Freitag, 09. Oktober 2015: Der Tag bei n-tv

Heute mit Benjamin Konietzny und Volker Petersen

22:37 Uhr

Das war Freitag, der 9. Oktober 2015

So, das wär's dann jetzt erstmal gewesen. Mit diesem hauptstädtisch angehauchten Zungenschlag möchte ich mich von Ihnen verabschieden und Ihnen ein schönes Wochenende wünschen. Diese Texte wurden heute häufig gelesen:

Ans Herz legen darf ich Ihnen noch das Interview mit dem Nordkorea-Experten Lars-André Richter über die große Militärparade morgen. Gleiches gilt für die Interviews mit dem Staatsrechtler Ulrich Battis über die Chancen der CSU bei einer Verfassungsklage und der tunesische Ministerin Amel Karboul über die Friedensnobelpreisträger.

22:17 Uhr

Düsseldorf empfängt Spaniens Königin

(Foto: imago/Rüdiger Wölk)

Kennen Sie Francisco de Zurbaran? Ich muss zugeben, ich auch nicht. Aber kennen Sie die spanische Königin Letizia? Ich auch! Ersterer ist dafür verantwortlich, dass Letztere zurzeit in Düsseldorf weilt.

  • Letizia eröffnet eine Ausstellung Zurbarans, der ein Maler im 17. Jahrhundert war.
  • Die 43-Jährige kam nur für die Ausstellung und zog einiges Interesse auf sich.
  • Die Schau zeigt übrigens 71 Bilder und ist bis zum 31. Januar im Museum Kunstpalast zu sehen.
21:46 Uhr

Russland bombardiert 60 Ziele in Syrien

Die russischen Bombardements in Syrien gehen weiter.

  • In den vergangenen 24 Stunden wurden 60 "terroristische Ziele" in dem Bürgerkriegsland bombardiert, teilte Moskau mit.
  • Dabei seien zwei Kommandeure und rund 200 Kämpfer bei einem Angriff auf die IS-Hochburg Rakka getötet.
  • Bei einem anderen Angriff bei Aleppo wurden aber auch 100 Rebellen getötet.
21:30 Uhr

20.000 Zuschauer sehen Sachsen-Derby

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Leverkusen, Hoffenheim und Wolfsburg bringen nicht viel mehr Fans in ihre Erstliga-Stadien wie manch ein Fußball-Drittligist. Das war heute wieder in Dresden zu beobachten - dort empfing Dynamo den Ligakonkurrenten Chemnitzer FC zum Derby. Laut MDR waren 20.035 Zuschauer ins Stadion gekommen. Es handelte sich aber nicht um ein Ligaspiel, sondern eine Begegnung des Sachsenpokals - jenem Wettbewerb, an dem alle Mannschaften ab Liga 3 teilnehmen und den (mit angepasstem Namen) auch andere Bundesländer ausspielen. Dresden gewann übrigens mit 2:1 (1:1).

21:09 Uhr

Kalifornien setzt VW Ultimatum

VW muss seine Diesel-Autos im US-Bundesstaat Kalifornien schleunigst den Richtwerten entsprechend nachrüsten - sonst werden sie aus dem Verkehr gezogen. Bis zum 20. November hat der Autobauer dafür Zeit, teilte die kalifornische Behörde gegen Luftverschmutzung CARB heute mit.

In Europa muss VW übrigens wohl 3,6 Millionen Autos nachrüsten.

21:01 Uhr

Cameron empfängt Merkel auf Landsitz Chequers

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 Kanzlerin Merkel ist zu Besuch in Großbritannien. Premier Cameron hat sie auf dem Landsitz Chequers empfangen. Es soll um Terrorismus, Syrien und die EU gehen, twitterte er. Alles heiße Themen: Die Briten wollen eher keine Flüchtlinge aufnehmen und wollen eher nicht in der EU bleiben, wie neueste Umfragen zeigen.

20:52 Uhr

Tödliche Schießerei an texanischer Uni

Schießerei, Teil 2: Nach den Schüssen in Arizona hat schon wieder jemand an einer US-Universität eine Waffe gezogen und jemanden getötet.

  • An der Uni von Houston (Texas) gab es einen tödlichen Schusswechsel. Ein Mensch wurde getötet, ein weiterer verletzt.
  • Die Polizei nahm einen Tatverdächtigen fest.

Unbekannt ist noch, wer dieser Verdächtige ist und was seine Beweggründe waren.

20:33 Uhr

CSU-Abgeordnete wollen Familiennachzug kippen

Zwei CSU-Abgeordnete im Bundestag setzen sich laut "Bild"-Zeitung dafür ein, den Familiennachzug von Flüchtlingen auszusetzen.

  • Die Zeitung zitiert dafür aus einem internen Strategiepapier der Partei, das demnach die Abgeordneten Stephan Mayer und Florian Hahn verfasst haben.
  • Sie fordern zudem, Migranten "EU-weit lückenlos (zu) registrieren", Straftäter unter Asylsuchenden abzuschieben, Indentitätsverschleierung härter zu bestrafen und illegale Migranten an der Landesgrenze zurückweisen zu können.

Woran man einen illegalen Migranten erkennen soll, ist unklar - denn eigentlich soll ja erst das Asylverfahren über das Bleiberecht entscheiden. Dafür muss man aber erstmal einen Antrag stellen können. Das Papier stellt aber nur eine Strömung innerhalb der CSU dar - die offizielle Linie hat Ministerpräsident Seehofer heute präsentiert. Übrigens, hier versucht die Organisation Pro Asyl, Vorurteile zu entkräften.

20:02 Uhr

Salzburgerin erfindet Gleitschirmunfall - Großeinsatz

Gleitschirm über den Alpen.
Gleitschirm über den Alpen.(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Als eine 34-jährige Frau aus Salzburg merkt, dass sie es unmöglich pünktlich zu einem Termin mit einem Kollegen schaffen kann, reagiert sie völlig normal: Sie greift zu einer Notlüge. Nur was für eine.

