Freitag, 04. Dezember 2020Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:25 Uhr

Das war Freitag, der 4. Dezember 2020

Liebe Leserinnen und Leser, heute verabschiede ich mich in den Feierabend mit einem lustigen Katzen-Video:

 

Jetzt aber Spaß beiseite. Was war heute wichtig:

Ich wünsche Ihnen einen entspannten Restabend und ein schönes Wochenende!

21:57 Uhr

Junge überlebt Sturz aus 19. Stock

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Aus dem 19. Stock dieses Hochhauses in Prag stürzte ein Junge - und überlebte.

(Foto: Mapy.cz)

Ein 15-Jähriger hat in Prag einen Sturz aus dem 19. Stock eines Wohnhauses überlebt.

"Wir wurden verständigt, nachdem ein Mensch höchstwahrscheinlich aus dem 19. Stock gestürzt war", sagte eine Sprecherin der Prager Polizei. Laut tschechischen Medien hatte der Junge Glück und der Aufprall wurde durch ein kleines Dach über dem Hauseingang abgefedert.

Der Jugendliche erlitt schwere Verletzungen an Kopf und Becken, wie die Rettungskräfte der Stadt bei Twitter mitteilten. Demnach wurde der 15-Jährige im Krankenhaus in ein künstliches Koma versetzt. Die Polizei ermittelt nun die Ursache des Sturzes.

21:25 Uhr

Sylvie Meis spricht über ihre Krebserkrankung

2009 wurde bei Sylvie Meis Brustkrebs diagnostiziert. Der Tumor wurde operativ entfernt, anschließend unterzog sie sich einer unterstützenden Chemotherapie. Meis als geheilt, doch auch heute denkt die 42-Jährige noch jeden Tag an diese schwierige Phase ihres Lebens und wie sich ihr Verhältnis zu ihrem Körper veränderte.

  • "Es ist jetzt fast zwölf Jahre her, aber es vergeht kein Tag, an dem ich nicht an das denke, was ich damals erlebt habe", sagte Meis in einem Podcast der Zeitschrift "Gala".
  • Als Frau müsse man das erst mal "durchstehen", so Meis weiter. Der durch die Chemotherapie ausgelöste Verlust ihrer Haare habe sie unsicher gemacht: "Natürlich wird man unsicher, wenn man morgens in den Spiegel schaut und komplett kahl ist. Man verliert ja nicht nur seine Haare, man hat auch keine Augenbrauen oder Wimpern", erklärt Meis.
  • Erst nach dem Ende der Chemotherapie habe sie langsam wieder Vertrauen in ihren Körper bekommen.
20:42 Uhr

"Halten uns für Dummköpfe": Orban teilt gegen Deutschland und EVP aus

Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban hat Deutschland im Streit über die Kopplung der EU-Geldverteilung an intakte Rechtsstaatsverhältnisse heftig kritisiert und damit den Streit mit der konservativen Europäischen Volkspartei (EVP) verschärft.

  • "Die Deutschen haben im Lauf der Geschichte schon viel von den Ungarn verlangt, aber Ihr seid die ersten, die uns für Dummköpfe halten", schrieb der rechtsnationale Politiker in einem Brief an den EVP-Fraktionsvorsitzenden Manfred Weber, wie die ungarische Nachrichtenagentur MTI berichtete.
  • Weber hatte am Vortag erklärt, dass die geplante Bindung der EU-Geldverteilung an Rechtsstaatsauflagen sich nicht speziell gegen Ungarn und Polen richte. "Die Wahrheit ist genau das Gegenteil", schrieb Orban. 
  • Ungarn und Polen blockieren wegen des Streits über die geplante Bestrafung von Verstößen gegen die Rechtsstaatlichkeit derzeit wichtige EU-Haushaltsentscheidungen, darunter milliardenschwere Corona-Konjunkturhilfen.
20:09 Uhr

Elf Tote und 30 Verletzte - Bus stürzt von Brücke in Brasilien

Bei einem schweren Busunglück sind im Osten von Brasilien mindestens elf Menschen ums Leben gekommen. 30 weitere wurden verletzt, als ein Bus nahe der Ortschaft João Monlevade im Bundesstaat Minas Gerais von einer Brücke rund 15 Meter in die Tiefe stürzte, wie die Zeitung "Estado de Minas Gerais" unter Berufung auf die Polizei berichtete. Wie es zum Unfall kam, ist noch unklar. Feuerwehr und Autobahnpolizei schickten Einsatzkräfte an die Unglücksstelle, um bei der Bergung der Opfer zu helfen.

20:05 Uhr

Die Videos des Tages

19:35 Uhr

"Time" kürt erstmals Kind des Jahres

US-Magazin "Time" kürt 15-jährige Jung-Forscherin Gitanjali Rao zum "Kind des Jahres"

US-Magazin "Time" kürt 15-jährige Jung-Forscherin Gitanjali Rao zum "Kind des Jahres".

