Freitag, 04. November 2016Der Tag

Heute mit Benjamin Konietzny und Fabian Maysenhölder
22:34 Uhr

Das war Freitag, der 4. November 2016

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Liebe Leserinnen, liebe Leser: Der Tag ist vorbei. Draußen ist es zappenduster und kalt. Das Wochenende steht vor der Tür, Zeit zum Abschalten! Doch bevor Sie das tun, sage ich Ihnen noch, was heute auf unserer Seite auf besonderes Interesse gestoßen ist:

Damit bleibt mir nur noch eines: Ihnen ein schönes Wochenende zu wünschen. Erholen Sie sich gut! Während n-tv.de natürlich auch am Samstag und Sonntag rund um die Uhr aktuell bleibt, geht es hier im "Tag" am Montag früh um sechs Uhr wieder weiter.

22:10 Uhr

Tsipras bildet griechische Regierung um

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Alexis Tsipras.

(Foto: dpa)

Nach zunehmend negativen Wahlumfragen hat der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras seine Regierung umgebildet. Um Reformwillen zu demonstrieren, setzte Tsipras mehrere Minister ab, die sich wiederholt gegen die von den Gläubigern geforderten Reformen gestellt hatten.

  • Der für die Verhandlungen mit den Gläubigern zuständige Finanzminister Euklid Tsakalotos bleibt.
  • Gehen musste zum Beispiel der ehemals für den Energiesektor zuständige Minister Panos Skourletis sowie Ex-Schifffahrtsminister Thodoris Dritsas.
  • Beide hätten die Privatisierung staatlicher Unternehmen torpediert, unter anderem, als es um den Verkauf der Wasser- und Elektrizitätsgesellschaften und die Verpachtung des Hafens von Piräus an internationale Investoren ging, sagte eine Sprecherin.

Innenpolitisch will Tsipras mit der Umbildung einen "dynamischen Neustart" signalisieren. In jüngsten Umfragen lag die Regierungspartei Syriza zwischen 6 und 12 Prozentpunkte hinter der oppositionellen konservativen Partei Nea Dimokratia.

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21:39 Uhr

Kölner Paketzusteller mit Messer niedergestochen

Ein Paketzusteller ist in Köln mit einem Messer niedergestochen worden. Der 29-Jährige wurde im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses angegriffen, teilte die Polizei mit. Der Ablauf war folgender:

  • Zwei Männer saßen auf der Treppe, als der Paketzusteller den Hausflur betrat.
  • Einer von ihnen rammte dem Paketzusteller unvermittelt ein Messer in den Bauch. Danach flüchteten die beiden Unbekannten.
  • Der 29-Jährige wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht.

Motiv: unklar.

21:12 Uhr

Pariser Polizei räumt Flüchtlingscamp

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Die Räumung lief friedlich ab.

(Foto: imago/Stephane Lemouton)

Die Pariser Polizei hat ein Zeltlager mit fast 4000 Geflüchteten geräumt. Viele der Menschen seien in Sporthallen oder andere öffentliche Gebäude gebracht worden, teilten die Behörden mit. 600 Beamte waren im Einsatz. Zusammenstöße hat es nicht gegeben.

  • In dem Lager nahe einer U-Bahnstation im Norden der Hauptstadt hatten immer mehr Menschen Zuflucht gesucht, nachdem die Behörden die als "Dschungel" bekannte Zeltstadt in der Nähe der Hafenstadt Calais geräumt hatten.
  • Die Bewohner des Pariser Zeltlagers sollen später in Aufnahmezentren gebracht werden, wo über ihre Asylanträge entschieden wird.
20:50 Uhr

Koks in Unterhose versteckt - Detektor schlägt Alarm

Kreatives Versteck, dennoch war der versuchte Schmuggel erfolglos: Ein Fluggast in Bremen hat versucht, 41 Gramm Kokain in einen Flieger nach London zu schmuggeln - versteckt in der Unterhose. Zwar hatte der 42-Jährige das Pulver trickreich in ein sechs Zentimeter langes Beutelchen gepackt. Beim zusätzlichen Einwickeln in Alufolie bedachte er allerdings nicht, dass das Metall den Detektoren am Flughafen auffällt. So geschah es bei seiner Kontrolle, und er musste in einer separaten Kabine die Hosen runter lassen. Angeblich war das weiße Pulver zum Eigenbedarf bestimmt. Nun wird ermittelt.

20:13 Uhr

Reisebus in Tirol stürzt 10 Meter in die Tiefe

Unfall in Österreich: In Tirol ist ein Reisebus nach einer Kollision mit einem Pkw zehn Meter über eine Böschung in die Tiefe gestürzt.

  • Der Bus war nach ersten Informationen der Polizei mit 29 Insassen besetzt.
  • Der Unfall ereignete sich in der Nähe von Zirl im Bezirk Innsbruck-Land. Nähere Details sind nicht bekannt.
  • Unklar ist bislang auch,  ob Menschen dabei zu Schaden kamen und aus welchem Land der Bus stammte.