  • Sie schreibt ihrem Kollegen, dass sie mit einem Gleitschirm verunglückt sei und in einem Baum hänge.
  • Dieser setzte daraufhin einen Notruf ab, 18 Bergretter, Feuerwehrleute und Polizisten machten sich auf die Suche nach der Frau.
  • Eine Stunde später textete diese, sie sei in Sicherheit und auf dem Weg ins Krankenhaus.
  • Die Polizei kam ihr aber auf die Schliche. Ihr droht nun eine Anzeige wegen eines sehr österreichischen Straftatbestandes: Vortäuschen einer alpinen Notlage.

Was der Kollege dazu sagte, wie sie das erklärte, ob ihr all das peinlich war? Ich kann's mir denken...

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19:32 Uhr

Regierung kontert Bayerns Drohungen

Altmaier.
Altmaier.(Foto: picture alliance / dpa)

Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer hat geknurrt, aber nicht gebissen - nun kontert die Regierung die Drohungen aus München in Sachen Flüchtlinge.

  • "Wir sind überzeugt, dass wir auf dem Boden des Grundgesetzes handeln und dass es ja gerade das Grundgesetz ist, was uns dazu verpflichtet, den Menschen zu helfen, die in Not sind", sagte Kanzleramtsminister Altmaier in einer Aufzeichnung für die ARD-"Tagesthemen" heute Abend.

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Eine bayerische Klage vor dem Bundesverfassungsgericht wäre sowieso chancenlos, wie unser aktueller Aufmacher zeigt.

19:06 Uhr

Separatisten verschieben Wahl auf 20. März

Dass die Separatisten in der Ukraine ihre Kommunalwahlen verschieben wollen, ist schon seit einigen Tagen klar. Jetzt haben sie einen Termin gefunden: den 20. März 2016. Ursprünglich war der Urnengang für den 18. Oktober geplant, doch das hätte gegen die Friedensvereinbarungen von Minsk verstoßen.

18:42 Uhr

Löw streicht Spielern freien Abend

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Tja, hättet Ihr mal vernünftig gespielt, dann hättet Ihr jetzt frei. Wie bitte? Folgendes:

  • Fußball-Bundestrainer Joachim Löw streicht den Nationalspielern nach der Niederlage gegen Irland den freien Abend in Leipzig auf dem Lichterfest.
  • "Es gibt kein frei. Alle bleiben im Hotel", lautete die Ansage der sportlichen Führung.
  • Sonntag geht es dann gegen Georgien - holt die Mannschaft einen Punkt, ist sie sicher für die EM qualifiziert. Das können Sie sich um 20:45 Uhr bei RTL ansehen. Gleichzeitig können Sie im n-tv.de-Liveticker schmökern.

Na ja. Hätte, hätte Fahrradkette, wird sich der ein oder andere Spieler denken. Ein Punkt gegen Georgien dürfte ja zu machen sein. Die Mannschaft hat dann übrigens intern das Lichterfest mitgefeiert, wie obiger Tweet zeigt.

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18:10 Uhr

PKK bietet Erdogan Waffenruhe an

Seit Wochen fliegt die Türkei Luftangriffe gegen die verbotene Kurdenpartei PKK - die bietet nun eine Waffenruhe an.

  • Wie einer ihrer Anführer sagt, wolle man keinen Krieg. Der Konflikt habe gezeigt, dass Gewalt keine Lösung sei, sagte Cemil Bayik.
  • Ende Juli ist der Kurdenkonflikt eskaliert - Kurden und türkische Regierung werfen sich gegenseitig vor, die bis dahin geltende Waffenruhe gebrochen zu haben.
  • Seitdem wurden rund 150 türkische Sicherheitskräfte und 1100 PKK-Kämpfer getötet.

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17:51 Uhr

Dax erlebt erfreuliche Woche

Na, das war mal eine höchst erfreuliche Woche für den Dax: Satte 544 Punkte kann der deutsche Leitindex seit vergangenem Freitag zulegen. Und zur Krönung schließt er am letzten Handelstag das erste Mal seit Mitte September oberhalb der 10.000-Punkte-Marke. Um genau zu sein: 1,0 Prozent höher auf 10.097 Punkte.

Warum der Dax seit Tagen wieder zulegt? Weiter nach unten konnte es gar nicht mehr gehen, sagen Experten. So einfach kann das sein. Aber auch die Aussicht auf weiteres Billig-Geld der US-Notenbank beflügelt die Fantasie der Anleger.

17:31 Uhr

Russen entdecken Massengrab mit deutschen Soldaten

Russische Panzer rücken 1945 ins damalige Königsberg, das heutige Kaliningrad, ein.
Russische Panzer rücken 1945 ins damalige Königsberg, das heutige Kaliningrad, ein.(Foto: imago stock&people)

1945 kesselte die Rote Armee die 4. Armee der Wehrmacht bei dem Städtchen Mamonowo nahe Kaliningrad ein - nun hat ein russischer Suchtrupp ein Massengrab aus der Zeit gefunden.

  • Demnach wurden die Leichen von rund 130 deutschen Soldaten entdeckt. Zurzeit werden sie ausgegraben.
  • Die freiwillig Suchenden wollen den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge informieren und die Überreste auf einem der acht großen Friedhöfe für Wehrmachtssoldaten in Kaliningrad beisetzen.

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17:20 Uhr
17:02 Uhr
16:56 Uhr

Dortmund und Liverpool bezwitschern sich

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Datenschutz

Hach, die Dortmunder und die Liverpooler. Laut entsprechenden Einträgen bei Twitter gratuliert der BVB dem FC Liverpool zu seinem Fang, den in Dortmund noch immer geliebten Jürgen Klopp. Und die Liverpooler antworten freudig. Ist ja alles ganz schön. Aber ich frage mich, was passiert, wenn Liverpool mal gegen Dortmund spielt.

