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Der Tag Mias Mörder tot: Obduktionsergebnis liegt vor

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Der tödliche Messerangriff auf die 15-jährige Mia sorgte bundesweit für großes Entsetzen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Gestern wurde der wegen Mordes an seiner 15-jährigen Ex-Freundin Mia verurteilte Abdul D. in seiner Gefängniszelle tot aufgefunden. Nun liegt das Obduktionsergebnis vor.

  • Demnach hat sich D. erhängt - Todesursache sei ein "zentrales Regulationsversagen" gewesen, teilten die Polizei Ludwigshafen und die Staatsanwaltschaft Frankenthal mit. Die Befunde sprächen für einen Suizid. Es gebe keine Hinweise auf eine Gewalteinwirkung Dritter.
  • Die Rechtsmedizin werde noch ein toxikologisches Zusatzgutachten erstellen, hieß es. Die Ermittlungen und die Zeugenvernehmungen dauern noch an. Zudem müsse ein Schriftstück ausgewertet werden.
  • Der mutmaßlich aus Afghanistan stammende Flüchtling war im September vergangenen Jahres wegen Mordes zu achteinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Er hatte Mia am 27. Dezember 2017 in einem Drogeriemarkt in Kandel mit einem Messer erstochen.
Rat und Nothilfe bei Suizid-Gefahr und Depressionen

  • Bei Suizidgefahr: Notruf 112
  • Beratung in Krisensituationen: Telefonseelsorge (0800/111-0-111 oder 0800/111-0-222 oder 116-123, Anruf kostenfrei) oder Kinder- und Jugendtelefon (Tel.: 0800/111-0-333 oder 116-111; Mo-Sa von 14 bis 20 Uhr)
  • Bei der Deutschen Depressionshilfe sind regionale Krisendienste und Kliniken zu finden, zudem Tipps für Betroffene und Angehörige.
  • In der deutschen Depressionsliga engagieren sich Betroffene und Angehörige. Dort gibt es auch eine E-Mail-Beratung für Depressive.
  • Eine Übersicht über Selbsthilfegruppen zur Depression bieten die örtlichen Kontaktstellen (KISS).

Quelle: n-tv.de