Freitag, 14. Januar 2022Der Tag

mit Lea Verstl
Lea Verstl
22:30 Uhr

Das war Freitag, der 14. Januar 2022

Liebe Leserinnen und Leser,

wer sich mit Corona infiziert, muss nicht mehr über Wochen in Quarantäne und Isolation verweilen. Die Dauer kann verkürzt werden, indem sich Betroffene freitesten. Fällt etwa ein PCR-Test negativ aus, kann die Quarantäne bereits nach fünf Tagen beendet werden. Doch auch bei einem positiven Ergebnis haben Gesundheitsämter die Möglichkeit, die Entlassung aus der "Absonderung" zu gestatten, wenn der Ct-Wert unter 30 liegt. Was ein Ct-Wert ist und inwiefern er mit dem Ansteckungs-Risiko zusammenhängt, erklärt mein Kollege Klaus Wedekind.

Ansonsten möchte ich Ihnen diese Geschichten ans Herz legen:

Ich verabschiede mich und wünsche Ihnen eine gute Nacht.

22:06 Uhr

USA: Russland sucht Vorwand für Einmarsch in Ukraine

Russland arbeitet nach Angaben der US-Regierung daran, einen Vorwand für einen Einmarsch in der Ukraine zu schaffen. "Wir haben Informationen, die darauf hinweisen, dass Russland bereits eine Gruppe von Agenten aufgestellt hat, um einen Einsatz unter falscher Flagge in der Ostukraine auszuführen", sagte ein US-Regierungsvertreter am Freitag. Moskau wies diese Angaben umgehend als "haltlos" zurück.

Die russischen Agenten seien "im Häuserkampf und im Einsatz von Sprengstoff ausgebildet, um Sabotageakte gegen Russlands eigene Stellvertreterkräfte zu verüben", sagte der US-Regierungsvertreter. "Russland legt die Grundlagen, um die Option zu haben, einen Vorwand für eine Invasion zu erfinden, unter anderem durch Sabotageakte und Informationsoperationen." Ziel sei es, der Ukraine vorzuwerfen, einen "unmittelbar bevorstehenden Angriff auf russische Kräfte in der Ostukraine vorzubereiten".

21:35 Uhr

Kachelmann: Flut hat sich Tage vorher abgezeichnet

Die Gefahr einer Extremwetterlage in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen - speziell in der Eifel - hat sich nach Ansicht des Wetterexperten Jörg Kachelmann schon drei Tage vor der Flutkatastrophe Mitte Juli erstmals abgezeichnet. Am Vormittag des 14. Juli und damit Stunden vor der Sturzflut der Ahr sei klar gewesen, dass in der Eifel Bäche und Flüsse an den Oberläufen "bereits voll sind".

Und im Regenradar sei erkennbar gewesen, "dass am Abend noch viel größere Regenmengen sicher heranziehen werden - eine Breitseite", sagte Kachelmannvor dem Untersuchungsausschuss zur Flutkatastrophe des Mainzer Landtags. Da sei es nicht mehr um meterologische Modelle gegangen, sondern um "real existierenden Regen". "Es ist immer genug Zeit, das Richtige zu tun", betonte Kachelmann. "Niemand muss sterben." Am Montag (12.7.) hätten die Behörden vorsorglich eine Evakuierung vorbereiten und die Bevölkerung in den Tälern vorwarnen können, dass eine solche Maßnahme notwendig werden könnte.

21:05 Uhr

Student verdient mit Verkauf von Selfies mehr als eine Million

Mit Selfies zum Millionär werden - dieser Traum jedes Influencers ist für einen indonesischen Studenten wahr geworden. Allerdings lag das nicht an besonders hübschen Bildern, sondern an einem technischen Kniff. Sultan Gustaf Al Ghozali hat die digitalen Rechte an fast tausend Selfies für mehr als eine Million Dollar verkauft. Er nahm in den vergangenen fünf Jahren fast jeden Tag ein Foto von sich vor seinem Computer auf. Der Student der Computer-Wissenschaften wollte die Selfies für ein Zeitreise-Video bei seiner Abschlussfeier nutzen. Das Projekt lief unter dem Motto "Ghozahli jeden Tag".

Als der Student von der Blockchain-Technologie hörte, entschied er sich für einen NFT-Verkaufsversuch. NFT steht für Non-Fungible Token und ist ein virtuelles Gut, das einmalig und nicht austauschbar ist. Das NFT-System basiert wie Kryptowährungen auf der Blockchain-Technologie. Im Gegensatz zu Kryptowährungen ist ein Non-Fungible Token aber einzigartig und gewissermaßen ein virtuelles Sammlerstück, das anhand eines Zertifikats verkauft oder getauscht werden kann. Er habe nur gedacht, dass es "lustig" sein könne, wenn einer der NFT-Sammler sein Gesicht in seine Sammlung aufnehme, berichtete der 22-Jährige.

Er stellte sein Selfie-Angebot Ende Dezember ins Netz. Vor einer Woche setzte dann ein wahrer Verkaufs-Hype ein: Mehr als 400 Menschen erwarben die Eigentumsrechte an den Fotos. Am Freitag war der Wert der Sammlung auf mehr als eine Million Dollar gestiegen. Er habe bisher nicht den Mut gefunden, seinen Eltern die Geschichte zu erzählen, sagte Ghozali. "Sie würden sich wundern, wo das Geld herkommt." Er werde das Geld investieren und weiter jeden Tag ein Selfie von sich machen.