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19:46 Uhr

Harvard sperrt Fußballmannschaft wegen Sexismus

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Die US-Elite-Universität Harvard hat ihre Männer-Fußballmannschaft wegen einer sexistischen Rangliste von Spielerinnen der Frauenmannschaft für den Rest der Saison gesperrt. Uni-Präsidentin Drew Faust zeigte sich "zutiefst empört" über das Verhalten der Fußballer. Was ist passiert? Folgendes:

  • Die Studentenzeitung "The Harvard Crimson" hatte berichtet, dass das Männer-Fußballteam einen sogenannten "Kundschafterbericht" über Fußballerinnen aus dem Frauenteam erstellt hatte.
  • Die Sportlerinnen bekamen Noten für ihr Aussehen, außerdem wurde jeder von ihnen eine Sexstellung zugewiesen. Über eine Spielerin wurde etwa geschrieben, dass sie "sexuell unerfahren" sei und deshalb wohl "die Missionarsstellung" bevorzuge.
  • Die sexistischen Ranglisten wurden in den Jahren 2012 bis 2016 erstellt - und zwar von zahlreichen Spielern. Die Praxis sei "weiter verbreitet" gewesen als zunächst angenommen.
19:18 Uhr

Erdbeben der Stärke 6,4 erschüttert Chile

Ein Erdbeben der Stärke 6,4 hat das Zentrum Chiles erschüttert - Berichte über Opfer oder größere Schäden gibt es (noch) nicht. Auch in der Hauptstadt Santiago war das Beben zu spüren: Hohe Gebäude schwankten, Menschen gerieten in Panik. Die Telefonverbindungen in Santiago waren gestört. Die Marine schloss aus, dass das Beben einen Tsunami vor der chilenischen Küste auslösen könnte. Nach Angaben des Nationalen Erdbebenzentrums befand sich das Epizentrum des Bebens 38 Kilometer südöstlich der Stadt Curico, die wiederum 200 Kilometer südlich von Santiago liegt.

18:51 Uhr

Feuerpause in Aleppo ist abgelaufen

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Syrische Soldaten.

(Foto: picture alliance / dpa)

In der umkämpften nordsyrischen Stadt Aleppo ist aeine zehnstündige Waffenruhe ausgelaufen. Die von Moskau einseitig verkündete Feuerpause endete um 19.00 Uhr Ortszeit (18.00 Uhr MEZ).

  • Ganz ohne Zwischenfälle bleib sie offenbar nicht: Syriens Regime und Russland warfen den Rebellen vor, während der Waffenruhe auf einen Korridor für Zivilisten gefeuert zu haben.
  • Dabei wurden nach Angaben aus Moskau und Damaskus drei Menschen leicht verletzt, darunter zwei russische Soldaten.
  • Die Waffenruhe sollte Zivilisten und Rebellen Moskau zufolge die Möglichkeit geben, den von der Opposition kontrollierten Osten Aleppos über insgesamt acht Korridore zu verlassen.
18:27 Uhr

Kunstraub im Seniorenheim: Täter gefasst

Im vergangenen Jahr haben zwei Männer wertvolle Kunstgegenstände aus einem Seniorenheim in Nürnberg gestohlen haben. Nun sind die mutmaßlichen Täter gefasst worden.

  • Einem Bewohner des Heims waren im August vergangenen Jahres vier Gemälde, eine Statue und weitere Kunstgegenstände gestohlen worden. Der Gesamtwert lag im hohen sechsstelligen Euro-Bereich.
  • Ermittlungen ergaben nun, dass die 41 und 47 Jahre alten Männer bereits im Jahr 2014 das Umzugsgut des Kunstbesitzers aus Österreich nach Nürnberg gefahren hatten. Dabei hatten sie vermutlich die Werke gesehen.
  • Das Duo flog auf, nachdem ein Teil der Diebesbeute bei einem großen Auktionshaus in Wien angeboten worden war.
18:03 Uhr

Berlin: Eisbärin Tonja gebiert Zwillinge

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Die Überlebenschancen der kleinen Bären liegen bei rund 50 Prozent.

(Foto: dpa)

Berlin hat endlich wieder Eisbären-Nachwuchs: Im Berliner Tierpark wurden Zwillinge geboren. Es ist der erste Nachwuchs bei den Eisbären im Berliner Tierpark seit 22 Jahren - und rund zehn Jahre nach der Geburt des beliebten Bären Knut im Zoologischen Garten. Die kleinen Eisbären sind nur  und liegen bei ihrer Mutter Tonja in der Wurfbox. Zoo- und Tierparkdirektor Andreas Knieriem äußerte sich vorsichtig optimistisch zu den Überlebenschancen. "Schon die erfolgreiche Aufzucht eines Jungtiers wäre fantastisch", erklärte er. Die Sterblichkeit bei jungen Eisbären liege bei etwa 50 Prozent und sei in den ersten zehn Tagen besonders hoch.

17:38 Uhr

Münster: Schüler attackiert Jugendliche mit Messer

Auf einem Schulhof in Münster ist ein 15-jähriger Schüler mit einem Messer auf zwei Jugendliche losgegangen.

  • Die 15 und 16 Jahre alten Opfer kamen mit Rückenverletzungen in eine Klinik, Lebensgefahr besteht jedoch nicht.
  • Der mutmaßliche Täter soll mit seinem Bruder nach dem Messerangriff vom Schulhof der Hauptschule geflohen sein.
  • Die Polizei stellte ihn aber inzwischen an seiner Wohnadresse. Unklar ist noch, warum die Jugendlichen in Streit gerieten.
17:12 Uhr

Peinliche Panne: Brücke quetscht Straße ab

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Zu wenig Platz.

(Foto: dpa)

Deutschland und Baustellen, das ist so eine Sache. In Rheinland-Pfalz wurde eine neue Bahnbrücke gebaut. Darunter sollte eine - ebenfalls neu gebaute - Bundesstraße vierspurig verlaufen. Nun gibt es ein Problem: Die Pfeiler der Bahnbrücke stehen so dicht beieinander, dass nur zwei Fahrspuren drunter passen. Mehr ist nicht drin. Die neue Bundesstraße 255 bei Niederahr kann nach jetzigem Stand erst hinter der Bahnbrücke vierspurig freigegeben werden. "Wir prüfen derzeit aber noch, ob eine Verbesserung der Situation erreichbar ist", sagte eine Behördensprecherin. Die Straße kostet 50 Millionen Euro.

