Freitag, 02. April 2021Der Tag

mit Kristin Hermann
Kristin Hermann
22:32 Uhr

Das war Freitag, der 2. April 2021

Liebe Leserinnen und Leser, ich verabschiede mich in den Feierabend und wünsche Ihnen trotz aller Beschränkungen weiterhin ein schönes Osterfest.

Hier noch die Schlagzeilen des Tages:

22:13 Uhr

USA heben von Trump verhängte Sanktionen gegen internationalen Strafgerichtshof auf

Die US-Regierung von Präsident Joe Biden hat Sanktionen und Visabeschränkungen gegen Mitarbeiter des Internationalen Strafgerichtshofs (ICC) in Den Haag aufgehoben. US-Außenminister Antony Blinken teilte mit, Biden habe eine entsprechende Verfügung seines Amtsvorgängers Donald Trump rückgängig gemacht. Dadurch seien auch die von der Trump-Regierung verhängten Strafmaßnahmen gegen die Chefanklägerin des Gerichts, Fatou Bensouda, sowie ICC-Abteilungsleiter Phakiso Mochochoko, aufgehoben. Visarestriktionen für Mitarbeiter des Gerichtshofes seien ebenfalls gestrichen worden.

21:46 Uhr

Über eine halbe Million Euro: Videospiel für Rekordsumme in den USA versteigert

Ein original verpacktes "Super Mario Bros."-Computerspiel aus dem Jahr 1985 ist bei einer Auktion in den USA für eine Rekordsumme von 660.000 Dollar (etwa 561.000 Euro) versteigert worden. Dies ist ein Weltrekord für ein Videospiel bei einer Versteigerung, teilte das Auktionshaus Heritage Auctions im texanischen Dallas mit. Das japanische Unternehmen Nintendo hatte das inzwischen weltberühmte Videospiel "Super Mario Bros." 1985 auf den Markt gebracht.

Der am Freitag versteigerte Nintendo-Klassiker sei in extrem guten Zustand gewesen, teilte Heritage mit. Das Videospiel war 1985 als Weihnachtsgeschenk gekauft worden und dann für 36 Jahre in einer Schublade verschwunden. "Es lag die ganze Zeit über unten in meinem Büroschreibtisch", sagte der Spielebesitzer, der anonym bleiben wollte, laut Mitteilung. Erst in diesem Jahr sei er wieder darauf gestoßen.

21:19 Uhr

USA: Höchste Zahl von Festnahmen an Grenze zu Mexiko seit zwei Jahrzehnten

Die US-Behörden haben nach eigenen Angaben im März an der Grenze zu Mexiko mehr als 171.000 Migranten festgenommen und damit so viele wie seit zwei Jahrzehnten nicht mehr. Dies ging aus vorläufigen Daten hervor, in die die Nachrichtenagentur Reuters Einblick erhielt. Darunter waren etwa 19.000 unbegleitete Minderjährige. Im April 2000 waren 180.000 Migranten festgenommen worden. Der Anstieg stellt eine Herausforderung für Präsident Joe Biden dar, der angetreten war, um die restriktive Einwanderungspolitik seines Vorgängers Donald Trump zu lockern.

21:02 Uhr

Polizist und Angreifer nach Zwischenfall am US-Kapitol tot

Neue Erkenntnisse rund um den Zwischenfall am US-Kapitol in Washington: Einer der Beamten wurde bei dem Angriff getötet, ein weiterer verletzt, wie die Chefin der Kapitol-Polizei, Yogananda Pittman,erklärte. Der Fahrer, der mit einem Messer aus dem Wagen stieg, wurde erschossen, wie sie weiter berichtete. Er habe zuvor nicht auf Warnrufe der Sicherheitskräfte reagiert.

20:41 Uhr

Polizei verbietet "Querdenker"-Treffen am Wohnort von Ministerpräsident Weil

Die Polizei Hannover hat eine für Ostersonntag geplante, sogenannte Querdenker-Versammlung am Wohnsitz des niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil von der SPD verboten. Den Veranstaltern gehe es ausschließlich darum, eine Drohkulisse für den Regierungschef aufzubauen, ihn im privaten Umfeld einzuschüchtern und so die Corona-Politik der Landesregierung beeinflussen zu wollen, teilte die Polizei zur Begründung mit. "Ein solches Verhalten ist im höchsten Maße demokratiegefährdend und war aus diesem Grunde zu untersagen."

20:20 Uhr

Mönchengladbach: 40-Jähriger tot in Wohnung gefunden -Tatverdächtiger in U-Haft

Nach dem Fund eines Toten, der längere Zeit in einer Wohnung in Mönchengladbach lag, sitzt ein 28-Jähriger unter Mordverdacht in U-Haft. Das 40 Jahre alte Opfer sei vor einer Woche gefunden worden, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft in einer gemeinsamen Erklärung mit. Der 28-Jährige soll ihn in dessen Wohnung in einem Mehrfamilienhaus getötet haben. Nachbarn hatten den 40-Jährigen vermisst und Rettungskräfte alarmiert. Der Leichnam habe vielfache Verletzungen an Kopf und Hals, teilten die Behörden mit. Sie seien Anzeichen scharfer und stumpfer Gewalt.

