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Der Tag Leiter des Strafvollzugs bestreitet Vorwürfe: Keine Gefahr für Nawalnys Leben

Nach der Verlegung Alexej Nawalnys aus einer Moskauer Haftanstalt in ein Straflager hat Russlands Strafvollzug betont, dass der Kremlkritiker dort in Sicherheit sein werde. "Ich garantiere, dass es keinerlei Bedrohungen für seine Gesundheit und erst recht nicht für sein Leben gibt", sagte der Direktor der Behörde, Alexander Kalaschnikow, der Agentur Interfax. Nawalny könne im Lager auch Arbeit finden, wenn er das wünsche. Menschenrechtler hatten zuvor erklärt, Angst um den Oppositionspolitiker zu haben. Russlands Straflager sind berüchtigt für rohe Gewalt, Folter und auch Todesfälle.

Nawalnys Anwalt hatte am Donnerstag mitgeteilt, dass sein Mandant das Untersuchungsgefängnis in Moskau verlassen habe. Unterstützer kritisierten, dass weder sie noch Nawalnys Familie wüssten, wohin der 44-Jährige gebracht worden sei. Kalaschnikow erklärte lediglich, Nawalny sei auf Entscheidung des Gerichts nun "dort, wo er sein soll".

Quelle: ntv.de