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Der Tag Gummigeschosse und Tränengas - Polizei in Thailand geht hart gegen Demonstranten vor

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Den Teilnehmern drohnen Haftstrafen wegen "Majestätsbeleidigung".

(Foto: picture alliance/dpa/AP)

Erstmals seit Monaten sind Polizisten in Bangkok wieder mit Gummigeschossen, Tränengas und Wasserwerfern gegen Demonstranten der thailändischen Demokratiebewegung vorgegangen. Rund 2000 Menschen demonstrierten vor einer Militärkaserne, in der Ministerpräsident Prayut Chan-O-Cha lebt. Als hunderte Demonstranten versuchten, eine Absperrung um die Kaserne zu überwinden, kam es zu Zusammenstößen mit der Polizei. "Sie fahren alles auf, Schilde, Knüppel, mit Chemikalien versetztes Wasser und Gummigeschosse", sagte ein Demonstrant thailändischen Medien. Ein AFP-Reporter bestätigte den Einsatz von Gummigeschossen.

Seit Monaten gehen vor allem junge Menschen auf die Straße. Sie fordern den Rücktritt des früheren und derzeitigen Regierungschefs Prayut, der mit dem Militärputsch 2014 an die Macht gekommen war. Die Demonstranten fordern überdies eine neue Verfassung sowie eine Reform der Monarchie.

Quelle: ntv.de

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