Freitag, 08. September 2017Der Tag

Heute mit Volker Petersen und Michael Bauer
22:22 Uhr

RB Leipzig zieht am Hamburger SV vorbei

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Naby Keita setzt sich gegen Hamburgs Bobby Wood durch.

(Foto: AP)

Im Freitagabendspiel konnte sich RB Leipzig beim Hamburger SV mit 2:0 durchsetzen. Torschütze des ersten Treffers war Naby Keita in der 67. Minute. Timo Werner erhöhte wenig später (75.).

In der Tabelle schiebt sich das Team von Ralf Hasenhüttl zwischenzeitlich auf Rang drei und steht jetzt einen Platz vor den Hanseaten.

Hier geht's zum Spielbericht.

21:53 Uhr

Madrid schließt Referendum Kataloniens aus

Die spanische Regierung hat die Abhaltung des Referendums über die Unabhängigkeit der Region Katalonien kategorisch ausgeschlossen. "Es wird in Katalonien kein Referendum über die Selbstbestimmung geben, in keiner Weise", erklärte Verteidigungsministerin Maria Dolores de Cospedal.

Die Vorbereitungen für die Volksabstimmung am 1. Oktober laufen unterdessen auf Hochtouren, 600 von 950 Kommunen haben der Regionalregierung bereits ihre Bereitschaft zur Abhaltung des Referendums mitgeteilt. Laut Umfragen sind 42 Prozent der katalanischen Bevölkerung für die Unabhängigkeit von Spanien.

21:28 Uhr

Erdgas-Fahrzeuge wirtschaftlicher als Elektroautos

Elektroautos sollen ja die mobile Zukunft darstellen, am wirtschaftlichsten ist aber ein anderer Fahrzeugtyp:

  • Elektroautos kosten Autofahrer laut einer Studie des Verbraucherzentrale-Bundesverbands unterm Strich um die 10 Prozent mehr als Benziner oder Diesel.

  • Mit Abstand am günstigsten sind Erdgas-Autos - im Schnitt 8 Prozent effizienter als seine Konkurrenten.

  • Mit einbezogen werden dabei Kaufpreis, Energie- und Wartungskosten bis zum Restwert.

21:02 Uhr

Ägypten sperrt Internetseite nach Folterbericht

Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) hatte vor Kurzem über systematische Folter in Ägypten aufgeklärt, jetzt wurde ihre Webseite von der ägyptischen Regierung gesperrt. Nach Angaben von Nichtregierungsorganisationen sollen 424 Internetseiten in Ägypten gesperrt sein.

Die Organisation HRW hatte berichtet, dass seit dem Putsch gegen den frei gewählten Präsidenten Mohammed Mursi 2013 mindestens 60.000 Menschen durch Behörden festgenommen wurden. Tausende Zivilisten seien vor Militärgerichte gekommen, Hunderte zum Tode verurteilt worden.

20:36 Uhr

Brexit-Initiator motiviert AfD zum Widerstand gegen EU

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Ex-Ukip-Chef Nigel Farage folgte der Einladung von AfD-Politikerin Beatrix von Stroch zur Wahlveranstaltung in Berlin.

(Foto: imago/Emmanuele Contini)

Der frühere Chef der europafeindlichen britischen Partei Ukip, Nigel Farage, hat die AfD in Deutschland zum Widerstand gegen Brüssel ermuntert. Mit der Ukip-Kampagne sei es in Großbritannien gelungen, eine Mehrheit für den Austritt aus der EU zu mobilisieren, sagte Farage bei einer AfD-Veranstaltung in Berlin-Spandau. In Deutschland sei es derzeit sehr schwierig, mit solchen Ideen durchzudringen, aber wenn würde das laut Farage von Bayern ausgehen.

Kanzlerkandidat Martin Schulz bezeichnete Farage als "pro-europäischen Fanatiker". Den EU-Befürwortern sei es "peinlich", dass ihr "europäisches Projekt" von einem der "großen Länder" verlassen werde. Den EU-Skeptikern in Deutschland riet er, sie sollten in Brüssel vorstellig werden und sagen, dass die Briten die EU verließen, weil die EU sich "so schlecht beträgt", weil sie den Menschen zu viel Freiheit und Demokratie nehme.

Mein Kollege Benjamin Konietzny war vor Ort und hat sich der Geschichte angenommen. Hier können Sie mehr dazu lesen.

20:08 Uhr

Kubaner retten Delfine per Hubschrauber vor "Irma"

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Vor "Irma" wird in der Karibik so ziemlich alles in Sicherheit gebracht, was nur so geht - auch Delfine. Aus Sorge vor dem Hurrikan haben die kubanischen Behörden ein Delfinarium evakuiert.

Die sechs Meeressäuger aus einem Freizeitpark auf der kleinen Insel Cayo Guillermo wurden in feuchte Tücher gewickelt und mit einem Hubschrauber aus der Gefahrenzone gebracht worden, berichtete die kubanische Nachrichtenagentur ACN.