20:40 Uhr

Italiens Rechte wollen Berlusconi als Staatspräsidenten

270330688.jpg

Seine "Bunga Bunga"-Partys haben noch immer ein juristisches Nachspiel - dennoch will Silvio Berlusconi wieder ein politisches Amt bekleiden.

(Foto: picture alliance / ROPI)

Silvio Berlusconi bringe die nötige "Autorität und Erfahrung" mit, das Land verdiene - mit dieser Begründung unterstützen Italiens rechte Parteien die Bewerbung des ehemaligen Regierungschefs für das Amt des Staatspräsidenten. Die Einigung erfolgte nach einem Treffen Berlusconis mit dem Parteichef der rechtsradikalen Lega, Matteo Salvini, sowie dem Vorsitzenden der neo-faschistischen Fratelli d'Italia, Giorgia Meloni. Die drei Parteichefs "sind sich einig, dass Silvio Berlusconi die richtige Person ist, um in dieser schwierigen Situation das hohe Amt zu bekleiden", erklärten sie.

Der italienische Staatspräsident repräsentiere die nationale Einheit des Landes, betonten die Parteien. Um seiner Rolle gerecht zu werden, müsse er über "Autorität, Ausgewogenheit und internationales Ansehen" verfügen. Italien beginnt in zehn Tagen mit der Wahl eines neuen Präsidenten. Staatspräsident Sergio Mattarella wird am 3. Februar zurücktreten, dann endet seine siebenjährige Amtszeit.


Mehr dazu lesen Sie hier.
20:16 Uhr

Supermarkt-Leiterin erwischt Dieb mit 120 Tafeln Schokolade

In Sachsen ist ein Dieb mit 120 Tafeln Schokolade erwischt worden. Die Leiterin eines Einkaufsmarkts in Rodewisch konnte den Mann am Donnerstag bis zum Eintreffen der Beamten festhalten, wie die Polizei in Zwickau nun mitteilte. Der 19-Jährige wurde vorläufig festgenommen und bereits am Freitag dem Haftrichter vorgeführt. Im Rahmen eines beschleunigten Verfahrens wurde er wegen Diebstahls zu einer Geldstrafe verurteilt.

19:40 Uhr

Gericht verurteilt TÜV in Skandal um Brustimplantate

Im jahrelangen Rechtsstreit um minderwertige Brustimplantate hat das Handelsgericht im französischen Toulon den TÜV Rheinland zu Schadenersatz in Millionenhöhe verurteilt. Rund 1600 klagende Frauen sollen nach dem am Freitag veröffentlichten Urteil vom Vortag eine vorläufige Entschädigung von jeweils 5150 Euro erhalten, in der Summe rund 8,2 Millionen Euro.

Binnen zwei Jahren soll ein Sachverständiger die Angelegenheit weiter untersuchen. Der TÜV kündigte eine Berufung gegen die Entscheidung in erster Instanz an. Der Skandal ist eine schier unendliche Saga und wurde 2010 aufgedeckt. Der inzwischen insolvente französische Hersteller Poly Implant Prothèse (PIP) hatte jahrelang billiges Industriesilikon für seine Implantate verwendet. Die reißanfälligen Implantate könnten Schätzungen zufolge weltweit bei Hunderttausenden Frauen eingesetzt worden sein - auch bei Frauen aus Deutschland. Der TÜV Rheinland hatte als unabhängiger Prüfdienstleister das Qualitätssicherungsverfahren von PIP zertifiziert - also das Qualitätssiegel vergeben.

19:14 Uhr

"Ozapft is" im September: Wiesn wird nicht vorverlegt

"Ozapft is" wird es wohl auch dieses Jahr wie gewohnt im September heißen, wenn der Startschuss für das Oktoberfest gegeben wird. München hat wegen der Pandemie in Erwägung gezogen, das Fest auf den Sommer vorzuverlegen. Diese Idee ist nun vom Tisch. Das habe ein interfraktioneller Ausschuss aus Stadträten und Vertretern der Verwaltung entschieden, sagte Festleiter Clemens Baumgärtner. "Die Wiesn bleibt wo sie ist, wann sie und wie sie ist." Damit soll die Wiesn wie geplant am 17. September beginnen - sofern die Pandemie es zulässt. Die endgültige Entscheidung darüber soll laut Baumgärtner Anfang Mai fallen. Schon jetzt sei klar, dass - sofern es ein Oktoberfest gibt - nur Geimpfte und Genesene Zugang haben sollen.

Mehr dazu lesen Sie hier.
18:47 Uhr

Tausende alte Bundeswehr-Raketen schwitzen Nitroglycerin

In den Beständen der Bundeswehr sondern laut einem Bericht des "Spiegel" noch mehr alte Raketen hochexplosiven Stoff ab als gedacht. In einem vertraulichen Bericht des Verteidigungsministeriums von Anfang November heiße es, dass bei Leinenschleppraketen vom Typ DM59 ein "Ausschwitzen von Nitroglycerin" festgestellt worden sei, berichtete das Magazin. Sie seien für die Nutzung gesperrt worden. Laut "Spiegel" hat die Bundeswehr mehr als 4000 dieser Raketen. Sobald die technischen Untersuchungen abgeschlossen seien, werde die Entsorgung "unverzüglich" eingeleitet, zitierte das Magazin weiter aus dem Schreiben.

