Freitag, 30. April 2021Der Tag

Heute mit Heidi Ulrich und Sarah Platz
22:47 Uhr

Das war Freitag, der 30. April 2021

Liebe Leserinnen und Leser,

das Wochenende steht vor der Tür, der Mai auch und Mallorca startet die Badesaison: Ich würde sagen, der Sommer kann kommen! Zugegeben, das Wetter spielt noch nicht überall mit. Und Brutzeln am Ballermann mit Maske ist vielleicht auch nicht das Wahre. Vielleicht kann ich Ihnen ja ein leckeres Eis ans Herz legen - selbstgemacht in der heimischen Küche. Mit den richtigen Utensilien soll das ganz einfach gehen. Stiftung Warentest hat die besten Eismaschinen gefunden - das Ergebnis haben wir hier für Sie aufgeschrieben. Viel Spaß beim Ausprobieren! Zum Ende des Tages hätte ich außerdem noch diese Leseempfehlungen für Sie:

Vorsicht vor Impfeuphorie: Der erste Piks hat Tücken

Sputnik V - Exportschlager oder Ladenhüter?

Tragödie an Pilgerstätte: Zahl der Opfer bei Massenpanik in Israel steigt

"Die Reichen sollen zahlen": Protestzug startet durch Berliner Wedding

25,6 Milliarden für Deutschland: EU-Staaten lassen sich bei Corona-Hilfen Zeit

"Wir haben keine Wahl gehabt": Eklat vor laufender Kamera bei Dame-WM

Wenn Sie rund um das Thema Corona nichts verpassen möchten, empfehle ich Ihnen unseren Corona-Ticker.

Ein schönes Wochenende wünscht Ihnen

Ihre Sarah Platz

22:14 Uhr

"Herr Putin, Sie werden uns nicht zum Schweigen bringen" - EU verurteilt Einreiseverbot

Der CSU-Europapolitiker Manfred Weber will sich von den neuen Sanktionen Russlands gegen hochrangige EU-Vertreter nicht einschüchtern lassen. "Herr Putin, Sie können so viele Abgeordnete des Europäischen Parlaments sanktionieren, wie Sie möchten, aber Sie werden uns nicht zum Schweigen bringen", schrieb der Chef der christdemokratischen EVP-Fraktion im Europaparlament auf Twitter. Auch die Spitzen von EU-Kommission, Europäischem Rat und Europaparlament, Ursula von der Leyen, Charles Michel und David Sassoli kritisieren das jüngst verhängte Einreiseverbot aus Moskau in einer gemeinsamen Stellungnahme scharf und drohen mit Gegenmaßnahmen.

Die Entscheidung richte sich direkt gegen die Europäische Union, nicht nur gegen beteiligte Personen. Es sei die jüngste Demonstration dessen, dass Russland die Konfrontation mit der EU gewählt habe, anstatt zuzustimmen, den negativen Verlauf der bilateralen Beziehungen zu ändern. Die EU behalte sich das Recht vor, als Reaktion angemessene Maßnahmen zu ergreifen.

21:43 Uhr

Wohl wütend über Verspätung: Fahrgast schießt auf Linienbus

Ein bisher unbekannter Mann hat am Morgen auf einen Linienbus in Euskirchen in Nordrhein-Westfalen geschossen, nachdem er sich vorher lautstark mit dem Fahrer gestritten hatte. Der Tatverdächtige stieg nach Angaben der Polizei um kurz nach sechs Uhr in den Bus. Dort beschwerte er sich beim Fahrer über die Verspätung, wie die Bild.de berichtet. Der Streit riss über die Fahrt nicht ab. Nachdem der auf 18 Jahre geschätzte Mann den Bus an der Endhaltestelle schließlich verließ, zog er eine Schusswaffe. Der Unbekannte feuerte daraufhin auf die geschlossene Vordertür des Busses und flüchtete dann in Richtung Innenstadt.

Der Busfahrer war während der Tat noch im Fahrzeug, wurde jedoch nicht verletzt. Das Projektil zerstörte zwar das Glas der Tür, drang jedoch nicht ins Innere des Busses. Die Polizei Nordrhein-Westfalen hat ein Foto des Tatverdächtigen veröffentlicht und sucht mit einigen Hinweisen nach dem Mann.

21:13 Uhr

Regenwald gekippt: Amazonas stößt erstmals mehr CO2 aus als er absorbiert

Das Ausmaß der Entwaldung - durch Brände und Rodung - stieg laut der Studie 2019 im Vergleich zu den Vorjahren um fast das Vierfache an, von rund einer Million Hektar auf 3,9 Millionen - eine Fläche von der Größe der Niederlande.

Das Ausmaß der Entwaldung - durch Brände und Rodung - stieg laut der Studie 2019 im Vergleich zu den Vorjahren um fast das Vierfache an, von rund einer Million Hektar auf 3,9 Millionen - eine Fläche von der Größe der Niederlande.

(Foto: picture alliance/dpa/AP)

Aus dem Amazonas-Regenwald ist einer Studie zufolge im vergangenen Jahrzehnt fast 20 Prozent mehr CO2 in die Atmosphäre gelangt als von der sogenannten grünen Lunge des Planeten aufgenommen werden konnte. Die in der Zeitschrift "Nature Climate Change" veröffentlichte Studie verglich dazu die Menge des vom Wald aufgenommen CO2 mit der durch Brandrodung und Zerstörung freigesetzten Kohlenstoffdioxid.