Die Untersuchungen hätten den Verdacht eines vorsätzlichen Tötungsdelikts ergeben. Der Zeitpunkt seines Todes habe beim Auffinden bereits einige Wochen zurückgelegen. Eine Mordkommission sicherte in der Wohnung zahlreiche Spuren, deren Auswertung zu dem polizeibekannten Tatverdächtigen führten. Der 28-Jährige wurde am Donnerstag in Mönchengladbach festgenommen. Ein Haftrichter ordnete nun Untersuchungshaft an. Zu den Hintergründen gab es zunächst keine Angaben. Die Ermittlungen zu Motiv und Tatumständen dauerten noch an, hieß es.

19:37 Uhr

US-Kapitol nach Sicherheitsvorfall abgeriegelt - zwei Polizisten verletzt

Das Kapitol in Washington, Sitz des US-Kongresses, ist nach einem Sicherheitsvorfall abgeriegelt worden. Zwei Polizisten seien in der Nähe des Gebäudes von einem Auto angefahren und verletzt worden, teilte die Polizei mit. Der Fahrer des Wagens wurde demnach festgenommen. Wie die Kapitol-Polizei auf Twitter schrieb, wurden sowohl die beiden Beamten als auch der Fahrer des Autos ins Krankenhaus gebracht.

Der Vorfall weckt Erinnerungen an den 6. Januar, als radikale Anhänger des früheren US-Präsidenten Donald Trump das Kongressgebäude gewaltsam stürmten. Im Zuge der Ausschreitungen in der US-Hauptstadt kamen insgesamt fünf Menschen zu Tode. Gegen Trump wurde ein Amtsenthebungsverfahren wegen "Anstiftung zum Aufruhr" eingeleitet, das jedoch im US-Senat scheiterte.

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19:00 Uhr

Cheyenne Ochsenknecht kündigt nach Geburt Baby-Auszeit an

Die frisch gebackene Mama Cheyenne Ochsenknecht ist mit Baby Mavie zuhause auf dem Bauernhof in der Steiermark angekommen. Eine Woche nach der Geburt bedankt sie sich im Namen ihrer kleinen Familie auf Instagram bei ihren Followern. "Mein Postfach explodiert." Offenbar haben viele neben Glückwünschen auch den Babynamen kommentiert. Gleichzeitig kündigt Ochsenknecht eine kleine Baby-Auszeit an. "Ich werde in den nächsten Wochen nicht so präsent sein auf Instagram wie sonst, weil ich einfach die erste Kennlernzeit genießen möchte."

18:25 Uhr

Russlands Menschenrechtsbeauftragte lässt Nawalny-Beschwerden prüfen

Die Menschenrechtsbeauftragte der russischen Regierung, Tatjana Moskalkowa, lässt die Beschwerden des in Hungerstreik getretenen Kremlgegners Alexej Nawalny prüfen. Nach Nawalnys Klage über fehlende medizinische Hilfe im Straflager habe sie eine Reihe von Nachrichten sowohl von den Anwälten des 44-Jährigen als auch von anderen Bürgern erhalten, sagte Moskalkowa der Agentur Interfax zufolge. Sie haben sich daraufhin an den Direktor des russischen Strafvollzugs gewandt mit der Bitte, die Beschwerden zu prüfen.

Der rund 100 Kilometer östlich von Moskau inhaftierte Nawalny klagt über starke Rückenschmerzen und Lähmungserscheinungen in einem Bein. Kürzlich schrieb er, er werde im Lager nicht nur durch Schlafentzug gefoltert, sondern auch medizinisch nicht ausreichend versorgt. Der russische Strafvollzug wies diesen Vorwurf zurück.

18:01 Uhr

FDP-Chef Lindner skeptisch gegenüber Ampel im Bund

Der FDP-Partei- und Fraktionschef Christian Lindner hat sich zurückhaltend über die ­Chancen einer Ampelkoalition nach der Bundestagswahl gezeigt. "Die Debatte über eine Ampel ist sehr spekulativ, da Grüne und SPD sich inhaltlich deutlich links der Mitte ­positionieren. Es soll vermutlich nur von der Nähe zur Linkspartei abgelenkt werden", sagt Lindner in der aktuellen Ausgabe des "Spiegel". FDP-Generalsekretär Volker Wissing erneuert das Ziel seiner Partei, im Herbst regieren zu wollen. "Wir sind bereit zur Regierungsverantwortung, wenn die Inhalte stimmen und sich die FDP in einer Koalition wiederfinden kann."