Insgesamt geht es um 32.641 Raketen, die bereits über 30 Jahre alt seien und ausgesondert werden sollten. Das Problem sei seit Frühjahr 2019 bekannt und weiterhin nicht gelöst. Das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr hatte nach dem ersten "Spiegel"-Bericht eine Stellungnahme veröffentlicht, in der es heißt, "aufgrund des Alters" der Raketen könne es "zu nitroglyzerinhaltigen Ausschwitzungen aus den Raketenmotoren" kommen. Eine Selbstentzündung sei aber ausgeschlossen.

Mehr dazu lesen Sie hier.
18:18 Uhr

Vater für Totschlag an drei Monate altem Baby verurteilt

Das Landgericht Hildesheim hat einen Vater wegen des gewaltsamen Todes seines drei Monate alten Babys zu acht Jahren Haft wegen Totschlags verurteilt. Die Richter sahen es nach Angaben eines Gerichtssprechers als erwiesen an, dass der Mann den Jungen nach anhaltendem Schreien so heftig schüttelte, dass er Hirnblutungen erlitt.

Das Kind war nach dem Vorfall, der sich im März vergangenen Jahres in der Familienwohnung in Hildesheim ereignet hatte, im Krankenhaus trotz intensivmedizinischer Behandlung gestorben. Die Mutter war zum Zeitpunkt des Geschehens nicht zu Hause. Das Urteil entsprach der Forderung der Staatsanwaltschaft, die Verteidigung hatte in dem seit Anfang November laufenden Verfahren einen Freispruch beantragt.

17:52 Uhr

Maurer über ISS-Mission: "Entdecke Traum jeden Tag neu"

Seit dem 11. November ist deutsche Esa-Astronaut Matthias Maurer im All. Und auch nach zwei Monaten auf der Internationalen Raumstation ISS ist er noch fasziniert vom Leben im Weltraum. "Manchmal muss ich mich kneifen und fragen: Bin ich wirklich im All? Ist mein Traum wirklich in Erfüllung gegangen, oder bin ich nur am Schlafen und träume das?", sagte Maurer bei einer Videofragestunde mit sieben deutschen Schulklassen. Er habe sehr lange für diesen Traum gearbeitet. Rund 400 Kilometer über der Erde soll Maurer etwa sechs Monate lang Experimente durchführen und einen Außeneinsatz absolvieren.

"Zwischendurch gab es Höhen und Tiefen und auch mal Momente, in denen ich dachte, vielleicht soll es einfach nicht sein, vielleicht muss ich diesen Traum einfach aufgeben", erzählte der 51 Jahre alte Saarländer den Kindern. Er sei aber ein Mensch, der sich auch bei Problemen nicht leicht unterkriegen lasse. "Jetzt bin ich zwei Monate hier oben, und ich entdecke den Traum jeden Tag noch einmal neu."

17:28 Uhr

Claudia Roth verlässt Quarantäne nach Corona-Infektion

268397812.jpg

Nach der Corona-Infektion bald wieder voll arbeitsfähig: Claudia Roth.

(Foto: picture alliance/dpa)

Trotz Dreifach-Impfung hat sich Kulturstaatsministerin Claudia Roth mit Corona infiziert. An diesem Wochenende kann sie nun wieder aus der häuslichen Isolation heraus. Die Grünen-Politikerin rechnet damit, von Anfang der kommenden Woche an wieder öffentliche Termine wahrnehmen zu können. Roth war demnach zu Beginn des Jahres positiv auf Covid-19 getestet worden. Danach habe sie sich umgehend in häusliche Isolation begeben.

Der Verlauf von Roths Erkrankung wird als mild beschrieben. Sie sei in der Zeit digital und virtuell arbeitsfähig gewesen. Die Erkrankung war am Donnerstag bestätigt worden, nachdem die CSU-Abgeordnete Dorothee Bär im Bundestag gesagt hatte, Roth sei in Quarantäne.

17:00 Uhr

Betrug bei Fluthilfe? Gegen Bundeswehr-Mitarbeiterin wird ermittelt

Eine hochrangige Bundeswehr-Mitarbeiterin, die im vergangenen Jahr zum Opfer der Flutkatastrophe wurde, soll versucht haben, sich durch ihre Stellung Vorteile zu verschaffen. Das Verteidigungsministerium ermittelt nach "Spiegel"-Informationen intern wegen möglicher Unregelmäßigkeiten bei der Fluthilfe der Bundeswehr 2021. Internen Hinweisen zufolge soll eine Abteilungsleiterin durch mehrere Anrufe eine Hilfseinheit der Bundeswehr samt Notstromaggregat zu ihrem Privathaus in Kirchsahr im Ahrtal geholt haben, wie das Magazin berichtete. Die Soldaten sollten den Wintergarten des beschädigten Gebäudes von Schlamm reinigen und konnten deswegen bei deutlich stärker beschädigten Häusern in der Region nicht helfen.