16:34 Uhr

Farin Urlaub: Nazis sollten nicht verreisen

Bilderserie

Farin Urlaub ist nicht nur Sänger der Band "Die Ärzte", sondern mittlerweile auch Profi-Reisender. Er hat mehrere Bildbände mit Fotos aus fernen Ländern veröffentlicht. Nun hat er dem "Kölner Stadt-Anzeiger" ein Interview gegeben und Neonazis einen Tipp gegeben: Sie sollen nicht verreisen. "Deren Köpfe sind gar nicht offen genug, um etwas aufzunehmen. Sie würden mit ihren Vorverurteilungen starten und wieder zurückkehren", sagte er. Er selbst hat übrigens schon 150 Länder bereist. Sein Ziel: Alle 193 sehen. Er hat einfach solche Sehnsucht.

16:02 Uhr

Schäuble plant Mega-Fonds gegen Klimawandel

(Foto: imago/Jens Jeske)

Kriege, Flüchtlinge, Finanzkrisen - haben wir da nicht etwas vergessen? Den Klimawandel vielleicht? Darum kümmert sich gerade Finanzminister Schäuble am anderen Ende der Welt. Im peruanischen Lima bastelt er während einer Konferenz des IWF und der Weltbank an einem Fonds gegen dessen schlimmste Folgen. Bis 2020 sollen die Teilnehmer jährlich 100 Milliarden US-Dollar beigesteuert haben. Bislang sind 62 Milliarden Dollar beisammen. "Wir sind auf einem guten Weg", sagt Schäuble. Mit dem Geld sollen Entwicklungs- und Schwellenländer Hilfe beim Schutz gegen Überschwemmungen oder beim Ausbau erneuerbarer Energien erhalten.

15:30 Uhr

"Mein Körper brennt" - Todeskandidat falsches Mittel gespritzt

In den USA diskutieren sie wieder über Exekutionen: Dem Todeskandidaten Charles Warner wurde in Oklahoma Kaliumacetat gespritzt - statt dem eigentlich verwendeten Kaliumchlorid. Das zeigt ein Autopsiebericht, der jetzt veröffentlicht wurde. Der Mann litt offenbar sehr stark.

  • Während des Todeskampf rief er mehrfach: "Mein Körper brennt!"
  • Bestimmte Kalium-Derivate können laut "Science" Verätzungs- oder Verbrennungsempfindungen auslösen.
  • Experten sagen, die Mittel Kaliumacetat und Kaliumchlorid sollten nicht ausgetauscht werden.

Offenbar trug die Spritze in dem konkreten Fall die Aufschrift "Kaliumchlorid". Die Box, aus der sie aufgezogen wurde, war jedoch mit "Kaliumacetat" beschriftet.

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15:12 Uhr

Mädchen nach einem Monat im Dschungel gerettet

Ein Schulausflug in Malaysia hat für zwei Mädchen ein gutes, für drei ihrer Freundinnen jedoch ein tödliches Ende genommen:

  • Eine Schulklasse besuchte im Bundesstaat Kelatan den Regenwald. Sieben Kinder badeten unerlaubt in einem Fluss.
  • Weil sie die Bestrafung durch den Lehrer fürchteten, versteckten und verirrten sie sich.
  • Jetzt sind zwei Mädchen im Alter von zehn und elf Jahren gefunden worden - völlig unterernährt. Die Retter fanden zudem sterbliche Überreste von drei weiteren Kindern. Zwei Kinder werden noch vermisst.
14:57 Uhr

Sparschwein geklaut - Spender schenkt Mädchen 1000 Euro

Schwein gehabt.
Schwein gehabt.(Foto: imago/MiS)

Ein achtjähriges Mädchen aus Neu-Ulm hat kürzlich die harten und die schönen Seiten des Lebens kennengelernt. Erst stahl ihr jemand ihr Sparschwein. 1000 Euro in Münzen waren darin. Eine Gemeinheit! Ein Radiosender berichtete darüber und sendete einen Aufruf des Mädchens an den Dieb, ihr die Beute zurückzugeben. Der meldete sich zwar nicht, dafür aber ein Manager. Er fuhr beim Sender vorbei, übergab dem Kind 1000 Euro. Laut Radiostation war er von dem Appell des Mädchens so berührt gewesen, dass er sich spontan dazu entschlossen hatte.

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14:32 Uhr

Verkehrsminister wenden sich gegen VW

Der VW-Skandal schwelt nicht nur, es brennt nach wie vor lichterloh in Wolfsburg, metaphorisch gesprochen jedenfalls. Nun wenden sich anscheinend die traditionell wichtigsten Verbündeten in der Politik von dem Konzern ab.

  • Die Verkehrsminister der Länder fordern die Bundesregierung während einer Konferenz in Mainz auf, Rechtsverstöße beim Bund konsequent zu ahnden.
  • Der Bund soll sich zudem neue Standards bei Tests starkmachen.

Die Kunden verlieren übrigens auch das Vertrauen zu VW.

14:25 Uhr

Schichtwechsel

Gibt es Leben auf dem Mars? Im Weltraum? Gute Frage. Viele scheinen ja zu glauben, selbst auf der Erde gebe es Leben nur am Wochenende. Aber ich kann Ihnen versichern: Es gibt auch ein Leben zwischen Montag und Freitag. Zumindest wenn man seine Zeit nicht mit Deutschland gegen Irland verplempert hat. Man hat plötzlich Zeit und ist nachher einfach nur glücklich, was für ein Kelch da an einem vorbei gegangen ist. Ich spreche aus Erfahrung. Wer ich bin? Volker Petersen, guten Tag. Benjamin Konietzny ist jetzt im, genau, Wochenende. 

14:16 Uhr

Bayern droht mit Verfassungsklage

Seehofer macht ernst.
Seehofer macht ernst.(Foto: picture alliance / dpa)

Bayern zieht seinen Konfrontationskurs gegen die Bundesregierung durch: Ministerpräsident Seehofer droht damit, vor das Bundesverfassungsgericht zu ziehen. Das solle dann eine Begrenzung der Flüchtlingszahlen durchsetzen.

Mehr dazu lesen Sie hier.

14:00 Uhr

5G-Netzwerk soll 2020 eingeführt werden

Der künftige Mobilfunkstandard 5G für schnellere Datenverbindungen dürfte nach Einschätzung von EU-Digitalkommissar Günther Oettinger 2020 eingeführt werden.