Die sechs Tiere seien vorübergehend in einem Schwimmbecken untergebracht worden und würden von ihren mitgereisten Wärtern und einem Tierarzt betreut, sagte ein Vertreter des Parks.

19:44 Uhr

Demonstranten bewerfen Wagen von Merkel mit Tomaten

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Unter den Demonstranten in Wolgast waren auch zahlreiche NPD-Anhänger.

(Foto: REUTERS)

Nach dem Pfeifkonzert im sächsischen Torgau muss Bundeskanzlerin Angela Merkel erneut mit Anfeindungen kämpfen. Bei einem Wahlkampfauftritt in Vorpommern wurde die Kanzlerin von etwa 150 rechten Demonstranten mit Pfiffen und Buhrufen begrüßt. Dazu wurde ihr Auto bei der Einfahrt zu der Veranstaltung in Wolgast mit Tomaten beworfen.

Die Demonstranten, darunter NPD- und AfD-Anhänger, hatten sich vor der Halle versammelt, in der die CDU-Bundesvorsitzende sprechen wollte. Wolgast liegt im Bundeswahlkreis 16, in dem die AfD bei der Landtagswahl vor einem Jahr drei Direktmandate gewonnen hatte und auch jetzt wieder auf ein hohes Abschneiden hofft.

Mehr zum Auftritt von Angela Merkel in Mecklenburg-Vorpommern können Sie hier lesen.

19:16 Uhr

Fast 200 Nachbeben erschüttern Mexiko

Nach dem starken Erdbeben vor der Pazifikküste ist Mexiko von rund 185 Nachbeben erschüttert worden. Nach Angaben des Seismologischen Instituts hatte das stärkste Nachbeben eine Stärke von 6,1.

"Die schwersten Auswirkungen hat es am Isthmus von Tehuantepec gegeben", sagte der Gouverneur des Bundesstaates Oaxaca, Alejandro Murat. Besonders getroffen wurde Juchitán, wo 17 Tote zu beklagen waren. Die Stadt liegt im Süden Mexikos in der Nähe des Pazifiks. Das Erdbeben rund 140 Kilometer vom Festland entfernt hatte eine Stärke von 8,2.

Mehr zu den Auswirkungen der Erdbeben lesen Sie hier.

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(Foto: n-tv.de / stepmap.de)

18:27 Uhr

Partei wirbt in NRW mit Erdogan-Plakaten

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Bislang sind die Plakate der ADD nur in Nordrhein-Westfalen zu sehen.

(Foto: dpa)

Die Kleinpartei Allianz Deutscher Demokraten (ADD) wirbt auf Plakaten für die Bundestagswahl mit einem Bild des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan. Der türkische Text darauf zitiert Erdogan und bedeutet "Türkei-Freunde - Steht mit ihnen zusammen! Gebt ihnen Eure Stimmen! Wachst mit ihnen!"

Gemeint seien alle Parteien, die nicht türkeifeindlich seien, erklärte Ertan Toker, ein Bundestagskandidat der Migrantenpartei, die Erdogans Wohlwollen genießt. Die Plakate sollen in Köln, Düsseldorf, Duisburg und Essen zu sehen sein. Weitere Städte sollen folgen.

18:01 Uhr

US-Kongress bewilligt Fluthilfe über 15 Milliarden Dollar

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Das Ausmaß der Katastrophe durch Tropensturm "Harvey" und seine möglichen Nachfolger "Irma" und "Jose" ist noch gar nicht ganz klar, doch in den USA stellt man sich bereits auf das Schlimmste ein.

Daher hat der US-Kongress jetzt Bundeshilfen in Höhe von 15,25 Milliarden US-Dollar für die Opfer der Flutkatastrophe in Texas nach Hurrikan "Harvey" freigegeben. Den Beschluss des Senats bestätigte das Abgeordnetenhaus. Der Kongress hob entsprechend der Abmachung auch die Schuldenobergrenze an, sodass ein Regierungsstillstand ("shutdown") zumindest bis in den Dezember hinein vermieden werden kann.

17:34 Uhr

Nackt-Fotoshooting sorgt für Verspätungen der Bahn

Nackte Tatsachen und die Deutsche Bahn - das passt nicht wirklich zusammen. Und in diesem Fall hat es sogar noch zu Verspätungen geführt.

Ein 47-Jähriger hat nach Angaben der Bundespolizei an den Gleisen zwischen Erfurt und Straußfurt ein Fotoshooting veranstaltet und einen nackten 18-Jährigen abgelichtet. Ein Lokführer hatte die beiden Männer an den Gleisen gesehen und die Polizei alarmiert.

Die vorbeifahrenden Züge mussten daraufhin ihre Geschwindigkeit drosseln. Sieben Züge kamen dadurch zu spät. Die Polizei ermittelt nun gegen die beiden Männer, weil sie den Bahnbetrieb beeinträchtigt hätten.

17:09 Uhr

Niedersachsen stoppt Flüchtlingszuzug nach Salzgitter

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Niedersachsen Ministerpräsident Stephan Weil zieht die Notbremse.