Das "Time"-Magazin hat die 15-jährige Gitanjali Rao aus dem US-Bundesstaat Colorado zum "Kind des Jahres" gekürt - und damit erstmals eine solche Auszeichnung vergeben.

  • Rao sei unter 5000 nominierten Kindern ausgewählt worden, teilte das Magazin mit.
  • Sie sei bereits jetzt eine "Wissenschaftlerin und Erfinderin" und befasse sich mit Themen wie verschmutztem Trinkwasser, Schmerzmittel-Abhängigkeit und Cybermobbing. "Wenn ich das kann, dann kann das jeder", sagte Rao, die anlässlich ihrer Ehrung mit Hollywood-Star Angelina Jolie videotelefonieren durfte.
  • In der kommenden Woche wird auch die alljährliche Auszeichnung der "Person des Jahres" vom "Time"-Magazin erwartet. Im vergangenen Jahr war die damals 16-jährige schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg gekürt worden - als bis dahin jüngste Persönlichkeit.
18:59 Uhr

Autofahrer erfasst 90-Jährigen und fährt einfach weiter

Im Saarland ist ein 90 Jahre alter Mann von einem Auto auf dem Fußgängerüberweg erfasst und verletzt worden. Das Entsetzliche daran: Nach dem Unfall fuhr der Autofahrer einfach weiter, ohne sich um den Verletzten Senior zu kümmern.

Der 90-Jährige erlitt mehrere Prellungen. Der Senior sei bei dem Unfall zunächst auf die Motorhaube geraten und dann zu Boden geschleudert worden, teilte die Polizei mit. Der Fahrer flüchtete.

Der ältere Mann konnte den Wagen beschreiben. Die Polizei leitete Ermittlungen ein.

18:30 Uhr

Wer zuckt, verliert: Dax gewinnt spät

Der deutsche Aktienmarkt verabschiedet sich nach einem lustlosen Freitagshandel mit leichten Gewinnen ins Wochenende. Am letzten Handelstag der Woche gewinnt der Dax 0,4 Prozent auf 13.299 Punkte. Die Handelsspanne beträgt magere rund 90 Punkte. Auch steigende Kurse an der Wall Street können den Markt nicht pushen.

"Der Dax bewegt sich gar nicht, naja kaum", zieht ntv-Börsenkorrespondentin Sabrina Marggraf ein denkwürdiges Fazit. "Positive wie leicht negative Daten und Nachrichten scheinen die Anleger und den Markt kalt zu lassen", sagt sie und verweist auf überraschend positive Daten aus der deutschen Industrie sowie die negative Nachricht rund um Produktions- und Lieferprobleme der Partner Biontech und Pfizer bei ihrem Corona-Impfstoff.

Bei den Einzelwerten gewinnen Infineon rund zwei Prozent. Stark präsentieren sich auch Daimler, die mit positiven Absatzzahlen aufwarten. Auf der Gegenseite verlieren Deutsche Post und der Gewinner der Vortage, MTU, am deutlichsten.  

Dax
Dax 13.873,97

Mehr börsenrelevante Meldungen finden Sie im Börsen-Tag.

18:07 Uhr

Erdogan: Macron "so bald wie möglich loswerden"

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Ob Erdogan weiß, dass es "Gelbwesten" eigentlich so gut wie gar nicht mehr gibt?

(Foto: picture alliance/dpa/XinHua)

Türkischer Präsident Erdogan holt zu einem weiteren verbalen Schlag gegen Frankreichs Staatschef Macron aus. Er hoffe, die Franzosen würden ihren Staatschef "so bald wie möglich loswerden", sagte Erdogan.

  • "Macron ist ein Problem für Frankreich", erklärte er vor Journalisten in Istanbul. "Mit Macron lebt Frankreich in einer sehr gefährlichen Zeit."
  • Mit Macron als Präsident sehe er keine Möglichkeit, die Protestbewegung der Gelbwesten in Frankreich loszuwerden, sagte Erdogan weiter. "Die Gelbwesten könnten zu Rotwesten werden". Was er damit meint, blieb unklar. Die Gelbwestenbewegung ist seit anderthalb Jahren kaum mehr aktiv.
  • Macron reagierte zurückhaltend auf die neuen Attacken aus Ankara. In einem Interview mit der Online-Plattform "Brut" sagte er: "Ich glaube an den Respekt. Beschimpfungen zwischen politischen Führern sind keine gute Methode."
17:20 Uhr

Flugzeug landet auf Autobahn und rammt Pkw

Weil es keinen Flughafen in der Nähe gibt, bleibt dem Piloten eines defekten Flugzeugs nichts anderes übrig, als einfach auf einer Autobahn zu landen!

