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Der Tag Ischinger moniert militärische Schwäche Deutschlands

Zum bereits 56. Mal findet an diesem Wochenende die Münchner Sicherheitskonferenz statt. Vor Beginn der Tagung hat der Leiter Wolfgang Ischinger die deutsche Außenpolitik als zu behäbig moniert.

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Vor Beginn der Münchner Sicherheitskonferenz hat Leiter Ischinger die deutsche Außenpolitik kritisiert.

(Foto: imago images/photothek)

  • Mit Blick auf die sich rasant entwickelnde Weltpolitik gehe ihm die deutsche Außenpolitik zu langsam, sagte Ischinger der Deutschen Presse-Agentur.
  • "Es ist ein bisschen zu wenig mit ein bisschen zu wenig Entschlossenheit", erklärte er weiter.
  • Demnach sei die militärische Kraft Deutschlands im Vergleich zum politischen Gewicht in Europa zu schwach.
  • "Ich glaube, die Nachbarn würden sich alle freuen, wenn Deutschland zumindest so viele Flugzeuge gegen den Islamischen Staat eingesetzt hätte wie Dänemark", sagte Ischinger: "Wir haben nämlich kein einziges eingesetzt, das schießt, sondern nur Fotos gemacht."

Quelle: ntv.de