17:31 Uhr

Streit um Schadenersatz: "Ever Given" darf Suezkanal nicht verlassen

Wegen der Auseinandersetzung um Schadenersatz könnte sich die Weiterfahrt der "Ever Given" am Suezkanal noch längere Zeit hinziehen. Die Kanalbehörde fordert wegen der tagelangen Blockade Schadenersatz in Höhe von einer Milliarde Dollar und will die Weiterfahrt erst bei einer Einigung erlauben. "Wir haben viel Mühe und Arbeit in die Rettung des Schiffs gesteckt. Wir haben täglich Einnahmen verloren. Uns steht eine Entschädigung zu", sagte Usama Rabi, Vorsitzender der Kanalbehörde der staatlichen Nachrichtenseite Al-Ahram zufolge. Derzeit liegt die "Ever Given" im Großen Bittersee zwischen dem nördlichen und südlichen Teil des Suezkanals.

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17:18 Uhr

Schlagzeilen am Abend

16:54 Uhr

BossHoss-Sänger Alec Völkel und seine Frau sind wieder Eltern geworden

BossHoss-Sänger Alec Völkel ist wieder Vater geworden. Auf Instagram verkündete er am Freitag die Geburt einer kleinen Tochter und teilte ein Bild dazu. "Alles an dir ist märchenhaft schön! Möge dein Leben genauso verlaufen", schrieb Völkel dazu. Mit seiner Frau Johanna hat er bereits ein Kind. Völkel ist als Frontsänger der Country-Rock-Band The BossHoss bekannt. In den vergangenen Jahren waren er und Band-Kollege Sascha Vollmer zudem in TV-Formaten wie der Musik-Castingshow "The Voice of Germany" oder der Sat.1-Show "The Mole" zu sehen.

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16:27 Uhr

Umweltkatastrophe in Bolivien: Riesiger See wegen Müllmassen kaum noch zu sehen

Der Uru-Uru-See in Bolivien ist 21 Kilometer lang und 16 Kilometer breit. Trotz seiner immensen Größe ist das Gewässer im Anden-Hochgebirge an vielen Stellen kaum noch zu erkennen. Grund: Der See wird von Plastikmüll regelrecht überschwemmt. Schwermetalle aus dem Bergbau tun ihr Übriges.

16:01 Uhr

Thüringer CDU-Chef reagiert verhalten auf Maaßen-Vorstoß

Die Thüringer CDU-Spitze hat verhalten auf den Vorstoß reagiert, Hans-Georg Maaßen als Wahlkreiskandidat in Südthüringen vorzuschlagen. Die Entscheidung über den Bundestagskandidaten liege satzungsgemäß bei den Delegierten der vier CDU-Kreisverbände in Südthüringen, schrieb CDU-Landeschef Christian Hirte auf Twitter. Gleichzeitig ergänzte er: "Ich teile viele Sichtweisen und den Stil von Maaßen nicht. Für die CDU Thüringen steht aber fest: Politik für Thüringen ohne AfD und Linke!"

Ex-Verfassungsschutzchef Maaßen will zur Bundestagswahl im September für die CDU im Wahlkreis 196 in Südthüringen antreten. In diesem Wahlkreis war bei der Bundestagswahl 2017 der mittlerweile aus der Partei ausgetretene Mark Hauptmann gewählt worden, gegen den in der Maskenaffäre der Union ein Ermittlungsverfahren läuft.

15:19 Uhr

Mann tritt schwangere Frau vor Berliner Bäckerei nach Zutrittsverbot ohne Maske

In Berlin-Charlottenburg soll ein Mann die Angestellte einer Bäckerei erst rassistisch beleidigt und dann getreten und geschlagen haben, nachdem sie ihm den Zutritt ohne Mund-Nasen-Schutz verweigert hatte. Die Frau habe ihn zunächst aufgefordert, eine Maske aufzusetzen oder das Geschäft zu verlassen, teilte die Polizei mit. Der Mann habe sie beschimpft und sei gegangen, dann aber zurückgekommen. Die sichtbar schwangere Frau soll sich dem Mann Zeugenaussagen zufolge in den Weg gestellt haben.

Der Mann habe die Frau daraufhin offenbar mehrfach gegen Arme und Schultern geschlagen und ihr zudem mindestens einmal in den Unterleib getreten, teilte die Polizei mit. Die Angegriffene habe sich gewehrt, indem sie die Fahnenstange eines vor dem Laden stehenden Werbeträgers ergriff und dem Mann damit gegen den Kopf schlug. Er habe eine Platzwunde erlitten und sie dann in Ruhe gelassen. Zeugen alarmierten die Polizei, die den 41-Jährigen in der Nähe der Bäckerei festnahm. Gegen ihn wird wegen gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung ermittelt.

