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Der Tag Gasleck bedroht Tausende Menschen in Mexiko-Stadt

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Nach einem Gasleck im Zentrum von Mexiko-Stadt sind Tausende Menschen in Sicherheit gebracht worden. Mindestens 3000 Anwohner hätten in einer Notunterkunft Schutz gesucht, schrieb der Gouverneur des Bundesstaats México, Alfredo del Mazo, auf Twitter. "Es hat sehr stark nach Gas gerochen. Ich habe meine Töchter aufgeweckt, und wir sind im Schlafanzug aus dem Haus", sagte Rocío Velázquez im Fernsehsender Milenio. In Videos war eine große weiße Wolke über der Ortschaft Nextalpan nördlich von Mexiko-Stadt zu sehen. Die Feuerwehr spritzte Wasser in die Wolke, um sie aufzulösen.

Offenbar war die Leitung, in der Flüssiggas und andere Treibstoffarten transportiert werden, illegal angezapft worden, wie der Leiter des Zivilschutzes, David León, im Fernsehsender Foro TV sagte. In Mexiko zapfen kriminelle Banden immer wieder Pipelines an, um Benzin zu stehlen. Bei der Explosion einer Leitung im Bundesstaat Hidalgo waren im Januar 135 Menschen ums Leben gekommen.

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Die Feuerwehr spritzte Wasser in die Wolke, um sie aufzulösen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Quelle: ntv.de