Ein von Minnesotas Verkehrsministerium veröffentlichtes Video zeigt, wie die einmotorige Maschine nachts nahe der Großstadt Minneapolis auf der Autobahn aufsetzt. Das Flugzeug, das offenbar einen Motorschaden hatte, rammte dann von hinten ein Auto. Verletzt wurde aber niemand.

Mehr dazu lesen Sie hier.
17:00 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:30 Uhr

Nackte Aktivisten "besetzen" deutsche Botschaft in Wien

Nackte Klimaaktivisten haben auf dem Balkon eines Gebäudes in Wien ein Plakat entrollt, mit dem sie gegen die Rodung im Dannenröder Forst in Hessen protestierten. In dem Gebäude ist auch die deutsche Botschaft untergebracht.

"Nackte Aktivist*innen besetzen deutsche Botschaft", schrieben sie dazu auf Twitter. Ein Sprecher der Botschaft wies die Formulierung zurück: Der Balkon liege auf einem ganz anderen Stockwerk als die Räume der Botschaft.

 "Mit Vollgas in die Klimakrise! - Bundesregierung: stoppt die A49!", stand auf dem Banner. Trotz langjähriger Proteste der örtlichen Bevölkerung und einer nun schon seit einem Jahr andauernden Waldbesetzung würden im Dannenröder Forst in Hessen insgesamt 85 Hektar Wald gerodet werden, hieß es.

16:01 Uhr

Holocaust-Leugnerin Haverbeck muss wieder in Haft

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Mit 92 ins Gefängnis: Ursula Haverbeck.

(Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild)

Die 92-jährige Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck muss wieder hinter Gitter – nur wenige Wochen nach ihrer Entlassung. Das Amtsgericht Berlin-Tiergarten verhängte gegen die 92-Jährige eine Freiheitsstrafe von einem Jahr. Sie habe sich erneut der Volksverhetzung schuldig gemacht, begründete der Richter. 

  • Der 92-Jährigen aus Nordrhein-Westfalen wird zur Last gelegt, im März 2018 im Rahmen eines im Internet veröffentlichten Interviews den Holocaust geleugnet zu haben.
  • Seit Jahren müssen sich immer wieder Strafgerichte mit Äußerungen der Seniorin befassen. 2004 wurde sie erstmals wegen Volksverhetzung verurteilt und erhielt eine Geldstrafe. Zuletzt ergingen Haftstrafen ohne Bewährung.
  • Die Seniorin behauptete wiederholt, das Konzentrationslager Auschwitz sei kein Vernichtungslager gewesen, sondern ein Arbeitslager.
15:16 Uhr

"Keine Aliens aus Mexiko": Trump-Anhänger zerstören "schwulen" Monolith

Ein vor wenigen Tagen in Kalifornien aufgetauchter Monolith ist von einer Gruppe rechtsradikaler Männer zerstört worden. Das berichtet die "Welt" unter Berufung auf einen Livestream, in dem die Aktion zu sehen war. Demnach schrien sie "America First" und "Christ is King" bevor sie den Monolithen umstießen und durch ein Holzkreuz ersetzten.

Laut einem Bericht des Magazins "Vice" trug einer der Männer ein "Make America Great Again"-Bandana und nannte den Monolithen "schwul". Die Männer betonten, dass Christus "in diesem Land" König sei: "Wir wollen keine illegalen Aliens aus Mexiko oder dem Weltall. Also lasst uns diese Schlampe niederreißen". Auch sprachen sie laut dem Bericht immer wieder von brennenden Kreuzen und weißer Allmacht.

14:59 Uhr

Robbie Williams plant Galerie mit Klub in Berlin

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Robbie Williams will dem "Berghain" Konkurrenz machen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Popstar Robbie Williams hat viele neue Pläne:

  • 25 Jahre nach seinem Ausstieg bei der legendären Boygroup Take That will Robbie nun eine neue Band gründen.
  • Auch außergewöhnliche DJ-Aktivitäten stehen auf dem Plan.
  • Und - Fans in Deutschland aufgepasst! – Robbie Williams hat vor, in Berlin einen Klub zu eröffnen.

"Ich gründe eine Band und werde ein DJ sein und möchte Räume in Berlin mieten, eine Galerie mit meiner Kunst, und am Abend wird es ein Klub sein - ein bisschen wie das Berghain", sagte der Popstar.

Über das Galerie-Projekt sagte Williams laut der "Bild"-Zeitung bei Instagram: "Es wird ein musikalischer Ort sein, etwas, das die alten Leute einen Rave nennen werden." Neben Berlin schwebt Williams demnach zum Beispiel auch Tokio als Ort vor. Wann es losgeht: unklar.