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14:54 Uhr

Rolle in "Sex and the City"? Heidi Klum klärt auf

Heidi Klum ist immer für einen Spaß zu haben und so ließ das Model natürlich auch den 1. April nicht aus, um ihre Fans hinters Licht zu führen. Am Donnerstag teilte die 47-Jährige ein Bild via Instagram, das sie neben den "Sex and the City"-Stars Cynthia Nixon alias Miranda Hobbes, Kristin Davis alias Charlotte York und Sarah Jessica Parker alias Carrie Bradshaw zeigt und verkündete: "Es war SO schwer, diese Überraschung für mich zu behalten aber ich kann endlich mit euch teilen, dass ich Teil der neuen Staffel 'Sex and the City' sein werde", schrieb Klum."Ich kann es nicht erwarten, mit diesen Ladys ein paar Cosmos zu trinken und meine Manolos anzuziehen."

Wenige Stunden später löste das Klum in einem Instagram-Video dann auf: alles nur ein Aprilscherz! Das mit der "Sex and the City"-Musik untermalte Video zeigt die "Germany's next Topmodel"-Chefin in einem knappen weißen Tweed-Kostüm am Pool, ohne BH, dafür mit großer Sonnenbrille. In der Hand hält sie ein Glas des kultigen "SatC"-Cocktails Cosmopolitan und auf der Stirn steht "April fools" (dt. Aprilscherz) geschrieben.

14:30 Uhr

Kleinkind fällt zehn Meter in die Tiefe - und überlebt

Ein kleiner Junge in Rheinland-Pfalz hat heute einen ganz großen Schutzengel gehabt: Das ein Jahr alte Kind ist in Bad Kreuznach aus einem Fenster im vierten Stock eines Hauses gestürzt - und hat überlebt. Der Junge sei bei dem Sturz aus rund zehn Metern Höhe zwar erheblich verletzt worden, es bestehe jedoch keine Lebensgefahr, teilte die Polizei mit. Der Junge soll über einen Sessel zu dem geöffneten Fenster geklettert und dann in die Tiefe auf einen Grünstreifen gestürzt sein. Beim Eintreffen der Rettungskräfte sei das Kind ansprechbar gewesen und mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen worden. Die 28 Jahre alten Eltern hätten das Fenster zum Lüften geöffnet und in der Wohnung geputzt - dabei hatten sie offenbar ihren Sohn nicht die ganze Zeit im Auge.

13:28 Uhr

BR-Satiresendung wegen "Blackfacing" in der Kritik

Die "Letzte Instanz"-Sendung des WDR vor einigen Wochen war offenbar nicht das letzte Mal, dass ein Fernsehsender mit einem Beitrag mal so richtig ins Klo greift und zeigt, dass in vielen Redaktionen immer noch an Bewusstsein für Rassismus mangelt: In der Satiresendung "Schleich Fernsehen" des Bayerischen Rundfunks (BR) mimt der Satiriker Helmut Schleich einen schwarzen Despoten, der der Bundesrepublik verschrobene Tipps gibt, wie die Corona-Pandemie gemeistert werden könnte - verpöntes Blackfacing (auf Deutsch: Gesicht schwärzen) inklusive. Die missglückte Franz-Josef-Strauß-Parodie in Gestalt eines afrikanischen Diktators mache ihn "fassungslos", schreibt der Journalist Malcolm Ohanwe, der einen Ausschnitt davon auf Twitter veröffentlicht hat:

"Bevor im Bayerischen Fernsehen ein Schwarzer Mann eine Sendung moderiert, malt sich die Redaktion lieber Schwarz an und verarscht afrikanische Staaten. Muss man das verstehen?", fragt er in einem weiteren Tweet - und ist mit seiner Kritik nicht allein: "Jedes Mal von neuem die gleiche Diskussion, als wäre das ganze nicht schon 1000 mal kritisiert worden", schreibt eine Twitter-Nutzerin und ein Nutzer fragt: "Ist das euer Ernst? Blackfacing? (...) Die zuständige Redaktion sollte wohl mal dringend sensibilisiert werden." Es gibt jedoch auch Tweets, in denen das Verhalten verteidigt und mit der Freiheit der Satire argumentiert wird. Der Bayerische Rundfunk hat sich zu dem Rassismusvorwurf bislang noch nicht geäußert.

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13:11 Uhr

Unterstützerkreis in der CDU für Söder als Kanzlerkandidaten wächst

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Bayerns Ministerpräsident und CSU-Chef Markus Söder.

(Foto: dpa)

CSU-Chef Markus Söder bekommt bei der K-Frage noch mehr Rückenwind: Der Kreis der CDU-Bundestagsabgeordneten, die Söder als Unionskanzlerkandidaten bei der Bundestagswahl sehen wollen, wächst weiter. "Die Menschen aus meiner Heimat sehen in Markus Söder einen guten Kanzler", sagte unter anderem der sächsische CDU-Abgeordnete Marian Wendt dem "Spiegel". Auch der CDU-Abgeordnete und Ostbeauftragte der Bundesregierung, Marco Wanderwitz, und der CDU-Bundestagsabgeordnete Markus Grübel aus Nordrhein-Westfalen sprechen sich dem Bericht zufolge für den CSU-Chef aus. Doch auch Laschet hat weiterhin Unterstützer, die sich öffentlich für ihn an der Spitze der Union stark machen wie NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann.