Die Zahlen zeigten erstmals, "dass der brasilianische Amazonas-Regenwald gekippt ist und jetzt ein Netto-Emittent ist", sagte Co-Autor Jean-Pierre Wigneron vom französischen Nationalen Institut für Agronomieforschung. "Wir wissen nicht, ab welchem Punkt diese Veränderung irreversibel werden könnte." Die Studie zeigt auch die zunehmende Zerstörung des Waldes durch Brände und Holzfäller. Einen Grund dafür sehen die Forscher auch in der Politik. Nach dem Amtsantritt des rechtsradikalen Präsidenten Jair Bolsonaro im Januar 2019 habe es eine deutliche Schwächung von Umweltschutzmaßnahmen gegeben

20:41 Uhr

US-Präsident Biden überrascht seine Frau mit romantischer Aktion auf dem Weg zum Heli

Während er gemeinsam mit seiner Frau Jill über den Rasen vor dem Weißen Haus zum Hubschrauber lief, um zu einem Trip in den Bundesstaat Georgia aufzubrechen, beugte sich der 78-Jährige überraschend Richtung Boden und pflückte eine Pusteblume.

Während er gemeinsam mit seiner Frau Jill über den Rasen vor dem Weißen Haus zum Hubschrauber lief, um zu einem Trip in den Bundesstaat Georgia aufzubrechen, beugte sich der 78-Jährige überraschend Richtung Boden und pflückte eine Pusteblume.

(Foto: picture alliance/dpa/AP)

Meistens sind es eben doch die kleinen Gesten, die die große Liebe demonstrieren: Seit mehr als 40 Jahren ist US-Präsident Joe Biden bereits mit seiner Ehefrau Jill verheiratet, und dennoch zeigte er einmal mehr die Zuneigung zu seiner Partnerin vor den Kameras der Welt. Dieses Mal mit einer kleinen Blume, die der 78-Jährige spontan pflückte, als die beiden gemeinsam Richtung Hubschrauber schritten. Jill nahm die Löwenzahn-Pusteblume dankend an, ihre Augen strahlten.

Die First Lady lernte im Jahr 1975 den damaligen Senator bei einem Blind Date kennen, das sein Bruder Frank Biden eingefädelt hatte. Im Juni 1977 heirateten die beiden, 1981 kam die gemeinsame Tochter Ashley zur Welt.

20:25 Uhr
Breaking News

Ex-Verfassungsschutzchef Maaßen als Bundestagskandidat gekürt

Ex-Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen soll für die Thüringer CDU ein Bundestagsmandat gewinnen. Der 58-Jährige, der wegen seiner Haltung unter anderem zur Flüchtlingspolitik der Bundesregierung umstritten ist, hat bei der Abstimmung der Delegierten von vier Kreisverbänden 37 von 43 abgegebenen Stimmen erhalten.

Mehr dazu lesen Sie hier.
20:15 Uhr

Frau bringt Baby auf Flüchtlingsboot zur Welt - Mutter und Tochter gerettet

Die spanische Küstenwache hat dutzende Flüchtlinge von einem Boot vor den Kanarischen Inseln gerettet, darunter ein wenige Stunden altes Baby, das an Bord zur Welt gekommen war. Mutter und Tochter wurden für Untersuchungen ins Krankenhaus gebracht, wie die Rettungskräfte berichteten. An Bord des Bootes waren neben der Mutter und dem Säugling elf weitere Frauen, vier Minderjährige und 28 Männer. Das Flüchtlingsboot wurde in den Hafen von Arguineguin auf Gran Canaria geschleppt.

Auf den Kanarischen Inseln ist die Zahl der eintreffenden Flüchtlinge stark gestiegen, seit die Kontrollen an der europäischen Südgrenze verschärft wurden. Im vergangenen Jahr erreichten nach Angaben des Innenministeriums 23.023 Migranten die Kanaren - acht Mal so viele wie im Jahr 2019. Mindestens 1851 Menschen starben laut der Organisation Caminando Fronteras im vergangenen Jahr während der gefährlichen Überfahrt.

19:58 Uhr

Teufel und Hexen feiern digitale Walpurgisnacht auf dem Blocksberg

In den vergangenen Jahrzehnten feierten Dutzende Städte - vorrangig im Harz - mit Feuern, Festen und Fackelzügen die Walpurgisnacht.

In den vergangenen Jahrzehnten feierten Dutzende Städte - vorrangig im Harz - mit Feuern, Festen und Fackelzügen die Walpurgisnacht.

(Foto: picture alliance/KEYSTONE)

Die Menschen im Harz verbringen die traditionelle Walpurgisnacht heute rein digital oder im engsten Familienkreis. Nach altem Volksglauben fliegen Hexen auf ihren Besen vom Hexentanzplatz in Thale (Sachsen-Anhalt) auf den nahe gelegenen Brocken (Blocksberg), um exzessiv mit dem Teufel zu feiern. Die Walpurgisnacht am 30. April wird im Harz seit Jahrhunderten gefeiert. Der auch als "Hexenbrennen" bezeichnete Brauch ist vor allem in Nord- und Mitteleuropa beheimatet, berichtet die Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ). Die Germanen feierten in vorchristlicher Zeit ein Frühlingsfest und damit das Ende des Winters.

Wegen der coronabedingten Kontaktbeschränkungen hatte der regionale Tourismusverband ein Quiz rund um Walpurgis online gestellt. Zu gewinnen gibt es Gutschein-Hefte für Ausflugsziele im Harz im Wert von je 150 Euro.

19:36 Uhr

Mars-Mission für Mini-Hubschrauber "Ingenuity" deutlich verlängert

Der Mini-Hubschrauber "Ingenuity" soll deutlich länger auf dem Mars herumschwirren als zunächst geplant. Die ursprünglich auf rund 30 Tage angelegte Mission sei zunächst um 30 Tage verlängert worden, teilte die US-Raumfahrtbehörde Nasa mit. "Nach dieser 30-Tage-Periode werden wir uns anschauen, wo wir stehen", sagte Nasa-Managerin Lori Glaze. "Es gibt die Möglichkeit, darüber hinaus zu gehen."

In der vergangenen Woche war "Ingenuity" (auf Deutsch etwa: Einfallsreichtum) zum ersten Mal abgehoben - und hatte damit als erstes Luftfahrzeug einen Flug auf einem anderen Planeten absolviert. Danach war der mit Lithium-Ionen-Akkus betriebene und rund 1,8 Kilogramm schwere Helikopter noch zwei weitere Male geflogen - weiter und schneller als zuvor. Ein vierter Startversuch war am Donnerstag zunächst misslungen, sollte aber am Freitag wiederholt werden.