  • Die Europäer seien dabei im weltweiten Vergleich vorne dabei, sagte der CDU-Politiker.
  • Oettinger hob hervor, der 5G-Standard sei beispielsweise für die Vernetzung selbstfahrender Autos nötig.
  • "Wir brauchen globale Standards", sagte er. Nach Übereinkommen mit Südkorea und Japan sei vor wenigen Wochen ein sogenanntes Memorandum mit China unterzeichnet worden. Auch die USA zeigten sich interessiert. "Wir organisieren ein Netzwerk, um eine weltweite technische Übereinkunft zu erreichen."
13:42 Uhr

Mädchen missbraucht - Haftstrafe für Stiefvater

Ein 42-Jähriger ist wegen sexueller Übergriffe auf zwei Mädchen zu fünf Jahren und zehn Monaten Gefängnis verurteilt worden.

  • Der Angeklagte habe eine 13-Jährige geschwängert sowie seine Stieftochter mehrfach missbraucht, befand das Berliner Landgericht.
  • Das erste Opfer hatte Ende 2000 ein Kind bekommen. Ab 2009 habe sich der Angeklagte an der damals zehnjährigen Stieftochter vergangen, hieß es weiter im Urteil. Bis September 2013 sei es zu mindestens zehn Taten gekommen.
  • Der Angeklagte hatte einvernehmlichen Sex vor etwa 15 Jahren mit einem Mädchen aus seiner damaligen Nachbarschaft zugegeben, die anderen Vorwürfe aber zurückgewiesen.
13:29 Uhr

Rüstungsprojekte 12 Milliarden teurer als geplant

A400M.
A400M.(Foto: REUTERS)

Die 19 größten Rüstungsprojekte der Bundeswehr haben durchschnittlich 41 Monate Verspätung und sind zusammen 12,6 Milliarden Euro teurer als geplant.

  • Das entspreche einer Kostensteigerung von 28 Prozent, heißt es in einem aktuellen Rüstungsbericht des Verteidigungsministeriums.
  • Die Verzögerung lag bei der letzten Bestandsaufnahme im Frühjahr noch bei 51 Monaten. Damals wurden aber nur 15 Projekte untersucht, bei denen Kostensteigerungen von 12,9 Milliarden Euro festgestellt wurden.
  • Auf der Prüfliste stehen unter anderem das Kampfflugzeug "Eurofighter", der Schützenpanzer "Puma", der Transportflieger A400M sowie die Hubschrauber NH90 und "Tiger".
13:13 Uhr

Todesopfer nach Schüssen an US-Universität

Bei Schüssen an einer Universität im US-Staat Arizona sind ein Mensch getötet und drei verletzt worden.

  • Wie die Northern Arizona University Flagstaff über ihren offiziellen Twitter-Account bekannt gab, befindet sich der Schütze in Gewahrsam.
  • Nach Informationen von ABC, CNN und anderen Medien geschah der Vorfall in der Nacht auf dem Gelände der Universität um kurz vor halb zwei (Ortszeit). Die Hintergründe waren zunächst unklar.
13:02 Uhr

EU will Sanktionen gegen Lukaschenko aussetzen

Der weißrussische Diktator hält einen prächtigen Laib Brot.
Der weißrussische Diktator hält einen prächtigen Laib Brot.(Foto: REUTERS)

Nach der Freilassung der letzten politischen Häftlinge in Weißrussland bereitet die EU die Aussetzung von Sanktionen gegen Präsident Alexander Lukaschenko vor.

  • Wie die Nachrichtenagentur AFP aus EU-Kreisen erfuhr, sollen als "Geste" gegenüber der Regierung in Minsk auch Einreise- und Vermögenssperren gegen 150 Vertraute und Anhänger des Staatschefs ausgesetzt werden.
  • Vor einer endgültigen Entscheidung wollen die Europäer aber noch den Verlauf der Präsidentschaftswahl am Sonntag abwarten.

Mehr dazu hier.

12:43 Uhr

Deflation in Griechenland findet kein Ende

(Foto: REUTERS)

Griechenland kommt nicht aus der Wirtschaftskrise und steckt weiter in der Deflation fest.

  • Im September fielen die Verbraucherpreise im Vergleich zum Vorjahresmonat um durchschnittlich 1,7 Prozent, wie die Statistikbehörde Elstat mitteilte.
  • Es ist bereits der 31. Monat in Folge mit fallenden Verbraucherpreisen.
Deflation

Unter Deflation versteht man den Rückgang der Preise für Waren und Dienstleistungen. Üblicherweise entsteht Deflation, wenn die Nachfrage in einer Volkswirtschaft kleiner ist als das Angebot.

Eigentlich wirken sich Preissenkungen positiv auf das Befinden einer Gesellschaft aus. Beruhen sie jedoch auf fehlender Nachfrage, führen sie langfristig zu Wirtschaftskrisen und wachsender Arbeitslosigkeit. Wenn niemand mehr die Produkte einer Firma kauft, wird diese weniger investieren und versuchen, Kosten zu sparen - zum Beispiel mit Entlassungen. Mit wachsender Arbeitslosigkeit wird jedoch noch weniger konsumiert und die Unternehmen müssen noch mehr sparen.

Das gängigste geldpolitische Mittel zur Bekämpfung von Deflation sind niedrige Zinsen seitens der Zentralbanken.

 

12:26 Uhr

1000 Flüchtlinge für 100-Einwohner-Ort

Bis zu 1000 Flüchtlinge sollen in einer Notunterkunft im niedersächsischen 100-Einwohner-Ort Sumte untergebracht werden.

  • In dem kleinen Dorf am nordöstlichen Ufer der Elbe soll eine seit mehreren Jahren leerstehende Anlage mit Bürohäuschen genutzt werden.
  • Das Lager soll noch im Oktober in Betrieb genommen werden, teilte das Innenministerium in Hannover mit.
  • Damit entsteht die bislang größte Unterkunft für Flüchtlinge im Landkreis Lüneburg, wie die "Landeszeitung" berichtete.
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12:10 Uhr

Studie: Höhere Risiken durch neue Antibabypille

Neuere Antibabypillen haben einer Studie zufolge zumeist ein höheres Thromboserisiko. Zu diesem Ergebnis kommt ein "Pillenreport", den die Techniker Krankenkasse zusammen mit der Uni Bremen erstellt hat.

