern, unterstützt von einigen gestandenen Profis, entwickeln, die in zwei bis drei Jahren um Titel spielt. Das muss das Ziel sein, wenn man die Möglichkeiten wie Schalke 04 hat", meinte der 42-Jährige vor dem Rückrundenauftakt.

Die Paarungen zum Bundesliga-Spieltag finden Sie hier.

07:22 Uhr

Flüchtlingsboote kentern in Ägäis - 15 Tote

Sie steigen weiter in kleine Boote und riskieren ihr Leben - in der Ägäis haben 15 Flüchtlinge ihren Mut der Verzweiflung mit dem Leben bezahlt.

  • Ein Boot kenterte vor der Insel Farmakonisi, die Küstenwache entdeckte sieben Leichen, sechs davon Kinder.
  • Wenige Seemeilen weiter südlich vor der Insel Kalolimnos kenterte ein anderes Flüchtlingsboot. Dort seien acht Menschen ums Leben gekommen, berichtete das staatliche Fernsehen.

Update: Die Zahl der Toten steigt. Gegen Mittag wurde von 20 Toten berichtet.

07:11 Uhr

Zwölf US-Soldaten für tot erklärt

Vor einer Woche sind vor der Küste von Hawaii zwei Transporthubschrauber zusammengestoßen - die Suche nach Überlebenden wurde nun aufgegeben.

  • Zwölf US-Marines wurden für tot erklärt. Sie waren zwischen 21 und 41 Jahre alt.
  • Nach Angaben der Küstenwache fanden Suchmannschaften Trümmer, zu denen auch ein leeres Rettungsfloß gehört. Die genaue Unfallursache ist nach wie vor unklar.
07:00 Uhr

Katholiken gegen Flüchtlingsobergrenze

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Der Hamburger Erzbischof Stefan Heße.

(Foto: dpa)

Katholische Politiker sind ja immer ziemlich gut darin zu erklären, warum in diesem einen bestimmten Fall jetzt Barmherzigkeit und Nächstenliebe politisch nicht angebracht sind - nun nimmt die katholische Kirche auch mal selbst Stellung.

  • Sie ist gegen eine Obergrenze für Flüchtlinge.
  • Christen dürften nicht zulassen, dass Menschen, die unendliches Leid erfahren hätten und auf Hilfe angewiesen seien, vor verschlossenen Grenzen stünden, sagte der Hamburger Erzbischof Stefan Heße der "Neuen Osnabrücker Zeitung".
  • "Uns ist nicht erkennbar, wie eine Obergrenze umsetzbar sein soll", so der Flüchtlingsbeauftragte der Deutschen Bischofskonferenz.
  • Er verwies auf das Individualrecht auf Asyl und die Genfer Flüchtlingskonvention. "Europäische Lösungen sind unverzichtbar."

Übrigens: Die Bundespolizei schlägt Alarm. Sie fühlt sich durch die derzeitigen Grenzkontrollen überfordert.

06:55 Uhr

Schafherde stoppt Autodiebe

Schafe sind meistens Schafe im Schafspelz und können trotzdem wie alte Wölfe agieren: zum Beispiel in Neuseeland. Dort haben Schafe Benzindiebe gestoppt.

  • Ein 14- und ein 23-Jähriger flüchtetet in einem Auto vor der Polizei, 90 Minuten lang dauerte die Verfolgungsjagd. Sie hatten Benzin getankt und waren ohne zu bezahlen abgehauen.
  • Sie endete bei Arrowtown auf der Südinsel, wo eine große Schafsherde die Fahrbahn versperrte.

Mehr dazu hier.

06:42 Uhr

Vergewaltiger aus Köln noch immer auf der Flucht

Die Polizei sucht fieberhaft nach dem Mann, der sie blamiert hat - der Vergewaltiger, der in Köln bei einem Freigang ins Brauhaus den Polizisten entwischte, ist weiter auf der Flucht.

  • Der 58-Jährige soll nach wie vor ein hohes Gewaltpotenzial haben, weswegen bei ihm auch eine Sicherungsverwahrung angeordnet worden sei.
  • Ausflüge aus der Sicherheitsverwahrung sind gesetzlich vorgeschrieben.