14:44 Uhr
Breaking News

Haseloff wirft seinen Innenminister raus

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff hat Innenminister Holger Stahlknecht entlassen. Er zog damit die Konsequenz aus einem nicht abgesprochenen Interview zum Koalitionsstreit um den Rundfunkbeitrag und die Ankündigung einer CDU-Minderheitsregierung, wie die Staatskanzlei mitteilte. Pikant daran: Sowohl Haseloff als auch Stahlknecht gehören der CDU an.

 

14:35 Uhr

Schichtwechsel

Christian Herrmann verabschiedet sich ins Wochenende, ich übernehme seinen Platz in der Redaktion und begleite Sie bis zum späten Abend durch den "Tag". Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag!

14:30 Uhr

Naturschützer weisen seltene Mini-Maus in Bayern nach

Die Waldbirkenmaus ist das kleinste Nagetier Mitteleuropas und eines der seltensten Säugetiere in Deutschland. Jetzt aber nicht mehr ganz so selten: Naturschützer haben den gefährdeten Nager im Bayerischen Wald nachgewiesen.

  • Dank Aufnahmen von Wildkameras könne man "ein ausgeprägtes Vorkommen" im Landkreis Freyung-Grafenau bestätigen, teilt der Bund Naturschutz mit. Grob geschätzt gehe man von 100 Tieren aus.
  • Außer im Bayerischen Wald ist die Maus bisher nur verlässlich im Oberallgäu und in Schleswig-Holstein nachgewiesen worden.
  • Die Art kommt demnach vor allem in der Nähe bodenfeuchter, mooriger und schneereicher Gebiete vor. Sie gilt als seltenes Überbleibsel der letzten Eiszeit.
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Die Waldbirkenmaus hat einen markanten schwarzen Strich am Rücken und einen mehr als körperlangen Schwanz.

(Foto: imago/blickwinkel)

13:55 Uhr

Amokfahrer raste mit 81 km/h durch Fußgängerzone

Die Polizei hat weitere Einzelheiten zur Amokfahrt von Trier bekannt gegeben. Demnach ist der mutmaßliche Amokfahrer in seinem Auto mit 81 Kilometern pro Stunde durch die Fußgängerzone in der Simeonstraße gerast. Das habe eine Wegzeitberechnung anhand von sichergestellten Videos für diesen Teil der Strecke ergeben, erklärte ein Polizeisprecher. Das schließe nicht aus, dass der 51 Jahre alte Tatverdächtige an anderer Stelle noch schneller gewesen sei. Die 81 km/h seien nachweisbar erreicht worden. Bei der Amokfahrt waren am Dienstag fünf Menschen getötet worden. 24 Personen wurden verletzt, davon sechs schwer.

13:27 Uhr

Ehepaar muss Strafe für gemeinsame Taxifahrt zahlen

Ein griechisches Ehepaar hat die Auswüchse sinnfreier Corona-Maßnahmen zu spüren bekommen. Auf dem Weg zum Athener Flughafen ist es mit dem Taxi in eine Straßenkontrolle geraten. Für diesen Regelverstoß müssen die Eheleute nun jeweils 300 Euro Strafe zahlen - während des Lockdowns ist in Griechenland pro Taxi derzeit nämlich nur ein Kunde erlaubt.

  • In einem Interview mit dem Sender Antenna reagierte der Ehemann fassungslos: "Wo ist da die Logik? Das ist doch meine Frau, mit der ich rund um die Uhr zusammen bin! Sollen wir zwei verschiedene Taxis nehmen?"
  • Ja, lautet die Antwort. Ausnahmen sind in Griechenland nur für einen Elternteil erlaubt, der mit minderjährigen Kindern unterwegs ist oder wenn jemand ins Krankenhaus muss und der Arzt eine Begleitperson verordnet hat.
  • Als i-Tüpfelchen wurde auch dem Taxifahrer eine Strafe von 300 Euro für den Regelverstoß aufgebrummt.
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Straßenkontrollen sind während des Lockdowns in Griechenland zahlreich zu finden.

(Foto: picture alliance/dpa/AP)

13:11 Uhr

Weihnachten zur Familie: Mietwagen sind heiß begehrt

Die Corona-Pandemie kurbelt in der Vorweihnachtszeit die Nachfrage nach Mietwagen an: Für den Zeitraum rund um die Feiertage seien bislang rund 45 Prozent mehr Fahrzeuge gebucht worden als im Vorjahr, teilt das Vergleichsportal Check24 mit.