(Foto: imago/foto2press)

Angesichts einer überdurchschnittlich hohen Zuwanderung von Flüchtlingen nach Salzgitter erlässt das Land Niedersachen jetzt Zuzugsbeschränkungen. Künftig dürfen Asylbewerber nur noch in wenigen, begründeten Härtefällen in die Stadt im Osten des Landes nachziehen.

Nach Angaben der rot-grünen Landesregierung ist es bundesweit das erste Mal, dass derartige Zuzugsbeschränkungen erlassen werden. Für die ebenfalls stark betroffenen Städte Delmenhorst und Wilhelmshaven werden ähnliche Maßnahmen geprüft, kündigte Ministerpräsident Stephan Weil bei Vorstellung eines Hilfsprogramms an.

16:45 Uhr

Plünderer suchen nach Hurrikan "Irma" Karibikinsel heim

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Niederländische Soldaten sollen den Menschen auf Sint Maarten Sicherheit geben.

(Foto: REUTERS)

Nach den Verwüstungen durch Hurrikan "Irma" in der Karibik ziehen Plünderer über die Insel Sint Maarten. Die Lage sei ernst und unübersichtlich, sagte der niederländische Premierminister Mark Rutte. Es gebe Berichte, dass Bürger auch bewaffnet auf der Straße seien. Die niederländische Marine nannte die Situation "besorgniserregend".

"Marinesoldaten und Militärpolizei unterstützen zur Zeit die lokalen Behörden beim Bewahren der öffentlichen Ordnung." Sint Maarten teilt sich mit Saint-Martin (Frankreich) eine Insel. Auch dort soll es Plünderungen geben. Es gebe Prügeleien um Fernseher oder Ventilatoren.

Mehr zu den Auswirkungen durch Hurrikan "Irma" lesen Sie hier.

*Datenschutz

 

16:32 Uhr

Air Berlin erhält ersten Überbrückungskredit

Die Bieterfrist für die insolvente Fluggesellschaft Air Berlin endet erst am Freitag nächster Woche. Um den Betrieb am Laufen zu halten, hat Air Berlin jetzt die erste Tranche eines Überbrückungskredits des Bundes erhalten.

Der Bund hatte zugesagt, Air Berlin über die staatliche KfW-Bank mit einem Kredit von bis zu 150 Millionen Euro zu unterstützen.

Mehr dazu Sie könne Sie hier lesen.

16:09 Uhr

Mexikanischer Künstler baut Trump-Mauer in New York

Jetzt haben Mexikaner doch eine Mauer für US-Präsident Donald Trump gebaut. Allerdings nicht an der Grenze zwischen beiden Ländern, sondern mitten in New York. Das Projekt des Künstlers Bosco Sodi soll ein politisches Statement sein. 25 Mexikaner - darunter Opernsänger und Architekten, aber auch Mitarbeiter aus Supermärkten und Restaurants - halfen dabei, die rund 1600 Ziegel im Washington Square Park in Manhattan aufzutürmen. Selbst die verwendeten Ziegel stammen aus Mexiko.

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New Yorker Bürger wurden anschließend dazu aufgerufen, einzelne der sieben Kilogramm schweren Steine mitzunehmen und die Mauer so wieder abzubauen. "Es kann eine politische oder geistige oder ideologische Mauer sein", sagte Sodi über die zwei Meter hohe, acht Meter lange Mauer. "Selbst wenn man einen kleinen Teil der Mauer nimmt, kann man sie mit dem Engagement der Bürger zerstören, abbauen."

15:43 Uhr

Bundestag: Ungarns EuGH-Veto gleicht Austrittserklärung

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Bundestagspräsident Norbert Lammert findet klare Worte für Ungarns Widerstand gegen das jüngste EuGH-Urteil.

(Foto: imago/Jens Schicke)

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat entschieden, dass auch Länder wie Ungarn Flüchtlinge aufnehmen müssen - ganz im Sinne der EU. Ganz und gar nicht im Sinne der EU ist da das Veto gegen den Beschluss, das Ungarns Präsident Viktor Orban daraufhin ausgesprochen hat.

Für Bundestagspräsident Norbert Lammert kommt diese Kritik einer EU-Austrittserklärung gleich. "Wenn ein Land für sich erklärt, auch ein solches Ergebnis schlicht nicht respektieren zu wollen, hat das für mich den Charakter einer virtuellen Austrittserklärung aus der Europäischen Union", sagte der scheidende Parlamentspräsident. Ein Urteil des EuGH gelte für alle. Lammert nannte Ungarn nicht ausdrücklich beim Namen.

15:19 Uhr

China sucht Verbündete für neue Gespräche mit Nordkorea

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Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und sein Pendant auf chinesischer Seite: Xi Jinping.

(Foto: imago/Xinhua)

Auch wenn sich China an den Sanktionen gegen Nordkorea beteiligt, glaubt Peking, dass der Konflikt mit Pjöngjang auch diplomatisch zu lösen ist. Dazu will der Nachbarstaat Gespräche mit Nordkorea aufnehmen und sucht dafür international Unterstützung.