  • Die Ergebnisse basieren unter anderem auf Daten der Europäischen Arzneimittel-Agentur Ema und des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte. Zudem wurden verschiedene Fachartikel ausgewertet.
  • Hormonelle Verhütungsmittel mit Levonorgestrel, die zur zweiten und damit älteren Pillen-Generation gezählt werden, verhüten demnach genauso sicher wie die neueren der dritten und vierten Generation. Zudem haben sie dem Report zufolge ein geringeres Thromboserisiko.
12:03 Uhr
11:43 Uhr

"Schleuserei": AfD will Merkel anzeigen

Die AfD will im Zusammenhang mit der Asylpolitik Strafanzeige gegen Bundeskanzlerin Angela Merkel stellen. Mit Blick auf die Entscheidung der Bundesregierung von Anfang September, Tausende von Flüchtlingen, die in Ungarn festsaßen, nach Deutschland reisen zu lassen, sagte der stellvertretende Parteivorsitzende Alexander Gauland: "Frau Merkel hat sich als Schleuser betätigt."

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11:38 Uhr

IS in Nordsyrien weiter auf dem Vormarsch

(Foto: REUTERS)

Die Extremistenmiliz Islamischer Staat (IS) hat im Norden Syriens nach Oppositionsangaben die größten Geländegewinne seit August gemacht.

  • Bei Aleppo habe der IS mehrere Dörfer von rivalisierenden Aufständischen erobert, teilte die Syrische Beobachterstelle für Menschenrechte mit.
  • Nun stünden die Extremisten nur noch zwei Kilometer vor einem Industriegebiet im Norden von Aleppo, das noch unter Kontrolle der Regierungseinheiten sei.
11:28 Uhr

Militär: Nordkoreas Atomraketen reichen bis in die USA

Abschuss einer Rakete bei einem Manöver in Nordkorea.
Abschuss einer Rakete bei einem Manöver in Nordkorea.(Foto: REUTERS)

Das US-Militär geht davon aus, dass Nordkorea die Möglichkeit hat, Atomraketen bis in das Territorium der Vereinigten Staaten zu schießen. Das sagte Admiral Bill Gortney der Nachrichtenagentur Reuters.

  • "Wir schätzen, dass sie die Fähigkeit haben, unser Gebiet mit einer atomar bestückten Rakete zu erreichen", sagte Gortney.
  • Er stimmte damit Geheimdienstberichten zu, wonach Nordkorea in der Lage sei, Atomsprengköpfe zu entwickeln, zu miniaturisieren und in Langstreckenraketen einzubauen.
  • Gleichzeitig bekräftigte der Kommandeur des nordamerikanischen Luftverteidigungskommandos, dass die USA jederzeit bereit wären, derartige Angriffe abzuwehren. "Wir sind 24 Stunden täglich bereit, falls er dumm genug sein sollte, etwas auf uns zu schießen."
11:14 Uhr

EU drängt auf Löschen von Hassbotschaften im Netz

Die EU drängt soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter zum Löschen von Hassbotschaften im Internet.

  • "Hasskommentare sind einfach nicht akzeptabel", sagte EU-Justizkommissarin Vera Jourova. Dort berieten die EU-Justizminister über Maßnahmen gegen rassistische Hetze im Web.
  • Bislang löscht Facebook zwar als pornografisch angesehene Inhalte, aber keine politischen Kommentare. Bundesjustizminister Heiko Maas sagte, niemand könne verstehen, "warum Facebook freizügige Fotos innerhalb von 24 Stunden löschen kann, aber keinen Aufruf zum Mord."
11:04 Uhr

Friedensnobelpreis für tunesisches Dialogquartett

Der Friedensnobelpreis geht in diesem Jahr an das tunesische Quartett für den nationalen Dialog. Das teilte die norwegische Jury in Oslo mit. Der Preis werde für die Bemühungen um eine pluralistische Demokratie in dem nordafrikanischen Land im Zuge des Arabischen Frühlings vergeben, hieß es in der Begründung.

Hier erfahren Sie mehr.

10:51 Uhr

Mehrheit hält Flüchtlingszahl für nicht verkraftbar

Eine Mehrheit der Deutschen hält einer Umfrage zufolge die Zahl der Flüchtlinge inzwischen für nicht mehr verkraftbar.

  • Damit hat sich die Stimmung in der Bevölkerung gewandelt, wie aus dem  ZDF-Barometer hervorgeht: 51 Prozent erklärten, Deutschland könne den Zustrom nicht verkraften, 45 Prozent sehen das nicht so.
  • Vor zwei Wochen war die Tendenz noch umgekehrt: 40 Prozent hatten sich damals skeptisch gezeigt, 57 dagegen zuversichtlich.
  • Der Umfrage zufolge gehen 74 Prozent aller Befragten davon aus, dass wegen der Ausgaben für Flüchtlinge in anderen Bereichen gespart werden muss. 62 Prozent erwarten, dass die Kriminalität in Deutschland zunehmen wird.
Umfrage
Umfrage: Halten Sie die Flüchtlingszahl noch für verkraftbar?

Halten Sie die Flüchtlingszahl noch für verkraftbar?

 

10:38 Uhr

IS-Milizen töten iranischen General

Hussein Hamedani.
Hussein Hamedani.(Foto: imago stock&people)

Bei den Kämpfen in Syrien ist ein General der iranischen Spezialeinheit al-Quds getötet worden.

  • Hussein Hamedani sei in der Nähe von Aleppo von IS-Milizen getötet worden, erklärte die Eliteeinheit. Er habe die syrische Armee bei den Kämpfen gegen den IS beraten.
  • Der Iran ist der wichtigste regionale Verbündete des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad und unterstützt ihn im Bürgerkrieg militärisch wie wirtschaftlich.
10:26 Uhr

"Volkswagening" wird zum Synonym für Betrug

In der Presse-Abteilung von Volkswagen möchte dieser Tage niemand gerne sitzen. Jetzt auch noch das: In den USA macht ein neues Wort die Runde. Samsung hat offenbar beim Energieverbrauch seiner Fernseher getrickst - der Begriff "Volkswagening" macht die Runde.

