Freitag, 25. November 2016: Der Tag bei n-tv

Heute mit Volker Petersen und Judith Görs

22:41 Uhr

Das war Freitag, der 25. November 2016

Joachim Gauck und seine Lebensgefährtin beim Bundespresseball.
Joachim Gauck und seine Lebensgefährtin beim Bundespresseball.(Foto: imago stock&people)

Liebe Leser, das Wochenende hat begonnen - und vielleicht feiern Sie es bereits mit einem gemütlichen Glas Wein auf der Couch. Hier in Berlin hat gerade Bundespräsident Joachim Gauck mit seiner Lebensgefährtin Daniela Schadt den Bundespresseball eröffnet - in diesem Jahr übrigens ohne die AfD, die bekanntlich dieses Jahr nicht mehr eingeladen wurde. Zeit für uns, den Nachrichtentag noch einmal Revue passieren zu lassen.

Ich verabschiede mich an dieser Stelle von Ihnen. Kommen Sie gut durch die Nacht, haben Sie ein erholsames Wochenende und genießen Sie den ersten Advent. Tschüss!

22:26 Uhr

Gabriel bringt Olaf Scholz bei K-Frage ins Spiel

Alle reden von Martin Schulz als potenziellem Kanzlerkandidaten der SPD - jetzt bringt SPD-Chef Gabriel einen weiteren Namen ins Spiel. Beim Parteitag des SPD-Unterbezirks Duisburg beklagte er, die Journalisten wollten immer nur wissen, ob er oder EU-Parlamentspräsident Schulz Kanzlerkandidat werde. "Was ich unfair finde: Die vergessen, dass wir noch einen Dritten im Bunde haben, Olaf Scholz." Scholz ist Hamburgs Erster Bürgermeister.

21:59 Uhr

Kardashian meldet sich mit Po-Shooting zurück

Seit dem Überfall auf Kim Kardashian in einem Pariser Appartment war es um den US-Reality-Star bekanntlich recht ruhig geworden: Nun meldet sich die 36-Jährige wieder zurück - und zwar mit vollem Körpereinsatz. Für ein Shooting im Sand stand - oder vielmehr lag - sie gemeinsam mit ihrer Schwester, Khloé Kardashian, vor der Kamera. Die Aufnahmen werden in einer Fotoserie des "Kulturmagazin 032/c" zu sehen sein. Tja, wie sang schon Freddy Mercury? "The Show Must Go On."

 

21:39 Uhr

Bericht: Luftangriff auf Frauen-Klinik in Idlib

Immer wieder werden auch in Idlib zivile Ziele bombardiert.
Immer wieder werden auch in Idlib zivile Ziele bombardiert.(Foto: REUTERS)

Bereits in Ost-Aleppo soll es mittlerweile kein einziges funktionstüchtigen Krankenhaus mehr geben - nun bombardiert die syrische Armee von Machthaber Baschar al-Assad auch außerhalb der Metropole Kliniken. Beobachtern zufolge haben russische oder syrische Kampfjets ein Frauen-Krankenhaus in der Provinz Idlib beschossen. Auch dieses Gebiet wird noch von den Rebellen gehalten.

  • Dabei sollen drei Menschen in der Nachbarschaft getötet worden sein, teilte die oppositionsnahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit.
  • Das Krankenhaus in der Ortschaft Termanin habe seinen Betrieb demnach einstellen müssen.

Menschenrechtler werfen der syrischen Luftwaffe und ihren russischen Verbündeten seit Längerem vor, absichtlich Krankenhäuser und andere zivile Ziele in Rebellengebieten anzugreifen.

21:18 Uhr

Berliner Szene-Restaurant sperrt AfD aus

Restaurant-Chef Billy Wagner hat für sein Szene-Restaurant "Nobelhart & Schmutzig" in Berlin klare Regeln: Keine Kameras, keine Handys, keine Stich- und Schusswaffen - und seit Neuestem auch keine AfD-Anhänger mehr.

  • Das Verbot, das er mit einem Aufkleber an der Scheibe eines Fensters sicht- und lesbar gemacht hat, sorgt derzeit für ordentlich Wirbel im hippen Friedrichshain-Kreuzberg.
  • Wagner verteidigt sein Hausrecht: Es sei allein deshalb richtig, weil es genau die Leute vergraule, "mit denen ich nicht an einem Tisch sitzen will", sagte er dem "Tagesspiegel".

Ein entsprechender Hinweis auf Facebook wurde bereits 2045 Mal "geliket", doch es gibt auch Kritik. "Wir waren schon einige Male bei Euch und haben uns stets wohlgefühlt, nach einer solchen Aktion werden wir aber von weiteren Besuchen vorerst Abstand nehmen", schrieb ein User.

20:59 Uhr

Merkel sieht keine Eile für Trump-Besuch

Geht es um ein erstes bilaterales Treffen mit dem künftigen US-Präsidenten Donald Trump, hat es die Kanzlerin nicht sehr eilig. Bei einer CDU-Regionalkonferenz in Neumünster sagte Angela Merkel, einen Besuchstermin gebe es noch nicht. Sie habe Trump aber zum G20-Gipfel Anfang Juli nach Hamburg eingeladen. Auch telefoniert haben die beiden bisher nur kurz. "Wir haben verabredet, auch weiter eng zusammen zu arbeiten - auf der Basis unserer gemeinsamen Werte", so die CDU-Vorsitzende.