Chinas Präsident Xi Jinping hofft, einen Verbündeten in Frankreich gefunden zu haben. Das Land um Präsident Emmanuel Macron könne eine "konstruktive Rolle" einnehmen, um die sogenannten Sechs-Parteien-Gespräche wieder in Gang zu bringen. Das sagte Xi nach einem Telefonat mit Macron. Demnach warb Xi zudem erneut dafür, den Konflikt mit friedlichen Mitteln beizulegen.

Hier können Sie mehr dazu lesen.

14:56 Uhr

Einigung über Regierungsterminal am Flughafen BER

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(Foto: imago/Eibner)

Der Bau des Hauptstadtflughafens soll Ende 2018 abgeschlossen sein, allerdings steht dann ein weiteres Bauprojekt am BER noch an. Dort soll ein Regierungsterminal entstehen, der dann vier Jahre später, also 2022, fertig gestellt wird. Das hat der Flughafenbetreiber der Bundesregierung in einer Rahmenvereinbarung zugesagt.

Das Terminal für Bundesregierung und Staatsgäste soll unmittelbar vor drei Abfertigungsgebäuden des heutigen Flughafens Schönefeld entstehen. Der Regierungsflugbetrieb soll zunächst nach Schönefeld umziehen, vorerst in ein Interimsgebäude für rund 70 Millionen Euro, das im kommenden Sommer 2018 fertig werden soll. Das endgültige Regierungsterminal wird 310 Millionen Euro kosten.

14:31 Uhr

Roboter-Hund klärt über Stinkefüße auf

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Lange unterwegs gewesen, einige Kilometer zu Fuß abgespult. Da können schon mal Schweißfüße entstehen. Um ganz sicher zu gehen, ob der Geruch denn noch erträglich ist, hat ein japanisches Start-Up einen Roboter-Hund entwickelt, der an den Füßen schnuppert und bei Unbehagen bellt - verrückt oder?

Das Ergebnis reicht von einem Bellen bei leicht riechenden Füßen bis zur Ohnmacht in besonders schlimmen Fällen. Die 15 Zentimeter lange "Hündin" namens Hana-chan ist mit einem Geruchssensor ausgestattet und versprüht auch einen wohlriechenden Duft, sollte der Gestank unerträglich sein.

Aber warum kommen die Japaner auf so eine irre Idee. Ganz einfach: Schlecht riechende Füße können in Japan zum sozialen Problem werden. Denn dort ist es üblich, die Schuhe auszuziehen, ob zu Hause, bei Freunden, in vielen Restaurants oder manchmal auch am Arbeitsplatz. Im nächsten Frühjahr soll der Hund auf den Markt kommen. Preis: 10.000 US-Dollar.

14:20 Uhr

Schichtwechsel

Volker Petersen hat sich ins wohlverdiente Wochenende verabschiedet. "Der Tag" wird Sie aber auch weiterhin mit allen wichtigen Meldungen versogen. Ich bin Michael Bauer und bei Fragen oder Anregungen können Sie mich per Mail unter michael.bauer[at]nama.de erreichen.

14:04 Uhr

Ratten überfallen Querschnittsgelähmte

Es muss furchtbar gewesen sein, was eine Querschnittsgelähmte in Frankreich erlebt hat. Die 14-Jährige lag im Bett, als sie von Ratten angefallen wurde.

  • Die Nager griffen das Mädchen nachts in ihrem Bett in einer Wohnung in der nordfranzösischen Stadt Roubaix an, wie die Polizei mitteilte. Die 14-Jährige wurde mit Verletzungen am ganzen Körper in ein Krankenhaus eingeliefert. Sie hatte sich wegen ihrer Behinderung nicht wehren können.
  • Der Vater des Mädchens erstattete Anzeige gegen den Wohnungseigentümer und die Stadt Roubaix. Er hatte wiederholt gefordert, dass eine Ansammlung von Mülltonnen in dem Stadtteil entfernt wird. Die Staatsanwaltschaft eröffnete Vorermittlungen wegen menschenunwürdiger Wohnverhältnisse.
13:41 Uhr

Kriminalfall aus Antike aufgeklärt?

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An dieser Ausgrabungsstelle in Remagen wurden die Knochen getroffen.

(Foto: dpa)

Archäologen sind in Remagen womöglich einem 2000 Jahre alten Mord auf die Spur gekommen.

  • In einer römischen Müllgrube seien menschliche Ober- und Unterschenkelknochen sowie Fußknochen gefunden worden, teilte der Leiter der Außenstelle Koblenz der Landesarchäologie, Peter Henrich, mit.
  • "Der Rest des Skelettes fehlt." Da die Römer ihre Toten stets außerhalb ihrer Siedlungen in Gräberfeldern bestattet hätten, dränge sich der Verdacht eines Verbrechens auf: "Hat jemand eine Leiche zerteilt und entsorgt?" Aber auch ein Unfall sei denkbar.
  • Weitere Forschungen sollen laut Henrich mehr Klarheit bringen. "Römische Morde sind beispielsweise auch schon in der Pfalz und in Baden-Württemberg festgestellt worden."