Die Rechtsabteilung nehme wegen der Hinweise bereits seit Ende Oktober Befragungen vor, berichtete der "Spiegel" weiter. Nach einer ersten Einschätzung könne der Vorgang sogar strafrechtlich relevant sein. Die Ministerialdirektorin ist demnach im Ressort für die Versorgung der Kasernen und für die Bundeswehr-Infrastruktur zuständig. Die Bundeswehr ermittelt in einem anderen Fall bereits wegen Unregelmäßigkeiten bei der Fluthilfe: Ein Oberstleutnant soll nach "Spiegel"-Informationen seinem vorgesetzten General eine Vorzugsbehandlung verschafft haben.

17:00 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:35 Uhr

EU schickt Polen erste Rechnung - Bitte um Aufschub abgelehnt

Polen schuldet der Europäische Union insgesamt 70 Millionen Euro, weil es seine umstrittene Disziplinarkammer nicht aufgelöst hat. Dieses Bußgeld verhängte die EU, weil Warschau mit der Kammer die Unabhängigkeit von Richtern untergräbt. Nun bittet die polnische Regierung die EU-Kommission darum, auf das Einfordern von Bußgeldern zu verzichten. Das Land sei dabei, die umstrittene Disziplinarkammer für Richter aufzulösen, erklärte Polens EU-Botschafter Andrzej Sados in einem auf den 10. Januar datierten Brief an die EU-Exekutive, den die Nachrichtenagentur Reuters einsehen konnte.

Das oberste polnische Gericht habe die Disziplinarkammer in einigen Fällen bereits nicht mehr eingeschaltet, und die Regierung berate gegenwärtig über weitere Änderungen im Justizwesen. Ein Vertreter der Kommission sagte, solche Argumente seien weder neu noch ausreichend. Warschau werde in Kürze die erste Rechnung erhalten.

15:44 Uhr

Massiver Hacker-Angriff: Ukraine macht Russland verantwortlich

Mehrere ukrainische Ministerien haben einen Cyber-Angriff auf ihre Homepages beklagt. Betroffen waren unter anderem die offizielle Seite der Regierung sowie die Homepages des Außenministeriums, Energieministeriums und Zivilschutzministeriums. Die Attacke sei breitgefächert gewesen, hieß es. Die Ukraine hat Russland für den Angriff verantwortlich gemacht. "Ersten Daten zufolge" seien die Angriffe aus Russland erfolgt, teilte das Ministerium für Kultur und Informationspolitik in der Hauptstadt Kiew mit.

So habe es in russischen Medien schon erste Hinweise auf die Attacken gegeben, noch bevor sie in der Ukraine aufgegriffen worden seien. Die Experten des Ministeriums mutmaßten, dass die Angriffe mit einer "kürzlichen Niederlage Russlands bei den Gesprächen zur zukünftigen Zusammenarbeit der Ukraine mit der Nato" im Zusammenhang stünden.

Mehr dazu lesen Sie hier.
15:25 Uhr

Mysteriöses Fischsterben an der Ostsee setzt sich fort

Niemand weiß bislang, weshalb in der Ostsee seit der vergangenen Woche Fische sterben. In einem Boddengewässer auf Rügen haben Helfer rund 31 Tonnen tote Tiere eingesammelt. Das teilte das Landwirtschaftsministerium von Mecklenburg-Vorpommern nach Abschluss des Räumeinsatzes mit. Die Ursache für das Fischsterben im Kleinen Jasmunder Bodden, einem abgetrennten Randgewässer der Ostsee, war demnach weiter unklar.

Es liefen weitere wissenschaftliche Analysen von Wasserproben. Das Gewässer werde in den kommenden Tagen und Wochen von den Behörden weiter genau beobachtet, erklärte das Ministerium. Sollte sich das Fischsterben fortsetzen, würden Kadaver erneut geräumt. So lange die Ursache nicht klar sei, sollten keine Fische aus dem Bodden verzehrt werden. Menschen sollten vorsichtshalber auch Haustieren von Kadavern fernhalten.

14:56 Uhr

Ex-"Bild"-Chef Reichelt diskutiert wieder im TV über Corona

Impfpflicht, Omikron und die Frage, ob Politiker und Medien auf die falschen Experten hörten- diese Themen werden in der Talkrunde "Links. Rechts. Mitte - Das Duell der Meinungsmacher" beim österreichischen Sender Servus TV am kommenden Sonntag um 22.15 Uhr diskutiert. Mit dabei ist Ex-"Bild"-Chefredakteur Julian Reichelt, der schon immer eine ganz eigene Meinung zur Pandemie hatte.

Es ist Reichelts erster Fernsehauftritt, nachdem der Medienkonzern Axel Springer ihn vor rund drei Monaten von seinen Aufgaben als "Bild"-Chef entbunden hatte. Nach Springer-Angaben wurde das interne Verfahren gegen Reichelt angestoßen, nachdem Vorwürfe des Machtmissbrauchs im Zusammenhang mit einvernehmlichen Beziehungen zu Mitarbeiterinnen sowie Drogenkonsum am Arbeitsplatz laut wurden. Im Oktober trennte sich Springer aufgrund dieser Untersuchung von Reichelt.