  • Demnach sind aktuell noch viele Mietwagen verfügbar, auch der Tagespreis befindet sich mit durchschnittlich 36 Euro auf Vorjahresniveau.
  • Wer aber noch einen Mietwagen braucht, sollte sich mit der Buchung beeilen: Check24 erwartet einen Preisanstieg, "je näher die Feiertage rücken".
  • Um Menschenansammlungen in Bahnen und Bussen zu vermeiden, wollen viele Menschen mit dem Auto über die Feiertage in die Heimat fahren.

12:44 Uhr

Justizausschuss hebt Immunität von Ramelow und Höcke auf

Die Staatsanwaltschaft Erfurt kann gegen Thüringens Ministerpräsidenten Bodo Ramelow und AfD-Fraktionschef Björn Höcke ermitteln. Der Justizausschuss des thüringischen Landtags hat ihre Immunität einstimmig aufgehoben.

  • Ramelow hatte die Abgeordneten gebeten, dem Antrag der Staatsanwaltschaft stattzugeben. Sie ermittelt wegen Beleidigung gegen ihn.
  • Grund ist ein Vorfall im Landtag im Juli, als der Linke-Politiker dem AfD-Abgeordneten Stefan Möller von der Regierungsbank aus den Mittelfinger gezeigt hatte. Außerdem hatte Ramelow ihn einen "widerlichen Drecksack" genannt.
  • Bei AfD-Rechtsaußen Höcke soll nach zwei Anzeigen wegen des Verdachts der Volksverhetzung sowie wegen Verleumdung ermittelt werden.
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Ideologisch sind Bodo Ramelow (l.) und Björn Höcke weit voneinander entfernt, auch wenn gegen beide ermittelt wird.

(Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild)

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12:18 Uhr

Österreichs Ex-Finanzminister zu acht Jahren Haft verurteilt

Der frühere österreichische Finanzminister Karl-Heinz Grasser muss für acht Jahre ins Gefängnis. Das Landgericht Wien hat ihn wegen Untreue verurteilt.

  • Der 51-Jährige hatte 2004 beim Verkauf von 60.000 Bundeswohnungen einem privaten Investor den entscheidenden Tipp über die notwendige Höhe eines Kaufpreises gegeben, um einen Mitbieter auszustechen.
  • Im Gegenzug für den Hinweis erhielt Grasser rund 9,6 Millionen Euro und damit ein Prozent des Kaufpreises von 961 Millionen Euro.
  • Grasser war von 2000 bis 2007 im Amt. Es wird erwartet, dass er Berufung gegen das Urteil einlegt.
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Mit Mundschutz vor Gericht: Karl-Heinz Grasser.

(Foto: picture alliance/dpa/APA)

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11:51 Uhr

BER zählt täglich nur 6000 Fluggäste

Jetzt ist der neue Hauptstadtflughafen mit neun Jahren Verspätung endlich fertig, aber keiner kann ihn benutzen. Im November, dem ersten Monat nach der Eröffnung, sind nur rund 180.000 Passagiere am BER gestartet und gelandet, wie die Flughafengesellschaft Berlin-Brandenburg mitteilt.

  • Das sind umgerechnet nur 6000 Reisende am Tag. 33.000 weitere Fluggäste haben in der ersten November-Woche den Flughafen Tegel genutzt, ehe dieser am 8. November geschlossen wurde.
  • Verglichen mit den mehr als 2,5 Millionen Fluggästen, die im November 2019 über die Berliner Flughäfen Schönefeld und Tegel reisten, bedeutet das insgesamt einen Rückgang von nahezu 92 Prozent.
  • "Der zweite Lockdown und die massiven Reisebeschränkungen aufgrund der Covid-19-Pandemie haben das Fliegen weiter massiv erschwert", teilte Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup mit. "Ein Ende der Krise ist nicht absehbar. Selbst für den Weihnachtsverkehr sind die Aussichten eher trübe."

11:25 Uhr

USA wollen private Raubtierzoos verbieten

Die Netflix-Serie "Tiger King" hat privaten Zoos für Großkatzen zu trauriger Berühmtheit verholfen. Jetzt droht vielen Einrichtungen - endlich - das Aus. Das US-Repräsentantenhaus hat einen Gesetzentwurf verabschiedet, der die Auflagen für die Haltung von Löwen, Tigern, Leoparden, Geparden, Jaguaren oder Pumas erheblich verschärft.

  • Das Gesetz muss noch in der zweiten Kongresskammer, dem Senat, bestätigt werden, um in Kraft zu treten.
  • Sollte das passieren, würde der private Besitz, die Zucht, der Transport und Handel von Großkatzen bis auf Ausnahmen verboten.
  • Genehmigte Privatzoos müssten strenge Auflagen erfüllen und unter anderem einen ausreichenden Sicherheitsabstand zwischen Zoobesuchern und Raubtieren garantieren.
  • "Tiger King" hatte die oft fragwürdigen Bedingungen, unter den Großkatzen in den privaten Zoos gehalten werden, entlarvt.