Nur der Täter wird wahrscheinlich nicht mehr gefunden werden. Da sind die Würfel gefallen.

13:11 Uhr

StudiVZ ist endgültig pleite

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Ach, StudiVZ.

(Foto: picture alliance / dpa)

Kennen Sie noch StudiVZ? Das war mal, bevor Facebook alle aufgesaugt hat, das größte deutsche Soziale Netzwerk. Für sage und schreibe 80 Millionen Euro hatte die Holtzbrinck-Gruppe vor zehn Jahren die Internetschmiede übernommen - und 2012 dann als Flop wieder abgestoßen. Nun meldete der Betreiber Poolworks beim Amtsgericht Charlottenburg Insolvenz an. Das Online-Magazin "Gründerszene" zitierte den Anwalt des Unternehmens mit den Worten, man sei zuversichtlich, dass der Betrieb mit den sieben verbliebenen Mitarbeitern fortgeführt werden könnte. Falls Sie jetzt traurig sind, fühlen Sie sich gegruschelt.

12:45 Uhr

Merkel verrät Schummel-Geheimnis

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Merkel kam zum "Bücherturm" in die Vogelsanghalle in Stralsund - bei dem Projekt sollen 1000 Grundschüler der Hansestadt dieses Schuljahr 7000 Bücher lesen - denn die sind dann aufgestapelt so hoch wie der Turm der dortigen Jakobikirche (68 Meter).

(Foto: dpa)

Auch die Bundeskanzlerin war mal ein kleines Mädchen - und als Schülerin hatte sie sogar den ein oder anderen Schummeltrick drauf, wie Angela Merkel nun bei der Eröffnung des Leseförderprojekts "Bücherturm" Grundschülern in Stralsund erzählte. "Als wir früher einmal dicke Bücher lesen mussten, haben wir uns auch mal eins geteilt. Der eine hat die erste Hälfte gelesen, der andere die zweite. Dann haben wir, wenn uns unser Lehrer später gefragt hat, was drinnen stand, unser Wissen zusammengetragen", sagte Merkel. "Aber ihr lest ja aus Freude", ermahnte sie die Kinder, beim Lesen nicht zu schummeln. Pädagogen heißen das vielleicht sogar gut - denn in der Lage zu sein, ein halbes Buch auf dem Schulhof korrekt zusammenzufassen, ist auch schon eine gute Übung. Hauptsache Frau Merkel liest heute alle dicken Bücher ganz.

12:11 Uhr

Ferrari zerschellt auf der A94

*Datenschutz

Überhöhte Geschwindigkeit kostet einen Ferrari-Fahrer auf der A94 das Leben. Der Mann sei im Landkreis Altötting Richtung München gerast, meldet die Polizei. Er habe mehrere Autos überholen wollen, als plötzlich zwei Lkw vor ihm auftauchten - der eine wollte den anderen überholen. Der Fahrer krachte in die Leitplanke, das Auto zerbarst in zwei Teile. Er selbst starb noch vor Ort.

11:36 Uhr

Hurrikan "Irma" schwächt sich ab

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Ein wenig Hoffnung für die Menschen in Florida - Hurrikan "Irma" schwächt sich ab und wurde auf die zweithöchste Stufe vier herabgestuft. Das Nationale Hurrikan-Zentrum (NHC) nannte ihn aber weiterhin "extrem gefährlich". Der Sturm rast immer noch mit 250 km/h auf den Bundesstaat zu.

11:09 Uhr

Bürgermeister nimmt AfD-Plakat ab und schreibt Brief

*Datenschutz

Dieses Plakat war für Heiko Senking zu viel - die AfD hängte ein Wahlkampfposter direkt vor das Vereinsheim seines TuS Ebstorf, genau vor seine Nase. Ebstorf liegt in Niedersachsen, mitten auf dem platten Land zwischen Hannover und Hamburg. "Neue Deutsche?" stand darauf. Darunter: "Machen wir selber." Abgebildet war zudem eine schwangere Frau. Bürgermeister von Ebstorf ist Senking auch, insofern fühlte er sich verantwortlich, etwas zu tun. Er nahm das Plakat ab. Auf Facebook schrieb er dann, warum:

"Der TuS Ebstorf besteht wie alle Sportvereine Deutschlands zu einem großen Teil aus Menschen mit Migrationshintergrund, verschiedener Religionen, sind schwul oder lesbisch (...).  Es war für mich (...) unerträglich, dass meine Mitglieder, die wie vorgenannt, in jeglicher Hinsicht kunterbunt gemischt sind, an diesem Schild vorbei in die Geschäftstelle gehen mussten."

Gerne könne die AfD rechtliche Schritte gegen ihn einleiten, er habe sich aber bereits selbst angezeigt. Das Schild könne bei ihm unversehrt abgeholt werden. Bis jetzt wurde der Post knapp 19.000 Mal geteilt.