19:13 Uhr

Prinz William schließt sich Online-Boykott gegen Rassismus im Fußball an

Der britische Prinz William hat sich einem Boykott der Online-Medien als Protest gegen Rassismus im Fußball angeschlossen. Als Präsident des englischen Fußballverbandes schließe er sich dem Boykott "der gesamten Fußballgemeinschaft" an, schrieb der Sohn des britischen Thronfolgers Prinz Charles auf Twitter. Der nationale Fußballverband, die Premier League und weitere Verbände boykottieren seit Freitagnachmittag und noch bis Montagabend die sozialen Medien.

Mit der Aktion protestieren die Verbände gegen rassistische Beleidigungen von Spielern im Internet. In den vergangenen Monaten war eine Reihe von prominenten Fußballspielern im Internet rassistisch beleidigt worden. Bereits im Januar hatte Prinz William rassistische Angriffe auf Fußballer als "abscheulich verurteilt".

19:13 Uhr
18:43 Uhr

Schweizer sperrt Mann in Höhle ein - Opfer stirbt

Ein 22-jähriger Schweizer hat gestanden, vor zwei Jahren einen Mann in einer Höhle eingesperrt und seinem Schicksal überlassen zu haben. Das berichtete die Staatsanwaltschaft im Kanton Aargau. Die Leiche des Eingesperrten war ein Jahr später, im April 2020, durch Zufall entdeckt worden. Der 24-Jährige war nach Angaben von Rechtsmedizinern erfroren. Der Beschuldigte habe gestanden, das Opfer am 7. April 2019 in einer Sandsteinhöhle am Bruggerberg eingeschlossen und diese zugeschüttet zu haben.

Der Bruggerberg liegt etwa 25 Kilometer südlich von Waldshut-Tiengen in Baden-Württemberg. Ob die beiden jungen Männer miteinander verwandt waren oder sich vorher kannten, teilte die Staatsanwaltschaft nicht mit. Zu Hintergrund, Tatablauf und Motiv des Tötungsdelikts werde noch ermittelt. Gegen den mutmaßlichen Täter werde wegen vorsätzlicher Tötung oder eventuell wegen Mordes ermittelt, teilte die Staatsanwaltschaft mit.

18:12 Uhr

QR-Code an Rettungswagen soll Unfall-Gaffer abschrecken

"Gaffen tötet" - diese Botschaft soll künftig auf den Smartphones von Schaulustigen erscheinen, wenn sie Unfall-Einsätze der Johanniter fotografieren wollen. Möglich wird das durch einen technischen Trick: QR-Codes an den Rettungsfahrzeugen oder an der Ausrüstung der Retter lösen auf den Smartphones von fotografierenden "Gaffern" den Warnhinweis aus. Die Idee einer Werbeagentur, die den Schaulustigen ihre Tat unmittelbar bewusst machen soll, wird in den nächsten Monaten von den Johannitern in einem Pilotprojekt getestet, wie die Johanniter-Unfall-Hilfe mitteilte.

David Kreuziger vom Landesvorstand der Johanniter in Berlin/Brandenburg hofft auf Nachahmer: "Gaffer sind ein Riesenproblem in allen Rettungsdiensten, daher sind wir sicher, dass diese Aktion eine hohe Aufmerksamkeit bekommen und Nachahmer in der gesamten Branche finden wird."

17:58 Uhr
Breaking News

Moskau verbietet EU-Parlamentspräsident Einreise

Moskau reagiert auf Einreiseverbote in die EU und verbietet acht Vertretern aus EU-Staaten die Einreise nach Russland. Darunter sind der EU-Parlamentspräsident Sassoli, EU-Vize-Kommissionspräsidentin Jourova und der Berliner Oberstaatsanwalt Raupach.

Mehr dazu lesen Sie hier.
17:54 Uhr

Mehr als 100 Menschen im Mittelmeer gerettet

Mehr als 100 Bootsmigranten sind im zentralen Mittelmeer gerettet worden. Die Hilfsorganisation Sea-Watch brachte bei einem zweiten Rettungseinsatz in dieser Woche knapp 80 Migranten in Sicherheit. Die Menschen, darunter 11 Frauen und ein Baby, seien auf einem Schlauchboot unterwegs gewesen und an Bord der "Sea-Watch 4" geholt worden, teilten die Helfer mit. Am Donnerstag hatten sie nach eigenen Angaben mehr als 40 Menschen aus Seenot gerettet.

17:26 Uhr

Sky distanziert sich von Noel Clarke - Vorwürfe sexueller Belästigung

Auch die Britischen Filmpreise haben sich bereits von dem erst kürzlich ausgezeichneten Schauspieler distanziert. Man habe Clarke umgehend seine Auszeichnungen aberkannt.

(Foto: via REUTERS)

Der Fernsehsender Sky hat sich nach Belästigungsvorwürfen von dem britischen Schauspieler Noel Clarke distanziert. Man werde nach den Enthüllungen alle Beteiligungen des Schauspielers in laufenden Produktionen stoppen, erklärte der Sender. "Sky steht gegen alle Formen der sexuellen Belästigung und des Mobbings und nimmt Anschuldigungen dieser Art sehr ernst", schrieb Sky in einer Mitteilung. Der 45-jährige Clarke hatte eigentlich in der vierten Staffel der Sky-Serie "Bulletproof" mitspielen sollen.

Der "Guardian" hatte zuvor die Vorwürfe zahlreicher Schauspielkolleginnen gegen Clarke ("Doctor Who", "Kidulthood") publik gemacht. Die Zeitung berichtete über Schilderungen von 20 Frauen, die professionell mit dem Schauspieler und Regisseur zu tun hatten und dem 45-Jährigen sexuelle Belästigung und Übergriffe vorwerfen.