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11:07 Uhr

Polizei sucht Zeugen von Amokfahrt in Trier

Die Polizei in Trier hat bislang mehr als 200 Hinweise zur tödlichen Amokfahrt erhalten. Sie geht aber davon aus, dass es noch viele weitere Zeugen und sogar einige verletzte Personen gibt, die sich noch nicht gemeldet haben. Sie ruft dazu auf, dies bitte nachzuholen.

  • Jede Information bei der Aufklärung der schrecklichen Tat könne von Bedeutung sein, heißt es in der Mitteilung der Polizei.
  • Bei der Amokfahrt in der Trierer Innenstadt waren fünf Menschen getötet worden. 18 weitere wurden verletzt, mehrere davon schwer.
  • Das Motiv des 51 Jahre alten Tatverdächtigen ist noch unklar. Er sitzt in Untersuchungshaft.

10:42 Uhr

Nordirland brechen wegen Brexits britische Lebensmittel weg

An Silvester endet die Übergangsphase, die seit dem Brexit die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen der EU und Großbritannien regelt. Ab 1. Januar gelten die neuen Regeln, auf die sich London und Brüssel nach wie vor nicht geeinigt haben. Schon jetzt ist allerdings klar: Leidtragender ist Nordirland.

  • In einer Umfrage der britischen Vereinigung für Unternehmen aus dem Lebensmittelbereich gaben fast 40 Prozent der befragten Firmen an, ihre Lieferungen nach Nordirland im neuen Jahr zu reduzieren oder komplett einstellen zu wollen.
  • Gut 20 Prozent wollen ihre Lieferungen demnach so lange einstellen, bis sie sicherstellen können, dass sie die rechtlichen Anforderungen erfüllen. Weitere knapp 12 Prozent wollen erst prüfen, ob Nordirland unter den neuen Regeln ein lukrativer Markt bleibt. Noch einmal 5 Prozent wollen ihre Lieferungen grundsätzlich reduzieren.
  • Zu der Vereinigung gehören nach eigenen Angaben viele bekannte Lebensmittelmarken.

10:23 Uhr

"Negative Entwicklung": EU prüft Türkei-Sanktionen

Die EU und die Türkei streiten in vielen Punkten. Für besonders viel Ärger hatten zuletzt unter anderem die türkischen Gasbohrungen im östlichen Mittelmeer gesorgt, die von der EU als illegal bezeichnet werden. Weil sich die Lage nicht bessert, will Brüssel nun Sanktionen gegen Ankara prüfen.

  • Die EU habe Ankara im Oktober "die Hand ausgestreckt", sagte EU-Ratspräsident Charles Michel. Die Bewertung der Entwicklung seitdem sei aber negativ. Es gebe weiter "einseitige Akte und feindselige Rhetorik".
  • Abgesehen von den Gasbohrungen hatte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan die EU auch in der Zypern-Frage verärgert, weil er eine dauerhafte Zwei-Staaten-Lösung für die geteilte Insel fordert.
  • Beim Gipfel am 10. und 11. Dezember wollen die EU-Staats- und Regierungschefs deshalb über Sanktionen reden.

09:50 Uhr

Biontech-Gründer gehören zu den Reichsten der Welt

Die Entwicklung des Corona-Impfstoffes zahlt sich finanziell für Ugur Sahin und Özlem Türeci aus. Das Ehepaar gehört laut dem "Bloomberg Billionaires Index" nun zu den 500 reichsten Menschen der Welt.

  • Der Kurs der Biontech-Aktie ist dieses Jahr um gut 250 Prozent gestiegen.
  • Sahin und Türeci werden mit einem Vermögen von etwa 5,1 Milliarden Dollar auf Platz 493 des Index gelistet.
  • In Großbritannien ist der Impfstoff, den sie gemeinsam mit dem Pharmariesen Pfizer entwickelt haben, bereits zugelassen. In den USA und in der EU steht die Zulassung noch aus.
Biontech
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09:20 Uhr

Heidi Klum erlaubt Tochter Leni das Modeln

Heidi Klum wollte ihre Tochter Leni immer aus der Öffentlichkeit heraushalten. Das hat sie geschafft, aktuelle Bilder der 16-Jährigen sind schwer zu finden. Das könnte sich bald ändern, denn Leni liebäugelt mit einer Modelkarriere.