10:45 Uhr

Dennis Rodman will für Nordkorea vermitteln

Was Dennis Rodman und Kim Jong Un angeht, lege ich mich fest: Es ist die skurrilste Freundschaft der Welt. Da der hochaufgeschossene, zutätowierte, multipelgepiercte Ex-Basketballstar, dort der pummelige Tyrann, der die Welt mit Atomwaffen bedroht, weil er doch bloß sein stalinistisches Regime retten will. Wie auch immer: Besagter Dennis Rodman, mittlerweile 56 Jahre alt, will in der Nordkorea-Krise vermitteln. In der TV-Show "Good Morning Britain" sagte er, dass er versuchen wolle, "die Dinge aus der Welt zu räumen". Er hat einen guten Eindruck vom Diktator: "Wir lachen, singen Karaoke, machen viele coole Sachen zusammen", zitiert die "Welt" aus dem Interview. Trump und Kim sollten sich einfach mal an einen Tisch setzen und reden. Ein Gespräch unter Männern könne helfen. Immerhin kennt Rodman den US-Präsidenten noch persönlich aus seiner Zeit als Fernsehstar. Sie halten es trotzdem für unwahrscheinlich, dass ein Ex-Basketballer die Nordkorea-Krise löst? Dann haben Sie vermutlich auch gedacht, Trump würde niemals Präsident werden. 

10:22 Uhr

15 Prozent der Kleinkinder haben Karies

Karies trotz Zähne putzen

Karies trotz Zähne putzen

(Foto: Achim Scheidemann/dpa)

Immer schön Zähne putzen, nicht so viel Süßkram und Cola nur an Festtagen - mit diesen Faustregeln kann man einigermaßen kariesfrei durch eine Kindheit kommen. Doch vielen Kleinkindern ist das nicht vergönnt - auch weil die eingangs erwähnten Tricks nicht beachtet werden.

  • Rund 15 Prozent der unter Dreijährigen leiden an Karies, wie Dietmar Oesterreich, Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer (BZÄK), in Berlin sagte. Besonders Familien in sozial schwierigen Lebenslagen seien betroffen.
  • Wie wichtig Milchzähne für die gesunde Entwicklung eines Kinds sind, werde nach wie vor unterschätzt, warnten die Zahnmediziner. Dabei entschieden gesunde Milchzähne unter anderem darüber, ob ein Kind altersgerecht an Gewicht zunehme, ob es richtig sprechen lerne oder ob es aufgrund seines Aussehens ausgegrenzt werde.

Die gute Nachricht: Insgesamt geht die Zahl der von Karies betroffenen Kinder zurück.

09:53 Uhr

Deutschland-Tourismus boomt

Mehr Deutsche haben im Juli Urlaub im eigenen Land gemacht - die Gästezahl stieg um zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat auf 53,4 Millionen.

  • Nach den ersten sieben Monaten liegt die Zahl bei 259 Millionen und damit drei Prozent über dem Niveau vor Jahresfrist. Davon entfielen gut 47 Millionen Übernachtungen auf Ausländer und knapp 212 Millionen auf inländische Gäste. Der Branche kommt die gute Konjunktur zugute.
  • Zudem wird Inlandsurlaub bei vielen Bürgern beliebter, da sie Angst vor Anschlägen in bestimmten Regionen haben.
09:23 Uhr

Russen melden Tod von IS-"Kriegsminister"

Gulmurod Khalimov gilt als der "Kriegsminister" des IS - russischen Angaben zufolge ist er nun tot. Der frühere Kommandant einer tadschikischen Spezialeinheit sei gemeinsam mit drei anderen hochrangigen Vertretern der Terrormiliz bei einem Luftschlag auf die syrische Stadt Deir ez-Zor getötet worden. Insgesamt sollen 40 Kämpfer getötet worden sein, berichtet die russische Nachrichtenagentur Tass. Die Russen hatten Informationen über ein Treffen erhalten und sich daraufhin zu dem Luftschlag entschlossen.

Mehr dazu hier.

08:41 Uhr

Harvey und Irma sind seit 75 Jahren verheiratet

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Es ist schon ein kurioser Zufall, über den sich das alte Ehepaar selbst am meisten wundert. Harvey und Irma Schluter hörten in den vergangenen Tagen und Wochen ihre Namen besonders häufig in den Nachrichten - denn die beiden verheerenden Tropenstürme heißen wie sie. Wie die "New York Times" berichtet, sind die beiden seit 75 Jahren verheiratet, er ist 104, sie 92. Beide leben in Spokane im US-Bundesstaat Washington und finden es traurig, dass die Stürme ihres Namens so viel Schaden anrichten - selbst wurden sie aber nie Opfer von Unwettern.

08:27 Uhr

Welthandel schiebt deutsche Exporte an

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Der Hamburger Hafen ist das Tor zur Welt für die Exportwirtschaft.

(Foto: picture alliance / dpa)

Der Euro macht deutsche Waren so teuer wie seit zweieinhalb Jahren nicht mehr und doch brummen die Exporte. Welthandel und Weltkonjunktur haben sich belebt und reißen die hiesige Exportwirtschaft mit. 