16:59 Uhr

Mysteriöse Hilferufe im Wald führen zu Suchaktion

In einer großangelegten Aktion haben Rettungskräfte ein Waldstück bei Malente abgesucht, in dem sich angeblich eine Leiche befinden sollte. Zeuginnen hätten von Hilfeschreien eines Mannes und einem Hinweis berichtet, dass in dem Waldgebiet eine tote Person gesehen worden wäre, teilte die Polizei mit. Eine Joggerin hatte den Angaben zufolge an einer Weggabelung im Wald bei Malente Schreie gehört und in einiger Entfernung auch einen sich entfernenden Mann gesehen.

Kurz darauf begegnete einen andere Frau in dem Wald einem Mann, der sie vor dem Weitergehen warnte, weil im Wald Richtung Malente ein Toter liege. Die Frau verständigte daraufhin die Polizei. Die Einsatzkräfte suchten daraufhin bis in die Abendstunden das Waldstück mit mehr als 100 Polizisten und Feuerwehrleuten sowie einer Rettungshundestaffel und einer Drohne ab. Gefunden wurde nichts, so dass die Suche nach Polizeiangaben am späten Abend eingestellt wurde.

16:55 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:33 Uhr

Portugal eröffnet längste Fußgänger-Hängebrücke der Welt

Nichts für schwache Nerven: In Portugal wird am Sonntag die längste Fußgänger-Hängebrücke der Welt eröffnet. Vorher durften bereits Einwohner der nahegelegenen Stadt Arouca über die 516 Meter lange Brücke laufen. Die Brücke wurde auf den Namen "516 Arouca" getauft und führt in einer Höhe von 175 Metern über die steile Schlucht des Flusses Paiva im Arouca Geopark. Durch den Metallgitter-Boden können Mutige den Blick in die Tiefe genießen.

Die Brücke hat rund 2,3 Millionen Euro gekostet. Die Bürgermeisterin von Arouca, Margarida Belém, hofft nun auf zahlreiche Touristen. Die Brücke sei eine "wichtige Attraktion" für die Region, sagte sie. Die Konstruktion löst die bisher längste Brücke in der Schweiz als Rekordhalterin ab.

16:07 Uhr

Polizei veröffentlicht Video: Mögliches Diebesgut aus Blitzeinbruch in Leipziger Juweliergeschäft

Rund anderthalb Wochen nach einem spektakulären Einbruch in ein Leipziger Juweliergeschäft ist mögliches Diebesgut aufgetaucht. Die polnische Polizei veröffentlichte auf ihrer Internetplattform ein Video, das Diebesgut aus dem Einbruch zeigen könnte, wie die Polizei in Leipzig mitteilte. Mehrere Menschen seien festgenommen worden. Ihre Tatbeteiligung sei aber noch nicht abschließend geklärt.

Die Täter hatten in der vergangenen Woche mit einem Auto die Front des Juweliergeschäfts in einer Fußgängerzone gerammt und sämtliche Vitrinen geplündert. Gestohlen wurden unter anderem hochwertige Uhren.

15:40 Uhr

"Havanna-Syndrom": USA untersuchen mysteriöse Krankheitsfälle nahe dem Weißen Haus

Übelkeit, Kopfschmerzen und Schwindel: Seit 2016 haben über 40 Diplomaten über Symptome unerklärlicher Herkunft geklagt. Nun traten zwei Fälle der mysteriösen Krankheit direkt im Machtzentrum der USA auf. Sie werden mit mutmaßlichen Angriffen auf Diplomaten in Zusammenhang gebracht. Eine Sprecherin des Präsidialamts sagte, verschiedene Behörden prüften die Lage.

Auslöser ist ein Bericht des Senders CNN, in dem von zwei Vorfällen die Rede ist. Der eine habe sich 2020 nahe des Weißen Hauses abgespielt. Im anderen Fall sei 2019 ein Präsidialamtsvertreter unweit der Hauptstadt Washington im Bundesstaat Virginia erkrankt. Es wurde die Vermutung geäußert, dass es sich um gezielte Angriffe mit Funkfrequenzen handeln könnte. Weil unter anderem Diplomaten auf Kuba betroffen waren, spricht man vom "Havanna-Syndrom".

15:11 Uhr

Mann gewinnt drei Millionen Euro mit Rubbellosen - Polizei in Italien ermittelt

Drei Millionen Euro Gewinn mit zwei Rubbellosen - das hat die Behörden der norditalienischen Stadt Verona misstrauisch gemacht und Ermittlungen nach sich gezogen. Im Mittelpunkt der Untersuchungen von Staatsanwaltschaft und Finanzpolizei steht ein Handwerker aus der Provinz Mantua, südlich von Verona, wie die Polizei bestätigte. Der 40-jährige Brasilianer soll sich Anfang Februar ein Rubbellos in einem Kiosk gekauft haben und damit eine Million Euro gewonnen haben. Etwa zwei Wochen später soll er in Garda wieder einen Glücksgriff gemacht und diesmal zwei Millionen Euro mit einem Los abgeräumt haben.

Aufmerksam wurden die Behörden, als der Mann eine große Summe auf ein Konto in Brasilien überweisen wollte. Die Polizei untersucht demnach, ob der Mann eine Verbindung zu Verdächtigen einer Firma hat, die die Lose verteilt und gegen die die Staatsanwaltschaft in Rom wegen Betrugs ermittelt. Der Anwalt des 40-Jährigen sagte der "La Repubblica", sein Mandat habe einfach Glück gehabt.

14:48 Uhr

Türkei tritt am 1. Juli aus Frauenrechtsvertrag aus

Jedes Paar Schuhe steht für eine Frau, die durch Gewalt gestorben ist.

Jedes Paar Schuhe steht für eine Frau, die durch Gewalt gestorben ist.

(Foto: picture alliance/dpa)

Nun steht das Datum fest: Der Rückzug der Türkei aus der Istanbul-Konvention zum Schutz von Frauen gegen Gewalt tritt am 1. Juli in Kraft. Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte den Entschluss im März verkündet. Die Opposition kritisierte den Schritt, es kam landesweit zu Protesten von Frauenrechtsgruppen. Auch international gab es viel Kritik. So fand in Deutschland die Aktion "Rote Schuhe" gegen den Austritt der Türkei vor dem Niedersächsischen Landtag statt. Die Farbe Rot steht für das vergossene Blut vieler Frauen, die unter Gewalt leiden mussten.