In Umfragen liegt derzeit in der K-Frage Söder klar vor Laschet. In dem gestern veröffentlichten ARD-"Deutschlandtrend" legte der bayerische Ministerpräsident im Vergleich zur vorherigen Umfrage noch einmal um drei Punkte auf 54 Prozent zu. Laschet sackte dagegen um drei Punkte auf 19 Prozent ab. Laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag des Redaktionsnetzwerks Deutschland unter 1030 CDU-Mitgliedern sind zudem nur 21 Prozent der Parteibasis für Laschet als Kanzlerkandidaten. Söder kam in der ebenfalls gestern veröffentlichten Erhebung auf 68 Prozent. Die Entscheidung über die Unions-Kanzlerkandidatur soll zwischen Ostern und Pfingsten fallen - das sind 50 Tage. Bis dahin wird es also sicherlich noch die eine oder andere Umfrage auch bei uns geben:

12:36 Uhr

Krampfanfall nach Verhaftung - Mann stirbt im Krankenhaus

Polizisten verhaften einen per Haftbefehl gesuchten Mann in seiner Wohnung. Als sie die Polizeiwache erreichen, erleidet der 58-Jährige einen Krampfanfall - und stirbt Stunden später im Krankenhaus. Der Vorfall hat sich gestern Abend in Hamburg-Billstedt ereignet, wie die Hamburger Polizei heute mitteilt. Herbeigerufene Rettungskräfte hätten Wiederbelebungsmaßnahmen eingeleitet und den 58-Jährigen in eine Klinik gebracht. Dort sei er wenige Stunden später gestorben. Die Todesursache sei noch unklar und werde jetzt ermittelt.

12:03 Uhr

Schlagzeilen am Mittag

11:51 Uhr

Riesiger Felsblock in Hauswand gekracht

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So sah der Einschlag des tonnenschweren Felsblocks in der Ferienwohnung aus.

(Foto: picture alliance / ZEITUNGSFOTO.AT / APA / picturedesk.com)

Falls Sie wegen der Corona-Pandemie auf Ihren Osterurlaub im Stubaital in Tirol verzichten mussten, hat das vielleicht sein Gutes - zumindest, wenn Sie diese Ferienwohnung gebucht hatten: In der vergangenen Nacht ist ein mehrere Meter hoher Felsblock in eine Hauswand gekracht und hat die Wohnung schwer beschädigt. Das Haus stand nach Polizeiangaben leer, sodass niemand verletzt wurde. Doch vorsorglich mussten 14 Menschen umliegende Häuser verlassen. Der Felsblock hatte sich etwa 150 Meter oberhalb von Neustift im Stubaital gelöst. Ein Geologe soll jetzt beurteilen, ob so ein steiniger "Besuch" im Wohnzimmer noch an anderen Stellen droht.

11:29 Uhr

Hilfsorganisation: Mehr als 40 Kinder bei Gewalt in Myanmar getötet

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Seit zwei Monaten wehren sich die Menschen in Myanmar mit Protesten gegen den Militärputsch.

(Foto: picture alliance/dpa/AP)

Bei den Protesten gegen die Militärjunta in Myanmar sind nicht nur mehrere Hundert Menschen getötet worden, sondern auch Kinder: Nach Angaben der örtlichen Hilfsorganisation für politische Gefangene (AAPP) wurden seit dem Militärputsch vor zwei Monaten 44 Kinder getötet. Damit habe sich die Zahl der getöteten Kinder in den vergangenen zwölf Tagen mehr als verdoppelt, teilte Save the Children mit. "Wir sind erschüttert, dass Kinder trotz der Aufrufe, sie vor Schaden zu bewahren, weiterhin zu den Zielen der tödlichen Angriffe zählen", erklärte die Kinderschutzorganisation. Besonders "abscheulich" sei es, dass mehrere Kinder Berichten zufolge zu Hause getötet worden seien, wo sie eigentlich sicher sein sollten, hieß es in der Erklärung weiter.

Das Militär geht äußerst brutal mit Tränengas, Gummigeschossen und scharfer Munition gegen die Bevölkerung vor. Mehr als 2700 Menschen wurden festgenommen, viele von ihnen bei nächtlichen Razzien in ihren Wohnungen. Laut der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) ließen die Militärmachthaber Hunderte Menschen zudem "gewaltsam verschwinden". Neben den "willkürlichen Verhaftungen" solle diese Strategie dafür sorgen, die Demonstranten einzuschüchtern, erklärte der für Asien zuständige HRW-Vertreter Brad Adams.

