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Der Tag Generalstreik legt öffentliches Leben auf Sri Lanka lahm

Auf Sri Lanka hat ein Generalstreik während der schlimmsten Wirtschaftskrise seit Jahrzehnten das öffentliche Leben weitgehend zum Stillstand gebracht. Behörden und Firmen in dem Inselstaat südlich von Indien blieben am Freitag viele Mitarbeiter fern, zahlreiche Busse und Züge fuhren nicht. Rund 80 Prozent der Schüler seien am Freitag nicht zur Schule erschienen, sagten Mitarbeitende des Bildungsministeriums. Tausende protestierten nach Behördenangaben und forderten einen Rücktritt von Präsident Gotabaya Rajapaksa und seiner Regierung. Die Regierungspartei gewann allerdings in einer Abstimmung im Parlament in dieser Woche ihre zeitweise verlorene Mehrheit zurück.

In dem Land mit etwa 22 Millionen Einwohnern mangelt es an Treibstoff, Lebensmitteln und Medikamenten. Dem hoch verschuldeten Staat fehlt das Geld für Importe aus dem Ausland. Sri Lankas Regierung bezahlt ihre hohen Kreditschulden vorerst nicht mehr zurück und will diese umstrukturieren. Das Land steht im Gespräch mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) und hofft auf weitere finanzielle Hilfe aus China und Indien.

Quelle: ntv.de

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