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10:04 Uhr

"El Chapo" setzt 100 Millionen Kopfgeld auf Trump

Joaquin "El Chapo" Guzman.
Joaquin "El Chapo" Guzman.(Foto: AP)

Der mexikanische Drogenboss Joaquin "El Chapo" Guzman hat auf den US-amerikanischen Präsidentschaftsbewerber Donald Trump offenbar ein Kopfgeld von 100 Millionen Dollar ausgesetzt.

  • Wie der lateinamerikanische Sender "Telesur" und unterschiedliche US-Medien berichten, sei "El Chapo" außer sich wegen der rassistischen Äußerungen Donald Trumps gegen Mexikaner.
  • Demnach ist der Drogenboss des Sinaloa-Kartells bereit, 100 Millionen Dollar (rund 88 Millionen Euro) an denjenigen zu zahlen, der ihm Donald Trump tot oder lebendig übergibt.
  • Auf "El Chapo" selbst ist in den USA ein Kopfgeld von 5 Millionen Dollar, in Mexiko von 3,5 Millionen Dollar ausgesetzt. Der Drogenbaron war im Juli in einer spektakulären Flucht aus einem Gefängnis geflohen.
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09:52 Uhr

Frankreich fliegt wieder Angriff in Syrien

Frankreichs Luftwaffe hat erneut Ziele in Syrien attackiert.

  • Zwei Rafale-Kampfjets haben dabei ein Trainingslager der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) angegriffen, wie Verteidigungsminister Jean-Yves Le Drian sagte.
  • Gleichzeitig kritisierte Le Drian die russischen Angriffe in Syrien. Diese Aktionen zielten in erster Linie auf die Sicherung des syrischen Machthabers Baschar al-Assad. Nach Angaben Le Drians verfolgen "80 bis 90 Prozent" der russischen Angriffe dieses Ziel.
09:36 Uhr

Börsendebütant Schaeffler legt zu

Die Aktien des fränkischen Autozulieferers Schaeffler haben bei ihrem Börsendebüt zugelegt. Der erste Kurs wurde an der Frankfurter Börse mit 13,50 Euro festgestellt. Das Familienunternehmen hatte am Donnerstag 75 Millionen Vorzugsaktien zu je 12,50 Euro zugeteilt.

Chart

  Allgemein herrscht auf dem Frankfurter Parkett gute Stimmung: In der Hoffnung auf eine Fortsetzung der Nullzinspolitik der US-Notenbank haben Anleger bei deutschen Aktienwerten zugegriffen. Der Dax stieg zur Eröffnung um 1,1 Prozent auf 10.101 Punkte.

Genährt wurden diese Spekulationen von den Protokollen der jüngsten Fed-Sitzung. Börsianern zufolge deuteten die Mitschriften darauf hin, dass eine Zinserhöhung in diesem Jahr für die US-Notenbanker noch keine ausgemachte Sache ist.

Zum ausführlichen Marktbericht gelangen Sie hier.

09:24 Uhr

Australien will Flüchtlinge auf Philippinen ansiedeln

Australien lehnt Flüchtlinge, die mit dem Boot übersetzen, grundsätzlich ab.
Australien lehnt Flüchtlinge, die mit dem Boot übersetzen, grundsätzlich ab.(Foto: REUTERS)

Anders als Deutschland heißt Australien unangemeldete Flüchtlinge nicht willkommen. Sie werden in unwirtliche Auffanglager in bitterarmen Nachbarländern abgeschoben und leben dort jahrelang.

  • Einige sollen nun in den Philippinen aufgenommen werden, wie die Regierung mitteilte. Die Verhandlungen liefen seit Monaten. Nach einer ähnlichen Vereinbarung mit dem Entwicklungsland Kambodscha in Südostasien haben nur vier Flüchtlinge bislang einer Umsiedlung zugestimmt.
  • Australien bezahlt Länder für die Einrichtung von Auffanglagern und für die Aufnahme von Flüchtlingen. Im Fall der Philippinen sind das nach Medienberichten 150 Millionen Australische Dollar (97 Millionen Euro).
  • In den Auffanglagern Manus in Papua Neuguinea und auf der Pazifikinsel Nauru leben rund 1600 Flüchtlinge, die per Boot versucht hatten, nach Australien zu gelangen. Die meisten kommen aus dem Iran, Irak, Myanmar und Sri Lanka.
09:09 Uhr

Saudischer Chef schlägt Angestellten Hand ab

Kasturi Munirathman wird im Krankenhaus behandelt.
Kasturi Munirathman wird im Krankenhaus behandelt.(Foto: Screenshot India Today TV)

In Saudi-Arabien hat ein Mann einer Frau, die er als Haushaltshilfe angestellt hatte, die Hand abgeschlagen.

  • Wie die "International Business Times" berichtet, habe Kasturi Munirathman aus Indien in einem Haus in Riad körperlich schwerste Arbeit erledigen müssen und habe nicht mit ihrer Familie in Indien telefonieren dürfen. Als sie versuchte, sich Hilfe zu suchen, sei sie in ein Verlies gesperrt und gefoltert worden, berichtet das Portal.
  • Als ihr mit dem Tod gedroht wurde, habe sie versucht zu fliehen. Dabei sei ihr von ihrem Chef die Hand abgehackt worden.
  • Die Polizei ermittelt gegen den Mann. Zudem hat sich die indische Botschaft eingeschaltet und der Frau volle Unterstützung zugesagt. Munirathmans schwere Verletzungen werden in einem Krankenhaus in Riad versorgt.
09:03 Uhr
08:52 Uhr

Nahles fordert Praktika für Flüchtlinge

Für Einstiegsqualifizierungen müssten die Unternehmen keinen Mindestlohn zahlen, so Nahles.
Für Einstiegsqualifizierungen müssten die Unternehmen keinen Mindestlohn zahlen, so Nahles.(Foto: picture alliance / dpa)

Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles hat die Unternehmen in Deutschland aufgerufen, jungen Flüchtlingen Betriebspraktika anzubieten.