20:33 Uhr

Polizei verhindert mögliche Amoktat in Hamm

Am Freitagnachmittag wurde die Polizei in Hamm zur örtlichen Volkshochschule An der Lohschule gerufen - ein 19-Jähriger soll dort möglicherweise einen Amoklauf geplant haben. "Ziel sollte eine Lerngruppe sein", heißt es vonseiten der Behörde. Die Beamten konnten den jungen Mann unmittelbar vor der Schule festnehmen. Er hatte tatsächlich eine Waffe, ein Messer und einen Schlagring bei sich. Die Tat hatte er zuvor nach "Bild"-Informationen bei WhatsApp angekündigt. Ein psychologisches Gutachten soll nun klären, ob der 19-Jährige tatsächlich gefährlich ist.

Hier lesen Sie mehr dazu.

20:18 Uhr
20:11 Uhr

Piloten lehnen Tarifangebot der Lufthansa ab

Schlechte Nachrichten für alle Reisende, die am Samstag einen Flug bei der Lufthansa gebucht haben: Die Pilotengewerkschaft Cockpit hat das jüngste Tarifangebot des Unternehmens abgelehnt. Mit Rücksicht auf die Kunden werde es aber am Sonntag keinen Streik der Piloten geben.

Hier lesen Sie mehr zum Thema.

19:50 Uhr

Bordell sorgt mit Beamten-Rabatt für Wirbel

Das Düsseldorfer Bordell gibt Beamten Rabatt.
Das Düsseldorfer Bordell gibt Beamten Rabatt.(Foto: picture alliance / Oliver Berg/d)

Ein großes Bordell hat in Düsseldorf mit einem Rabatt-Angebot für Beamte Wirbel ausgelöst. Der Club namens "Oceans" gewährt den Staatsdienern 10 Euro vergünstigten Eintritt - allerdings nur an zwei Wochentagen. Wollen die Kunden mit einer der Damen "aktiv" werden, gilt der Rabatt nicht. Dennoch sorgt die Aktion für reichlich Protest.

Legal ist der Rabatt aber trotzdem - zumindest, wenn er als Gruppenrabatt gewährt wird.  "Auch bei der Kfz-Versicherung gibt es Beamtenrabatte", meint Strafrechtler und Korruptionsexperten Andreas Riegel. Vorsichtig müssten Beamte nur dann sein, wenn sie als Kontrolleure für das "Oceans" zuständig sind - denn dann könnte ihnen Korruption unterstellt werden.

19:30 Uhr

Bericht: Kinski-Tochter geht ins Dschungelcamp

Nastassja Kinski.
Nastassja Kinski.(Foto: imago/Eibner)

Ein paar Namen sind ja bereits bekannt: Jetzt ist offenbar ein weiterer durchgesickert. Laut "Bild"-Zeitung soll auch Schauspielerin Nastassja Kinski, die Tochter von Klaus Kinski, in den RTL-Dschungel ziehen. Zuletzt hatte sie schon an der Tanzshow "Let's Dance" teilgenommen. Der Vertrag ist laut Zeitung aber noch nicht unterzeichnet. Das soll erst in den kommenden Tagen passieren.

Hier lesen Sie mehr dazu.

19:12 Uhr

Salmonellen in Rügenwalder Teewurst entdeckt

Falls Sie, lieber Leser, ein begeisterter Teewurst-Konsument sind, sollten Sie Ihre aktuellen Bestände im Kühlschrank sicherheitshalber überprüfen. Weil Salmonellen in einer Probe gefunden wurden, ruft die Firma Rügenwalder Spezialitäten Plüntsch GmbH & Co. KG ihre Teewurst zurück. Betroffen ist nach Angaben des Unternehmens das Produkt "Rügenwalder Teewurst, fein, geräuchert, 250 g" mit der Chargennummer 346177 und den Mindesthaltbarkeitsdaten 26. Dezember 2016 sowie 2. Januar 2017. Betroffene können das Produkt "gegen Erstattung des Kaufpreises auch ohne Vorlage des Kassenbons in ihren Einkaufsstätten zurückgeben", ließ das Unternehmen mitteilen.

18:54 Uhr

Böhmermann sieht Meinungsfreiheit in Gefahr

Jan Böhmermann macht sich Sorgen.
Jan Böhmermann macht sich Sorgen.(Foto: dpa)

TV-Moderator Jan Böhmermann würde es wieder tun - gerade jetzt. Obwohl ihm sein Schmähgedicht über den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan reichlich Ärger eingebracht hat, sieht sich der Satiriker bestätigt. "Alles was danach passiert ist, zeigt ja, dass die Instinkte völlig richtig waren", sagte er im n-tv Talk "So!Muncu!". Böhmermann macht sich aber mittlerweile auch um die Meinungsfreiheit in Deutschland Sorgen. "Wenn du im Alltag in die Türkei telefonierst und nicht weißt, ob der Geheimdienst mithört oder ob du dich noch frei äußern kannst in Deutschland, ist das ein reales Problem und ich finde, das ist immer noch nicht gelöst, das wird immer noch viel schlimmer."
 

"So! Muncu!" bei n-tv läuft am Freitag, den 25. November um 22.15 Uhr und wird am Samstag um 6.10 Uhr und am Sonntag um 11.10 Uhr wiederholt.

18:31 Uhr

Energieriese Eon fürchtet feindliche Übernahme

An der Börse musste der Energiekonzern Eon zuletzt einen dramatischen Kursverlust hinnehmen - nun geht in der Führungsetage die Angst vor einem unerwünschten Übernahmeversuch um. Vorstandschef Johannes Teyssen hat bereits in der vergangenen Woche ein neues Abwehrteam aus Banken und Anwälten zusammengestellt. Sie sollen das Unternehmen im Falle einer Attacke unterstützen. Einen konkreten Anlass für die Vorsichtsmaßnahmen gebe es aber nicht, sagte ein Sprecher. Vielmehr gehöre dies zur normalen Risikovorsorge eines börsennotierten Unternehmens.

