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Der Tag Kubicki: Kramp-Karrenbauer wird nicht Kanzlerin

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Ein Mann, ein Wort: Wolfgang Kubicki.

(Foto: picture alliance / Frank Molter/)

FDP-Vize Wolfgang Kubicki hat offenbar nicht viel für die aktuelle CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer übrig. Im Interview mit n-tv.de räumte er der 57-Jährigen keine Chancen ein, Angela Merkel auch als Kanzlerin zu beerben. "Kramp-Karrenbauer wird es nicht werden." In Anspielung auf die Herkunft von AKK ergänzte er: "Ich weiß, warum die Kanzlerin sie zur Verteidigungsministerin gemacht hat. Weil die Bundeswehr zur Verteidigung des Saarlands immer noch ausreicht."

Die K-Frage beantwortete Kubicki derweil mit zwei männlichen Kandidaten: "Ich setze auf Jens Spahn oder vielleicht später Daniel Günther, den Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein." Früher hätte er immer Friedrich Merz genannt, der mit Kramp-Karrenbauer um den CDU-Vorsitz konkurriert hatte. "Doch der hat sich nach seiner Nichtwahl sehr ungeschickt gegenüber der eigenen Partei verhalten." Keine Aussichten auf das Kanzleramt hat aus Sicht des FDP-Politikers auch der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet. "Ich mag ihn wirklich gerne, aber die Wirkung von Herrn Laschet außerhalb von NRW wird überschätzt."

Service: Das komplette Interview, das meine beiden Kolleginnen Barbara Mauersberg und Gudula Hörr mit Wolfgang Kubicki geführt haben, können Sie am Sonntagvormittag auf n-tv.de lesen.

Quelle: n-tv.de