  • "Die Firmen sollten Hunderttausenden jungen Leuten für sechs bis zwölf Monate eine Chance geben, in unsere Betriebe über Einstiegsplätze und Praktika hineinzuschnuppern", sagte Nahles der "Süddeutschen Zeitung".
  • Das Instrument der Betriebspraktika gebe es bereits für schwächere Schüler, "die noch nicht reif für eine Ausbildung sind", sagte Nahles. Davon könnten auch anerkannte Asylbewerber profitieren.
  • Die praktischen Erfahrungen in einem Betrieb könnten gleich mit dem Erlernen der Sprache kombiniert werden. "Jeder weiß doch, dass man eine Sprache schneller lernt, wenn man weiß, wofür man sie braucht."
08:32 Uhr

Satellitenbilder zeigen massives Aufgebot in Pjöngjang

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Für die große Militärparade am Samstag zum 70. Jahrestag der kommunistischen Arbeiterpartei in Nordkorea bietet das Land massiv Soldaten und Militärfahrzeuge auf. 

  • Satellitenbilder zeigten Hunderte von gepanzerten Fahrzeugen, Militär-Lkws, Soldaten und Pferde, wie das US-koreanische Institut an der John Hopkins Universität auf seiner Internetseite mitteilte.
  • Auf einem ausgedehnten Gelände in der nordkoreanischen Hauptstadt Pjöngjang sind demnach 800 Zelte, 700 Lkws und 200 gepanzerte Fahrzeuge zu sehen. Die Militärparade könnte demnach die größte in der Geschichte Nordkoreas werden.
08:22 Uhr

Jerusalem sperrt Tempelberg für junge Muslime

(Foto: imago/Westend61)

Angesichts der Eskalation der Gewalt hat Israel erneut den Zugang zum Tempelberg in Jerusalem für Muslime beschränkt.

  • Kein Mann im Alter unter 50 Jahren dürfe zu den Freitagsgebeten auf das Gelände, teilten die Behörden mit. Sie zogen damit die Konsequenz aus den jüngsten Messerattacken gegen Israelis. 
  • Bei einem Angriff in Jerusalem war am Donnerstag ein ultraorthodoxer Jude schwer verletzt worden, eine israelische Soldatin erlitt laut Sicherheitskräften bei einer Attacke in Tel Aviv schwere Verletzungen.
  • Im Norden Israels wurde zudem ein israelischer Soldat bei einer Messerattacke verletzt und auch im Westjordanland griff ein Palästinenser einen Israeli an.
08:01 Uhr

Vermisster Flüchtlingsjunge möglicherweise entführt

Die Suche nach dem in Berlin verschwundenen vierjährigen Flüchtlingsjungen ist bislang ergebnislos geblieben. Das teilte die Polizei mit.

  • Die Polizei sucht inzwischen gezielt nach einem etwa 35 bis 50 Jahre alten Mann und veröffentlichte Bilder einer Überwachungskamera. Sie zeigen den Mann, der im Verdacht steht, das Kind am 1. Oktober vom Gelände des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (Lageso) in Moabit mitgenommen zu haben.
  • Weil eine Straftat nicht mehr ausgeschlossen werden kann, ermittelt eine Mordkommission. Mit Hilfe von Spürhunden war in den vergangenen Tagen der Weg des von seiner Mutter plötzlich vermissten Mohamed aus Bosnien-Herzegowina auf dem Gelände des Lageso nachverfolgt worden.
Der vermisste Junge.
Der vermisste Junge.
Der verdächtige Unbekannte.
Der verdächtige Unbekannte.

Mehr dazu lesen Sie hier.

07:54 Uhr

Zwei Millionen Zigaretten-Tote in China befürchtet

Zigarettenpause in China.
Zigarettenpause in China.(Foto: REUTERS)

In China wird sich Wissenschaftlern zufolge die Zahl der Todesfälle durch Rauchen bis zum Jahr 2030 verdoppeln.

  • Etwa zwei Millionen Chinesen würden dann an den Folgen des Rauchens sterben und damit doppelt so viele wie im Jahr 2010, wie Forscher in der medizinischen Fachzeitschrift "The Lancet" schrieben.
  • Wenn die Entwicklung so weitergehe, werde einer von drei jungen Männern in China durch Tabakrauch sterben. Frauen seien weniger betroffen, weil sie seltener rauchten.
  • In China wird mehr als ein Drittel aller Zigaretten weltweit geraucht.
07:42 Uhr

Shkreli hat Preis für Aids-Mittel nicht angerührt

Kein wirklicher Sympathieträger: Martin Shkreli.
Kein wirklicher Sympathieträger: Martin Shkreli.

Rund zwei Wochen ist es jetzt her, dass ein Aufschrei durch die Vereinigten Staaten ging. Der Investor Martin Shkreli erhöhte den Preis für ein Aids-Mittel mit einem Schlag um rund 5000 Prozent. Das brachte ihm damals den Titel "Meistgehasster Mensch der USA" ein.

Auch wenn Shkreli damals ankündigte, den Preis wieder zu senken - es hat sich nichts getan. Eine Pille Daraprim kostet immer noch 750 US-Dollar, statt einst 13,50 Dollar, wie der "Business Insider" berichtet.

07:32 Uhr

Zahl der Verkehrstoten um 16 Prozent gesunken

Ich habe doch gesagt, es wird gute Nachrichten geben: Die Zahl der Verkehrstoten auf Deutschlands Straßen ist seit 2011 um 16 Prozent zurückgegangen.