Video

18:15 Uhr

Vater wegen Missbrauchs der Tochter verurteilt

Weil er seine eigene Tochter hundertfach sexuell missbraucht hat, ist ein Mann vom Landgericht Trier zu acht Jahren Gefängnis verurteilt worden. Allein bis zu ihrem 14. Geburtstag hat er 21 Mal mit seiner älteren Tochter Geschlechtsverkehr gehabt, bis zu ihrem 17. Geburtstag kam es in 236 weiteren Fällen zum Missbrauch. Außerdem soll er auch die jüngere Tochter angegangen haben. Das damals 12- bis 13-jährige Mädchen habe aber "durch ablehnendes Verhalten" verhindern können, von ihrem Vater angefasst zu werden.

17:52 Uhr

Klaus Wowereit verliert Job als Kolumnist

Vom ehemaligen Berliner Bürgermeister Klaus Wowereit werden wir in Zukunft noch weniger hören: Die Radio-Kolumne, die der SPD-Politiker für den Sender 105,5 Spreeradio moderierte, wird eingestellt. Wie die "B.Z." berichtet, habe es Schwierigkeiten bei der Themenfindung gegeben. "Er konnte nicht raus aus seiner politischen Rolle", wird Programmchef Stephan Schmitter zitiert. Vor allem während des Wahlkampfes habe "Wowi", wie der 63-Jährige von den Hauptstädtern genannt wird, weder über seine Partei noch über seinen Nachfolger kritische Worte äußern wollen. Eigentlich auch nicht weiter verwunderlich, oder?

Genug zu tun hat Wowereit aber trotzdem, wie er kürzlich im Interview mit n-tv.de verriet.

17:34 Uhr

Bislang nur sechs Urteile zu Kölner Silvesternacht

Video

Fast elf Monate ist es her, dass am Kölner Hauptbahnhof massenhaft Frauen begrapscht und belästigt wurden - 1205 Strafanzeigen hat das Polizeipräsidium bis zum 25. Oktober aufgenommen. Doch die Bestrafung der Täter gestaltet sich - gelinde gesagt - schwierig.

  • Wie aus einer Antwort des Innenministeriums auf eine Kleine Anfrage der FDP hervorgeht, gab es bislang nur sechs Verurteilungen in dem Fall.
  • Das Amtsgericht Köln verhängte demnach Freiheitsstrafen zwischen sechs Monaten und einem Jahr und neun Monaten, die meist zur Bewährung ausgesetzt wurden.
  • Viele andere Verfahren mussten dagegen eingestellt werden, weil kein Tatverdächtiger ermittelt werden konnte

Immerhin: In diesem Jahr sorgt die Kölner Polizei mit einem neuen Sicherheitskonzept vor. Rund 1000 Polizisten sollen im Stadtzentrum unterwegs sein. Hinzu kommen Überwachungskameras, Sperrungen und Personenkontrollen.

Hier lesen Sie mehr zum Thema.

17:12 Uhr

Erdogan verteidigt sein Ja zur Todesstrafe

Erneut beweist der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan, dass es ihm völlig egal ist, ob die Europäische Union seine Politik kritisiert. Nachdem er bereits gedroht hat, den Flüchtlingspakt wieder aufzukündigen, will er die EU-Partner nun auch noch einmal wissen lassen, wie er zu der Todesstrafe steht. Er befürwortet sie.

In einer Rede in Istanbul sagte er, dass er ein entsprechendes Gesetz zur Wiedereinführung unterschreiben werde, wenn es denn vom Parlament beschlossen wird. "Demokratie besteht darin, den Willen des Volkes zu respektieren", sagte der Präsident. Angeblich sind die meisten Türken für die Rückkehr zu dieser Praxis.

17:03 Uhr
16:50 Uhr

Straubinger Rathaus steht in Flammen

Großeinsatz der Feuerwehr im Straubinger Rathaus: Das Gebäude hat aus bisher ungeklärter Ursache Feuer gefangen. Auf Videobildern ist zu sehen, wie Flammen bis zu 15 Meter hoch aus dem Dachstuhl schlagen. Die Polizei bat Anwohner, die Fenster und Türen geschlossen zu halten. Der Christkindl-Markt auf dem Rathausvorplatz wurde geräumt. Ob es Verletzte gibt, ist bisher nicht bekannt.

Hier lesen Sie mehr dazu.

16:34 Uhr

Lufthansa macht Piloten neues Angebot

Tausende Passagiere können offenbar doch noch auf eine baldige Einigung im Lufthansa-Streik hoffen: Das Unternehmen hat ihren streikenden Piloten ein neues Tarifangebot unterbreitet. Es sieht 4,4 Prozent höhere Vergütungen und Neueinstellungen vor, wie Lufthansa in Frankfurt mitteilte.

Hier lesen Sie mehr dazu.

16:15 Uhr

"Fahrt nicht! Esst Suppe!" - Japan appelliert an Rentner

Nach mehreren tödlichen Unfällen im Straßenverkehr, die von Senioren verursacht wurden, will die Polizei in der japanischen Präfektur Aichi ältere Autofahrer mit ungewöhnlichen Mitteln vom Autofahren abhalten. Wie die Singapurer Zeitung "The Straits Times" berichtet, bietet die Behörde den Senioren einen Rabatt auf Nudelsuppe, wenn sie ihren Führerschein freiwiliig abgeben. Damit soll die Verkehrssicherheit verbessert werden. In Japan haben 4,8 Millionen Menschen ab 75 Jahren einen Führerschein. Die Rabattaktion der Polizei entstand in Zusammenarbeit mit einer lokalen Restaurant-Kette. Der Slogan: "Fahrt nicht! Esst Suppe!"