17:07 Uhr

Münchner Staatsanwälte ermitteln gegen Zuckerberg

Wegen des Verdachts der Volksverhetzung hat die Staatsanwaltschaft München I nach Angaben eines Anwalts Ermittlungen gegen führende Verantwortliche des US-Internetkonzerns Facebook eingeleitet.

  • Es wirdsowohl gegen Unternehmenschef Mark Zuckerberg als auch gegen neun weitere Manager ermittelt, sagte der Würzburger Anwalt Chan-jo Jun. 
  • Das Verfahren geht auf eine Strafanzeige des Juristen zurück, in der "insgesamt 438 Inhalte mit strafrechtlicher Relevanz, darunter Volksverhetzung, Gewaltdarstellung und Unterstützung terroristischer Vereinigungen" genannt würden.
  • "Die verantwortlichen Mitarbeiter verstießen daraufhin gegen deutsches Recht, indem sie die illegalen Inhalte auf Facebook nach Kenntnisnahme nicht vom Netz nahmen und weiter öffentlich zugänglich machten", erklärte der Anwalt.

Mehr dazu hier.

16:33 Uhr

Michael Bublés dreijähriger Sohn hat Krebs

Der drei Jahre alte Sohn des kanadischen Jazzsängers Michael Bublé hat Krebs - das bestätigt der Sänger via Facebook.

  • "Wir sind erschüttert über die Krebsdiagnose unseres ältesten Sohnes Noah, der derzeit in den USA behandelt wird."
  •  Er und seine Frau, die argentinische Schauspielerin Luisana Lopilato, hätten ihre Arbeit unterbrochen, um dem Jungen auf dem Weg zur Genesung zu helfen.
  • "Wir haben einen langen Weg vor uns", schrieb Bublé.
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16:15 Uhr

Mehr als 1800 Übergriffe auf Flüchtlinge seit Jahresbeginn

In diesem Jahr sind in Deutschland schon mehr als 1800 Straftaten verübt worden, die sich gegen Flüchtlinge und Asylbewerber richteten. "Nach Einschätzung der Sicherheitsbehörden des Bundes ist weiterhin damit zu rechnen, dass die rechte Szene die Asyldebatte instrumentalisieren wird", sagte eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums. In diesem Zusammenhang sei auch mit "schweren Gewaltstraftaten" zu rechnen. Die Bundesländer meldeten in den ersten drei Quartalen dieses Jahres insgesamt 1803 Übergriffe außerhalb von Unterkünften. Hinzu kamen weitere 813 Straftaten, die sich gegen bewohnte und unbewohnte Asylunterkünfte richteten.

15:47 Uhr

Fünf tschechische Schützenpanzer rempeln ineinander

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Ein Pkw bremst - und löst damit eine Karambolage mit fünf Schützenpanzern der tschechischen Armee aus:

  • Der erste Mannschaftstransporter einer Kolonne fuhr in der Stadt Tabor auf einen bremsenden Pkw auf.
  • Die nachfolgenden Radpanzer konnten nicht mehr rechtzeitig bremsen und stießen ineinander, wie die Polizei mitteilte.
  • 13 Verletzte mussten mit Prellungen und Schürfwunden behandelt werden, darunter die Pkw-Fahrerin und ihr Kind sowie 11 Soldaten.
15:19 Uhr

Zigarette angezündet, Erdgasauto explodiert

Tragischer Vorfall in der Nähe von Bremen: Bei der Explosion seines mit Erdgas betriebenen Autos ist ein 30 Jahre alter Mann schwer verletzt worden. Folgendes ist passiert:

  • Der Mann hat sich während der Fahrt eine Zigarette in seinem Fahrzeug angezündet. Daraufhin kam es zu einer starken Verpuffung, allerdings ohne Flammen.
  • Durch den enormen Temperaturanstieg im Wageninneren erlitt der Mann schwere Verbrennungen. Er musste mit dem Hubschrauber in eine auf Brandverletzungen spezialisierte Klinik nach Hamburg geflogen werden. Lebensgefahr besteht nicht.
  • Die Druckwelle führte dazu, dass eine hintere Autotür verbogen wurde. Der Fahrer war gerade mitten durch ein Dorf gefahren, als es zum Unfall kam.

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15:01 Uhr

Athener Polizei nimmt Anti-Moschee-Protestler fest

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Mitglieder der neonazistischen Partei "Goldene Morgenröte" hatten die Baustelle in Militäruniformen besetzt.

(Foto: dpa)

Die griechische Polizei hat 15 Menschen festgenommen, die tagelang gegen den Bau einer Moschee in Athen protestiert hatten. Die rechtsgerichteten Bürger hielten eine ehemalige Garage der griechischen Marine in der Nähe des Stadtteils Votanikos besetzt. Dort soll die erste offizielle Moschee Athens gebaut werden. Das griechische Parlament hatte im August mit großer Mehrheit dem Bau der Moschee zugestimmt. Das Gotteshaus soll mit Geldern des Staates gebaut werden. Gegen den Bau gibt es seit langem Widerstand seitens der Kirche und rechtsgerichteter Organisationen.