14:29 Uhr

Mann raubt 85-Jährigem Ehering in Philharmonie-Toilette

Ein Unbekannter hat in der Toilette der Kölner Philharmonie einen 85-jährigen Mann überfallen. Wie das Polizeipräsidium in der Domstadt mitteilte, ging der Senior am Montagabend in einer Konzertpause zur Toilette im Untergeschoss des Gebäudes. Zum Händewaschen zog er demnach seinen Ehering sowie einen weiteren Goldring aus und legte beide auf das Waschbecken.

Ein Unbekannter soll ihn dann von hinten zu Boden gestoßen haben. Als er sich wieder aufrichtete, waren seine Ringe verschwunden. Da sich zum Tatzeitpunkt noch weitere Menschen in der Toilette aufgehalten haben sollen, suchen die Ermittler Zeugen des Vorfalls.

14:21 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser,

meine Kollegin Hedviga Nyarsik verabschiedet sich in ihr verdientes Wochenende. Mein Name ist Lea Verstl. Nun darf ich gemeinsam mit Ihnen die Reise durch die Welt der Nachrichten an diesem Nachmittag antreten. Der Endspurt ins Wochenende beginnt! Sie haben Fragen, Kritik oder Anregungen? Schreiben Sie mir gerne: dertag@n-tv.de

13:57 Uhr

Ermittler entdecken Hunderte Kilo Kokain zwischen Altpapier

Die italienische Polizei hat im Hafen der norditalienischen Küstenstadt La Spezia einen großen Drogenfund im Wert von Millionen gemacht. In einem Container entdeckten die Fahnder zwischen Altpapier zwölf Pakete mit reinstem Kokain, wie die Finanzpolizei in der ligurischen Stadt mitteilt. Die Ermittler schätzten für die insgesamt 412 Kilogramm Kokain einen Marktwert von 100 Millionen Euro. Der Container kam den Angaben zufolge aus dem Karibikstaat Dominikanische Republik und sollte weiter ins spanische Valencia verschifft werden.

13:29 Uhr

Hamburg setzt Schauspieler Jan Fedder ein Denkmal

253315271.jpg

picture alliance/dpa

Hamburgs berühmteste Flaniermeile am Hafen heißt jetzt offiziell Jan-Fedder-Promenade. Gut zwei Jahre nach seinem Tod wurde die Uferpromenade zwischen Landungsbrücken und Baumwall heute nach dem beliebten Volksschauspieler benannt. Am 14. Januar wäre Jan Fedder ("Großstadtrevier") 67 Jahre alt geworden. "Die Benennung zur Jan-Fedder-Promenade ist mit Sicherheit das schönste Geburtstagsgeschenk, das Jan je bekommen hat", sagte seine Witwe Marion Fedder. "Jan war mit Leib und Seele Hamburger und stolz auf seine Stadt. Der Hamburger Hafen war seine Heimat, sein Lebenselexir. Einen besseren Ort, um Jan für die Ewigkeit zu ehren, hätte man nicht finden können."

13:05 Uhr

Europaparlaments-Vize Wieland baut sein Büro für eine halbe Million Euro um

Modern, moderner, Rainer Wielands Büro? Oder doch einfach nur sinnlos teuer? Wie der "Spiegel" berichtet, können im Büro von Rainer Wieland, Vizepräsident des Europaparlaments, Fenster auf Knopfdruck geöffnet, Glasscheiben eingefärbt und Türen elektronisch gesichert werden. Der Haken: Die umfangreichen Modernisierungen, bei denen im Rahmen eines sogenannten Ideen-Labors innovative Bürotechnik getestet werden soll, haben laut Magazin bislang knapp 630.000 Euro verschlungen:

  • 490.000 Euro für die Ausstattung mit modernstem Mobiliar und innovativer Gebäudetechnik

  • 50.000 Euro allein für die Abriss- und Umbauarbeiten, bei denen Wielands Büro auf die oberste Etage des Brüsseler Parlamentsgebäudes verlegt und erheblich erweitert wurde

  • 135.000 Euro für die Einrichtung eines sogenannten Multifunktionsraums für Online-Konferenzen und Video-Aufzeichnungen

Bei den Kollegen stößt das auf Kritik. Für das Projekt habe es offenbar "keine spezifische Kostenschätzung" gegeben, heißt es im Entwurf eines Berichts für das EU-Parlament von grünen Europaabgeordneten Daniel Freund. Es handele sich um Summen, die Europas Steuerzahlern nicht zu vermitteln seien. "Da hat offenbar jemand die Bodenhaftung verloren", sagte er dem "Spiegel". "Solche Projekte können alte Vorurteile verstärken, dass die Abgeordneten in Brüssel schon genug Privilegien haben."

Wieland dagegen verteidigt sein Luxusbüro. "Es geht nicht um persönliche Annehmlichkeiten, sondern um eine moderne und effiziente Bürotechnik, die später auf alle Abgeordneten ausgerollt werden soll", sagte er. "Testen kostet Geld, aber nicht testen kostet auch Geld."