15:55 Uhr

Klimaforscher melden Rekordhitze in Polarregion

Leugner des durch den Menschen verursachten Klimawandels werden jetzt wieder mit den Schultern zucken - und dennoch ist die Entwicklung Besorgnis erregend. Auf der norwegischen Inselgruppe Spitzbergen wird 2016 "das wärmste Jahr seit Beginn der Messungen 1889", wie Klimaforscher Ketil Isaksen vom norwegischen Meteorologischen Institut bestätigt. Auch am Nordpol sei es bis zu 20 Grad wärmer als normal gewesen. Schuld an den hohen Temperaturen sei unter anderem das Klimaphänomen El Niño, das warme Ozeanluft in den Norden getrieben habe. Auch der Treibhauseffekt trage zur Hitzewelle bei.

Bilderserie

 

15:35 Uhr

Hamburger Polizei sucht nach vermisster Kollegin

Eine 22-jährige Polizistin aus Hamburg ist seit Donnerstagmittag spurlos verschwunden. Nachdem sie nicht zum Dienst erschienen war, erstatteten Kollegen der Frau eine Vermisstenanzeige. Der "Bild"-Zeitung sagte ein Sprecher, es werde vermutet, dass sich die Beamtin zuletzt im Sachsenwald östlich von Hamburg aufgehalten hat. Eine Hundertschaft der Polizei suchte noch am Abend nach der Vermissten - bisher ohne Erfolg. Am Morgen wurde die Suche wieder aufgenommen. Die Beamtin hat den Angaben nach ihre Dienstpistole bei sich.

15:19 Uhr

Viele Tote bei schwerem Zugunglück im Iran

Bilder zeigen die brennenden Waggons.
Bilder zeigen die brennenden Waggons.(Foto: dpa)

Ein schweres Zugunglück hat im Iran mindestens 35 Menschen das Leben gekostet - weitere 95 seien verletzt worden, meldete das iranische Fernsehen. Zwei Passagierzüge waren demnach in der Nähe der Stadt Shahroud, rund 400 Kilometer von der Hauptstadt Teheran zusammengestoßen.

Bilder vom Unglücksort zeigten vier entgleiste Waggons - zwei davon standen in Flammen. Die Behörden gehen davon aus, dass die Zahl der Toten noch steigen wird. Ob technischer Defekt oder Versagen einer der Zugführer den Unfall verursacht haben, ist noch unklar.

 

15:01 Uhr

Bundeswehr prüft Abzug aus Incirlik nach Jordanien

Der andauernde Streit mit der Türkei um die Stationierung von Tornados zur Bekämpfung der IS-Miliz in Incirlik könnte tatsächlich Folgen haben: Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, soll die Bundeswehr ein Erkundungsteam nach Amman in Jordanien geschickt haben, um zu prüfen, ob eine Verlegung der Bundeswehrsoldaten auf einen alternativen Luftwaffenstützpunkt in dem Land infrage käme.

Konkret sind die Pläne nach Angaben des Verteidigungsministeriums aber noch nicht. Eine Verlegung nach Jordanien würde "in jedem Fall mit einer mehrere Wochen dauernden Pause der Tornado-Einsatzflüge verbunden" sein, zitierte die Zeitung einen Ministeriumssprecher. Auch Kuwait und Zypern sind demnach als mögliche Ausweichstandorte im Gespräch.

Hier lesen Sie mehr zum Thema.

14:41 Uhr

Flaschenpost kehrt zu Absenderin zurück

Absenderin Ingrid Müller hält den Brief hoch, den sie vor 40 Jahren geschrieben hat.
Absenderin Ingrid Müller hält den Brief hoch, den sie vor 40 Jahren geschrieben hat.(Foto: dpa)

Schon Sting besang die berühmte "Message in a Bottle" - und genau über eine solche Botschaft hat eine Frau aus Bochum nach 40 Jahren die Absenderin einer Flaschenpost ausfindig gemacht. Allerdings ist die Distanz, die den Brief von seiner Verfasserin trennte, nicht gerade groß. Die Frau lebt in Köln - also rund 81 Kilometer von Bochum entfernt. Fährt man über die A1, ist man in weniger als anderthalb Stunden da.

Irgendwie romantisch ist die Geschichte aber trotzdem. Immerhin fand die Bochumerin die Flaschenpost Anfang Oktober am Strand der niederländischen Insel Ameland. Über Facebook verbreitete sie ein Foto des Briefes und startete eine Suche nach der Absenderin. Der Eintrag wurde rund 42.000 Mal geteilt - auch von einer früheren Nachbarin der Absenderin. 40 Jahre, nachdem sie den Brief ins Meer geworfen hat, hält die Kölnerin ihre "Message in a Bottle" nun wieder in den Händen.

14:23 Uhr

Ausländische Löschflugzeuge eilen Israel zu Hilfe

Löschflugzeug im Einsatz über Israel.
Löschflugzeug im Einsatz über Israel.(Foto: imago/Xinhua)

In Israel wüten viele Brände, die die Feuerwehr des Landes vor große Herausforderungen stellen - und überfordern. Das Land erbat Unterstützung und nun eilen Löschflugzeuge aus mehreren Ländern zu Hilfe. Spanien schickt vier Maschinen, Frankreich zwei und ebenso einen Erkundungsflieger. Auch Russland, die Türkei, Italien und Griechenland haben schon Hilfe zugesagt.

Und auch die Palästinenser haben acht Löschfahrzeuge in den Norden des Landes nach Haifa geschickt. Dort mussten rund 60.000 Menschen ihre Wohnungen verlassen. Mittlerweile sei die Lage aber unter Kontrolle, meldet die Polizei. Eine lange Dürre und Winde machen es dem Feuer so leicht.

14:18 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leser, mein Kollege Volker Petersen verabschiedet sich ins Wochenende. Für den Rest des Tages begleite ich Sie durch den Nachrichtentag. Wenn Sie Anregungen, Wünsche oder Kritik haben, schreiben Sie mir gern via Twitter oder per Mail an judith.goers@nachrichtenmanufaktur.de. Kommen Sie gut durch den Nachmittag!