Das internationale Abkommen war 2011 vom Europarat ausgearbeitet worden. Die Unterzeichnerstaaten verpflichten sich, Gewalt gegen Frauen zu verhüten und zu bekämpfen und dazu einen Rechtsrahmen zu schaffen. Ziel ist demnach eine "echte Gleichstellung von Frauen und Männern".

14:29 Uhr

Schichtwechsel

Heidi Ulrich verabschiedet sich für heute. Ab sofort darf ich Sie durch das Geschehen begleiten. Mein Name ist Sarah Platz. Kommen Sie gut durch den Nachmittag - das Wochenende ist nur noch einen Kaffee entfernt! Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, freue ich mich, von Ihnen zu lesen: sarah.platz@nachrichtenmanufaktur.de

14:19 Uhr

Jason Segel und Alexis Mixter sind getrennt

Rund acht Jahre waren sie ein Paar, nun ist Schluss: Schauspieler Jason Segel und Künstlerin Alexis Mixter haben sich getrennt – im Guten, wie Mixter auf Instagram betont. Man habe viel miteinander erlebt und gegenseitig die Seele zum Besseren verändert, das Ende der Beziehung sei aber gekommen. Die Entscheidung, sich zu trennen, habe man bereits vor einiger Zeit getroffen.

14:10 Uhr

Diese deutschen Küstenregionen öffnen für Touristen

So richtig planbar ist Urlaub in Deutschland noch immer nicht. Mehrere Regionen an Nord- und Ostsee unternehmen aber bereits Modellversuche, um Touristen Corona-sicher beherbergen zu können. Der ntv Ratgeber verschafft einen Überblick, was möglich ist und werden soll.

13:37 Uhr

Nawalny-Büros als "extremistisch" eingestuft

Die Regionalbüros der Organisation des inhaftierten Kreml-Kritikers Alexej Nawalny sind in Russland als "extremistisch" eingestuft worden. Das Nawalny-Netzwerk steht nun auf der Liste der "terroristischen und extremistischen" Organisationen der Finanzaufsichtsbehörde Rosfinmonitoring. Die Regionalbüros hatten sich am Donnerstag bereits selbst aufgelöst, um einem kompletten Verbot infolge der befürchteten Einstufung als "extremistisch" zuvorzukommen. Nawalyns Unterstützer kritisieren das Vorgehen der Justiz als politisch motiviert. Nawalny, der erst vor einer Woche einen Hungerstreik auf Anraten seiner Ärzte beendet hat, ist in einem Straflager östlich der Hauptstadt Moskau inhaftiert.

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13:25 Uhr

Biontech beantragt Impfstoffzulassung auch für Kinder ab zwölf

Für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren ist bisher kein Corona-Impfstoff zugelassen, das könnte sich aber bald ändern. Biontech und Pfizer erklärten, sie hätten bei der europäischen Zulassungsbehörde EMA die Zulassung ihres Vakzins auch für Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 15 Jahren beantragt. Sobald die EMA die Änderung genehmige, werde die angepasste bedingte Zulassung in allen 27 Mitgliedsstaaten der EU gültig sein. Für die Prüfung von Zulassungsanträgen für Corona-Impfstoffe braucht die EMA in der Regel wenige Wochen. Und was ist mit jüngeren Kindern? Es läuft derzeit eine klinische Studie des Herstellers zur Wirkung und Sicherheit des Impfstoffs bei Kindern zwischen sechs Monaten und elf Jahren. Biontech rechnet damit, dass belastbare Daten daraus bis September verfügbar sein werden.

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13:03 Uhr

Auf Amrum wird jahrtausendealter Grabhügel ausgegraben

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So sieht die Konstruktion von oben aus.

(Foto: dpa)

In Norddorf auf Amrum graben Archäologen aktuell einen Tausende Jahre alten Grabhügel aus. Der Hügel sei erstaunlich gut erhalten, sagt Grabungsleiterin Janna Kordowksi vom Archäologischen Landesamt Schleswig-Holstein. So sei das Grab in der Mitte noch komplett da, mit Steinkreis und verschiedenen Grabkammern. Bisher hätten drei Bauphasen erkannt werden können. "Das älteste Grab stammt wahrscheinlich noch aus der Jungsteinzeit", sagte Kordowski. Darauf deuten Funde wie Reste einer Keramik sowie eine Sichelklinge und Bruchstücke aus Flint (Feuerstein) hin. Bisher ging man davon aus, dass das zentrale Grab aus einer Steinkonstruktion in der älteren Bronzezeit um 1500 v. Chr. angelegt wurde.

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Der Grabhügel befindet sich in einer Baulücke. Die Experten graben das Denkmal vollständig aus.

(Foto: dpa)

12:39 Uhr

Bundeswehr beendet Trainingsmission in Afghanistan

Die Bundeswehr beendet in Afghanistan die Ausbildung und Beratung der einheimischen Streitkräfte und konzentriert sich nach fast 20 Jahren Einsatz am Hindukusch künftig nur noch auf den Abzug aus dem Land. Dies bestätigte das Verteidigungsministerium in Berlin. Vor zwei Wochen hatten die USA und in der Folge die NATO entschieden, nach fast 20 Jahren die insgesamt rund 10.000 noch in Afghanistan verbliebenen internationalen Soldaten abzuziehen. Deutschland stellt mit etwa 1100 Soldaten das zweitgrößte Kontingent nach den USA. In den kommenden Monaten muss die Bundeswehr nun Material wie Fahrzeuge, Hubschrauber, Waffen und Munition per Flugzeug zurück nach Deutschland verlegen, das im Volumen rund 800 Container-Ladungen entspricht.