10:52 Uhr

Guinea meldet neuen Ebola-Fall

Rückschlag im Kampf gegen Ebola: Nach einer Phase ohne Neuinfektionen verzeichnen die Behörden im westafrikanischen Guinea beim aktuellen Ausbruch mit bisher mindestens zehn Toten einen neuen Fall. Gestern Abend teilten die Gesundheitsbehörden des Landes mit, der Ebola-Fall sei in der Soulouta-Provinz entdeckt worden. "Wir werden alle Kontakte und Verdachtsfälle identifizieren und isolieren", sagte Sory Keira von der Gesundheitsbehörde ANSS. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hatte erst vor kurzem von einer "wichtigen Etappe" bei der Bekämpfung des jüngsten Ausbruchs gesprochen, weil es seit dem 4. März keine neuen Fälle mehr in Guinea gegeben habe.

  • Der Ausbruch hängt der panafrikanischen Gesundheitsbehörde Africa CDC zufolge mit dem verheerenden Ausbruch von 2014/2015 zusammen und ist das Ergebnis des Wiederauflebens eines Erregerstamms, der damals in Westafrika zirkulierte.
  • Bei dem bislang folgenschwersten Ebola-Ausbruch waren 2014/2015 in Guinea, Liberia und Sierra Leone mehr als 11.000 Menschen ums Leben gekommen.
  • Auch das zentralafrikanische Land Kongo verkündete vor kurzem einen neuen - den inzwischen zwölften - Ebola-Ausbruch.
  • Eine Ebola-Infektion führt meist zu hohem Fieber und inneren Blutungen und ist lebensgefährlich.
10:20 Uhr

Niederlande feiern 20 Jahre "Ehe für alle"

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Historischer Moment: Gert Kasteel und Dolf Pasker beim Ja-Wort am 1. April 2001.

(Foto: AP)

Vor 20 Jahren hat ein niederländisches Paar Geschichte geschrieben: Gert Kasteel und Dolf Pasker schlossen am 1. April 2001 den Bund fürs Leben - die weltweit erste gleichgeschlechtliche Ehe. Neben ihnen traute der Amsterdamer Bürgermeister um kurz nach Mitternacht noch drei weitere homosexuelle Paare: drei Männer-Paare und ein Frauen-Paar. "Es ist schöner, anderen Leuten zu sagen: Er ist mein Ehemann, er ist mein Mann", meint Pasker. Es habe ihm geholfen, sich selbst zu akzeptieren. "Ich bin sehr stolz darauf, dass es möglich ist", sagt Kasteel und sein Ehemann ergänzt: "Dass wir ein kleiner Teil dabei waren. Wir haben Geschichte geschrieben." Besonders schön: Alle vier Ehen haben Bestand behalten. Doch einer der Männer, Frank Wittebrood, starb 2011 mit 55 Jahren an einem Herzinfarkt.

Mittlerweile ist die "Ehe für alle" in vielen weiteren Ländern der Europäischen Union möglich - Deutschland folgte erst spät am 1. Oktober 2017. Auch Großbritannien, die Vereinigten Staaten, Australien, Mexiko und Südafrika gehören zu den 29 Staaten, die seitdem die gleichgeschlechtliche Ehe eingeführt haben. Aufgrund der Corona-Maßnahmen konnte das 20-jährige Jubiläum nur im kleinen Rahmen gefeiert werden. Amsterdam würdigt das Jubiläum mit der Ausstellung "Legal Love", in der 20 Porträts von Paaren zu sehen sind, die in den letzten zwei Jahrzehnten in der Stadt geheiratet haben. Femke Halsema, Bürgermeisterin von Amsterdam, sprach bei der Eröffnung von einem Meilenstein, aber betonte, es gebe noch viel zu tun. "Leider ist diese Freiheit in der Liebe und Akzeptanz von LGBTQ+ keineswegs selbstverständlich, und das ist inakzeptabel", sagte Halsema.

09:32 Uhr

Feuer bricht in Klinik aus - Herzchirurgen operieren weiter

Den Patienten sterben lassen und sich selbst in Sicherheit bringen? Das kam für Ärzte in einer Klinik im russischen Blagoweschtschensk offenbar nicht infrage: Ungeachtet eines Brandes in einem russischen Herzzentrum im Osten Russlands haben die Mediziner erfolgreich einen Patienten operiert. Es sei unmöglich gewesen, den Eingriff am offenen Herzen zu unterbrechen, meldete die Agentur Interfax unter Berufung auf die Klinik. Nach der OP hätten Patient und Ärzte das Gebäude verlassen. Der Zustand des Mannes wurde als stabil eingestuft. Er liegt demnach nun auf der Intensivstation eines anderen Krankenhauses. Aus noch ungeklärter Ursache war das Dach des alten Klinikgebäudes in Brand geraten. Den Behörden der Stadt nahe dem Pazifik zufolge wurden mehr als 100 Menschen in Sicherheit gebracht. Verletzte gab es nicht.

09:16 Uhr

April! April! So führte First Lady Jill Biden Journalisten hinters Licht

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Vor ihrem kleinen "Einsatz" als Stewardess: Jill Biden.

(Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS)

First Lady Jill Biden scheint ein Fan von Aprilscherzen zu sein: Die Frau von US-Präsident Joe Biden schlüpfte gestern auf einem Rückflug nach Washington in eine Stewardess-Uniform und verteilte Eiscremeriegel an die mitreisenden Journalisten und Mitarbeiter. Die ahnten offenbar nicht, wer sie da gerade bedient. Mit der schwarzen Kurzhaar-Perücke, der schwarzen Maske und dem Namensschild mit der Aufschrift "Jasmine" habe keiner die First Lady erkannt, berichteten Mitreisende, die Jill Biden bei dem Besuch in Kalifornien begleitet hatten. US-Medienberichten zufolge ist es nicht der erste Aprilscherz der Präsidentengattin. Als ihr Ehemann noch Vizepräsident war, versteckte sie sich demnach einmal in einem Gepäckfach der Air Force Two und erschreckte die Mitreisenden beim Öffnen des Fachs mit einem lauten "Buh!".

09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:30 Uhr

Corona-Held Captain Tom gibt posthum "Lebenslektionen"

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Sir Tom Moore sammelte im April 2020 knapp 37 Millionen Euro an Spenden für den Kampf gegen die Corona-Pandemie ein.

(Foto: AP)

Weltweit trauerten Menschen um den im Februar im Alter von 100 Jahren verstorbenen Corona-Helden Captain Tom Moore. Umso mehr wird es wahrscheinlich einige freuen, dass der sympathische Brite vor seinem Tod an einem Buch gearbeitet hatte. Heute erscheint der Band mit dem Titel "Life Lessons" ("Lebenslektionen"). Dabei handelt es sich um Anekdoten des Veteranen aus dem Zweiten Weltkrieg. Bescheidenheit und Humor hatten Captain Tom nicht nur in Großbritannien, sondern auf der ganzen Welt Sympathien eingebracht. Wer nochmal posthum etwas von Tom Moore über den Sinn des Lebens und den Tod erfahren möchte, muss sich allerdings erst einmal mit der englischen Ausgabe begnügen.

Moore hatte 2020 bei einer Rekordspendensammlung knapp 37 Millionen Euro für den finanziell unter Druck geratenen Gesundheitsdienst NHS eingesammelt. Dafür war der Brite 100 Runden mit seinem Rollator durch seinen Hinterhof spaziert. So avancierte er fast über Nacht zu einem nationalen Helden, Queen Elizabeth II. schlug ihn im Sommer 2020 zum Ritter.

08:03 Uhr

Geiselnahme in Hotel - SEK befreit Hotelangestellten

Im nordrhein-westfälischen Euskirchen hat gestern Abend ein Mann einen Hotelangestellten als Geisel genommen und Lösegeld gefordert. Ein Spezialeinsatzkommando der Polizei habe den mit einem Messer bewaffneten Geiselnehmer durch einen Schuss in die Hüfte überwältigt, teilte die Polizei in Köln mit. Der 22 Jahre alte Mitarbeiter wurde durch den Mann leicht verletzt. Beide Männer wurden in ein Krankenhaus gebracht.

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07:47 Uhr

In Tunnel entgleist: viele Tote und Verletzte bei Zugunglück in Taiwan

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Die Rettungsarbeiten gestalten sich schwierig, weil einige Waggons beschädigt und nur schwer zugänglich sind.

(Foto: AP)

Beim schwersten Zugunglück in Taiwan seit mehr als drei Jahrzehnten sind nach Regierungsangaben 36 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 72 seien verletzt worden, teilte das Verkehrsministerium mit. Der Zug mit rund 350 Passagieren entgleiste in einem Tunnel, wie die Feuerwehr mitteilte. Dies erschwere die Rettungsarbeiten. Ursache des Unfalls war vermutlich ein Lastwagen, der in das Gleis geriet, wie die amtliche Nachrichtenagentur CNA meldete. Der Zug sei hinter dem Tunnelende mit dem Lastwagen zusammengestoßen. Das Unglück ereignete sich in einer Bergregion im Osten Taiwans in der Nähe der Stadt Hualien.

07:19 Uhr

Ein Mensch bei Feuer in Berliner Klinik gestorben

Ein Mensch ist bei einem Brand in einer Klinik im Berliner Ortsteil Zehlendorf am frühen Morgen ums Leben gekommen. Die Feuerwehr kann bislang nicht sagen, ob es sich bei dem Todesopfer in einem Krankenzimmer um eine Patientin oder einen Patienten handelt. Fünf weitere Menschen wurden demnach verletzt, drei davon schwer. Wo und wie genau sie verletzt wurden, war zunächst ebenso unklar wie die Brandursache.

Die Feuerwehr war gegen vier Uhr zur Klinik in der Walterhöferstraße ausgerückt. Die rund 100 Brandbekämpfer konnten die Flammen schließlich löschen, das Patientenzimmer im zweiten Stock des Gebäudes war da aber schon vollständig ausgebrannt.