  • Heidi Klum hält ihre Tochter für alt genug, um in die Mode-Branche einzusteigen.
  • "Ich dachte immer, sie sei zu jung. (...) Aber jetzt fährt sie Auto, sie ist 16, also dachte ich mir, wenn du das kannst, dann kannst du jetzt auch modeln, wenn es das ist, was du möchtest", sagte Klum dem US-Magazin "People".
  • Leni sei aber noch nicht sicher, was sie beruflich machen wolle. Sie verbringe viel Zeit am Set ihrer Sendung "Germany's Next Topmodel", sagte Klum.
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09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:53 Uhr

Drohne filmt Einsturz des Riesen-Teleskops

Erst reißen die Drahtseile, dann fällt alles zusammen: Eine Drohne hält fest, wie das einst weltgrößte Radioteleskop in Puerto Rico einstürzt. Die Anlage ist bekannt aus dem James-Bond-Film "Golden Eye". Die Betreiber ahnten bereits, dass das passieren wird.

08:25 Uhr

Berlin eröffnet U-Bahn durch historisches Zentrum

Berlin hat eine neue U-Bahnstrecke. Nach fast neunjähriger Bauzeit nehmen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) um 10 Uhr die verlängerte Linie U5 in Betrieb. Der Lückenschluss führt durch das historische Zentrum und das Regierungsviertel und verbindet den Alexanderplatz mit dem Brandenburger Tor.

  • Der neue Mini-Abschnitt ist praktisch, aber auch nur 2,2 Kilometer lang. Die drei U-Bahnhöfe sind Rotes Rathaus, Museumsinsel und Unter den Linden.
  • Interessant dürfte die Linie unter anderem für Touristen sein, entlang der Strecke liegen der Bundestag, der Berliner Dom und das Nikolaiviertel.
  • Der Lückenschluss hat 525 Millionen Euro gekostet.

08:01 Uhr

Australierin findet Koala in ihrem Weihnachtsbaum

Das passiert in Australien, wenn man die Terrassentür offen lässt: Eine Familie aus Adelaide Hills nahe der gleichnamigen Großstadt hat einen Koala in ihrem Plastik-Weihnachtsbaum entdeckt - inmitten von Kugeln, Sternen und Schneeflocken.

  • Der Hund sei schnurstracks ins Wohnzimmer gerannt, als sie von der Arbeit nach Hause gekommen sei, hat die Dame des Hauses, Amanda McCormick, dem australischen Nachrichtensender ABC erzählt. Dort habe sie sich über den ganzen Christbaumschmuck auf dem Boden gewundert.
  • Dann habe sie den Koala bemerkt: "Ich konnte es nicht glauben, er war genau in meinem Gesicht", sagt McCormick. Demnach waren sie und ihre Familie ein paar Stunden außer Haus. Die Terrassentür hatten sie für ihren Hund offen gelassen, damit dieser rein und raus könne.
  • McCormick hat anschließend einen Tierschutzverband angerufen, um den Koala aus dem Baum zu holen - der allerdings habe den Anruf erst für einen Witz gehalten.

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07:39 Uhr

Huawei-Finanzchefin und USA verhandeln über Deal

US-Behörden werfen Meng Wanzhou Bankbetrug im Zusammenhang mit Verstößen gegen die Iran-Sanktionen vor. 2018 ist die Finanzchefin von Huawei deshalb auf Grundlage eines US-Haftbefehls bei einem Zwischenstopp in Vancouver festgenommen worden. Seitdem sitzt sie fest - nun deutet sich ein Deal an.

  • Berichten zufolge verhandeln die USA mit Meng über eine Rückkehr in ihre chinesische Heimat.
  • Ihre Anwälte hätten demnach in den vergangenen Wochen mit Vertretern des US-Justizministeriums über die Möglichkeit gesprochen, eine "Vereinbarung über eine aufgeschobene Strafverfolgung" zu erreichen.
  • Der Deal sieht demnach vor, dass sich die Huawei-Managerin in einem Strafverfahren schuldig bekennt. Die Staatsanwaltschaft würde im Gegenzug mehrere Anklagepunkte zurückzustellen und später fallenlassen.
  • Laut einigen der Personen soll Meng einen solchen Deal bislang abgelehnt haben, da sie der Meinung sei, nichts falsch gemacht zu haben.
07:08 Uhr

Sammler zahlt Viertelmillion für Bond-Pistole von Connery

Sean Connery war der erste James-Bond-Darsteller - und für viele Fans auch der beste. Zwischen 1962 und 1983 spielte er gleich siebenmal den britischen Geheimagenten. Eine der Pistolen, die er dabei benutzt hat, ist nun für viel Geld versteigert worden.

  • Connery hatte die Pistole bei seinem ersten Auftritt als Geheimagent in "James Bond - 007 jagt Dr. No" benutzt.
  • Ein Bieter ersteigerte die berühmte Walther PP für 256.000 Dollar, umgerechnet rund 210.000 Euro.
  • Über den Käufer gab das Auktionshaus Julien's Auctions in Beverly Hills noch nichts bekannt.
  • Connery war am 31. Oktober im Alter von 90 Jahren auf den Bahamas gestorben.