14:53 Uhr

Gericht erlässt Haftbefehle gegen HDP-Chefs

Nach seiner nächtlichen Festnahme ist gegen den Vorsitzenden der pro-kurdischen HDP, Selahattin Demirtas, Untersuchungshaft in der Türkei verhängt worden. Ein Gericht in der Kurdenmetropole Diyarbakir habe am Freitag Haftbefehl erlassen, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu.

Mehr dazu hier.

14:43 Uhr

Samsung ruft 2,8 Millionen Waschmaschinen zurück

Der Elektronikkonzern Samsung hat's derzeit nicht leicht. Erst brennen die Galaxy-Note-7-Smartphones, nun wird die Reputation der Südkoreaner durch eine weitere Rückrufaktion auf die Probe gestellt.

  • In den USA werden 2,8 Millionen Waschmaschinen zurückbeordert: Während des Gebrauchs könnten sich die Deckel der Toploader lösen.
  • Beim Konzern seien mehr als 700 Berichte über Zwischenfälle eingegangen und neun Berichte über Verletzungen, darunter ein gebrochener Kiefer.
  • Betroffen sind laut Behörde 34 Toploader-Modelle, die seit 2011 in den USA verkauft wurden.
14:21 Uhr

Putin weiht Wladimir-Statue am Kreml ein

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(Foto: dpa)

Putin und Wladimir - das kann ein und dieselbe Person sein, wenn man mit dem russischen Präsidenten perdu ist. In diesem Fall ist es aber nicht so. Es gab nämlich auch einen mittelalterlichen Großfürsten mit dem Namen Wladimir. Unter ihm war von 988 an das ostslawische Reich Kiewer Rus christianisiert worden.

  • Zum heutigen Feiertag der nationalen Einheit hat Russlands Präsident Wladimir Putin hat zum Feiertag der nationalen Einheit ein Denkmal für Wladimir am Moskauer Kreml eingeweiht.
  • Dessen Entscheidung für die Orthodoxie sei zur "gemeinsamen geistigen Quelle der Völker Russlands, Weißrusslands und der Ukraine" geworden, sagte Putin.
  • Der Standort für die 16 Meter hohe und 25 Tonnen schwere Monumentalstatue war in Moskau lange umstritten. An der Feier nahm auch der russische Patriarch Kirill teil.
14:00 Uhr

So sehen die Grünen Merkel und Gabriel

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Das "Steinzeitpaar" wird präsentiert von Simone Peter und Cem Özdemir.

(Foto: dpa)

Ein Steinzeitpaar mit Lendenschurz und Zottelhaaren - so sehen die Grünen Bundeskanzlerin Angela Merkel und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel. Die Partei hat das Plakat drucken lassen, um die nach ihrer Sicht "steinalte" Klimapolitik zu kritisieren.

  • Die Kanzlerin hat in der Fotomontage große Füße und ist mit einem Tierfell leicht bekleidet. Ihr brustbehaarter Vize hält grimmig einen Speer.
  • Die Grünen werfen der Bundesregierung vor, ihre geplanten Maßnahmen für eine Reduzierung des Ausstoßes von klimaschädigenden Treibhausgasen seien zu schwach.
  • Enthüllt wurde das Plakat von den beiden Bundesvorsitzenden der Grünen, Cem Özdemir und Simone Peter.
13:48 Uhr

Mann lockt Neunjährige auf Feldweg und missbraucht sie

In Dortmund soll ein etwa 40-jähriger Mann ein neun Jahre altes Mädchen auf einen Feldweg gelockt und dort missbraucht haben.

  • An einer Pferdekoppel soll der noch unbekannte Täter das Mädchen angesprochen und auf den Weg gelockt haben, teilt die Polizei mit.
  • Bei der Tat am Donnerstag habe sich der Mann an dem Mädchen sexuell vergangen, teilt die Staatsanwaltschaft mit. Als Stimmen zu hören waren, ließ der etwa 40 Jahre alte Mann von dem Kind ab und flüchtete.
13:24 Uhr

UN: IS rekrutiert Kindersoldaten für Schlacht um Mossul

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Kinder spielen nahe einer brennenden Ölquelle im irakischen Qayara.

(Foto: AP)

Die Extremistenmiliz Islamischer Staat schreckt nach UN-Erkenntnissen in der Schlacht um Mossul auch nicht davor zurück, Kinder als Soldaten einzusetzen.

  • Die Extremisten hätten die Einwohner in der Ortschaft Hammam al-Alil südlich von Mossul dazu gedrängt, insbesondere Jungen ab einem Alter von neun Jahren an die Kämpfer zu übergeben, sagte eine Sprecherin des UN-Menschenrechtsbeauftragten.
  • Außerdem seien etwa 1750 Menschen von Hammam al-Alil nach Tal Afar und Mossul gebracht worden, wo sie wohl als menschliche Schutzschilde dienen sollten. Die Extremisten hätten in Tal Afar fast 400 kurdische, schiitische und jesidische Frauen in ihrer Gewalt.
12:57 Uhr

Forscher warnen vor drastischem Absinken der Rente

Vor einem drastischen Absinken der Rente unter das Niveau der Grundsicherung warnt das Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen.

