Der Tag

Der Tag In Dortmund und Genf geht es um unsere Zukunft

Die Aktivistinnen und Aktivisten der Fridays-for-Future-Bewegung machen keine Sommerpause: Heute haben rund 1500 von ihnen in Dortmund für mehr Klimaschutz demonstriert. "Es darf niemals so weit kommen, dass sich die Erde um zwei Grad erwärmt. Wir sind schon sehr nahe daran, und das macht uns riesengroße Angst", sagte eine Rednerin bei einer Kundgebung.

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Demonstrierende in Köln bei Fridays-for-Future

(Foto: dpa)

Ähnlich eindringlich klingt Inger Andersen, Geschäftsführerin des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (Unep). Sie spricht jedoch nicht bei Fridays-for-Future in Dortmund, sondern per Videobotschaft bei der Debatte zum neuen Weltklimareport in Genf: "Zu einer Zeit, in der wir es uns am wenigsten erlauben können, verlieren wir fruchtbaren Boden und biologische Vielfalt in einem alarmierenden Tempo." Es gehe darum, für heute und die zukünftigen Generationen die Nahrungsmittelproduktion zu sichern. Die Zukunft haben also sowohl die Demonstrierenden in Dortmund als auch der Weltklimarat IPCC im Blick. Letzterer berät ab heute über seinen Sonderbericht zu Klima und Landnutzung, den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus mehr als 30 Ländern weltweit erstellt haben.

Quelle: ntv.de