13:53 Uhr

Gefesselte 18-Jährige inszenierte Entführung selbst

Derr mysteriöse Fall einer in Celle gefesselt an der Straße entdeckten jungen Frau hat sich als Inszenierung des angeblichen Opfers herausgestellt. Die 18-Jährige habe eingeräumt, am Dienstagabend freiwillig in das Auto eines Bekannten eingestiegen zu sein und mit ihm die Nacht verbracht zu haben, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilen. Die Frau war am Mittwoch gefesselt auf die Straße gelaufen. Gegen sie wird in einer Vielzahl von Fällen etwa wegen Sachbeschädigung an Kraftfahrzeugen und mehreren Brandstiftungen ermittelt.

13:42 Uhr

40 Zentimeter Schnee in Nord-Afghanistan - Kinder erfrieren

Der afghanische Winter ist kalt - 20 Flüchtlingskinder kostet dieser nun das Leben. In der nordafghanischen Provinz Dschuzdschan seien sie in den vergangenen drei Tagen erfroren, sagte der Gouverneur des Bezirks Darsab. Die Temperaturen seien unter Null gefallen, der Schnee liege 40 Zentimeter hoch.

13:32 Uhr

Pfleger soll Altenheim-Bewohner schwer misshandelt haben

Eingesperrt und misshandelt soll ein Pfleger mehrere Bewohner eines Altenheims haben.

  • Derzeit würden die Mitarbeiter des Heims in Sörgenloch in Rheinhessen von der Polizei zu den Vorgängen befragt, erklärte die Staatsanwaltschaft Mainz. Der mutmaßliche Täter wurde vom Heimbetreiber aufgrund der Vorfälle entlassen.
  • Eine demente Frau soll er nachts auf der Toilette eingesperrt haben. Eine andere Seniorin soll in ihrem Bett so in eine Decke gewickelt gewesen sein, dass sie sich nicht ausreichend bewegen konnte. Bei einem Mann seien die Gitter des Bettes nach oben gestellt gewesen. Außerdem hätten Mitarbeiter bei ihm am Morgen eine handtellergroße Rötung auf der Brust gesehen, die später am Tag verschwand.
  • Ein Betreuer der Einrichtung stellte daraufhin Ende September Strafanzeige wegen Freiheitsberaubung und Misshandlung Schutzbefohlener.
12:57 Uhr

AfD erntet Spott wegen MDR-Anfrage

Die AfD-Fraktion in Sachsen hat da mal ein paar Fragen zum MDR. Um genau zu sein: 630 Fragen. Damit will die Partei Grundlage, Auftrag und Arbeit des Senders in Erfahrung bringen. Da scheint das Misstrauen gegen die Medien durch, dass sich in dem Wort von der "Lügenpresse" widerspiegelt.

  • Ziel sei die Kündigung des Rundfunkstaatsvertrages und eine Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, sagte der parlamentarische Geschäftsführer, Uwe Wurlitzer, in Dresden.
  • Die Netzgemeinde mutmaßte leicht spöttisch über die Fragestellungen: "Warum sprechen sich alle Mainstream-Medien bei den Lottozahlen ab?", wollte ein Nutzer bei Twitter wissen. Oder: "Warum sind in den Weltkrieg-Dokus auf ZDFinfo eigentlich immer die Deutschen die Täter?" Und: "Sendet die Deutsche Welle auch bei Ebbe?"
12:49 Uhr

Lufthansa sagt Dutzende Flüge für Samstag ab

"Die Einschläge kommen näher", sagte gerade ein Kollege, der am Sonntag eine Flugreise antritt. Die Lufthansa hat gerade angekündigt, wegen des Streiks morgen 137 Flüge zu streichen. Gestrichen würden vor allem Interkontinental-Verbindungen, erklärte die Fluggesellschaft. Rund 30.000 Passagiere seien betroffen.

12:36 Uhr

Zoo Leipzig bekommt Kaninchennasenbeutler

Kaninchennasenbeutler.
Kaninchennasenbeutler.(Foto: imago stock&people)

Gut, eigentlich interessiert mich nicht an dieser Meldung, dass der Zoo Leipzig dieses seltsame Tier bekommt, zumal ich nur deswegen jetzt auch nicht dorthin fahren werde. Aber was ist das bloß für ein Tier? Ein Kaninchennasenbeutler. Zum Wikipedia-Eintrag geht es hier entlang. Vielleicht sollte man doch nach Leipzig fahren. Immerhin wird es der einzige seiner Art in Europa sein.

12:10 Uhr
11:46 Uhr

Frau am Neckar getötet - Student muss in Haft

Die nächsten elf Jahre muss ein junger Mann hinter Gittern verbringen. Das Landgericht Mannheim hat den 26-jährigen Studenten wegen Totschlags verurteilt. Er hat demnach eine 31-jährige Frau auf dem Gewissen. Er soll sie mit einem Stein und einem Messer schwer verletzt und dann in den Neckar gestoßen haben. Der Angeklagte leugnete die Tat. Die Verteidiger überraschten mit unterschiedlichen Plädoyers: Anwältin Miriam Weis forderte Freispruch wegen zu dünner Beweislage, ihr Kollege Maximilian Endler plädierte auf Schuldunfähigkeit und beantragte die Einweisung des Angeklagten in die Psychiatrie.