  • Um eine Altersrente oberhalb der durchschnittlichen Grundsicherung in Höhe von 747 Euro pro Monat zu erhalten, müssten Durchschnittsverdiener aktuell 28,5 Jahre arbeiten, wie das Institut auf der Basis aktueller Berechnungen mitteilt. Im Jahr 2045 seien dafür schon 33,4 Jahre nötig.
  • Für das laufende Jahr hat die Deutsche Rentenversicherung ein Durchschnittseinkommen der Rentenversicherten von knapp 36.300 Euro veranschlagt. Niedrigverdiener, die nur die Hälfte des Durchschnittseinkommens haben, müssten aktuell schon 56,9 Jahre und zukünftig 66,8 Jahre arbeiten, um mehr als den Grundsicherungsbetrag an Rente zu bekommen. "Dies ist gar nicht möglich", kritisierte IAQ-Forscher Gerhard Bäcker.
12:33 Uhr

Lünener Mutter gesteht Tötung ihrer Kinder

Die Frau, die in Lünen bei Dortmund zwei ihrer Kinder im Schlaf getötet haben soll, hat die Bluttat zugegeben. Die 28-Jährige habe aber keine tatsächliche Begründung gegeben, sagte ein Staatsanwalt. Die Frau soll am Mittwochabend ihre beiden knapp zwei und vier Jahre alten Kinder mit einem Küchenmesser erstochen haben. Die Opfer sollen geschlafen haben. Anschließend verletzte sie sich selbst. Sie werde nach wie vor im Krankenhaus behandelt, sagte der Staatsanwalt. Wegen des Verdachts auf heimtückischen Mord soll noch heute ein Haftbefehl beantragt werden.

Mehr erfahren Sie hier.

12:26 Uhr

Terrorverdächtiger wird besonders gesichert

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(Foto: imago stock&people)

Fehler wie im Fall Dschaber al-Bakr sollen sich in Berlin nicht wiederholen. Der Terrorverdächtige, der vor wenigen Tagen verhaftet worden war, sitzt wegen möglicher Suizidgefahr in einem speziellen Haftraum in der JVA Moabit.

  • "Der Raum hat nichts in sich, was lose ist", sagte der amtierende Sprecher der Justizverwaltung, Lars Hoffmann. In dem gesicherten Haftraum gibt es laut Justiz nur eine Matratze und eine gesicherte Toilette, jedoch keine Steckdosen.
  • Der Berliner Justizsprecher sagte, der U-Häftling solle jetzt medizinisch begutachtet werden. Danach werde über die weiteren Haftbedingungen entschieden.
12:04 Uhr

68-Jährige vermisst 77-Jährigen nach Gleitgel-Kauf

In Ludwigshafen hat ein 77-Jähriger in einem Sexshop Gleitgel gekauft und dann den Heimweg nicht mehr gefunden.

  • Der Mann habe in dem Laden das Hilfsmittel kaufen wollen, sei aber nach mehr als zwei Stunden nicht zum vereinbarten Parkplatz zurückgekommen, gaben die Beamten den Hilferuf der 68 Jahre alten Frau wieder.
  • Die Polizei suchte intensiv in der ganzen Stadt, konnte ihn aber bis zum Abend nicht finden. Erst gegen 22 Uhr meldete sich der Vermisste bei den Beamten und erklärte, er habe den Weg zu seinem Auto nicht mehr finden können.
  • Was er in der Zwischenzeit gemacht hatte, dazu machte er keine Angaben.
11:45 Uhr

Bundespolizei klagt über massive Arbeitsbelastung

Die Anschläge von Paris und Brüssel, die Absage des Fußball-Länderspiels in Hannover sowie die vielen anderen Terrorwarnungen und Silvester in Köln: Die Bundespolizei war 2015 im Dauereinsatz.

  • Insgesamt fielen im vergangenen Jahr etwa 2,9 Millionen Überstunden an, erklärte der Chef des Bundespolizeipräsidiums, Dieter Romann, zur Jahresbilanz 2015 der Behörde. 
  • Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) zeigte sich skeptisch: "Die Zahlen der Leistungsbilanz drücken nicht aus, wie stark die Bundespolizei wirklich belastet ist. Unsere Kollegen haben im Schnitt 25 Krankheitstage pro Jahr und wir haben nach wie vor rund 2,2 Millionen Überstunden auf der Uhr", teilte Jörg Radek mit, der Vorsitzende der GdP in der Bundespolizei.
11:21 Uhr

Zug rammt Auto - zwei Tote in Bayern

Nach dem Zusammenstoß eines ICE mit einem Auto am Niederrhein, bei dem keine Menschen zu Schaden gekommen sind, ist es in Bayern zu einem weiteren weitaus schwereren Zugunglück gekommen.

  • Zwei Menschen kamen ums Leben als ihr Auto mit einem Regionalzug zusammengestoßen ist. Die Bahn hatte den Wagen an einem beschrankten Bahnübergang in Dießen am Ammersee erfasst und etwa 30 Meter mitgeschleift.
  • "Der Zug war mit 20 Personen besetzt", erläuterte ein Polizeisprecher. Von diesen habe bei einer ersten Befragung niemand über Verletzungen geklagt.

Mehr dazu lesen Sie hier.

11:04 Uhr

Armee meldet Eroberung von sechs Bezirken Mossuls

In der Schlacht um Mossul haben irakische Elitetruppen nach Militärangaben sechs Bezirke im Osten der irakischen Großstadt eingenommen.

  • Die Soldaten hätten die Stadtviertel Malajin, Samah, Chadra, Karkukli, Kuds und Karama von der Islamisten-Miliz IS zurückerobert, teilt die Armee mit.
  • Sie hätten die irakische Flagge über Gebäuden in diesen Gebieten gehisst. Die IS-Miliz habe schwere Verluste erlitten.
10:53 Uhr

"Mädchen mit grünen Augen" darf nach Hause

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Durch dieses Foto wurde Sharbat Gul in den 80er-Jahren weltberühmt.