  • Das geht aus der Halbzeitbilanz des Bundesverkehrsministeriums über die Effekte des Verkehrssicherheitsprogramms 2011 hervor. Damit soll die Zahl der tödlich Verunglückten bis 2020 um 40 Prozent verringert werden.
  • Ressortchef Alexander Dobrindt sprach von einem Erfolg. "Die Mobilität in Deutschland nimmt zu und gleichzeitig sinkt die Zahl der Unfälle", teilte er mit.
07:12 Uhr

Äthiopien will Flughafen für 120 Millionen Passagiere

Flugzeug auf dem aktuellen Flughafen von Addis Abeba - er hat eine Kapazität von rund acht Millionen Passagieren pro Jahr.
Flugzeug auf dem aktuellen Flughafen von Addis Abeba - er hat eine Kapazität von rund acht Millionen Passagieren pro Jahr.(Foto: REUTERS)

Äthiopien will einen neuen Mega-Flughafen mit einer Kapazität von bis zu 120 Millionen Passagieren pro Jahr bauen.

  • Damit würden das ostafrikanische Schwellenland und seine staatliche Fluglinie Ethiopian Airlines über einen der größten Airports der Welt verfügen.
  • "Der neue Flughafen wird ein Drehkreuz für ganz Afrika sein, nicht nur für Äthiopien", sagte Sprecher Wondim Teklu von der staatlichen Betreibergesellschaft Airports Enterprise.
  • Die Finanzierung des Projekts ist allerdings noch völlig unklar. Zunächst müsse der neue Standort in einem Radius von 100 Kilometern um die Hauptstadt Addis Abeba festgelegt werden, dann werde man sich um entsprechende Kredite bemühen, sagte der Sprecher.
  • Die Zahl von 120 Millionen möglichen Reisenden erscheint nach Ansicht von Experten sehr hoch gegriffen. Zum Vergleich: In Frankfurt werden jährlich knapp 60 Millionen Passagiere abgefertigt.
06:54 Uhr

420.000 Erstsemester beginnen Studium

(Foto: dpa)

Es wird wieder voll auf dem Campus: Zum Beginn des Wintersemesters starten nach vorläufigen Schätzungen des Forschungsinstituts für Bildungs- und Sozialökonomie (FiBS) etwa 420.000 Erstsemester in ein Studium.

  • An vielen Unis beginnt das Semester am Montag, Studenten an den Fachhochschulen haben meist schon im September angefangen.
  • Für das gesamte Studienjahr - inklusive Sommersemester - rechnet das FiBS mit etwa 475.000 Erstsemestern, im vergangenen Jahr waren es insgesamt rund 505.000 Studienanfänger.
  • Grund für den Unterschied sind die doppelten Abiturjahrgänge, die in manchen Bundesländern im Studienjahr 2014/2015 noch an die Unis drängten.

Klischees über verschiedene Studenten-Typen haben wir übrigens hier gesammelt.

06:39 Uhr

Gelangweilte Separatisten gehen nach Syrien

In der Ukraine ist Feierabend, in Syrien gibt es noch was zu kämpfen.
In der Ukraine ist Feierabend, in Syrien gibt es noch was zu kämpfen.(Foto: REUTERS)

Der Frieden in der Ostukraine scheint sich zu verfestigen. Seit mehr als einer Woche ist kein Schuss mehr gefallen, der letzte Soldat ist vor noch längerer Zeit gefallen. Sie werden jetzt sagen: Das ist doch klasse. Da bin ich voll bei Ihnen, aber es gibt Menschen, die finden das einfach nur langweilig.

  • "Es gibt keine Kämpfe mehr - nun sind einige gelangweilt", sagte etwa der Rebellenkämpfer Turok der Nachrichtenagentur AFP. "Die Jungs schlagen mir vor, nach Syrien zu gehen, dort ist es warm", fügt er hinzu.
  • Er sagt, es seien bereits zahlreiche Kämpfer nach Syrien gereist, um die russische Armee und die Truppen von Staatschef Baschar al-Assad zu unterstützen.

Mehr dazu lesen Sie hier.

06:18 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen! Haben Sie auch gerade die Zeilen von Björn Alexander über das Wetter in den kommenden Tagen gelesen? Ich werde versuchen, Ihnen heute zur Entschädigung ein paar gute Nachrichten zu liefern. Mein Name ist Benjamin Konietzny, Sie lesen von mir an dieser Stelle bis zum Mittag.

Haben Sie Fragen, Anregungen oder Kritik? Schreiben Sie mir!

  • Bei Twitter.
  • Oder per E-Mail unter benjamin.konietzny (at) nachrichtenmanufaktur.de.

Unter anderem stehen folgende Themen heute auf der Agenda:

  • Der Träger des Friedensnobelpreises wird bekanntgegeben. Bundeskanzlerin Angela Merkel zählt zu den Favoriten.
  • In Berlin findet der Abschluss der Kultusministerkonferenz statt. Ein Thema war etwa die Integration von jungen Flüchtlingen in das deutsche Bildungssystem.
  • Der Autozulieferer Schaeffler geht an die Börse. 75 Millionen Aktien im Wert von mehr als einer Milliarde Euro sollen an die Märkte gebracht werden.
  • Fortsetzung im Mordprozess gegen ein Ehepaar, das seine 19 Jahre alte Tochter getötet haben soll. Die Eltern sollen die Beziehung der Tochter zu ihrem Freund abgelehnt haben. Nach der Tat sollen sie die Leiche eine Böschung hinuntergeworfen haben.
  • Bill Cosby muss vor Gericht erscheinen. Eine Klägerin wirft ihm vor, er habe sie als 15-Jährige missbraucht.
06:02 Uhr

Das Wetter mit Björn Alexander

n-tv Meteorologe Björn Alexander.
n-tv Meteorologe Björn Alexander.

Das teils herbstlich trübe Wetter bleibt uns auch heute häufig erhalten. Dabei kann es in Teilen von Niedersachsen, NRW, Hessen und herüber nach Thüringen und Sachsen zeitweise regnen. Auf der freundlicheren Seite bleibt besonders der Süden abseits der Nebelfelder. Dazu klettern die Temperaturen auf 9 bis 11 Grad im Osten und 14 bis 18 Grad Richtung Westen und Süden.

Das Wochenende bringt dann ruhiges, zunehmend sonniges, aber auch kaltes Herbstwetter - am Sonntag sind maximal noch 6 bis 16 Grad drin.

05:56 Uhr