12:39 Uhr

Mann bespritzt Verwaltungsbeschäftigte mit Benzin und zückt Feuerzeug

Nach der Aufforderung, die Stadtverwaltung in Dormagen bei Köln wegen eines fehlenden 3G-Nachweises zu verlassen, hat ein 28-jähriger Mann drei Mitarbeiterinnen und sich selbst mit Benzin bespritzt. Anschließend habe er ein Feuerzeug hervorgeholt und es drohend in Richtung der Mitarbeiterinnen gehalten, teilt die Polizei mit. Demnach überwältigten weitere Angestellte der Stadtverwaltung Dormagen den Mann am Donnerstag und hielten ihn bis zum Eintreffen der Polizei fest.

Die drei Frauen erlitten der Polizei zufolge leichte Augen- und Atemwegsreizungen. Nach Angaben der Polizei hatte der Mann zuvor einen Brief bei der Verwaltung abgegeben, in dem der Asylbewerber ein Einzelzimmer forderte. Anschließend sei er aufgefordert worden, das Gebäude zu verlassen, worauf er eine Plastikflasche mit dem Benzin hervorgeholt habe. Insgesamt habe er etwa einen Liter Benzin in dem Büro verteilt. Der 28-Jährige wurde von der Polizei in eine Psychiatrie gebracht. Ihm wurde wegen des Verdachts auf Drogenkonsum eine Blutprobe entnommen.

12:07 Uhr

Mordkommission ermittelt: 47-Jähriger im Auto gefunden

Ein 47-Jähriger ist in Berlin mit schweren Kopfverletzungen in einem Auto gefunden worden und anschließend im Krankenhaus gestorben. Wie die Polizei mitteilt, ermittle nun die Mordkommission in dem Fall. Der Mann wurde demnach am Donnerstagabend im Ortsteil Gesundbrunnen in Berlin-Mitte gefunden. Die Hintergründe sind bislang unklar.

11:33 Uhr

Nach Missbrauchsskandal: Prinz Andrew soll nicht mehr "Herzog von York" heißen

Prinz Andrew droht in den USA der Prozess: Die Klägerin Virginia Giuffre wirft dem Royal vor, sie vor rund 20 Jahren als Minderjährige mehrfach missbraucht zu haben. Sie soll dabei von dem mittlerweile gestorbenen US-Multimillionär Jeffrey Epstein an Andrew vermittelt worden sein. Als Konsequenz hat nun ein hochrangiger Ratsvertreter der englischen Stadt York Prinz Andrew aufgefordert, dieser solle seinen Titel als "Herzog von York" verlieren. "Nachdem die Queen ihm seine militärischen Rollen und royalen Schirmherrschaften entzogen hat, sollte er nun auch auf seinen Titel als Herzog von York verzichten", sagte der Liberaldemokrat Darryl Smalley aus dem City of York Council. York sei stolz auf seine besondere Verbindung zur Krone. Nun müssten alle Anschuldigungen, die gegen Andrew erhoben wurden, aufgearbeitet werden. "Unsere großartige Stadt hat Besseres verdient", twitterte Smalley.

10:38 Uhr

Eisenbahnwagen entgleist - mindestens neun Menschen sterben

270636100.jpg

picture alliance/dpa/K K Productions/AP

Bei einem Zugunglück in Indien sind neun Menschen ums Leben gekommen. Drei von ihnen starben in einem Krankenhaus, wie ein Bahnsprecher mitteilt. 36 weitere seien verletzt worden, etliche von ihnen schwer. Bei dem Unglück im Bundesstaat Westbengalen seien am Donnerstagabend zwölf Eisenbahnwagen eines Zuges entgleist und drei ganz umgekippt. Indiens Bahnminister Ashwini Vaishnaw sagte der indischen Nachrichtenagentur ANI, erste Untersuchungen zur Unfallursache wiesen auf eine technische Panne beim Zug hin. Die Angehörigen der Opfer würden eine Entschädigungszahlung erhalten.

Dies war das erste größere Zugunglück in Indien seit knapp drei Jahren, wie indische Medien berichteten. Früher gab es solche Unfälle häufiger, aber nach mehreren Sicherheitsvorkehrungen der Bahn seien sie seltener geworden. Das indische Zugnetz gehört zu den größten der Welt. Das Land ist mit mehr als 1,3 Milliarden Einwohnerinnen und Einwohnern auch das zweitbevölkerungsreichste Land der Welt.

10:33 Uhr

Krokodilfleisch boomt in Thailand

+++ Achtung: Dieser Beitrag ist nichts für Vegetarier. Bitte scrollen Sie einfach weiter, wenn Sie kein Fleisch essen +++

Haben Sie schon einmal Krokodilfleisch probiert? Nein? Dann ist es vielleicht an der Zeit. Denn in Thailand ist das Fleisch der Reptilien zurzeit der Hit. Wegen steigender Preise für Schweinefleisch weichen dort immer mehr Menschen auf Krokodile als Alternative aus. Das Fleisch sei nicht nur billiger und schmackhafter, sondern auch relativ fettfrei und voller Proteine, zitierte die Zeitung "Bangkok Post" Wichai Rungtaweechai, den Besitzer einer Krokodilfarm in der zentralthailändischen Provinz Nakhon Pathom. Krokodilfleisch sei für etwa 105 Baht (2,80 Euro) pro Kilo zu bekommen, ein Kilo Schweinefleisch koste hingegen mit 200 Baht (5,30 Euro) fast das Doppelte, hieß es.