Allerdings hatte einer der Beamten sich ebenfalls erleichtert und stand mit dem Rücken zur Kabinentür. Der Verbrecher suchte und fand dann erfolgreich das Weite.

06:39 Uhr

Dschungel, Dschungel, Dschungel

Helena macht alle im Camp glücklich, denn sie hat es geschafft, in der Prüfung richtig abzuräumen. Damit gewinnt sie auch das Herz ihres schärfsten Kritikers. Thorsten greift zu ganz neuen, für ihn unüblichen Mitteln: Er drückt Helena kurzerhand an sich. Alles könnte so schön sein, wenn da nur nicht die raubeinigen Zuschauer wären und Legats neue Herzdame abermals in die Dschungelprüfung wählen.

Mehr dazu? Hier.

06:33 Uhr

Das wird heute wichtig

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(Foto: picture alliance / dpa)

Ich war schon kurz davor, in dem Internetshop eine gehässig-frustrierte Bewertung abzugeben, so etwas wie drei von fünf Sternen. Ich wollte schreiben, dass meine dort erworbenen Handschuhe vielleicht für den September reichen, aber dass ich sie ja wohl eher im Januar brauche. Aber siehe da: Nach zehn Minuten auf dem Fahrrad wurden meine Eishände plötzlich wieder warm. Alles bestens also! Schreibe ich nun eine Fünf-Sterne-Rezension? Ganz bestimmt! Morgen. Oder übermorgen. Ich hab jetzt auch etwas anderes zu tun. Zum Beispiel zu sagen, was heute wichtig wird:

  • Deutsche und türkische Regierungsmitglieder treffen sich zu den ersten gemeinsamen Regierungskonsultationen in Berlin. Merkel trifft Ministerpräsident Davutoglu, Kurden wollen demonstrieren.
  • Bei Dünkirchen in Frankreich baut die Organisation Ärzte ohne Grenzen ein Flüchtlingslager für 2500 Leute, wie sie es sonst nur in Entwicklungsländern tut.
  • Beim Wirtschaftsforum in Davos sprechen EZB-Chef Mario Draghi und US-Außenminister John Kerry.
  • Die Bundesbank und die EZB veröffentlichen Zahlen über Falschgeld 2015.
  • Die Bundesliga geht weiter: Heute Abend empfängt der Hamburger SV den FC Bayern München. Das können Sie ab 20:30 Uhr im n-tv.de-Liveticker verfolgen.

Ich heiße Volker Petersen und grüße virtuell in die Runde. Sie können mir unter volker.petersen (at) nachrichtenmanufaktur oder bei Twitter schreiben.

06:11 Uhr

Das Wetter mit Björn Alexander

n-tv Meteorologe Björn Alexander

n-tv Meteorologe Björn Alexander

Unserem kalten Winterhoch geht jetzt die Puste aus und am Wochenende sorgen die Tiefs aus Westen für deutlich mildere Temperaturen. Somit ist es heute morgen ein vorerst letztes Mal eisig kalt. Dafür wird es tagsüber außerhalb lokaler Nebel, die speziell im Süden wabern, ein traumhaft sonniger Wintertag. Höchstwerte minus 5 bis 0, im Westen bereits bis plus 5 Grad. Später dann von Frankreich und Benelux langsam dichtere Wolken, die abends ersten Regen bringen können. Dabei besteht im Bereich Eifel und Saarland die Gefahr von Glatteisregen. In der Nacht zum Samstag sowie am Samstag selber breitet sich das Niederschlagsband mit der Gefahr von gefrierendem Regen ganz bis in den Osten aus und verdrängt den Dauerfrost. Sonntag im Westen rasch neuer Regen. Sonst meist trocken und abseits zäher Nebelfelder etwas Sonne bei 0 Grad im bayerischen Nebel und bis zu 10 am Rhein. Am Montag sind in den westlichen Landesteilen mit Sonne örtlich sogar bis zu 15 Grad drin.