(Foto: imago/Italy Photo Press)

Die in den 1980ern durch ein Foto weltberühmt gewordene Afghanin Sharbat Gul ist nach zehn Tagen Haft in Pakistan wieder freigelassen worden. Das berichtet der afghanische Botschafter in Pakistan, Omar Zakhilwal. 

  • Sie werde schon am Montag nach Afghanistan heimkehren, wo sie "eine nationale Ikone" sei. Präsident Aschraf Ghani werde sie persönlich begrüßen.
  • Die Zeitung "Dawn" berichtete, die Frau sei zu 15 Tagen Haft verurteilt worden. Die könnten schon abgegolten sein, weil in Pakistan Nächte und Tage im Gefängnis separat gezählt werden. Sharbat Gul war festgenommen worden, weil sie pakistanische Ausweispapiere gefälscht haben soll.
10:35 Uhr

Anwalt kritisiert Umgang mit Bad-Aibling-Opfern

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Die Unfallstelle nach dem schweren Zugunglück

(Foto: AP)

Schwere Vorwürfe erhebt ein Nebenanklageanwalt im Prozess um das Zugunglück von Bad Aibling mit zwölf Toten.

  • Rechtsanwalt Friedrich Schweikert sagte dem "Focus", bislang habe die Versicherung des privaten Betreibers Bayerische Oberlandbahn den Hinterbliebenen der Todesopfer jeweils nur die europaweit gültige Mindestsumme von 21.000 Euro gezahlt.
  • Den Kampf ums Geld empfänden die Hinterbliebenen als "unwürdig". "Die Versicherung verlangt von jeder Familie exakte Begründungen, warum sie mehr als 21.000 Euro braucht", sagte Schweikert.
  • Jeder Posten müsse aufgeschlüsselt werden, auch der Schmerzensgeldanspruch für das Leid der Verstorbenen. Dafür müsse unter anderem nachgewiesen werden, wie lange das Opfer noch bei Bewusstsein war. Der Anwalt bezeichnete diese Praxis als "kaum auszuhalten".
10:13 Uhr

Pkw-Maut: Dobrindt rechnet mit Einigung im November

In der Diskussion um eine Einführung der Pkw-Maut zwischen der EU und der Bundesregierung rechnet Verkehrsminister Alexander Dobrindt mit einer Lösung noch in diesem Monat.

  • "Wir bewegen uns aufeinander zu und ich bin sehr zuversichtlich, dass die Einigung mit der EU-Kommission im November steht", zitiert das Ministerium Dobrindt.
  • Nach monatelangem Streit war überraschend ein wahrscheinlicher Durchbruch zwischen der EU-Kommission und Deutschland bei der Pkw-Maut an die Öffentlichkeit gelangt.

Mehr zu der Einigung lesen Sie hier.

09:56 Uhr

IS greift Stadt südlich von Mossul an

Kämpfer der Extremistenmiliz Islamischer Staat (IS) haben im Irak eine Ortschaft südlich der umkämpften Großstadt Mossul angegriffen.

  • Dabei eroberten sie nach Polizeiangaben eine Moschee und mehrere Häuser. Sieben Soldaten und Kämpfer einer schiitischen Miliz wurden getötet.
  • Die Angreifer seien in der Nacht in die Ortschaft Schirkat etwa 100 Kilometer südlich von Mossul eingedrungen, sagte ein Polizist. Die Sicherheitskräfte verhängten eine Ausgangssperre und schickten Verstärkung, um die IS-Kämpfer zurückzuschlagen.
09:45 Uhr

Unfall in Redaktion und auf Schießplatz

Kann passieren ...

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(Foto: Facebook / "Perlen des Lokaljournalismus")

 

Via "Perlen des Lokaljournalismus"

09:29 Uhr

ICE rammt Auto von Gleisen

Großes Glück hatte ein betrunkener Autofahrer im nordrhein-westfälischen Emmerich. An einem Bahnübergang wollte er abbiegen, verschätzte sich und landete im Gleisbett. "Kurze Zeit später kam der ICE 20 von Frankfurt nach Amsterdam und kollidierte mit dem Pkw", sagte ein Polizeisprecher.

  • Als der Wagen auf die Seite geschleudert wurde, hatte ihn der Mann den Angaben zufolge aber bereits verlassen. Verletzt wurde niemand.
  • Der ICE habe etwa 150 Meter weiter anhalten können und sei nicht mehr fahrbereit gewesen. In dem Zug befanden sich laut Polizei etwa 110 Fahrgäste, die in Bussen nach Arnheim gebracht worden seien.
09:07 Uhr

Menschenrechtler kritisieren Belgiens Antiterrorkampf

Die belgischen Behörden haben nach den Anschlägen in Paris und Brüssel hart gegen Terrorverdächtige durchgegriffen. Zum Teil sei dieser Kampf gegen den Terrorismus jedoch zu hart, kritisieren Menschenrechtler.

  • Die Organisation Human Rights Watch (HRW) kritisiert, das Land habe bedenkliche Antiterror-Gesetze verabschiedet, zudem habe es überzogene Polizeieinsätze gegeben, heißt es in einem HRW-Bericht.
  • Die Organisation kritisiert unter anderem Fälle von langer Einzelhaft sowie verbaler und körperlicher Gewalt gegen Terrorverdächtige. Einige von ihnen seien als "schmutziger Araber" oder "schmutziger Terrorist" beschimpft worden, schrieb die Autorin Letta Tayler.
  • In zehn Fällen hätten Befragte von überzogener Polizeigewalt berichtet: Sie seien geschlagen oder gegen Autos geschubst worden.