11:27 Uhr

Amazon-Arbeiter streiken am "Black Friday"

Bei Amazon sind am sogenannten Black Friday - einem Tag mit besonders vielen Rabattaktionen - Beschäftigte an gleich vier deutschen Standorten in den Streik getreten. In Rheinberg und Werne in Nordrhein-Westfalen und in Leipzig legten Mitarbeiter am frühen Morgen die Arbeit nieder, im bayerischen Graben bereits gestern Abend, wie die Gewerkschaft Verdi mitteilte. In Rheinberg und Werne soll auch am Samstag gestreikt werden.

11:16 Uhr

Hatte Patientenmörder Niels H. Mitwisser? Sechs Anklagen

Niels H. während seines Prozesses im Juni.
Niels H. während seines Prozesses im Juni.(Foto: AP)

Wegen des Mordes an sechs Patienten in Delmenhorst wurde der frühere Krankenpfleger Niels H. verurteilt und sitzt zurzeit seine lebenslange Freiheitsstrafe ab. Doch wie nun bekannt wird, soll er Mitwisser gehabt haben. Die Staatsanwaltschaft Delmenhorst hat Anklage gegen sechs frühere Mitarbeiter des Delmenhorster Krankenhauses erhoben - es handelt sich um Ärzte und Pfleger. Sie sollen Hinweise auf Hs Morde gehabt haben, aber nicht eingegriffen haben. Sie sollen aus Angst um die Reputation der Klinik und aus Angst, sich dem Vorwurf der falschen Verdächtigung auszusetzen, untätig geblieben sein, teilten die Ermittler mit.

10:52 Uhr

Springsteen blieb mit Billy-Joel-Motorrad liegen

Bruce Springsteen lächelt neben einem unbekannten Kriegsveteranen in eine Kamera, sichtlich dankbar, denn der Mann hilft ihm gerade wegen einer Motorradpanne - dieses Foto machte vor knapp zwei Wochen im Netz die Runde. Nun stellte sich heraus: Das liegengebliebene Motorrad hat ebenfalls ein Star gebaut - und zwar Billy Joel.

  • Das plauderte dieser bei einem Konzert Anfang der Woche in New York aus. "Überall in der Presse stand: 'Bruces Motorrad ist kaputt gegangen.' Ich las das und dachte: 'Oh Scheiße, hoffentlich war es nicht das Motorrad, das ich für ihn gebaut habe.' Ich rief ihn an und fragte: 'Bruce, welches Motorrad war es, das kaputt gegangen ist?' - 'Es war das, das du mir gebaut hast.'
  • Springsteen habe seine Entschuldigung mit den Worten "Ach nein, alles cool, Kumpel" angenommen. Der Kriegsveteran und drei andere Biker hatten den "Boss" am Straßenrand angetroffen und ihn mit zu einem Restaurant genommen, wo dieser sich abholen ließ.
10:33 Uhr

Fans überraschen Clinton

 Zum großen US-Feiertag Thanksgiving durfte sich Hillary Clinton gestern über eine nette Geste ihrer Wähler freuen. An "ihrer" Straße in ihrem Wohnort Chappaqua stellten sie Schilder auf, auf denen sie der unterlegenen Präsidentschafskandidatin für ihren Einsatz dankten. Clinton bedankte sich bei Twitter für die "herzerwärmende" Geste.

10:25 Uhr

Erdogan droht EU mit Grenzöffnung für Flüchtlinge

Wie du mir, so ich dir - so funktioniert die internationale Politik schon immer. Das lässt sich nun an den Beziehungen zwischen der EU und der Türkei beobachten. Erdogan droht Brüssel nun damit, den Flüchtlingspakt platzen zu lassen und die Grenze nach Europa für die Migranten wieder zu öffnen. Denn das EU-Parlament hat sich dafür ausgesprochen, die Beitrittsgespräche mit Ankara einzufrieren.

Mehr dazu hier.

10:17 Uhr

Sechs Prozent kaufen Weihnachtsgeschenke an Heiligabend

Weihnachtsgeschenke
Weihnachtsgeschenke(Foto: dpa)

Wer das noch nicht selbst getan hat, wird nie als sympathisch verschusselter Kumpeltyp auftreten dürfen, hat aber weniger Stress gehabt. Ich spreche vom Weihnachtsgeschenkekauf an Heiligabend selbst. Das ist nicht nur eine moderne Legende, es gibt tatsächlich einige Last-Minute-Shopper. In einer Umfrage für das evangelische Monatsmagazin "chrismon" bekannten sich sechs Prozent der Befragten dazu, auf den letzten Drücker Geschenke zu kaufen. Die Mehrheit (41 Prozent) besorgt Weihnachtsgeschenke in der Adventszeit. 17 Prozent sind aller Mühen ledig: Sie gaben an, gar keine Geschenke zu kaufen.

09:55 Uhr

Nahles will Rentenniveau bis 2045 bei 46 Prozent halten

Arbeitsministerin Nahles stellt heute ihr Konzept für die Renten in den kommenden Jahrzehnten vor. Ein Kernpunkt dabei ist ihr Ziel, das Niveau bis 2045 bei 46 Prozent zu halten.Der Beitragssatz solle in dieser Zeit nicht über 25 Prozent steigen, kündigte Nahles an.

09:52 Uhr

Trump und Orban scherzen über ihren Status

Orban.
Orban.(Foto: REUTERS)

Die beiden haben viele Gegner - und das verbindet. Donald Trump und Ungarns Premier Viktor Orban haben sich bei einem Telefonat offenbar gut verstanden.

  • Beide hätten sich über ihren Status als schwarze Schafe amüsiert. Trump lud ihn schließlich nach Washington ein.
  • Die Beziehungen Orbans zu Obama und zur früheren Außenministerin Hillary Clinton waren eher schlecht. Sowohl Obama als auch Clinton hatten sich gegen Orbans Eingriffe in das Justizwesen, die Pressefreiheit und die Zivilgesellschaft gewandt. Orban steht für eine einwanderungsfeindliche und rechtsnationale Politik.
09:25 Uhr

Flüchtlingsprotest in Bulgarien eskaliert

Sie warfen Steine auf Polizisten, zündeten Autoreifen an und warfen Mülltonnen um - vorwiegend afghanische Flüchtlinge haben in Bulgarien ziemlich Unruhe verbreitet.

