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Der Tag Kronzeuge: Minister zahlte 350.000 Euro für Journalistenmord in Malta

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Die maltesische Journalistin Daphne Caruana Galizia wurde im Oktober 2017 ermordet.

(Foto: picture alliance/dpa)

Im Fall der in Malta ermordeten Journalistin Daphne Caruana Galizia soll der damalige Wirtschaftsminister Chris Cardona einem Killer nach Angaben eines Zeugen 350.000 Euro gezahlt haben. Eine entsprechende Aussage machte ein Mittelsmann des Mordes bei Gericht.

  • Der Politiker dagegen sagte der Zeitung "Times of Malta", dass die Aussage erlogen sei.
  • Ein Geschäftsmann, dem die Mitschuld an dem Anschlag vorgeworfen wird, soll ebenfalls für den Auftragsmord gezahlt haben.
  • Daphne Caruana Galizia, eine Bloggerin, die über Politik und Korruption schrieb, war im Oktober 2017 mit einer Autobombe in die Luft gesprengt worden. Drei Männer werden beschuldigt, das Attentat durchgeführt zu haben. Der Geschäftsmann Yorgen Fenech, der gute Kontakte in die damalige Regierung hatte, ist seit Dezember als Drahtzieher angeklagt. Die Beschuldigten weisen die Vorwürfe zurück. Dem Zeugen soll für Aussagen Straferlass versprochen worden sein.

Quelle: ntv.de