90892403.jpg

(Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com)

Der obere Teil des Schwanzes ist laut Feinschmeckern das beliebteste und leckerste Stück. Der Geschmack ähnelt dem von Geflügel. "Fleisch von anderen Körperteilen kann jedoch auch auf vielfältige Weise verwendet werden, beispielsweise in Grillgerichten, mit Nudeln oder im Wok", sagte Farmbesitzer Wichai Rungtaweechai.

10:15 Uhr

Kylie Jenner knackt Instagram-Rekord

Ein neuer Meilenstein auf Instagram für US-Reality-Star Kylie Jenner: Die 24-Jährige knackte auf der Plattform die Marke von 300 Millionen Abonnenten. Rund 301 Millionen Menschen folgen nun dem Account der Unternehmerin. Das sei ein Rekord, berichtete das US-Magazin "People". Zuvor habe noch keine andere Frau auf Instagram die 300-Millionen-Follower-Marke erreicht. Jenner, die aktuell ihr zweites Kind mit Rapper Travis Scott erwartet, veröffentlichte auf der Plattform vor kurzem Aufnahmen von ihrem Babybauch.

Der einzige Promi mit mehr Instagram-Abonnenten ist laut "People" Fußballstar Cristiano Ronaldo. Als meistabonnierte Person auf Instagram hat er 390 Millionen Follower. Mehr Abos hat nur das Unternehmen selbst: Dem offiziellen Account von Instagram folgen auf der Plattform 461 Millionen Konten.

09:51 Uhr

Nordkorea feuert erneut zwei Raketen ab

Es ist bereits der dritte Raketentest seit Jahresbeginn: Nordkorea hat nach Angaben des südkoreanischen Militärs erneut mindestens zwei Raketen abgefeuert. Es handele sich vermutlich um ballistische Raketen von kurzer Reichweite. Die Raketen seien im Nordwesten des Landes gestartet und in Richtung Osten geflogen, teilt der Generalstab mit. Wie weit sie flogen, ist bislang unklar. Südkoreas Militär hatte von einem zunächst nicht-identifizierten Geschoss gesprochen, das das Nachbarland abgefeuert habe.

UN-Resolutionen untersagen Nordkorea die Erprobung ballistischer Raketen, die einen Atomsprengkopf tragen können. Trotz internationaler Sanktionen wegen seines Atomwaffenprogramms hat Pjöngjang nach eigenen Angaben am 5. und am 11. Januar Hyperschallraketen getestet. Der zweite Test war von Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un persönlich beaufsichtigt worden.

09:11 Uhr

Name enthüllt: So soll Helene Fischers Tochter heißen

Helene Fischer und ihr Lebensgefährte Thomas Seitel sind vor wenigen Wochen Eltern geworden. Jetzt will die "Bild"-Zeitung den Namen des Mädchens erfahren haben: Nala. Der Name dürfte vielen vor allem aus einem Disney-Klassiker bekannt vorkommen. Wer den "König der Löwen" gesehen hat, wird sich rasch an den Namen von Simbas Freundin erinnern.

"Nala" heißt nun also nicht nur die tapfere Freundin des Löwen-Königs, sondern auch die Tochter von Helene Fischer. Wie die "Bild" berichtet, sei Fischer "ein riesiger Disney-Fan". So habe der Schlager-Star es als große Ehre empfunden, für den Film-Klassiker "Vaiana" den Titelsong aufzunehmen.

Mehr dazu lesen Sie hier.
08:46 Uhr

Über den Norden ziehen Wolken, im Süden wird es sonnig

Die Wetterkarte bleibt in den kommenden Tagen zweigeteilt. Über der Nordhälfte richten sich Wolken ein und im Süden wird es nach Nebelauflockerung freundlich. Die Temperaturen steigen vorerst vielerorts deutlich an. Im Osten bleibt es jedoch frostig.

08:15 Uhr

"Alle Daten sind zerstört": Hacker attackieren ukrainische Regierungsseiten

In der Ukraine hat es einen massiven Hackerangriff auf Internetseiten der Regierung gegeben. Dazu sei es in der Nacht zum Freitag gekommen, teilt das Bildungsministerium in der Hauptstadt Kiew via Facebook mit. Demnach handelt es sich um einen "weltweiten Angriff". Nicht abzurufen waren am Morgen etwa die Homepages des Außenministeriums, des Energieministeriums, der Regierung und des Rettungsdienstes.

Eine auf Cyberangriffe spezialisierte Einheit bei der Polizei habe Ermittlungen aufgenommen, teilte das Energieministerium mit. Wer hinter dem Angriff steht, ist noch völlig unklar. Wie ukrainische Medien meldeten, tauchte beim Außenministerium zunächst eine Ankündigung auf Russisch, Polnisch und Ukrainisch auf. Darin hieß es: "Alle Daten auf dem Computer sind zerstört, es ist unmöglich, sie wiederherzustellen."

