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Der Tag Mexiko macht Südgrenze für junge Migranten dicht

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Migranten aus zentralamerikanischen Ländern campieren an der Grenze zwischen Mexiko und Guatemala. (Archivbild)

(Foto: picture alliance/dpa/AP)

Mexiko versucht, den Weg durchs Land in die USA zu erschweren - und das vor allem für junge Migranten: Nach Angaben der mexikanischen Einwanderungsbehörde sollen Grenzbereiche im Süden mit Drohnen und Nachtsichtgeräten strenger überwacht werden, die besonders Minderjährige und junge Menschen nutzten, um sich auf den Weg in die USA zu machen. Ziel sei es, junge Migranten so vor der "Ausbeutung durch kriminelle Netzwerke" zu schützen.

Seit Januar griffen die Grenzbehörden Mexikos nach eigenen Angaben mehr als 4000 Minderjährige aus Mittelamerika auf, die "irregulär" ins Land gekommen seien. Die Zahl sei seit dem Amtsantritt von US-Präsident Joe Biden deutlich gestiegen. Biden hatte nach Amtsantritt mehrere Beschlüsse seines Vorgängers Donald Trump zur Einwanderungspolitik außer Kraft gesetzt. So stoppte er den Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko und schlug vor, für elf Millionen Menschen ohne Ausweispapiere in den USA einen Weg zur Erlangung solcher Dokumente aufzuzeigen.

Quelle: ntv.de

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