Eine ausführliche Meldung lesen Sie hier.

08:51 Uhr

Bataclan eröffnet nächste Woche mit Sting-Konzert

Die Pariser Konzerthalle Bataclan, die vor einem knappen Jahr von islamistischen Terroristen angegriffen worden war, wird am 12. November mit einem Konzert des britischen Sängers Sting wiedereröffnet.

  • Das gab Sting bei Twitter bekannt und bestätigte damit einen Bericht des französischen Fernsehsenders BFMTV.
  • Alle Einnahmen sollen einem Hilfsfonds für die Opfer der Anschläge zugutekommen.

 

08:46 Uhr

Bahnchef Grube legt Börsenpläne auf Eis

Bahnchef Rüdiger Grube will die Konzerntöchter Arriva und Schenker vorerst nicht an die Börse bringen. Der Vorstand werde dem Aufsichtsrat bei der Sitzung am 14. Dezember sagen, "dass wir auf Basis der aktuellen Einschätzung einen Börsengang nicht empfehlen können", sagte Grube.

Mehr dazu lesen Sie hier.

08:39 Uhr

Neue Feuerpause in Aleppo in Kraft getreten

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Straßenszene in Ost-Aleppo

(Foto: REUTERS)

Im heftig umkämpften Aleppo ist um 9 Uhr Ortszeit eine von Russland einseitig ausgerufene Feuerpause in Kraft getreten.

  • Die von dem russischen Präsidenten Wladimir Putin angeordnete "humanitäre Pause" soll bis 19 Uhr Ortszeit gelten, sie erfolgte in Absprache mit den syrischen Behörden.
  • Am 18. Oktober setzten Damaskus und Moskau ihre Offensive aus, und ließen damals bereits eine dreitägige "humanitäre Feuerpause" in Kraft treten. Hilfsorganisationen gelang es aber kaum, Zivilisten aus den Kampfgebieten zu bringen.
08:20 Uhr

Terrorverdächtiger Al-Bakr in Berlin beigesetzt

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Dschaber Al-Bakr

(Foto: dpa)

Der syrische Terrorverdächtige Dschaber Al-Bakr ist am Mittwoch in Berlin beigesetzt worden. Wie der Anwalt der Angehörigen, Alexander Hübner, bestätigte, wurde er nach muslimischem Ritual beerdigt. In Sachsen konnte Al-Bakr nicht beigesetzt werden, da dort Sargpflicht gilt. Nach muslimischem Glauben werden Tote in weißen Leinentüchern beerdigt - ohne Sarg. Unklar ist laut "Bild"-Zeitung noch immer, wer die Kosten für die Bestattung übernimmt.

08:09 Uhr

Feuer in österreichischem Parlament ausgebrochen

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Das Parlamentsgebäude in Wien (Archivbild)

(Foto: imago/McPHOTO)

Im Dachbereich des österreichischen Parlaments in Wien ist ein Brand ausgebrochen. Das berichtet die Nachrichtenagentur APA. Inzwischen ist das Feuer aber unter Kontrolle. "Wir konnten den Brand noch in der ersten Phase stoppen", sagte Feuerwehrsprecher Gerald Schimpf. Verletzte habe es deshalb nach erstem Ermittlungsstand nicht gegeben. Das Gebäude wurde für die Löscharbeiten evakuiert. Das Feuer im Dachbereich des historischen Gebäudes am Wiener Ring brach heute früh gegen 6.30 Uhr aus.

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07:42 Uhr

Bericht: Leiharbeiter verdienen deutlich weniger

Der Bruttomonatslohn eines vollzeitbeschäftigten Leiharbeitnehmers liegt einem Medienbericht zufolge im Durchschnitt bei knapp 60 Prozent des Gehalts eines regulär Beschäftigten. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor, wie die "Rheinische Post" berichtet.

  • Demnach verdiente ein Leiharbeitnehmer im Dezember 2015 durchschnittlich 1799 Euro brutto im Monat. Der Durchschnittsverdienst der regulär beschäftigten Vollzeitkräfte lag dagegen bei 3084 Euro.
  • "Wichtige Gründe hierfür sind, dass Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeiter überproportional Helfertätigkeiten mit einer im Allgemeinen niedrigeren Entlohnung ausüben und sich oftmals in ihren Erwerbsbiografien von Beschäftigten in Normalarbeitsverhältnissen unterscheiden", zitiert das Blatt aus der Antwort der Bundesregierung.
07:21 Uhr

Maas räumt Staatsversagen ein

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Heiko Maas

(Foto: dpa)

Fünf Jahre nach dem Auffliegen der rechtsextremen Zelle NSU hat sich Bundesjustizminister Heiko Maas bei den Angehörigen der Opfer für Fehler und Versäumnisse der Sicherheitsbehörden in der Mordserie entschuldigt.

  • Gegenüber den Dortmunder "Ruhr Nachrichten" sprach der Justizminister von einem "großen Staatsversagen". Es seien "sehr viele Fehler gemacht worden, und die können auch nicht revidiert werden", bedauerte er.
  • "Dass Rechtsextreme der NSU über ein Jahrzehnt lang mordend durch die Lande gezogen sind und wir nicht in der Lage gewesen sind, dies zu stoppen und die Bürgerinnen und Bürger besser zu schützen, ist nichts anderes als ein großes Staatsversagen." Das Leid, das die Täter angerichtet hätten, sei nicht wiedergutzumachen. "Das darf nie wieder geschehen. Dafür müssen wir alles tun."
07:06 Uhr

Kreissägen-Mord in Studenten-WG kommt vor Gericht

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Polizisten durchsuchen das Grundstück, auf dem die Leiche gefunden wurde.