Mehr dazu lesen Sie hier.
07:38 Uhr

US-Milliardär verkauft New Yorker Luxuswohnung für fast 190 Millionen Dollar

190 Millionen Dollar für eine Penthouse-Wohnung über dem Central Park. Hätten Sie bei dem Preis zugeschlagen? Wohl eher nicht. Der US-Milliardär Daniel Och hat Medienberichten zufolge einen Käufer für sein Luxus-Appartement über dem New Yorker Central Park gefunden und dabei binnen knapp zwei Jahren den Kaufpreis sogar verdoppelt. Demnach hatte Och die 900 Quadratmeter-Wohnung mit vier Schlafzimmern 2019 für 93 Millionen Dollar erworben. Das "Wall Street Journal" schätzt, dass der Verkauf an einen anonymen Käufer "einer der teuersten ist, die jemals in New York abgeschlossen wurden". In demselben Wolkenkratzer mit der Adresse 220 Central Park South hatte der US-Fondsmanager Ken Griffin 2019 rund 238 Millionen Dollar für eine Wohnung bezahlt.

Das Vermögen des 61-jährigen Och wird von "Forbes" auf 4,1 Milliarden Dollar geschätzt. Och ist Gründer und ehemaliger Geschäftsführer des New Yorker Investmentfonds Och-Ziff Capital Management, der inzwischen in Sculptor umbenannt wurde. Seinen Hauptwohnsitz hatte er aus steuerlichen Gründen nach Florida verlegt, die Luxuswohnung sollte ihm als Nebenwohnsitz dienen. Der Milliardär besitzt aber ein weiteres Penthouse im Westen des Central Parks. Dessen Wert wird dem "Journal" zufolge auf 57,5 Millionen Dollar geschätzt.

Mehr dazu lesen Sie hier.
07:10 Uhr

Chinesische Spionin wollte wohl britisches Parlament beeinflussen

270501064.jpg

picture alliance/dpa/PA Wire

Sie soll gut im Londoner Regierungsviertel vernetzt sein und Hunderttausende Pfund an Oppositionspolitiker und die Labour-Partei gespendet haben: Der britische Inlandsgeheimdienst warnte das Parlament nun vor einer angeblichen Spionin Chinas. Innenministerin Priti Patel zufolge versuchte sie, "für die Kommunistische Partei Chinas" Parlamentarier zu beeinflussen.

Die chinesische Botschaft in London wies die Spionage-Anschuldigungen zurück und erklärte: "Wir müssen und werden niemals versuchen, Einfluss in einem ausländischen Parlament zu kaufen". Sie fügte hinzu: "Wir lehnen Verleumdung und Einschüchterung der chinesischen Gemeinschaft in Großbritannien entschieden ab."

Der mittlerweile zurückgetretene Barry Gardiner, der 200.000 Pfund von der angeblichen Spionin erhalten haben soll, erklärte, dass alle Spenden ordnungsgemäß gemeldet worden seien. Er sagte zudem, dass der Sohn der beschuldigten Person bis zu seinem Rücktritt am Donnerstag für ihn gearbeitet habe.

06:39 Uhr

Betrunkener schläft mit laufendem Motor vor Polizeiwache ein

Ein Betrunkener ist in Rheinland-Pfalz in seinem Auto vor einer Polizeiwache eingeschlafen. Wie die Polizei in Bernkastel-Kues mitteilt, lief der Motor seines Wagens aber weiter und das Auto hupte mehrmals. Bei einer Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der 26-jährige Fahrer über dem Lenkrad eingeschlafen war. Der Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,72 Promille.

Dem Fahrer wurde eine Blutprobe entnommen. Die Polizei leitete ein Verfahren wegen Trunkenheit im Verkehr ein.

06:16 Uhr

Keine Gnade für Kennedys Mörder: Sirhan muss weiter in Haft bleiben

Seit 53 Jahren sitzt Sirhan Sirhan für den Mord an dem US-Politiker Robert F. Kennedy im Gefängnis. Ein Bewährungsausschuss hatte seine Freilassung empfohlen. Der kalifornische Gouverneur Gavin Newso lehnte das nun aber ab. Der Mord an Kennedy im Jahr 1968 zähle mit zu den berüchtigsten Verbrechen der amerikanischen Geschichte, schrieb Newsom in einer Erklärung. Nach Jahrzehnten im Gefängnis habe Sirhan nicht die nötige Einsicht gezeigt, die ihn von weiteren gefährlichen Entscheidungen abhalten würde.

Ethel Kennedy, die Witwe von Robert F. Kennedy, und sechs ihrer insgesamt elf Kinder zeigten sich in einer gemeinsamen Mitteilung "zutiefst erleichtert" über Newsoms Entscheidung. Zwei Kennedy-Söhne hatten sich dagegen für Sirhans Freilassung ausgesprochen. Robert F. Kennedy Jr. schrieb im August in einem Brief an das Bewährungsgremium, dass er glaube, sein Vater hätte Sirhans beeindruckende Rehabilitation anerkannt, wie die "Los Angeles Times" berichtete. Douglas Kennedy erklärte demnach, Häftlinge sollten freigelassen werden, wenn sie nicht länger eine Bedrohung für sich oder andere darstellten.

Mehr dazu lesen Sie hier.
05:56 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht

ntv.de Dienste
Software
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.