  • Die Polizei konterte im größten Flüchtlingszentrum des Landes nahe der türkischen Grenze mit Wasserwerfern und nahm einen nach dem anderen fest - schließlich kamen 400 Menschen in Gewahrsam.
  • Gegen die wird nun wegen Vandalismus ermittelt, fünf sollen ausgewiesen werden.
09:04 Uhr
08:55 Uhr

Baubranche sonnt sich im Bauboom

Seit einiger Zeit wird in Deutschland wieder kräftig gebaut - das freut natürlich die Baubranche.

  • Der Immobilienboom treibt deren Umsätze kräftig in die Höhe. Der Umsatz im Bauhauptgewerbe in Betrieben mit mehr als 20 Beschäftigten stieg im September gegenüber dem Vorjahresmonat um nominal 9,2 Prozent auf rund 7 Milliarden Euro. Das teilt das Statistische Bundesamt mit.
  • Ein höherer Septemberwert sei zuletzt im Jahr 1999 mit 7,5 Milliarden Euro erreicht worden. In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres verbuchte die Branche ein Plus von 7,9 Prozent.
08:29 Uhr

Super-Stau auf Berliner Stadtautobahn

Weil heute früh ein Auto zu schnell auf die Auffahrt zur Stadtautobahn gerast ist und sich dort überschlug, hat sich in Berlin ein riesiger Stau gebildet. Wie der RBB berichtet, könnten Zehntausende Berliner betroffen sein. Der Unfall habe sich an der Auffahrt Kurfürstendamm ereignet und blockiere dort vermutlich noch stundenlang die Fahrbahn. Auch auf Umfahrungsstrecken gehe nicht mehr viel.

08:07 Uhr

Trump hat gute Nachricht für Los Angeles

Trump.
Trump.(Foto: AP)

Im Wahlkampf kam Trump wie jemand rüber, der so ziemlich alles anders machen will als der noch amtierende US-Präsident Obama. Aber mittlerweile wissen wir ja, dass der künftige mächtigste Mann der Welt erst jetzt beginnt, sich über die großen Themen eine Meinung zu bilden. Das ist ein gute Nachricht für Los Angeles - zumindest für alle, die dort auf die Olympischen Spiele hoffen. Obama unterstützt die Bewerbung für die Wettkämpfe 2024 leidenschaftlich - man fürchtete nun, das Trump ebenso leidenschaftlich dagegen sein könnte. Aber nein, L. A.s Bürgermeister Eric Garcetti hat mit ihm telefoniert, es sei sehr produktiv gewesen und Trump ist jetzt auch für die Spiele.

07:45 Uhr

Gottschalk kehrt ins Fernsehen zurück

Bilderserie

Thomas Gottschalk kehrt ins Fernsehen zurück: Fünf Jahre nach seinem Abschied von "Wetten, dass..?" will Gottschalk ab Frühjahr 2017 eine neue Familien-Show bei SAT1 moderieren, wie er der "Bild"-Zeitung verriet.

  • "Auf der Straße werde ich dauernd gefragt: Wann sieht man Sie wieder öfter im Fernsehen? Jetzt kann ich antworten: Im Frühjahr." Gottschalks neue Show "Little Big Shots" soll eine Art "Wetten, dass..?" mit Kindern werden.
  • In den USA ist das Format derzeit sehr erfolgreich. Es gehe aber nicht darum, die Kinder zu Siegern und Verlierern zu machen, sagte Gottschalk.
07:37 Uhr

18-Jähriger von Straßenbahn überfahren

Es kommt nicht oft vor, dass es Unfälle mit Straßenbahnen oder Trams gibt, aber wenn doch, dann wird es richtig gefährlich.

  • Ein junger Mann in Baden-Württemberg ist nun tödlich verletzt worden, als ihn eine Straßenbahn erfasste. In Leutershausen lief er über die Gleise, weil er eine Bahn erreichen wollte, übersah aber, dass sich die Straßenbahn näherte.
  • Der 18-Jährige starb noch an der Unfallstelle. Der Fahrer der Bahn erlitt einen Schock und kam in ein Krankenhaus.
07:25 Uhr

Mann überfällt Wohnheim für Missionare - eine Tote

Ein bewaffneter Mann hat in Frankreich ein Seniorenheim für pensionierte katholische Missionare überfallen und dabei eine Angestellte getötet.

  • Der vermummte Täter sei mit einer abgesägten Flinte und einem Messer in das Wohnheim im südfranzösischen Montferrier-sur-Lez eingedrungen, teilte die Präfektur mit. Er habe sein Opfer gefesselt, die Frau dann mit einer Stichwaffe umgebracht und schließlich die Flucht ergriffen.
  • Die Präfektur sprach von einem "kriminellen Akt". Zu den möglichen Motiven des flüchtigen Täters sagte sie nichts, die Identität des Täters sei nicht bekannt.

Mehr dazu hier.

07:03 Uhr

Audi will das Fließband abschaffen

(Foto: dpa)

Seit mehr als 100 Jahren gibt es in Autofabriken Fließbänder - als Henry Ford dies 1913 erfand, war das eine Revolution. In Ingolstadt könnte sich nun das Ende dieser Ära ankündigen. Audi plant, das Fließband wieder abzuschaffen. Der Grund: Heute laufen immer weniger identische Autos vom Band, die Kunden haben mittlerweile zig Möglichkeiten, ihr Auto mitzugestalten. Audi-Vorstand Hubert Waltl stellt sich vor, dass die Autos autonom durchs Werk fahren und von Montageinsel zu Montageinsel rollen.