07:01 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

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Ab heute gelten Ausgangsbeschränkungen in Berlin.

(Foto: picture alliance/dpa)

der Karfreitag ist ja einer der "stillen" Feiertage und diese Ruhe zeigt sich auch im Terminkalender. Ein paar Dinge stehen allerdings an:

  • In Berlin und Hamburg treten heute nächtliche Ausgangsbeschränkungen in Kraft. Diese gelten in beiden Städten zwischen 21 und 5 Uhr - die Maßnahme soll private Zusammenkünfte begrenzen und so die Ausbreitung des Coronavirus eindämmen.
  • Papst Franziskus begeht den Karfreitag wegen der Pandemie in einer stark eingeschränkten Form. Um 18 Uhr erinnert das katholische Kirchenoberhaupt in einem Gottesdienst an das Leiden und Sterben von Jesus Christus.
  • Der kürzlich im Alter von 100 Jahren gestorbene britische Rekordspendensammler Captain Tom Moore begleitet die Briten posthum mit einem Buch durch die Pandemie. Heute erscheint der Band mit dem Titel "Life Lessons" ("Lebenslektionen").
  • Heute ist Fact Checking Day: Gerade in der Corona-Pandemie hat sich gezeigt, wie schnell Falschinformationen in Umlauf gebracht werden - auch weil sie ungeprüft weiterverbreitet werden. Anlässlich dieses Aktionstages hat Google einen Blogeintrag veröffentlicht mit Tipps und Tricks, wie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen Inhalt auf Fakten checken.

Ich begleite Sie an diesem Karfreitag für die erste Tageshälfte durch die Welt der Nachrichten - bestens auf dem Laufenden über aktuelle Entwicklungen in der Pandemie bleiben Sie im Corona-Ticker. Mein Name ist Johanna Ohlau. Haben Sie Kritik oder Hinweise? Schreiben Sie mir via Twitter oder per Mail an johanna.ohlau[at]nama.de. Kommen Sie gut durch den Tag!

06:42 Uhr

200 Milliarden Euro - noch immer massenhaft 500er-Scheine im Umlauf

500-Euro-Geldscheine liegen uafgestellt auf einem Tisch. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Ein Auslaufmodell, das jedoch noch gut im Umlauf ist: der 500-Euro-Schein.

(Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild)

Seit etwa zwei Jahren sind keine neuen 500-Euro-Scheine mehr in Umlauf gekommen, aber der lilafarbene Schein ist immer noch in großen Mengen vorhanden: Die Europäische Zentralbank (EZB) zählt in ihrer jüngsten Statistik Ende Februar 2021 gut 400 Millionen Stück des lilafarbenen Scheins im Gesamtwert von 200 Milliarden Euro. Damit liegt der Wert der noch im Umlauf befindlichen Fünfhunderter zwar um ein Drittel unter dem Höchststand von Dezember 2015, als noch 500-Euro-Banknoten im Gesamtwert von fast 307 Milliarden Euro kursierten. Dennoch steht der Schein nach Wert noch für 14 Prozent des gesamten Euro-Banknotenumlaufs.

Die Deutsche Bundesbank und die Oesterreichische Nationalbank gaben den lilafarbenen Schein letztmals am 26. April 2019 heraus. Die anderen 17 nationalen Zentralbanken des Eurosystems beendeten die Ausgabe des 500-Euro-Scheins bereits am 26. Januar 2019. Sollten Sie noch einen oder mehrere 500er zu Hause haben: Die Fünfhunderter sind zwar langfristig ein Auslaufmodell, aber Sie können weiterhin damit bezahlen - sofern jemand den lilafarbenen Schein annimmt - und können ihn bei den nationalen Notenbanken im Euroraum umtauschen.

Mehr dazu lesen Sie hier.
06:20 Uhr

Lange Verspätungen auf ICE-Strecke Berlin-Hannover bis nach Ostern

Ein Unfall vom vergangenen Mittwochabend wirbelt weiter den Fahrplan der Deutschen Bahn durcheinander: Wer von Berlin mit dem ICE etwa nach Hannover möchte, muss 50 bis 70 Minuten Verspätung einrechnen, denn die Strecke ist nach dem Zusammenstoß zweier Loks in Wolfsburg weiterhin gesperrt - voraussichtlich auch über Ostern. Die genaue Dauer der Streckensperrung ist nach Angaben eines Bahnsprechers nach wie vor unklar. Fernzüge werden weiterhin umgeleitet und halten statt in Wolfsburg in Braunschweig. Die Bahn rechnet damit, dass die Bergungsarbeiten und die Verspätungen ihrer Fernzüge andauern werden. Auch im Regional- und Nahverkehr verspäten sich momentan deshalb die Züge. Zwischen Wolfsburg und Hildesheim fuhren die ENNO-Bahnen gestern mit etwa 20 Minuten Verspätung.

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