12:30 Uhr

EU wirft Apple Marktmissbrauch bei Musik-Apps vor

Die EU-Kommission treibt das Kartellverfahren gegen Apple wegen der Bedingungen seines App-Stores für Musik-Anbieter voran. Die Behörde sei zu der vorläufigen Auffassung gelangt, dass der US-Konzern "seine dominante Position beim Vertrieb von Musik-Streaming-Apps über seinen App-Store missbraucht" habe, hieß es in einer Erklärung. Die Kommission hatte im Juni vergangenen Jahres nach Beschwerden des schwedischen Musik-Streaming-Dienstes Spotify und anderer Anbieter ein Wettbewerbsverfahren gegen Apple eingeleitet.

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12:14 Uhr

GroKo will neues Klimaschutzgesetz bis Herbst vorlegen

Vizekanzler Scholz hat nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts ein neues Klimaschutzgesetz noch in dieser Legislaturperiode angekündigt – also vor der Bundestagswahl im September. Dies habe er mit Bundeskanzlerin Merkel vereinbart. Der SPD-Politiker erklärte, er wolle zusammen mit Bundesumweltministerin Schulze zügig einen Vorschlag für mehr Klimaschutz vorlegen. Die Karlsruher Richter hatten den Gesetzgeber verpflichtet, bis Ende kommenden Jahres die Reduktionsziele für Treibhausgasemissionen für die Zeit nach 2030 näher zu regeln. Verfassungsbeschwerden mehrerer Klimaschützer waren zum Teil erfolgreich.

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12:00 Uhr

Schlagzeilen am Mittag

11:31 Uhr

Palästinenser-Wahl verschoben – EU enttäuscht

Mehr als 15 Jahre hat es keine Parlamentswahl in den Palästinensergebieten mehr gegeben. Ende Mai sollte es endlich so weit sein, doch gestern Abend kündigte Präsident Abbas eine Verschiebung an - ohne einen neuen Termin zu nennen. Er führte dafür den Konflikt um Jerusalem an. Abbas sagte, die Wahl könne nicht stattfinden, da Israel keine Garantien für eine Stimmabgabe der Wahlberechtigten in Ost-Jerusalem gegeben habe.

  • Experten hatten für den Fall einer Verschiebung vor großem Frust unter den Palästinensern gewarnt. Etwa die Hälfte der rund 2,5 Millionen Wahlberechtigten hätten erstmals abstimmen dürfen. In Umfragen zeigten sich zuletzt zwei Drittel der Befragten unzufrieden mit Abbas.
  • Manche Beobachter werteten Abbas Erklärung als vorgeschobenen Grund. Sie vermuten als Motiv unter anderem die Sorge von Abbas und dessen Umfeld vor einer möglichen Niederlage und die tiefe Spaltung der Fatah.
  • Die islamistische Hamas, zweitgrößte Palästinensergruppe nach der gemäßigteren Fatah von Abbas, kritisierte die Entscheidung scharf.
  • Enttäuschung auch in Brüssel: Der Außenbeauftragte Borrell erklärte, die EU habe beständig ihre Unterstützung für glaubwürdige, inklusive und transparente Wahlen für alle Palästinenser ausgedrückt. Er forderte, dass umgehend ein neuer Wahltermin festgelegt wird.
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11:15 Uhr

Studie findet beste Sitzplätze im Großraumbüro

In einem Großraumbüro ist Sitzplatz nicht gleich Sitzplatz. Forscher vom University College London berichten im Fachblatt "Plos One", für ein zufriedenes, produktives und teamorientiertes Arbeiten sei unter anderem wichtig, was sich im eigenen Sichtfeld befindet. Das Team hatte 2018 vier Etagen eines Technologieunternehmens in London untersucht. Das sind die Erkenntnisse:

  • Mitarbeiter mit einer höheren Anzahl von Schreibtischen in ihrem Blickfeld bewerteten ihre Arbeitsplatzumgebung weniger positiv. Ein Grund dafür könnte den Forschern zufolge sein, dass die verstellte Sicht ablenkend wirke.
  • Ebenso empfanden es die Mitarbeiter als negativ, wenn ihre Schreibtische vom Hauptraum abgewandt standen und sich in ihrem Rücken viele Kollegen befanden. Hier vermuten die Forscher das Gefühl von mangelnder Kontrolle.
  • Mitarbeiter, die dem Raum zugewandt saßen und relativ wenige Schreibtische in ihrer Sichtlinie hatten, schätzen sich hingegen als konzentrierter und produktiver ein und ihre Teams als besser verbunden.
  • Mitarbeiter an einem Fensterplatz fühlten sich produktiver und konzentrierter als diejenigen, die an Wänden saßen.
  • Die Studie bezieht sich allerdings nur auf ein Unternehmen und ist nicht repräsentativ.

10:45 Uhr

Ampel-Koalition in Rheinland-Pfalz steht

SPD, Grüne und FDP wollen weiter zusammen in Rheinland-Pfalz regieren. Die Koalitionsverhandlungen sind laut Teilnehmerkreisen abgeschlossen. "Alle inhaltlichen und strukturellen Fragen sind entschieden", sagte ein Teilnehmer. SPD, Grüne und FDP werden am 6. Mai auf getrennten Parteitagen über den neuen Koalitionsvertrag abstimmen. Ihr erstes Regierungsbündnis hatten die drei Parteien 2016 geschlossen. Bei der Landtagswahl am 14. März erhielten sie erneut eine Mehrheit der Mandate. Bei der konstituierenden Sitzung des neuen Landtags am 18. Mai soll Ministerpräsidentin Dreyer erneut zur Regierungschefin gewählt werden.

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10:17 Uhr

Größtes Flugzeug der Welt hebt wieder ab

Mit 117 Metern Spannweite und sechs Triebwerken ist die Stratolaunch Model 351 eine gigantische Maschine und ein Meisterwerk der Technik. Bislang aber flog sie nur ein einziges Mal - und das ist zwei Jahre her. Ein neuer Besitzer gibt dem ambitionierten Projekt nun neues Leben.