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06:54 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

das bestimmende Thema an diesem Freitag ist, Sie ahnen es, das Coronavirus. Hier einige Entwicklungen im Überblick:

  • In den österreichischen Bundesländern Tirol, Vorarlberg und Wien beginnen im Laufe des Tages mehrtägige Massentests. In Wien ist die Kapazität auf bis zu 150.000 Menschen pro Tag ausgelegt.
  • In Wales müssen ab 18 Uhr Pubs und Restaurants schließen und dürfen keinen Alkohol mehr verkaufen.
  • In der Türkei tritt um 21 Uhr eine Ausgangssperre in Kraft, die erst am Montag um 5 Uhr endet.
  • Auch in Italien sollen neue Regeln für die Weihnachtszeit vorgestellt werden.

Alle weiteren Informationen rund um die Corona-Pandemie finden Sie in unserem Coronavirus-Liveticker.

Das sind die anderen wichtigen Themen des Tages:

  • In Erfurt entscheidet der Justizausschuss des Thüringer Landtags, ob die Immunität von Ministerpräsident Bodo Ramelow und von AfD-Fraktionschef Björn Höcke aufgehoben wird. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Ramelow wegen des Verdachts der Beleidigung. Höcke wird Volksverhetzung vorgeworfen.
  • Der DFB trifft sich am Vormittag zu seiner Präsidiumssitzung, um die heikle Lage bei der Nationalmannschaft zu analysieren. Um 15.30 Uhr soll Teammanager Oliver Bierhoff das Ergebnis vorstellen. Die wichtigste Entscheidung ist schon gefallen: Joachim Löw darf bis zur EM im Sommer Nationaltrainer bleiben.
  • In Mülheim an der Ruhr beginnt um 20 Uhr die Vollsperrung der A40. Innerhalb von zehn Tagen sollen dann zwei weitere Eisenbahnbrücken abgerissen werden. Sie waren durch die enorme Hitze eines Tanklasterbrandes stark beschädigt worden.
  • In der Fußball-Bundesliga steht das Hauptstadt-Derby an: Um 20.30 Uhr empfängt Hertha BSC im leeren Olympiastadion den 1. FC Union Berlin.

Soweit die kurze Übersicht, kommen Sie gut in den Tag. Fragen und Anregungen können Sie gerne per E-Mail an christian.herrmann@nachrichtenmanufaktur.de schicken.

06:41 Uhr

Anhänger spenden 200 Millionen Dollar für Trump

Die Unterstellung, dass Joe Biden die Präsidentschaftswahl nur durch Betrug gewonnen hat, ist bei den Anhängern von Donald Trump offensichtlich verfangen. Das Wahlkampfteam und die republikanische Partei haben mitgeteilt, dass sie seit dem 3. November 207,5 Millionen Dollar an Spenden eingesammelt haben.

  • Das Geld - umgerechnet rund 171 Millionen Euro - ging unter anderem bei Organisationen wie "Trump Victory" (Sieg Trumps) und "Save America" (Rettet Amerika) ein.
  • Der abgewählte Milliardär weigert sich nach wie vor, Joe Biden als neuen US-Präsidenten anzuerkennen.
  • Um das Ergebnis vor Gericht anzufechten, hatte sein Wahlkampfteam massenweise Spendenaufrufe an seine Anhänger verschickt.
  • Bisher scheitern Trumps Anwälte allerdings in mehr als drei Dutzend Fällen vor Gericht - teilweise kläglich.

06:10 Uhr

Feuer treibt Tausende Kalifornier aus ihren Häusern

Während in Deutschland die Weihnachtszeit beginnt, nähert sich in Kalifornien die Waldbrandsaison ihrem Höhepunkt. Derzeit versucht die Feuerwehr das sogenannte Bond-Feuer im Bezirk Orange in den Griff zu bekommen. Südlich von Los Angeles haben etwa 25.000 Menschen die Flucht ergriffen.

  • Nach Angaben der Feuerwehr sind erst zehn Prozent des Feuers unter Kontrolle.
  • In Südkalifornien erschweren in Herbst und Winter vor allem die starken Santa-Ana-Winde die Brandbekämpfung.
  • Die Waldbrandsaison dauert in Kalifornien von September bis Dezember. Die diesjährige ist die flächenmäßig verheerendste seit Beginn der Aufzeichnungen. Mehr als 16.100 Quadratkilometer Wald und Nutzland wurden bereits zerstört.
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Flammen in Kalifornien - schon wieder.

(Foto: REUTERS)

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Ein Feuerwehrmann läuft durch dichten Rauch.

(Foto: REUTERS)

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Auch die Stromleitungen sind bedroht.

(Foto: REUTERS)

05:46 Uhr