Mehr dazu hier.

06:50 Uhr

Polizei findet mehr als 30 verscharrte Leichen in Mexiko

Mexiko ist ein kulturell so reiches Land, dass Sie sich zum Ausgleich für Schreckensmeldungen wie diese mehrere Dokus darüber ansehen sollten. Aber die brutale Kriminalität ist auch Teil der Wirklichkeit - nun haben Polizisten etwa 30 verscharrte Leichen gefunden.

  • Die 32 Körper und neun Schädel seien auf einem Hügel nahe der Ortschaft Zitlala im Bundesstaat Guerrero gefunden worden, teilte die örtliche Staatsanwaltschaft mit.
  • Die ersten Toten waren bereits am Montag ausgegraben worden. Bislang wurde noch keine der Leichen identifiziert. In der Region waren erst am Wochenende fast 30 Menschen getötet worden.
  • Das südwestlich von Mexiko-Stadt gelegene Guerrero mit dem Badeort Acapulco ist in den vergangenen Jahren zu einem der Hauptschauplätze des Drogenkriegs geworden. Mit mehr als 1800 Morden seit Jahresbeginn steht Guerrero an zweiter Stelle unter den mexikanischen Bundesstaaten.
06:42 Uhr

Nachfrage nach kleinem Waffenschein schnellt hoch

Vermeintliche Sicherheit: Pfeffersprays dürfen nur in besonderen Situationen eingesetzt werden. Foto: Boris Roessler (Archiv)
Vermeintliche Sicherheit: Pfeffersprays dürfen nur in besonderen Situationen eingesetzt werden. Foto: Boris Roessler (Archiv)(Foto: dpa)

Die Zahl der Verbrechen geht in Deutschland seit Jahren zurück, trotzdem fühlen sich viele nicht sicher. Immer mehr legen sich daher den "Kleinen Waffenschein" für Schreckschusspistolen, Pfefferspray und Reizgas. Ende Oktober waren rund 449.000 dieser Waffenscheine registriert. Dies seien rund 63 Prozent mehr als Ende Oktober 2015 mit 275.000 Erlaubnissen. "Das zeigt, dass Sicherheit ein ganz großes Thema ist. Die Leute sind verunsichert", sagte der Vorsitzende der Innenministerkonferenz (IMK), Klaus Bouillon von der CDU.

06:36 Uhr

Israel will Lautsprecher auf Moscheen verbieten

Zu einer Moschee gehört es, dass ein Muezzin mehrmals täglich zum Gebet ruft, ähnlich wie das Glockengeläut in einer Kirche. Allerdings werden im Nahen Osten häufig Lautsprecher genutzt, um die Stimme zu verstärken. Das soll bald aufhören, wenn es nach dem Willen israelischer Parlamentarier geht.  "Hunderttausende (...) leiden andauernd und jeden Tag unter dem Lärm, der durch die Rufe der Muezzins in den Moscheen verursacht wird", heißt es in einem Gesetzentwurf. Mehr dazu in Kürze.

Mehr dazu hier.

06:23 Uhr

Das wird heute wichtig

Der Countdown beginnt so langsam, Sonntag ist erster Advent. Ja, ich weiß. Dieses Jahr kaufen Sie alle Geschenke schon im November. Mmmh. Wir sprechen uns dann nochmal in vier Wochen. Ob etwas anderes wirklich wichtiger ist zurzeit, bezweifele ich auch, aber diese Themen könnten heute von Relevanz sein.

  • Die Koalition bastelt weiter an der Rentenreform, Arbeitsministerin Nahles will ein Konzept vorstellen.
  • Der Bundestag verabschiedet den Haushalt für 2017.
  • Der Streik bei der Lufthansa geht weiter, es ist nun der dritte Tag.
  • In Nürnberg wird der Christkindlmarkt eröffnet.
  • Uli Hoeneß will sich wieder zum Präsidenten des FC Bayern München wählen lassen. Am Abend spielt dann noch Freiburg gegen Leipzig in der Fußball-Bundesliga (20:30 Uhr, n-tv.de-Liveticker).

Ich heiße Volker Petersen und wünsche einen guten Morgen. Zu erreichen bin ich unter volker.petersen (at) nama.de oder bei Twitter. Servus!

06:08 Uhr

Das Wetter mit Björn Alexander

Björn Alexander.
Björn Alexander.

Die milden Zeiten sind jetzt endgültig vorbei und da brauchen wir sie wieder, die Accessoires des Winters: Schal, Mütze oder Handschuhe. Andere Dinge sind hingegen häufig überflüssig. Das gilt für den Regenschirm und leider auch für die Sonnenbrille. Besser sind die Chancen auf mehr Sonne heute in den westlichen und den zentralen Landesteilen. Ansonsten überwiegen vielerorts Nebel oder Hochnebel und lassen nur seltener mal längere blaue Lücken zu. Die Temperaturen: in der Früh minus 2 bis plus 8 Grad. Am kältesten ist es dabei im Norden und im Osten, wo Sie örtlich mit Glätte rechnen müssen. Am mildesten ist es am Morgen im Westen und im Süden. Allerdings weht auch dort ein zum Teil kalter Nordostwind. Tagsüber erreichen die Werte dann 3 bis 10 Grad. Und auch das Wochenende wird kalt bei meistens 2 bis 8 Grad. Dafür fällt höchstens am Sonntag im Süden und Südosten mal etwas Schnee oder Regen. Damit wünsche ich Ihnen ein schönes erstes Adventswochenende und spätestens bis Montag, wenn uns an dieser Stelle ganz bestimmt frostige Frühwerte beschäftigen werden.

05:59 Uhr