10:05 Uhr
Breaking News

Deutsche Wirtschaft im ersten Quartal geschrumpft

Die dritte Corona-Welle hat die deutsche Wirtschaft im ersten Quartal schrumpfen lassen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank von Januar bis März wegen des erneuten Lockdowns um 1,7 Prozent zum Vorquartal, wie das Statistische Bundesamt zu seiner Schnellschätzung mitteilte. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Ökonomen hatten ein Minus von 1,5 Prozent erwartet.

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09:51 Uhr

Berichte: Johnsons Handynummer steht seit 15 Jahren im Netz

Es gibt Menschen, die haben tatsächlich noch ihre erste Handynummer, die sie vor etwa 20 Jahren bekommen haben. Der britische Premier Boris Johnson scheint auch so ein Kandidat zu sein. Britische Medien berichten, seine persönliche Handynummer habe die letzten 15 Jahre offen im Internet gestanden. Die Nummer sei 2006, als der Politiker innerhalb der Konservativen Partei für Hochschulbildung zuständig war, am Ende einer Pressemitteilung für Nachfragen veröffentlicht worden, berichten unter anderem die Nachrichtenagentur PA sowie die BBC. Als Reporter nun die Nummer wählten, war das Handy allerdings ausgeschaltet. Die Downing Street wollte zu den Berichten bisher nichts sagen.

Johnson war zuletzt unter anderem wegen der luxuriösen Renovierung seiner Dienstwohnung sowie wegen Kontakten in die Wirtschaft unter Druck geraten. Die BBC hatte vertrauliche SMS zwischen ihm und dem Unternehmer James Dyson veröffentlicht, in denen es um mögliche Steuererleichterungen ging. Enge Berater sollen dem "Telegraph" zufolge Johnson nahegelegt haben, seine Nummer zu ändern.

Mehr dazu lesen Sie hier.
09:27 Uhr

Massenpanik in Israel: Polizei hatte Ausgang abgesperrt

Bei einer Massenpanik an einer jüdischen Pilgerstätte im Norden Israels kommen mindestens 44 Menschen ums Leben. Zehntausende, meist ultraorthodoxe Pilger, hatten sich anlässlich des jüdischen Feiertags Lag B'Omer in Meron versammelt. Über die Hintergründe berichtet ntv-Reporterin Raschel Blufarb aus Tel Aviv.

09:14 Uhr

Koloniale Vergangenheit – Deutsche Museen geben Benin-Bronzen zurück

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Auf diesem Foto von 2018 sind drei Raubkunst-Bronzen im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe ausgestellt.

(Foto: dpa)

Deutsche Museen sollen im nächsten Jahr mit der Rückgabe von Benin-Bronzen an Nigeria beginnen. "Wir stellen uns der historischen und moralischen Verantwortung, Deutschlands koloniale Vergangenheit ans Licht zu holen und aufzuarbeiten", sagte Kulturstaatsministerin Monika Grütters nach Beratungen von Bund, Ländern und Museen. Es sei vereinbart worden, "umfassende Transparenz" über die in deutschen Sammlungen und Ausstellungen befindlichen Benin-Bronzen herzustellen und zeitnah weitere Gespräche mit der nigerianischen Seite über Rückführungen und künftige Kooperationen zu führen. Bundesaußenminister Heiko Maas sprach von einem "Wendepunkt in unserem Umgang mit der Kolonialgeschichte". Die Metalltafeln und Skulpturen aus dem 16. bis 18. Jahrhundert hatten einst den Königspalast im Königreich Benin im heutigen Nigeria geschmückt. Nach dem Einmarsch der Briten Ende des 19. Jahrhunderts wurden sie entwendet und landeten als Raubkunst in europäischen Museen. Die nigerianische Regierung fordert die Rückgabe der Kunstschätze.

09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:46 Uhr

Anne Douglas ist tot

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Anne Douglas im Jahr 2013.

(Foto: imago/ZUMA Press)

Sie war Schauspielerin, Produzentin und 66 Jahre mit Hollywoodstar Kirk Douglas verheiratet. Nun ist Anne Douglas im Alter von 102 Jahren verstorben. Sie sei "am Donnerstagnachmittag friedlich in ihrem Haus in Beverly Hills, Los Angeles, gestorben". Das gab die Douglas-Familie bekannt. Die gebürtige Hannoveranerin starb etwas mehr als ein Jahr nach dem Tod ihres Mannes im Februar 2020. Ihr Stiefsohn, Oscarpreisträger Michael Douglas, schrieb in einem Statement, "sie brachte das Beste in uns allen hervor, besonders in unserem Vater. Dad hätte ohne Annes Unterstützung und Partnerschaft nie die Karriere gehabt, die er hatte." Er selbst, seine Frau Catherine Zeta-Jones und die Kinder hätten sie verehrt; "sie wird immer in unseren Herzen sein". Anne Douglas hatte unter anderem den Film „Scalawag“ von 1973 mit Kirk Douglas als Hauptdarsteller produziert, sowie den Film „Deep River“ von 2009.

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08:14 Uhr

Die Bidens suchen im Weißen Haus nach Lichtschaltern

Wenn man nicht weiß, wo im Weißen Haus die Lichtschalter sind, kann man sich im Dunkeln wohl schnell mal das Knie an historischen Möbeln stoßen. Mal vorausgesetzt, man darf dort überhaupt übernachten. US-Präsident Joe Biden und First Lady Jill Biden wissen, wovon sie reden. Sie müssen sich auch nach den ersten 100 Tagen im Weißen Haus noch an ihr neues Zuhause gewöhnen. "Wir sind immer noch dabei, unser neues Zuhause kennenzulernen, herauszufinden, wo die Lichtschalter sind, und daran zu denken, Untersetzer auf den historischen Möbeln zu benutzen", sagte Jill Biden bei einem Auftritt mit ihrem Ehemann in Duluth im US-Bundesstaat Georgia.