  • Besonders stark wuchsen die Ausfuhren in Drittländer wie die USA, China, Indien, Brasilien und Russland. Insgesamt stiegen die Exporte kalender- und saisonbereinigt um 0,2 Prozent gegenüber dem Vormonat auf 105,2 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt mitteilt.
  • Im Vergleich zum Vorjahresmonat lagen die Exporte um 8,0 Prozent höher. Die Importe erhöhten sich um 2,2 Prozent gegenüber dem Vormonat auf 85,6 Milliarden Euro. Auf Jahressicht ergab sich ein Anstieg von 9,4 Prozent.
08:15 Uhr

Chinesen kaufen wieder mehr Autos

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In China gibt es sogar noch den VW Santana.

(Foto: picture alliance / dpa)

Der Automarkt in China entscheidet mit darüber, wie es den deutschen Herstellern ergeht - und die dürften sich nun über neue Zahlen des großen Marktes freuen. Denn die Chinesen haben wieder mehr Lust auf Neuwagen. Im August stieg die Zahl der verkauften Autos im Vergleich zum Vorjahresmonat um 5,8 Prozent auf rund 1,9 Millionen Stück, wie der Branchenverband Passenger Car Association (PCA) mitteilt. Im Juli war der Absatz noch um 5,5 Prozent gestiegen. Der Anstieg im August ist zudem die zweithöchste Zuwachsrate in diesem Jahr, wobei das Plus von knapp neun Prozent im Februar zum Teil auch durchs Neujahrsfest begünstigt war.

07:52 Uhr

Polen kündigt Reparationsforderung an Deutschland an

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Deutschland muss Polen Reparationen zahlen, fordert Beata Szydlo.

(Foto: imago/Eastnews)

72 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs stellt Polen die Frage nach Reparationen durch Deutschland neu. "Polen hat das Recht auf Reparationen, und der polnische Staat hat das Recht, sie einzufordern", sagte Regierungschefin Szydlo einem Radiosender. Bereits Ende Juli hatte der Vorsitzende der rechtsnationalen Regierungspartei Recht und Gerechtigkeit (PiS), Jaroslaw Kaczynski, die neue Debatte angestoßen. Er warf Deutschland vor, sich seiner Verantwortung für den Zweiten Weltkrieg zu entziehen. Wie viel Deutschland zahlen soll, darüber gibt es auch schon Ideen. Außenminister Waszczykowski sprach von 840 Milliarden Euro. Dass Polen 1953 offiziell auf Reparationen verzichtete? Ist der polnischen Regierung von heute egal - damals sei auf Druck der Sowjets entschieden worden. Darauf beruft sich auch die Bundesregierung, die das Ansinnen ablehnt.

Mehr dazu hier.

07:42 Uhr

Spanisches Verfassungsgericht stoppt Referendum

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Katalanischer Fahnenschwenker.

(Foto: imago/ITAR-TASS)

Spanien steht mal wieder vor der Zerreißprobe - es geht um die Katalonienfrage. Nun hat das Verfassungsgericht das gestern beschlossene Referendum wieder aufgehoben. Damit ist das Gesetz, das eine Volksbefragung für den 1. Oktober vorsieht, für fünf Monate suspendiert. In dieser Zeit will das Verfassungsgericht ein Urteil über den Text fällen.

07:27 Uhr

Papst spricht vor 1,3 Millionen Menschen

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Papst Franziskus hat Star-Qualitäten - das hat das Oberhaupt der Katholiken bei einer riesigen Messe in Kolumbien erneut unter Beweis gestellt. 1,3 Millionen Menschen sollen dafür in den Parque Bolívar in Bogotá gekommen sein. Franziskus äußerte sich zum Friedensprozess im einstigen Bürgerkriegsland. Er sagte, man dürfe keine "Finsternis des Rachedurstes und des Hasses" zulassen. Auch von Rückschlägen auf dem Weg zu Frieden solle man sich nicht entmutigen lassen. "In Bogotá und in Kolumbien ist eine große Gemeinschaft unterwegs, die gerufen ist, ein robustes Netz zu werden, das alle in der Einheit versammelt." Die Begeisterung für den Papst trieb teils kuriose Blüten - der dpa-Reporter Georg Ismar twitterte beispielsweise ein Foto einer Franziskus-Büste aus Butter.

07:21 Uhr

Schweres Erdbeben vor Mexiko - Tsunami-Warnung

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Erdbeben vor der Küste von Chiapas.

(Foto: n-tv.de / stepmap.de)

Hurrikan "Harvey", Hurrikan "Irma" und nun auch noch ein schweres Erdbeben im Süden Mexikos. Das hatte Stärke 8, wie die US-Erdbebenwarte USGS mitteilt. Es wurde ein Tsunami-Warnung herausgegeben.

Mehr dazu hier.