(Foto: dpa)

Mit einer Handkreissäge soll die Pädagogik-Studentin ihren Freund getötet, die Leiche dann mehrere Monate auf dem Dachboden des Hauses aufbewahrt und dann im Garten vergraben haben. Der grausame Mord in einer Studenten-WG kommt im Januar in München vor Gericht.

  • Die Tat aus dem Jahr 2008 kam erst Anfang 2016 ans Licht, als die Leiche des Mannes nach einem Hinweis aus dem Bekanntenkreis im Garten der Wohngemeinschaft in Haar bei München gefunden wurde. 
  • Mehrere Monate soll die Angeklagte die Leiche zuvor auf dem Dachboden aufbewahrt haben. Erst im Sommer 2009 vergrub sie nach Erkenntnissen der Ermittler den Toten im Garten. Dabei soll ihr neuer Lebensgefährte, der laut Polizei an der eigentlichen Tat nicht beteiligt war, geholfen haben. Noch ein weiterer Bekannter soll beim Verstecken der Leiche dabei gewesen sein.
  • Zum Motiv der Frau sagte die Staatsanwaltschaft im Februar: "Sie wollte ihn loswerden."

Mehr zu dem Fall lesen Sie hier.

06:38 Uhr

Jan Hofer muss "Tagesthemen" abbrechen

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Jan Hofer

(Foto: picture alliance / dpa)

Ungewöhnliche Szenen haben die Zuschauer der "Tagesthemen" gestern Abend im ARD verfolgt. Sprecher Jan Hofer hat aus gesundheitlichen Gründen seine Moderation abbrechen müssen.

  • "Es ging ihm gerade nicht gut, deswegen werde ich das jetzt übernehmen", sagte seine Kollegin Caren Miosga, die für den 66-Jährigen einsprang. Zunächst hatte Hofer noch den ersten Nachrichtenblock gesprochen.
  • Auf Twitter waren Verwunderung und Sorge groß, viele Zuschauer fragten nach dem Gesundheitszustand des Chefsprechers der "Tagesschau".
  • Deren Social-Media-Team bedankte sich für die Genesungswünsche und schrieb: "Jan Hofer lässt sich erstmal untersuchen." Weitere Details zu Hofers Gesundheitszustand sind noch nicht bekannt.

Mehr erfahren Sie hier.

06:29 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leser! Mein Name ist Benjamin Konietzny, ich versorge Sie an hier bis etwa 14 Uhr mit Nachrichten. Auf dem Terminplan steht Folgendes:

  • Heute beginnt in München der CSU-Parteitag. Nach der Eröffnung durch Generalsekretär Andreas Scheuer wird Parteichef Horst Seehofer eine Rede zur aktuellen Politik halten.
  • Wie viel Steuern nimmt der Staat ein? Dazu äußert sich heute Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble. Er gibt die Ergebnisse der November-Steuerschätzung bekannt. Darin werden die Einnahmeprognosen für Bund, Länder und Kommunen bis zum Jahr 2021 veröffentlicht.
  • Außenminister Frank-Walter Steinmeier empfängt seinen britischen Amtskollegen Boris Johnson zu einem Antrittsbesuch.
  • Heute von 9 bis 18 Uhr soll im umkämpften Aleppo eine Feuerpause in Kraft treten.
  • Im schweizerischen Mont Pèlerin beginnen heute neue Gespräche zur Überwindung der Teilung Zyperns. Ein Durchbruch erscheint möglich, die Verhandlungen sollen eine Woche dauern.
  • Quartalszahlen kommen heute von BMW und Commerzbank.
  • Der Gerichtsstreit der Familie Tönnies um rund 100 Millionen Euro wird heute fortgesetzt.

Haben Sie Fragen, Anregungen oder Kritik? Sie erreichen mich bei Twitter oder per Mail unter benjamin.konietzny (at) nama.de

06:08 Uhr

Im Süden schön, im Norden Wolken und Regen

Der n-tv Wetterexperte Björn Alexander

n-tv-Meteorologe Björn Alexander

Tief "Husch" liegt jetzt über der Nordsee und versorgt vor allem den Süden Deutschlands nochmals mit relativ milder Luft. Spätestens ab Sonntag wird es aber überall spürbar kälter. Für den heutigen Tag heißt das: im Süden geht es zwar oft frostig, teils neblig und stellenweise glatt los. Später wird es dort aber immer schöner bei bis zu 13 Grad. Von der Mitte nordwärts überwiegen bei 7 bis 10 Grad dagegen Wolken, Schauer und ein mitunter kräftiger Wind. Morgen kommen dann in den Südwesten neue, teilweise ergiebige Regenfälle, die sich ostwärts ausbreiten. Zuvor an den Alpen noch länger föhnig und mild bei bis zu 14 Grad. Unbeständig und kühl startet das Wochenende derweil im Westen und Norden. Am Sonntag verlagert sich der Regen bis an die Alpen und durch die nachrückende Kaltluft sinkt die Schneefallgrenze von Norden her nach und nach gegen etwa 600 Meter. Mehr als wechselhafte bis wolkige 2 bis 9 Grad sind dementsprechend nicht mehr drin. Und auch in der nächsten Woche geht es erst einmal frühwinterlich weiter. Wie immer an dieser Stelle darf ich Ihnen jetzt schon mal ein schönes Wochenende wünschen - bis Montag!