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07:42 Uhr

Mutmaßliche Diebe von Lady Gagas Hunden festgenommen

Zwei Monate nach dem Diebstahl von Lady Gagas Hunden, bei dem der Hundesitter der Sängerin angeschossen wurde, hat die Polizei in Los Angeles fünf Tatverdächtige festgenommen. Drei Männern im Alter von 18 bis 27 Jahren werde versuchter Mord und bewaffneter Raubüberfall vorgeworfen, erklärt die Staatsanwaltschaft. Zwei weitere Personen müssen sich wegen Beihilfe verantworten, darunter eine 50-jährige Frau, die die beiden Hunde zwei Tage nach der Tat auf einer Polizeiwache abgegeben hatte. Lady Gaga hatte damals gesagt, sie würde 500.000 Dollar Belohnung für die sichere Rückgabe ihrer Hunde zahlen. Im Februar hatten mehrere bewaffnete Männer den Hundesitter überfallen, ihn angeschossen und zwei Hunde gestohlen.

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07:21 Uhr

Küste bleibt von Regen verschont

Bei insgesamt milden Temperaturen verteilt der Freitag großzügig Regen. Vor allem ganz im Süden des Landes, sowie in einem Streifen vom Nordwesten bis nach Brandenburg könnte sich der Regenschirm als nützlich erweisen.

07:04 Uhr

Fast jeder Fünfte arbeitet für Niedriglohn

Fast jeder fünfte Beschäftigte mit Vollzeitjob in Deutschland arbeitet zu Niedriglöhnen. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken zum morgigen Tag der Arbeit hervor. Besonders hoch ist der Niedriglohnanteil mit 92 Prozent bei der Friseurinnen und Friseuren. Im Friseurgewerbe lag das mittlere Einkommen zuletzt bei 1680 Euro brutto im Monat. Als Bezieher von Niedriglohn gilt man, wenn man in einer sozialversicherungspflichtigen Vollzeitbeschäftigung weniger als zwei Drittel des mittleren Entgelts aller bekommt. Das waren zuletzt 18,8 Prozent der Vollzeitbeschäftigten oder knapp vier Millionen - die Schwelle lag zuletzt bei 2267 Euro. Die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Linken Sabine Zimmermann hatte die Anfrage gestellt. Sie sagt, der Mindestlohn habe bisher wenig daran geändert, dass Millionen Beschäftigte mit niedrigsten Löhnen abgespeist würden.

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06:52 Uhr

Bahn rechnet zu Pfingsten mit viel mehr Reisenden

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Das allgemeine Auslastungsniveau der Züge beträgt derzeit laut Bahn 35 bis 40 Prozent des sonst üblichen Verkehrs. 

(Foto: dpa)

Die Corona-Pandemie ist noch nicht vorbei, dennoch könnte es in den Zügen bald wieder deutlich voller werden. Die Deutsche Bahn rechnet für Pfingsten mit deutlich mehr Fahrgästen als noch zu Ostern. "Das werden wir anhand der Buchungszahlen aber wahrscheinlich erst in der Woche vor Pfingsten sehen", sagte Fernverkehrschef Michael Peterson. Der Konzern plane mit zusätzlichen Kapazitäten, die bei Bedarf angepasst werden könnten. Über die Osterfeiertage hatte die Bahn eine Auslastung in den Zügen von 25 bis 30 Prozent verzeichnet. "Wir haben das im letzten Jahr bereits gesehen, dass ab den Maifeiertagen, spätestens aber ab Pfingsten der Reiseverkehr wieder deutlich zunimmt. Wir gehen fest davon aus, dass es dieses Jahr wieder genauso ist." Die Bahn werde in diesem Jahr mehr als 330 ICE-Züge auf der Schiene haben, "so viele wie nie zuvor", sagte Peterson.

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06:40 Uhr

Flug von Mars-Helikopter gescheitert

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Der Helikopter wiegt 1,8 Kilogramm.

(Foto: dpa)

Die erste Meldung des Tages kommt von jwd, wie man so schön in Berlin sagt. Auf dem Mars ist der vierte Startversuch des Mini-Hubschraubers "Ingenuity" misslungen. Dieser sei nicht vom Boden abgehoben, sagt die Nasa. Sie hat Hinweise auf ein technisches Problem. Der Grund sei aber noch nicht eindeutig geklärt. Noch im Laufe des Tages soll ein neuer Versuch gestartet werden. Drei Mal war der kleine Helikopter schon erfolgreich abgehoben. Er soll auf dem Mars nach Spuren früheren mikrobiellen Lebens suchen sowie das Klima und die Geologie des Planeten erforschen.

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06:20 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen!

An dieser Stelle grüße ich in die frühmorgendliche Runde, wo auch immer Sie gerade sind. Hier geht es mit einer Tasse Tee los und dem Blick auf die wichtigsten Termine.

  • Das Robert-Koch-Institut stellt einen Bericht zur indischen Coronavirus-Variante in Deutschland vor.
  • Ab 8 Uhr gibt das Statistische Bundesamt eine erste amtliche Schätzung zum Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal bekannt. Führende Forschungsinstitute gehen von einem Rückgang im Vergleich zum Vorquartal um 1,8 Prozent aus.
  • Bundesfinanzminister und SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz wird ab 14 Uhr vor dem Parlamentarischen Untersuchungsausschuss der Hamburgischen Bürgerschaft zur "Cum-Ex"-Affäre aussagen. Es geht darum, ob führende SPD-Politiker Einfluss genommen haben auf die steuerliche Behandlung der in den "Cum-Ex"-Skandal verwickelten Hamburger Warburg Bank.
  • Der frühere Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen will sich im südthüringischen Suhl zum Bundestagskandidaten wählen lassen. Eine Delegiertenversammlung von vier CDU-Kreisverbänden entscheidet ab 18.30 Uhr über die mögliche Kandidatur.
  • Fußball: Im ersten Halbfinale kämpfen Werder Bremen und RB Leipzig ab 20.30 Uhr um den Einzug ins Finale des DFB-Pokals. Je nach Ausgang könnte es für Florian Kohfeldt das letzte Spiel als Werder-Coach sein.
06:00 Uhr

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