07:07 Uhr

So viele Berufstätige können nicht richtig lesen

Lesen und Schreiben kann jeder - oder? Man weiß von Analphabetismus, aber die Zahl die nun das Bundesbildungsministerium in Umlauf gebracht hat, hat mich doch überrascht. Demnach können zwölf Prozent der Berufstätigen in Deutschland nicht richtig lesen und schreiben. Betroffen seien vor allem Menschen, die einfachen Hilfstätigkeiten nachgehen.

Mehr dazu hier.

07:00 Uhr

Ganz New York schaut einen Film

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Durch und durch New Yorker: Regisseur Spike Lee.

(Foto: imago/Seeliger)

Manchmal passiert es ja wie von allein, dass eine ganze Stadt oder auch ein ganzes Land freiwillig den gleichen Film guckt - "Jurassic Park", "Titanic" oder "Avatar" waren solche Blockbuster. Nun will der Bürgermeister von New York so etwas Ähnliches erreichen. Die Bürger der größten Stadt der USA sollen alle gleichzeitig ins Kino gehen. Tausende Menschen stimmten zuvor im Internet über den Film ab. Aus fünf Angeboten gewann "Crooklyn" vom in New York lebenden Regisseur Spike Lee. Am kommenden Mittwoch wird der Film kostenlos in Dutzenden Parks, Gemeindezentren und Kinos gezeigt. Mit "One Film, One New York" will Bürgermeister Bill de Blasio den Gemeinschaftssinn der mehr als acht Millionen Einwohner der Stadt fördern. Vielleicht kommt ja auch der derzeit am meisten Schlagzeilen machende New Yorker dazu. Aber wahrscheinlich hat Donald Trump zu viel zu tun.

06:40 Uhr

Nordkoreas Botschafter aus Mexiko ausgewiesen

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Kim Jong Un darf demnächst wieder einen einstigen Botschafter in der Heimat begrüßen.

(Foto: REUTERS)

Alle schauen auf die USA und auch China, wenn es um Reaktionen auf Raketen- oder gar Atomtests in Nordkorea geht. Doch nun erregt Mexiko mit einem drastischen Schritt Aufsehen - der Botschafter des Kim-Regimes muss das Land verlassen. Der Grund: Die Atomtests. "Wir lehnen die jüngsten nuklearen Aktivitäten entschieden ab. Sie sind eine offene Verletzung internationalen Rechts und stellen eine ernsthafte Bedrohung Asiens und der Welt dar", heißt es in der Mitteilung des Außenministeriums. Warum die USA so etwas nicht machen? Weil sie gar keine diplomatischen Beziehungen zu Pjöngjang unterhalten.

06:30 Uhr

Das wird heute wichtig

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Unter Trainer Gisdol ist der HSV ganz gut in die Saison gestartet - aber wird es auch gegen RB Leipzig reichen?

(Foto: imago/DeFodi)

Mario Draghi lässt die Zinsen unten und wir fahren jetzt nochmal alle Regler hoch zum Wochenabschluss. Das wird heute wichtig:

  • Der Wahlkampf geht weiter und elektrisiert uns auch heute.
  • Wir beobachten den Hurrikan "Irma" weiter.
  • Der Prozess gegen Marcel H., den mutmaßlichen Doppelmörder von Herne, beginnt in Bochum.
  • In der Fußball-Bundesliga empfängt am Abend der Hamburger SV die Mannschaft von RB Leipzig, zu verfolgen ab 20:30 Uhr im n-tv.de-Liveticker.
  • In der Zweiten Liga spielen Heidenheim gegen Regensburg und Dresden gegen Fürth.

Ich heiße Volker Petersen und wünsche einen guten Start in den Tag. Wenn Sie Fragen haben, Kritik äußern oder mich auf einen Tippfehler hinweisen wollen, schreiben Sie mir unter volker.petersen (at) nama.de oder bei Twitter. Guten Morgen!

06:15 Uhr

Regen, gelegentlich Blitz und Donner

Der n-tv Wetterexperte Björn Alexander

n-tv.de-Meteorolge Björn Alexander.

Heute fällt vom Niederrhein bis zu den Küsten teils kräftiger und länger anhaltender Regen. Richtung Nordsee sind auch Blitz und Donner drin. In einem Streifen vom Saarland bis nach Südbrandenburg ist es wolkig mit gelegentlichen Auflockerungen, aber überwiegend trocken. Südlich davon nimmt die Bewölkung immer mehr ab und von der Donau bis an die Alpen gibt es nur noch dünne Schleierwolken. Dort kommen gebietsweise mehr als 10 Stunden Sonnenschein zusammen. Zudem ist es an den Alpen und von den Vogesen her leicht föhnig. Und mit Föhn gibt es die wärmsten Temperaturen mit bis zu 23 Grad. Unter den dichten Regenwolken werden dagegen nur 14 bis 18 Grad erreicht. Zudem weht ein mäßiger, im Norden frischer, an der See und auf den Bergen auch starker Südwestwind mit stürmischen Böen. Auch die Aussichten am Wochenende sind zum Teil windig und insgesamt wechselhaft. Hier die Details. Damit wünsche ich Ihnen ein schönes, wenn auch eher unterkühltes erstes Septemberwochenende. Ihr Björn Alexander